Viekirax kann mit oder ohne Dasabuvir angewendet werden. Werden sie zusammen angewendet,beeinflussen sie sich gegenseitig (siehe Abschnitt 5.2). Daher muss das Wechselwirkungsprofil der
Wirkstoffe in der Kombination betrachtet werden.
Pharmakodynamische WechselwirkungenGleichzeitige Anwendung zusammen mit Enzyminduktoren kann das Risiko für Nebenwirkungen und
ALT-Anstiege erhöhen (siehe Tabelle 2). Gleichzeitige Anwendung mit Ethinylestradiol kann das
Risiko für ALT-Anstiege erhöhen (siehe Abschnitte 4.3 und 4.4). Beispiele kontraindizierter
Enzyminduktoren sind in Abschnitt 4.3 aufgeführt.
Pharmakokinetische WechselwirkungenPotenzial, dass Viekirax die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel beeinflusst
In In-vivo-Wechselwirkungsstudien wurde der Nettoeffekt der Kombinationsbehandlungeinschließlich Ritonavir untersucht.
Arzneiittel nicht läner zugelassen
Der folgende Abschnitt beschreibt die spezifischen Transporter und metabolisierenden Enzyme, diedurch Viekirax mit oder ohne Dasabuvir beeinflusst werden. Für Informationen zu möglichen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Dosierungsempfehlungen siehe Tabelle 2.
Durch CYP3A4 metabolisierte Arzneimittel
Ritonavir ist ein starker CYP3A-Inhibitor. Die gleichzeitige Anwendung von Viekirax mit oder ohne
Dasabuvir mit Arzneimitteln, die in erster Linie über CYP3A metabolisiert werden, kann zu erhöhten
Plasmakonzentrationen dieser Arzneimittel führen. Arzneimittel, deren Abbau und Ausscheidung starkvon CYP3A abhängen und bei denen ein erhöhter Wirkstoffspiegel im Plasma mit schwerwiegenden
Ereignissen vergesellschaftet ist, sind kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3 und Tabelle 2).
Zu den CYP3A-Substraten, die in Wechselwirkungsstudien untersucht wurden und für die eine
Dosisanpassung und/oder eine klinische Überwachung erforderlich sein kann (siehe Tabelle 2)gehören Ciclosporin, Sirolimus, Tacrolimus, Amlodipin, Rilpivirin und Alprazolam.
Beispiele für andere CYP3A4-Substrate, für die eine Dosisanpassung und/oder eine klinische
Überwachung erforderlich sein kann, sind Calciumkanalblocker (z. B. Nifedipin) und Trazodon.
Obwohl Buprenorphin und Zolpidem ebenfalls durch CYP3A metabolisiert werden, weisen
Wechselwirkungsstudien darauf hin, dass bei gleichzeitiger Anwendung dieser Arzneimittel und
Viekirax mit oder ohne Dasabuvir keine Dosisanpassung erforderlich ist (siehe Tabelle 2).
Arzneimittel, die durch Mitglieder der OATP-Familie oder OCT1 transportiert werden
Paritaprevir ist ein Inhibitor der Transporterproteine zur hepatischen Aufnahme OATP1B1 und
OATP1B3; Paritaprevir und Ritonavir sind Inhibitoren von OATP2B1. Ritonavir ist in vitro ein
Inhibitor von OCT1, die klinische Relevanz ist allerdings unbekannt. Die gleichzeitige Anwendungvon Viekirax mit oder ohne Dasabuvir und Arzneimitteln, die Substrate von OATP1B1, OAT1B3,
OATP2B1 oder OCT1 sind, kann zu einer erhöhten Plasmakonzentration der Substrate dieser
Transporter führen und möglicherweise Dosisanpassungen oder eine klinische Überwachungerforderlich machen. Zu diesen Arzneimitteln gehören einige Statine (siehe Tabelle 2), Fexofenadin,
Repaglinid und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (z. B. Valsartan).
Zu den Substraten von OATP1B1/3, die in Wechselwirkungsstudien untersucht wurden, gehören
Pravastatin und Rosuvastatin (siehe Tabelle 2).
Durch BCRP transportierte Arzneimittel
Paritaprevir, Ritonavir und Dasabuvir sind in vivo BCRP-Inhibitoren. Die gleichzeitige Anwendungvon Viekirax mit oder ohne Dasabuvir zusammen mit Arzneimitteln, die BCRP-Substrate sind, kannzu erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Transportersubstrate führen und möglicherweise eine
Dosisanpassung oder eine klinische Überwachung erforderlich machen. Zu diesen Arzneimittelngehören etwa Sulfasalazin, Imatinib und einige Statine (siehe Tabelle 2).
Zu den BCRP-Substraten, die in Wechselwirkungsstudien untersucht wurden, gehört Rosuvastatin(siehe Tabelle 2).
Durch P-gp im Darm transportierte Arzneimittel
Paritaprevir, Ritonavir und Dasabuvir sind zwar In-vitro-Inhibitoren von P-gp, jedoch wurdehinsichtlich der Exposition gegenüber dem P-gp-Substrat Digoxin bei Verabreichung mit Viekirax und
Dasabuvir keine signifikante Veränderung beobachtet. Allerdings kann die gleichzeitige Anwendungvon Digoxin mit Viekirax ohne Dasabuvir zu einer erhöhten Plasmakonzentration führen (siehe
Tabelle 2). Viekirax erhöht möglicherweise die Exposition gegenüber Arzneimitteln, die empfindlichfür Veränderungen der intestinalen P-gp-Aktivität sind (wie etwa Dabigatranetexilat).
Durch Glucuronidierung metabolisierte Arzneimittel (UGT1A1)
Paritaprevir, Ombitasvir und Dasabuvir sind Inhibitoren von UGT1A1. Die gleichzeitige Anwendungvon Viekirax mit oder ohne Dasabuvir und Arzneimitteln, die hauptsächlich durch UGT1A1
Arzneimittel nicht läger zugelassenmetabolisiert werden, führt zu einer erhöhten Plasmakonzentration dieser Arzneimittel; für
Arzneimittel mit enger therapeutischer Breite (z. B. Levothyroxin) wird eine klinische
Routineüberwachung empfohlen. Für spezifische Hinweise zu Raltegravir und Buprenorphin, die in
Wechselwirkungsstudien untersucht wurden, siehe auch Tabelle 2.
Durch CYP2C19 metabolisierte Arzneimittel
Die gleichzeitige Anwendung von Viekirax mit oder ohne Dasabuvir kann die Exposition gegenüber
Arzneimitteln, die durch CYP2C19 metabolisiert werden (z. B. Lansoprazol, Esomeprazol, S-
Mephenytoin), senken und eine Dosisanpassung bzw. klinische Überwachung erforderlich machen. Zuden CYP2C19-Substraten, die in Wechselwirkungsstudien untersucht wurden, gehören Omeprazolund Escitalopram (siehe Tabelle 2).
Durch CYP2C9 metabolisierte Arzneimittel
Mit oder ohne Dasabuvir angewendetes Viekirax hatte keinen Einfluss auf die Exposition gegenüberdem CYP2C9-Substrat Warfarin. Für andere CYP2C9-Substrate (NSARs (z. B. Ibuprofen),
Antidiabetika (z. B. Glimepirid, Glipizid)) wird nicht angenommen, dass Dosisanpassungenerforderlich sind.
Durch CYP2D6 oder CYP1A2 metabolisierte Arzneimittel
Viekirax mit oder ohne Dasabuvir hatte keinen Einfluss auf die Exposition gegenüber dem CYP2D6-/CYP1A2-Substrat Duloxetin. Die Exposition gegenüber Cyclobenzaprin, einem CYP1A2-Substrat,war verringert. Es kann eine klinische Überwachung und Dosisanpassung für andere CYP1A2-
Substrate (z. B. Ciprofloxacin, Cyclobenzapin, Theophyllin und Koffein) notwendig sein. Für
CYP2D6-Substrate (z. B. Desipramin, Metoprolol und Dextromethorphan) wird nicht angenommen,dass Dosisanpassungen erforderlich sind.
Über Transportproteine renal ausgeschiedene Arzneimittel
Die fehlende Wechselwirkung mit dem OAT1-Substrat Tenofovir zeigt, dass Ombitasvir, Paritaprevirund Ritonavir in vivo den Organic-Anion-Transporter (OAT1) nicht hemmen. In-vitro-Studien zeigen,dass Ombitasvir, Paritaprevir und Ritonavir in klinisch relevanten Konzentrationen den Organic-
Cation-Transporter (OCT2), Organic-Anion-Transporter (OAT3) oder Multidrug-and-Toxin-
Extrusion-Proteine (MATE1 und MATE2K) nicht hemmen.
Es wird daher nicht erwartet, dass Viekirax mit oder ohne Dasabuvir Arzneimittel beeinflusst, diehauptsächlich auf renalem Wege mit Hilfe dieser Transporter eliminiert werden (siehe Abschnitt 5.2).
Potenzial, dass andere Arzneimittel die Pharmakokinetik von Ombitasvir, Paritaprevir und Dasabuvirbeeinflussen
Arzneimittel, die CYP3A4 hemmen
Die gleichzeitige Anwendung von Viekirax mit oder ohne Dasabuvir mit starken CYP3A-Inhibitorenkann zu einer Erhöhung der Paritaprevir-Konzentrationen führen (siehe Abschnitt 4.3 und Tabelle 2).
Enzyminduktoren
Bei gleichzeitiger Anwendung von Viekirax und Dasabuvir mit Arzneimitteln, die moderate oderstarke Enzyminduktoren sind, wird angenommen, dass die Plasmakonzentrationen von Ombitasvir,
Paritaprevir, Ritonavir und Dasabuvir gesenkt und ihre therapeutische Wirkung reduziert wird.
Kontraindizierte Enzyminduktoren sind in Abschnitt 4.3 und in Tabelle 2 aufgeführt.
Arzneimittel, die CYP3A4 und Transportproteine hemmen
Paritaprevir wird über einen von CYP3A4 vermittelten Metabolismus und durch biliäre Exkretioneliminiert (Substrat der Lebertransporter OATP1B1, P-gp und BCRP). Im Fall einer gemeinsamen
Anwendung von Viekirax mit Arzneimitteln, die sowohl moderate Inhibitoren von CYP3A4 wie auch
Inhibitoren von mehreren Transportern (P-gp, BCRP und/oder OATP1B1/OATP1B3) sind, wird zur
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Vorsicht geraten. Mit diesen Arzneimitteln könnten sich klinisch relevante Anstiege in der Expositionvon Paritaprevir zeigen (z. B. Ritonavir mit Atazanavir, Erythromycin, Diltiazem oder Verapamil).
Arzneimittel, die Transportproteine hemmen
Starke Inhibitoren von P-gp, BCRP, OATP1B1 und/oder OATP1B3 können möglicherweise die
Exposition gegenüber Paritaprevir erhöhen. Es wird nicht erwartet, dass die Hemmung dieser
Transporter zu einem klinisch relevanten Anstieg der Expositionen von Ombitasvir und Dasabuvirführt.
Patienten, die mit Vitamin-K-Antagonisten behandelt werden
Da sich die Leberfunktion während einer Behandlung mit Viekirax mit oder ohne Dasabuvirverändern kann, wird eine sorgfältige Überwachung des INR-Wertes (International Normalised Ratio)empfohlen.
Studien zu ArzneimittelwechselwirkungenTabelle 2 enthält für eine Reihe von Arzneimitteln Empfehlungen zur gemeinsamen Anwendungzusammen mit Viekirax mit oder ohne Dasabuvir.
Nimmt ein Patient bereits Arzneimittel ein oder beginnt, während er Viekirax mit oder ohne Dasabuvirerhält, mit der Anwendung von Arzneimitteln, bei denen ein Potenzial für eine
Arzneimittelwechselwirkung besteht, sind eine Dosisanpassung dieser Begleitmedikation oder eineangemessene klinische Überwachung zu berücksichtigen (Tabelle 2).
Werden aufgrund der Behandlung mit Viekirax oder Viekirax mit Dasabuvir Dosisanpassungen beider Begleitmedikation vorgenommen, sollten die Dosen nach Abschluss der Behandlung mit Viekiraxoder Viekirax mit Dasabuvir erneut angepasst werden.
In Tabelle 2 wird die Wirkung des Mittelwertverhältnisses der kleinsten Quadrate (Least Squares
Means Ratio, 90-%-Konfidenzintervall) auf die Konzentration von Viekirax mit oder ohne Dasabuvirsowie die Begleitmedikation dargestellt.
Sofern nicht anders angegeben, ist das Ausmaß der Wechselwirkung bei Verabreichung mit den in
Tabelle 2 aufgeführten Arzneimitteln Viekirax mit oder ohne Dasabuvir ähnlich (≤ 25 % Unterschiedbei der Least Squares Means Ratio). Arzneimittelwechselwirkungen wurden für das
Behandlungsschema mit Viekirax und Dasabuvir, jedoch nicht für das Behandlungsschema mit
Viekirax ohne Dasabuvir, mit Carbamazepin, Furosemid, Zolpidem, Darunavir (2 x/Tag), Darunavir(Gabe am Abend), Atazanavir (Gabe am Abend), Rilpivirin, Abacavir/Lamivudin, Dolutegravir,
Metformin, Sulfamethoxazol/Trimethoprim, Cyclobenzaprin, Carisoprodol, Hydrocodon/Paracetamoloder Diazepam untersucht. Somit können für diese Arzneimittel die Ergebnisse und
Dosierungsempfehlungen des Behandlungsschemas mit Viekirax und Dasabuvir auf Viekirax ohne
Dasabuvir extrapoliert werden.
Die Richtung des Pfeils zeigt die Richtung der Veränderung der Exposition (Cmax und AUC) von
Paritaprevir, Ombitasvir, Dasabuvir und der Begleitmedikation an (↑ = Erhöhung (um mehr als 20 %),↓ = Senkung (um mehr als 20 %), ↔ = keine Veränderung oder Veränderung um weniger als 20 %).
Diese Liste ist nicht abschließend.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Tabelle 2. Wechselwirkungen zwischen Viekirax mit oder ohne Dasabuvir und anderen
Arzneimitteln
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
ALPHA-1-ADRENOZEPTOR-ANTAGONISTEN
Alfuzosin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Alfuzosin kontraindiziert (siehe
CYP3A4- Abschnitt 4.3).
Hemmungdurch
Ritonavir.AMINOSALICYLATE
Sulfasalazin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Es wird zur Vorsicht geraten,oder ohne wenn Sulfasalazin
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Sulfasalazin gleichzeitig mit Viekirax mit
BCRP- oder ohne Dasabuvir
Hemmung angewendet wird.
durch
Paritaprevir,
Ritonavir und
Dasabuvir.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
ANGIOTENSIN-REZEPTOR-ANTAGONISTEN
Valsartan Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Bei gleichzeitiger
Losartan oder ohne Anwendung von
Candesartan Dasabuvir ↑ Valsartan Angiotensin-Rezeptor-↑ Losartan Antagonisten in
Mechanismus: ↑ Candesartan Kombination mit Viekirax
CYP3A4 mit oder ohne Dasabuvirund/oder werden eine klinische
OATP1B- Überwachung sowie eine
Hemmung Dosisreduktion empfohlen.
durch
Paritaprevir.
ANTIANGINOSA/ANTIARRHYTHMIKA
Amiodaron Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Disopyramid oder ohne Anwendung ist
Dronedaron Dasabuvir ↑ Amiodaron kontraindiziert (siehe
Chinidin ↑ Disopyramid Abschnitt 4.3).
Ranolazin ↑ Dronedaron↑ Chinidin
Mechanismus: ↑ Ranolazin
CYP3A4-
Hemmungdurch
Ritonavir.Digoxin Viekirax + ↔ Digoxin 1,15 1,16 1,01 Es ist zwar keine
Dasabuvir (1,04-1,27) (1,09-1,23) (0,97-1,05) Dosisanpassung von Digoxin
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 1,03 1,00 0,99 erforderlich, jedoch wird0,5 mg (0,97-1,10) (0,98-1,03) (0,96-1,02) eine angemessene↔ Paritaprevir 0,92 0,94 0,92 Überwachung des
Mechanismus: (0,80-1,06) (0,81-1,08) (0,82-1,02) Digoxinspiegels im Serum
P-gp- ↔ Dasabuvir 0,99 0,97 0,99 empfohlen.
Hemmung (0,92-1,07) (0,91-1,02) (0,92-1,07)durch Viekirax ohne ↑ Digoxin 1,58 1,36 1,24 Die Digoxin-Dosis ist um
Paritaprevir,Ri Dasabuvir (1,43-1,73) (1,21-1,54) (1,07-1,43) 30-50 % zu senken. Dietonavir und ↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem Digoxin-Konzentration im
Dasabuvir. ↔ Paritaprevir bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten Serum ist angemessen zuähnlich. überwachen.
ANTIBIOTIKA (SYSTEMISCHE ANWENDUNG)
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Clarithromyci Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigen oder ohne Anwendung ist
Dasabuvir ↑ Clarithromycin kontraindiziert (siehe
Telithromycin Abschnitt 4.3).
