Packungsbeilage TRUMENBA 60mcg / 60mcg Injektionssuspension in einer Fertigspritze

Angewendet bei: Prävention von Meningokokken-Erkrankungen

Art der Anwendung: Injektion

Substanz: Meningokokken-Gruppe-B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert) (Impfstoff)

ATC: J07AH09 (Antiinfektiva zur Systemischen Anwendung | Impfstoffe | Bakterielle Impfstoffe | Meningokokken-Impfstoffe)

Hinweise:
Anaphylaxie
Anaphylaxie

Risiko einer schweren allergischen Reaktion. Suchen Sie bei schweren Symptomen sofort medizinische Hilfe.

Zusätzliche Überwachung
Zusätzliche Überwachung

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.

Aufbewahrung im Kühlschrank
Aufbewahrung im Kühlschrank

Gemäß Packungsbeilage im Kühlschrank aufbewahren.

Vor Licht schützen
Vor Licht schützen

Vor Licht geschützt aufbewahren.

Der Meningokokken-Impfstoff der Gruppe B (rekombinant, adsorbiert) wird zur Vorbeugung von Infektionen durch Neisseria meningitidis Serogruppe B eingesetzt, ein Bakterium, das Meningitis und Sepsis verursachen kann. Der Impfstoff enthält rekombinante Proteine, die aus der Serogruppe B abgeleitet sind und das Immunsystem stimulieren, spezifische Antikörper gegen diese Serogruppe zu produzieren.

Der Impfstoff wird intramuskulär verabreicht, in der Regel in zwei oder drei Dosen, abhängig vom Alter des Patienten und dem empfohlenen Impfplan. Er ist insbesondere für Säuglinge, Jugendliche und Personen mit erhöhtem Infektionsrisiko indiziert.

Häufige Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Injektionsstelle, Fieber, Müdigkeit und Reizbarkeit. In seltenen Fällen können schwerwiegende allergische Reaktionen auftreten.

Der Meningokokken-Impfstoff der Gruppe B (rekombinant, adsorbiert) ist eine wesentliche Präventionsmaßnahme zur Verringerung der Inzidenz von Meningokokken-Erkrankungen, die durch die Serogruppe B verursacht werden, und trägt dazu bei, gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen und schwere Komplikationen im Zusammenhang mit diesen Infektionen zu verhindern.

Allgemeine Daten zu TRUMENBA 60mcg / 60mcg

  • Substanz: Meningokokken-Gruppe-B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert)
  • Datum der letzten Medikamentenliste: 01-06-2026
  • Produktcode: W65911001
  • Konzentration: 60mcg / 60mcg
  • Darreichungsform: Injektionssuspension in einer Fertigspritze
  • Verpackungsvolumen: 0,5 ml
  • Produktart: Originalpräparat
  • Preis: 470.57 RON
  • Abgabebedingungen: P-RF - Arzneimittel, die mit einer ärztlichen Verschreibung abgegeben werden, die in der Apotheke einbehalten wird und nicht erneuert werden kann.

Marketing autorisation

  • Zulassungshersteller: PFIZER MANUFACTURING BELGIUM N.V. - BELGIA
  • Zulassungsinhaber: PFIZER EUROPE MA EEIG - BELGIA
  • Zulassungsnummer: 1187/2017/01
  • Haltbarkeit: 4 Jahre

Vergütungslisten für TRUMENBA 60mcg / 60mcg Pfizer

E2 - Unterliste E - Abschnitt E2 mit 100 % Rabatt auf den Referenzpreis

Preis

Zuzahlung

Patient

470.57 RON

470.57 RON

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Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels TRUMENBA 60mcg / 60mcg Injektionssuspension in einer Fertigspritze

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Trumenba Injektionssuspension in einer Fertigspritze

Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert)

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Dosis (0,5 ml) enthält:

Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie A1,2,3 60 Mikrogramm

Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie B1,2,3 60 Mikrogramm1 rekombinantes lipidiertes fHbp (Faktor H-bindendes Protein)2 hergestellt in Escherichia coli-Zellen mittels rekombinanter DNA-Technologie3 adsorbiert an Aluminiumphosphat (0,25 mg Aluminium pro Dosis)

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

Trumenba enthält 0,018 mg Polysorbat 80 pro 0,5 ml Dosis entsprechend 0,035 mg/ml Polysorbat 80.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionssuspension

Weiße, flüssige Suspension

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Trumenba wird angewendet zur aktiven Immunisierung von Personen ab einem Alter von 10 Jahrenzur Prävention von invasiven Meningokokken-Erkrankungen durch Neisseria meningitidis der

Serogruppe B.

Siehe Abschnitt 5.1 bezüglich Informationen zur Immunantwort gegenüber speziellen Stämmen der

Serogruppe B.

Die Anwendung dieses Impfstoffs sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Grundimmunisierung2 Dosen: (je 0,5 ml), die im Abstand von 6 Monaten verabreicht werden (siehe Abschnitt 5.1).

3 Dosen: 2 Dosen (je 0,5 ml), die im Abstand von mindestens 1 Monat verabreicht werden, gefolgtvon einer 3. Dosis mindestens 4 Monate nach der 2. Dosis (siehe Abschnitt 5.1).

Auffrischungsimpfung

Nach beiden Dosierungsschemata sollte für Personen mit fortbestehendem Risiko einer invasiven

Meningokokken-Erkrankung eine Auffrischungsimpfung in Betracht gezogen werden (siehe

Abschnitt 5.1).

Andere pädiatrische Gruppen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Trumenba bei Kindern unter 10 Jahren wurden nichtnachgewiesen. Aktuell verfügbare Daten zu Säuglingen werden in Abschnitt 4.8 und zu Kindern im

Alter von 1 bis 9 Jahren in den Abschnitten 4.8 und 5.1 beschrieben. Eine Dosierungsempfehlungkann jedoch nicht gegeben werden, da die Daten begrenzt sind.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken darf Trumenba nicht bei Säuglingen im Alter von 2 bis 6 Monatenangewendet werden (siehe Abschnitt 4.8).

Art der Anwendung

Nur zur intramuskulären Injektion. Die bevorzugte Injektionsstelle ist der Deltamuskel des Oberarms.

Hinweise zur Handhabung des Impfstoffs vor der Verabreichung, siehe Abschnitt 6.6.

Es liegen keine Daten zur Austauschbarkeit von Trumenba mit anderen Impfstoffen gegen

Meningokokken der Gruppe B vor, um die Impfserie abzuschließen.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des

Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.

Überempfindlichkeit

Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollten jederzeitgeeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügungstehen.

