Packungsbeilage POTELIGEO 4mg / ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Angewendet bei: Krebs

Art der Anwendung: Infusion

Substanz: Mogamulizumab (monoklonaler Antikörper)

ATC: L01FX09 (Antineoplastische und Immunmodulierende Mittel | Monoklonale Antikörper und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate | Andere monoklonale Antikörper und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate)

Hinweise:
Anaphylaxie
Anaphylaxie

Risiko einer schweren allergischen Reaktion. Suchen Sie bei schweren Symptomen sofort medizinische Hilfe.

Zusätzliche Überwachung
Zusätzliche Überwachung

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.

Warnhinweis während der Stillzeit
Warnhinweis während der Stillzeit

Während der Stillzeit nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.

Warnhinweis während der Schwangerschaft
Warnhinweis während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.

Mogamulizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der zur Behandlung von kutanem T-Zell-Lymphom (CTCL) und peripherer T-Zell-Leukämie (PTCL) eingesetzt wird. Es wirkt, indem es den CCR4-Rezeptor auf der Oberfläche von Krebszellen angreift und das Immunsystem stimuliert, diese zu zerstören.

Das Medikament wird intravenös verabreicht, in der Regel einmal wöchentlich während der ersten Behandlungszyklen und später in längeren Abständen. Häufige Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Müdigkeit, Übelkeit und Infektionen.

Mogamulizumab ist kontraindiziert bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem seiner Hilfsstoffe. Seine Anwendung erfordert auch eine sorgfältige Überwachung, um schwere Nebenwirkungen wie das Zytokinfreisetzungssyndrom zu verhindern.

Dieses Medikament ist eine wichtige Option für Patienten mit CTCL oder PTCL, da es hilft, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern.

Allgemeine Daten zu POTELIGEO 4mg / ml

  • Substanz: Mogamulizumab
  • Datum der letzten Medikamentenliste: 01-06-2026
  • Produktcode: W67184001
  • Konzentration: 4mg / ml
  • Darreichungsform: Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
  • Menge: 1
  • Produktart: Originalpräparat
  • Preis: 6387.88 RON
  • Abgabebedingungen: P-RF - Arzneimittel, die mit einer ärztlichen Verschreibung abgegeben werden, die in der Apotheke einbehalten wird und nicht erneuert werden kann.

Marketing autorisation

  • Zulassungshersteller: PIRAMAL HEALTHCARE UK LTD. - MAREA BRITANIE
  • Zulassungsinhaber: KYOWA KIRIN HOLDINGS B.V. - OLANDA
  • Zulassungsnummer: 1756/2018/01
  • Haltbarkeit: 3 Jahre-ungeöffnete Flasche

Vergütungslisten für POTELIGEO 4mg / ml Kyowa Kirin Holdings

NGP 3 (C2) - NGP onkologie

Preis

Zuzahlung

Patient

6387.88 RON

6387.88 RON

0.00 RON

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels POTELIGEO 4mg / ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

POTELIGEO 4 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Durchstechflasche enthält 20 mg Mogamulizumab in 5 ml Konzentrat. Dies entspricht 4 mg/ml.

Mogamulizumab wird mittels DNA-Rekombinationstechnik aus Ovarialzellen des Chinesischen

Hamsters gewonnen.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.

Klare bis leicht opaleszente farblose Lösung.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

POTELIGEO ist indiziert zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Mycosis fungoides (MF)oder Sézary-Syndrom (SS), die mindestens eine vorherige systemische Therapie erhalten haben.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Die Behandlung muss von Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung von Krebs eingeleitet undüberwacht werden und sollte nur von medizinischem Fachpersonal in einem Umfeld durchgeführtwerden, in dem Reanimationsgeräte zur Verfügung stehen.

Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt 1 mg/kg Mogamulizumab als intravenöse Infusion über mindestens60 Minuten. Die Anwendung erfolgt wöchentlich an den Tagen 1, 8, 15 und 22 des ersten 28-tägigen

Zyklus. Anschließend erfolgen die Infusionen alle zwei Wochen an den Tagen 1 und 15 jedesnachfolgenden 28-tägigen Zyklus bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder inakzeptabler Toxizität.

POTELIGEO sollte innerhalb von 2 Tagen nach einem geplanten Termin verabreicht werden. Wirdeine Dosis um mehr als 2 Tage versäumt, sollte die nächste Dosis so schnell wie möglich verabreichtwerden. Danach sollte der Dosierungsplan fortgesetzt werden, wobei die Dosen an den neuangesetzten Terminen zu verabreichen sind.

Für die erste POTELIGEO-Infusion wird eine Prämedikation mit einem Antipyretikum und

Antihistaminikum empfohlen. Wenn eine Infusionsreaktion auftritt, ist die Prämedikation auch bei dennachfolgenden POTELIGEO-Infusionen zu verabreichen.

Änderung der Dosis

Dermatologische Reaktionen

Bei Patienten, die Mogamulizumab erhielten, sind Fälle von Medikamentenausschlag aufgetreten, vondenen einige schwer und/oder schwerwiegend waren.

* Im Fall eines (arzneimittelassoziierten) Ausschlags mit Schweregrad 2 oder 3 (mäßig oderschwer) muss die Behandlung mit Mogamulizumab unterbrochen werden. Der Ausschlag sollteangemessen behandelt werden, bis er sich zu Grad 1 oder weniger verbessert (leichter

Schweregrad); zu diesem Zeitpunkt kann die Mogamulizumab-Behandlung wiederaufgenommen werden.

* Bei Auftreten eines lebensbedrohlichen Hautausschlags (Grad 4) muss POTELIGEO dauerhaftabgesetzt werden (siehe Abschnitt 4.4).

Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion

* Die Infusion von POTELIGEO sollte bei leichten bis schweren (Grad 1-3) Infusionsreaktionenvorübergehend unterbrochen werden und Symptome sollten behandelt werden. Wenn die

Infusion nach Abklingen der Symptome wieder aufgenommen wird, sollte die Infusionsrate ummindestens 50 % verringert werden. Tritt die Reaktion wiederholt auf, sollte ein Abbruch der

Infusion in Betracht gezogen werden (siehe Abschnitt 4.4).