↑ Telithromycin
Mechanismus:
CYP3A4-/P- ↑ Paritaprevirgp-Hemmung ↑ Dasabuvirdurch
Clarithromycin und
Ritonavir.Erythromycin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die Anwendung vonoder ohne Viekirax mit oder ohne
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Erythromycin Dasabuvir zusammen mit
CYP3A4-/P- Erythromycin kann zugp-Hemmung ↑ Paritaprevir erhöhten Spiegeln vondurch ↑ Dasabuvir Erythromycin und
Erythromycin, Paritaprevir führen. Es wird
Paritaprevir, zur Vorsicht geraten.
Ritonavir und
Dasabuvir.
Fusidinsäure Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Fusidinsäure kontraindiziert (siehe
CYP3A4- Abschnitt 4.3).
Hemmungdurch
Ritonavir.Sulfamethoxaz Viekirax + ↑ 1,21 1,17 1,15 Für Viekirax mit oder ohneol, Dasabuvir Sulfamethoxaz (1,15-1,28) (1,14-1,20) (1,10-1,20) Dasabuvir ist keine
Trimethoprim ol Dosisanpassung↑ 1,17 1,22 1,25 erforderlich.
800/160 mg Trimethoprim (1,12-1,22) (1,18-1,26) (1,19-1,31)2 x/Tag ↔ Ombitasvir 0,88 0,85 n. z.
(0,83-0,94) (0,80-0,90)
Mechanismus: ↓ Paritaprevir 0,78 0,87 n. z.
Die Erhöhung (0,61-1,01) (0,72-1,06)von Dasabuvir ↑ Dasabuvir 1,15 1,33 n. z.erfolgt (1,02-1,31) (1,23-1,44)möglicherweis Viekirax ohne Nicht untersucht.e durch die Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax
Inhibition von + Dasabuvir beobachtet wurden.
CYP2C8 durch
Trimethoprim.
WIRKSTOFFE GEGEN KREBS/KINASE INHIBITOREN
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Encorafenib Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung kann das Risiko
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Encorafenib für Nebenwirkungen
CYP3A4 erhöhen. Siehe die
Inhibition Fachinformation vondurch Encorafenib für die Details
Ritonavir der gleichzeitigen
Anwendung mit starken
CYP3A Inhibitoren.
Apalutamid Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Enzalutamid Dasabuvir ↓ Ombitasvir kontraindiziert (siehe↓ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
Mitotan ↓ Dasabuvir
Mechanismus:
CYP3A4-
Induktiondurch
Apalutamid,
Enzalutamidoder Mitotan.
Fostamatinib Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung kann das Risiko
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Fostamatinib für Nebenwirkungen
CYP3A4- erhöhen. Siehe die
Inhibition Fachinformation vondurch Fostamatinib für die Details
Ritonavir. der gleichzeitigen
Anwendung mit starken
CYP3A-Inhibitoren.Ibrutinib Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung kann das Risiko
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Ibrutinib für Nebenwirkungen
CYP3A4- erhöhen. Siehe die
Inhibition Fachinformation vondurch Ibrutinib für die Details der
Ritonavir. gleichzeitigen Anwendungmit starken CYP3A-
Inhibitoren.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Imatinib Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Klinische Überwachungoder ohne sowie eine Reduktion der
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Imatinib Imatinib-Dosis werden
BCRP- empfohlen.
Hemmungdurch
Paritaprevir,
Ritonavir und
Dasabuvir.
ANTIKOAGULANZIEN
Warfarin Viekirax + ↔ R-Warfarin 1,05 0,88 0,94 Obwohl keine Veränderung
Dasabuvir (0,95-1,17) (0,81-0,95) (0,84-1,05) in der Pharmakokinetik von
Einzeldosis ↔ S-Warfarin 0,96 0,88 0,95 Warfarin zu erwarten ist,5 mg und (0,85-1,08) (0,81-0,96) (0,88-1,02) wird eine sorgfältigeandere ↔ Ombitasvir 0,94 0,96 0,98 Überwachung des INR bei
Vitamin-K- (0,89-1,00) (0,93-1,00) (0,95-1,02) einer Behandlung mit allen
Antagonisten ↔ Paritaprevir 0,98 1,07 0,96 Vitamin-K-Antagonisten(0,82-1,18) (0,89-1,27) (0,85-1,09) empfohlen. Ursache hierfür↔ Dasabuvir 0,97 0,98 1,03 ist eine sich verändernde(0,89-1,06) (0,91-1,06) (0,94-1,13) Leberfunktion während einer
Viekirax ohne ↔ R-Warfarin Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem Behandlung mit Viekirax mit
Dasabuvir bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten oder ohne Dasabuvir.↔ S-Warfarinähnlich.↔ Paritaprevir↔ Ombitasvir
Dabigatranete Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Viekirax ohne Dasabuvirxilat oder ohne erhöht möglicherweise die
Dasabuvir ↑ Dabigatranetexilat Plasmakonzentrationen von
Mechanismus: Dabigatranetexilat. Mit
Intestinale P- Vorsicht anzuwenden.
gp-Hemmungdurch
Paritaprevirund Ritonavir.
ANTIKONVULSIVA
Carbamazepin Viekirax + ↔ Carba- 1,10 1,17 1,35 Die gleichzeitige
Dasabuvir mazepin (1,07-1,14) (1,13-1,22) (1,27-1,45) Anwendung ist200 mg ↓ 0,84 0,75 0,57 kontraindiziert (siehe1 x/Tag Carbamazepin (0,82-0,87) (0,73-0,77) (0,54-0,61) Abschnitt 4.3).
gefolgt von -10,11-Epoxid200 mg ↓ Ombitasvir 0,69 0,69 n. z.2 x/Tag (0,61-0,78) (0,64-0,74)↓ Paritaprevir 0,34 0,30 n. z.
Mechanismus: (0,25-0,48) (0,23-0,38)
CYP3A4- ↓ Dasabuvir 0,45 0,30 n. z.
Induktion (0,41-0,50) (0,28-0,33)
Arznimittel ni ht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismendurch Viekirax ohne Nicht untersucht.
Carbamazepin. Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Phenobarbital Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↓ Ombitasvir kontraindiziert (siehe
CYP3A4- ↓ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
Induktion ↓ Dasabuvirdurch
Phenobarbital.
Phenytoin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↓ Ombitasvir kontraindiziert (siehe
CYP3A4- ↓ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
Induktion ↓ Dasabuvirdurch
Phenytoin.S- Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Klinische Überwachung
Mephenytoin oder ohne sowie eine Anpassung der S-
Dasabuvir ↓ S-Mephenytoin Mephenytoin-Dosis können
Mechanismus: erforderlich sein.
CYP2C19-
Induktiondurch
Ritonavir.ANTIDEPRESSIVA
Escitalopram Viekirax + ↔ Escita- 1,00 0,87 n. z. Für Escitalopram ist keine
Dasabuvir lopram (0,96-1,05) (0,80-0,95) Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis ↑ S-Des- 1,15 1,36 n. z.10 mg methyl- (1,10-1,21) (1,03-1,80)citalopram↔ Ombitasvir 1,09 1,02 0,97(1,01-1,18) (1,00-1,05) (0,92-1,02)↔ Paritaprevir 1,12 0,98 0,71(0,88-1,43) (0, 85-1,14) (0,56-0,89)↔ Dasabuvir 1,10 1,01 0,89(0,95-1,27) (0,93-1,10) (0,79-1,00)
Viekirax ohne ↓ Escita- Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Dasabuvir lopram bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↔ S-Des- 1,17 1,07 n. z.
methyl- (1,08-1,26) (1,01-1,13)citalopram↔ Ombitasvir
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen↔ Paritaprevir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dembei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
Duloxetin Viekirax + ↓ Duloxetin 0,79 0,75 n. z. Für Duloxetin ist keine
Dasabuvir (0,67-0,94) (0,67-0,83) Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 0,98 1,00 1,0160 mg (0,88-1,08) (0,95-1,06) (0,96-1,06) Für Viekirax mit oder ohne↓ Paritaprevir 0,79 0,83 0,77 Dasabuvir ist keine(0,53-1,16) (0,62-1,10) (0,65-0,91) Dosisanpassung erforderlich.
↔ Dasabuvir 0,94 0,92 0,88(0,81-1,09) (0,81-1,04) (0,76-1,01)
Viekirax ohne ↔ Duloxetin Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Dasabuvir bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dembei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↔ Paritaprevir 1,07 0,96 0,93(0,63-1,81) (0,70-1,32) (0,76-1,14)
Trazodon Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Trazodon sollte mit Vorsichtoder ohne angewendet und eine
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Trazodon niedrigere Trazodon-Dosis
CYP3A4- kann in Betracht gezogen
Hemmung werden.
durch
Ritonavir.ANTIDIURETISCHE HORMONE
Conivaptan Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Conivaptan kontraindiziert (siehe
CYP3A4-/P- ↑ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
gp-Hemmung ↑ Dasabuvirdurch
Conivaptanund
Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir.
ANTIMYKOTIKA
Ketoconazol Viekirax + ↑ Ketoconazol 1,15 2,17 n. z. Die gleichzeitige
Dasabuvir (1,09-1,21) (2,05-2,29) Anwendung ist400 mg ↔ Ombitasvir 0,98 1,17 n. z. kontraindiziert (siehe1 x/Tag (0,90-1,06) (1,11-1,24) Abschnitt 4.3).
↑ Paritaprevir 1,37 1,98 n. z.
Mechanismus: (1,11-1,69) (1,63-2,42)
CYP3A4-/P- ↑ Dasabuvir 1,16 1,42 n. z.gp-Hemmung (1,03-1,32) (1,26-1,59)
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismendurch Viekirax ohne ↑ Ketoconazol Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Ketoconazol Dasabuvir bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenund ähnlich.
Paritaprevir/Ri ↑ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war demtonavir/Ombit bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenasvir. ähnlich.
↑ Paritaprevir 1,72 2,16 n. z.
(1,32-2,26) (1,76-2,66)
Itraconazol Viekirax + Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Posaconazol Dasabuvir Anwendung ist↑ Itraconazol kontraindiziert (siehe
Mechanismus: ↑ Posaconazol Abschnitt 4.3).
CYP3A4- ↑ Paritaprevirund/oder P-gp- ↑ Dasabuvir
Hemmung Viekirax ohnedurch Dasabuvir
Itraconazol,
Posaconazolund
Paritaprevir/Ritonavir/Ombitasvir.
Voriconazol Viekirax mit Nicht untersucht. Bei schnellen CYP2C19-Metabolisierern Die gleichzeitigeoder ohne erwartet: Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir kontraindiziert (siehe
CYP2C19- ↓ Voriconazol Abschnitt 4.3).
Induktion und ↑ Paritaprevir
CYP3A4- ↑ Dasabuvir
Hemmungdurch Nicht untersucht. Bei langsamen CYP2C19-Metabolisierern
Ritonavir. erwartet:
↑ Voriconazol↑ Paritaprevir↑ Dasabuvir
WIRKSTOFFE GEGEN GICHT
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Colchicin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Ist eine Behandlung mitoder ohne Viekirax mit oder ohne
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Colchicin Dasabuvir erforderlich, wird
CYP3A4- für Patienten mit normaler
Hemmung Nieren- oder Leberfunktiondurch empfohlen, die
Ritonavir. Colchicindosis zu reduzierenoder die Therapie mit
Colchicin zu unterbrechen.
Bei Patienten mit Nieren-oder Leberfunktionsstörungist die Anwendung von
Colchicin zusammen mit
Viekirax mit oder ohne
Dasabuvir kontraindiziert(siehe Abschnitte 4.3 und4.4).
ANTIHISTAMINIKA
Astemizol Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Terfenadin oder ohne Anwendung ist
Dasabuvir ↑ Astemizol/Terfenadin kontraindiziert (siehe
Mechanismus: Abschnitt 4.3).
CYP3A4-
Hemmungdurch
Ritonavir.Fexofenadin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Es wird zur Vorsicht geraten,oder ohne wenn Fexofenadin
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Fexofenadin gleichzeitig mit Viekirax mit
OATP1B1- oder ohne Dasabuvir
Hemmung angewendet wird.
durch
Paritaprevir.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
LIPIDSENKER
Gemfibrozil Paritaprevir/Ri ↑ Paritaprevir 1,21 1,38 n. z. Die gleichzeitigetonavir + (0,94-1,57) (1,18-1,61) Anwendung von Viekirax600 mg Dasabuvir ↑ Dasabuvir 2,01 11,25 n. z. mit Dasabuvir ist2 x/Tag (1,71-2,38) (9,05-13,99) kontraindiziert (siehe
Abschnitt 4.3).
Mechanismus:
Die Erhöhungder Dasabuvir- Viekirax ohne Nicht untersucht. Für Gemfibrozil ist keine
Exposition ist Dasabuvir Keine Wechselwirkung erwartet, wenn Gemfibrozil in Dosisanpassung erforderlich.möglicherweis Kombination mit Viekirax ohne Dasabuvir angewendete auf die wird. Für Viekirax ist keine
CYP2C8- Dosisanpassung erforderlich.
Hemmung unddie Erhöhungvon
Paritaprevir istmöglicherweise auf die
OATP1B1-
Hemmungdurch
Gemfibrozilzurückzuführen.
Lomitapid Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Lomitapid kontraindiziert (siehe
CYP3A4- Abschnitt 4.3).
Inhibitiondurch
Ritonavir.ANTIMYKOBAKTERIELLE WIRKSTOFFE
Rifampicin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↓ Ombitasvir kontraindiziert (siehe
CYP3A4- ↓ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
Induktion ↓ Dasabuvirdurch
Rifampicin.ANTIPSYCHOTIKA
Arzneimittel ni ht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Lurasidon Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Pimozid oder ohne Anwendung ist
Quetiapin Dasabuvir ↑ Pimozid kontraindiziert (siehe↑ Quetiapin Abschnitt 4.3).
Mechanismus: ↑ Lurasidon
CYP3A4-
Hemmungdurch
Ritonavir.THROMBOZYTENAGGREGATIONSHEMMER
Ticagrelor Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Ticagrelor kontraindiziert (siehe
CYP3A4- Abschnitt 4.3).
Hemmungdurch
Ritonavir.Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
ANTIHYPERGLYKÄMISCHE WIRKSTOFFE (ORAL VERABREICHTE BIGUANIDE)
Metformin Viekirax + ↓ Metformin 0,77 0,90 Für Metformin inn. z.
Einzeldosis Dasabuvir (0,71-0,83) (0,84-0,97) Kombination mit Viekirax500 mg ↔ Ombitasvir 0,92 1,01 1,01 mit oder ohne Dasabuvir ist(0,87-0,98) (0,97-1,05) (0,98-1,04) keine Dosisanpassung↓ Paritaprevir 0,63 0,80 1,22 erforderlich.
(0,44-0,91) (0,61-1,03) (1,13-1,31)↔ Dasabuvir 0,83 0,86 0,95(0,74-0,93) (0,78-0,94) (0,84-1,07)
Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
CALCIUMANTAGONISTEN
Amlodipin Viekirax + ↑ Amlodipin 1,26 2,57 Senkung der Amlodipin-n. z.
Dasabuvir (1,11-1,44) (2,31-2,86) Dosis um 50 % und
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 1,00 1,00 1,00 Überwachung der Patienten5 mg (0,95-1,06) (0,97-1,04) (0,97-1,04) auf klinische Effekte.
↓ Paritaprevir 0,77 0,78 0,88
Mechanismus: (0,64-0,94) (0,68-0,88) (0,80-0,95)
CYP3A4- ↔ Dasabuvir 1,05 1,01 0,95
Hemmung (0,97-1,14) (0,96-1,06) (0,89-1,01)durch Viekirax ohne Nicht untersucht.
Ritonavir. Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Diltiazem Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Aufgrund des erwarteten
Verapamil oder ohne Anstiegs der Paritaprevir-
Dasabuvir ↑ Diltiazem, Verapamil Expositionen wird zur
Mechanismus: ↑ Paritaprevir Vorsicht geraten.
CYP3A4-/P- ↑/↔ Dasabuvirgp-Hemmung. Bei gleichzeitiger
Anwendung zusammen mit
Viekirax mit oder ohne
Dasabuvir werden für
Calciumantagonisten eine
Dosisreduktion sowie eineklinische Überwachungempfohlen.
Nifedipin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Bei gleichzeitigeroder ohne Anwendung zusammen mit
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Nifedipin Viekirax mit oder ohne
CYP3A4- Dasabuvir werden für
Hemmung. Calciumantagonisten eine
Dosisreduktion sowie eineklinische Überwachungempfohlen.
KONTRAZEPTIVA
Arzneimittel nicht länger zuglassn
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Ethinyl- Viekirax mit ↔ Ethinyl- 1,16 1,06 1,12 Orale Kontrazeptiva, dieestradiol/ oder ohne estradiol (0,90-1,50) (0,96-1,17) (0,94-1,33) Ethinylestradiol enthalten,
Norgestimat Dasabuvir Norgestimatmetaboliten: sind kontraindiziert (siehe↑ Norgestrel 2,26 2,54 2,93 Abschnitt 4.3).