Synkope

Wie bei anderen injizierbaren Impfstoffen kann bei der Verabreichung von Trumenba eine Synkope(Ohnmacht) auftreten. Um Verletzungen infolge einer Ohnmacht zu vermeiden, sollten entsprechende

Vorkehrungen getroffen werden.

Bestehende akute Erkrankung

Bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden, sollte die Impfung aufeinen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Bei leichten Infekten, beispielsweise bei einer Erkältung,braucht die Impfung jedoch nicht verschoben zu werden.

Intramuskuläre Injektionen

Trumenba darf nicht intravenös, intradermal oder subkutan verabreicht werden.

Bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer anderen Blutgerinnungsstörung, bei der eineintramuskuläre Injektion kontraindiziert ist, darf Trumenba nur dann verabreicht werden, wenn derpotenzielle Nutzen das Risiko einer Injektion deutlich überwiegt.

Veränderte Immunkompetenz

Bei immungeschwächten Personen, einschließlich Personen unter einer immunsuppressiven Therapie,kann die Immunantwort auf Trumenba vermindert sein. Daten zur Immunogenität bei Personen mit

Komplementdefizienz oder Funktionsstörungen der Milz liegen vor (siehe Abschnitt 5.1).

Personen mit angeborener Komplementdefizienz (zum Beispiel C5- oder C3-Mangel) sowie Personen,die mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Aktivierung des terminalen Komplements hemmen(z. B. Eculizumab), haben ein erhöhtes Risiko einer durch Neisseria meningitidis der Serogruppe Bverursachten invasiven Erkrankung, auch wenn sie Antikörper nach der Impfung mit Trumenbaentwickeln.

Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen

Wie bei allen Impfstoffen sind auch nach einer Impfung mit Trumenba möglicherweise nicht alle

Geimpften geschützt.

Grenzen klinischer Studien

Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von Trumenba bei Personen im Alter von 40 bis 65 Jahrenund keine Daten zur Anwendung von Trumenba bei Personen über 65 Jahren vor.

Sonstige Bestandteile

Dieser Impfstoff enthält Polysorbat 80 (siehe Abschnitt 2). Polysorbat 80 kann allergische Reaktionenhervorrufen.

Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis. Patienten unter einernatriumarmen Diät können informiert werden, dass dieser Impfstoff nahezu 'natriumfrei“ ist.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Trumenba kann gleichzeitig mit jedem der folgenden Impfstoffe verabreicht werden: Impfstoff mit

Tetanustoxoid, Diphtherietoxoid (reduzierter Antigengehalt), Pertussis (azellulär) und inaktiviertem

Poliovirus (Tdap-IPV); quadrivalenter Impfstoff gegen humane Papillomaviren (HPV4);

Meningokokken-Serogruppen A, C, W, Y-Konjugatimpfstoff (MenACWY); Impfstoff mit

Tetanustoxoid, Diphtherietoxoid (reduzierter Antigengehalt) und Pertussis (azellulär, adsorbiert)(Tdap).

Bei gleichzeitiger Gabe mit anderen Impfstoffen muss Trumenba an einer separaten Injektionsstelleverabreicht werden.

Trumenba darf nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze gemischt werden.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Trumenba bei Schwangeren vor. Daspotenzielle Risiko für Schwangere ist unbekannt. Die Impfung sollte jedoch nicht vorenthaltenwerden, wenn ein deutliches Risiko einer Meningokokkeninfektion besteht.

Bei weiblichen Kaninchen durchgeführte Reproduktionsstudien ergaben keine Hinweise auf eine

Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität oder eine Schädigung des Fötus aufgrund von Trumenba.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Trumenba in die Muttermilch übergeht. Trumenba darf nur während der

Stillzeit angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen gegenüber den potenziellen Risikenüberwiegt.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche

Wirkungen in Bezug auf die weibliche Fertilität (siehe Abschnitt 5.3).

Trumenba wurde nicht hinsichtlich der Beeinträchtigung der männlichen Fertilität untersucht.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Trumenba hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Wirkungen könnenjedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinenbeeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Das dargestellte Sicherheitsprofil basiert auf einer Analyse von etwa 17 000 Studienteilnehmern (im

Alter von 1 Jahr und älter), die in abgeschlossenen klinischen Studien mit mindestens einer Dosis

Trumenba geimpft wurden.

Bei mehr als 16 000 untersuchten Studienteilnehmern im Alter von ≥ 10 Jahren waren die amhäufigsten beobachteten Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Diarrhö, Übelkeit, Muskelschmerzen,

Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Schüttelfrost sowie Schmerzen, Schwellung und Rötung an der

Injektionsstelle.

Die nach der Auffrischungsimpfung bei 301 Patienten im Alter von 15 bis 23 Jahren aufgetretenen

Nebenwirkungen waren ähnlich den Nebenwirkungen, die während der Grundimmunisierung mit

Trumenba ungefähr 4 Jahre zuvor auftraten.

Auflistung der Nebenwirkungen

Die in klinischen Studien von Teilnehmern im Alter von 10 Jahren und älter berichteten

Nebenwirkungen werden nach abnehmender Häufigkeit und abnehmendem Schweregrad aufgeführt:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100, < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)

Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)

Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: Allergische Reaktionen*

Erkrankungen des Nervensystems

Sehr häufig: Kopfschmerzen

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig: Diarrhö; Übelkeit

Häufig: Erbrechen

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr häufig: Muskelschmerzen (Myalgie); Gelenkschmerzen (Arthralgie)

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig: Schüttelfrost; Müdigkeit; Rötung (Erythem), Schwellung (Induration) und

Schmerzen an der Injektionsstelle

Häufig: Fieber ≥ 38 °C (Pyrexie)

* Nach der Markteinführung berichtet. Da diese Nebenwirkung aus der Spontanberichterstattungstammt, konnte die Häufigkeit nicht bestimmt werden, weshalb sie als nicht bekannt betrachtet wird.

Pädiatrische Gruppen im Alter von < 10 Jahren

Kinder/Kleinkinder

In einer Studie mit 294 Kindern im Alter von 2 bis 9 Jahren traten die folgenden Nebenwirkungen mitder Häufigkeit 'sehr häufig“ (≥ 1/10) auf: Kopfschmerzen, Diarrhö, Erbrechen, Muskelschmerzen,

Gelenkschmerzen, Fieber, Müdigkeit sowie Schmerzen, Schwellung und Rötung an der

Injektionsstelle. Bei 24,5 % der Teilnehmer wurde Fieber (≥ 38 °C) berichtet.

