Angewendet bei: Prävention der Rotavirus-Gastroenteritis
Art der Anwendung: oral
Substanz: Rotavirus-Impfstoff (Impfstoff)
ATC: J07BH02 (Antiinfektiva zur Systemischen Anwendung | Impfstoffe | Virale Impfstoffe | Rotavirus-Diarrhoe-Impfstoffe)
Risiko einer schweren allergischen Reaktion. Suchen Sie bei schweren Symptomen sofort medizinische Hilfe.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Vermeiden Sie Lebendimpfstoffe während der Behandlung, wenn sie kontraindiziert sind.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.
Gemäß Packungsbeilage im Kühlschrank aufbewahren.
Vor Licht geschützt aufbewahren.
Der Rotavirus-Impfstoff wird zur Vorbeugung von schwerer Gastroenteritis eingesetzt, die durch eine Rotavirus-Infektion verursacht wird, eine häufige Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern. Rotaviren sind eine Hauptursache für schwere Durchfallerkrankungen, die zu starker Dehydration und Krankenhausaufenthalten führen können, insbesondere in den ersten Lebensjahren.
Der Impfstoff wird oral verabreicht und ist Teil des Impfplans für Säuglinge. Er wird in zwei oder drei Dosen verabreicht, abhängig vom Impfstofftyp, und beginnt in der Regel ab einem Alter von 6 Wochen. Es ist wichtig, dass alle Dosen vor dem Alter von 8 Monaten abgeschlossen sind.
Der Impfstoff ist sehr wirksam bei der Verhinderung schwerer Formen der Rotavirus-Gastroenteritis und reduziert das Risiko von Krankenhausaufenthalten erheblich. Er wird gut vertragen, und Nebenwirkungen sind selten und in der Regel mild, wie Reizbarkeit oder leichte Magen-Darm-Beschwerden.
Die Rotavirus-Impfung ist eine wesentliche präventive Maßnahme zum Schutz der Gesundheit von Säuglingen und zur Verringerung der Krankheitslast in der Gemeinschaft. Sie wird von internationalen Gesundheitsorganisationen empfohlen und ist in vielen Ländern weit verbreitet.
RotaTeq Lösung zum Einnehmen
Rotavirus-Impfstoff (lebend)
Eine Dosis (2 ml) enthält:
Rotaviren*, Typ G1 mind. 2,2 x 106 IE1,2
Rotaviren*, Typ G2 mind. 2,8 x 106 IE1,2
Rotaviren*, Typ G3 mind. 2,2 x 106 IE1,2
Rotaviren*, Typ G4 mind. 2,0 x 106 IE1,2
Rotaviren*, Typ P1A[8] mind. 2,3 x 106 IE1,2
* lebende human-bovine Rotavirus-Reassortanten, gezüchtet in Vero-Zellen1 Infektiöse Einheiten2 untere Vertrauensgrenze (p = 0,95)
Sonstige Bestandteile mit bekannter WirkungDieser Impfstoff enthält 1.080 Milligramm Sucrose und 37,6 Milligramm Natrium (siehe
Abschnitt 4.4).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
Lösung zum Einnehmen
Klare, blassgelbe Lösung, eventuell mit rosa Farbstich.
RotaTeq ist indiziert zur aktiven Immunisierung von Säuglingen ab einem Alter von 6 bis 32 Wochenzur Prävention von Gastroenteritis, die durch Rotaviren verursacht wird (siehe Abschnitte 4.2, pct. 4.4 und5.1).
RotaTeq ist gemäß den offiziellen Impfempfehlungen zu verabreichen.
RotaTeq ist bei Säuglingen dieser Altersgruppe nicht indiziert.
Die Sicherheit und Wirksamkeit von RotaTeq bei Säuglingen von der Geburt bis zu einem Alter von6 Wochen ist nicht erwiesen.
Ab einem Alter von 6 bis 32 WochenDie vollständige Immunisierung besteht aus drei Dosen.
Die erste Dosis kann ab Vollendung der 6. Lebenswoche, sollte jedoch nicht später als im Alter von12 Wochen verabreicht werden.
RotaTeq kann Frühgeborenen, die mit einem Gestationsalter von mindestens 25 Wochen geborenwurden, verabreicht werden. Diese Säuglinge sollten die erste Dosis RotaTeq frühestens 6 Wochennach der Geburt erhalten (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).
Ein Abstand von mindestens 4 Wochen zwischen den einzelnen Dosen sollte eingehalten werden.
