ORGOVYX 120mg tablets merkblatt medikamente

L02BX04 relugolix • ANTINEOPLASTISCHE UND IMMUNMODULIERENDE MITTEL | HORMONANTAGONISTEN UND VERWANDTE MITTEL | Andere Hormonantagonisten und verwandte Mittel

Relugolix ist ein Medikament, das zur Behandlung hormoneller Erkrankungen wie fortgeschrittenem Prostatakrebs oder Uterusmyomen eingesetzt wird. Es ist ein Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)-Rezeptorantagonist, der die Produktion von Testosteron oder Östrogen reduziert und so das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt.

Das Medikament wird oral, meist in Tablettenform, eingenommen und sollte gemäß den Anweisungen Ihres Arztes verwendet werden. Es ist wichtig, die vorgeschriebene Dosierung einzuhalten und regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen, um die Wirkung der Behandlung zu überwachen.

Nebenwirkungen können Hitzewallungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder eine verringerte Knochendichte umfassen. In seltenen Fällen können schwere Nebenwirkungen wie eine Beeinträchtigung der Leberfunktion auftreten, die sofortige medizinische Hilfe erfordern.

Patienten sollten ihren Arzt über alle anderen verwendeten Medikamente oder bestehende Erkrankungen wie Osteoporose oder Lebererkrankungen informieren, um die sichere Anwendung von Relugolix zu gewährleisten.

Allgemeine Daten zu ORGOVYX 120mg

Substanz: relugolix

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-06-2025

Handelsgesetzbuch: W69487001

Konzentration: 120mg

Pharmazeutisches Formblatt: tablets

Quantität: 30

Produktart: original

Preis: 500.87 RON

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: MILLMOUNT HEALTHCARE LIMITED - IRLANDA

Zulassungsinhaber: ACCORD HEALTHCARE S.L.U. - SPANIA

Zulassungsnummer: 1642/2022/01

Haltbarkeit: 3 Jahre

Andere ähnliche Substanzen wie relugolix

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels ORGOVYX 120mg tablets

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Orgovyx 120 mg Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Filmtablette enthält 120 mg Relugolix.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette.

Hellrote, mandelförmige Filmtablette (11 mm [Länge] × 8 mm [Breite]) mit 'R“ auf einer Seite und'120“ auf der anderen Seite.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Orgovyx ist indiziert zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenemhormonsensitivem Prostatakarzinom.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Die Behandlung mit Orgovyx ist von einem in der medizinischen Behandlung von Prostatakarzinomerfahrenen Facharzt einzuleiten und zu überwachen.

Dosierung

Die Behandlung mit Orgovyx sollte mit einer Aufsättigungsdosis von 360 mg (drei Tabletten) amersten Tag eingeleitet werden, gefolgt von einer Dosis von 120 mg (eine Tablette), die einmal täglichetwa zur gleichen Zeit eingenommen wird.

Da Relugolix keinen Testosteronanstieg induziert, ist die zusätzliche Gabe eines Anti-Androgens zu

Beginn der Therapie zum Schutz vor Testosteronanstieg nicht erforderlich.

Dosisanpassung bei Anwendung mit P-gp-Inhibitoren

Die gleichzeitige Anwendung von Orgovyx mit oralen P-Glykoprotein (P-gp)-Inhibitoren wird nichtempfohlen. Wenn eine gleichzeitige Anwendung notwendig ist, sollte Orgovyx zuerst eingenommenwerden und die Einnahme mindestens 6 Stunden auseinander erfolgen (siehe Abschnitt 4.5). Die

Behandlung mit Orgovyx darf für bis zu 2 Wochen unterbrochen werden, wenn eine

Kurzzeitbehandlung mit einem P-gp-Inhibitor erforderlich ist.

Dosisanpassung bei Anwendung mit kombinierten P-gp- und starken CYP3A-Induktoren

Die gleichzeitige Anwendung von Orgovyx mit kombinierten P-gp- und starken Cytochrom P450(CYP)3A-Induktoren wird nicht empfohlen. Wenn eine gleichzeitige Anwendung notwendig ist, istdie Dosis von Orgovyx auf 240 mg einmal täglich zu erhöhen. Nach Absetzen des kombinierten P-gp-und starken CYP3A-Induktors ist die Anwendung der empfohlenen Dosis von 120 mg Orgovyxeinmal täglich weiterzuführen (siehe Abschnitt 4.5).

Ausgelassene Dosen

Wird eine Dosis ausgelassen, muss Orgovyx eingenommen werden, sobald der Patient daran denkt.

Wenn die Einnahme von Orgovyx um mehr als 12 Stunden versäumt wird, darf die versäumte Dosisnicht nachgeholt werden und die reguläre Einnahme ist am nächsten Tag fortzusetzen.

Wenn die Behandlung mit Orgovyx für mehr als 7 Tage unterbrochen wird, ist Orgovyx mit einer

Aufsättigungsdosis von 360 mg am ersten Tag erneut einzuleiten, gefolgt von einer Dosis von 120 mgeinmal täglich.

Besondere Patientengruppen
Ältere Patienten

Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten ist nicht erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassungerforderlich. Vorsicht ist bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung geboten (siehe

Abschnitte 4.4 und 5.2).

Leberfunktionsstörung

Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassungerforderlich (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).

