ROTARIX pulver + suspension zur herstellung einer suspension zum einnehmen merkblatt medikamente

J07BH01 Rotavirus-Impfstoff • ANTIINFEKTIVA ZUR SYSTEMISCHEN ANWENDUNG | IMPFSTOFFE | VIRALE IMPFSTOFFE | Rotavirus-Diarrhoe-Impfstoffe

Der Rotavirus-Impfstoff wird zur Vorbeugung von schwerer Gastroenteritis eingesetzt, die durch eine Rotavirus-Infektion verursacht wird, eine häufige Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern. Rotaviren sind eine Hauptursache für schwere Durchfallerkrankungen, die zu starker Dehydration und Krankenhausaufenthalten führen können, insbesondere in den ersten Lebensjahren.

Der Impfstoff wird oral verabreicht und ist Teil des Impfplans für Säuglinge. Er wird in zwei oder drei Dosen verabreicht, abhängig vom Impfstofftyp, und beginnt in der Regel ab einem Alter von 6 Wochen. Es ist wichtig, dass alle Dosen vor dem Alter von 8 Monaten abgeschlossen sind.

Der Impfstoff ist sehr wirksam bei der Verhinderung schwerer Formen der Rotavirus-Gastroenteritis und reduziert das Risiko von Krankenhausaufenthalten erheblich. Er wird gut vertragen, und Nebenwirkungen sind selten und in der Regel mild, wie Reizbarkeit oder leichte Magen-Darm-Beschwerden.

Die Rotavirus-Impfung ist eine wesentliche präventive Maßnahme zum Schutz der Gesundheit von Säuglingen und zur Verringerung der Krankheitslast in der Gemeinschaft. Sie wird von internationalen Gesundheitsorganisationen empfohlen und ist in vielen Ländern weit verbreitet.

Allgemeine Daten zu ROTARIX

Substanz: Rotavirus-Impfstoff

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-07-2013

Handelsgesetzbuch: W51710002

Konzentration: KEINE KONZENTRATION

Pharmazeutisches Formblatt: pulver + suspension zur herstellung einer suspension zum einnehmen

Quantität: 5

Produktart: original

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: GLAXO SMITHKLINE BIOLOGICALS SA - BELGIA

Zulassungsinhaber: GLAXO SMITHKLINE BIOLOGICALS SA - BELGIA

Zulassungsnummer: 330/2006/02

Haltbarkeit: 3 Jahre

Darreichungsformen erhältlich für Rotavirus-Impfstoff

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels ROTARIX pulver + suspension zur herstellung einer suspension zum einnehmen

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Rotarix Suspension zum Einnehmen in einem Fertigapplikator für die orale Verabreichung

Rotarix Suspension zum Einnehmen in einer Tube zum Ausdrücken

Rotarix Suspension zum Einnehmen in einer Multi-Monodosenpräsentation mit 5 Einzeldosis-Tubenzum Ausdrücken, verbunden durch einen Riegel

Rotavirus-Lebendimpfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Dosis (1,5 ml) enthält:

Humanes Rotavirus, RIX4414-Stamm (lebend, attenuiert)* mindestens 106,0 ZKID50

*Hergestellt in Vero-Zellen

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

Dieser Impfstoff enthält 1 073 mg Saccharose, 32 mg Natrium, 10 Mikrogramm Glucose und0,15 Mikrogramm Phenylalanin pro Dosis (siehe Abschnitt 4.4).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Suspension zum Einnehmen.

Rotarix ist eine klare und farblose Flüssigkeit.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Rotarix ist zur aktiven Immunisierung von Säuglingen im Alter von 6 bis 24 Wochen indiziert, umeiner Rotavirus-Gastroenteritis vorzubeugen (siehe Abschnitte 4.2, pct. 4.4 und 5.1).

Die Anwendung von Rotarix sollte gemäß offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die Impfserie besteht aus zwei Dosen. Die erste Dosis kann ab einem Alter von 6 Wochen gegebenwerden. Zwischen den einzelnen Dosen ist ein Zeitabstand von mindestens 4 Wochen einzuhalten.

Die Impfserie sollte vorzugsweise vor dem Alter von 16 Wochen verabreicht werden, muss aber aufjeden Fall bis zum Alter von 24 Wochen abgeschlossen sein.

Rotarix kann in der gleichen Dosierung an Frühgeborene, die mit einem Gestationsalter vonmindestens 27 Wochen geboren wurden, verabreicht werden (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

In klinischen Studien wurde selten ein Ausspucken oder Aufstoßen des Impfstoffes beobachtet; indiesen Fällen wurde die Verabreichung des Impfstoffes nicht wiederholt. Für den unwahrscheinlichen

Fall, dass der Säugling den größten Teil der Impfstoffdosis dennoch ausspuckt oder aufstößt, kannerneut eine einzelne Dosis während desselben Besuchs in der Arztpraxis verabreicht werden.

Es wird empfohlen, dass die Säuglinge, die bereits eine Dosis Rotarix erhalten haben, die komplette

Impfserie, bestehend aus zwei Dosen, mit Rotarix abschließen. Es liegen keine Daten zur Sicherheit,

Immunogenität oder Wirksamkeit vor, wenn Rotarix als erste Dosis und ein anderer Rotavirus-

Impfstoff als zweite Dosis verabreicht wird (oder umgekehrt).

Kinder und Jugendliche

Rotarix darf bei Säuglingen im Alter von über 24 Wochen nicht angewendet werden.

Art der Anwendung

Rotarix ist ausschließlich zur oralen Anwendung bestimmt.

Rotarix darf auf keinen Fall injiziert werden.

Hinweise zur Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

Überempfindlichkeitsreaktionen nach einer früheren Verabreichung eines Rotavirus-Impfstoffes.

Eine Invagination in der Anamnese.

Säuglinge mit unbehandelter angeborener Fehlbildung des Gastrointestinaltrakts, die für eine

Invagination prädisponiert.

Säuglinge mit einem schweren kombinierten Immundefekt (SCID) (siehe Abschnitt 4.8).

Die Impfung mit Rotarix sollte bei Personen, die an einer akuten, schweren, mit Fiebereinhergehenden Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ein banaler

Infekt stellt jedoch keine Kontraindikation für eine Impfung dar.

Die Impfung mit Rotarix sollte bei Personen, die an Durchfall oder Erbrechen leiden, auf einenspäteren Zeitpunkt verschoben werden.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Es entspricht guter klinischer Praxis, dass der Impfung eine Anamneseerhebung unter besonderer

Berücksichtigung der Gegenanzeigen sowie eine klinische Untersuchung vorausgehen sollten.