Die Grundimmunisierung mit drei Dosen sollte vorzugsweise bis zur Vollendung der 20. bis22. Lebenswoche abgeschlossen sein. Falls nötig, kann die dritte (letzte) Dosis bis zur Vollendung der32. Lebenswoche verabreicht werden (siehe Abschnitt 5.1).
Es stehen keine Daten zur Austauschbarkeit von RotaTeq mit anderen Rotavirus-Impfstoffen zur
Verfügung; daher sollte für die noch ausstehenden Dosen bei Säuglingen, deren Grundimmunisierungmit RotaTeq begonnen wurde, der gleiche Impfstoff verwendet werden.
Wenn man beobachtet oder stark vermutet, dass eine Dosis nicht vollständig verabreicht wurde (z. B.weil der Säugling den Impfstoff ausspuckt oder erbricht), kann während des gleichen Impftermins eine
Ersatzdosis verabreicht werden; dies wurde jedoch nicht in klinischen Prüfungen untersucht. Wennsich das Problem wiederholt, sollte keine weitere Ersatzdosis mehr verabreicht werden.
Nach Abschluss der Grundimmunisierung mit 3 Dosen werden keine weiteren Dosen empfohlen(weitere Informationen zur Dauer des Schutzes finden sich in den Abschnitten 4.4 und 5.1).
Ab einem Alter von 33 Wochen bis zu 18 JahrenRotaTeq ist in dieser Altersgruppe nicht indiziert.
Art der AnwendungRotaTeq darf nur oral verabreicht werden.
RotaTeq DARF KEINESFALLS ALS INJEKTION VERABREICHT WERDEN.
RotaTeq kann unabhängig von der Aufnahme von Nahrung, Getränken oder Muttermilch verabreichtwerden.
Handhabungshinweise siehe Abschnitt 6.6.
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
Überempfindlichkeitsreaktion nach einer früheren Verabreichung eines Rotavirus-Impfstoffs.
Invagination in der Anamnese.
Angeborene Fehlbildung des Gastrointestinaltrakts, die möglicherweise für eine Invaginationprädisponieren könnte.
Bekannte oder vermutete Immundefizienz (siehe Abschnitte 4.4 und 4.8).
Die Gabe von RotaTeq sollte bei Säuglingen, die an einer akuten, schweren fieberhaften Erkrankungleiden, verschoben werden. Eine leichte Infektion ist keine Kontraindikation für eine Impfung.
Bei Säuglingen mit akutem Durchfall oder Erbrechen sollte die Gabe von RotaTeq verschobenwerden.
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des
Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.
Wie bei allen Impfstoffen sollten für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Gabe des
Impfstoffs geeignete Behandlungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung stehen (siehe
Abschnitt 4.8).
Es liegen keine Daten aus klinischen Prüfungen vor zur Sicherheit oder Wirksamkeit von RotaTeq beiimmunsupprimierten Säuglingen, bei denjenigen, die in utero einer immunsuppressiven Therapieausgesetzt waren, bei HIV-infizierten Säuglingen oder Säuglingen, die innerhalb von 42 Tagen vor der
Verabreichung von RotaTeq Bluttransfusionen oder Immunglobuline erhalten haben. Es ist nicht zuerwarten, dass eine asymptomatische HIV-Infektion die Sicherheit oder Wirksamkeit von RotaTeqbeeinflusst. Da jedoch keine ausreichenden Daten vorliegen, wird die Verabreichung von RotaTeq bei
Säuglingen mit asymptomatischer HIV-Infektion nicht empfohlen. Die Verabreichung von RotaTeq an
Säuglinge, die in utero einer immunsuppressiven Behandlung ausgesetzt waren, sollte auf einersorgfältigen Abwägung der möglichen Nutzen und Risiken beruhen.
Nach der Markteinführung wurden Fälle von Gastroenteritis in Zusammenhang mit dem Impfvirus bei
Säuglingen mit schwerem kombiniertem Immundefekt (SCID) beobachtet (siehe Abschnitt 4.3).
In Studien wurde RotaTeq bei 8,9 % der geimpften Säuglinge fast ausschließlich in der Woche nachder ersten Dosis mit dem Stuhl ausgeschieden und nur bei einem geimpften Säugling (0,3 %) nach derdritten Dosis. Das Maximum der Ausscheidung wurde innerhalb der ersten 7 Tage nach der Impfungerreicht. Nach der Markteinführung wurde die Übertragung von Impfvirus-Stämmen auf nichtgeimpfte Kontaktpersonen beobachtet. RotaTeq sollte Säuglingen mit engem Kontakt zuimmungeschwächten Personen (z. B. Personen mit malignen Erkrankungen oder solche, deren
Immunsystem aus einem anderen Grund supprimiert ist oder Personen, die mit Immunsuppressivabehandelt werden) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung verabreicht werden. Auch sollten
Personen, die kurz zuvor geimpfte Säuglinge versorgen, sorgfältig auf Hygiene achten, vor allemwenn sie mit deren Exkrementen umgehen.