0,035/0,25 mg (1,91-2,67) (2,09-3,09) (2,39-3,57)1 x/Tag ↑ Norel- 2,01 2,60 3,11gestromin (1,77-2,29) (2,30-2,95) (2,51-3,85)
Mechanismus: ↔ Ombitasvir 1,05 0,97 1,00
Möglicherweis (0,81-1,35) (0,81-1,15) (0,88-1,12)e aufgrund ↓ Paritaprevir 0,70 0,66 0,87einer UGT- (0,40-1,21) (0,42-1,04) (0,67-1,14)
Hemmung ↓ Dasabuvir 0,51 0,48 0,53durch (0,22-1,18) (0,23-1,02) (0,30-0,95)
Paritaprevir,
Ombitasvirund
Dasabuvir.
Norethisteron Viekirax + ↔ Nor- 0,83 0,91 0,85 Für Norethisteron oder(Pille nur mit Dasabuvir ethisteron (0,69-1,01) (0,76-1,09) (0,64-1,13) Viekirax mit oder ohne
Progestin) ↔ Ombitasvir 1,00 0,99 0,97 Dasabuvir ist keine(0,93-1,08) (0,94-1,04) (0,90-1,03) Dosisanpassung erforderlich.
0,35 mg ↑ Paritaprevir 1,24 1,23 1,431 x/Tag (0,95-1,62) (0,96-1,57) (1,13-1,80)↔ Dasabuvir 1,01 0,96 0,95(0,90-1,14) (0,85-1,09) (0,80-1,13)
Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
DIURETIKA
Furosemid Viekirax + ↑ Furosemid 1,42 1,08 n. z. Patienten sollten auf
Dasabuvir (1,17-1,72) (1,00-1,17) klinische Effekte überwacht
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 1,14 1,07 1,12 werden; eine Reduktion der20 mg (1,03-1,26) (1,01-1,12) (1,08-1,16) Furosemid-Dosis um bis zu↔ Paritaprevir 0,93 0,92 1,26 50 % kann erforderlich sein.
Mechanismus: (0,63-1,36) (0,70-1,21) (1,16-1,38)
Möglicherweis ↔ Dasabuvir 1,12 1,09 1,06 Für Viekirax mit oder ohnee aufgrund (0,96-1,31) (0,96-1,23) (0,98-1,14) Dasabuvir ist keineeiner Viekirax ohne Nicht untersucht. Dosisanpassung erforderlich.
UGT1A1- Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax
Hemmung + Dasabuvir beobachtet wurden.durch
Paritaprevir,
Ombitasvirund
Dasabuvir.
MUTTERKORNALKALOIDE
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Ergotamin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Dihydroergota oder ohne Anwendung istmin Dasabuvir ↑ Mutterkornalkaloide kontraindiziert (siehe
Ergometrin Abschnitt 4.3).
Methylergometrin
Mechanismus:
CYP3A4-
Hemmungdurch
Ritonavir.Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
GLUKOKORTIKOIDE (INHALATIV)
Fluticason Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung von Fluticason
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Fluticason kann die systemische
CYP3A4- Exposition von Fluticason
Hemmung erhöhen.
durch
Ritonavir. Eine gleichzeitige
Anwendung von Viekiraxund Fluticason, insbesondereeine Langzeitanwendung,sollte nur begonnen werden,wenn der potentielle Nutzender Behandlung das Risikosystemischer
Kortikosteroidwirkungenübersteigt (siehe Abschnitt4.4).
MAGEN-DARM-MITTEL (PROKINETIKA)
Cisaprid Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Cisaprid kontraindiziert (siehe
CYP3A4- Abschnitt 4.3).
Hemmungdurch
Ritonavir.ANTIVIRALE WIRKSTOFFE GEGEN HCV
Sofosbuvir Viekirax + ↑ Sofosbuvir 1,61 2,12 n. z. Für Sofosbuvir in
Dasabuvir (1,38-1,88) (1,91-2,37) Kombination mit Viekirax400 mg ↑ GS-331007 1,02 1,27 n. z. mit oder ohne Dasabuvir ist1 x/Tag (0,90-1,16) (1,14-1,42) keine Dosisanpassung↔ Ombitasvir 0,93 0,93 0,92 erforderlich.
Mechanismus: (0,84-1,03) (0,87-0,99) (0,88-0,96)
BCRP und P- ↔ Paritaprevir 0,81 0,85 0,82gp Inhibition (0,65-1,01) (0,71-1,01) (0,67-1,01)durch ↔ Dasabuvir 1,09 1,02 0,85
Paritaprevir, (0,98-1,22) (0,95-1,10) (0,76-0,95)
Ritonavir und Viekirax ohne Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem bei Viekirax +
Dasabuvir. Dasabuvir Dasabuvir beobachteten ähnlich.
PFLANZLICHE ARZNEIMITTEL
Arzneimittel nicht länger zugelassn
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Johanniskraut Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige(Hypericum oder ohne Anwendung istperforatum) Dasabuvir ↓ Dasabuvir kontraindiziert (siehe↓ Ombitasvir Abschnitt 4.3).
Mechanismus: ↓ Paritaprevir
CYP3A4-
Induktiondurch
Johanniskraut.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
ANTIVIRALE WIRKSTOFFE GEGEN HIV: PROTEASEINHIBITOREN
Für allgemeine Erläuterungen zur Behandlung HIV-koinfizierter Patienten, einschließlich einer Erörterung derunterschiedlichen antiretroviralen Behandlungsschemata, die angewendet werden können, siehe Abschnitt 4.4(Behandlung von Patienten mit einer HIV-Koinfektion).
Atazanavir Viekirax + ↔ Atazanavir 0,91 1,01 0,90 In Kombination zusammen
Dasabuvir (0,84-0,99) (0,93-1,10) (0,81-1,01) mit Viekirax mit Dasabuvir300 mg ↓ Ombitasvir 0,77 0,83 0,89 beträgt die empfohlene1 x/Tag (zur (0,70-0,85) (0,74-0,94) (0,78-1,02) Atazanavir-Dosis 300 mggleichen Zeit ↑ Paritaprevir 1,46 1,94 3,26 ohne Ritonavir. Atazanavireingenommen) (1,06-1,99) (1,34-2,81) (2,06-5,16) muss zur gleichen Zeit↔ Dasabuvir 0,83 0,82 0,79 eingenommen werden wie
Mechanismus: (0,71-0,96) (0,71-0,94) (0,66-0,94) Viekirax mit Dasabuvir. Die
Eine Erhöhung Viekirax ohne ↔ Atazanavir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem Ritonavir-Dosis in Viekiraxder Dasabuvir bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten sorgt für die Verbesserung
Paritaprevir - ähnlich. der Pharmakokinetik von
Exposition ist ↑ Paritaprevir 2,74 2,87 3,71 Atazanavir.
möglicherweis (1,76-4,27) (2,08-3,97) (2,87-4,79)e auf die ↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem Für Viekirax mit Dasabuvir
OATPB1-/B3- bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten ist keine Dosisanpassungund CYP3A- ähnlich. erforderlich.
Hemmungdurch Atazanavir wird nicht
Atazanavir zusammen mit Viekiraxzurückzuführe ohne Dasabuvir empfohlenn. (↑ Paritaprevir).
Atazanavir/Rit Viekirax + ↔ Atazanavir 1,02 1,19 1,68onavir Dasabuvir (0,92-1,13) (1,11-1,28) (1,44-1,95) Die Kombination von↔ Ombitasvir 0,83 0,90 1,00 Atazanavir und Viekirax +300/100 mg (0,72-0,96) (0,78-1,02) (0,89-1,13) Dasabuvir lässt die1 x/Tag ↑ Paritaprevir 2,19 3,16 11,95 Bilirubinspiegel ansteigen,(Einnahme im (1,61-2,98) (2,40-4,17) (8,94-15,98) insbesondere wenn Ribavirin
Abstand von ↔ Dasabuvir 0,81 0,81 0,80 Teil des12 Stunden) (0,73-0,91) (0,71-0,92) (0,65-0,98) Behandlungsschemas gegen
Arzneimittel nicht länger zgelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Viekirax ohne Nicht untersucht. Hepatitis C ist (siehe
Mechanismus: Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax Abschnitte 4.4 und 4.8).
Eine + Dasabuvir beobachtet wurden.
Erhöhung der
Paritaprevir -
Exposition istmöglicherweise auf die
OATPB1/B3-und CYP3A-
Hemmungdurch
Atazanavirund CYP3A-
Hemmungdurch diezusätzliche
Ritonavir-
Dosiszurückzuführen.
Darunavir Viekirax + ↓ Darunavir 0,92 0,76 0,52 Die empfohlene Darunavir-
Dasabuvir (0,87-0,98) (0,71-0,82) (0,47-0,58) Dosis beträgt 800 mg800 mg ↔ Ombitasvir 0,86 0,86 0,87 1 x/Tag ohne Ritonavir,1 x/Tag (zur (0,77-0,95) (0,79-0,94) (0,82-0,92) wenn sie zur gleichen Zeitgleichen Zeit ↑ Paritaprevir 1,54 1,29 1,30 wie Viekirax + Dasabuvireingenommen) (1,14-2,09) (1,04-1,61) (1,09-1,54) eingenommen wird (die↔ Dasabuvir 1,10 0,94 0,90 Ritonavir-Dosis in Viekirax
Mechanismus: (0,88-1,37) (0,78-1,14) (0,76-1,06) sorgt für die Verbesserung
Nicht bekannt. Viekirax ohne ↔ Darunavir 0,99 0, 92 0,74 der Pharmakokinetik von
Dasabuvir (0,92-1,08) (0,84-1,00) (0,63-0,88) Darunavir).
↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dembei Viekirax + Dasabuvir beobachteten Dieses Schema kannähnlich. angewandt werden, sofern↑ Paritaprevir 2,09 1,94 1,85 keine ausgeprägte PI-(1,35-3,24) (1,36-2,75) (1,41-2,42) Resistenz vorliegt (d. h.
Darunavir/ Viekirax + ↔ Darunavir 0,87 0,80 0,57 keine mit Darunavir
Ritonavir Dasabuvir (0,79-0,96) (0,74-0,86) (0,48-0,67) assoziierten Resistenzen),↓ Ombitasvir 0,76 0,73 0,73 siehe auch Abschnitt 4.4.
600/100 mg (0,65-0,88) (0,66-0,80) (0,64-0,83)2 x/Tag ↓ Paritaprevir 0,70 0,59 0,83 Für Viekirax mit Dasabuvir(0,43-1,12) (0,44-0,79) (0,69-1,01) ist keine Dosisanpassung
Mechanismus: erforderlich.↓ Dasabuvir 0,84 0,73 0,54
Nicht bekannt. (0,67-1,05) (0,62-0,86) (0,49-0,61)
Für Patienten mit
Viekirax ohne Nicht untersucht.ausgeprägter PI-Resistenz
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekiraxwird die Kombination von+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Arznimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Darunavir/ Viekirax + ↑ Darunavir 0,79 1,34 0,54 Darunavir mit Viekirax +
Ritonavir Dasabuvir (0,70-0,90) (1,25-1,43) (0,48-0,62) Dasabuvir nicht empfohlen.
↔ Ombitasvir 0,87 0,87 0,87800/100 mg (0,82-0,93) (0,81-0,93) (0,80-0,95) Die Behandlung mit1 x/Tag ↓ Paritaprevir 0,70 0,81 1,59 Darunavir + Viekirax ohne(0,50-0,99) (0,60-1,09) (1,23-2,05) Dasabuvir wird nicht(Einnahme im ↓ Dasabuvir 0,75 0,72 0,65 empfohlen (↑ Paritaprevir).
Abstand von (0,64-0,88) (0,64-0,82) (0,58-0,72)12 Stunden) Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax
Mechanismus: + Dasabuvir beobachtet wurden.
Nicht bekannt.
Lopinavir/ Viekirax + ↔ Lopinavir 0,87 0,94 1,15 Die gleichzeitige
Ritonavir Dasabuvir (0,76-0,99) (0,81-1,10) (0,93-1,42) Anwendung ist↔ Ombitasvir 1,14 1,17 1,24 kontraindiziert (siehe400/100 mg (1,01-1,28) (1,07-1,28) (1,14-1,34) Abschnitt 4.3).
2 x/Tag1 ↑ Paritaprevir 2,04 2,17 2,36(1,30-3,20) (1,63-2,89) (1,00-5,55)
Mechanismus: ↔ Dasabuvir 0,99 0,93 0,68
Eine Erhöhung (0,75-1,31) (0,75-1,15) (0,57-0,80)der Viekirax ohne ↔ Lopinavir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Paritaprevir - Dasabuvir bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten
Exposition ist ähnlich.möglicherweise auf die ↑ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Hemmung von bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten
CYP3A/Efflux ähnlich.transportern ↑ Paritaprevir 4,76 6,10 12,33durch (3,54-6,39) (4,30-8,67) (7,30-20,84)
Lopinavir undzusätzliche
Ritonavir-
Gabenzurückzuführen.
Indinavir Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Saquinavir oder ohne Anwendung ist
Tipranavir Dasabuvir ↑ Paritaprevir kontraindiziert (siehe
Abschnitt 4.3).
Mechanismus:
CYP3A4-
Hemmungdurch
Proteaseinhibitoren.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
ANTIVIRALE WIRKSTOFFE GEGEN HIV: NICHT NUKLEOSIDISCHE REVERSE-TRANSKRIPTASE-
INHIBITOREN
Rilpivirin2 Viekirax + ↑ Rilpivirin 2,55 3,25 3,62 Die gleichzeitige Gabe von
Dasabuvir (2,08-3,12) (2,80-3,77) (3,12-4,21) Viekirax mit Rilpivirin25 mg 1 x/Tag ↔ Ombitasvir 1,11 1,09 1,05 1 x/Tag sollte nur für(1,02-1,20) (1,04-1,14) (1,01-1,08) Patienten in Betrachtmorgens ↑ Paritaprevir 1,30 1,23 0,95 gezogen werden, bei denenzusammen mit (0,94-1,81) (0,93-1,64) (0,84-1,07) keine QT-Intervall-einer Mahlzeit ↔ Dasabuvir 1,18 1,17 1,10 Verlängerung bekannt ist(1,02-1,37) (0,99-1,38) (0,89-1,37) und die keine anderen QT-
Mechanismus: Viekirax ohne Nicht untersucht. verlängernden Arzneimittel
CYP3A4- Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax anwenden.
Hemmung + Dasabuvir beobachtet wurden. Bei Anwendung derdurch Kombination sollte
Ritonavir. wiederholt eine EKG-
Überwachung durchgeführtwerden, siehe Abschnitt 4.4.
Für Viekirax mit oder ohne
Dasabuvir ist keine
Dosisanpassung erforderlich.
Efavirenz/Emt Viekirax mit Die gleichzeitige Anwendung von Behandlungsschemata, Die gleichzeitigericitabin/Tenof oder ohne die Efavirenz (ein Enzyminduktor) und Paritaprevir Anwendung mit Efavirenzovirdisoproxilf Dasabuvir /Ritonavir + Dasabuvir beinhalten, führte zu einem Anstieg ist kontraindiziert (sieheumarat der ALT-Werte und in der Folge zu einem vorzeitigen Abschnitt 4.3).
Abbruch der Studie.
600/300/200mg 1 x/Tag
Mechanismus:
Möglicherweise CYP3A4-
Induktiondurch
Efavirenz.Nevirapin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Etravirin oder ohne Anwendung ist
Dasabuvir ↓ Ombitasvir kontraindiziert (siehe↓ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
↓ Dasabuvir
ANTIVIRALE WIRKSTOFFE GEGEN HIV: INTEGRASE-STRANGTRANSFER-INHIBITOR
Dolutegravir Viekirax + ↑ Dolutegravir 1,22 1,38 1,36 Für Dolutegravir in
Dasabuvir (1,15-1,29) (1,30-1,47) (1,19-1,55) Kombination mit Viekiraxmit oder ohne Dasabuvir ist
Arznimittel nicht länger zugelassn
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen50 mg ↔ Ombitasvir 0,96 0,95 0,92 keine Dosisanpassung1 x/Tag (0,89-1,03) (0,90-1,00) (0,87-0,98) erforderlich.
↔ Paritaprevir 0,89 0,84 0,66
Mechanismus: (0,69-1,14) (0,67-1,04) (0,59-0,75)
Möglicherweise auf die
Hemmung von ↔ Dasabuvir 1,01 0,98 0,92
UGT1A1 (0,92-1,11) (0,92-1,05) (0,85-0,99)durch
Paritaprevir,
Dasabuvir und Viekirax ohne Nicht untersucht.
Ombitasvir Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekiraxund die + Dasabuvir beobachtet wurden.
Hemmung von
CYP3A4durch
Ritonavirzurückzuführen.
Raltegravir Viekirax + ↑ Raltegravir 2,33 2,34 2,00 Für Raltegravir oder
Dasabuvir (1,66-3,27) (1,70-3,24) (1,17-3,42) Viekirax mit oder ohne400 mg Bei der gleichzeitigen Anwendung wurden keine klinisch Dasabuvir ist keine2 x/Tag relevanten Veränderungen bei der Exposition gegenüber Dosisanpassung erforderlich.