In einer Studie mit 220 Kleinkindern im Alter von 1 bis < 2 Jahren traten die folgenden

Nebenwirkungen mit der Häufigkeit 'sehr häufig“ (≥ 1/10) auf: Benommenheit, Reizbarkeit (Unruhe),

Appetitlosigkeit oder verminderter Appetit, Fieber sowie Schmerzen, Schwellung und Rötung an der

Injektionsstelle. Bei 37,3 % der Teilnehmer wurde Fieber (≥ 38 °C) berichtet.

In klinischen Studien trat Fieber (≥ 38 °C) desto häufiger auf, je jünger die Teilnehmer waren. Die

Fieberreaktion nach der Impfung folgte einem vorhersehbaren Verlaufsmuster: Das Fieber tratinnerhalb von 2 bis 4 Tagen auf, hielt 1 Tag lang an und war leicht bis mittelschwer. Rate und

Schweregrad des Fiebers nahmen tendenziell mit den nachfolgenden Trumenba-Impfungen ab.

Auffrischungsimpfung bei Kindern

Die nach der Auffrischungsimpfung bei 147 Studienteilnehmern im Alter von 3 bis 5 Jahrenaufgetretenen Nebenwirkungen waren ähnlich den Nebenwirkungen, die während der

Grundimmunisierung mit Trumenba ungefähr 2 Jahre zuvor auftraten.

Säuglinge im Alter von unter 1 Jahr

In einer Studie an 115 Säuglingen im Alter von 2 Monaten und 48 Säuglingen im Alter von6 Monaten, die Trumenba oder einen in der Prüfung befindlichen Trumenba enthaltenden

Kombinationsimpfstoff gegen Meningokokken zusammen mit für diese Altersgruppe zugelassenen

Impfstoffen erhielten, traten die folgenden Nebenwirkungen mit der Häufigkeit 'sehr häufig“ (≥ 1/10)auf: Benommenheit, Reizbarkeit (Unruhe), Appetitlosigkeit oder verminderter Appetit, Fieber sowie

Schmerzen, Schwellung und Rötung an der Injektionsstelle.

Bei 74 % der Teilnehmer wurde Fieber (≥ 38 °C) berichtet, wobei das Fieber bei 69 % der Teilnehmer(33 von 48) im Alter von 6 Monaten und bei 76 % der Teilnehmer (87 von 115) im Alter von2 Monaten auftrat. Fälle von Fieber > 38,9 °C bis 40,0 °C waren trotz der Anwendung von

Paracetamol in beiden Altersgruppen sehr häufig (12,0 bis 25,0 %). Rate und Schweregrad des Fiebersnahmen bei den jüngsten Säuglingen mit der zweiten Impfung nicht ab.

Die Studie wurde abgebrochen, da zwei Säuglinge im Alter von 2 Monaten nach der ersten Impfung

Fieber (39,3 °C bzw. 39 °C) entwickelten, das trotz Anwendung von Antipyretika ärztlich behandeltwerden musste und weitere Untersuchungen, einschließlich einer Lumbalpunktion, nach sich zog. Die

Liquoranalyse zeigte eine Pleozytose ohne positive mikrobiologische Testergebnisse bei 1 Säugling.

Beide Fälle wurden als vermutete Infektionen behandelt. Bei beiden Säuglingen klangen die

Symptome ab. Daten nach der Markteinführung ergaben 3 weitere Fälle, in denen Säuglinge im Altervon 1 bis 3 Monaten Fieber entwickelten, das ärztlich behandelt werden musste und weitere

Untersuchungen, einschließlich einer Lumbalpunktion 1 Tag nach der Verabreichung von Trumenba,nach sich zog. Die Liquoranalyse zeigte in 2 Fällen keine Pleozytose und in einem Fall eine

Pleozytose ohne positives mikrobiologisches Testergebnis.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit Überdosierungen vor. Im Fall einer Überdosierung wird die

Überwachung der Vitalfunktionen und, falls erforderlich, eine symptomatische Behandlungempfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe; ATC-Code: J07AH09

Wirkmechanismus

Trumenba ist ein Impfstoff, der aus zwei rekombinanten, lipidierten Varianten des Faktor-H-bindenden Proteins (fHbp) besteht. fHbp befindet sich an der Oberfläche von Meningokokken-

Bakterien und hilft den Bakterien, die Immunabwehr des Wirts zu umgehen. fHbp-Varianten lassensich in zwei immunologisch unterschiedliche Unterfamilien, A und B, unterteilen, und über 96 % der

Meningokokken-Isolate der Serogruppe B in Europa exprimieren fHbp-Varianten dieser beiden

Unterfamilien auf der Bakterienoberfläche.

Die Immunisierung mit Trumenba, das von beiden Unterfamilien A und B jeweils eine fHbp-Varianteenthält, soll die Produktion bakterizider Antikörper stimulieren, die das von Meningokokkenexprimierte fHbp erkennen. Der Meningococcal Antigen Surface Expression (Oberflächenexpressionvon Meningokokken-Antigenen; MEASURE)-Assay wurde entwickelt, um den Grad der fHbp-

Oberflächenexpression mit der Abtötung von Meningokokken-Stämmen der Gruppe B in Serum-

Bakterizidie-Tests mit humanem Komplement (human serum bactericidal assays, hSBAs) in

Beziehung zu setzen. Eine Untersuchung von mehr als 2 150 verschiedenen Isolaten invasiver

Meningokokken der Serogruppe B, die im Zeitraum 2000 bis 2014 in 7 europäischen Ländern, den

USA und Kanada gesammelt wurden, zeigte, dass über 91 % aller Isolate von Meningokokken der

Serogruppe B ausreichende Mengen fHbp exprimierten, um von der bakteriziden Abtötung durchimpfstoffinduzierte Antikörper erfasst werden zu können.

Klinische Wirksamkeit

Die Wirksamkeit von Trumenba wurde nicht im Rahmen von klinischen Studien untersucht. Die

Wirksamkeit des Impfstoffs wurde durch den Nachweis der Induktion von bakteriziden Serum-

Antikörperantworten auf vier Meningokokken-Teststämme der Serogruppe B abgeleitet (siehe

Abschnitt 'Immunogenität“). Die vier Teststämme exprimieren fHbp-Varianten, welche die zwei

Unterfamilien (A und B) vertreten, und sind zusammengenommen repräsentativ für Meningokokken-

Stämme der Serogruppe B, die eine invasive Erkrankung verursachen.

Immunogenität

Der Schutz gegen eine invasive Meningokokken-Erkrankung wird durch bakterizide Antikörper im

Serum vermittelt, die gegen Antigene auf der Bakterienoberfläche gerichtet sind. Bakterizide

Antikörper bewirken zusammen mit humanem Komplement die Abtötung von Meningokokken.