Es liegen keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Rotarix bei Säuglingen mitgastrointestinalen Erkrankungen oder Wachstumsretardierung vor. Die Anwendung von Rotarix kannmit Vorsicht bei denjenigen Säuglingen erwogen werden, bei denen nach Meinung des Arztes das

Risiko größer ist, wenn man sie nicht impft.

Der Arzt sollte als Vorsichtsmaßnahme auf Symptome, die auf eine Invagination hinweisen können(starke Bauchschmerzen, anhaltendes Erbrechen, blutige Stühle, geblähter Bauch und/oder hohes

Fieber), achten, weil Daten aus Beobachtungsstudien zur Sicherheit ein erhöhtes Risiko für eine

Invagination hauptsächlich innerhalb von 7 Tagen nach der Rotavirus-Impfung zeigen (siehe

Abschnitt 4.8). Die Eltern/Erziehungsberechtigten sollten angewiesen werden, diese Symptomeumgehend ihrem Arzt mitzuteilen.

Säuglinge mit einer Prädisposition für eine Invagination, siehe Abschnitt 4.3.

Es ist nicht zu erwarten, dass eine asymptomatische HIV-Infektion bzw. eine HIV-Infektion mitmilder Symptomatik die Sicherheit oder Wirksamkeit von Rotarix beeinflusst. In einer klinischen

Studie mit einer begrenzten Anzahl von HIV-positiven Kindern, die eine asymptomatische HIV-

Infektion bzw. eine HIV-Infektion mit milder Symptomatik hatten, waren keine Probleme bezüglichder Sicherheit erkennbar (siehe Abschnitt 4.8).

Die Verabreichung von Rotarix bei Säuglingen mit einer bekannten oder vermuteten

Immunschwäche, einschließlich einer intrauterinen Exposition durch eine immunsuppressive

Behandlung, sollte nach sorgfältiger Abwägung der möglichen Nutzen und Risiken erfolgen.

Eine Ausscheidung des Impfvirus über den Stuhl tritt bekanntermaßen nach der Impfung auf, wobeidie maximale Ausscheidung um den 7. Tag liegt. Virale Antigenpartikel (nachgewiesen durch ELISA)wurden nach der ersten Dosis der lyophilisierten Formulierung von Rotarix in 50 % der Stühle undnach der zweiten Dosis in 4 % der Stühle gefunden. In lediglich 17 % dieser Stühle war der Nachweisvon Lebendimpfstoff-Virusstämmen positiv. In zwei vergleichenden, kontrollierten Studien war die

Impfvirus-Ausscheidung nach Impfung mit der flüssigen Formulierung von Rotarix vergleichbar mitder nach Impfung mit der lyophilisierten Formulierung von Rotarix.

Fälle von Übertragung dieses ausgeschiedenen Impfvirus auf seronegative Kontaktpersonen wurdenbeobachtet, jedoch ohne klinische Symptome zu verursachen.

Rotarix sollte nur mit Vorsicht an Säuglinge verabreicht werden, die engen Kontakt zuimmungeschwächten Personen wie Tumorpatienten haben oder zu Personen, die anderweitigimmunsupprimiert sind oder eine immunsuppressive Therapie erhalten.

Personen, die zu kürzlich geimpften Säuglingen Kontakt haben, sollten persönliche

Hygienemaßnahmen beachten (z. B. ihre Hände waschen, nachdem sie die Windeln des Kindesgewechselt haben).

Das potentielle Risiko von Apnoen und die Notwendigkeit einer Überwachung der Atmung über 48bis 72 Stunden sollte im Rahmen der Grundimmunisierung von sehr unreifen Frühgeborenen (geborenvor der vollendeten 28. Schwangerschaftswoche) in Betracht gezogen werden. Dies gilt insbesonderefür diejenigen, die in der Vorgeschichte Zeichen einer unreifen Atmung gezeigt haben.

Da der Nutzen der Impfung für diese Kinder hoch ist, sollte sie ihnen weder vorenthalten nochverschoben werden.

Es wird möglicherweise nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt (siehe

Abschnitt 5.1).

Die Schutzwirkung, die Rotarix möglicherweise vor anderen, in den klinischen Studien nichtzirkulierenden Rotavirus-Stämmen bietet, ist derzeit nicht bekannt. Die Wirksamkeitsdaten stammenaus klinischen Studien, die in Europa, Zentral- und Südamerika, Afrika und Asien durchgeführtwurden (siehe Abschnitt 5.1).

Rotarix schützt nicht vor Gastroenteritiden, die durch andere Erreger als Rotaviren verursachtwerden.

Es gibt keine Daten zur Anwendung von Rotarix zur postexpositionellen Prophylaxe.

Rotarix darf auf keinen Fall injiziert werden.

Sonstige Bestandteile

Dieser Impfstoff enthält Saccharose und Glucose als sonstige Bestandteile. Patienten mit der seltenenhereditären Fructose-Intoleranz, mit Glucose-Galactose-Malabsorption oder Sucrase-Isomaltase-

Mangel sollten diesen Impfstoff nicht einnehmen.

Dieser Impfstoff enthält 0,15 Mikrogramm Phenylalanin pro Dosis. Phenylalanin kann für Patientenmit einer Phenylketonurie (PKU) schädlich sein.

Dieser Impfstoff enthält 32 mg Natrium pro Dosis.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des

Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Rotarix kann gleichzeitig mit jedem der folgenden monovalenten oder Kombinationsimpfstoffe[einschließlich hexavalenter Impfstoffe (DTPa-HBV-IPV/Hib)] verabreicht werden: Diphtherie-/

Tetanus-/Ganzzell-Pertussis-Impfstoff (DTPw), Diphtherie-/Tetanus-/azellulärer Pertussis-Impfstoff(DTPa), Haemophilus influenzae Typ b-Impfstoff (Hib), inaktivierter Polio-Impfstoff (IPV),

Hepatitis-B-Impfstoff (HBV), Pneumokokken- und Meningokokken-C-Konjugatimpfstoff.

Klinische Studien haben gezeigt, dass die Immunantwort und das Sicherheitsprofil der verabreichten

Impfstoffe nicht verändert werden.

Die gleichzeitige Verabreichung von Rotarix und oralem Polio-Impfstoff (OPV) beeinflusst die

Immunantwort auf die Polio-Antigene nicht. Obwohl die gleichzeitige Verabreichung eines OPV-

Impfstoffes die Immunantwort auf den Rotavirus-Impfstoff leicht reduzieren kann, wurde in einerklinischen Studie mit mehr als 4 200 Kindern, die Rotarix zusammen mit einem OPV-Impfstofferhielten, der klinische Schutz vor schweren Rotavirus-Gastroenteritiden nicht beeinträchtigt.