Dasabuvir, Paritaprevir und Ombitasvir (auf Basis eines
Mechanismus: Vergleichs mit historischen Daten) beobachtet.
Eine Erhöhung Viekirax ohne ↑ Raltegravir 1,22 1,20 1,13der Dasabuvir (0,78-1,89) (0,74-1,95) (0,51-2,51)
Raltegravir-
Exposition ist Bei der gleichzeitigen Anwendung wurden keine klinischmöglicherweis relevanten Veränderungen bei der Exposition gegenübere auf die Dasabuvir, Paritaprevir und Ombitasvir (auf Basis eines
UGT1A1- Vergleichs mit historischen Daten) beobachtet.
Hemmungdurch
Paritaprevir,
Ombitasvirund Dasabuvirzurückzuführen.
ANTIVIRALE WIRKSTOFFE GEGEN HIV: NUKLEOSIDINHIBITOREN
Abacavir/Lami Viekirax + ↔ Abacavir 0,87 0,94 n. z. Für Abacavir odervudin Dasabuvir (0,78-0,98) (0,90-0,99) Lamivudin in Kombination↓ Lamivudin 0,78 0,88 1,29 mit Viekirax mit oder ohne600/300 mg (0,72-0,84) (0,82-0,93) (1,05-1,58) Dasabuvir ist keine1 x/Tag ↔Ombitasvir 0,82 0,91 0,92 Dosisanpassung(0,76-0,89) (0,87-0,95) (0,88-0,96) erforderlich.
↔ Paritaprevir 0,84 0,82 0,73(0,69-1,02) (0,70-0,97) (0,63-0,85)
Arzneimittel ni ht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen↔ Dasabuvir 0,94 0,91 0,95(0,86-1,03) (0,86-0,96) (0,88-1,02)
Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Emtricitabin/T Viekirax + ↔ 1,05 1,07 1,09 Für Emtricitabin/Tenofovirenofovir Dasabuvir Emtricitabin (1,00-1,12) (1,00-1,14) (1,01-1,17) und Viekirax mit oder ohne
Dasabuvir ist keine200 mg Dosisanpassung1 x/Tag/ erforderlich.
300 mg1 x/Tag↔ Tenofovir 1,07 1,13 1,24(0,93-1,24) (1,07-1,20) (1,13-1,36)↔ Ombitasvir 0,89 0,99 0,97(0,81-0,97) (0,93-1,05) (0,90-1,04)↓ Paritaprevir 0,68 0,84 1,06(0,42-1,11) (0,59-1,17) (0,83-1,35)↔ Dasabuvir 0,85 0,85 0,85(0,74-0,98) (0,75-0,96) (0,73-0,98)
Viekirax ohne ↔ Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Dasabuvir Emtricitabin bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↔ Tenofovir 0,80 1,01 1,13(0,71-0,90) (0,96-1,07) (1,06-1,21)↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dembei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↔ Paritaprevir 1,02 1,04 1,09(0,63-1,64) (0,74-1,47) (0,88-1,35)
ANTIVIRALE WIRKSTOFFE GEGEN HIV: WIRKSTOFFE ZUR VERBESSERUNG DER
PHARMAKOKINETIK
Cobicistat Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeenthaltende oder ohne Anwendung ist
Behandlungssc Dasabuvir ↑ Ombitasvir kontraindiziert (siehehemata ↑ Paritaprevir Abschnitt 4.3).
↑ Dasabuvir
Mechanismus:
CYP3A4-
Hemmungdurch
Cobicistat.Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
HMG-CoA-REDUKTASE-INHIBITOREN
Rosuvastatin Viekirax + ↑ Rosuvastatin 7,13 2,59 0,59 Die maximale Tagesdosis
Dasabuvir (5,11-9,96) (2,09-3,21) (0,51-0,69) von Rosuvastatin beträgt5 mg 1 x/Tag ↔ Ombitasvir 0,92 0,89 0,88 5 mg (siehe Abschnitt 4.4).
(0,82-1,04) (0,83-0,95) (0,83-0,94)
Mechanismus: ↑ Paritaprevir 1,59 1,52 1,43 Für Viekirax mit Dasabuvir
OATP1B- (1,13-2,23) (1,23-1,90) (1,22-1,68) ist keine Dosisanpassung
Hemmung ↔ Dasabuvir 1,07 1,08 1,15 erforderlich.
durch (0,92-1,24) (0,92-1,26) (1,05-1,25)
Paritaprevir Viekirax ohne ↑ Rosuvastatin 2,61 1,33 0,65 Die maximale Tagesdosisund BCRP- Dasabuvir (2,01-3,39) (1,14-1,56) (0,57-0,74) von Rosuvastatin sollte
Hemmung ↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem 10 mg betragen (siehedurch bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten Abschnitt 4.4).
Paritaprevir, ähnlich.
Ritonavir oder Für Viekirax ist keine
Dasabuvir. ↑ Paritaprevir 1,40 1,22 1,06 Dosisanpassung erforderlich.
(1,12-1,74) (1,05-1,41) (0,85-1,32)
Pravastatin Viekirax + ↑ Pravastatin 1,37 1,82 n. z. Die Pravastatin-Dosis ist um
Dasabuvir (1,11-1,69) (1,60-2,08) 50 % zu reduzieren.
10 mg 1 x/Tag ↔ Ombitasvir 0,95 0,89 0,94(0,89-1,02) (0,83-0,95) (0,89-0,99) Für Viekirax mit oder ohne
Mechanismus: ↔ Dasabuvir 1,00 0,96 1,03 Dasabuvir ist keine
OATP1B1- (0,87-1,14) (0,85-1,09) (0,91-1,15) Dosisanpassung erforderlich.
Hemmung ↔ Paritaprevir 0,96 1,13 1,39durch (0,69-1,32) (0,92-1,38) (1,21-1,59)
Paritaprevir. Viekirax ohne ↑ Pravastatin Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
Dasabuvir bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dembei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
↑ Paritaprevir 1,44 1,33 1,28(1,15-1,81) (1,09-1,62) (0,83-1,96)
Arzneimittel nicht länger zugelassn
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Fluvastatin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung mit Fluvastatin
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Fluvastatin und Pitavastatin wird nicht
OATP1B/BCR empfohlen (siehe Abschnitt
P-Hemmung ↑ Pitavastatin 4.4).
durch
Paritaprevir. Es wird empfohlen,
Fluvastatin und Pitavastatin
Pitavastatin für die Dauer der Therapie
Mechanismus: mit Viekirax vorübergehend
OATP1B- abzusetzen. Sollte während
Hemmung der Therapie einedurch Behandlung mit einem Statin
Paritaprevir. notwendig sein, so ist eine
Umstellung auf Pravastatinoder Rosuvastatin in einerreduzierten Dosierungmöglich.
Lovastatin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Simvastatin oder ohne Anwendung ist
Atorvastatin Dasabuvir ↑ Lovastatin, Simvastatin, Atorvastatin kontraindiziert (siehe
Abschnitt 4.3).
Mechanismus:
CYP3A4-/OATP1B-
Hemmung.
IMMUNSUPPRESSIVA
Ciclosporin Viekirax + ↑ Ciclosporin 1,01 5,82 15,8 Wird mit der gleichzeitigen
Dasabuvir (0,85-1,20) (4,73-7,14) (13,8-18,09) Anwendung von Viekirax30 mg 1 x/Tag ↔ Ombitasvir 0,99 1,08 1,15 begonnen, ist ein Fünftel der
Einzeldosis3 (0,92-1,07) (1,05-1,11) (1,08-1,23) täglichen Ciclosporin-Dosis↑ Paritaprevir 1,44 1,72 1,85 einmal täglich zusammen
Mechanismus: (1,16-1,78) (1,49-1,99) (1,58-2,18) mit Viekirax zu
Die Wirkung ↓ Dasabuvir 0,66 0,70 0,76 verabreichen. Derauf (0,58-0,75) (0,65-0,76) (0,71-0,82) Ciclosporin-Spiegel ist zu
Ciclosporin ist Viekirax ohne ↑ Ciclosporin 0,83 4,28 12,8 überwachen und dieauf die Dasabuvir (0,72-0,94) (3,66-5,01) (10,6-15,6) Dosierung bzw. das
CYP3A4- ↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem Dosisintervall ist bei Bedarf
Hemmung bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten anzupassen.
durch ähnlich.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Ritonavir und ↑ Paritaprevir 1,39 1,46 1,18 Für Viekirax mit oder ohnedie Erhöhung (1,10-1,75) (1,29-1,64) (1,08-1,30) Dasabuvir ist keineder Dosisanpassung erforderlich.
Paritaprevir-
Exposition istmöglicherweise auf die
OATP-/BCRP-/P-gp-
Hemmungdurch
Ciclosporinzurückzuführen.
Everolimus Viekirax + ↑ 4,74 27,1 16,1 Die gleichzeitige
Dasabuvir Everolimus (4,29-5,25) (24,5-30,1) (14,5-17,9)4 Anwendung von Everolimus
Einzeldosis ↔ 0,99 1,02 1,02 mit Viekirax wird nicht0,75 mg Ombitasvir (0,95-1,03) (0,99-1,05) (0,99-1,06) empfohlen, da eine↔ 1,22 1,26 1,06 signifikante Erhöhung der
Mechanismus: Paritaprevir (1,03-1,43) (1,07-1,49) (0,97-1,16) Everolimus- Exposition nicht
Die Wirkung ↔ 1,03 1,08 1,14 durch verfügbareauf Dasabuvir (0,90-1,18) (0,98-1,20) (1,05-1,23) Dosisstärken angepasst
Everolimus ist Viekirax ohne Nicht untersucht. werden kann (sieheauf die Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax Abschnitt 4.4).
CYP3A4- + Dasabuvir beobachtet wurden.
Hemmungdurch
Ritonavirzurückzuführen.
Sirolimus Viekirax + ↑ 6,40 38,0 19,6 Die gleichzeitige
Dasabuvir Sirolimus (5,34-7,68) (31,5-45,8) (16,7-22,9)6 Anwendung von Sirolimus
Einzeldosis ↔ 1,03 1,02 1,05 mit Viekirax und Dasabuvir0,5 mg5 Ombitasvir (0,93-1,15) (0,96-1,09) (0,98-1,12) ist nicht empfohlen, außer↔ 1,18 1,19 1,16 wenn der Nutzen die Risiken
Mechanismus: Paritaprevir (0,91-1,54) (0,97-1,46) (1,00-1,34) überwiegt (siehe Abschnitt
Die Wirkung ↔ 1,04 1,07 1,13 4.4). Wenn Sirolimus mitauf Sirolimus Dasabuvir (0,89-1,22) (0,95-1,22) (1,01-1,25) Viekirax + Dasabuvir
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismenist auf die Viekirax ohne Nicht untersucht. angewendet wird, sollten
CYP3A4- Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax 0,2 mg Sirolimus zweimal
Hemmung + Dasabuvir beobachtet wurden. pro Woche (alle 3 oder 4durch Tage, an denselben zwei
Ritonavir Tagen in jeder Woche)zurückzuführe verabreicht werden. Dien. Blutkonzentrationen von
Sirolimus sollten alle 4 bis 7
Tage überwacht werden solange bis 3aufeinanderfolgende
Talspiegel eine stabile
Sirolimuskonzentrationzeigen. Die Dosierungund/oder
Dosierungsfrequenz von
Sirolimus sollte nach Bedarfangepasst werden.
5 Tage nach Ende der
Behandlung mit Viekirax +
Dasabuvir sollten die
Dosierung und
Dosierungsfrequenz von
Sirolimus fortgesetztwerden, die vor der
Behandlung mit Viekiraxangewendet wurden.
Gleichzeitig sollten
Routinekontrollen der
Blutkonzentrationen von
Sirolimus durchgeführtwerden.
Tacrolimus Viekirax + ↑ Tacrolimus 3,99 57,1 16,6 Die gleichzeitige
Dasabuvir (3,21-4,97) (45,5-71,7) (13,0-21,2) Anwendung von Tacrolimus
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 0,93 0,94 0,94 mit Viekirax und Dasabuvir2 mg7 (0,88-0,99) (0,89-0,98) (0,91-0,96) ist nicht empfohlen, außer↓ Paritaprevir 0,57 0,66 0,73 wenn der Nutzen die Risiken
Mechanismus: (0,42-0,78) (0,54-0,81) (0,66-0,80) überwiegt (siehe Abschnitt
Die Wirkung ↔ Dasabuvir 0,85 0,90 1,01 4.4).
auf (0,73-0,98) (0,80-1,02) (0,91-1,11) Wenn Tacrolimus mit
Tacrolimus ist Viekirax und Dasabuvirauf die angewendet wird, sollte
CYP3A4- Tacrolimus nicht am Tag des
Hemmung Behandlungsbeginns mitdurch Viekirax und Dasabuvir
Viekirax ohne ↑ Tacrolimus 4,27 85,8 24,6
Ritonavir verabreicht werden. Am Tag
Dasabuvir (3,49-5,22) (67,9-108) (19,7-30,8)nach Behandlungsbeginn mit↔ Ombitasvir
Arzneimittel nicht länger zugelassn
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismenzurückzuführe ↓ Paritaprevir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem Viekirax und Dasabuvirn. bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten kann die Behandlung mitähnlich. Tacrolimus mit einerverringerten Dosierung,basierend auf der
Vollblutkonzentration von
Tacrolimus, wiederaufgenommen werden. Dieempfohlene Tacrolimus-
Dosis beträgt 0,5 mg alle 7
Tage.
Die Vollblutkonzentrationvon Tacrolimus sollte bei
Behandlungsbeginn undwährend der gesamten
Anwendung mit Viekiraxund Dasabuvir überwachtwerden. Bei Bedarf sollte die
Dosierung und/oder die
Dosierungsfrequenzangepasst werden.
Nach Ende der Behandlungmit Viekirax und Dasabuvirsollten die geeignete
Dosierung und
Dosierungsfrequenz von
Tacrolimus auf Grundlageder gemessenen Tacrolimus-
Vollblutkonzentrationentsprechend angepasstwerden.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
INHALATIVE BETA-ADRENOZEPTOR-AGONISTEN
Salmeterol Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeoder ohne Anwendung ist
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Salmeterol kontraindiziert (siehe
CYP3A4- Abschnitt 4.3).
Hemmungdurch
Ritonavir.INSULINOTROPE WIRKSTOFFE
Repaglinid Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Bei Anwendung zusammenoder ohne mit Viekirax mit oder ohne
Mechanismus: Dasabuvir ↑ Repaglinid Dasabuvir ist Vorsicht
OATP1B1- geboten und eine Reduktion
Hemmung der Repaglinid-Dosis kanndurch erforderlich sein.
Paritaprevir.
MUSKELRELAXANZIEN
Carisoprodol Viekirax + ↓ Carisoprodol 0,54 0,62 n. z. Für Carisoprodol ist keine
Dasabuvir (0,47-0,63) (0,55-0,70) Dosisanpassung
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 0,98 0,95 0,96 erforderlich.
250 mg (0,92-1,04) (0,92-0,97) (0,92-0,99)↔ Paritaprevir 0,88 0,96 1,14 Bei klinischer Indikation
Mechanismus: (0,75-1,03) (0,85-1,08) (1,02-1,27) sollten höhere Carisoprodol-
CYP2C19- ↔ Dasabuvir 0,96 1,02 1,00 Dosen angewendet werden.
Induktion (0,91-1,01) (0,97-1,07) (0,92-1,10)durch Viekirax ohne Nicht untersucht.
Ritonavir. Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Cyclobenzapri Viekirax + ↓ 0,68 0,60 n. z. Für Cyclobenzaprin istn Dasabuvir Cyclobenzapri (0,61-0,75) (0,53-0,68) keine Dosisanpassungn erforderlich.
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 0,98 1,00 1,015 mg (0,92-1,04) (0,97-1,03) (0,98-1,04) Bei klinischer Indikation↔Paritaprevir 1,14 1,13 1,13 sollten höhere
Mechanismus: (0,99-1,32) (1,00-1,28) (1,01-1,25) Cyclobenzaprin-Dosen
Eine Senkung ↔ Dasabuvir 0,98 1,01 1,13 angewendet werden.
ist (0,90-1,07) (0,96-1,06) (1,07-1,18)möglicherweis Viekirax ohne Nicht untersucht.e auf die Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax
CYP1A2- + Dasabuvir beobachtet wurden.
