Angewendet bei: Krebs
Art der Anwendung: oral
Substanz: Capecitabin (antimetabolitisches Antineoplastikum)
ATC: L01BC06 (ANTINEOPLASTISCHE UND IMMUNMODULIERENDE MITTEL | Antimetaboliten | Pyrimidin-Analoga)
Dieses Arzneimittel kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Bei Lebererkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Mit besonderer Vorsicht handhaben.
Während der Behandlung ist eine zuverlässige Verhütung erforderlich.
Dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel kann die Leber beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Dieses Arzneimittel kann die Anzahl der Blutzellen verringern.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn ein schwerer Hautausschlag auftritt.
Vor der Behandlung kann ein Gentest erforderlich sein.
Capecitabin ist ein Chemotherapeutikum, das zur Behandlung verschiedener Krebsarten eingesetzt wird, darunter Darm-, Rektum-, Brust- und Magenkrebs. Es ist ein Prodrug, was bedeutet, dass es im Körper in seine aktive Form, 5-Fluorouracil (5-FU), umgewandelt wird, das die DNA- und RNA-Synthese in Krebszellen stört.
Capecitabin wird oral in Tablettenform eingenommen, was es bequemer macht als andere Formen der Chemotherapie, die eine intravenöse Verabreichung erfordern. Die Behandlung erfolgt in der Regel in Zyklen, und die Dosierung wird basierend auf dem Gewicht des Patienten, dem allgemeinen Gesundheitszustand und der behandelten Krebsart angepasst.
Das Medikament kann allein oder in Kombination mit anderen Chemotherapeutika oder zielgerichteten Therapien verwendet werden. Es ist wichtig, dass Patienten die Anweisungen ihres Arztes genau befolgen und Nebenwirkungen oder ungewöhnliche Symptome melden.
Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Müdigkeit und Hand-Fuß-Syndrom (Rötung, Schwellung und Schmerzen in den Handflächen und Fußsohlen). In seltenen Fällen können schwerwiegendere Komplikationen wie Knochenmarkssuppression oder kardiotoxische Wirkungen auftreten. Eine regelmäßige Überwachung ist entscheidend, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung zu gewährleisten.