* Bei Auftreten einer lebensbedrohlichen Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion (Grad 4)muss POTELIGEO dauerhaft abgesetzt werden (siehe Abschnitt 4.4).

Besondere Patientengruppen
Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von POTELIGEO bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren istnicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Nierenfunktionsbeeinträchtigung

Auf Grundlage der Ergebnisse einer pharmakokinetischen Populationsanalyse wird keine

Dosisanpassung bei Patienten mit leichter bis schwerer Nierenfunktionsbeeinträchtigung empfohlen(siehe Abschnitt 5.2).

Beeinträchtigung der Leber

Auf Grundlage der Ergebnisse einer pharmakokinetischen Populationsanalyse wird keine

Dosisanpassung bei Patienten mit leichter oder mäßiger Beeinträchtigung der Leber empfohlen.

POTELIGEO wurde nicht bei Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Leber geprüft (siehe

Abschnitt 5.2).

Art der Anwendung

POTELIGEO ist zur intravenösen Anwendung bestimmt. Es darf nur als intravenöse Infusion übereinen Zeitraum von mindestens 60 Minuten verabreicht werden. Siehe obige Empfehlungen für den

Fall des Auftretens von Infusionsreaktionen.

Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des

Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.

Dermatologische Reaktionen

Bei Patienten, die Mogamulizumab erhielten, sind Fälle von Medikamentenausschlag aufgetreten, vondenen einige schwer und/oder schwerwiegend waren.

Wenn Mogamulizumab an Patienten mit anderen T-Zell-Lymphomen als MF oder SS verabreichtwurde, sind bei weniger als 1 % der Patienten während der klinischen Studien und auch nach der

Markteinführung schwerwiegende Hautreaktionen einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) undtoxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) berichtet worden, darunter einige Fälle mit tödlichem

Ausgang. Die Patienten sollten engmaschig auf Symptome oder Anzeichen überwacht werden, die auf

SJS oder TEN hindeuten. Wenn solche Symptome auftreten, sollte die Verabreichung von

POTELIGEO unterbrochen und die Behandlung nicht wieder aufgenommen werden, es sei denn, dass

SJS oder TEN ausgeschlossen werden können und die Hautreaktion bis auf Grad 1 oder wenigerzurückgegangen ist. Bei Auftreten von SJS/TEN ist eine angemessene medizinische Therapieerforderlich. Hinweise zur Änderung der Dosis, siehe Abschnitt 4.2.

Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion

Akute Infusionsreaktionen (IR) wurden bei Patienten beobachtet, die mit Mogamulizumab behandeltwurden. Die IR waren zumeist mild oder mäßig ausgeprägt, es gab jedoch einige Berichte überschwere Reaktionen (Grad 3). Die IR treten zumeist während oder kurz nach der ersten Infusion auf(alle innerhalb von 24 Stunden nach der Anwendung), wobei die Inzidenz im Verlauf dernachfolgenden Behandlungen abnimmt.

Die Patienten sollten während und nach der Infusion sorgfältig überwacht werden. Wenn eineanaphylaktische Reaktion auftritt, ist die Anwendung von Mogamulizumab sofort und dauerhafteinzustellen und eine angemessene medizinische Behandlung einzuleiten.

Wenn eine IR auftritt, sollte die Infusion unterbrochen und eine angemessene medizinische

Versorgung eingeleitet werden.

Die Infusion kann nach dem Rückgang der Symptome mit geringerer Infusionsrate wiederaufgenommen werden. Hinweise zur Prämedikation und Änderung der Dosis, siehe Abschnitt 4.2.

Infektionen

Bei Probanden mit MF oder SS, die mit Mogamulizumab behandelt wurden, besteht ein erhöhtes

Risiko für schwerwiegende Infektion und/oder Virusreaktivierung. Die Kombination von

Mogamulizumab mit systemischen immunmodulierenden Arzneimitteln oder mit anderenzugelassenen Therapien für MF oder SS wurde nicht geprüft und wird daher nicht empfohlen,insbesondere in Anbetracht des Risikos schwerer Infektionen bei mit Mogamulizumab behandelten

Patienten. Topische Steroide oder systemische Corticosteroide in niedriger Dosierung können währendder Behandlung mit Mogamulizumab verwendet werden. Das Risiko einer schwerwiegenden Infektionund/oder Virusreaktivierung kann jedoch bei gleichzeitiger Verabreichung mit systemischen

Immunsuppressiva höher sein. Die Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome einer Infektionüberwacht und gegebenenfalls umgehend behandelt werden.

Vor Beginn der Behandlung mit Mogamulizumab sollten die Patienten auf Hepatitis-B-Infektiongetestet werden. Für Patienten mit positiven Tests auf aktuelle/frühere Hepatitis-B-Infektion wirdempfohlen, einen Facharzt mit Kenntnissen in der Behandlung von Hepatitis B zu konsultieren, der in

Bezug auf geeignete Maßnahmen gegen eine Hepatitis-B-Reaktivierung beraten kann.

Komplikationen bei allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantationen (HSCT) nach

Mogamulizumab-Gabe

Komplikationen einschließlich schwerer Graft-versus-Host-Reaktion (GVHD) wurden bei Patientenmit anderen T-Zell-Lymphomen als MF oder SS berichtet, die nach der Gabe von Mogamulizumabeine allogene HSCT erhielten.

Den Berichten zufolge besteht ein höheres Risiko für Transplantationskomplikationen, wenn

Mogamulizumab innerhalb eines kurzen Zeitraums (etwa 50 Tage) vor der HSCT verabreicht wird.

Die Patienten müssen engmaschig auf frühe Hinweise auf transplantationsbedingte Komplikationenbeobachtet werden.

Die Sicherheit der Behandlung mit Mogamulizumab nach autologer oder allogener HSCT wurde nichtgeprüft.