Für den Zeitraum vor und nach der Impfung gelten keine Einschränkungen bezüglich der Nahrungs-oder Flüssigkeitsaufnahme des Säuglings.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Rotarix ist nicht zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt. Es liegen keine Daten über die

Anwendung von Rotarix während der Schwangerschaft und Stillzeit vor.

In klinischen Studien gab es keine Hinweise, dass Stillen den durch Rotarix aufgebauten Schutz vor

Rotavirus-Gastroenteritis reduziert. Daher kann auch nach der Verabreichung von Rotarix weitergestillt werden.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Nicht zutreffend.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Nebenwirkungsprofils

Das folgende Nebenwirkungsprofil basiert auf Daten aus klinischen Studien, die entweder mit derlyophilisierten oder der flüssigen Formulierung von Rotarix durchgeführt wurden.

In insgesamt vier klinischen Studien wurden rund 3 800 Dosen der flüssigen Formulierung von

Rotarix an rund 1 900 Säuglinge verabreicht. Es zeigte sich, dass das Nebenwirkungsprofil derflüssigen und der lyophilisierten Formulierung vergleichbar ist.

In insgesamt 23 klinischen Studien erhielten rund 51 000 Säuglinge etwa 106 000 Dosen Rotarix(lyophilisierte oder flüssige Formulierung).

In drei Placebo-kontrollierten klinischen Studien in Finnland, Indien und Bangladesch, in denen

Rotarix alleine verabreicht wurde (die Verabreichung der anderen üblichen Kinderimpfstoffe erfolgtezu einem anderen Zeitpunkt), unterschied sich die Häufigkeit und Schwere von abgefragten

Ereignissen innerhalb von 8 Tagen nach der Impfung (Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber,

Reizbarkeit und Husten/Schnupfen) in der Rotarix-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe nichtsignifikant. Die Häufigkeit oder Schwere dieser Ereignisse war nach der zweiten Dosis nicht erhöht.

In einer gepoolten Analyse aus 17 Placebo-kontrollierten klinischen Studien (Europa, Nordamerika,

Lateinamerika, Asien, Afrika), einschließlich Studien, in denen Rotarix zusammen mit den üblichen

Kinderimpfstoffen verabreicht wurde (siehe Abschnitt 4.5), wurden die folgenden Nebenwirkungen,die innerhalb von 31 Tagen nach der Impfung erhoben wurden, in einen möglichen Zusammenhangmit der Impfung gebracht.

Tabellarische Liste der Nebenwirkungen

Die Häufigkeit der berichteten Nebenwirkungen ist wie folgt:

Häufigkeiten werden wie folgt angegeben:

Sehr häufig: (≥ 1/10)

Häufig: (≥ 1/100, < 1/10)

Gelegentlich: (≥ 1/1 000, < 1/100)

Selten: (≥ 1/10 000, < 1/1 000)

Sehr selten: (< 1/10 000)

Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen

Erkrankungen des Häufig Durchfall

Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich Bauchschmerzen, Blähungen

Sehr selten Invagination (siehe Abschnitt 4.4)

Nicht bekannt* Blut im Stuhl

Nicht bekannt* Gastroenteritis verbunden miteiner Ausscheidung (Shedding)des Impfvirus bei Säuglingen miteinem schweren kombinierten

Immundefekt (SCID)

Erkrankungen der Haut und Gelegentlich Dermatitisdes Unterhautzellgewebes

Sehr selten Urtikaria

Allgemeine Erkrankungen und Häufig Reizbarkeit

Beschwerden am

Verabreichungsort

Erkrankungen der Atemwege, Nicht bekannt* Apnoe bei sehr unreifendes Brustraums und des Frühgeborenen (geboren vor der

Mediastinums vollendeten 28.

Schwangerschaftswoche) (siehe

Abschnitt 4.4)

* Da diese Ereignisse spontan berichtet wurden, ist eine verlässliche Abschätzung der Häufigkeit nichtmöglich.

Beschreibung von ausgewählten Nebenwirkungen
Invagination

Daten aus Beobachtungsstudien zur Sicherheit, die in mehreren Ländern durchgeführt wurden, zeigen,dass Rotavirus-Impfstoffe mit einem erhöhten Risiko für eine Invagination hauptsächlich innerhalbvon 7 Tagen nach der Impfung verbunden sind. In diesen Studien wurden bis zu 6 zusätzliche Fällepro 100 000 Säuglingen pro Jahr bei einer Hintergrundinzidenz von 25 bis 101 Fällen pro 100 000

Säuglingen (im Alter von unter 1 Jahr) pro Jahr beobachtet.

Es gibt nur begrenzte Hinweise darauf, dass ein geringer erhöhtes Risiko nach der zweiten Dosisbesteht. Es ist unklar, ob Rotavirus-Impfstoffe die Gesamtinzidenz der Invagination basierend auflängeren Nachbeobachtungszeiten beeinflussen (siehe Abschnitt 4.4).

Andere besondere Personengruppen

Sicherheit bei Frühgeborenen

In einer klinischen Studie mit Frühgeborenen mit einem Gestationsalter zwischen 27 und 36 Wochenerhielten 670 Frühgeborene die lyophilisierte Formulierung von Rotarix und 339 Frühgeborene

Placebo. Die erste Dosis wurde ab 6 Wochen nach der Geburt verabreicht. Schwere unerwünschte

Ereignisse wurden bei 5,1 % der Rotarix-Gruppe und bei 6,8 % der Placebo-Gruppe beobachtet.

Andere unerwünschte Ereignisse wurden in vergleichbarer Häufigkeit sowohl in der Rotarix- als auchin der Placebo-Gruppe beobachtet. Es wurden keine Fälle von Invagination berichtet.

Sicherheit bei Kindern mit einer HIV-Infektion (Humanes-Immundefizienz-Virus)

In einer klinischen Studie bekamen 100 Kinder mit HIV-Infektion die lyophilisierte Formulierung von

Rotarix oder Placebo verabreicht. Das Sicherheitsprofil war in beiden Gruppen vergleichbar.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Es wurden einige Fälle von Überdosierung berichtet. Im Allgemeinen war das in diesen Fällenberichtete Profil an unerwünschten Ereignissen vergleichbar mit dem, das nach Verabreichung derempfohlenen Dosis von Rotarix beobachtet wurde.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Rotavirus-Diarrhoe-Impfstoffe, ATC-Code: J07BH01

Schutzwirkung der lyophilisierten Formulierung

In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit gegen Gastroenteritiden, verursacht durch die häufigsten

Genotypen G1P[8], G2P[4], G3P[8], G4P[8] und G9P[8], nachgewiesen. Daneben wurde die

Wirksamkeit gegen die seltenen Rotavirus-Genotypen G8P[4] (schwere Gastroenteritis) und G12P[6](jede Gastroenteritis) gezeigt. Diese Stämme treten weltweit auf.