Dieser Prozess wird in vitro mit hSBA für Meningokokken der Serogruppe B gemessen. Es wirdangenommen, dass bei einem hSBA-Titer von ≥ 1:4 ein Schutz gegen eine Meningokokken-

Erkrankung besteht. Im Rahmen der Immunogenitätsanalyse für Trumenba wurde je nach hSBA-

Stamm ein eher konservativer hSBA-Titer-Grenzwert von ≥ 1:8 oder 1:16 angewendet.

Die Impfstoffabdeckung wurde unter Verwendung von vier primären repräsentativen Meningokokken-

Teststämmen der Serogruppe B untersucht: zwei fHbp-Varianten, welche die Unterfamilie Aexprimieren (Varianten A22 und A56), und zwei, welche die Unterfamilie B exprimieren (Varianten

B24 und B44). Um die Breite der Impfstoffabdeckung zu untermauern und nochmals zu erweitern,wurden 10 zusätzliche Meningokokken-Teststämme der Serogruppe B verwendet, darunter sechsfHbp-Varianten, welche die Unterfamilie A exprimieren (Varianten A06, A07, A12, A15, A19 und

A29), und vier, welche die Unterfamilie B exprimieren (Varianten B03, B09, B15 und B16).

Immunogenität bei Teilnehmern im Alter von 10 Jahren und älter

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Untersuchungen zur Immunogenität von Trumenba enthalten

Ergebnisse aus klinischen Studien der Phase 2 und Phase 3:

- nach dem 2-Dosen-Impfschema (Monate 0 und 6) bei Teilnehmern im Alter von 10 bis25 Jahren in den USA und Europa (Studie B1971057);

- nach dem 3-Dosen-Impfschema (Monate 0, 2 und 6) bei Teilnehmern im Alter von 10 bis25 Jahren weltweit (Studien B1971009 und B1971016); und

- nach dem 2-Dosen- (Monate 0 und 6) und dem 3-Dosen-Impfschema (Monate 0, 1-2 und 6)bei Teilnehmern im Alter von 11 bis 18 Jahren in Europa (Studie B1971012).

Studie B1971057 ist eine randomisierte, wirkstoffkontrollierte, beobachterblinde, multizentrische

Studie der Phase 3, in der die Studienteilnehmer im Alter von 10 bis 25 Jahren in den Monaten 0 und 6

Trumenba (gleichzeitig mit MenACWY-CRM mit der ersten Dosis) oder einen in der Prüfungbefindlichen pentavalenten Meningokokken-Impfstoff in den Monaten 0 und 6 erhielten. Insgesamterhielten 1 057 Teilnehmer Trumenba und 543 Teilnehmer das in der Prüfung befindliche

Kontrollpräparat. Die hSBA-Titer gegen die primären Teststämme sind in Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 2 zeigt die hSBA-Titer gegenüber den 10 zusätzlichen Teststämmen, welche die durch die4 repräsentativen primären Stämme nachgewiesene Breite der Impfstoffabdeckung untermauern underweitern.

Tabelle 1: hSBA-Titer gegen primäre Stämme bei Teilnehmern im Alter von 10 bis25 Jahren nach Gabe von Trumenba, verabreicht nach einem 0- und 6-Monats-

Impfschema 1 Monat nach der zweiten Dosis (Studie B1971057)(4)≥ 4-facher Kombiniert(1) Titer ≥ 1:8(2) GMT(3)

Anstieg Vor Impfung 1 Nach Dosis 2% % GMT N % N %

N N

Stamm (95% KI) (95% KI) (95% KI) (95% KI) (95% KI)73,8 91,0 49,3

A22 827 852(70,6; 76,7) (88,8; 92,8) (46,2; 52,6)95,0 99,4 139,5

A56 823 854(93,3; 96,4) (98,6; 99,8) (130,6; 149,1) 1,8 74,3799 81467,4 79,3 21,2 (1,0; 2,9) (71,2; 77,3)

B24 835 842(64,1; 70,6) (76,4; 82,0) (19,6; 22,9)86,4 94,5 37,8

B44 850 853(83,9; 88,6) (92,7; 95,9) (35,1; 40,8)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mitteltiter; hSBA = human serum bactericidal assay (Serum-Bakterizidie-Testunter Verwendung von humanem Komplement).(1) Ein ≥ 4-facher Anstieg ist definiert als (i) ein hSBA-Titer von ≥ 1:16 bei Teilnehmern mit einem hSBA-Titer von< 1:4 zu Studienbeginn, (ii) das 4-Fache des Grenzwerts von 1:8 bzw. 16 oder das 4-Fache des hSBA-Titers zu

Studienbeginn (je nachdem welcher Wert höher ist) bei Teilnehmern mit einem hSBA-Titer von ≥ 1:4 zu Studienbeginn.(2) Der Grenzwert für alle Stämme war ein Titer von 1:8, mit Ausnahme von A22, bei dem ein Titer von 1:16 angewendetwurde.(3) N bei GMT ist gleich der in der vorherigen Spalte ≥ 1:8 bzw. 16 genannten Anzahl.(4) Anteil an Teilnehmern mit kombinierten hSBA-Titern ≥ 1:8 bzw. 16 gegen alle vier primären Stämme in

Kombination.

Tabelle 2: hSBA-Titer gegen zusätzliche Stämme bei Teilnehmern im Alter von 10 bis25 Jahren nach Gabe von Trumenba, verabreicht nach einem 0- und 6-Monats-

Impfschema 1 Monat nach der zweiten Dosis (Studie B1971057)

N % Titer ≥ 1:8(1) 95% KI

A06 159 89,3 83,4; 93,6

A07 157 96,8 92,7; 99,0

A12 157 83,4 76,7; 88,9

A15 165 89,1 83,3; 93,4

A19 167 90,4 84,9; 94,4

A29 166 95,2 90,7; 97,9

B03 164 74,4 67,0; 80,9

B09 166 71,1 63,6; 77,8

B15 167 85,0 78,7; 90,1

B16 164 77,4 70,3; 83,6

Abkürzungen: hSBA = human serum bactericidal assay (Serum-Bakterizidie-Test unter Verwendung von humanem

Komplement).(1) Der Grenzwert für alle Stämme war ein Titer von 1:8, mit Ausnahme von A06, A12 und A19, bei denen ein Titer von 1:16angewendet wurde.