Tumorlyse-Syndrom

Das Tumorlyse-Syndrom (TLS) wurde bei Mogamulizumab-Patienten beobachtet. Am häufigstenwurde TLS im ersten Monat der Behandlung beobachtet. Patienten mit rasch proliferierendem Tumorund hoher Tumorlast sind von TLS bedroht. Bei den Patienten sollten Elektrolytstatus, Hydration und

Nierenfunktion, insbesondere im ersten Behandlungsmonat, durch geeignete Labor- und klinische

Tests engmaschig überwacht und nach bester medizinischer Praxis behandelt werden. Die Behandlungdes TLS kann aggressive Hydrierung, die Korrektur von Elektrolytabweichungen, eineantihyperurikämisch wirksame Therapie und unterstützende Maßnahmen beinhalten.

Herzerkrankungen

Ein Fall von akutem Myokardinfarkt wurde in einer klinischen Studie bei einem Patienten mit MF/SSbeobachtet, der Mogamulizumab erhalten hatte. In den klinischen Studien gab es bei Patienten mitanderen T-Zell-Lymphomen Berichte über Stress-Kardiomyopathie (1 Fall) und akuten

Myokardinfarkt (1 Fall). Die Probanden hatten eine Krankengeschichte mit verschiedenen

Risikofaktoren. Patienten mit Risikofaktoren im Zusammenhang mit Herzerkrankungen solltenüberwacht werden, und es sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Großzell-Transformation (LCT)

Es gibt nur begrenzte Daten über Patienten mit LCT.

Sonstiges

Mogamulizumab darf nicht subkutan oder intramuskulär, als schnelle intravenöse Infusion oder alsintravenöser Bolus verabreicht werden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium pro Dosis, d. h. es ist nahezu 'natriumfrei“.

Dieses Arzneimittel enthält 1 mg Polysorbat 80 in jeder Durchstechflasche, entsprechend 0,2 mg/ml.

Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Gebärfähige Frauen/Empfängnisverhütung bei Frauen

Gebärfähige Frauen sollten während der Behandlung mit POTELIGEO und nach der Behandlungmindestens 6 Monate lang eine wirksame Verhütung anwenden.

Schwangerschaft

Es liegen keine Daten über die Anwendung von Mogamulizumab bei Schwangeren vor. Obwohl

Mogamulizumab bei Cynomolgus-Affen die Plazentaschranke passiert, ergaben tierexperimentelle

Studien keine Hinweise, abgesehen von den pharmakologischen Effekten bei Feten, auf direkte oderindirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

Aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Mogamulizumab während der Schwangerschaftvermieden werden.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Mogamulizumab in die Muttermilch übergeht. Es ist bekannt, dass IgG-

Antikörper beim Menschen in den ersten Tagen nach der Geburt in die Muttermilch übergehen undbald darauf auf niedrige Konzentrationen absinken. Daher kann in diesem kurzen Zeitraum ein Risikofür das gestillte Kind nicht ausgeschlossen werden. Danach könnte POTELIGEO bei klinischer

Notwendigkeit während der Stillzeit eingesetzt werden.

Fertilität

Klinische Daten zu den Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen liegen für Mogamulizumabnicht vor. Es wurden keine spezifischen tierexperimentellen Studien zur Bewertung der Wirkung von

Mogamulizumab auf die Fertilität durchgeführt. In Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe an

Cynomolgus-Affen wurden keine unerwünschten Arzneimittelwirkungen auf die männlichen undweiblichen Fortpflanzungsorgane beobachtet (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Mogamulizumab hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienenvon Maschinen. Nach der Verabreichung von Mogamulizumab kann Ermüdung/Fatigue auftreten(siehe Abschnitt 4.8).

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die am häufigsten berichteten schwerwiegenden Nebenwirkungen waren Pneumonie, Fieber, Reaktionim Zusammenhang mit einer Infusion und Zellulitis.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Reaktion im Zusammenhang mit der Infusionund Ausschlag (Medikamentenausschlag), zumeist nicht schwerwiegend, mit dem Schweregrad 1oder 2.

Schwere Nebenwirkungen waren respiratorische Insuffizienz des Schweregrades 4 (1,1 %),

Nebenwirkungen des Schweregrades 5 waren Polymyositis und Sepsis (jeweils 0,5 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen sind nach Systemorganklasse und Häufigkeit geordnet aufgeführt. Für die

Häufigkeitsangaben gilt die folgende Konvention: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10);gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100); selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000); sehr selten (< 1/10 000); nichtbekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder

Häufigkeitsklasse werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad dargestellt.

Tabelle 1: Nebenwirkungen, die bei Behandlung mit POTELIGEO identifiziert wurden

Systemorganklasse (SOC) Häufigkeit Nebenwirkung

Anämie, Neutropenie, Leukopenie,

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Häufig

Thrombozytopenie

Endokrine Erkrankungen Häufig Hypothyreose

Sehr häufig Obstipation, Diarrhö, Übelkeit, Stomatitis

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig Erbrechen

Häufig Kolitis

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am

Sehr häufig Ermüdung/Fatigue, Ödem peripher, Fieber

Verabreichungsort

Leber- und Gallenerkrankungen Gelegentlich Akute Hepatitis, Hepatitis

Sehr häufig Infektionena

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig Infektion der oberen Atemwege

Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe Reaktion im Zusammenhang mit einer

Sehr häufigbedingte Komplikationen Infusion

Alaninaminotransferase erhöht,

Aspartataminotransferase erhöht, alkalische

Untersuchungen Häufig

Phosphatase im Blut erhöht,

Lymphozytenzahl erniedrigt

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Gelegentlich Tumorlyse-Syndrom

Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig Kopfschmerz

Systemorganklasse (SOC) Häufigkeit Nebenwirkung

Medikamentenausschlag (einschließlich

Erkrankungen der Haut und des Sehr häufig

Hautausschlag)

Unterhautgewebes

Nicht bekannt Granulomba Follikulitis, Zellulitis, Candidose, Pneumonie, Sepsis, Hautinfektion, Otitis externa, Herpes zoster, Hautinfektion mit

Staphylokokken, Harnwegsinfektion, Herpes simplex und Cytomegalie-Virus.b Einschließlich Fälle von Granulomen der Haut (Kopfhaut, periaurikulärer Bereich und Rumpf) und der Knochen (Sternum,

Schädel, Wirbelsäule, Rippen und Becken).