Kinder und Jugendliche

Es gibt im Anwendungsgebiet der Behandlung von fortgeschrittenem hormonsensitivem Prostatakrebskeinen relevanten Nutzen von Orgovyx bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Orgovyx kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden (siehe Abschnitt 5.2). Die

Tabletten sollten nach Bedarf mit etwas Flüssigkeit eingenommen und als Ganzes geschluckt werden.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Auswirkung hinsichtlich einer Verlängerung des QT/QTc-Intervalls

Eine Androgendeprivationstherapie kann das QT-Intervall verlängern.

Bei Patienten mit einer Vorgeschichte von oder Risikofaktoren für eine QT-Verlängerung und bei

Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das QT-Intervall verlängern können (siehe

Abschnitt 4.5), ist von den Ärzten vor der Einleitung der Behandlung mit Orgovyx das Nutzen-Risiko-

Verhältnis einschließlich des Potenzials für Torsade de Pointes zu bewerten.

Eine eingehende QT/QTc-Studie zeigte, dass keine intrinsische Auswirkung von Relugolixhinsichtlich einer Verlängerung des QTc-Intervalls besteht (siehe Abschnitt 4.8).

Herz-Kreislauf-Erkrankung

Über Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Myokardinfarkt und Schlaganfall wurde in der medizinischen

Fachliteratur bei Patienten unter Androgendeprivationstherapie berichtet. Daher sind sämtlichekardiovaskulären Risikofaktoren zu berücksichtigen.

Veränderungen der Knochendichte

Die langfristige Suppression von Testosteron bei Männern, die sich einer Orchiektomie unterzogenhaben oder die mit einem GnRH-Rezeptor-Agonisten oder GnRH-Antagonisten behandelt wurden,geht mit einer verminderten Knochendichte einher. Eine verringerte Knochendichte führt bei Patientenmit zusätzlichen Risikofaktoren möglicherweise zu Osteoporose und einem erhöhten Risiko für

Knochenbrüche.

Leberfunktionsstörung

Patienten mit bekannten oder vermuteten Leberfunktionsstörungen wurden nicht in klinische

Langzeitstudien zu Relugolix eingeschlossen. Leichte, vorübergehende Erhöhungen der Alanin-

Aminotransferase (ALT) und der Aspartat-Aminotransferase (AST) wurden zwar beobachtet, gingenjedoch nicht mit einem Anstieg des Bilirubins oder mit klinischen Symptomen einher (siehe

Abschnitt 4.8). Während der Behandlung wird eine Überwachung der Leberfunktion bei Patienten mitbekannten oder vermuteten Leberfunktionsstörungen empfohlen. Die Pharmakokinetik von Relugolixbei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wurde nicht untersucht (siehe Abschnitt 5.2).

Schwere Nierenfunktionsstörung

Die Exposition gegenüber Relugolix ist bei Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktionmöglicherweise um das bis zu 2-Fache erhöht (siehe Abschnitt 5.2). Da keine niedrigere Dosis von

Relugolix zur Verfügung steht, ist bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung bei der

Anwendung einer einmal täglichen Dosis von 120 mg Relugolix Vorsicht geboten. In welcher Menge

Relugolix durch eine Hämodialyse entfernt wird, ist nicht bekannt.

Überwachung des prostataspezifischen Antigens (PSA)

Die Wirkung von Orgovyx sollte anhand klinischer Parameter und der Spiegel desprostataspezifischen Antigens (PSA) im Serum überwacht werden.

Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu'natriumfrei“.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Möglicher Einfluss von anderen Arzneimitteln auf die Exposition von Relugolix

Klinische Interaktionsstudien mit P-gp-Hemmern (Erythromycin und Azithromycin) und kombinierten

P-gp- und starken CYP3A4-Induktoren (Rifampicin) haben gezeigt, dass sie die Exposition von

Relugolix in einem klinisch relevanten Ausmaß beeinflussen. Die Auswirkungen der gleichzeitigen

Verabreichung auf die Exposition gegenüber Relugolix und die entsprechenden

Dosierungsempfehlungen sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Diese Liste enthält auch die erwarteten

Auswirkungen und Empfehlungen in Verbindung mit anderen potenziell interagierenden

Arzneimitteln.

P-gp-Inhibitoren

Die gleichzeitige Anwendung von Orgovyx und oralen P-gp-Inhibitoren wird nicht empfohlen.

Relugolix ist ein P-gp-Substrat (siehe Abschnitt 5.2).

Wenn eine gleichzeitige Anwendung mit ein- oder zweimal täglich oral einzunehmenden P-gp-

Inhibitoren notwendig ist, ist Orgovyx zuerst einzunehmen, der P-gp-Inhibitor 6 Stunden danach, unddie Patienten sollten häufiger auf Nebenwirkungen überwacht werden. Alternativ kann die

Behandlung mit Orgovyx für bis zu 2 Wochen unterbrochen werden, wenn eine Kurzzeitbehandlungmit einem P-gp-Inhibitor (z. B. für bestimmte Makrolid-Antibiotika) erforderlich ist. Wenn die

Behandlung mit Orgovyx für mehr als 7 Tage unterbrochen wird, ist Orgovyx mit einer

Aufsättigungsdosis von 360 mg am ersten Tag erneut einzuleiten, gefolgt von einer Dosis von 120 mgeinmal täglich (siehe Abschnitt 4.2).

Kombinierte P-gp- und starke CYP3A-Induktoren

Die gleichzeitige Anwendung von Orgovyx mit kombinierten P-gp- und starken CYP3A-Induktorenwird nicht empfohlen.