In einer klinischen Studie wurde RotaTeq ungefähr 1.000 Säuglingen verabreicht, die mit einem
Gestationsalter von 25 bis 36 Wochen geboren worden waren. Die erste Dosis wurde frühestens6 Wochen nach der Geburt verabreicht. Die Sicherheit und Wirksamkeit von RotaTeq waren in dieser
Säuglingsuntergruppe und bei zum Termin geborenen Säuglingen vergleichbar. Nur 19 der etwa1.000 Säuglinge wurden jedoch mit einem Gestationsalter von 25 bis 28 Wochen geboren, 55 wurdenmit einem Gestationsalter von 29 bis 31 Wochen geboren, die restlichen mit einem Gestationsalter von32 bis 36 Wochen. Siehe Abschnitte 4.2 und 5.1.
InvaginationDer Arzt bzw. das medizinische Fachpersonal sollte als Vorsichtsmaßnahme auf Symptome, die aufeine Invagination hinweisen können (starke Bauchschmerzen, anhaltendes Erbrechen, blutige Stühle,aufgeblähter Bauch und/oder hohes Fieber), besonders achten, da Daten aus Beobachtungsstudien aufein erhöhtes Risiko für eine Invagination hauptsächlich innerhalb der ersten 7 Tage nach der
Rotavirus-Impfung hinweisen (siehe Abschnitt 4.8). Eltern/Erziehungsberechtigte sind anzuweisen,solche Symptome umgehend einem Arzt mitzuteilen.
Personen mit Prädisposition für eine Invagination siehe Abschnitt 4.3.
Es liegen keine Daten zur Sicherheit oder Wirksamkeit bei Säuglingen mit einer floriden Erkrankungdes Gastrointestinaltrakts (einschließlich chronischen Durchfalls) oder mit Gedeihstörungen vor. Die
Anwendung von RotaTeq bei diesen Säuglingen kann erwogen werden, wenn nach Meinung des
Arztes der Verzicht auf die Impfung das größere Risiko darstellt.
Das Maß der Schutzwirkung von RotaTeq basiert auf der vollständigen Gabe aller 3 Dosen. Wie beianderen Impfstoffen auch sind nach Impfung mit RotaTeq möglicherweise nicht alle geimpften
Säuglinge vollständig geschützt. RotaTeq schützt nicht vor Gastroenteritis, die durch andere
Krankheitserreger als Rotaviren verursacht werden.
Klinische Prüfungen zur Wirksamkeit gegen Rotavirus(RV)-bedingte Gastroenteritis wurden in
Europa, den USA, Lateinamerika und Asien durchgeführt. Während dieser Prüfungen war der amhäufigsten zirkulierende Rotavirus-Genotyp G1P8, während die Rotavirus-Genotypen G2P4,
G3P8, G4P8 und G9P[8] weniger häufig nachgewiesen wurden. Inwieweit RotaTeq vor anderen
Rotavirus-Typen oder in anderen Populationen schützt, ist nicht bekannt.
Es liegen keine klinischen Daten zur postexpositionellen Prophylaxe mit RotaTeq vor.
Bei der Grundimmunisierung von sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt≤ 28. Schwangerschaftswoche), insbesondere von solchen mit einer Lungenunreife in der
Vorgeschichte, sollte das potenzielle Risiko einer Apnoe berücksichtigt und die Notwendigkeit einer
Atemüberwachung über 48 - 72 Stunden erwogen werden. Da der Nutzen der Impfung gerade beidieser Säuglingsgruppe hoch ist, sollte die Impfung Frühgeborenen nicht vorenthalten und auch nichtaufgeschoben werden.
RotaTeq DARF KEINESFALLS ALS INJEKTION VERABREICHT WERDEN.
SucroseRotaTeq enthält Sucrose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-
Galactose-Malabsorption oder Sucrase-Isomaltase-Mangel sollten nicht mit RotaTeq geimpft werden(siehe Abschnitt 2).
NatriumDieser Impfstoff enthält 37,6 mg Natrium pro Dosiereinheit, entsprechend 1,88 % der von der WHOfür einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g(siehe Abschnitt 2).