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Dermatologische Reaktionen

Bei Patienten, die POTELIGEO erhielten, sind Fälle von Medikamentenausschlag aufgetreten, vondenen einige schwer und/oder schwerwiegend waren. Die Mehrzahl der behandlungsassoziiertendermatologischen Reaktionen waren vom Schweregrad 1 oder 2. Bei 4,3 % der Patienten trat ein

Medikamentenausschlag des Schweregrades ≥ 3 auf. Hinsichtlich der Latenzzeit bis zum Auftreteneines Ereignisses konnte keine bestimmte Tendenz festgestellt werden: Es traten sowohl früh als auchspät einsetzende Ereignisse auf.

Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion

Infusionsreaktionen wurden bei 33 % der mit POTELIGEO behandelten Patienten beobachtet. Diebehandlungsassoziierten Infusionsreaktionen waren mehrheitlich vom Schweregrad 1 oder 2 undtraten während oder kurz nach der ersten Infusion auf. Bei 4 % der Patienten traten schwere (Grad 3)

Reaktionen auf.

Die Inzidenz von Infusionsreaktionen war nach der ersten Infusion am höchsten (28,8 % der

Probanden) und ging nach zwei oder mehr Infusionen auf ≤ 3,8 % zurück.

Die bei etwa 6 % der Patienten vorgekommenen Infusionsunterbrechungen ereigneten sich zumeist(etwa 90 %) während des ersten Mogamulizumab-Behandlungszyklus.

Weniger als 1 % der in der klinischen Studie 0761-010 behandelten Patienten brachen die Behandlungaufgrund von Infusionsreaktionen ab.

Schwerwiegende Infektionen

Wegen der, durch die Hauterkrankung gestörten Hautintegrität und der immunsuppressiven

Wirkungen extrakutaner Manifestationen, besteht bei Patienten mit MF oder SS ein erhöhtes Risikofür schwerwiegende Infektion, und die Behandlung mit Mogamulizumab kann dieses Risiko erhöhen.

Bei 14,3 % der Patienten, die Mogamulizumab erhielten, wurden schwerwiegende Infektioneneinschließlich Sepsis, Pneumonie und Hautinfektionen beobachtet. Die Latenzzeit bis zum Eintritt des

Ereignisses nach der ersten Dosis variierte erheblich. Die Mehrzahl der Patienten erholte sich von der

Infektion. In der klinischen Studie (0761-010) gab es 2 Berichte über respiratorische Insuffizienz mittödlichem Ausgang bei Patienten mit schwerer Pneumonie, wobei die Ereignisse mehr als 9 Monatenach Beginn der Behandlung mit Mogamulizumab auftraten.

Immunogenität

In klinischen Studien zur Anwendung von POTELIGEO bei erwachsenen Patienten mit T-Zell-

Leukämie-Lymphom oder kutanem T-Zell-Lymphom wurden nach POTELIGEO-Infusion ungefähr14 % der Patienten (44 von 313 auswertbaren Patienten) positiv auf therapiebedingte Anti-

Mogamulizumab-Antiköper getestet. Es wurden keine Patienten mit neutralisierenden Antikörpernidentifiziert.

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Kolitis war hauptsächlich durch wässrige Diarrhö, die in einigen Fällen exzessiv war, gekennzeichnet.

Sicherheit nach der letzten Dosis

Von den 320 Probanden mit Mogamulizumab-Exposition in der klinischen Studie 0761-010 hatten 21(6,6 %) mindestens eine schwerwiegende Nebenwirkung (serious adverse drug reaction, SADR), dieinnerhalb von 90 Tagen nach dem Datum der letzten Gabe des Prüfpräparates auftrat.

Dabei wurden SADRs, die bei mehr als einem Patienten auftraten, unter folgenden

Systemorganklassen (SOC) erfasst: Infektionen und parasitäre Erkrankungen (7 [2,2 %] Patienten),

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort (5 [1,6 %] Patienten),

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums (4 [1,3 %] Patienten),

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen (3 [0,9 %] Patienten), Leber- und

Gallenerkrankungen (2 [0,6 %] Patienten) und Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte

Komplikationen (2 [0,6 %] Patienten). Für alle übrigen SOCs wurden SADRs bei 1 Patienten (0,3 %)berichtet.

Das in den 90 Tagen nach der letzten Mogamulizumab-Dosis beobachtete Sicherheitsprofil stimmt mitdem während der Behandlung mit der Studienmedikation beobachteten überein.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten (≥ 65 Jahre) entsprach das Sicherheitsprofil im Allgemeinen dem vonerwachsenen Patienten. Eine Ausnahme bildeten dermatologische Reaktionen und

Infusionsreaktionen, die bei älteren Probanden häufiger auftraten.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Für Mogamulizumab liegen keine Informationen über eine Überdosierung vor. Im Falle einer

Überdosierung sollte der Patient einschließlich der Vitalfunktionen engmaschig überwacht werden(mindestens 1 Stunde lang) und bei Bedarf eine unterstützende Behandlung durchgeführt werden.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antineoplastische und immunmodulierende Mittel, monoklonale

Antikörper

ATC-Code: L01FX09.

Wirkmechanismus

Mogamulizumab ist ein defucosyliertes, humanisiertes IgG1-Kappa-Immunglobulin, das selektiv an

CCR4 bindet, einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor für CC-Chemokine, der am Zellverkehr von

Lymphozyten zu verschiedenen Organen einschließlich der Haut beteiligt ist, was zu einer Depletionder Zielzellen führt. CCR4 wird auf der Oberfläche einiger Krebszellen exprimiert, darunter auch

T-Zell-Malignome wie MF und SS, bei denen eine CCR4-Expression inhärent ist.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Die Wirksamkeit von Mogamulizumab in der Behandlung von Patienten mit Mycosis fungoides (MF)oder Sézary-Syndrom (SS) wurde in einer multizentrischen, offenen klinischen Studie (0761-010) der

Phase 3 mit 372 erwachsenen Patienten nachgewiesen, die im Verhältnis 1:1 einer Behandlung mit

Mogamulizumab oder mit Vorinostat zugewiesen wurden. Jeder Arm umfasste 186 Patienten. Die

Mogamulizumab-Infusion wurde im ersten 28-tägigen Zyklus an den Tagen 1, 8, 15 und 22 sowie anden Tagen 1 und 15 der nachfolgenden 28-tägigen Zyklen einmal wöchentlich mit einer Dosis von1 mg/kg verabreicht. Vorinostat wurde beginnend am ersten Tag der 28-tägigen Zyklen einmal täglichmit einer Anfangsdosis von 400 mg oral verabreicht. Vorinostat-Patienten mit fortschreitender

Erkrankung oder inakzeptablen Toxizitäten durften zur Mogamulizumab-Therapie wechseln. Zum

Cutoff-Termin im Dezember 2016 hatten Patienten, die den Therapiearm gewechselt hatten, bis zu46 Monate lang Mogamulizumab erhalten. Die Behandlung mit Mogamulizumab wurde bis zum

Fortschreiten der Erkrankung oder bis zum Eintritt einer inakzeptablen Toxizität fortgesetzt.