Induktiondurch
Ritonavirzurückzuführen.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
NARKOTISCHE ANALGETIKA
Paracetamol Viekirax + ↔ 1,02 1,17 n. z. Für Paracetamol in(verabreicht als Dasabuvir Paracetamol (0,89-1,18) (1,09-1,26) Kombination mit Viekirax
Fixdosiskombi ↔ Ombitasvir 1,01 0,97 0,93 mit oder ohne Dasabuvir istnation (0,93-1,10) (0,93-1,02) (0,90-0,97) keine Dosisanpassung
Hydrocodon/P ↔ Paritaprevir 1,01 1,03 1,10 erforderlich.
aracetamol) (0,80-1,27) (0,89-1,18) (0,97-1,26)↔ Dasabuvir 1,13 1,12 1,16
Einzeldosis (1,01-1,26) (1,05-1,19) (1,08-1,25)300 mg Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Hydrocodon Viekirax + ↑ Hydrocodon 1,27 1,90 n. z. Eine Verringerung der(verabreicht als Dasabuvir (1,14-1,40) (1,72-2,10) Hydrocodon-Dosis um 50 %
Fixdosiskombi Veränderungen für Ombitasvir, Paritaprevir und Dasabuvir und/oder eine klinischenation sind dieselben, wie für Paracetamol gezeigt. Überwachung ist in
Hydrocodon/P Viekirax ohne Nicht untersucht. Kombination mit Viekiraxaracetamol) Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax mit oder ohne Dasabuvir zu+ Dasabuvir beobachtet wurden. berücksichtigen.
Einzeldosis5 mg
Mechanismus:
CYP3A4-
Inhibitiondurch
Ritonavir.OPIOIDE
Methadon Viekirax + ↔ 1,04 1,05 0,94 Für Methadon und Viekirax
Dasabuvir R-Methadon (0,98-1,11) (0,98-1,11) (0,87-1,01) mit oder ohne Dasabuvir ist20-120 mg ↔ 0,99 0,99 0,86 keine Dosisanpassung1 x/Tag8 S-Methadon (0,91-1,08) (0,89-1,09) (0,76-0,96) erforderlich.
↔ Paritaprevir/Ombitasvir/Dasabuvir (auf Basis einesstudienübergreifenden Vergleichs)
Viekirax ohne Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem bei Viekirax +
Dasabuvir Dasabuvir beobachteten ähnlich.
Buprenorphin/ Viekirax + ↑ Bupre- 2,18 2,07 3,12 Für Buprenorphin/Naloxon
Naloxon Dasabuvir norphin (1,78-2,68) (1,78-2,40) (2,29-4,27) und Viekirax mit oder ohne↑ Norbupre- 2,07 1,84 2,10 Dasabuvir ist keine4-24 mg/1- norphin (1,42-3,01) (1,30-2,60) (1,49-2,97) Dosisanpassung erforderlich.
6 mg 1 x/Tag8 ↑ Naloxon 1,18 1,28 n. z.
(0,81-1,73) (0,92-1,79)
Mechanismus: ↔ Ombitasvir/Paritaprevir/Dasabuvir (auf Basis eines
CYP3A4- studienübergreifenden Vergleichs)
Hemmung Viekirax ohne ↑ Bupre- 1,19 1,51 1,65durch Dasabuvir norphin (1,01-1,40) (1,27-1,78) (1,30-2,08)
Arzneimittel nicht längr zuglassn
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Ritonavir und ↑ Norbupre- Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem
UGT- norphin bei Viekirax + Dasabuvir beobachteten
Hemmung ↔ Naloxon ähnlich.
durch ↔ Ombitasvir/Paritaprevir (auf Basis eines
Paritaprevir, studienübergreifenden Vergleichs)
Ombitasvirund
Dasabuvir.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
PHOSPHODIESTERASE(PDE-5-)INHIBITOREN
Sildenafil (bei Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitige
Anwendung oder ohne Anwendung istzur Dasabuvir ↑ Sildenafil kontraindiziert (siehe
Behandlung Abschnitt 4.3).
derpulmonalenarteriellen
Hypertonie)
Mechanismus:
CYP3A4-
Hemmungdurch
Ritonavir.PROTONENPUMPENINHIBITOREN
Omeprazol Viekirax + ↓ Omeprazol 0,62 0,62 n. z. Bei klinischer Indikation
Dasabuvir (0,48-0,80) (0,51-0,75) sollten höhere Omeprazol-40 mg 1 x/Tag ↔ Ombitasvir 1,02 1,05 1,04 Dosen angewendet werden.
(0,95-1,09) (0,98-1,12) (0,98-1,11)
Mechanismus: ↔ Paritaprevir 1,19 1,18 0,92 Für Viekirax mit oder ohne
CYP2C19- (1,04-1,36) (1,03-1,37) (0,76-1,12) Dasabuvir ist keine
Induktion ↔ Dasabuvir 1,13 1,08 1,05 Dosisanpassung erforderlich.
durch (1,03-1,25) (0,98-1,20) (0,93-1,19)
Ritonavir. Viekirax ohne ↓ Omeprazol 0,48 0,46 n. z.
Dasabuvir (0,29-0,78) (0,27-0,77)↔ Ombitasvir Das Ausmaß der Wechselwirkung war dem↔ Paritaprevir bei Viekirax + Dasabuvir beobachtetenähnlich.
Esomeprazol Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Bei klinischer Indikation
Lansoprazol oder ohne sollten höhere Esomeprazol-
Dasabuvir ↓ Esomeprazol, Lansoprazol /Lansoprazol-Dosen
Mechanismus: angewendet werden.
CYP2C19-
Induktiondurch
Ritonavir.SEDATIVA/HYPNOTIKA
Zolpidem Viekirax + ↔ Zolpidem 0,94 0,95 n. z. Für Zolpidem ist keine
Dasabuvir (0,76-1,16) (0,74-1,23) Dosisanpassung erforderlich.
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 1,07 1,03 1,045 mg (1,00-1,15) (1,00-1,07) (1,00-1,08) Für Viekirax mit oder ohne↓ Paritaprevir 0,63 0,68 1,23 Dasabuvir ist keine(0,46-0,86) (0,55-0,85) (1,10-1,38) Dosisanpassung erforderlich.
↔ Dasabuvir 0,93 0,95 0,92(0,84-1,03) (0,84-1,08) (0,83-1,01)
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
Alprazolam Viekirax + ↑ Alprazolam 1,09 1,34 n. z. Es wird eine klinische
Dasabuvir (1,03-1,15) (1,15-1,55) Überwachung der Patienten
Einzeldosis ↔ Ombitasvir 0,98 1,00 0,98 empfohlen. Je nach0,5 mg (0,93-1,04) (0,96-1,04) (0,93-1,04) klinischem Ansprechen kann↔ Paritaprevir 0,91 0,96 1,12 eine Senkung der
Mechanismus: (0,64-1,31) (0,73-1,27) (1,02-1,23) Alprazolam-Dosis in
CYP3A4- ↔ Dasabuvir 0,93 0,98 1,00 Erwägung gezogen werden.
Hemmung (0,83-1,04) (0,87-1,11) (0,87-1,15)durch Für Viekirax mit oder ohne
Ritonavir. Dasabuvir ist keine
Dosisanpassung erforderlich.
Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
oral Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Die gleichzeitigeeingenommen oder ohne Anwendung istes Midazolam Dasabuvir ↑Midazolam oder Triazolam kontraindiziert (siehe
Triazolam Abschnitt 4.3).
Mechanismus: Bei gleichzeitiger
CYP3A4- Anwendung von parenteral
Hemmung gegebenem Midazolamdurch zusammen mit Viekirax mit
Ritonavir. oder ohne Dasabuvir sollteneine klinische Überwachungauf Atemdepression und/oderverlängerte Sedationdurchgeführt sowie eine
Dosisanpassung in Betrachtgezogen werden.
Diazepam Viekirax + ↓ Diazepam 1,18 0,78 n. z. Für Diazepam ist keine
Dasabuvir (1,07-1,30) (0,73-0,82) Dosisanpassung
Einzeldosis ↓ 1,10 0,56 n. z. erforderlich.
2 mg Nordiazepam (1,03-1,19) (0,45-0,70)↔ Ombitasvir 1,00 0,98 0,93 Bei klinischer Indikation
Mechanismus: (0,93-1,08) (0,93-1,03) (0,88-0,98) sollten höhere Diazepam -
CYP2C19- ↔ Paritaprevir 0,95 0,91 0,92 Dosen angewendet werden.
Induktion (0,77-1,18) (0,78-1,07) (0,82-1,03)durch ↔ Dasabuvir 1,05 1,01 1,05
Ritonavir. (0,98-1,13) (0,94-1,08) (0,98-1,12)
Viekirax ohne Nicht untersucht.
Dasabuvir Ähnliche Auswirkungen erwartet wie jene, die bei Viekirax+ Dasabuvir beobachtet wurden.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Wirkstoff/mö GEGEBEN WIRKUNG Cmax AUC Ctrough Anmerkungen zur Klinikgliche MIT
Wechselwirkungsmechanismen
SCHILDDRÜSENHORMONE
Levothyroxin Viekirax mit Nicht untersucht. Erwartet: Klinische Überwachung undoder ohne eine Anpassung der
Mechanismus: Dasabuvir ↑Levothyroxin Levothyroxin-Dosis können
UGT1A1- erforderlich sein.
Hemmungdurch
Paritaprevir,
Ombitasvirund
Dasabuvir.
1 Lopinavir/Ritonavir 800/200 mg 1 x/Tag (am Abend eingenommen) wurde ebenfalls mit Viekirax mit oder ohne
Dasabuvir angewendet. Die Effekte auf Cmax und AUC der DAAs und Lopinavir waren mit denjenigen vergleichbar, diebei der Anwendung von Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg 2 x/Tag mit Viekirax mit oder ohne Dasabuvir beobachtetwurden.
2 Rilpivirin wurde in zwei anderen Armen der Studie auch am Abend zusammen mit einer Mahlzeit und 4 Stunden nachdem Abendessen mit Viekirax und Dasabuvir angewendet. Die Auswirkungen auf die Rilpivirin-Exposition warenvergleichbar mit denen, die beobachtet wurden, wenn Rilpivirin am Morgen mit einer Mahlzeit zusammen mit Viekiraxund Dasabuvir gegeben wurde (siehe Tabelle oben).
3 Ciclosporin 100 mg wurde alleine, 10 mg zusammen mit Viekirax und 30 mg zusammen mit Viekirax + Dasabuvirgegeben. Die für die Wechselwirkung mit Viekirax mit oder ohne Dasabuvir angegebenen Ciclosporin-Werte sind Dosis-normiert.
4 C12:= Konzentration von Everolimus 12 Stunden nach einer Einzeldosis.
5 Sirolimus 2 mg wurde alleine gegeben, 0,5 mg wurden zusammen mit Viekirax + Dasabuvir angewendet. Die für die
Wechselwirkung mit Viekirax + Dasabuvir angegebenen Sirolimus-Werte sind Dosis-normiert.
6 C24:= Konzentration von Ciclosporin, Tacrolimus oder Sirolimus 24 Stunden nach einer Einzeldosis.
7 Tacrolimus 2 mg wurde alleine, 0,5 mg zusammen mit Viekirax und 2 mg zusammen mit Viekirax + Dasabuvir gegeben.
Die für die Wechselwirkung mit Viekirax mit oder ohne Dasabuvir angegebenen Tacrolimus-Werte sind Dosis-normiert.
8 Angabe Dosis-normierter Parameter für Methadon, Buprenorphin und Naloxon.
Hinweis: Die für Viekirax und Dasabuvir verwendeten Dosen waren: Ombitasvir 25 mg, Paritaprevir 150 mg, Ritonavir100 mg 1 x/Tag und Dasabuvir 400 mg 2 x/Tag oder 250 mg 2 x/Tag. Die mit der 400-mg-Formulierung erzielten
Dasabuvir-Expositionen waren mit denen der 250-mg-Tablette vergleichbar. In allen
Arzneimittelwechselwirkungsstudien, außer in den Wechselwirkungsstudien mit Carbamazepin, Gemfibrozil, Ketoconazolund Sulfamethoxazol/Trimethoprim, wurde Viekirax mit oder ohne Dasabuvir als Mehrfachdosen verabreicht.
Kinder und JugendlicheStudien zur Erfassung von Arzneimittelwechselwirkungen wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antivirale Mittel zur systemischen Anwendung; direkt wirkendeantivirale Mittel
ATC-Code: J05AP53
WirkmechanismusBei gleichzeitiger Anwendung mit Dasabuvir und Viekirax werden drei direkt wirkende antivirale
Arzneimittel mit unterschiedlichen Wirkmechanismen und nicht überlappenden Resistenzprofilenkombiniert, um HCV an mehreren Stufen im Lebenszyklus des Virus anzugreifen. Diepharmakologischen Eigenschaften von Dasabuvir sind der entsprechenden Fachinformation zuentnehmen.
RitonavirRitonavir wirkt nicht gegen HCV. Ritonavir ist ein CYP3A-Inhibitor, der die systemische Expositiondes CYP3A-Substrates Paritaprevir erhöht.
Ombitasvir
Ombitasvir ist ein Inhibitor von HCV-NS5A, das für die Virusreplikation von entscheidender
Bedeutung ist.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Paritaprevir
Paritaprevir ist ein Inhibitor der HCV-NS3/4A-Protease, die für die proteolytische Spaltung des HCV-codierten Polyproteins (in reife Formen der NS3-, NS4A-, NS4B-, NS5A- und NS5B-Proteine)erforderlich und für die Virusreplikation von entscheidender Bedeutung ist.
Aktivität in biochemischen bzw. Zellkulturstudien
Ombitasvir
Die EC50 von Ombitasvir gegenüber den Genotyp-1a-H77- und -1b-Con1-Stämmen in HCV-
Replikon-Zellkultur-Assays betrug 14,1 bzw. 5 pM. Die Aktivität von Ombitasvir war bei Vorliegenvon 40 % Humanplasma um das 11- bis 13-Fache vermindert. Die mittlere EC50 von Ombitasvirgegenüber NS5A-enthaltenden Replikons aus einem Panel nicht vorbehandelter Isolate vom
Genotyp 1a und 1b im HCV-Replikon-Zellkultur-Assay betrug 0,66 pM (Bereich von 0,35bis 0,88 pM; n = 11) bzw. 1,0 pM (Bereich von 0,74 bis 1,5 pM; n = 11). Ombitasvir weist gegenüber
Replikon-Zelllinien, die mit NS5A aus einzelnen Isolaten konstruiert sind und die Genotypen 2a, 2b,3a, 4a, 5a und 6a darstellen, EC50-Werte von 12; 4,3; 19; 1,7; 3,2 und 366 pM auf.
Paritaprevir
Die EC50 von Paritaprevir gegenüber den Genotyp-1a-H77- und -1b-Con1-Stämmen im HCV-
Replikon-Zellkultur-Assay betrug 1,0 bzw. 0,21 nM. Die Aktivität von Paritaprevir war bei Vorliegenvon 40 % Humanplasma um das 24- bis 27-Fache vermindert. Die mittlere EC50 von Paritaprevirgegenüber NS3-enthaltenden Replikons aus einem Panel nicht vorbehandelter Isolate vom Genotyp 1aund 1b im HCV-Replikon-Zellkultur-Assay betrug 0,86 nM (Bereich von 0,43 bis 1,87 nM; n = 11)bzw. 0,06 nM (Bereich von 0,03 bis 0,09 nM; n = 9). Paritaprevir wies einen EC50-Wert von 5,3 nMgegenüber der 2a-JFH-1-Replikon-Zelllinie und EC50-Werte von 19; 0,09 bzw. 0,68 nM gegenüber
Replikon-Zelllinien, die NS3 aus jeweils einem einzelnen Isolat von Genotyp 3a, 4a und 6a enthielten,auf.
Ritonavir zeigte keine direkte antivirale Wirkung auf die Replikation der HCV-Subgenom-Replikonsund das Vorliegen von Ritonavir hatte keinen Einfluss auf die antivirale Wirkung von Paritaprevir invitro.
ResistenzIn ZellkulturenGenotyp 1
Die durch Varianten in NS3 und NS5A übertragenen Resistenzen gegenüber Paritaprevir und
Ombitasvir, die in Zellkulturen ausgewählt oder in klinischen Studien der Phasen IIb und IIIidentifiziert wurden, wurden in entsprechenden Genotyp-1a- oder -1b-Replikons phänotypischcharakterisiert.
Beim Genotyp 1a reduzierten die Substitutionen F43L, R155K, A156T und D168A/F/H/V/Y bei
HCV-NS3 die Empfindlichkeit gegenüber Paritaprevir. Beim Genotyp-1a-Replikon wurde die
Aktivität von Paritaprevir durch die Substitutionen F43L um das 20-Fache, R155K um das 37-Facheund A156T um das 17-Fache reduziert. Die Aktivität von Paritaprevir wurde durch D168V um das96-Fache und durch jede der anderen D168-Substitutionen um das 50- bis 219-Fache reduziert. Die
Aktivität von Paritaprevir beim Genotyp 1a wurde durch die einzelnen Substitutionen V36A/M, V55I,
Y56H, Q80K oder E357K nicht signifikant beeinflusst (3-fach oder weniger). Doppelte Varianteneinschließlich Kombinationen von V36LM, F43L, Y56H, Q80K oder E357K mit R155K oder miteiner D168-Substitution reduzierten die Aktivität von Paritaprevir noch einmal um das 2- bis 3-Fachein Bezug auf die einzelne R155K- oder D168-Substitution. Beim Genotyp-1b-Replikon wurde die
Aktivität von Paritaprevir durch D168A, D168H, D168V bzw. D168Y um das 76-, 159- bzw. 337-
Fache reduziert. Aufgrund der geringen Replikationsfähigkeit konnte Y56H allein nicht beurteilt
Arzneimittel nicht läge zugelassenwerden; die Kombination von Y56H und D168A/V/Y reduzierte allerdings die Aktivität von
Paritaprevir um das 700- bis 4118-Fache.