Klinische Studien zur Beurteilung der Schutzwirkung von Rotarix gegen schwere und alle anderendurch Rotaviren verursachte Gastroenteritiden wurden in Europa, Lateinamerika, Afrika und Asiendurchgeführt.

Der Schweregrad der Gastroenteritis wurde anhand von zwei verschiedenen Kriterien definiert:

- die 20-Punkteskala nach Vesikari, mit der sich das komplette klinische Bild einer durch Rotavirenverursachten Gastroenteritis beurteilen lässt; hierfür werden Schwere und Dauer des Durchfalls und

Erbrechens, Höhe des Fiebers, Dehydrierungsgrad und, ob eine medizinische Behandlungerforderlich ist, berücksichtigt.

oder:

- die klinische Falldefinition auf Grundlage der Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO-

Kriterien)

Die klinische Schutzwirkung wurde in der ATP-Kohorte zur Bestimmung der Wirksamkeit untersucht.

In dieser Kohorte sind alle Probanden aus der ATP-Kohorte zur Bestimmung der Sicherheit enthalten,die an der anschließenden Studienphase zur Bestimmung der Wirksamkeit teilgenommen haben.

Schutzwirkung in Europa

In einer klinischen Studie in Europa wurde die Anwendung unterschiedlicher europäischer

Impfschemata von Rotarix (2, 3 Monate; 2, 4 Monate; 3, 4 Monate; 3, 5 Monate) bei 4 000 Probandenuntersucht.

Nach zwei Dosen Rotarix betrug die Schutzwirkung des Impfstoffes während des ersten und zweiten

Lebensjahres:

1. Lebensjahr 2. Lebensjahr

Rotarix N = 2 572 Rotarix N = 2 554

Placebo N = 1 302 Placebo N = 1 294

Schutzwirkung des Impfstoffes (%) gegen jegliche und schwere Rotavirus-Gastroenteritis[95 % KI]

Genotyp Jegliche Schwere Jegliche Schwere

Rotavirus- Rotavirus- Rotavirus- Rotavirus-

Gastroenteritis Gastroenteritis† Gastroenteritis Gastroenteritis†

G1P[8] 95,6 96,4 82,7 96,5[87,9; 98,8] [85,7; 99,6] [67,8; 91,3] [86,2; 99,6]

G2P[4] 62,0* 74,7* 57,1 89,9[< 0,0; 94,4] [< 0,0; 99,6] [< 0,0; 82,6] [9,4; 99,8]

G3P[8] 89,9 100 79,7 83,1*[9,5; 99,8] [44,8; 100] [< 0,0; 98,1] [< 0,0; 99,7]

G4P[8] 88,3 100 69,6* 87,3[57,5; 97,9] [64,9; 100] [< 0,0; 95,3] [< 0,0; 99,7]

G9P[8] 75,6 94,7 70,5 76,8[51,1; 88,5] [77,9; 99,4] [50,7; 82,8] [50,8; 89,7]

Stämme mit P[8]- 88,2 96,5 75,7 87,5

Genotyp [80,8; 93,0] [90,6; 99,1] [65,0; 83,4] [77,8; 93,4]

Zirkulierende 87,1 95,8 71,9 85,6

Rotavirus- [79,6; 92,1] [89,6; 98,7] [61,2; 79,8] [75,8; 91,9]

Stämme

Schutzwirkung des Impfstoffes (%) gegen Rotavirus-Gastroenteritis, die eine medizinische

Behandlung erfordert[95 % KI]

Zirkulierende 91,8 76,2

Rotavirus- [84; 96,3] [63,0; 85,0]

Stämme

Schutzwirkung des Impfstoffes (%) gegen durch Rotavirus-Gastroenteritis verursachte

Hospitalisierung[95 % KI]

Zirkulierende 100 92,2

Rotavirus- [81,8; 100] [65,6; 99,1]

Stämme† Schwere Rotavirus-Gastroenteritis wurde definiert als Score ≥ 11 auf der Vesikari-Punkteskala.

* Statistisch nicht signifikant (p ≥ 0,05). Diese Daten sollten vorsichtig interpretiert werden.

Während des ersten Lebensjahres nimmt die Schutzwirkung des Impfstoffes mit zunehmender

Schwere der Erkrankung stetig zu und erreicht 100 % (95 % KI: 84,7; 100) bei einem Vesikari-

Score ≥ 17.

Schutzwirkung in Lateinamerika

Rotarix wurde in einer klinischen Studie mit mehr als 20 000 Probanden in Lateinamerika untersucht.

Die Schwere der Gastroenteritis wurde gemäß WHO-Kriterien festgelegt. Die Schutzwirkung des

Impfstoffes gegen schwere, durch Rotaviren verursachte Gastroenteritis, die eine Hospitalisierungund/oder eine Rehydrierung in einer medizinischen Einrichtung erforderlich machte und die Genotyp-spezifische Schutzwirkung nach 2 Dosen Rotarix sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Genotyp Schwere Rotavirus- Schwere Rotavirus-

Gastroenteritis† Gastroenteritis†(1. Lebensjahr) (2. Lebensjahr)

Rotarix N = 9 009 Rotarix N = 7 175

Placebo N = 8 858 Placebo N = 7 062

Schutzwirkung (%) Schutzwirkung (%)[95 % KI] [95 % KI]

Sämtliche 84,7 79,0

Rotavirus- [71,7; 92,4] [66,4; 87,4]

Gastroenteritiden

G1P[8] 91,8 72,4[74,1; 98,4] [34,5; 89,9]

G3P[8] 87,7 71,9*[8,3; 99,7] [< 0,0; 97,1]

G4P[8] 50,8#* 63,1[< 0,0; 99,2] [0,7; 88,2]

G9P[8] 90,6 87,7[61,7; 98,9] [72,9; 95,3]

Stämme mit P[8]- 90,9 79,5

Genotyp [79,2; 96,8] [67,0; 87,9]† Schwere Rotavirus-Gastroenteritis wurde definiert als eine Durchfall-Episode mit oder ohne

Erbrechen, die eine Hospitalisierung und/oder eine Rehydrierung in einer medizinischen Einrichtungerforderlich machte (WHO-Kriterien).

* Statistisch nicht signifikant (p ≥ 0,05). Diese Daten sollten vorsichtig interpretiert werden.

# Die Fallzahl, auf der die Bestimmung der Wirksamkeit gegen G4P[8] beruht, war sehr klein (1 Fallin der Rotarix-Gruppe und 2 Fälle in der Placebo-Gruppe).