Ist die gleichzeitige Anwendung notwendig, ist die Orgovyx-Dosis zu erhöhen (siehe Abschnitt 4.2).

Nach Absetzen des kombinierten P-gp- und starken CYP3A-Induktors ist die empfohlene Dosis

Orgovyx einmal täglich weiterzuführen.

Sonstige Arzneimittel

Bei gleichzeitiger Anwendung von Relugolix mit säurereduzierenden Wirkstoffen wurden keineklinisch signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von Relugolix festgestellt.

Da eine Androgendeprivationstherapie das QT-Intervall verlängern kann, ist die gleichzeitige

Anwendung von Orgovyx mit Arzneimitteln, die bekanntermaßen das QT-Intervall verlängern oder

Torsade de Pointes auslösen können, wie Arzneimittel der Klasse IA (z. B. Chinidin, Disopyramid)oder der Klasse III (z. B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid), Antiarrhythmika, Methadon,

Moxifloxacin, Antipsychotika usw. sorgfältig zu prüfen (siehe Abschnitt 4.4).

Tabelle 1. Auswirkungen von gleichzeitig verabreichten Arzneimitteln auf die Relugolix-

Exposition (Cmax, AUC0-inf) und Empfehlungen

Dosierungsschema Relugolix- Änderung Änderung Empfehlungwechselwirkender Dosierungsschem der AUC0-inf der Cmax von

Arzneimittel a von Relugolix

Relugolix

Arzneimittel, die orale P-gp-Inhibitoren sind

Erythromycin 120 mg 3,5 -Fach ↑ 2,9 - Fach ↑ Die gleichzeitige

Einzeldosis Anwendung von500 mg viermal Orgovyx mittäglich, mehrere Erythromycin,

Dosen Azithromycin undanderen oralen P-gp-(P-gp- und Hemmern wird nichtmäßiger CYP3A4- empfohlen.

Inhibitor)

Azithromycin 120 mg *1,5 -Fach↑ *1,6 -Fach↑ Wenn eine gleichzeitige

Einzeldosis Anwendung mit ein-500 mg oder zweimal täglich

Einzeldosis einzunehmenden oralen

P-gp-Hemmern (z. B.

(P-gp-Inhibitor) Azithromycin)

Azithromycin 1,4 - Fach ↑ 1,3 - Fach ↑ notwendig ist, nehmen

Sie Orgovyx zuerst ein,500 mg trennen Sie die

Einzeldosis 6 Einnahme des P-gp-

Stunden Hemmers umnach mindestens 6 Stunden

Verabreichung von und überwachen Sie die

Relugolix Patienten häufiger auf

Nebenwirkungen(P-gp-Inhibitor)

Zu den anderen Therapeutische Erwartet: ↑ Erwartet: ↑

Arzneimitteln, die Dosis für

P-gp-Hemmer Orgovyx Siehe auch Siehe auchsind, gehören unter die dieanderem: Ergebnisse Ergebnisseklinischer klinischer

Antiinfektiva: Studien mit Studien mit

Azithromycin, Erythromyci Erythromyci

Erythromycin, n und n und

Clarithromycin, Azithromyci Azithromyci

Gentamicin, n (siehe n (siehe

Tetracycline. oben). oben).

Antipilzmittel

Ketoconazol,

Itraconazol.

Antihypertensiva

Carvedilol,

Verapamil.

Antiarrhythmika

Amiodaron,

Dronedaron,

Propafenon,

Quinidin.

Antianginale Mittel

Ranolazin

Immunsupressive

Mittel

Cyclosporin.

HIV- oder HCV-

Proteaseinhibitoren

Ritonavir,

Telaprevir.

Arzneimittel, die CYP3A4-Inhibitoren sind

Voriconazol 120 mg 12% ↑ 18% ↓ Bei gleichzeitiger

Einzeldosis Verabreichung von200 mg zweimal Relugolix und CYP3A4-täglich, mehrere Inhibitoren ohne P-gp-

Dosen Hemmung werden keine

Dosisänderungen(starker CYP3A4- empfohlen

Inhibitor)

Fluconazol 40 mg Einzeldosis 19%↑ 44% ↑200 mg täglich,mehrere Dosen(mäßiger

CYP3A4-

Inhibitor)

Atorvastatin 40 mg Einzeldosis 5%↓ 22%↓80 mg täglich,mehrere Dosen(schwacher

CYP3A4-

Inhibitor)

Arzneimittel, die gleichzeitig P-gp- und starke CYP3A4-Induktoren sind

Rifampicin 40 mg 55%↓ 23%↓ Die gleichzeitige

Einzeldosis Verabreichung von600 mg täglich, Orgovyx mit Rifampicinmehrere Dosen und anderen starken

CYP3A4- und P-gp-

Induktoren wird nichtempfohlen, da dies die

AUC und Cmax von

Relugolix verringernund somit dietherapeutische Wirkungvon Orgovyx reduzierenkann.

Wenn eine gleichzeitige

Verabreichungerforderlich ist, wirdeine erhöhte Dosisempfohlen (siehe

Abschnitt 4.2).