Beim Genotyp 1a reduzierten die Substitutionen M28T/V, Q30E/R, L31V, H58D, Y93C/H/N und
M28V + Q30R bei HCV-NS5A die Empfindlichkeit gegenüber Ombitasvir. Beim Genotyp-1a-
Replikon wurde die Aktivität von Ombitasvir gegen die M28T/V- und H58D-Substitutionen jeweilsum das 896-, 58- bzw. 243-Fache reduziert und durch die Q30E/R-, L31V- und Y93C/H/N-
Substitutionen jeweils um das 1326-Fache, 800-Fache, 155-Fache bzw. 1675- bis 66 740-Fache.
Y93H, Y93N oder M28V in Kombination mit Q30R reduzierten die Aktivität von Ombitasvir ummehr als das 42 802-Fache. Beim Genotyp 1b reduzierten die Substitutionen L28T, L31F/V sowie
Y93H allein oder in Kombination mit L28M, R30Q, L31F/M/V oder P58S bei HCV-NS5A die
Empfindlichkeit gegenüber Ombitasvir. Beim Genotyp-1b-Replikon wurde die Aktivität von
Ombitasvir durch Varianten der Aminosäurepositionen 30 und 31 um weniger als das 10-Fachereduziert. Die Aktivität von Ombitasvir gegen die Genotyp-1b-Substitutionen L28T wurde um das661-Fache reduziert, Y93H um das 77-Fache, R30Q in Kombination mit Y93H um das 284-Fache und
L31M in Kombination mit Y93H um das 142-Fache. Alle anderen doppelten Substitutionen von Y93Hin Kombination mit Substitutionen an den Positionen 28, 31 oder 58 reduzierten die Aktivität von
Ombitasvir um mehr als das 400-Fache.
Genotyp 4
Die durch Varianten in NS3 bzw. NS5A hervorgerufene Resistenz gegenüber Paritaprevir bzw.
Ombitasvir, die in Zellkulturen ausgewählt wurde, wurde für Genotyp 4a phänotypisch charakterisiert.
Die Substitutionen R155C, A156T/V und D168H/V bei HCV-NS3 reduzierten die Empfindlichkeitgegenüber Paritaprevir um das 40- bis 323-Fache. Die Substitution L28V bei HCV-NS5A reduziertedie Empfindlichkeit gegenüber Ombitasvir um das 21-Fache.
Auswirkung von HCV-Substitutionen/-Polymorphismen bei Behandlungsbeginn auf das
Behandlungsergebnis
Es wurde eine gepoolte Analyse von Studienteilnehmern mit HCV-Infektion vom Genotyp 1 inklinischen Studien der Phasen IIb und III, die mit Ombitasvir, Paritaprevir und Dasabuvir (einem nichtnukleosidischen NS5B-Inhibitor) mit oder ohne Ribavirin behandelt wurden, vorgenommen, um den
Zusammenhang zwischen NS3/4A-, NS5A- oder NS5B-Substitutionen/-Polymorphismen und dem
Behandlungsergebnis bei den empfohlenen Behandlungsschemata zu untersuchen.
Es wurden über 500 bei Behandlungsbeginn genommene Genotyp-1a-Proben in diese Auswertungeinbezogen und die am häufigsten beobachteten resistenzassoziierten Varianten waren M28V (7,4 %)bei NS5A und S556G (2,9 %) bei NS5B. Q80K ist zwar ein stark vorherrschender Polymorphismusbei NS3 (41,2 % der Proben), doch sorgt er nur für eine minimale Resistenz gegenüber Paritaprevir.
Resistenzassoziierte Varianten an den Aminosäurepositionen R155 und D168 bei NS3 wurden bei
Behandlungsbeginn selten beobachtet (weniger als 1 %). Es wurden über 200 bei Behandlungsbeginngenommene Genotyp-1b-Proben in diese Auswertung einbezogen, und die am häufigstenbeobachteten resistenzassoziierten Varianten waren Y93H (7,5 %) bei NS5A sowie C316N (17,0 %)und S556G (15 %) bei NS5B. Vor dem Hintergrund der geringen Raten virologischen Versagens, diebei den empfohlenen Behandlungsschemata für Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom
Genotyp 1a und 1b beobachtet wurden, scheint das Vorliegen von Varianten bei Behandlungsbeginnnur wenig Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit zu haben, ein anhaltendes virologisches Ansprechen(Sustained Virologic Response, SVR) zu erreichen.
In klinischen StudienBei den 2510 Studienteilnehmern mit HCV-Infektion vom Genotyp 1 in den klinischen Studien der
Phasen IIb und III, die Behandlungsregimes mit Ombitasvir, Paritaprevir und Dasabuvir mit oder ohne
Ribavirin erhielten (über 8, 12 oder 24 Wochen), kam es bei 74 Studienteilnehmern (3 %) zu einemvirologischen Versagen (hauptsächlich Relapse nach der Behandlung). Die während der Behandlungaufgetretenen Varianten und ihr jeweiliges Vorkommen in dieser Population mit virologischem
Arzneimitt l nicht länger zugelassen
Versagen sind in Tabelle 5 dargestellt. Von den 67 Studienteilnehmern mit Infektion vom Genotyp 1awurden bei 50 Studienteilnehmern NS3-Varianten beobachtet, bei 46 Studienteilnehmern NS5A-
Varianten und bei 37 Studienteilnehmern NS5B-Varianten. Darüber hinaus wurden bei30 Studienteilnehmern während der Behandlung Varianten bei allen 3 Wirkstoff-Targets beobachtet.
Von den 7 Studienteilnehmern mit Infektion vom Genotyp 1b wurden bei 4 Studienteilnehmernwährend der Behandlung NS3-Varianten beobachtet, bei 2 Studienteilnehmern NS5A-Varianten undbei 1 Studienteilnehmer sowohl NS3- als auch NS5A-Varianten. Bei den Studienteilnehmern mit
Infektion vom Genotyp 1b traten während der Behandlung keine Varianten bei allen der 3 Wirkstoff-
Targets auf.
Tabelle 5. Während der Behandlung aufgetretene Aminosäuresubstitutionen in der gepoolten
Analyse der Behandlungsschemata mit Viekirax und Dasabuvir mit und ohne RBV in klinischen
Studien der Phasen IIb und III (N = 2510)
Genotyp 1a Genotyp 1b
N = 67b N = 7
Target Auftretende Aminosäuresubstitutionena % (n) % (n)
NS3 V55Ic 6 (4) -
Y56Hc 9 (6) 42,9 (3)d
I132Vc 6 (4) -
R155K 13,4 (9) -
D168A 6 (4) -
D168V 50,7 (34) 42,9 (3)d
D168Y 7,5 (5) -
V36Ac, V36Mc, F43Lc, D168H, E357Kc < 5 % -
NS5A M28T 20,9 (14) -
M28Ve 9 (6) -
Q30Re 40,3 (27) -
Y93H - 28,6 (2)
H58D, H58P, Y93N < 5 % -
NS5B A553T 6,1 (4) -
S556G 33,3 (22) -
C316Y, M414T, G554S, S556R, G558R, D559G, < 5 % -
D559N, Y561H
a. Bei mindestens 2 Studienteilnehmern desselben Subtyps beobachtet.
b. N = 66 für das NS5B-Target.
c. Es wurden Substitutionen in Kombination mit anderen auftretenden Substitutionen an NS3-
Position R155 bzw. D168 beobachtet.
d. In Kombination bei Studienteilnehmern mit Infektion vom Genotyp 1b beobachtet.
e. In Kombination bei 6 % (4/67) der Studienteilnehmer beobachtet.
Hinweis: Die folgenden Varianten traten in der Zellkultur auf, wurden jedoch während der
Behandlung nicht nachgewiesen: NS3-Varianten A156T bei Genotyp 1a und R155Q und D168Hbei Genotyp 1b; NS5A-Varianten Y93C/H bei Genotyp 1a und L31F/V oder Y93H in
Kombination mit L28M, L31F/V oder P58S bei Genotyp 1b; und NS5B-Varianten Y448H bei
Genotyp 1a und M414T und Y448H bei Genotyp 1b.
Fortbestehen der resistenzassoziierten Substitutionen
Das Fortbestehen der hinsichtlich Paritaprevir, Ombitasvir und Dasabuvir resistenzassoziierten
Aminosäuresubstitutionen bei NS3, NS5A und NS5B wurde in Studien der Phase IIb bei
Studienteilnehmern mit Infektion vom Genotyp 1a beurteilt. Während der Behandlung mit Paritaprevirwurden die Varianten V36A/M, R155K oder D168V bei 47 Studienteilnehmern bei NS3 beobachtet.
Während der Behandlung mit Ombitasvir wurden die Varianten M28T, M28V oder Q30R bei NS5A
Arzneimittel nicht länger zugelassnbei 32 Studienteilnehmern beobachtet. Während der Behandlung mit Dasabuvir wurden die Varianten
M414T, G554S, S556G, G558R oder D559G/N bei NS5B bei 34 Studienteilnehmern beobachtet.
Die NS3-Varianten V36A/M und R155K und die NS5B-Varianten M414T und S556G waren auch in
Woche 48 nach der Behandlung nachweisbar, wohingegen die NS3-Variante D168V und alle anderen
NS5B-Varianten in Woche 48 nach der Behandlung nicht mehr beobachtet wurden. Alle während der
Behandlung aufgetretenen Varianten in NS5A waren auch in Woche 48 nach der Behandlungnachweisbar. Aufgrund der hohen SVR-Raten bei Genotyp 1b konnte das Fortbestehen während der
Behandlung aufgetretener Varianten bei diesem Genotyp nicht ermittelt werden.
Der fehlende Nachweis von Viren, die eine resistenzassoziierte Substitution enthalten, lässt keinen
Rückschluss darauf zu, dass das resistente Virus nicht mehr in klinisch signifikanter Konzentrationvorhanden ist. Die langfristigen klinischen Auswirkungen des Auftretens bzw. des Fortbestehens von
Viren, die Substitutionen enthalten, die mit Resistenzen gegenüber Viekirax und Dasabuvir in
Zusammenhang stehen, auf künftige Behandlungen sind nicht bekannt.
KreuzresistenzenUnter NS5A-Inhibitoren, NS3/4A-Proteaseinhibitoren und nicht nukleosidischen NS5B-Inhibitoren istmit einer Kreuzresistenz jeweils nach Klasse zu rechnen. Die Auswirkungen einer vorherigen
Behandlung mit Ombitasvir, Paritaprevir oder Dasabuvir auf die Wirksamkeit anderer NS5A-
Inhibitoren, NS3/4A-Proteaseinhibitoren oder NS5B-Inhibitoren wurden nicht untersucht.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitKlinische Studien mit Teilnehmern mit Hepatitis-C-Infektion vom Genotyp 1
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Viekirax in Kombination mit Dasabuvir mit und ohne Ribavirinwurde in acht klinischen Studien der Phase III (darunter zwei Studien, in die nur Studienteilnehmermit Zirrhose (Child-Pugh A) aufgenommen wurden) mit über 2360 Studienteilnehmern mitchronischer Hepatitis-C-Infektion vom Genotyp 1 untersucht. Eine Übersicht ist Tabelle 6 zuentnehmen.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Tabelle 6. Globale, multizentrische Studien der Phase III mit Viekirax und Dasabuvir mit oderohne Ribavirin (RBV)
Anzahl
HCV-behandelter
Studie Genotyp Zusammenfassung des Studiendesigns
Studienteilne(GT)hmer
Nicht vorbehandelt, ohne Zirrhose
Arm A: Viekirax und Dasabuvir + RBV
SAPPHIRE I 631 GT1
Arm B: Placebo
Arm A: Viekirax und Dasabuvir + RBV
PEARL III 419 GT1b
Arm B: Viekirax und Dasabuvir
Arm A: Viekirax und Dasabuvir + RBV
PEARL IV 305 GT1a
Arm B: Viekirax und Dasabuvir
GARNET166 GT1b Viekirax und Dasabuvir (8 Wochen)(offen)
Mit Peginterferon + Ribavirin vorbehandelt, ohne Zirrhose
Arm A: Viekirax und Dasabuvir + RBV
SAPPHIRE II 394 GT1
Arm B: Placebo
PEARL II Arm A: Viekirax und Dasabuvir + RBV179 GT1b(offen) Arm B: Viekirax und Dasabuvir
Nicht vorbehandelt und mit Peginterferon + Ribavirin vorbehandelt, mit kompensierter Zirrhose
Arm A: Viekirax und Dasabuvir + RBV
TURQUOISE II (12 Wochen)380 GT1(offen) Arm B: Viekirax und Dasabuvir + RBV(24 Wochen)
TURQUOISE III60 GT1b Viekirax und Dasabuvir (12 Wochen)(offen)
In allen acht Studien betrug die Viekirax-Dosis 25 mg/150 mg/100 mg 1 x/Tag und die Dasabuvir-
Dosis 250 mg 2 x/Tag. Für die Studienteilnehmer, die Ribavirin erhielten, betrug die Dosis bei einem
Körpergewicht < 75 kg 1000 mg/Tag und bei einem Körpergewicht ≥ 75 kg 1200 mg/Tag.
Das SVR stellte den primären Endpunkt dar, um die HCV-Heilungsraten in den Phase-III-Studien zubestimmen, und war definiert als nicht quantifizierbare oder nicht nachweisbare HCV-RNA12 Wochen nach Behandlungsende (SVR12). Die Behandlungsdauer war in den einzelnen Studienfestgelegt und richtete sich nicht nach dem HCV-RNA-Spiegel der Studienteilnehmer (d. h. kein das
Ansprechen berücksichtigender Algorithmus, response-guided therapy (RGT)). Die HCV-RNA-Werteim Plasma wurden in den klinischen Studien mit dem COBAS TaqMan HCV-Test (Version 2.0) zur
Verwendung mit dem High Pure System gemessen (Ausnahme: bei GARNET wurde COBAS
AmpliPrep/COBAS TaqMan HCV Test v2.0 verwendet). Die untere Bestimmungsgrenze (Lower
Limit of Quantification, LLOQ) des High Pure System Assays betrug 25 IE/ml und die des AmpliPrep
Assays 15 IE/ml.
Klinische Studien mit nicht vorbehandelten Erwachsenen
SAPPHIRE I - Genotyp 1, nicht vorbehandelt, ohne Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, doppelblind, placebokontrolliert
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12 Wochen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 631) betrug 52 Jahre (18 bis 70); 54,5 %waren männlich; 5,4 % waren Schwarze; 15,2 % wiesen eine Depression oder bipolare Störung in der
Arzeimittel nicht länger zugelassen
Anamnese auf; 79,1 % hatten eine HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/ml bei
Behandlungsbeginn; 15,4 % hatten eine portale Fibrose (F2) und 8,7 % eine Fibrose mitseptenbildender Faservermehrung (F3); 67,7 % hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1a; 32,3 %hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1b.
Tabelle 7. SVR12 bei nicht vorbehandelten Studienteilnehmern mit Genotyp-1-Infektion in der
Studie SAPPHIRE I
Viekirax und Dasabuvir mit RBV über
Behandlungsergebnis 12 Wochenn/N % 95 % CI
SVR12 insgesamt 456/473 96,4 94,7; 98,1
HCV Genotyp 1a 308/322 95,7 93,4; 97,9
HCV Genotyp 1b 148/151 98,0 95,8; 100,0
Ergebnis für Studienteilnehmer ohne SVR12
VFa während der Behandlung 1/473 0,2
Relapse 7/463 1,5
Anderesb 9/473 1,9
a. Bestätigte HCV-Konzentration von ≥ 25 IE/ml nach einer HCV-RNA von < 25 IE/ml während der
Behandlung, einem bestätigten Anstieg der HCV-RNA um 1 log10 IE/ml gegenüber dem Nadiroder eine HCV-RNA dauerhaft ≥ 25 IE/ml bei einer mindestens 6-wöchigen Behandlung.
b. Unter 'Anderes“ fallen frühzeitige Therapieabbrüche, die nicht auf ein virologisches Versagenzurückzuführen sind sowie fehlende HCV-RNA-Werte im SVR12-Fenster.
Bei keinem der Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom Genotyp 1b kam es während der
Behandlung zu einem virologischen Versagen und ein Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom
Genotyp 1b hatte einen Relapse.
PEARL III - Genotyp 1b, nicht vorbehandelt, ohne Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, doppelblind, kontrolliert
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir ohne Ribavirin oder mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12
Wochen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 419) betrug 50 Jahre (19 bis 70); 45,8 %waren männlich; 4,8 % waren Schwarze; 9,3 % wiesen eine Depression oder bipolare Störung in der
Anamnese auf; 73,3 % hatten eine HCV-RNA-Konzentration von mindestens800 000 IE/ml bei Behandlungsbeginn; 20,3 % hatten eine portale Fibrose (F2) und 10,0 % eine
Fibrose mit septenbildender Faservermehrung (F3).