Studie B1971009 war eine randomisierte, wirkstoffkontrollierte, beobachterblinde, multizentrische

Studie der Phase 3, in der die Studienteilnehmer im Alter von 10 bis 18 Jahren 1 von 3 Chargen von

Trumenba oder die Verumkontrolle, bestehend aus Hepatitis-A-Virus (HAV)-Impfstoff/

Kochsalzlösung (Kontrollpräparat), erhielten. Insgesamt 2 693 Studienteilnehmer erhielten mindestens1 Dosis Trumenba, und 897 erhielten mindestens 1 Dosis HAV-Impfstoff/ Kochsalzlösung. In der

Studie wurden die Sicherheit, Verträglichkeit, Immunogenität und Herstellbarkeit von 3 Chargen

Trumenba beurteilt, das gemäß einem Impfschema mit Impfungen in den Monaten 0, 2 und 6verabreicht wurde. Die nach der dritten Dosis von Charge 1 und dem Kontrollpräparat beobachtetenhSBA-Titer gegen die primären Teststämme sind in Tabelle 3 dargestellt. Die Ergebnisse aus den

Chargen 2 und 3 sind nicht dargestellt, da nur zwei repräsentative Stämme untersucht wurden. Mit den

Chargen 2 und 3 wurden ähnliche Ergebnisse wie mit Charge 1 beobachtet.

Studie B1971016 war eine randomisierte, placebokontrollierte, beobachterblinde, multizentrische

Studie der Phase 3, in der die Studienteilnehmer im Alter von 18 bis 25 Jahren im Verhältnis 3:1 zwei

Gruppen zugeteilt wurden, um entweder Trumenba in den Monaten 0, 2 und 6 oder Kochsalzlösung inden Monaten 0, 2 und 6 zu erhalten. Insgesamt erhielten 2 471 Studienteilnehmer Trumenba und 822erhielten Kochsalzlösung. Die nach der dritten Dosis beobachteten hSBA-Titer gegen die primären

Teststämme sind in Tabelle 3 dargestellt.

Tabelle 3: hSBA-Titer gegen primäre Stämme bei Teilnehmern im Alter von 10 bis 25 Jahren1 Monat nach der dritten Dosis von Trumenba oder dem Kontrollpräparat, verabreichtnach einem 0-, 2- und 6-Monats-Impfschema (Studie B1971009 und Studie B1971016)

Studie B1971009 (10-18 Jahre) Studie B1971016 (18-25 Jahre)

Trumenba HAV/ Kochsalz- Trumenba Kochsalzlösunglösung% oder% oder GMT % oder GMT % oder GMT

Stamm N GMT N N N(95% KI) (95% KI) (95% KI)(95% KI)≥ 4-facher 83,2 9,6 80,5 6,3(1) 1 225 730 1 695 568

Anstieg (81,0; 85,2) (7,6; 12,0) (78,6; 82,4) (4,5; 8,7)97,8 34,0 93,5 36,6

A22 hSBA ≥ 1:16 1 266 749 1 714 577(96,8; 98,5) (30,7; 37,6) (92,2; 94,6) (32,6; 40,6)86,8 12,6 74,3 13,2hSBA GMT 1 266 749 (12,0; 13,4) 1 714 577(82,3; 91,5) (70,2; 78,6) (12,4; 14,1)≥ 4-facher 90,2 11,3 90,0 10,3(1) 1 128 337 1 642 533

Anstieg (88,4; 91,9) (8,1; 15,1) (88,4; 91,4) (7,9; 13,2)99,5 27,5 99,4 34,2

A56 hSBA ≥ 1:8 1 229 363 1 708 552(98,9; 99,8) (23,0; 32,5) (98,9; 99,7) (30,3; 38,4)222,5 8,8 176,7 9,1hSBA GMT 1 229 363 1 708 552(210,1; 235,6) (7,6; 10,1) (167,8; 186,1) (8,2; 10,1)≥ 4-facher 79,8 2,7 79,3 5,5(1) 1 235 752 1 675 562

Anstieg (77,4; 82,0) (1,6; 4,1) (77,3; 81,2) (3,8; 7,7)87,1 7,0 95,1 30,2

B24 hSBA ≥ 1:8 1 250 762 1 702 573(85,1; 88,9) (5,3; 9,0) (93,9; 96,0) (26,5; 34,1)24,1 4,5 49,5 7,2hSBA GMT 1 250 762 1 702 573(22,7; 25,5) (4,4; 4,7) (46,8; 52,4) (6,6; 7,8)≥ 4-facher 85,9 1,0 79,6 1,61 203 391 1 696 573

Anstieg(1) (83,8; 87,8) (0,3; 2,6) (77,6; 81,5) (0,7; 3,0)89,3 5,3 87,4 11,4

B44 hSBA ≥ 1:8 1 210 393 1 703 577(87,4; 90,9) (3,3; 8,1) (85,8; 89,0) (9,0; 14,3)50,9 4,4 47,6 4,8hSBA GMT 1 210 393 1 703 577(47,0; 55,2) (4,2; 4,6) (44,2; 51,3) (4,6; 5,1)

Kombiniert(2)1,1 2,0 7,3 6,1

Vor Impfung 1 1 088 354 1 612 541(0,6; 1,9) (0,8; 4,0) (6,0; 8,6) (4,2; 8,5)83,5 2,8 84,9 7,5

Nach Dosis 3 1 170 353 1 664 535(81,3; 85,6) (1,4; 5,1) (83,1; 86,6) (5,4; 10,0)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mitteltiter; hSBA = human serum bactericidal assay (Serum-Bakterizidie-Test unter

Verwendung von humanem Komplement); HAV = Hepatitis-A-Virus-Impfstoff.(1) Ein ≥ 4-facher Anstieg ist definiert als (i) ein hSBA-Titer von ≥ 1:16 bei Teilnehmern mit einem hSBA-Titer von < 1:4 zu

Studienbeginn, (ii) das 4-Fache des Grenzwerts von 1:8 bzw. 16 oder das 4-Fache des hSBA-Titers zu Studienbeginn (je nachdemwelcher Wert höher ist) bei Teilnehmern mit einem hSBA-Titer von ≥ 1:4 zu Studienbeginn.(2) Anteil an Teilnehmern mit kombinierten hSBA-Titern ≥ 1:8 bzw. 16 gegen alle vier primären Stämme in Kombination.

In den Studien B1971009 und B1971016 wurde der Anteil der Teilnehmer bestimmt, die nach drei

Dosen Trumenba, verabreicht gemäß einem 0-, 2- und 6-Monats-Impfschema, einen hSBA-Titer von≥ 1:8 (Varianten A07, A15, A29, B03, B09, B15, B16) bzw. 1:16 (Varianten A06, A12, A19)gegenüber den 10 zusätzlichen Teststämmen erreichten. In diesen beiden Studien erreichte die

Mehrheit der Teilnehmer (71,3 % bis 99,3 % gegen die 6 fHbp-Varianten der Unterfamilie A und77,0 % bis 98,2 % gegen die 4 fHbp-Varianten der Unterfamilie B) einen hSBA-Titer von ≥ 1:8 bzw.16. Diese Ergebnisse stimmten mit den bei den 4 primären Teststämmen beobachteten Werten überein.