Die zeitgleiche Verabreichung von RotaTeq mit Impfstoffen, die eines oder mehrere der folgenden
Antigene enthalten, an Säuglinge im Alter von etwa 2, 4 und 6 Monaten zeigte, dass die
Immunantworten und die Verträglichkeitsprofile der verabreichten Impfstoffe nicht beeinflusstwurden:
- Diphtherie-Tetanus-azellulärer Pertussis-Impfstoff (DTaP),
- Haemophilus-influenzae-Typ-b-Impfstoff (Hib),
- inaktivierter Polio-Impfstoff (IPV),
- Hepatitis-B-Impfstoff (HBV),
- Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV).
Die zeitgleiche Verabreichung von RotaTeq mit DTaP-IPV-HBV-Hib-Impfstoff (Infanrix hexa) an
Säuglinge im Alter von etwa 2, 3 und 4 Monaten zeigte, dass die Immunantworten und die
Verträglichkeitsprofile der zeitgleich verabreichten Impfstoffe im Vergleich zu einer zeitversetzten
Verabreichung nicht beeinflusst wurden.
Die zeitgleiche Verabreichung von RotaTeq mit einem konjugierten Meningokokken-C-Impfstoff(MenCC, der untersuchte Impfstoff war ein Tetanus-Konjugatimpfstoff) im Alter von 3 und 5
Monaten (und zumeist zeitgleicher Gabe eines DTaP-IPV-Hib-Impfstoffs), gefolgt von einer 3. Dosis
RotaTeq im Alter von etwa 6 Monaten, zeigte, dass die Immunantworten auf RotaTeq und MenCCnicht beeinflusst wurden. Die zeitgleiche Verabreichung ergab ein akzeptables Verträglichkeitsprofil.
Die zeitgleiche Anwendung von RotaTeq und oralem Polio-Impfstoff (OPV) beeinflusste die
Immunreaktion auf die Poliovirus-Antigene nicht. Obwohl die zeitgleiche Anwendung von OPV die
Immunreaktion auf den Rotavirus-Impfstoff geringfügig verringerte, gibt es gegenwärtig keine
Hinweise, dass die klinische Wirksamkeit gegen schwere Rotavirus-Gastroenteritiden beeinflusstwird. Die Immunreaktion auf RotaTeq wurde nicht beeinflusst, wenn OPV mindestens zwei Wochennach RotaTeq verabreicht wurde.
Daher kann RotaTeq zeitgleich mit monovalenten oder Kombinationsimpfstoffen für Kinder gegebenwerden, die eines oder mehrere der folgenden Antigene enthalten: DTaP, Hib, IPV oder OPV, HBV,
PCV und MenCC.
RotaTeq ist nur zur Anwendung bei Säuglingen indiziert. Es gibt daher keine Daten aus klinischen
Studien über die Anwendung in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit; Studien an Tieren zur
Fertilität oder Reproduktionsfähigkeit wurden nicht durchgeführt.
Nicht zutreffend.
In einer Untergruppe von Säuglingen aus drei placebokontrollierten klinischen Prüfungen (n = 6.130
RotaTeq-Empfänger und 5.560 Placebo-Empfänger) wurden nach der Impfung 42 Tage lang alleunerwünschten Ereignisse bewertet, unabhängig davon, ob zeitgleich auch andere pädiatrische
Impfstoffe angewendet wurden. Insgesamt traten bei 47 % aller mit RotaTeq geimpften Säuglinge
Nebenwirkungen auf, im Vergleich zu 45,8 % in der Placebo-Gruppe. Die am häufigsten berichteten
Nebenwirkungen waren Fieber (20,9 %), Durchfall (17,6 %) und Erbrechen (10,1 %); diese
Nebenwirkungen traten in der RotaTeq-Gruppe häufiger auf als in der Placebo-Gruppe.
Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden bei allen Probanden aus drei klinischen Prüfungen bis zu42 Tage nach Gabe der einzelnen Impfdosen bewertet (36.150 in der RotaTeq-Gruppe und 35.536 inder Placebo-Gruppe). Insgesamt war die Häufigkeit dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen 0,1 %in der RotaTeq-Gruppe und 0,2 % in der Placebo-Gruppe.
b. Tabellarische Zusammenfassung der NebenwirkungenNachfolgend werden Nebenwirkungen, die in der Impfstoff-Gruppe in klinischen Prüfungen häufigerauftraten als in der Placebo-Gruppe, nach Systemorganklasse und ihrer Häufigkeit aufgeführt.
Basierend auf gepoolten Daten aus drei klinischen Prüfungen, in denen 6.130 Säuglinge RotaTeq und5.560 Säuglinge Placebo erhielten, traten die aufgeführten Nebenwirkungen bei RotaTeq-Empfängernzwischen 0,2 % und 2,5 % häufiger auf als bei Placebo-Empfängern.