Eine kombinierte Analyse von fünf Wirksamkeitsstudien* zeigte während des ersten Lebensjahreseine Schutzwirkung von 71,4 % (95 % KI: 20,1; 91,1) vor einer schweren Rotavirus-Gastroenteritis(Vesikari-Score ≥ 11), die durch den Rotavirus-Genotyp G2P[4] verursacht wurde.

* In diesen Studien betrugen die geschätzten Werte und Konfidenzintervalle:100 % (95 % KI: -1 858,0; 100), 100 % (95 % KI: 21,1; 100), 45,4 % (95 % KI: -81,5; 86,6) bzw.74,7 % (95 % KI: -386,2; 99,6). Für die verbleibende Studie liegen keine entsprechenden Daten vor.

Schutzwirkung in Afrika

In einer in Afrika durchgeführten klinischen Studie (Rotarix: N = 2 974; Placebo: N = 1 443) wurdedie Wirksamkeit von Rotarix untersucht. Dabei wurde Rotarix im Alter von ungefähr 10 und 14

Wochen (2 Dosen) oder im Alter von 6, 10 und 14 Wochen (3 Dosen) verabreicht. Die Wirksamkeitdes Impfstoffes gegen schwere Rotavirus-Gastroenteritis betrug im ersten Lebensjahr 61,2 % (95 %

KI: 44,0; 73,2). Die Schutzwirkung des Impfstoffes (Dosen gepoolt) gegen jegliche und schwere

Rotavirus-Gastroenteritiden wird in der folgenden Tabelle gezeigt:

Genotyp Jegliche Rotavirus- Schwere Rotavirus-

Gastroenteritis Gastroenteritis†

Rotarix N = 2 974 Rotarix N = 2 974

Placebo N = 1 443 Placebo N = 1 443

Schutzwirkung (%) Schutzwirkung (%)[95 % KI] [95 % KI]

G1P[8] 68,3 56,6[53,6; 78,5] [11,8; 78,8]

G2P[4] 49,3 83,8[4,6; 73,0] [9,6; 98,4]

G3P[8] 43,4* 51,5*[< 0,0; 83,7] [< 0,0; 96,5]

G8P[4] 38,7* 63,6[< 0,0; 67,8] [5,9; 86,5]

G9P[8] 41,8* 56,9*[< 0,0; 72,3] [< 0,0; 85,5]

G12P[6] 48,0 55,5*[9,7; 70,0] [< 0,0; 82,2]

Stämme mit P[4]- 39,3 70,9

Genotyp [7,7; 59,9] [37,5; 87,0]

Stämme mit P[6]- 46,6 55,2*

Genotyp [9,4; 68,4] [< 0,0; 81,3]

Stämme mit P[8]- 61,0 59,1

Genotyp [47,3; 71,2] [32,8; 75,3]† Schwere Rotavirus-Gastroenteritis wurde definiert als Score ≥ 11 auf der Vesikari-Punkteskala.

* Statistisch nicht signifikant (p ≥ 0,05). Diese Daten sollten vorsichtig interpretiert werden.

Anhaltende Schutzwirkung bis zu 3 Jahre in Asien

In einer klinischen Studie, die in Asien (Hongkong, Singapur und Taiwan) durchgeführt wurde(gesamte geimpfte Kohorte: Rotarix: N = 5 359; Placebo: N = 5 349), wurde Rotarix unter

Anwendung unterschiedlicher Impfschemata (2, 4 Monate; 3, 4 Monate) untersucht.

Im ersten Jahr (2 Wochen nach der zweiten Dosis bis zum vollendeten 1. Lebensjahr) wurde beibedeutend weniger Säuglingen in der Rotarix-Gruppe eine schwere Rotavirus-Gastroenteritis, diedurch das zirkulierende Wildtyp-Rotavirus verursacht wurde, im Vergleich zur Placebo-Gruppeberichtet (0,0 % versus 0,3 %). Dies entspricht einer Schutzwirkung des Impfstoffes von 100 % (95 %

KI: 72,2; 100).

Die Schutzwirkung des Impfstoffes gegen schwere Rotavirus-Gastroenteritis bis zum vollendeten 2.

Lebensjahr, die nach zwei Dosen Rotarix beobachtet wurde, ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

Schutzwirkung bis zum vollendeten 2. Lebensjahr

Rotarix N = 5 263

Placebo N = 5 256

Schutzwirkung des Impfstoffes (%) gegen schwere Rotavirus-Gastroenteritis[95 % KI]

Genotyp Schwere Rotavirus-Gastroenteritis†

G1P[8] 100[80,8; 100]

G2P[4] 100*[< 0,0; 100]

G3P[8] 94,5[64,9; 99,9]

G9P[8] 91,7[43,8; 99,8]

Stämme mit 95,8

P[8]-Genotyp [83,8; 99,5]

Zirkulierende 96,1

Rotavirus- [85,1; 99,5]

Stämme

Schutzwirkung des Impfstoffes (%) gegen Rotavirus-Gastroenteritis, die eine

Hospitalisierung und/oder eine Rehydrierung in einer medizinischen Einrichtungerforderlich machte[95 % KI]

Zirkulierende 94,2

Rotavirus- [82,2; 98,8]

Stämme† Schwere Rotavirus-Gastroenteritis wurde definiert als Score ≥ 11 auf der Vesikari-Punkteskala.

* Statistisch nicht signifikant (p ≥ 0,05). Diese Daten sollten vorsichtig interpretiert werden.

Während des 3. Lebensjahres gab es keinen Fall einer schweren Rotavirus-Gastroenteritis in der

Rotarix-Gruppe (N = 4 222) versus 13 Fälle (0,3 %) in der Placebo-Gruppe (N = 4 185). Die

Schutzwirkung des Impfstoffes betrug 100 % (95 % KI: 67,5; 100). Die schweren Fälle einer

Rotavirus-Gastroenteritis wurden durch die Rotavirus-Stämme G1P[8], G2P[4], G3P[8] und G9P[8]verursacht. Die Häufigkeit der mit den einzelnen Genotypen assoziierten schweren Rotavirus-

Gastroenteritiden war zu gering, um eine Schutzwirkung zu berechnen. Die Schutzwirkung gegenschwere Rotavirus-Gastroenteritiden, die eine Hospitalisierung erforderlich machten, betrug 100 %(95 % KI: 72,4; 100).

Schutzwirkung der flüssigen Formulierung

Da die Immunantwort nach jeweils zwei Dosen der flüssigen und der lyophilisierten Formulierung von

Rotarix vergleichbar war, kann der Grad der Schutzwirkung, der mit der lyophilisierten Formulierungerreicht wurde, auf die flüssige Formulierung übertragen werden.