In der in Europa durchgeführten Phase-2-Studie B1971012 wurden die hSBA-Titer bei Teilnehmernim Alter von 11 bis 18 Jahren nach Abschluss von zwei 3-Dosen-Impfschemata (Monate 0, 1 und 6sowie Monate 0, 2 und 6) und einem 2-Dosen-Impfschema (0 und 6 Monate) gegen die 4 primären

Teststämme bestimmt. 1 Monat nach der dritten Dosis wurden bei beiden 3-Dosen-Impfschemataähnlich stabile und breite Immunantworten beobachtet, wobei 86,1 % bis 99,4 % der TeilnehmerhSBA-Titer von ≥ 1:8 bzw. 16 und 74,6 % bis 94,2 % einen 4-fachen Anstieg der hSBA-Titererreichten. 1 Monat nach Abschluss des 2-Dosen-Impfschemas (0 und 6 Monate) erreichten 77,5 % bis98,4 % hSBA-Titer ≥ 1:8 bzw. 16 und 65,5 % bis 90,4 % einen 4-fachen Anstieg der hSBA-Titer.

Studie B1971033 war eine offene Folgestudie mit Studienteilnehmern, die zuvor an einer Primärstudieteilgenommen hatten (einschließlich Studie B1971012). Die Studienteilnehmer nahmen über einen

Zeitraum von 4 Jahren Visiten zur Entnahme von Blutproben wahr und erhielten ca. 4 Jahre nach einer

Grundimmunisierung mit zwei oder drei Dosen Trumenba eine einzelne Trumenba-

Auffrischungsimpfung. Die hSBA-Titer 4 Jahre nach der Grundimmunisierung und 26 Monate nachder Auffrischungsimpfung bei Studienteilnehmern, die nach der Teilnahme in Gruppe 1 (0, 1 und6 Monate), Gruppe 2 (0, 2 und 6 Monate) und Gruppe 3 (0 und 6 Monate) der Primärstudie B1971012aufgenommen wurden, sind in Tabelle 4 aufgeführt. Eine Antwort auf die Auffrischungsimpfung,gemessen mittels hSBA, wurde 1 Monat nach Verabreichung einer Trumenba-Dosis, welche ca.4 Jahre nach einer Grundimmunisierung mit 2 Dosen (Gruppe 3) oder 3 Dosen (Gruppen 1 und 2)erfolgt war, beobachtet.

Tabelle 4: hSBA-Titer bei Teilnehmern im Alter von 11 bis 18 Jahren nach Gabe von Trumenba, verabreichtnach einem 0-, 1- und 6-Monats-Impfschema, einem 0-, 2- und 6-Monats-Impfschema und einem 0-und 6-Monats-Impfschema sowie einer Auffrischungsimpfung 4 Jahre nach der

Grundimmunisierung (Studie B1971033)

Impfgruppen der Primärstudie B1971012 (gemäß Randomisierung)0, 1 und 6 Monate 0, 2 und 6 Monate 0 und 6 Monate% ≥ 1:8(1) GMT % ≥ 1:8(1) GMT % ≥ 1:8(1) GMT

Stamm Zeitpunkt N (95% KI) (95% KI) N (95% KI) (95% KI) N (95% KI) (95% KI)89,8 98,453,0 91,2 59,5 55,8

Monat 1 59 (79,2; 96,2) 57 61 (91,2;(40,4; 69,6) (80,7; 97,1) (45,5; 77,8) (46,2; 67,4)100,0)41,4 14,9 45,0 15,8 11 36,3 15,6

Monat 12 99 111(31,6; 51,8) (12,6; 17,7) (35,6; 54,8) (13,4; 18,6) 3 (27,4; 45,9) (13,0; 18,8)49,2 16,6 56,1 20,7 55,7 16,6

Monat 48 59 57 61(35,9; 62,5) (13,0; 21,1) (42,4; 69,3) (15,6; 27,4) (42,4; 68,5) (13,4; 20,5)

A22100,0 176,7100,0 126,5 96,7 142,0

Monat 1 59 58 (93,8; (137,8; 60(93,9; 100,0) (102,7; 155,8) (88,5; 99,6) (102,9; 196,1)100,0) 226,7)74,1 33,6 77,8 44,1 80,0 31,6

Monat 12 58 54 60(61,0; 84,7) (24,5; 46,1) (64,4; 88,0) (31,2; 62,4) (67,7; 89,2) (23,5; 42,5)73,5 34,7 61,9 27,1

Monat 26 0 n. b.(2) n. b.(2) 34 42(55,6; 87,1) (23,0; 52,4) (45,6; 76,4) (18,6; 39,6)98,2 191,2 98,4100,0 158,7 143,1

Monat 1 58 57 (90,6; (145,8; 62 (91,3;(93,8; 100,0) (121,5; 207,3) (109,6; 187,0)100,0) 250,8) 100,0)73,5 25,7 76,1 27,3 10 60,4 18,5

Monat 12 98 109(63,6; 81,9) (19,4; 34,0) (67,0; 83,8) (21,0; 35,4) 6 (50,4; 69,7) (13,8; 24,7)43,4 10,7 56,4 15,0 43,5 10,8

Monat 48 53 55 62(29,8; 57,7) (7,4; 15,3) (42,3; 69,7) (10,2; 22,2) (31,0; 56,7) (7,6; 15,3)

A56100,0 414,8 98,4100,0 359,8 313,1

Monat 1 57 56 (93,6; (298,8; 62 (91,3;(93,7; 100,0) (278,7; 464,7) (221,3; 442,8)100,0) 575,9) 100,0)90,9 47,3 89,1 64,0 81,4 41,0

Monat 12 55 55 59(80,0; 97,0) (34,3; 65,3) (77,8; 95,9) (42,6; 96,2) (69,1; 90,3) (26,7; 62,7)(2) (2) 82,8 37,8 57,5 16,0

Monat 26 0 n. b. n. b. 29 40(64,2; 94,2) (21,3; 67,2) (40,9; 73,0) (9,9; 25,8)88,1 25,6 91,4 30,5 85,0 29,2