Zu den Therapeutische Erwartet: ↓ Erwartet: ↓

Arzneimitteln, die Dosis fürgleichzeitig P gp Orgovyx Siehe auch Siehe auchund starke die die

CYP3A4- Ergebnisse Ergebnisse

Induktoren sind, klinischer klinischergehören unter Studien mit Studien mitanderem: Erythromyci Erythromycin und n und

Androgenrezeptor- Azithromyci Azithromyci

Hemmer n (siehe n (siehe

Apalutamid. oben). oben).

Antikonvulsiva

Carbamazepin,

Phenytoin,

Phenobarbital.

Antiinfektiva

Rifampicin,

Rifabutin.

Heilpflanze

Johanniskraut(Hypericumperforatum).

HIV- oder HCV-

Proteaseinhibitoren

Ritonavir.

Nichtnukleosidische

Reverse-

Transkriptase-

Hemmer

Efavirenz.

Kombination mit anderen Medikamenten bei fortgeschrittenem hormonsensitivem

Prostatakrebs

Abirateron Therapeutische Erwartet: ↔ Erwartet: ↔ Abirateron und Docetaxel

Dosis für sind keine bekannten(kein Orgovyx Inhibitoren/Induktoren

Inhibitor/Induktor von Enzymen undvon CYP3A4 Transportern, die zumund/oder P-gp) Metabolismus und

Docetaxel Therapeutische Erwartet: ↔ Erwartet: ↔ Transport von Relugolix

Dosis für beitragen.

(kein Orgovyx

Inhibitor/Induktor Es werden keine klinischvon CYP3A4 bedeutsamenund/oder P-gp) Wechselwirkungenerwartet und es ist keine

Dosisanpassung von

Orgovyx erforderlich.

Darolutamid Therapeutische Erwartet: ↔ Erwartet: ↔ Darolutamid ist ein

Dosis für schwacher Induktor von(schwacher Orgovyx CYP3A4. Es ist jedoch

Induktor von nicht zu erwarten, dass

CYP3A4) die mögliche

Verringerung der

Exposition klinischbedeutsam ist.

Eine Dosisanpassung von

Orgovyx ist nichterforderlich.

Enzalutamid Therapeutische Erwartet: ↔ Erwartet: ↔ Enzalutamid kann die

Dosis für Relugolix-Exposition(starker CYP3A4- Orgovyx verringern (CYP3A4-

Induktor und P-gp- Induktion) und/oder

Inhibitor) erhöhen (P-gp-

Hemmung).

Basierend auf begrenzten

Daten (n=20) bei

Männern, die in einer

Phase-3-Studie bis zu266 Tage langgleichzeitig eine 120-mg-

Dosis von Relugolix und80- bis 160-mg-Dosenvon Enzalutamiderhielten, verändertensich die

Talspiegelkonzentrationen im Plasma von

Relugolix nicht in einemklinisch signifikanten

Ausmaß, wenn

Enzalutamid zur

Relugolix-Monotherapiehinzugefügt wurde.

Daher werden für diegleichzeitige

Verabreichung von

Relugolix und

Enzalutamid keine

Dosisanpassungenempfohlen.

Apalutamid Therapeutische Erwartet: ↓ Erwartet: ↓ Die gleichzeitige(P-gp- und starker Dosis für Verabreichung von

CYP3A4-Induktor) Orgovyx Orgovyx mit Apalutamidwird nicht empfohlen, da

Apalutamid einkombinierter P-gp- undstarker CYP3A4-

Induktor ist.

In einer klinischen Studieergaben Orgovyx 120 mgeinmal täglich (ohne

Apalutamid) und

Orgovyx 240 mg einmaltäglich (mit 240 mgeinmal täglich

Apalutamid) ähnliche

Ctrough-Werte.

Es wird empfohlen, die

Dosis von Orgovyx zuerhöhen, wenn diegleichzeitige

Verabreichung mit

Apalutamid erforderlichist (siehe Abschnitt 4.2).

Abkürzungen: HIV: Humanes Immundefizienz-Virus, HCV: Hepatitis-C-Virus.

*: Bei gleichzeitiger Verabreichung von Azithromycin und Relugolix wurde in den ersten 3 Stundennach der Verabreichung in den medianen Konzentrations-Zeit-Kurven ein Anstieg der Relugolix-

Exposition um das bis zu 5-fache beobachtet. Nach einem Dosisabstand von 6 Stunden betrug der

Anstieg der Relugolix-Exposition in den medianen Konzentrations-Zeit-Kurven in den ersten 3

Stunden nach der Verabreichung maximal das 1,6-fache.

Möglicher Einfluss von Relugolix auf die Exposition von anderen Arzneimitteln

Relugolix ist ein schwacher Induktor des CYP3A-vermittelten Metabolismus und ein Inhibitor von

BCRP und P-gp in vitro. Die Auswirkungen der gleichzeitigen Verabreichung von Relugolix auf die

Exposition von Midazolam, Rosuvastatin und Dabigatran sowie die entsprechenden

Dosierungsempfehlungen sind in Tabelle 2 zusammengefasst. Diese Liste enthält auch die erwartetenpotenziellen Wechselwirkungen von Relugolix mit anderen Arzneimitteln.

In-vitro-Studien

Cytochrom P450 (CYP)-Enzyme: Relugolix ist in klinisch relevanten Plasmakonzentrationen wederein Inhibitor von CYP1A2, CYP2B6, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6 oder CYP3A4, nochein Induktor von CYP1A2 oder CYP2B6.