Tabelle 8. SVR12 bei nicht vorbehandelten Studienteilnehmern mit Genotyp-1b-Infektion in der
Studie PEARL III
Viekirax und Dasabuvir über 12 Wochen
Behandlungsergebnis mit RBV ohne RBVn/N % 95 % CI n/N % 95 % CI
SVR12 insgesamt 209/210 99,5 98,6; 100,0 209/209 100 98,2; 100,0
Ergebnis für
Studienteilnehmerohne SVR12
VF während der 1/210 0,5 0/209 0
BehandlungRelapse 0/210 0 0/209 0
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Anderes 0/210 0 0/209 0
PEARL IV - Genotyp 1a, nicht vorbehandelt, ohne Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, doppelblind, kontrolliert
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir ohne Ribavirin oder mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12
Wochen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 305) betrug 54 Jahre (19 bis 70); 65,2 %waren männlich; 11,8 % waren Schwarze; 20,7 % wiesen eine Depression oder bipolare Störung in der
Anamnese auf; 86,6 % hatten eine HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/ml bei
Behandlungsbeginn; 18,4 % hatten eine portale Fibrose (F2) und 17,7 % eine Fibrose mitseptenbildender Faservermehrung (F3).
Tabelle 9. SVR12 bei nicht vorbehandelten Studienteilnehmern mit Genotyp-1a-Infektion in der
Studie PEARL IV
Viekirax und Dasabuvir über 12 Wochenmit RBV ohne RBV
Behandlungsergebnisn/N % 95 % CI n/N % 95 % CI
SVR12 insgesamt 97/100 97,0 93,7; 100,0 185/205 90,2 86,2; 94,3
Ergebnis für
Studienteilnehmer ohne
SVR12
VF während der 1/100 1,0 6/205 2,9
BehandlungRelapse 1/98 1,0 10/194 5,2
Anderes 1/100 1,0 4/205 2,0
GARNET - Genotyp 1b, nicht vorbehandelte Studienteilnehmer ohne Zirrhose
Design: offen, einarmig, global multizentrisch
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir über 8 Wochen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 166) betrug 53 Jahre (22 bis 82); 56,6 %waren weiblich; 3 % waren Asiaten; 0,6 % waren Schwarze; 7,2 % hatten eine HCV-RNA-
Konzentration von mindestens 6 000 000 IE/ml bei Behandlungsbeginn; 9 % hatten eine Fibrose mitseptenbildender Faservermehrung (F3) und 98,2 % hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1b(jeweils ein Studienteilnehmer hatte eine Infektion vom Genotyp 1a, 1d und 6).
Tabelle 10. SVR12 bei nicht vorbehandelten Studienteilnehmern ohne Zirrhose mit Genotyp-1b-
InfektionViekirax und Dasabuvir über 8 Wochenn/N (%)
SVR12 160/163 (98,2)95 % CIa 96,1; 100,0
F0-F1 138/139 (99,3)b
F2 9/9 (100,0)
F3 13/15 (86,7)c
a. Berechnet mittels Normalnäherung der Binominalverteilung
b. 1 Studienteilnehmer wurde von der Studie aufgrund von Non-Compliance ausgeschlossen.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
c. Relapse bei 2/15 Studienteilnehmern (Bestätigte HCV-RNA von ≥ 15 IE/ml nach der Behandlung vor oderwährend des SVR12-Fensters bei Studienteilnehmern mit HCV-RNA < 15 IE/ml nach letzter Erfassung undeiner Behandlung von mindestens 51 Tagen).
Klinische Studien mit Peginterferon + Ribavirin vorbehandelten Erwachsenen
SAPPHIRE II - Genotyp 1, mit pegIFN + RBV vorbehandelt, ohne Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, doppelblind, placebokontrolliert
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12 Wochen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 394) betrug 54 Jahre (19 bis 71); auf einevorherige Behandlung mit pegIFN/RBV hatten 49,0 % kein Ansprechen gezeigt (Null-Responder);21,8 % wiesen ein partielles Ansprechen und 29,2 % einen Relapse auf; 57,6 % waren männlich;8,1 % waren Schwarze; 20,6 % wiesen eine Depression oder bipolare Störung in der Anamnese auf;87,1 % hatten eine HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/ml bei Behandlungsbeginn;17,8 % hatten eine portale Fibrose (F2) und 14,5 % eine Fibrose mit septenbildender Faservermehrung(F3); 58,4 % hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1a; 41,4 % hatten eine HCV-Infektion vom
Genotyp 1b.
Tabelle 11. SVR12 bei mit Peginterferon + Ribavirin vorbehandelten Studienteilnehmern mit
Genotyp-1-Infektion in der Studie SAPPHIRE II
Viekirax und Dasabuvir mit RBV über12 Wochen
Behandlungsergebnis n/N % 95 % CI
SVR12 insgesamt 286/297 96,3 94,1; 98,4
HCV Genotyp 1a 166/173 96,0 93,0; 98,9
Kein vorheriges Ansprechen (Null-Responder)83/87 95,4 91,0; 99,8auf pegIFN/RBV
Vorheriges partielles Ansprechen auf36/36 100 100,0; 100,0pegIFN/RBV
Vorheriger Relapse bei pegIFN/RBV 47/50 94,0 87,4; 100,0
HCV Genotyp 1b 119/123 96,7 93,6; 99,9
Kein vorheriges Ansprechen (Null-Responder)56/59 94,9 89,3; 100,0auf pegIFN/RBV
Vorheriges partielles Ansprechen auf28/28 100 100,0; 100,0pegIFN/RBV
Vorheriger Relapse bei pegIFN/RBV 35/36 97,2 91,9; 100,0
Ergebnis für Studienteilnehmer ohne SVR12
VF während der Behandlung 0/297 0
Relapse 7/293 2,4
Anderes 4/297 1,3
Bei keinem der Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom Genotyp 1b kam es während der
Behandlung zu einem virologischen Versagen und 2 Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom
Genotyp 1b hatten einen Relapse.
PEARL II - Genotyp 1b, mit pegIFN + RBV vorbehandelt, ohne Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir ohne Ribavirin oder mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12
Wochen
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 179) betrug 57 Jahre (26 bis 70); auf einevorherige Behandlung mit pegIFN/RBV hatten 35,2 % kein Ansprechen gezeigt (Null-Responder);28,5 % ein partielles Ansprechen und 36,3 % einen Relapse; 54,2 % waren männlich; 3,9 % waren
Schwarze; 12,8 % wiesen eine Depression oder bipolare Störung in der Anamnese auf; 87,7 % hatteneine HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/ml bei Behandlungsbeginn; 17,9 % hatteneine portale Fibrose (F2) und 14,0 % eine Fibrose mit septenbildender Faservermehrung (F3).
Tabelle 12. SVR12 bei mit Peginterferon + Ribavirin vorbehandelten Studienteilnehmern mit
Genotyp-1b-Infektion in der Studie PEARL II
Viekirax und Dasabuvir über 12 Wochen
Behandlungsergebnis mit RBV ohne RBVn/N % 95 % CI n/N % 95 % CI
SVR12 insgesamt 86/88 97,7 94,6; 100,0 91/91 100 95,9; 100,0
Kein vorheriges Ansprechen (Null- 30/31 96,8 90,6; 100,0 32/32 100 89,3; 100,0
Responder) auf pegIFN/RBV
Vorheriges partielles Ansprechen 24/25 96,0 88,3; 100,0 26/26 100 87,1; 100,0auf pegIFN/RBV
Vorheriger Relapse bei 32/32 100 89,3; 100,0 33/33 100 89,6; 100,0pegIFN/RBV
Ergebnis für Studienteilnehmerohne SVR12
VF während der Behandlung 0/88 0 0/91 0
Relapse 0/88 0 0/91 0
Anderes 2/88 2,3 0/91 0
Klinische Studie mit Studienteilnehmern mit kompensierter Zirrhose
TURQUOISE II - nicht vorbehandelt oder mit pegIFN + RBV vorbehandelt mit kompensierter
Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12 oder 24 Wochen
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 380) betrug 58 Jahre (21 bis 71); 42,1 %waren nicht vorbehandelt, auf eine vorherige Behandlung mit pegIFN/RBV hatten 36,1 % kein
Ansprechen gezeigt (Null-Responder), 8,2 % ein partielles Ansprechen und 13,7 % einen Relapse;70,3 % waren männlich; 3,2 % waren Schwarze; 14,7 % wiesen eine Thrombozytenzahl von< 90 x 109/l auf und 49,7 % Albuminwerte von < 40 g/l; 86,1 % hatten eine HCV-RNA-Konzentrationvon mindestens 800 000 IE/ml bei Behandlungsbeginn; 24,7 % hatten eine Depression oder bipolare
Störung in der Anamnese; 68,7 % hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1a; 31,3 % hatten eine
HCV-Infektion vom Genotyp 1b.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Tabelle 13. SVR12-Raten bei nicht vorbehandelten oder mit pegIFN/RBV vorbehandelten
Studienteilnehmern mit Genotyp-1-Infektion mit kompensierter Zirrhose
Behandlungsergebnis Viekirax und Dasabuvir mit RBV12 Wochen 24 Wochenn/N % CIa n/N % CIa
SVR12 insgesamt 191/208 91,8 87,6; 96,1 166/172 96,5 93,4; 99,6
HCV Genotyp 1a 124/140 88,6 83,3; 93,8 115/121 95,0 91,2; 98,9
Nicht vorbehandelt 59/64 92,2 53/56 94,6
Kein vorheriges 40/50 80,0 39/42 92,9
Ansprechen (Null-
Responder) aufpegIFN/RBV
Vorheriges partielles 11/11 100 10/10 100
Ansprechen aufpegIFN/RBV
Vorheriger Relapse bei 14/15 93,3 13/13 100pegIFN/RBV
HCV Genotyp 1b 67/68 98,5 95,7; 100 51/51 100 93,0; 100
Nicht vorbehandelt 22/22 100 18/18 100
Kein vorheriges 25/25 100 20/20 100
Ansprechen (Null-
Responder) aufpegIFN/RBV
Vorheriges partielles 6/7 85,7 3/3 100
Ansprechen aufpegIFN/RBV
Vorheriger Relapse bei 14/14 100 10/10 100pegIFN/RBV
Ergebnis für
Studienteilnehmer ohne
SVR12
VF während der 1/208 0,5 3/172 1,7
BehandlungRelapse 12/203 5,9 1/164 0,6
Anderes 4/208 1,9 2/172 1,21
a. Für die primären Endpunkte zur Wirksamkeit (SVR12-Rate insgesamt) werden die 97,5-%-
Konfidenzintervalle verwendet, für zusätzliche Endpunkte zur Wirksamkeit (SVR12-Raten bei
Studienteilnehmern mit HCV-Infektion vom Genotyp 1a und 1b) die 95-%-Konfidenzintervalle.
Die Relapseraten von Studienteilnehmern mit einer GT1a-Infektion und Zirrhose werden in Tabelle 14nach Laborwerten zu Therapiebeginn dargestellt.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Tabelle 14. TURQUOISE II: Relapseraten nach 12- bzw. 24-wöchiger Behandlung von
Studienteilnehmern mit einer Genotyp-1a-Infektion und kompensierter Zirrhose, dargestelltnach Laborwerten zu Therapiebeginn
Viekirax und Viekirax und
Dasabuvir mit RBV Dasabuvir mit RBV12-Wochen-Arm 24-Wochen-Arm
Zahl der Responder zu Behandlungsende 135 113
AFP* < 20 ng/ml, Thrombozyten ≥ 90 x 109/l UND Albumin ≥ 35 g/l vor Behandlungsbeginn
Ja (alle drei oben genannten Parameter) 1/87 (1 %) 0/68 (0 %)
Nein (bei mindestens einem der oben 10/48 (21 %) 1/45 (2 %)genannten Parameter)
*AFP = Alphafetoprotein im Serum
Lagen zu Therapiebeginn bei Studienteilnehmern alle drei günstigen Laborwerte vor (AFP < 20 ng/ml,
Thrombozytenzahl ≥ 90 x 109/l und Albumin ≥ 35 g/l), waren die Relapseraten für Studienteilnehmer,die 12 Wochen lang behandelt wurden, vergleichbar mit denen der 24 Wochen lang behandelten.
TURQUOISE III -nicht vorbehandelt oder mit pegIFN + RBV vorbehandelt, mit kompensierter
Zirrhose
Design: global multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir ohne Ribavirin über 12 Wochen60 Patienten wurden randomisiert und behandelt und 60/60 (100 %) erreichten SVR12. Die
Hauptmerkmale sind in der folgenden Tabelle gezeigt.
Tabelle 15. Wichtigste demographische Daten in der Studie TURQUOISE III
Merkmale N = 60
Medianes Alter in Jahren (Bereich) 60,5 (26-78)
Männer, n (%) 37 (61)
HCV-Vorbehandlung:
Nicht vorbehandelt, n (%) 27 (45)peg-IFN + RBV, n (%) 33 (55)
Mediane Albuminwerte bei 40,0
Behandlungsbeginn, g/l< 35, n (%) 10 (17)≥ 35, n (%) 50 (83)
Mediane Thrombozytenzahl bei 132,0
Behandlungsbeginn, (x 109/l)< 90, n (%) 13 (22)≥ 90, n (%) 47 (78)
Gepoolte Auswertungen klinischer Studien
Dauer des Ansprechens
Insgesamt lagen für 660 Studienteilnehmer in klinischen Studien der Phasen II und III HCV-RNA-
Ergebnisse sowohl für den Zeitpunkt SVR12 als auch SVR24 vor. Bei diesen Studienteilnehmernbetrug der positive Vorhersagewert von SVR12 für SVR24 99,8 %.
Arzneimitt l nicht länger zugelassen
Gepoolte Auswertung zur Wirksamkeit
In klinischen Studien der Phase III erhielten 1075 Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom
Genotyp 1 (darunter 181 mit kompensierter Zirrhose) das empfohlene Behandlungsschema (siehe
Abschnitt 4.2). Tabelle 16 zeigt die SVR-Raten für diese Studienteilnehmer.
Von den Studienteilnehmern, die das empfohlene Behandlungsschema erhielten, erreichten 97 %insgesamt ein SVR (von den 181 Teilnehmern mit kompensierter Zirrhose erreichten 97 % ein SVR),0,5 % erfuhren einen virologischen Durchbruch während der Behandlung und bei 1,2 % kam es nachder Behandlung zu einem Relapse.
Tabelle 16. SVR12-Raten bei den empfohlenen Behandlungsschemata nach Patientenpopulation
HCV Genotyp 1b HCV Genotyp 1a
Viekirax und Dasabuvir Viekirax und Dasabuvir mit RBV
Ohne Zirrhose Mit Ohne Zirrhose Mitkompensierter kompensierter
Zirrhose Zirrhose
Behandlungsdauer 12 Wochen 12 Wochen 12 Wochen 24 Wochen
Nicht vorbehandelt 100 % (210/210) 100 % (27/27) 96 % (403/420) 95 % (53/56)
Mit pegIFN + RBV 100 % (91/91) 100 % (33/33) 96 % (166/173) 95 % (62/65)vorbehandelt
Vorheriger Relapse 100 % (33/33) 100 % (3/3) 94 % (47/50) 100 % (13/13)
Vorheriges partielles 100 % (26/26) 100 % (5/5) 100 % (36/36) 100 % (10/10)
Ansprechen
Kein vorheriges 100 % (32/32) 100 % (7/7) 95 % (83/87) 93 % (39/42)
Ansprechen (Null-
Responder)
Anderes 0 100 % (18/18)+ 0 0pegIFN/RBV-
Versagen
GESAMT 100 % (301/301) 100 % (60/60) 96 % (569/593) 95 % (115/121)+Anderes pegIFN/RBV-Versagen schließt weniger gut dokumentierte Arten eines Nichtansprechensauf eine pegIFN/RBV-Vorbehandlung (Null-Responder, Relapse/Durchbruch oder ein anderespegIFN/RBV-Versagen) mit ein.
In den Phase-II-Studien M13-393 (PEARL-I) und M12-536 wurde Viekirax ohne Ribavirin und ohne
Dasabuvir auch an Studienteilnehmern mit einer Genotyp-1b-Infektion untersucht. PEARL I wurde inden USA und Europa durchgeführt; M12-536 in Japan. Bei den vorbehandelten Studienteilnehmernhandelte es sich in erster Linie um pegIFN/RBV-Null-Responder. In PEARL-I wurden Ombitasvir,
Paritaprevir, Ritonavir in der Dosierung 25 mg, 100 mg, 150 mg 1 x/Tag eingesetzt, während die
Paritaprevir-Dosis in der Studie M12-536 100 mg oder 150 mg betrug. Die Behandlungsdauer lag bei12 Wochen für nicht vorbehandelte Studienteilnehmer, 12 bis 24 Wochen für vorbehandelte
Studienteilnehmer und 24 Wochen für Studienteilnehmer mit Zirrhose. Insgesamt erreichten 107 von113 Studienteilnehmern ohne Zirrhose und 147 von 155 Studienteilnehmern mit Zirrhose nach einer
Behandlungsdauer von 12 bis 24 Wochen SVR12.