Die folgenden Häufigkeitsangaben wurden zugrunde gelegt:
Sehr häufig ( 1/10); häufig ( 1/100, < 1/10); gelegentlich ( 1/1.000, < 1/100); selten ( 1/10.000,< 1/1.000); sehr selten (<1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Datennicht abschätzbar)
Nebenwirkungen nach Anwendung von RotaTeq in klinischen Prüfungen und unerwünschte
Ereignisse aus der Post-Marketing-Beobachtung (kursiv)
Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkung/unerwünschtes Ereignis
Infektionen und parasitäre Häufig Infektionen der oberen Atemwege
Erkrankungen
Gelegentlich Nasopharyngitis, Otitis media
Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt Anaphylaktische Reaktion‡
Erkrankungen der Atemwege, des Selten Bronchospasmus
Brustraums und Mediastinums
Erkrankungen des Sehr häufig Durchfall, Erbrechen
Gastrointestinaltrakts
Gelegentlich Hämatochezie,†, Oberbauchschmerzen
Sehr selten Invaginationα *
Nicht bekannt Gastroenteritis‡ §
Erkrankungen der Haut und des Gelegentlich Ausschlag
Unterhautzellgewebes
Selten Urtikaria†
Nicht bekannt Angioödem‡
Allgemeine Erkrankungen und Sehr häufig Fieber
Beschwerden am Verabreichungsort
Nicht bekannt Reizbarkeit‡† Diese Nebenwirkung wurde während der Post-Marketing-Überwachung beobachtet.
Die Häufigkeitskategorie wurde auf der Grundlage relevanter klinischer Prüfungenabgeschätzt.
α Die Häufigkeitskategorie wurde basierend auf Daten aus Beobachtungsstudienabgeschätzt.
* Siehe Abschnitt 4.4.‡ Nebenwirkungen aus der Post-Marketing-Beobachtung (Häufigkeit auf Grundlage derverfügbaren Daten nicht abschätzbar).§ Gastroenteritis wurde im Zusammenhang mit Ausscheidung des Impfvirus im Stuhlbeobachtet.
c. Beschreibung ausgewählter NebenwirkungenBei 5 von 36.150 geimpften Säuglingen (< 0,1 %) und bei 1 von 35.536 mit Placebo behandelten
Säuglingen (< 0,1 %) trat ein Kawasaki-Syndrom auf. Dies entspricht einem relativen Risiko (RR) von4,9 [95 % KI: 0,6 - 239,1] (statistisch nicht signifikant). In einer großen Post-Marketing-
Beobachtungsstudie zur Sicherheit wurde kein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Kawasaki-
Syndroms bei Säuglingen, die RotaTeq erhielten, beobachtet (siehe Abschnitt 5.1).
InvaginationDaten aus in mehreren Ländern durchgeführten Beobachtungsstudien zur Sicherheit deuten darauf hin,dass Rotavirus-Impfstoffe ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Invagination beinhalten: Eswurden innerhalb von 7 Tagen nach der Impfung bis zu 6 zusätzliche Fälle pro 100.000 Säuglingebeobachtet. Es gibt begrenzte Hinweise darauf, dass das Risiko nach Gabe der zweiten Dosis wenigerhoch ist. Die Hintergrundinzidenz für eine Invagination bei Säuglingen unter einem Jahr betrug indiesen Ländern zwischen 25 und 101 Fälle pro 100.000 Säuglinge pro Jahr. Es bleibt unklar, ob die beilängeren Nachbeobachtungsperioden resultierende Gesamtinzidenz von Invaginationen durch
Rotavirus-Impfstoffe beeinflusst wird (siehe Abschnitt 4.4).
d. Weitere spezielle PersonenkreiseApnoe bei sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt ≤ 28. Schwangerschaftswoche) (siehe Abschnitt 4.4).
Nach der Markteinführung wurde Gastroenteritis im Zusammenhang mit Ausscheidung des Impfvirusim Stuhl bei Säuglingen mit schwerem kombiniertem Immundefekt (SCID) beobachtet.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Es gibt Fälle, bei denen RotaTeq in einer höheren als der empfohlenen Dosierung angewendet wurde.
Das Nebenwirkungsprofil bei Überdosierung war im Allgemeinen mit dem bei empfohlener
Dosierung vergleichbar.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, viraler Impfstoff, ATC-Code: J07BH02
WirksamkeitIn klinischen Prüfungen wurde die Wirksamkeit gegen Gastroenteritis, verursacht durch Rotaviren der
Genotypen G1P8, G2P4, G3P8, G4P8 und G9P[8], nachgewiesen.