Transportersysteme: Relugolix ist in klinisch relevanten Plasmakonzentrationen kein Inhibitor von

OATP1B1, OATP1B3, OATP2B1, OAT1, OAT3, OCT2, MATE1, MATE2-K oder BSEP.

Tabelle 2. Auswirkungen von Relugolix auf die Exposition (Cmax, AUC0-inf) von gleichzeitigverabreichten Arzneimitteln und Empfehlungen

Relugolix- Medikamenten- Veränderung der Veränderung Empfehlung

Dosierungsschema Dosierungsschema AUC0-inf des der Cmax des

Medikaments Medikaments

Arzneimittel, die CYP3A-Substrate sind120 mg täglich, Midazolam 22% ↓ 14% ↓ Es ist keinemehrere Dosen Dosisanpassung von5mg Einzeldosis

Midazolam und(empfindliches anderen CYP3A-

CYP3A-Substrat) Substratenerforderlich.

Klinisch bedeutsame

Wechselwirkungenund mit anderen

CYP3A-Substratenals Midazolam sindnicht zu erwarten.

Falls eine Abnahmeder therapeutischen

Wirkung auftritt,können Arzneimittel(z. B. Statine) sotitriert werden, dassdie gewünschtetherapeutische

Wirkung erreichtwird.

Arzneimittel, die BCRP-Substrate sind120 mg täglich, Rosuvastatin 27% ↓ 34% ↓ Die Abnahme dermehrere Dosen 10mg Einzeldosis Expositiongegenüber(empfindliches

Rosuvastatin wird als

BCRP- undklinisch nicht

OATP1B1-bedeutsam

Substrat)angesehen;

Rosuvastatin kannjedoch titriertwerden, um diegewünschtetherapeutische

Wirkung zu erzielen.

Die Wirkung von

Relugolix auf andere

BCRP-Substratewurde nichtuntersucht und die

Relevanz für andere

BCRP-Substrate istnicht bekannt.

Arzneimittel, die P-gp-Substrate sind120 mg Dabigatran- 17% ↑ 18% ↑ Der Anstieg der

Einzeldosis Exetilat Dabigatran-

Exposition wird150mgnicht als klinisch

Einzeldosisbedeutsam(P-gp-Substrat) angesehen. Dahersind klinischbedeutsame

Auswirkungen einer120-mg-Dosis von

Relugolix auf andere

P gp-Substrate nichtzu erwarten.

In Anbetracht der

Tatsache, dass die360-mg-

Aufsättigungsdosisvon Relugolix nichtgetestet wurde, wirdempfohlen, die

Aufsättigungsdosisvon Relugolix vonder Verabreichunganderer P-gp-

Substrate zu trennen.

Kombination mit anderen Medikamenten bei fortgeschrittenem hormonsensitivem

Prostatakrebs

Therapeutische Abirateron Erwartet: ↔ Erwartet: ↔ Es werden keine

Dosis für Orgovyx klinisch bedeutsamen(CYP3A4-

Änderungen der

Substrat)

Exposition erwartet

Therapeutische Docetaxel Erwartet: ↔ Erwartet: ↔ und es sind keine

Dosis für Orgovyx Dosisanpassungen(CYP3A- für Abirateron,

Substrat) Enzalutamid,

Apalutamid,

Therapeutische Darolutamid Erwartet: ↔ Erwartet: ↔

Darolutamid oder

Dosis für Orgovyx(CYP3A-, P-gp- Docetaxelund BCRP- erforderlich, wenn

Substrat) sie zusammen mit

Relugolix

Therapeutische Enzalutamid Erwartet: ↔ Erwartet: ↔verabreicht werden.

Dosis für Orgovyx(CYP2C8- und

CYP3A4-

Substrat)

Therapeutische Apalutamid Erwartet: ↔ Erwartet: ↔

Dosis für Orgovyx(CYP2C8- und

CYP3A4-

Substrat)

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Dieses Arzneimittel ist nicht für Frauen im gebärfähigen Alter angezeigt. Es darf nicht bei Frauenangewendet werden, die schwanger sind oder sein könnten oder die stillen (siehe Abschnitt 4.1).

Empfängnisverhütung

Es ist nicht bekannt, ob Relugolix oder seine Metaboliten im Sperma enthalten sind. Ausgehend vontierexperimentellen Befunden und dem Wirkmechanismus ist während der Behandlung und bis zu2 Wochen nach der letzten Orgovyx-Dosis eine zuverlässige Verhütungsmethode erforderlich, wennein Patient mit einer Frau im gebärfähigen Alter Geschlechtsverkehr hat.

Schwangerschaft

Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Relugolix bei Schwangerenvor. Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass die Exposition gegenüber Relugolix in der

Frühphase der Schwangerschaft das Risiko für einen frühzeitigen Verlust der Schwangerschaft erhöht(siehe Abschnitt 5.3). Auf Grundlage der pharmakologischen Effekte können unerwünschte

Wirkungen auf die Schwangerschaft nicht ausgeschlossen werden.

Stillzeit

Ergebnisse präklinischer Studien weisen darauf hin, dass Relugolix in die Milch laktierender Rattenübergeht (siehe Abschnitt 5.3). Es liegen keine Daten zum Vorliegen von Relugolix oder seiner

Metaboliten in der Muttermilch oder seinen Auswirkungen auf den gestillten Säugling vor.

Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind können nicht ausgeschlossen werden.

