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Ergebnisse zum Stoff icodextrin

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Informationen zu diesem Wirkstoff

Icodextrin wird in Lösungen für die Peritonealdialyse bei Nierenversagen eingesetzt. Durch anhaltende osmotische Wirkung zieht es Wasser in die Dialyseflüssigkeit und hilft, beim längsten Austausch überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Es gehört zum nephrologisch festgelegten Dialyseplan und heilt die Nierenerkrankung nicht.

Die Lösung gelangt über einen Katheter in die Bauchhöhle, üblicherweise für einen Austausch täglich. Sie darf nicht in eine Vene gespritzt werden. Volumen und Verweildauer werden individuell festgelegt. Zu Hause sind Schulung und eine aseptische Arbeitsweise erforderlich. Beschädigte Beutel oder trübe Lösung nicht verwenden; abgelassene Flüssigkeit kontrollieren.

Möglich sind Hautausschlag, Allergien, Bauchschmerzen sowie Veränderungen des Wasser- und Salzhaushalts. Bauchschmerzen, Fieber oder trübe abgelassene Flüssigkeit können eine Bauchfellentzündung anzeigen: sofort das Dialyseteam verständigen. Atemnot oder rasch zunehmende Schwellungen müssen dringend abgeklärt werden.

Icodextrin kann bei bestimmten Messgeräten falsch hohe Blutzuckerwerte verursachen, noch bis zu zwei Wochen nach Absetzen. Dadurch droht eine gefährliche Insulingabe. Verwenden Sie nur vom Behandlungsteam bestätigte, geeignete Messgeräte und Teststreifen. Informieren Sie alle Behandelnden, auch im Notfall. Insulin nicht aufgrund eines verdächtigen Messwerts selbst anpassen.