Immunantwort

Der immunologische Mechanismus, durch den Rotarix vor einer durch Rotaviren verursachten

Gastroenteritis schützt, ist noch nicht vollständig geklärt. Ein Zusammenhang zwischen der

Antikörperantwort auf die Impfung mit Rotarix und dem Schutz vor Rotavirus-Gastroenteritis ist nichtnachgewiesen.

Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der ursprünglich für Rotavirus seronegativen Probanden (IgA-

Antikörpertiter < 20 U/ml, mit ELISA bestimmt) in Prozent, die einen Antikörpertiter (Anti-Rotavirus-

IgA im Serum) ≥ 20 U/ml ein bis zwei Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis entweder des

Impfstoffes (lyophilisierte Formulierung) oder des Placebos in verschiedenen Studien erreicht haben.

Impfschema Studie wurde Impfstoff Placebodurchgeführt in

N % ≥ 20 U/ml N % ≥ 20 U/ml[95 % KI] [95 % KI]2, 3 Monate Frankreich, 239 82,8 127 8,7

Deutschland [77,5; 87,4] [4,4; 15,0]2, 4 Monate Spanien 186 85,5 89 12,4[79,6; 90,2] [6,3; 21,0]3, 5 Monate Finnland, Italien 180 94,4 114 3,5[90,0; 97,3] [1,0; 8,7]3, 4 Monate Tschechische 182 84,6 90 2,2

Republik [78,5; 89,5] [0,3; 7,8]2, 3 bis 4 Lateinamerika, 11 393 77,9 341 15,1

Monate Länder [73,8; 81,6] [11,7; 19,0]10, 14 Wochen Südafrika, 221 58,4 111 22,5und 6, 10, 14 Malawi [51,6; 64,9] [15,1; 31,4]

Wochen(gepoolt)

In drei vergleichenden, kontrollierten Studien war die Immunantwort, die mit der flüssigen und derlyophilisierten Formulierung von Rotarix erreicht wurde, vergleichbar.

Immunantwort bei Frühgeborenen

In einer klinischen Studie mit Frühgeborenen mit einem Gestationsalter von mindestens 27 Wochenwurde die Immunogenität von Rotarix in einer Untergruppe mit 147 Frühgeborenen untersucht. Eszeigte sich, dass Rotarix in dieser Gruppe immunogen ist; bei 85,7 % (95 % KI: 79,0; 90,9) der

Frühgeborenen waren einen Monat nach der zweiten Impfstoffdosis Antikörpertiter (Anti-Rotavirus-

IgA im Serum) ≥ 20 U/ml nachweisbar (mit ELISA bestimmt).

Effektivität

In Beobachtungsstudien wurde die Effektivität des Impfstoffes gegen schwere, zur Hospitalisierungführende Gastroenteritis durch Rotaviren der häufigsten Genotypen G1P[8], G2P[4], G3P[8], G4P[8]und G9P[8] sowie durch die selteneren Rotavirus-Genotypen G9P[4] und G9P[6] nachgewiesen. Allediese Stämme zirkulieren weltweit.

Effektivität nach 2 Dosen bezüglich der Verhinderung von Rotavirus-Gastroenteritiden, die zu einer

Hospitalisierung führen

Länder Altersbereich N(1) Stämme Effektivität

Zeitraum (Fälle/Kontrollen) % [95 % KI]

Länder mit hohem Einkommen

Belgien < 4 J 160/198 Alle 90 [81; 95]2008 - 2010(2) 3-11 M 91 [75; 97]< 4 J 41/53 G1P[8] 95 [78; 99]< 4 J 80/103 G2P[4] 85 [64; 94]3-11 M 83 [22; 96](3)< 4 J 12/13 G3P[8] 87* [< 0; 98](3)< 4 J 16/17 G4P[8] 90 [19; 99](3)

Singapur < 5 J 136/272 Alle 84 [32; 96]2008 - 2010(2) 89/89 G1P[8] 91 [30; 99]

Taiwan < 3 J 184/1 623(4) Alle 92 [75; 98]2009 - 2011 G1P[8] 95 [69; 100]

USA < 2 J 85/1 062(5) Alle 85 [73; 92]2010 - 2011 G1P[8] 88 [68; 95]

G2P[4] 88 [68; 95]8-11 M Alle 89 [48; 98]

USA < 5 J 74/255(4) Alle 68 [34; 85]2009 - 2011

Länder mit mittlerem Einkommen

Bolivien < 3 J 300/974 Alle 77 [65; 84](6)2010 - 2011 6-11 M 77 [51; 89]< 3 J G9P[8] 85 [69; 93]6-11 M 90 [65; 97]< 3 J G3P[8] 93 [70; 98]

G2P[4] 69 [14; 89]

G9P[6] 87 [19; 98]

Brasilien < 2 J 115/1 481 Alle 72 [44; 85](6)2008 - 2011 G1P[8] 89 [78; 95]

G2P[4] 76 [64; 84]

Brasilien < 3 J 249/249(5) Alle 76 [58; 86]2008 - 2009(2) 3-11 M 96 [68; 99]< 3 J 222/222(5) G2P[4] 75 [57; 86]3-11 M 95 [66; 99](3)

El Salvador < 2 J 251/770(5) Alle 76 [64; 84](6)2007 - 2009 6-11 M 83 [68; 91]

Guatemala < 4 J NA(7) Alle 63 [23; 82]2012 - 2013

Mexiko < 2 J 9/17(5) G9P[4] 94 [16; 100]

Länder mit niedrigem Einkommen

Malawi < 2 J 81/286(5) Alle 63 [23; 83]2012 - 2014

M: Monate

J: Jahre

* Statistisch nicht signifikant (p ≥ 0,05). Diese Daten sollten mit Vorsicht interpretiert werden.(1) Die Anzahl der vollständig geimpften (2 Dosen) und nicht geimpften Fälle und Kontrollen ist angegeben.(2) GSK-gesponserte Studien(3) Daten aus einer Post-Hoc-Analyse(4) Die Effektivität des Impfstoffes wurde anhand einer Rotavirus-negativen Krankenhaus-Kontrollgruppeberechnet. (Die Schätzungen aus Taiwan wurden anhand einer Kombination aus einer Rotavirus-negativen

Krankenhaus-Kontrollgruppe und einer Nicht-Durchfall-Krankenhaus-Kontrollgruppe berechnet.)(5) Die Effektivität des Impfstoffes wurde anhand einer Kontrollgruppe aus dem nachbarschaftlichen Umfeldberechnet.(6) Bei Kindern, die nicht die vollständige Impfserie erhalten haben, lag die Effektivität nach einer Dosis im

Bereich von 51 % (95 % KI: 26; 67, El Salvador) bis 60 % (95 % KI: 37; 75, Brasilien).(7) NA: Daten nicht verfügbar. Die Schätzung der Effektivität des Impfstoffs basiert auf 41 vollständig geimpften

Fällen und 175 vollständig geimpften Kontrollen.