Die Wirksamkeit von RotaTeq wurde in einer placebokontrollierten Studie (Rotavirus Efficacy and
Safety Trial [REST]) auf zwei Arten untersucht:
1. Bei 5.673 geimpften Säuglingen (2.834 Säuglinge erhielten den Impfstoff) wurde die Wirksamkeitanhand der Abnahme der Inzidenz RV-bedingter Gastroenteritis durch die Impfstoff-G-Genotypen(G1 bis G4), die frühestens 14 Tage nach Gabe der dritten Dosis RotaTeq auftraten, über diegesamte erste Rotavirus-Saison nach Impfung gemessen.
2. Bei 68.038 geimpften Säuglingen (34.035 Säuglinge erhielten den Impfstoff) wurde die
Wirksamkeit anhand der Senkung der Krankenhaus- und Notfallbehandlungen bei RV-bedingter
Gastroenteritis, beginnend 14 Tage nach Gabe der dritten Dosis, untersucht.
Die Ergebnisse dieser Analysen sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.
Abnahme der Inzidenz RV-bedingter Gastroenteritis über eine volle Rotavirus-Saison nach Gabe des
Impfstoffs(RotaTeq n = 2.834) (% [95 % Konfidenzintervall])
Wirksamkeit gegen jeglichen Schweregrad nach Rotavirus-Genotyp
Schwere* Jeglicher G1 G2 G3 G4 G9
Erkrankung Schweregrad(G1-G4) (G1-G4)98,0 % 74,0 % 74,9 % 63,4 % 82,7 % 48,1 % 65,4 %[88,3; 100,0]† [66,8; 79,9]† [67,3; 80,9]† [2,6; 88,2]† [<0; 99,6] [<0; 91,6] [<0; 99,3]
* Eine schwere Erkrankung war definiert als ein Verhältnis > 16/24, unter Verwendung einesvalidierten klinischen Score-Systems, basierend auf der Intensität und Dauer der Symptome (Fieber,
Erbrechen, Durchfall und Verhaltensänderungen)† Statistisch signifikant
Senkung der Krankenhaus- und Notfallbehandlungen bei RV-bedingter Gastroenteritis bis max. 2
Jahre nach der Impfung(RotaTeq n = 34.035) (% [95 % Konfidenzintervall])
G1-G4 G1 G2 G3 G4 G994,5 % 95,1 % 87,6 % 93,4 % 89,1 % 100 %[91,2; 96,6]† [91,6; 97,1]† [<0; 98,5] [49,4; 99,1]† [52,0; 97,5]† [69,6; 100]†† Statistisch signifikant
Die Inzidenz schwerer RV-bedingter Gastroenteritis, ausgelöst durch die Genotypen G1 bis G4 in derzweiten Rotavirus-Saison nach der Impfung, konnte um 88,0 % 95 % KI: 49,4; 98,7 und von
Gastroenteritis jedes Schweregrades um 62,6 % 95 % KI: 44,3; 75,4 gesenkt werden.
Die Evidenz für die Schutzwirkung vor Rotaviren der Genotypen G2P4, G3P8, G4P8 und G9P8basiert auf geringeren Fallzahlen als für den Typ G1. Die beobachtete Wirksamkeit gegen G2P[4]resultierte höchstwahrscheinlich aus der G2-Komponente des Impfstoffs.
Eine kombinierte Post-hoc-Analyse der REST- und einer anderen Phase-III-Studie ergab bei
Säuglingen, die im Alter von 26 bis 32 Wochen ihre dritte Dosis erhalten hatten, bezüglich RV-
Genotyp G1-, G2-, G3- und G4-bedingten Gastroenteritiden jeglichen Schweregradeseine Wirksamkeit des Impfstoffs von 61,5 % (95 % KI:14,2; 84,2).
In Finnland wurde die REST-Studie über einen längeren Zeitraum durchgeführt. Diese sogenannte
Finnish Extension Study (FES) schloss eine Untergruppe von 20.736 Studienteilnehmern ein, dieursprünglich an der REST-Studie teilgenommen hatten. Diese Säuglinge wurden in der FES-Studieüber einen Zeitraum von drei Jahren nach Abschluss der Impfung beobachtet.
