Angewendet bei: gemischte Dyslipidämie; Hypercholesterinämie und Hypertriglyzeridämie
Art der Anwendung: oral
Substanz: Rosuvastatin + Fenofibrat (Statin + Fibrat)
ATC: C10BA09 (Kardiovaskuläres System | Mittel, die den Lipidstoffwechsel Beeinflussen, Kombinationen | Kombinationen verschiedener Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen)
Bei Lebererkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Bei Nierenerkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Vermeiden Sie während der Behandlung Alkohol.
Dieses Arzneimittel kann die Leber beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Holen Sie ärztlichen Rat ein, wenn unerklärliche Muskelschmerzen auftreten.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Ältere Menschen können ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen haben.
Rosuvastatin + Fenofibrat wird bei Erwachsenen zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen eingesetzt, besonders wenn hohes LDL-Cholesterin mit hohen Triglyceriden oder niedrigem HDL-Cholesterin verbunden ist. Rosuvastatin ist ein Statin und senkt die Cholesterinbildung in der Leber, während Fenofibrat Triglyceride senkt und HDL erhöhen kann.
Die Einnahme erfolgt oral in der verordneten Dosis, meist zusammen mit Ernährung, Bewegung, Gewichtskontrolle und gegebenenfalls Diabetesbehandlung. Die Kombination ist normalerweise nicht der erste Behandlungsschritt; der Arzt kann einzelne Wirkstoffe zuerst beginnen oder anpassen. Setzen Sie die Behandlung nicht ohne ärztlichen Rat ab, da Blutfette wieder steigen können.
Nebenwirkungen können Muskelschmerzen, Krämpfe, Schwäche, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Kopfschmerzen, erhöhte Leberwerte oder veränderte Nierenfunktion sein. Das Risiko für Muskelschäden ist höher bei älteren Patienten, Nierenerkrankung, unbehandelter Schilddrüsenunterfunktion, hohen Dosen, starkem Alkoholkonsum oder bestimmten Begleitmedikamenten.
Kontaktieren Sie sofort den Arzt bei unerklärlichen Muskelschmerzen, starker Schwäche, Fieber, dunklem Urin, Gelbsucht, starken Bauchschmerzen, anhaltender Übelkeit oder Allergien. Informieren Sie über Leber-, Nieren- oder Gallenblasenerkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit und alle Medikamente. Kontrollen von Blutfetten, Leber, Nieren und Kreatinkinase können nötig sein.