Auswirkung auf die Mortalität§2 bis 4 Jahre nach der Einführung des Impfstoffes zeigten Studien zur Auswirkung auf die Mortalität,die in Panama, Brasilien und Mexiko mit Rotarix durchgeführt wurden, eine Abnahme der Mortalität,die durch jeglichen Durchfall verursacht wurde, zwischen 17 % und 73 % bei Kindern im Alter vonunter 5 Jahren.

Auswirkung auf die Hospitalisierung§

In einer retrospektiven Datenbank-Studie, die in Belgien bei Kindern im Alter von 5 Jahren und jüngerdurchgeführt wurde, betrug zwei Jahre nach der Einführung des Impfstoffes die direkte und indirekte

Auswirkung der Impfung mit Rotarix auf die Rotavirus-bedingte Hospitalisierung zwischen 64 %(95 % KI: 49; 76) und 80 % (95 % KI: 77; 83). In ähnlichen Studien, die in Armenien, Australien,

Brasilien, Kanada, El Salvador und Sambia durchgeführt wurden, wurde zwischen 2 und 4 Jahrennach der Einführung des Impfstoffes eine Reduktion der Hospitalisierung von 45 % bis 93 % gezeigt.

Außerdem zeigten neun Studien in Afrika und Lateinamerika zur Auswirkung auf die

Hospitalisierung, die durch jeglichen Durchfall verursacht wurde, eine Reduktion von 14 % bis 57 %zwischen 2 und 5 Jahren nach der Einführung des Impfstoffes.

§Hinweis: Studien zur Untersuchung der Auswirkung auf ein bestimmtes Ereignis sind dazu bestimmt,einen zeitlichen Zusammenhang, aber nicht einen ursächlichen Zusammenhang zwischen der

Erkrankung und der Impfung nachzuweisen. Die natürliche Fluktuation der Inzidenz der Erkrankungkann den beobachteten zeitlichen Effekt auch beeinflussen.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe lassen diepräklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Saccharose

Dinatriumadipat

Dulbecco‘s modifiziertes Eagle-Medium (DMEM) (enthält Phenylalanin, Natrium, Glucose undandere Substanzen)

Steriles Wasser

6.2 Inkompatibilitäten

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Haltbarkeit

- Fertigapplikator für die orale Verabreichung: 3 Jahre

- Tube zum Ausdrücken mit einer Membran und einer Tubenkappe: 3 Jahre

- Multi-Monodosenpräsentation mit 5 Einzeldosis-Tuben zum Ausdrücken, verbunden durcheinen Riegel: 2 Jahre

Nach Anbruch muss der Impfstoff sofort verabreicht werden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C).

Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Fertigapplikator für die orale Verabreichung1,5 ml Suspension zum Einnehmen in einem Fertigapplikator für die orale Verabreichung (Typ I-

Glas) mit einem Kolbendichtungsstopfen (Butylgummi) und Schutzkappe (Butylgummi) in

Packungsgrößen zu 1, 5, 10 oder 25.

Tube zum Ausdrücken1,5 ml Suspension zum Einnehmen in einer Tube zum Ausdrücken (Polyethylen) mit einer Membranund einer Tubenkappe (Polypropylen) in Packungsgrößen zu 1, 10 oder 50.

Multi-Monodosenpräsentation mit 5 Einzeldosis-Tuben zum Ausdrücken, verbunden durch einen

Riegel1,5 ml Suspension zum Einnehmen in einer Tube zum Ausdrücken (Polyethylen) in einer Multi-

Monodosenpräsentation mit 5 Einzeldosis-Tuben zum Ausdrücken, verbunden durch einen Riegel ineiner Packungsgröße zu 50 Tuben.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung

Der Impfstoff ist eine klare und farblose Flüssigkeit, die frei von sichtbaren Partikeln ist. Der

Impfstoff ist zur oralen Anwendung bestimmt.

Der Impfstoff ist gebrauchsfertig, d. h. es ist keine Rekonstitution oder Verdünnung erforderlich. Der

Impfstoff wird oral verabreicht und darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Lösungen gemischtwerden.

Der Impfstoff ist vor der Verabreichung per Augenschein auf Fremdpartikel und/oder physikalische

Veränderungen zu untersuchen. Falls solche Abweichungen beobachtet werden, ist der Impfstoff zuverwerfen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

Hinweise für die Verabreichung des Impfstoffes in einem Fertigapplikator für die orale

Verabreichung:

Schutzkappe1. Entfernen Sie die Schutzkappe2. Dieser Impfstoff ist ausschließlich 3. Nicht injizieren.

vom Applikator für die orale zur oralen Verabreichung bestimmt.

Verabreichung. Das Kind sollte eine zurückgelehntesitzende Position einnehmen.

Verabreichen Sie den gesamten

Inhalt des Applikators für die orale

Verabreichung oral (an die Innenseiteder Wange).

Bitte entsorgen Sie den leeren Applikator für die orale Verabreichung und die Schutzkappe ingenehmigten Behältnissen für biologischen Abfall gemäß den lokalen Vorschriften.

Hinweise für die Verabreichung des Impfstoffes in einer Tube zum Ausdrücken:

Bitte lesen Sie die Hinweise für den Gebrauch vollständig, bevor Sie den Impfstoff verabreichen.

A. Was Sie vor der Verabreichung von Rotarixbeachten müssen

* Prüfen Sie das Verfalldatum.

* Prüfen Sie, ob die Tube unbeschädigt und nicht Membranbereits geöffnet ist.

* Prüfen Sie, ob der Impfstoff klar und farblos und Tubefrei von Partikeln ist.

Dorn

Wenn Sie etwas Ungewöhnliches feststellen,verwenden Sie den Impfstoff nicht. Kappe

* Dieser Impfstoff wird oral - direkt aus der Tube -verabreicht.

* Der Impfstoff ist gebrauchsfertig - Sie brauchenihn nicht zu rekonstituieren oder zu verdünnen.

B. Vorbereitung der Tube1. Ziehen Sie die Kappe ab.

* Behalten Sie die Kappe - Sie benötigen diese, umdie Membran zu durchstechen.

* Halten Sie die Tube aufrecht.

2. Klopfen Sie mehrmals an die Spitze der Tube bissie frei von jeglicher Flüssigkeit ist.

* Entfernen Sie jegliche Flüssigkeit von der dünnsten

Stelle der Tube durch Klopfen direkt unterhalb der

Membran.