In der REST-Studie kam es zu 403 Krankenhaus- und Notfallbehandlungen (20 in der Impfstoff-
Gruppe, 383 in der Placebo-Gruppe) in der Per-Protocol-Population, die mit RV(G1-G4 und G9)-bedingter Gastroenteritis in Verbindung gebracht wurden. Die zusätzlichen Daten der FES-Studieerhöhte die Anzahl der Krankenhaus- und Notfallbehandlungen um insgesamt 136, darunter 9 in der
Impfstoff-Gruppe und 127 in der Placebo-Gruppe. Insgesamt ereigneten sich 31 % bzw. 25 % der
Krankenhaus- und Notfallbehandlungen in der jeweiligen Gruppe während der FES-Studie.
Die kombinierten Daten der REST- und der FES-Studie ergeben, dass die Rate an Krankenhaus- und
Notfallbehandlungen bis 3 Jahre nach Abschluss der Impfung reduziert werden konnte: um 94,4 %(95 % KI: 91,6; 96,2) für die Genotypen G1-G4, um 95,5 % (95 % KI: 92,8; 97,2) für den Genotyp
G1, um 81,9 % (95 % KI: 16,1; 98,0) für den Genotyp G2, um 89,0 % (95 % KI: 53,3; 98,7) für den
Genotyp G3, um 83,4 % (95 % KI: 51,2; 95,8) für den Genotyp G4, und um 94,2 % (95 % KI: 62,2;99,9) für den Genotyp G9. Während des dritten Jahres gab es aufgrund RV-bedingter Gastroenteritiskeinen Fall von Krankenhaus- und Notfallbehandlung in der Impfstoff-Gruppe (n = 3.112) und einen
Fall von Krankenhaus- und Notfallbehandlung (nicht typisierbare RV) in der Placebo-Gruppe(n = 3.126).
Es sollten alle drei vorgeschriebenen Dosen RotaTeq verabreicht werden (siehe Abschnitt 4.2), um dievolle Wirksamkeit und den Langzeitschutz vor RV-bedingter Gastroenteritis zu erreichen, die inklinischen Studien nachgewiesen wurden. Allerdings zeigen Post-hoc-Analysen, dass RotaTeq schonvor Abschluss der 3-Dosen-Impfserie (d. h. etwa 14 Tage nach der ersten Dosis) die Häufigkeit RV-bedingter Gastroenteritis, deren Schweregrad zu Krankenhaus- und Notfallbehandlungen führt, senkt.
Wirksamkeit bei FrühgeborenenIm Rahmen der REST-Studie wurde RotaTeq ungefähr 1.000 Frühgeborenen (Gestationsalter von 25bis 36 Wochen) verabreicht. Die Wirksamkeit von RotaTeq war in dieser Säuglingsuntergruppe undbei zum Termin geborenen Säuglingen vergleichbar.
Post-Marketing-Beobachtungsstudie zur SicherheitIn einer großen prospektiven Post-Marketing-Beoachtungsstudie in den USA wurden Daten von85.150 Säuglingen hinsichtlich des Auftretens eines Kawasaki-Syndroms nach Verabreichung voneiner oder mehr Dosen RotaTeq ausgewertet (17.433 Personen-Jahre Nachbeobachtungszeit).
Innerhalb von 30 Tagen nach Verabreichung des Impfstoffs gab es keinen statistisch signifikanten
Unterschied in der Häufigkeit des Auftretens eines Kawasaki-Syndroms im Vergleich zur erwarteten
Hintergrundhäufigkeit. Darüber hinaus gab es kein statistisch signifikant erhöhtes Risiko für das
Auftreten dieses unerwünschten Ereignisses in einer Nachbeobachtungszeit bis zu 30 Tagen im
Vergleich zu einer Kontrollgruppe ausschließlich mit DTaP (nicht RotaTeq) geimpfter Säuglinge(n = 62.617, 12.339 Personen-Jahre Nachbeobachtungszeit). Sowohl in der RotaTeq-Gruppe als auchin der DTaP-Kontrollgruppe wurde je ein durch die Krankenakte bestätigter Fall erfasst (relatives
Risiko = 0,7; 95 % KI: 0,01 - 55,56). In den allgemeinen Sicherheitsanalysen wurde kein spezifisches
Sicherheitsrisiko festgestellt.