Monat 1 59 58 60(77,1; 95,1) (19,7; 33,3) (81,0; 97,1) (23,8; 39,1) (73,4; 92,9) (21,5; 39,6)40,8 9,7 49,1 11,5 10 36,9 8,4

Monat 12 98 108(31,0; 51,2) (7,5; 12,4) (39,3; 58,9) (9,0; 14,6) 3 (27,6; 47,0) (6,7; 10,6)40,7 10,7 49,1 11,4 40,3 8,9

Monat 48 59 57 62(28,1; 54,3) (7,6; 15,1) (35,6; 62,7) (8,2; 15,9) (28,1; 53,6) (6,8; 11,8)

B24 100,0100,0 94,9 101,6 96,8 79,1

Monat 1 58 57 (93,7; 62(93,8; 100,0) (74,6; 120,9) (83,1; 124,2) (88,8; 99,6) (60,6; 103,5)100,0)65,5 21,1 74,1 25,7 77,4 22,4

Monat 12 58 54 62(51,9; 77,5) (14,2; 31,3) (60,3; 85,0) (17,7; 37,5) (65,0; 87,1) (16,4; 30,5)78,8 24,4 59,5 14,5

Monat 26 0 n. b.(2) n. b.(2) 33 42(61,1; 91,0) (16,1; 36,8) (43,3; 74,4) (9,9; 21,3)86,2 46,3 89,5 50,2 60 81,7 35,5

Monat 1 58 57(74,6; 93,9) (31,7; 67,8) (78,5; 96,0) (35,3; 71,3) (69,6; 90,5) (24,5; 51,4)

B4424,0 6,4 22,5 6,0 11 16,5 5,6

Monat 12 100 111(16,0; 33,6) (5,2; 7,8) (15,1; 31,4) (5,1; 7,2) 5 (10,3; 24,6) (4,8; 6,5)

Nach Grund- Nach Grund- Nach Grund- Nach Grund-

Nach Auffrischung Nach Auffrischung Nach Auffrischungimmunisierung immunisierung immunisierung immunisierung

Tabelle 4: hSBA-Titer bei Teilnehmern im Alter von 11 bis 18 Jahren nach Gabe von Trumenba, verabreichtnach einem 0-, 1- und 6-Monats-Impfschema, einem 0-, 2- und 6-Monats-Impfschema und einem 0-und 6-Monats-Impfschema sowie einer Auffrischungsimpfung 4 Jahre nach der

Grundimmunisierung (Studie B1971033)

Impfgruppen der Primärstudie B1971012 (gemäß Randomisierung)0, 1 und 6 Monate 0, 2 und 6 Monate 0 und 6 Monate% ≥ 1:8(1) GMT % ≥ 1:8(1) GMT % ≥ 1:8(1) GMT

Stamm Zeitpunkt N (95% KI) (95% KI) N (95% KI) (95% KI) N (95% KI) (95% KI)36,8 8,3 35,1 7,6 12,9 4,6

Monat 48 57 57 62(24,4; 50,7) (6,3; 11,0) (22,9; 48,9) (5,8; 10,0) (5,7; 23,9) (4,1; 5,1)100,0 135,9100,0 137,3 93,4 74,2

Monat 1 59 58 (93,8; (108,0; 61(93,9; 100,0) (100,3; 188,0) (84,1; 98,2) (51,6; 106,8)100,0) 171,0)75,0 23,2 81,1 24,3 59,0 13,3

Monat 12 56 53 61(61,6; 85,6) (16,2; 33,2) (68,0; 90,6) (17,8; 33,3) (45,7; 71,4) (9,7; 18,3)66,7 16,0 62,8 13,6

Monat 26 0 n. b.(2) n. b.(2) 33 43(48,2; 82,0) (10,4; 24,7) (46,7; 77,0) (9,8; 18,9)

Kombiniert(3)80,7 87,3 77,2

Monat 1 57 n. b. 55 n. b. 57 n. b.

(68,1; 90,0) (75,5; 94,7) (64,2; 87,3)10,9 13,7 20,4

Monat 12 55 n. b. 51 n. b. 49 n. b.

(4,1; 22,2) (5,7; 26,3) (10,2; 34,3)19,6 30,2 9,8

Monat 48 51 n. b. 53 n. b. 61 n. b.

(9,8; 33,1) (18,3; 44,3) (3,7; 20,2)100,0100 91,5

Monat 1 56 n. b. 55 (93,5; n. b. 59 n. b.(93,6; 100,0) (81,3; 97,2)100,0)52,8 64,6 61,4

Monat 12 53 n. b. 48 n. b. 57 n. b.

(38,6; 66,7) (49,5; 77,8) (47,6; 74,0)48,1 44,4

Monat 26 0 n. b.(2) n. b. 27 n. b. 36 n. b.

(28,7; 68,1) (27,9; 61,9)

Abkürzungen: hSBA = human serum bactericidal assay (Serum-Bakterizidie-Test unter Verwendung von humanem Komplement); n. b.=nichtbewertet; GMT = geometrischer Mitteltiter.(1) Der Grenzwert für alle Stämme war ein Titer von 1:8, mit Ausnahme von A22, bei dem ein Titer von 1:16 angewendet wurde.(2) Kein Follow-up der Teilnehmer über 12 Monate nach der Auffrischungsimpfung hinaus.(3) Anteil an Teilnehmern mit kombinierten hSBA-Titern ≥ 1:8 bzw. 16 gegen alle vier primären Stämme in Kombination.

Die Serumproben wurden für alle Zeitpunkte gleichzeitig in derselben Serologie-Kampagne analysiert, außer für den Zeitpunkt 12 Monate nachder Grundimmunisierung, hier stammen die Ergebnisse aus der Zwischenanalyse.

Immunogenität bei besonderen Patientengruppen

Personen im Alter von 10 Jahren und älter mit Komplementdefizienz oder Funktionsstörungen der

Milz

In der Phase-4-Studie B1971060 mit 53 Teilnehmern im Alter von ≥ 10 Jahren mit anatomischer oderfunktioneller Asplenie (N = 51) oder Komplementdefizienz (N = 2), die Trumenba in den Monaten 0und 6 erhielten, wurden die Daten zur Sicherheit und Immunogenität mit historischen Daten von53 hinsichtlich Alter und Geschlecht angepassten gesunden Kontrollpersonen verglichen, die

Trumenba nach demselben Impfschema erhalten hatten. Der Anteil an Teilnehmern, die nach 2 Dosen

Trumenba 1 Monat nach der zweiten Impfung hSBA-Titer ≥ 1:8 bzw. 16 gegen die 4 primären

Teststämme erreichten, ist in Tabelle 5 dargestellt.