Ausgeschlossen aus der Studie waren Patienten mit aktiven Autoimmunerkrankungen, Metastasen deszentralen Nervensystems und Erkrankungen, die den Einsatz systemischer Corticosteroide oderanderer immunsuppressiver Arzneimittel erforderten, oder Patienten mit einer behandlungsbedürftigenaktiven Infektion einschließlich HIV, oder Hepatitis B oder C. Patienten mit einem ECOG-

Leistungsstatus ≥ 2 waren ebenfalls ausgeschlossen. Zu Studienbeginn hatten 38 % eine Erkrankungim Stadium IB-II, 10 % im Stadium III und 52 % im Stadium IV. Die Patienten wurden unabhängigvon ihrem Ausgangsniveau der CCR4-Expression in der Hautbiopsie in diese Studie aufgenommen.

Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS), basierend auf der

Beurteilung durch den Prüfer. Dabei wurde ein zusammengesetztes Kriterium für das allgemeine

Ansprechen verwendet, das alle potenziell betroffenen Krankheitskompartimente (Haut, Blut,

Lymphknoten und innere Organe) berücksichtigt. Das Ansprechen in Haut und Blut wurde alle4 Wochen beurteilt. Das Ansprechen in Lymphknoten und inneren Organen wurde nach 4 Wochenbeurteilt, danach im ersten Jahr alle 8 Wochen und anschließend alle 16 Wochen.

Alle Patienten im Mogamulizumab- bzw. im Vorinostat-Arm hatten eine histologisch bestätigte

Diagnose von Mycosis fungoides (MF) (56,5 % bzw. 53,2 %) oder Sézary-Syndrom (SS) (43,5 % bzw.

46,8 %) und hatten mindestens eine vorherige systemische Therapie erhalten. Die häufigsten vorherigensystemischen Therapien in Europa waren Bexaroten (70 %), Interferon (59 %), Methotrexat (49 %),extrakorporale Photopherese (ECP) (31 %) und Gemcitabin/Gemcitabin-Therapieregimes (28 %).

Die mediane Expositionsdauer betrug für Mogamulizumab 5,6 Monate (Bereich: < 1 bis 45,3 Monate).

Sechsundfünfzig Prozent der Patienten erhielten Mogamulizumab über einen Zeitraum von mindestens6 Zyklen und 25 % der Patienten erhielten Mogamulizumab über einen Zeitraum von mindestens12 Zyklen.

Zum Zeitpunkt des Screenings betrug das mediane Alter der Patienten 64 Jahre (Bereich 25 bis101 Jahre), 49,5 % waren 65 Jahre oder älter und 58,1 % waren männlich.

Die CCR4-Expression wurde retrospektiv anhand von prätherapeutisch genommenen Hautbiopsien(formalinfixiert, in Paraffin eingebettet) mittels Immunhistochemie beurteilt. Im Mogamulizumab-

Arm war das prätherapeutische Expressionsniveau von CCR4 bei 75 % der Patienten (N = 140)verfügbar. Bei 100 % der Patienten wurde CCR4 in ≥ 1 % der Lymphozyten festgestellt und bei 96 %(134/140) wurde CCR4 in ≥ 10 % der Hautlymphozyten festgestellt.

Von den Patienten, die randomisiert dem Vorinostat-Arm zugewiesen worden waren, wechselten136 Patienten (73,1 %) während der Studie zu Mogamulizumab. Gründe für den Wechsel zu

Mogamulizumab waren Krankheitsprogression (109 Patienten) und Therapieunverträglichkeit(27 Patienten). Die Anzahl der Mogamulizumab-Infusionen an Patienten mit Therapiearmwechsel(Crossover) lag zum Cutoff-Termin im Dezember 2016 zwischen 1 und 94 (bis zu 46 Monate

Behandlung).

Der Prozentsatz der ohne Krankheitsprogression lebenden Patienten war 6, 12, 18 und 24 Monate nach

Beginn der randomisierten Behandlung bei Mogamulizumab größer (55,3 %, 38,3 %, 28,0 % und14,1 %) als bei Vorinostat (28,8 %, 15,3 %, 7,2 % und 7,2 %). Das mediane PFS betrug für den

Mogamulizumab-Arm 7,70 Monate (95 % KI: 5,67, 10,33) gegenüber 3,10 Monate (95 % KI: 2,87,4,07) für den Vorinostat-Arm; daraus ergibt sich eine Hazard-Ratio von 0,53 (95 % KI: 0,41, 0,69),p < 0,0001 (2-seitiger, stratifizierter Log-Rank-Test).

Die Kaplan-Meier-Kurve für PFS ist in Abbildung 1 dargestellt.

Abbildung 1: Diagramm der Kaplan-Meier-Kurve des progressionsfreien Überlebens nach

Prüferbeurteilung (ITT-Population)

Zeit (Monate)

Anz. unter Risiko:

Wichtige sekundäre Endpunkte waren das Gesamtansprechen (ORR), ORR nach dem Crossover, die

Dauer des Ansprechens (DOR) und die gegenüber dem Ausgangswert aufgetretenen Veränderungender Skindex-29-Symptome und Funktionsskalen sowie der Bereiche des physischen und funktionellen

Wohlbefindens gemäß FACT-G- (Functional Assessment of Cancer Therapy-General: funktionelle

Beurteilung der Krebstherapie - Grundmodul) Fragebogen.