Fertilität

Ausgehend von tierexperimentellen Befunden und dem Wirkmechanismus kann Orgovyx die Fertilitätbei Männern im fortpflanzungsfähigen Alter beeinträchtigen (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Orgovyx hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die

Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Ermüdung und Schwindelgefühl sind sehr häufige(Ermüdung) und häufige (Schwindel) Nebenwirkungen, die die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeitzum Bedienen von Maschinen möglicherweise beeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen während der Therapie mit Relugolix sindphysiologische Auswirkungen einer Testosteronsuppression, einschließlich Hitzewallungen (54 %),

Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems (30 %) und Ermüdung (26 %). Weitere sehr häufige

Nebenwirkungen sind Diarrhoe und Obstipation (jeweils 12 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die in Tabelle 2 aufgelisteten Nebenwirkungen sind nach Häufigkeit und Systemorganklasseklassifiziert. Die Nebenwirkungen sind innerhalb der einzelnen Häufigkeitsgruppen nachabsteigendem Schweregrad dargestellt. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10),häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten(< 1/10 000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 3. In klinischen Studien und nach der Markteinführung gemeldete Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Häufig Anämie

Endokrine Erkrankungen

Häufig Gynäkomastie

Psychiatrische Erkrankungen

Häufig Schlaflosigkeit

Depression
Erkrankungen des Nervensystems

Häufig Schwindelgefühl

Kopfschmerzen
Herzerkrankungen

Gelegentlich Myokardinfarkt

Unbekannt QT verlängert (siehe Abschnitte 4.4 und 4.5.)

Gefäßerkrankungen

Sehr häufig Hitzewallung

Häufig Hypertonie

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Sehr häufig Diarrhoea

Obstipation

Häufig Übelkeit

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Häufig Hyperhidrosis

Ausschlag

Gelegentlich Urtikaria

Angioödem
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr häufig Schmerzen des Muskel- und Skelettsystemsb

Gelegentlich Osteoporose/Osteopenie

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Häufig Libido vermindert

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Sehr häufig Ermüdungc

Untersuchungen

Häufig Gewicht erhöht

Glukose erhöhtd

Triglyzerid erhöhtd

Cholesterin im Blut erhöhte

Gelegentlich Aspartat-Aminotransferase erhöht

Alanin-Aminotransferase erhöhtda Umfasst Diarrhoe und Kolitisb Umfasst Arthralgie, Rückenschmerzen, Schmerzen in den Gliedmaßen, Schmerzen des Muskel- und

Skelettsystems, Myalgie, Knochenschmerzen, Nackenschmerzen, Arthritis, muskuloskelettale Steifigkeit,

Thoraxschmerz nicht kardialen Ursprungs, Wirbelsäulenschmerz und muskuloskelettale Beschwerdenc Umfasst Ermüdung und Asthenied Erhöhungen Grad 3/4, die durch die Überwachung mittels klinischer Laboruntersuchungen festgestellt wurden(siehe unten)e Es wurden keine Cholesterinerhöhungen > Grad 2 gemeldet

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Veränderungen der Laborwerte

Veränderungen der Laborwerte, die während der bis zu einjährigen Behandlung in der Phase-III-

Studie (N = 622) beobachtet wurden, lagen bei Orgovyx und einem GnRH-Agonisten (Leuprorelin),der als aktives Vergleichspräparat verwendet wurde, im selben Bereich. ALT- und/oder AST-

Konzentrationen > 3 x obere Normgrenze (ONG) wurden bei 1,4 % der Patienten, die vor der

Behandlung normale Werte aufwiesen, nach der Behandlung mit Orgovyx festgestellt. Ein Anstieg des

ALT-Wertes auf Grad 3/4 wurde bei 0,3 % und des AST-Wertes auf Grad 3/4 bei 0 % der mit

Orgovyx behandelten Patienten beobachtet. Keine Ereignisse waren mit erhöhtem Bilirubin assoziiert.

Die Hämoglobinkonzentration sank während einer Behandlungsdauer von bis zu 1 Jahr um 10 g/l.

Eine deutliche Abnahme des Hämoglobins (≤ 105 g/l) wurde bei 4,8 % der mit Orgovyx behandelten

Patienten festgestellt, wobei bei 0,5 % eine Abnahme auf Grad 3/4 zu verzeichnen war. Die Glukosestieg bei 2,9 % und die Triglyzeride bei 2,0 % der beobachteten Patienten auf Grad 3/4 an.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Für eine Überdosierung mit Orgovyx ist kein spezifisches Antidot bekannt. Im Falle einer

Überdosierung ist Orgovyx abzusetzen und es sind allgemeine supportive Maßnahmen einzuleiten, bisdie klinische Toxizität abnimmt oder abklingt, wobei die Halbwertszeit von 61,5 Stunden zuberücksichtigen ist. Nebenwirkungen im Falle einer Überdosierung wurden bisher nicht beobachtet; esist zu erwarten, dass derartige Reaktionen den in Abschnitt 4.8 aufgeführten Nebenwirkungen ähnelnwürden. Es ist nicht bekannt, ob Relugolix durch Hämodialyse aus dem Körper entfernt wird.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Endokrine Therapie, andere Hormonantagonisten und verwandte

Mittel, ATC-Code: L02BX04

Wirkmechanismus

Relugolix ist ein nicht-peptidischer GnRH-Rezeptorantagonist, der kompetitiv an GnRH-Rezeptorenin der anterioren Hypophyse bindet und dadurch die Bindung von nativem GnRH verhindert und den