3. Handhabung der Kappe zum Öffnen der Tube

Membran

Dorn

* Halten Sie die Tube weiterhin aufrecht.

* Halten Sie die Tube an der Seite fest.

* Auf der Oberseite der Kappe befindet sich in der

Mitte ein kleiner Dorn.

* Drehen Sie die Kappe um 180 Grad auf den Kopf.

4. Öffnen der Tube

* Sie brauchen nicht zu drehen. Drücken Sie die

Kappe herunter, um die Membran zu Kappedurchstechen.

herunter-

* Nehmen Sie die Kappe dann ab.drücken

C. Korrektes Öffnen der Tube prüfen1. Prüfen Sie, ob die Membran durchstochen wurde.

* In der Tubenspitze sollte eine Öffnung sein. Öffnung2. Was Sie beachten müssen, wenn die Membrannicht durchstochen wurde:

* Wenn die Membran nicht durchstochen wurde,kehren Sie zurück zu Abschnitt B und wiederholen

Sie die Schritte 2, 3 und 4.

D. Verabreichen des Impfstoffes

* Prüfen Sie nach dem Öffnen der Tube, ob die

Flüssigkeit klar und frei von Partikeln ist.

Wenn Sie etwas Ungewöhnliches feststellen, Ausschließlichverwenden Sie den Impfstoff nicht. zur oralen

* Verabreichen Sie den Impfstoff sofort. Verabreichung1. Setzen Sie das Kind in die richtige Position, umden Impfstoff zu verabreichen.

* Das Kind sollte leicht zurückgelehnt sitzen.

2. Verabreichen des Impfstoffes

* Drücken Sie die Flüssigkeit vorsichtig aus der Tubein den Mund des Kindes - an die Innenseite der

Wange.

* Sie müssen die Tube möglicherweise mehrmalszusammendrücken, um den gesamten Impfstoffherauszubekommen - ein Tropfen kann in der

Tubenspitze bleiben.

Bitte entsorgen Sie die leere Tube und die Kappe in genehmigten Behältnissen für biologischen Abfallgemäß den lokalen Vorschriften.

Hinweise für die Verabreichung des Impfstoffes in einer Multi-Monodosenpräsentation mit 5

Einzeldosis-Tuben zum Ausdrücken, verbunden durch einen Riegel:

Bitte lesen Sie die Hinweise für den Gebrauch vollständig, bevor Sie den Impfstoff verabreichen.

* Dieser Impfstoff wird oral direkt aus einer einzelnen Tube verabreicht.

* Eine Tube für die orale Verabreichung liefert eine Impfstoffdosis.

* Dieser Impfstoff ist gebrauchsfertig - er darf nicht mit irgendetwas anderem vermischt werden.

A. Was Sie vor der Verabreichung von Rotarixbeachten müssen1. Prüfen Sie das Verfalldatum auf dem Verbindungs- verwendbar bis (MM/JJJJ)

Verbindungsriegel. riegel2. Prüfen Sie, ob der Impfstoff in den Tuben für dieorale Verabreichung klar, farblos und frei von Hals

Partikeln ist.

- Verwenden Sie keine der Tuben für dieorale Verabreichung am Körper

Verbindungsriegel, wenn Sie etwas

Ungewöhnliches feststellen. Steg3. Prüfen Sie, ob jede einzelne Tube für die orale

Verabreichung unbeschädigt und nochverschlossen ist.

- Verwenden Sie die betroffene Tube für Einzeldosistube für dieorale Verabreichungdie orale Verabreichung nicht, wenn Sieetwas Ungewöhnliches feststellen.

B. Vorbereitung der Tube für die orale

Verabreichung1. Um eine Tube für die orale Verabreichung anverwendbar bis (MM/JJJJ)einem Ende beginnend von den anderen zutrennen:a) Halten Sie den Steg einer der Tuben für dieorale Verabreichung am Ende, um sie von ziehenden anderen zu trennen.b) Halten Sie mit Ihrer anderen Hand den

Steg der benachbarten Tube.c) Ziehen Sie am Steg und reißen Sie ihn vonder benachbarten Tube ab.

2. Um die abgetrennte Tube für die orale

Verabreichung zu öffnen:d) Halten Sie die abgetrennte Tube für dieorale Verabreichung aufrecht.e) Halten Sie den Steg der abgetrennten Tube drehen ziehenfür die orale Verabreichung in der einen

Hand und den Verbindungsriegel in deranderen Hand. Halten Sie die Tube für dieorale Verabreichung nicht am Körper fest.

Sie könnten etwas vom Impfstoffherausdrücken.

f) Drehen Sie die abgetrennte Tube für dieorale Verabreichung.

g) Ziehen Sie sie vom Verbindungsriegel ab.

C. Orale Verabreichung des Impfstoffesunmittelbar nach dem Öffnen1. Um das Kind für die Verabreichung des

Impfstoffes in die richtige Position zu setzen:

* Sollte das Kind leicht zurückgelehnt sitzen.

2. Um den Impfstoff oral zu verabreichen:

* Drücken Sie die Flüssigkeit vorsichtig ausder Tube in den Mund des Kindes, an die Ausschließlich

Innenseite der Wange. zur oralen

* Sie müssen die Tube für die orale Verabreichung

Verabreichung möglicherweise mehrmalszusammendrücken, um den gesamten

Impfstoff herauszubekommen - ein

Tropfen kann in der Tube für die orale

Verabreichung bleiben.

D. Verstauen Sie die verbliebenen Dosen sofort im

Kühlschrank

Unbenutzte Tuben für die orale Verabreichung, die Sofort zurück in densich noch am Verbindungsriegel befinden, müssen Kühlschrank legensofort nach Verwendung einer Tube für die orale

Verabreichung zurück in den Kühlschrank gelegt 2 °C bis 8 °C

werden. Somit können die unbenutzten Tuben fürdie orale Verabreichung für die nächste Impfungverwendet werden.

Bitte entsorgen Sie die verwendeten Tuben für die orale Verabreichung in genehmigten Behältnissenfür biologischen Abfall gemäß den lokalen Vorschriften.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

GlaxoSmithKline Biologicals SA

Rue de l'Institut 89

B-1330 Rixensart, Belgien

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

Fertigapplikator für die orale Verabreichung

EU/1/05/330/005

EU/1/05/330/006

EU/1/05/330/007

EU/1/05/330/008

Tube zum Ausdrücken

EU/1/05/330/009

EU/1/05/330/010

EU/1/05/330/011

Multi-Monodosenpräsentation mit 5 Einzeldosis-Tuben zum Ausdrücken, verbunden durch einen

Riegel

EU/1/05/330/012

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Februar 2006

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 14. Januar 2016

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.