Das Gesamtansprechen wurde als zusammengesetztes Ergebnis aus Messungen in den einzelnen

Kompartimenten angegeben. Ein Ansprechen galt nur dann als bestätigt, wenn es bei zwei aufeinanderfolgenden Gesamtbewertungen der Erkrankung (zwischen denen im ersten Jahr ein Abstand vonmindestens 8 Wochen und danach von 16 Wochen liegen musste) nachgewiesen werden konnte.

Patienten wurden in die Analyse für ein bestimmtes Kompartiment einbezogen, wenn sie bei

Studienbeginn eine Krankheit in diesem Kompartiment aufwiesen oder wenn nach Studienbeginn eine

Bewertung des Ansprechens für dieses Kompartiment vorlag.

Tabelle 2 zeigt eine Zusammenfassung von ORR und DOR sowie das Ansprechen nach

Kompartiment. Die Studie zeigte im Vergleich zu Vorinostat statistisch signifikante Verbesserungender ORR und des Ansprechens nach Kompartimenten in Blut, Haut und Lymphknoten. Das

Ansprechen in den inneren Organen konnte aufgrund der begrenzten Wirksamkeitsdaten bei Patientenmit viszeraler Beteiligung nicht beurteilt werden. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis von Mogamulizumabbei Patienten mit viszeraler Beteiligung ist aufgrund fehlender Daten derzeit unbestimmt.

Tabelle 2: Ansprechen im Zeitraum der randomisierten Therapiezuweisung in der klinischen

Studie 0761-010 (Intention-to-treat)

Mogamulizumab Vorinostatn = 186 n = 186

Gesamtansprechen (OR) 28,0 4,8(CR + PR bestätigt, %)95 % KI (21,6, 35,0) (2,2, 9,0)

P-Werta < 0,0001

Ansprechdauer (Monate)

Median (95 % KI) 14,1 (9,4, 19,2) 9,13 (4,7,-)

Progressionsfreies Überleben (%)

Mogamulizumab Vorinostatn = 186 n = 186

Ansprechen nach Kompartiment

Blut n = 124 n = 125

Ansprechrate (CR + PR bestätigt, %) 66,9 18,495 % KI (57,9, 75,1) (12,0, 26,3)

P-Werta < 0,0001

Haut n = 186 n = 186

Gesamt-Ansprechrate (CR + PR bestätigt, %) 41,9 15,695 % KI (34,8, 49,4) (10,7, 21,6)

P-Werta < 0,0001

Lymphknoten n = 136 n = 133

Gesamt-Ansprechrate (CR + PR bestätigt, %) 15,4 3,895 % KI (9,8, 22,6) (1,2, 8,6)

P-Werta 0,0008

Innere Organe n = 6 n = 4

Gesamt-Ansprechrate (CR + PR bestätigt, %) 0 095 % KI (0,0, 45,9) (0,0, 60,2)

Hinweis: Die Gesamt-Ansprechrate basiert auf dem zusammengesetzten Ergebnis für das allgemeine Ansprechen.a: Ermittlung des P-Wertes mit dem Cochran-Mantel-Haenszel-Test mit Adjustierung nach Erkrankungstyp,

Erkrankungsstadium und Region.

KI: Konfidenzintervall; CR: vollständiges Ansprechen; PR: partielles Ansprechen

Die Behandlung mit Mogamulizumab führte zu 8 bestätigten Fällen von vollständigem Ansprechen(vollständige Beseitigung in allen betroffenen Kompartimenten) im Vergleich zu 0 Patienten unter

Vorinostat: 4 dieser 8 Patienten waren ursprünglich randomisiert dem Mogamulizumab-Armzugewiesen worden, und 4 waren während der Studie zu Mogamulizumab gewechselt. Von den136 Patienten, die den Therapiearm gewechselt hatten, zeigten 41 (30,1 %) ein partielles odervollständiges Ansprechen unter Mogamulizumab.

Es gibt nur begrenzte Daten zur Wirksamkeit bei Patienten mit geringer (< 10 %) CCR4-Expression inder Haut. In der klinischen Studie 0761-010 gab es 10/290 auswertbare Patienten mit CCR4-

Expression < 10 %. Davon waren 6 randomisiert dem Mogamulizumab-Arm zugewiesen worden, und4 waren randomisiert dem Vorinostat-Arm zugewiesen worden und anschließend zu Mogamulizumabgewechselt. Bei diesen 10 Probanden mit geringer (< 10 %) CCR4-Expression wurden keine Fälle vonbestätigtem Ansprechen beobachtet. Kompartimentelle Reaktionen wurden bei 3 von 10 evaluierbaren

Probanden beobachtet, die in der Phase mit randomisierter Therapiezuweisung oder in der

Therapiewechsel-Phase mit Mogamulizumab behandelt wurden.

Bei den mit Mogamulizumab behandelten Patienten im Krankheitsstadium IB/II lag die bestätigte

ORR bei 17,6 % gegenüber 8,3 % bei Vorinostat, und die Ansprechraten auf Kompartimentebene(Blut, Haut, Lymphknoten) waren bei ihnen höher als bei den mit Vorinostat behandelten Patienten(Tabelle 3). Insgesamt betrug die mediane Dauer des progressionsfreien Überlebens bei den mit

Mogamulizumab behandelten Probanden im Krankheitsstadium IB/II 4,7 Monate, gegenüber3,9 Monaten bei den mit Vorinostat behandelten Patienten (Tabelle 4). Bei den Patienten im

Krankheitsstadium IB/II kann angesichts der begrenzten Anzahl von ansprechenden Probanden undder Unfertigkeit der Daten keine Aussage über die Dauer des Ansprechens getroffen werden.

Die Zeit bis zu einem Ansprechen auf Kompartimentebene betrug bei Patienten im Stadium IB/IIetwa 3 Monate, was der Zeit bis zum Ansprechen in der ITT-Population insgesamt (etwa 3 Monate)entspricht. Wenn nach 3 Monaten Behandlung kein Ansprechen auf Kompartimentebene oder kein

Gesamtansprechen beobachtet wird, sollte ein Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen werden.