Signalweg der Sekretion von luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon(FSH) unterbricht. Infolgedessen wird die Testosteronbildung in den Hoden reduziert. Beim Menschensinken die FSH- und LH-Konzentrationen zu Beginn der Behandlung mit Orgovyx rasch ab, und die

Testosteronkonzentrationen werden auf Werte unterhalb der physiologischen Konzentrationengesenkt. Die Behandlung ist nicht mit den anfänglichen Erhöhungen der FSH- und LH-

Konzentrationen und des daraus folgenden Testosteronanstiegs ('potenzieller symptomatischer

Schub“) assoziiert, die bei einer Behandlungseinleitung mit einem GnRH-Analogon beobachtetwerden. Nach Absetzen der Behandlung kehren die Hypophysen- und Gonadenhormonspiegel aufphysiologische Konzentrationen zurück.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Die Sicherheit und die Wirksamkeit von Orgovyx wurden in der HERO-Studie untersucht, einerrandomisierten, offenen Studie bei erwachsenen Männern mit androgensensitivem fortgeschrittenem

Prostatakarzinom, die eine mindestens einjährige Androgendeprivationstherapie benötigten und keine

Kandidaten für eine operative oder Strahlentherapie mit kurativer Absicht waren. Geeignete Patientenwiesen entweder ein biochemisches (PSA) oder ein klinisches Rezidiv nach einer lokalen

Primärintervention mit kurativer Absicht auf und kamen nicht für eine erhaltende Operation infrage,hatten eine neu diagnostizierte androgensensitive metastasierende Erkrankung oder hatten einefortgeschrittene lokalisierte Erkrankung, die durch eine Primärintervention mit Operation oder

Bestrahlung voraussichtlich nicht geheilt werden konnte. Geeignete Patienten mussten einen ECOG-

Index (Eastern Cooperative Oncology Group) von 0 oder 1 aufweisen. Patienten mit einer

Tumorprogression während des Behandlungszeitraums wurden zum Verbleib in der Studie angehaltenund konnten, falls angezeigt, eine vom Prüfarzt verordnete Strahlentherapie erhalten. Bei einem

Anstieg der PSA-Werte konnten die Patienten nach der Bestätigung der PSA-Progression während der

Studie Enzalutamid oder Docetaxel erhalten.

Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die medizinische Kastrationsrate, definiert als das Erreichenund Aufrechterhalten einer Serumtestosteronsuppression im Serum auf Kastrationsniveau (< 50 ng/dl)an Tag 29 über 48 Behandlungswochen; außerdem wurde die Nichtunterlegenheit von Relugolix im

Vergleich zu Leuprorelin bewertet (siehe Tabelle 3). Weitere wichtige sekundäre Endpunkte waren die

Kastrationsraten an Tag 4 und 15, die Kastrationsraten mit Testosteron < 20 ng/dl an Tag 15 und die

PSA-Ansprechrate an Tag 15 (siehe Tabelle 4).

Insgesamt wurden 934 Patienten in einem Verhältnis von 2:1 in randomisierter Weise der Anwendungvon Orgovyx oder Leuprorelin über 48 Wochen zugewiesen:

a) Orgovyx in einer Aufsättigungsdosis von 360 mg am ersten Tag, gefolgt von täglichenoralen Dosen von 120 mg.

b) Leuprorelin 22,5 mg (bzw. 11,25 mg in Japan, Taiwan und China) als subkutane Injektionalle 3 Monate.

Die Population (N = 930) in beiden Behandlungsgruppen hatte ein medianes Alter von 71 Jahren(Bereich 47 bis 97 Jahre). Die ethnische Verteilung setzte sich aus 68 % Weißen, 21 % Asiaten, 4,9 %

Schwarzen und 5 % Sonstigen zusammen. Das Krankheitsstadium verteilte sich wie folgt: 32 %metastasiert (M1), 31 % lokal fortgeschritten (T3/4 NX M0 oder beliebiges T N1 M0), 28 %lokalisiert (T1 oder T2 N0 M0) und 10 % nicht klassifizierbar.

Die primären Wirksamkeitsergebnisse von Orgovyx im Vergleich zu Leuprorelin in Bezug auf das

Erreichen und Aufrechterhalten von Testosteronwerten im Serum auf Kastrationsniveau (T < 50 ng/dl)sind in Tabelle 3 und Abbildung 1 dargestellt. Die Testosteronwerte bei Baseline und der zeitliche

Verlauf der Testosteronsuppression durch Orgovyx und Leuprorelin während des 48-wöchigen Behandlungszeitraums sind in Abbildung 2 dargestellt.

Tabelle 4. Medikamentöse Kastrationsraten (Testosteronkonzentrationen < 50 ng/dl) von

Woche 5, Tag 1 (Tag 29) bis Woche 49, Tag 1 (Tag 337) in der HERO-Studie

Orgovyx Leuprorelin 22,5 mg360/120 mg oder 11,25 mga

Anz. behandelt 622b 308b

Ansprechrate (95 %-KI)c 96,7 % 88,8 %(94,9 %, 97,9 %) (84,6 %, 91,8 %)

Unterschied zu Leuprorelin (95 %-KI) 7,9 %(4,1 %, 11,8 %)dp-Wert < 0,0001a Anwendung von 22,5 mg in Europa und Nordamerika; Anwendung von 11,25 mg in Asien. Die

Kastrationsrate der Patientenuntergruppe, die Leuprorelin 22,5 mg erhielt (n = 264), betrug 88,0 %(95 %-KI: 83,4 %, 91,4 %).

b Zwei Patienten in jeder Gruppe erhielten die Studienbehandlung nicht und wurden nicht einbezogen.

c Kaplan-Meier-Schätzungen innerhalb der Gruppe.

d Die Nichtunterlegenheit wurde mit einer Schwankungsbreite von -10 % geprüft.