Nach Grund-

Nach Auffrischung Nach Auffrischungimmunisierung

Tabelle 5. hSBA-Titer bei immungeschwächten Teilnehmern im Alter von ≥ 10 Jahren nach Gabevon Trumenba, verabreicht nach einem 0- und 6-Monats-Impfschema für die primären

Stämme 1 Monat nach der zweiten Dosis (Studie B1971060), im Vergleich zu den

Kontrollgruppen (Studie B1971057)

Studie B1971060 Studie B1971057(immungeschwächte Teilnehmer im (historische Daten von hinsichtlich

Alter von ≥ 10 Jahren) Alter und Geschlecht angepasstengesunden Kontrollpersonen)(1)1 Monat nach 1 Monat nach

Vor Impfung 1 Dosis 2 Vor Impfung 1 Dosis 2% ≥ 1:8(2) % ≥ 1:8(2) % ≥ 1:8(2) % ≥ 1:8(2)

Stamm N N N N(95% KI) (95% KI) (95% KI) (95% KI)32,6 75,0 31,0 95,3

A22 43 44 42 43(19,1; 48,5) (59,7; 86,8) (17,6; 47,1) (84,2; 99,4)25,6 90,9 23,3 100,0

A56 43 44 43 44(13,5; 41,2) (78,3; 97,5) (11,8; 38,6) (92,0; 100,0)2,4 70,5 23,3 81,8

B24 42 44 43 44(0,1; 12,6) (54,8; 83,2) (11,8; 38,6) (67,3; 91,8)9,3 79,1 11,4 92,9

B44 43 43 44 42(2,6; 22,1) (64,0; 90,0) (3,8; 24,6) (80,5; 98,5)

Abkürzungen: hSBA = human serum bactericidal assay (Serum-Bakterizidie-Test unter Verwendung von humanem Komplement);

N = Anzahl an Teilnehmern mit gültigen und eindeutigen hSBA-Titern für den jeweiligen Stamm.(1) Gesunde Kontrollgruppen umfassten Teilnehmer im Alter von ≥ 10 bis 25 Jahren.(2) Der Grenzwert für alle Stämme war ein Titer von 1:8, mit Ausnahme von A22, bei dem ein Titer von 1:16 angewendet wurde.

Immunogenität bei Personen im Alter von 1 bis 9 Jahren

Die Immunogenität von Trumenba bei Kleinkindern und Kindern im Alter von 1 bis 9 Jahren (0-, 2-und 6-Monats-Impfschema) wurde in zwei Phase-2-Studien untersucht. Einen Monat nach Abschlussder Impfserie zeigten 81,4 % bis 100 % der Teilnehmer einen definierten hSBA-Titer-Grenzwertgegendie vier primären Meningokokken-Teststämme (definiert als hSBA ≥ 1:16 für A22; ≥ 1:8 für A56,

B24 und B44) im Vergleich zu 0,4 % bis 6,5 % bei Studienbeginn.

Daten zur Persistenz nach Abschluss der Grundimmunisierung bei Kleinkindern im Alter von 1 bis< 2 Jahren zeigen, dass 12,4 %, 59,1 %, 10,3 % und 40,4 % 6 Monate und 3,7 %, 22,8 %, 3,7 % und12,5 % 24 Monate nach Abschluss der Impfserie weiterhin hSBA-Titer von ≥ 1:8 bzw. 1:16 gegen dieprimären Teststämme A22, A56, B24 bzw. B44 aufwiesen. Eine anamnestische Antwort wurde beiden Kindern beobachtet, die etwa 24 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung im Alter von 3bis 5 Jahren eine Auffrischungsimpfung erhielten, wobei 92,6 % bis 100,0 % hSBA-Titer von ≥ 1:8bzw. 1:16 gegen die 4 primären Stämme erreichten.

Von den Teilnehmern im Alter von 2 bis 9 Jahren zeigten 32,5 %, 82,4 %, 15,5 % und 10,4 %6 Monate nach Abschluss der Impfserie weiterhin hSBA-Titer von ≥ 1:8 bzw. 1:16 gegen die primären

Teststämme A22, A56, B24 bzw. B44. Es liegen keine Daten zur Persistenz jenseits von 6 Monatenoder nach einer Auffrischungsimpfung in dieser Altersgruppe vor.

Siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern im Alter von 1 bis 9 Jahren.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Trumenba eine Zurückstellung von der Verpflichtungzur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen zur

Prävention von invasiven Meningokokken-Erkrankungen durch N. meningitidis der Serogruppe Bgewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe sowie zur

Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahrenfür den Menschen erkennen.

6 PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Natriumchlorid

Histidin

Polysorbat 80 (E 433)

Wasser für Injektionszwecke

Zum Adsorbationsmittel siehe Abschnitt 2.

6.2 Inkompatibilitäten

Trumenba darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischtwerden.

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Haltbarkeit

4 Jahre

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C).

Die Spritzen sollten im Kühlschrank horizontal gelagert werden, um die für das Wiederaufschüttelnbenötigte Zeit zu minimieren.

Nicht einfrieren.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

0,5 ml Suspension in einer Fertigspritze (Typ-I-Glas) mit Luer-Lock-Adapter aus Kunststoff,

Kolbenstopfen aus Chlorbutylkautschuk und einem Spitzenverschluss aus Isopren-Brombutyl-

Synthetikkautschuk mit einer starren Spitzenverschluss-Abdeckung aus Kunststoff mit oder ohne

Injektionsnadel. Der Spitzenverschluss und der Kolbenstopfen der Fertigspritze werden nicht aus

Naturlatex hergestellt.

Packungsgrößen mit 1, 5 und 10 Fertigspritzen mit oder ohne Injektionsnadel

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung

Während der Lagerung können in der Fertigspritze, die die Suspension enthält, ein weißes Sedimentund ein klarer Überstand beobachtet werden.

Vor der Verwendung ist die Fertigspritze kräftig zu schütteln, um eine homogene weiße Suspension zuerhalten.

Den Impfstoff nicht verwenden, wenn er nicht resuspendiert werden kann.

Der Impfstoff sollte vor der Verabreichung visuell auf Fremdpartikel und Verfärbungen geprüftwerden. Werden Fremdpartikel und/ oder eine Veränderung des physikalischen Aussehens festgestellt,den Impfstoff nicht verabreichen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Pfizer Europe MA EEIG

Boulevard de la Plaine 171050 Brüssel

Belgien

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/17/1187/001

EU/1/17/1187/002

EU/1/17/1187/003

EU/1/17/1187/004

EU/1/17/1187/005

EU/1/17/1187/006

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 24. Mai 2017

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 25. April 2022

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.