Tabelle 3: Gesamt-Ansprechrate und Ansprechrate nach Kompartiment in frühen

Krankheitsstadien

Mogamulizumab Vorinostat Risiko-Diff (M vs. V)

Krankheitsstadium IB/II n = 68 n = 72

Gesamt-Ansprechrate (ORR), n (%) 12 (17,6) 6 (8,3) 9,3

Kompartiment:

Blut (n) 17 23

Ansprechrate (n, %) 8 (47,1) 4 (17,4) 29,795 % KIa (23,0, 72,2) (5,0, 38,8) (-2,2, 57,1)

Haut (n) 68 72

Ansprechrate (n, %) 19 (27,9) 14 (19,4) 8,595 % KIa (17,7, 40,1) (11,1, 38,8) (-8,3, 24,9)

Lymphknoten (n) 41 40

Ansprechrate (n, %) 4 (9,8) 1 (2,5) 7,395 % KIa (2,7, 23,1) (0,1, 13,2) (-14,3, 28,6)

M = Mogamulizumab, V = Vorinostat

Tabelle 4: Progressionsfreies Überleben (PFS) nach Behandlungsarm und Krankheitsstadium(Phase der randomisiert zugewiesenen Therapie)

Mogamulizumab Vorinostat P-Wert

PFS, Monate

ITT-Population 7,70 (5,67, 10,33) 3,10 (2,87, 4,07) < 0,0001

IB/II 4,7 (2,9-7,47) 3,9 (2,87-4,73) 0,6790

III/IV 10,9 (7,03-15,03) 3,0 (2,83-3,87) < 0,0001

ITT = Intention to treat

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Mogamulizumab eine Freistellung von der

Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen in kutanem

T-Zell-Lymphom (CTCL) (MF und SS sind Subtypen des CTCL) gewährt. Siehe Abschnitt 4.2 bzgl.

Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Die Pharmakokinetik (PK) von Mogamulizumab wurde bei erwachsenen Patienten mit T-Zell-

Leukämie-Lymphom (ATL) und CTCL über einen Dosisbereich von 0,01 mg/kg bis 1 mg/kg geprüft.

Die Anwendung erfolgte wöchentlich oder alle 2 Wochen als Mehrfachdosen von Mogamulizumabund beinhaltete das empfohlene Therapieregime von 1,0 mg/kg (Tage 1, 8, 15 und 22 im ersten 28-tägigen Zyklus und an den Tagen 1 und 15 in den nachfolgenden 28-tägigen Zyklen). Die PK-

Populationsanalyse umfasste 444 Patienten, die Mogamulizumab in sechs klinischen Studien erhielten.

Die Mogamulizumab-Exposition stieg proportional mit der Dosis über den Dosisbereich von0,1 mg/kg bis 1,0 mg/kg.

Resorption

Mogamulizumab wird intravenös verabreicht und ist daher sofort und vollständig bioverfügbar.

Verteilung

Nach der PK-Populationsanalyse betrug der geometrische Mittelwert [% Variationskoeffizient(CV%)] des zentralen Verteilungsvolumens (Vc) 3,57 l (20,1 %).

Biotransformation

Der Stoffwechselweg von Mogamulizumab ist nicht beschrieben. Es wird erwartet, dass

Mogamulizumab auf die gleiche Weise wie endogenes IgG über katabole Wege in kleine Peptide und

Aminosäuren abgebaut wird.

Elimination

Nach einer PK-Populationsanalyse beträgt der geometrische Mittelwert (% Variationskoeffizient[CV%]) der Clearance (CL) 12,0 ml/h (83,7 %) und der geometrische Mittelwert der Eliminations-

Halbwertzeit (t1/2) 17 Tage (65,5 %).

Linearität und Akkumulation

Mogamulizumab zeigt eine dosisabhängige lineare PK in einem Dosisbereich von 0,01 mg/kg bis1 mg/kg. Nach einer PK-Populationsanalyse wurden die Steady-State-Konzentrationen von

Mogamulizumab nach 12 Wochen wiederholter Verabreichung unter Anwendung des empfohlenen

Regimes erreicht. Die systemische Akkumulation betrug das 1,7-Fache. Bei einer Powermodell-

Analyse war keine Abweichung von der Dosisproportionalität erkennbar.

Nierenfunktionsbeeinträchtigung

Die Wirkung einer Nierenfunktionsbeeinträchtigung auf die Clearance von Mogamulizumab wurdedurch eine PK-Populationsanalyse bei Patienten mit leichter (Kreatinin-Clearance [CrCL] zwischen 60und 89 ml/min; n = 157), mäßiger (CrCL zwischen 59 und 30 ml/min; n = 80) oder schwerer

Nierenfunktionsbeeinträchtigung (CrCL weniger als 30 ml/min; n = 2) beurteilt. Zwischen Patientenmit leichter bis schwerer Nierenfunktionsbeeinträchtigung und Patienten mit normaler Nierenfunktionwurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede in der Mogamulizumab-Clearance festgestellt.

Beeinträchtigung der Leber

Die Wirkung einer Beeinträchtigung der Leber auf die Clearance von Mogamulizumab wurde durcheine PK-Populationsanalyse bei Patienten mit leichter Beeinträchtigung der Leber (Gesamtbilirubin[TB] kleiner oder gleich der Normobergrenze [ULN: upper limit of normal] und AST größer als ULN,oder TB kleiner als das 1- bis 1,5-Fache der ULN bei beliebigem AST-Wert; n = 80) oder mit mäßiger(TB größer als das 1,5- bis 3-Fache der ULN bei beliebigem AST-Wert; n = 3) Beeinträchtigung der

Leber beurteilt. Zwischen Patienten mit leichter bis mäßiger Beeinträchtigung der Leber und Patientenmit normaler Beeinträchtigung der Leber wurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede in der

Mogamulizumab-Clearance festgestellt. Bei Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Leber (TBgrößer als das 3-Fache der ULN bei beliebigem AST-Wert) wurde Mogamulizumab nicht geprüft.