Studiendaten zur WirksamkeitPost-Marketing-Studien, die die Wirksamkeit des Impfstoffs bei der Prävention der RV-bedingten
Gastroenteritis (RVGE) zeigen
Studiendesign Studienpopulation Endpunkte Wirksamkeit RV-Saison(Region) % [95 % KI]
Analyse einer 33.140 geimpfte Kinder Krankenhaus- und 100 % [87,100] 2007-2008
Schadensfall- und Notfallbehandlungen wegendatenbank 26.167 ungeimpfte RVGE(USA) Kinderim Alter ≥ 7 Monate Ambulante Behandlungen 96 % [76,100]
Impfung mit 3 Dosen wegen RVGE
Krankenhaus- und 59 % [47,68]
Notfallbehandlungen wegen
Gastroenteritis jeglicher
Ursache
Kohortenstudie 1.895 mit 3 Dosen Krankenhausbehandlungen 98 % [83,100] 2007-2008(Frankreich) geimpfte Kinder wegen RVGE 2008-20092.102 ungeimpfte
Kinderim Alter < 2 Jahre
Fall-Kontroll- 402 Fälle Krankenhaus- und 80 % [74,84] 2011-2012
Studie (USA) 2.559 Kontrollfälle* Notfallbehandlungen wegen 2012-2013im Alter < 8 Jahre RVGE
Impfung mit 3 Dosen Stammspezifisch
- G1P[8] 89 % [55,97]
- G2P[4] 87 % [65,95]
- G3P[8] 80 % [64,89]
- G12P[8] 78 % [71,84]
Altersspezifisch
- 1. Lebensjahr 91 % [78,96]
- 2. Lebensjahr 82 % [69,89]
- 3. Lebensjahr 88 % [78,93]
- 4. Lebensjahr 76 % [51,88]
- 5. Lebensjahr 60 % [16,81]
- 6.-7. Lebensjahr 69 % [43,84]
*Kontrollfälle mit RV-negativer akuter Gastroenteritis
ImmunogenitätDer immunologische Mechanismus, aufgrund dessen RotaTeq vor RV-bedingter Gastroenteritisschützt, ist noch nicht vollständig erforscht. Derzeit gibt es noch kein immunologisches Korrelat fürdie Schutzwirkung von Rotavirus-Impfstoffen. In Phase-III-Studien wurde nach Verabreichung von3 Dosen bei 92,5 bis 100 % der mit RotaTeq geimpften Säuglinge ein signifikanter Anstieg von Anti-
Rotavirus-IgA im Serum nachgewiesen. Der Impfstoff induziert eine Immunantwort (d. h. Bildungneutralisierender Serum-Antikörper) gegen alle fünf humanen Rotavirus-Proteine, die auf den
Reassortanten (G1, G2, G3, G4 und P8) exprimiert werden.
Nicht zutreffend.
Die Ergebnisse einer Toxizitätsstudie mit einer bzw. wiederholt oral verabreichten Dosen bei Mäusenlassen keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Die Mäuse erhielten eine Dosis von ca.2,79 x 108 infektiösen Einheiten pro kg (das entspricht etwa dem 14-Fachen der für Säuglingevorgesehenen Dosierung).
Natriumcitrat
Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat
Natriumhydroxid
Polysorbat 80
Nährmedien (enthalten anorganische Salze, Aminosäuren und Vitamine)
Gereinigtes Wasser
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf der Impfstoff nicht mit anderen
Arzneimitteln gemischt werden.
2 Jahre
RotaTeq sollte unmittelbar nach Entnahme aus dem Kühlschrank verabreicht werden.
Kühl lagern und transportieren (2°C - 8°C).
Die Dosiertube in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
2 ml Lösung in einer vorgefüllten ausdrückbaren Tube (LDPE) mit einem Twist-off-Verschluss(HDPE) in einer Schutzhülle, Packungsgrößen: 1x1 und 10x1 vorgefüllte ausdrückbare Tube(n).
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Der Impfstoff muss oral verabreicht werden und darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Lösungengemischt werden. Nicht verdünnen!
Hinweise zur Anwendung des Impfstoffs:
Schutzhülle aufreißen und Dosiertube entnehmen.
Tube senkrecht halten und durch leichtes Klopfen gegen den Twist-off-
Verschluss die in der Dosierspitze befindliche Lösung entfernen.
Öffnen der Dosiertube mit zwei einfachen Drehungen:
1. Durch Drehung der Verschlusskappe im Uhrzeigersinn bis zum
Anschlag wird die Dosierspitze durchstochen.
2. Durch Drehung gegen den Uhrzeigersinn wird die Verschlusskappeabgezogen.
Dosiertube durch leichten Druck in den Mund des Säuglings in Richtung der
Wangentasche entleeren (dabei kann ein Resttropfen in der Spitze der Tubeverbleiben).
Leere Dosiertube und Verschlusskappe entsprechend den lokalen
Bestimmungen in dafür zugelassenen Behältern für biologische Abfälleentsorgen.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den lokalen Anforderungen zubeseitigen.
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.