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Informationen zu diesem Wirkstoff

Burosumab ist ein monoklonaler Antikörper, der zur Behandlung der X-chromosomalen Hypophosphatämie (XLH) eingesetzt wird, einer seltenen genetischen Erkrankung, die durch niedrige Phosphatspiegel im Blut gekennzeichnet ist und zu Knochendeformitäten, Schmerzen und Kleinwuchs führt. Es wirkt, indem es den Fibroblasten-Wachstumsfaktor 23 (FGF23) hemmt, ein Protein, das die renale Phosphatrückresorption und die aktive Vitamin-D-Synthese reduziert.

Das Medikament wird über eine subkutane Injektion verabreicht, in der Regel alle zwei oder vier Wochen, wie vom Arzt verordnet. Die Behandlung erfordert eine regelmäßige Überwachung, um die Phosphatspiegel zu beurteilen und die Dosierung bei Bedarf anzupassen.

Häufige Nebenwirkungen sind Reaktionen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Übelkeit und Muskelschmerzen. In seltenen Fällen können schwere allergische Reaktionen oder eine übermäßige Hypophosphatämie auftreten.

Burosumab wird nicht für schwangere oder stillende Frauen empfohlen, es sei denn, der Nutzen überwiegt die Risiken. Patienten sollten ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente informieren, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Außerdem ist es wichtig, dass die Patienten den Überwachungsplan einhalten, um Komplikationen im Zusammenhang mit der Behandlung zu verhindern.