Andere besondere Patientengruppen

Die Wirkungen verschiedener Kovariaten auf die PK von Mogamulizumab wurden in PK-

Populationsanalysen untersucht. Die folgenden Faktoren hatten keinen klinisch bedeutsamen Effektauf die CL von Mogamulizumab: Alter (Bereich: 22 bis 101 Jahre), Geschlecht, ethnische

Zugehörigkeit (außer japanisch, für Populationen anderer Ethnien sind nur begrenzte Datenverfügbar), Nierenfunktionsbeeinträchtigung, leichte oder mäßige Beeinträchtigung der Leber,

Krankheits-Subtyp (Mycosis fungoides (MF) oder Sézary-Syndrom (SS)), Grad der CCR4-Expressionoder ECOG-Status, wobei zu beachten ist, dass Patienten mit ECOG PS ≥ 2 von den klinischen

Studien ausgeschlossen waren.

Pharmakokinetische/pharmakodynamische Zusammenhänge
Wirksamkeit

Die Expositions-Reaktions-Analyse ergab, dass in der Pivotal-Studie die Wirksamkeit nicht mit der

Mogamulizumab-Exposition korrelierte. Die anhand der PFS-Verbesserung gemäß Prüfarztbeurteilunggemessene Wirksamkeit war nicht mit einer zunehmenden Mogamulizumab-Exposition assoziiert.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe lassen diepräklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Studien zur

Karzinogenität oder Genotoxizität wurden mit Mogamulizumab nicht durchgeführt. Es wurdenkeine spezifischen Studien zur Beurteilung möglicher Auswirkungen auf die Fruchtbarkeitdurchgeführt.

In den Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe an geschlechtsreife Affen über bis zu26 Wochen wurden keine mit Mogamulizumab assoziierten toxischen Wirkungen auf diemännlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane beobachtet.

In einer tierexperimentellen Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität zeigte die

Verabreichung von Mogamulizumab an trächtige Cynomolgus-Affen im Zeitraum vom Beginn der

Organogenese bis zur Geburt kein Potenzial für embryo-fetale Letalität, Teratogenität oder

Wachstumsretardierung der Feten. Es ist bekannt, dass IgG-Moleküle im Allgemeinen die

Plazentaschranke passieren und, dass Mogamulizumab-Konzentrationen sind im fetalen Plasmanachgewiesen wurden. Wie ein Rückgang der CCR4-exprimierenden Lymphozyten zeigte, kann einepharmakologische Aktivität von Mogamulizumab bei Feten festgestellt werden.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Zitronensäure-Monohydrat

Glycin

Polysorbat 80

Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung)

Salzsäure (zur pH-Einstellung)

Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen

Arzneimitteln gemischt werden. Mogamulizumab soll nicht zusammen mit anderen Arzneimittelnüber die gleiche intravenöse Leitung infundiert werden.

6.3 Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflasche3 Jahre

Nach dem Öffnen

POTELIGEO enthält keine Konservierungsmittel. Nach dem Öffnen sollte das Arzneimittel sofortverdünnt und infundiert werden (siehe Abschnitt 6.6).

Nach der Zubereitung der Infusion

Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Lösung ist für einen Zeitraum von24 Stunden bei Raumtemperatur (25 ºC) unter Umgebungslicht nachgewiesen.

Diese zeitliche Begrenzung schließt die Aufbewahrung der Infusionslösung im Infusionsbeutelwährend des Infusionsvorganges ein. Aus mikrobiologischer Sicht muss die Lösung sofortverwendet werden.

Wenn sie nicht sofort verwendet wird, liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für dasgebrauchsfertige Produkt vor der Anwendung in der Verantwortlichkeit des Anwenders.

Normalerweise dürfen sie nicht mehr als 24 Stunden bei 2 bis 8 ºC betragen, sofern die Verdünnungunter kontrollierten und geprüften aseptischen Bedingungen stattgefunden hat.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (2 ºC - 8 ºC).

Nicht einfrieren.

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Aufbewahrungsbedingungen nach Verdünnung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

5 ml Lösung in einer 10-ml-Durchstechflasche aus Glas (Typ-I-Glas) mit einem Gummistopfen, einem

Aluminiumverschluss und einer Verschlusskappe aus Polypropylen.

Packung mit 1 Durchstechflasche.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung
Vorbereitung

* Das Arzneimittel vor der Anwendung visuell auf Partikel und Verfärbung überprüfen.

POTELIGEO ist eine klare bis leicht opaleszente farblose Lösung. Bei Trübung, Verfärbungoder Partikeln die Durchstechflasche entsorgen.

* Das für die Zubereitung der Infusionslösung für die 1 mg/kg-Dosis benötigte Volumen an

POTELIGEO wird anhand des Körpergewichtes des Patienten berechnet (siehe Abschnitt 4.2).

Unter Einhaltung aseptischer Technik das erforderliche Volumen an POTELIGEO in die

Injektionsspritze aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 0,9%iger (9 mg pro ml)

Natriumchloridlösung zur Injektion übertragen. Die verdünnte Lösung durch behutsames

Überkopfschwenken mischen. Nicht schütteln. Die Endkonzentration der verdünnten Lösungsollte im Bereich von 0,1 mg/ml bis 3,0 mg/ml liegen.

* Jede Durchstechflasche ist nur zur einmaligen Anwendung bestimmt. Nicht verwendetes

Arzneimittel ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Anwendung

* Die verdünnte Lösung ist mit Infusionsbeuteln aus Polyvinylchlorid (PVC) oder Polyolefin(PO) verträglich.

* POTELIGEO darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder zusammen mit ihnen über diegleiche Infusionsleitung verabreicht werden.

* POTELIGEO ist ausschließlich zur intravenösen Anwendung bestimmt und darf nicht subkutan,intramuskulär, als Bolus-Dosis oder als schnelle intravenöse Infusion verabreicht werden.

* Die Infusionslösung muss über einen Zeitraum von mindestens 60 Minuten durch eineintravenöse Leitung verabreicht werden, die ein steriles 0,22-Mikron (oder äquivalentes

Produkt) Inline-Filter mit geringer Proteinbindung enthält.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Kyowa Kirin Holdings B.V.

Bloemlaan 22132NP Hoofddorp

Niederlandemedinfo@kyowakirin.com

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/18/1335/001

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 22. November 2018

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 01. September 2023

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.