Viekirax mit Ribavirin und ohne Dasabuvir wurde im Rahmen der Phase-II-Studie M11-652(AVIATOR) über 12 Wochen hinweg an nicht vorbehandelten und vorbehandelten
Studienteilnehmern ohne Zirrhose mit einer Genotyp-1-Infektion untersucht. Paritaprevir wurde in
Dosen von 100 mg und 200 mg, Ombitasvir in einer Dosierung von 25 mg eingesetzt. Ribavirin wurdegewichtsbasiert dosiert (1000 mg-1200 mg pro Tag). Insgesamt erreichten 72 von 79 nicht
Arzneimittel nicht länger zugelassenvorbehandelten Studienteilnehmern (45 von 52 mit GT1a und 27 von 27 mit GT1b) und 40 von 45vorbehandelten Studienteilnehmern (21 von 26 mit GT1a und 19 von 19 mit GT1b) nach einer
Behandlungsdauer von 12 Wochen SVR12.
Auswirkung der Anpassung der Ribavirin-Dosis auf die Wahrscheinlichkeit eines SVR
In klinischen Studien der Phase III war bei 91,5 % der Studienteilnehmer während der Behandlungkeine Anpassung der Ribavirin-Dosis erforderlich. Die 8,5 % der Studienteilnehmer, bei denenwährend der Behandlung eine Anpassung der Ribavirin-Dosis vorgenommen wurde, wiesen eineähnliche SVR-Rate (98,5 %) auf wie die Studienteilnehmer, bei denen die Ribavirin-Anfangsdosiswährend der gesamten Dauer der Behandlung beibehalten wurde.
TURQUOISE I: nicht vorbehandelt oder mit pegIFN + RBV vorbehandelt mit HCV-GT1- oder-GT4-/HIV-1-Koinfektion, ohne Zirrhose oder mit kompensierter Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax mit oder ohne Dasabuvir in Kombination mit oder ohne gewichtsbasiertem
Ribavirin über 12 oder 24 Wochen
Für Dosierungsempfehlungen für HCV/HIV-1-koinfizierte Patienten siehe Abschnitt 4.2.
Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom GT1 oder GT4 und HIV-1-Koinfektion erhielten dauerhafteine antiretrovirale Therapie (ART) gegen HIV-1, die mit Ritonavir geboostetes Atazanavir,
Raltegravir, Dolutegravir (nur Teil 2) oder Darunavir (nur Teil 1b und Teil 2 bei GT4), das zusammenmit Tenofovir plus Emtricitabin oder Lamivudin gegeben wurde, beinhaltete.
Teil 1 der Studie war eine Pilotkohorte der Phase II, die sich wiederum aus zwei Teilenzusammensetzte, Teil 1a (63 Studienteilnehmer) und Teil 1b (22 Studienteilnehmer). Teil 2 war eine
Kohorte der Phase III mit 233 Studienteilnehmern.
In Teil 1a erhielten alle Studienteilnehmer Viekirax und Dasabuvir mit Ribavirin über 12 oder24 Wochen. Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 63) betrug 51 Jahre(Spannweite: 31-69); 24 % waren Schwarze; 19 % hatten eine kompensierte Zirrhose; 67 % warennicht vorbehandelt; 33 % hatten auf eine vorherige Behandlung mit pegIFN/RBV kein Ansprechengezeigt; 89 % hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1a.
In Teil 1b erhielten alle Studienteilnehmer Viekirax und Dasabuvir mit Ribavirin über 12 Wochen.
Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer (N = 22) betrug 54 Jahre (Spannweite: 34-68);41 % waren Schwarze; 14 % hatten eine kompensierte Zirrhose; 86 % waren nicht vorbehandelt; 14 %hatten auf eine vorherige Behandlung mit peg-IFN/RBV kein Ansprechen gezeigt; 68 % hatten eine
HCV-Infektion vom Genotyp 1a.
In Teil 2 erhielten alle Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom GT1 Viekirax und Dasabuvir mitoder ohne Ribavirin über 12 oder 24 Wochen. Studienteilnehmer mit HCV-Infektion vom GT4erhielten Viekirax mit Ribavirin über 12 oder 24 Wochen. Das mediane Alter der behandelten
Studienteilnehmer (N = 233) betrug 49 Jahre (Spannweite: 26-69); 10 % waren Schwarze; 12 %hatten eine kompensierte Zirrhose; 66 % waren nicht vorbehandelt; 32 % hatten auf eine vorherige
Behandlung mit peg-IFN/RBV kein Ansprechen gezeigt; 2 % hatten auf eine vorherige Behandlungmit Sofosbuvir kein Ansprechen gezeigt.
Tabelle 17 zeigt die primäre Auswertung zur Wirksamkeit im Hinblick auf die SVR12-Raten bei
Studienteilnehmern mit HCV-GT1/HIV-1-Koinfektion, die in Teil 2 der TURQUOISE-I-Studie dasempfohlene Behandlungsschema erhalten hatten.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Tabelle 17. Primäre Auswertung zu SVR12-Raten bei Studienteilnehmern mit
HCV-GT1/HIV-1-Koinfektion in Teil 2 der TURQUOISE-I-Studie
Viekirax und Dasabuvirmit/ohne Ribavirin über12 oder 24 Wochen
Endpunkt N = 200a
SVR12, n/N (%) [95 % CI] 194/200 (97,0) [93,6; 98,6]
Ergebnis für Studienteilnehmer, die keine
SVR12 erreichten
VF während der Behandlung 1
Relapse nach Behandlungsende 1
Andereb 4
a. Schließt alle Studienteilnehmer mit HCV vom GT1 in Teil 2 ein, außer Studienteilnehmer aus
Behandungsarm G, die kein empfohlenes Behandlungsschema erhielten.
b. Schließt alle Studienteilnehmer ein, die aufgrund unerwünschter Ereignisse die Behandlung vorzeitigabbrachen, nicht für die Nachbeobachtung zur Verfügung standen, ihre Einwilligung widerrufen hattenoder eine Reinfektion aufwiesen.
Weitere Auswertungen zur Wirksamkeit in anderen Teilen der Studie zeigten ähnlich hohe
SVR12-Raten. In Teil 1a wurde SVR12 im 12-wöchigen Behandlungsarm von29/31 Studienteilnehmern (93,5 %; 95 % CI: 79,3; 98,2) und im 24-wöchigen Behandlungsarm von29/32 Studienteilnehmern (90,6 %; 95 % CI: 75,8; 96,8) erreicht. Im 12-wöchigen Behandlungsarmkam es zu einem Relapse, im 24-wöchigen Behandlungsarm zu einem virologischen Versagenwährend der Behandlung. In Teil 1b wurde SVR12 von 22/22 Studienteilnehmern (100 %) erreicht(95 % CI: 85,1; 100). In Teil 2 wurde SVR12 von 27/28 Studienteilnehmern (96,4 %) mit
HCV-GT4/HIV-1-Koinfektion erreicht (95 % CI: 82,3; 99,4). Es wurde kein virologisches Versagenbeobachtet.
Die SVR12-Raten der HCV/HIV-1-koinfizierten Studienteilnehmer entsprachen damit den SVR12-
Raten der HCV-monoinfizierten Studienteilnehmer in den Phase-III-Studien.
CORAL I: nicht vorbehandelt oder mit pegIFN + RBV vorbehandelt, mindestens 3 Monate nach
Lebertransplantation oder 12 Monate nach Nierentransplantation
Design: randomisiert, global multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir mit oder ohne Ribavirin (mit einer vom Prüfarzt bestimmten
Dosierung) bei GT1- und GT4-Infektionen über 12 oder 24 Wochen
Bei lebertransplantierten, nicht zirrhotischen Studienteilnehmern mit GT1-Infektion erhielten die
Patienten Viekirax und Dasabuvir über 12-24 Wochen mit und ohne RBV. Studienteilnehmer mit
Lebertransplantation und Zirrhose erhielten Viekirax und Dasabuvir mit RBV (GT1a über 24 Wochen[n = 4], GT1b über 12 Wochen [n = 2]). Studienteilnehmer mit Nierentransplantation und ohne
Zirrhose erhielten Viekirax und Dasabuvir über 12 Wochen (mit RBV für GT1a [n = 9], ohne RBV für
GT1b [n = 3]). Studienteilnehmer mit Lebertransplantation und GT4-Infektion erhielten Viekirax mit
RBV (nicht zirrhotisch über 12 Wochen [n = 2] und zirrhotisch über 24 Wochen [n = 1]). Die
Ribavirin-Dosis lag im Ermessen des Prüfarztes. Die meisten Studienteilnehmer erhielten eine
Anfangsdosis von 600-800 mg pro Tag; zu Behandlungsende erhielten die meisten Studienteilnehmerebenfalls 600-800 mg pro Tag.
Insgesamt wurden 129 Studienteilnehmer behandelt, davon 84 mit GT1a-, 41 mit GT1b-, 1 mit eineranderen GT1- und 3 mit GT4-Infektion. 61 % wiesen ein Fibrosegrad von F0-F1, 26 % von F2, 9 %von F3 und 4 % von F4 auf. 61 % hatten bereits vor der Transplantation eine HCV-Therapie erhalten.
Arzneimittel nicht länger zugelassen81 % der Studienteilnehmer wendeten als Immunsuppressivum Tacrolimus an, die übrigen nahmen
Ciclosporin ein.
Von allen lebertransplantierten GT1-Studienteilnehmern erreichten 111/114 (97,4 %) SVR12.2 Studienteilnehmer hatten nach der Behandlung einen Relapse und 1 Studienteilnehmer erfuhr unter
Behandlung einen virologischen Durchbruch. Von den nierentransplantierten GT1-Studienteilnehmernerreichten 9/12 (75 %) SVR12; es gab jedoch kein virologisches Versagen. Alle 3 Studienteilnehmermit GT4-Infektion (100 %), die nach einer Lebertransplantation behandelt wurden, erreichten SVR12.
Klinische Studie mit Patienten unter dauerhafter Opioid-Substitutionstherapie
In einer multizentrischen, offenen, einarmigen Phase-II-Studie wurden 38 nicht vorbehandelte odermit pegIFN/RBV vorbehandelte, nicht zirrhotische Studienteilnehmer mit einer HCV-Infektion vom
Genotyp 1, die sich einer Substitutionstherapie mit Methadon (N = 19) oder Buprenorphin +/-
Naloxon (N = 19) unterzogen, 12 Wochen lang mit Viekirax und Dasabuvir zusammen mit Ribavirinbehandelt. Das mediane Alter der behandelten Studienteilnehmer betrug 51 Jahre (26 bis 64); 65,8 %waren männlich und 5,3 % waren schwarz. Die Mehrheit (86,8 %) hatte bei Behandlungsbeginn eine
HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/ml und die meisten (84,2 %) hatten eine
Infektion vom Genotyp 1a; 15,8 % hatten eine portale Fibrose (F2) und 5,3 % eine Fibrose mitseptenbildender Faservermehrung (F3); 94,7 % waren nicht vorbehandelt.
Insgesamt erreichten 37 von 38 Studienteilnehmern SVR12 (97,4 %). Bei keinem kam es zu einemvirologischen Versagen oder einem Relapse.
RUBY I: nicht vorbehandelt oder mit pegIFN + RBV vorbehandelt, mit oder ohne Zirrhose, mitschwerer Niereninsuffizienz oder terminaler Nierenfunktionsstörung
Studiendesign: multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax und Dasabuvir mit oder ohne Ribavirin über 12 oder 24 Wochen
Schwere Niereninsuffizienz oder terminale Nierenfunktionsstörung umfasst eine chronische
Nierenerkrankung (chronic kidney disease, CKD) im Stadium 4 mit einer glomerulären Filtrationsrate(eGFR) von < 30-15 ml/min/1,73 m2 oder CKD im Stadium 5 mit einer eGFR von< 15 ml/min/1,73 m2 oder eine erforderliche Hämodialyse. Das Alter der behandelten Teilnehmer(N = 68) betrug im Median 58 Jahre (Spannweite: 32-77), 83,8 % waren männlich, 58,8 % waren
Schwarze, 73,5 % der Studienteilnehmer hatten eine HCV-Infektion vom Genotyp 1a, 75,0 % wiesen
CKD-Stadium 5 auf und 69,1 % waren unter Hämodialyse.
64 von 68 Studienteilnehmern (94,1 %) erreichten SVR12. Ein Studienteilnehmer wies 4 Wochennach Behandlungsende einen Relapse auf, zwei Studienteilnehmer setzten das Studienmedikamentvorzeitig ab und bei einem Studienteilnehmer fehlten die SVR12-Daten.
Für weitere Diskussion und Information zur Sicherheit für die Studie RUBY I siehe auch Abschnitt4.8.
In einer weiteren offenen Phase-IIIb-Studie zur Untersuchung einer 12-wöchigen Anwendung von
Viekirax mit oder ohne Dasabuvir und ohne Ribavirin bei nicht vorbehandelten Patienten ohne
Leberzirrhose mit HCV-Infektion vom Genotyp 1a und vom Genotyp 4 mit CKD im Stadium 4 oder 5(RUBY II) betrug die SVR12-Rate 94,4 % (17/18) und bei keinem Studienteilnehmer trat während der
Behandlung ein virologisches Versagen oder ein Relapse auf.
Klinische Studien mit Teilnehmern mit chronischer Hepatitis-C-Infektion vom Genotyp 4
PEARL I - Genotyp 4, nicht vorbehandelt oder mit pegIFN + RBV vorbehandelt, ohne Zirrhose
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Design: randomisiert, global multizentrisch, offen
Behandlung: ohne Vorbehandlung: Viekirax ohne Ribavirin oder mit gewichtsbasiertem Ribavirinüber 12 Wochenmit pegIFN + RBV vorbehandelt: Viekirax mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12
Wochen
Das mediane Alter der Studienteilnehmer (N = 135) betrug 51 Jahre (19 bis 70); 63,7 % waren nichtvorbehandelt, 17,0 % waren vorherige pegIFN/RBV-Nullresponder, 6,7 % hatten zuvor teilweise aufpegIFN/RBV angesprochen, 12,6 % waren vorherige pegIFN/RBV-Relapser; 65,2 % waren männlich;8,9 % waren Schwarze; 69,6 % hatten eine HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/mlbei Behandlungsbeginn; 6,7 % hatten eine Fibrose mit septenbildender Faservermehrung (F3).
Tabelle 18. SVR-Raten bei nicht vorbehandelten oder mit pegIFN/RBV vorbehandelten
Studienteilnehmern mit Genotyp-4-Infektion in der Studie PEARL I
Ombitasvir + Paritaprevir + Ritonavir* über 12 Wochennicht vorbehandelt nicht vorbehandelt mit pegIFN/RBV
Behandlungsergebnis vorbehandeltmit RBV ohne RBV mit RBVn/N % n/N % n/N %
SVR12 insgesamt 42/42 100 % 40/44 90,9 % 49/49 100 %
Ergebnis für Studienteilnehmer ohne
SVR12
VF während der Behandlung 0/42 0 1/44 2,3 % 0/49 0
Relapse 0/42 0 2/44 4,5 % 0/49 0
Anderes 0/42 0 1/44 2,3 % 0/49 0
*Getrennte Verabreichung von Ombitasvir-Tabletten, Paritaprevir-Tabletten und Ritonavir-Kapseln
AGATE I - nicht vorbehandelte oder mit pegIFN + RBV vorbehandelte Patienten, mit kompensierter
Zirrhose
Design: randomisiert, global multizentrisch, offen
Behandlung: Viekirax mit gewichtsbasiertem Ribavirin über 12 oder 16 Wochen
Das mediane Alter der Studienteilnehmer betrug 56 Jahre (32 bis 81); 50 % waren nicht vorbehandelt,28 % waren vorherige pegIFN/RBV-Nullresponder; 10 % hatten zuvor teilweise auf pegIFN/RBVangesprochen, 13 % waren vorherige pegIFN/RBV-Relapser; 70 % waren männlich; 17 % waren
Schwarze; 73 % hatten eine HCV-RNA-Konzentration von mindestens 800 000 IE/ml bei
Behandlungsbeginn; 17 % hatten Thrombozytenwerte von weniger als 90 x 109/l; und 4 % hatten
Albuminwerte weniger als 3,5 mg/dl.
Arzneimittel nicht länger zugelassen
Tabelle 19. SVR12-Raten bei HCV-Genotyp-4-infizierten Patienten mit kompensierter
Zirrhose
Ombitasvir + Paritaprevir + Ritonavir mit RBV12 Wochen 16 Wochen
SVR12 % (n/N) 97 % (57/59) 98 % (60/61)
Ergebnis für Patienten ohne SVR12
VF während der Behandlung 2 (1/59) 0 (0/61)
Relapse nach Behandlungsende 0 (0/57) 0 (0/59)
Anderes 2 (1/59) 2 (1/61)
Kinder und JugendlicheDie Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Viekirax eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur
Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der
Behandlung der chronischen Hepatitis C gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).