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Ergebnisse zum Stoff donidalorsen

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Informationen zu diesem Wirkstoff

Donidalorsen beugt Attacken eines hereditären Angioödems bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren vor. Es ist ein Antisense-Oligonukleotid, das die Bildung von Präkallikrein in der Leber vermindert. Dadurch entsteht weniger Bradykinin, ein Stoff, der Schwellungen an Haut, im Bauchraum oder an den Atemwegen auslösen kann.

Es wird unter die Haut gespritzt, meist alle 4 Wochen; bei manchen Patienten kann der Arzt 8 Wochen wählen. Nach Schulung können Patienten oder Betreuungspersonen die Injektion geben. Es behandelt keine bereits begonnene Attacke: Halten Sie die Akutmedikamente bereit und befolgen Sie den ärztlichen Notfallplan.

Möglich sind Schmerzen, Rötung, Juckreiz oder Blutergüsse an der Einstichstelle, Atemwegs- und Harnwegsinfektionen sowie Bauchbeschwerden. Schwere allergische Reaktionen einschließlich Anaphylaxie wurden berichtet. Der Arzt kann Leberwerte und Blutplättchen kontrollieren, da sich diese Werte verändern können.

Zungen- oder Halsschwellung, Atemnot, ausgedehnte Nesselsucht oder Ohnmachtsgefühl erfordern sofortige Hilfe. Eine Kehlkopfattacke bleibt auch bei Vorbeugung ein Notfall. Informieren Sie über Schwangerschaft, Stillzeit, Leber- oder Nierenerkrankungen und frühere Allergien. Dokumentieren Sie Attacken zwischen den Dosen zur Beurteilung der Wirkung und ändern Sie das Intervall nicht selbst.