Abbildung 1: Kumulative Inzidenz von Testosteronkonzentrationen < 50 ng/dl in der

HERO-Studie

Abbildung 2: Testosteronkonzentrationen von Baseline bis Woche 49 (Mittelwert und 95 %-KI)in der HERO-Studie

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse zu den wichtigsten sekundären Endpunkten ist in Tabelle 4dargestellt.

Tabelle 5. Zusammenfassung der wichtigsten sekundären Endpunkte

Orgovyx Leuprorelin

Sekundärer Endpunkt (N = 622) (N = 308) p-Wert

Kumulative Wahrscheinlichkeit einer 56,0 0,0 < 0,0001

Testosteronsuppression auf < 50 ng/dl vor der

Anwendung an Tag 4

Kumulative Wahrscheinlichkeit einer 98,7 12,1 < 0,0001

Testosteronsuppression auf < 50 ng/dl vor der

Anwendung an Tag 15

Anteil der Patienten mit PSA-Ansprechen an Tag 15, 79,4 19,8 < 0,0001gefolgt von einer Bestätigung an Tag 29

Kumulative Wahrscheinlichkeit einer 78,4 1,0 < 0,0001

Testosteronsuppression auf < 20 ng/dl vor der

Anwendung an Tag 15

Abkürzungen: PSA = prostataspezifisches Antigen.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Orgovyx eine Freistellung von der Verpflichtung zur

Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen in der Behandlung vonfortgeschrittenem hormonsensitivem Prostatakarzinom gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl.

Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nach oraler Anwendung einer einmaligen Aufsättigungsdosis von 360 mg betrugen der Mittelwert(± Standardabweichung [±SD]) von AUC0-24 und Cmax von Relugolix 985 (± 742) ng.h/ml bzw.

215 (± 184) ng/ml. Nach Anwendung einer Dosis von 120 mg einmal täglich betrugen der Mittelwert(± SD), Cmax, Cavg (durchschnittliche Plasmakonzentration über das 24-Stunden-Dosierungsintervall)und Ctrough von Relugolix im Steady State 70 (± 65) ng/ml, 17,0 (± 7) ng/ml bzw. 10,7 (± 4) ng/ml.

Die Akkumulation der Exposition gegenüber Relugolix bei einmal täglicher Anwendung einer120-mg-Dosis Relugolix beträgt etwa das 2-Fache. Nach einmal täglicher Anwendung von Relugolixim Anschluss an eine Aufsättigungsdosis von 360 mg am ersten Tag der Anwendung wird der Steady

State von Relugolix an Tag 7 erreicht.

Resorption

Die Resorption von Relugolix nach oraler Anwendung wird hauptsächlich durch das intestinale P-gpvermittelt, für das Relugolix ein Substrat ist. Nach oraler Anwendung wird Relugolix rasch resorbiertund erreicht 0,5 Stunden nach der Anwendung eine quantifizierbare Konzentration, gefolgt von eineroder mehreren anschließenden Resorptionsspitzen. Der Median (Spanne) der Zeit bis zur Cmax (tmax)von Relugolix beträgt 2,25 Stunden (0,5 bis 5,0 Stunden). Die absolute Bioverfügbarkeit von

Relugolix beträgt 11,6 %.

Nach Anwendung einer Einzeldosis Relugolix 120 mg nach dem Verzehr einer hochkalorischen,fettreichen Mahlzeit (etwa 800 bis 1 000 Kalorien, davon 500, 220 bzw. 124 Kalorien aus Fett,

Kohlenhydraten und Eiweiß) waren die AUC0-∞ und Cmax um 19 % bzw. 21 % verringert. Die

Abnahme der Exposition gegenüber Relugolix nach einer Mahlzeit wird nicht als klinisch bedeutsamerachtet, daher kann Orgovyx unabhängig von den Mahlzeiten angewendet werden (siehe

Abschnitt 4.2).

Verteilung

Relugolix ist zu 68 bis 71 % an Plasmaproteine gebunden, hauptsächlich an Albumin und ingeringerem Ausmaß an α1-saures Glykoprotein. Das mittlere Blut-Plasma-Verhältnis beträgt 0,78.

Basierend auf dem scheinbaren Verteilungsvolumen (Vz) verteilt sich Relugolix weitgehend in

Geweben. Das geschätzte Verteilungsvolumen im Steady State (Vss) beträgt 3 900 l.

Biotransformation

In-vitro-Studien weisen darauf hin, dass es sich bei den CYP-Enzymen, die primär an der hepatisch-oxidativen Metabolisierung von Relugolix beteiligt sind, um CYP3A4/5 (45 %) > CYP2C8(37 %) > CYP2C19 (< 1 %) handelt, wobei die oxidativen Metaboliten, Metabolit-A und Metabolit-B,von CYP3A4/5 bzw. CYP2C8 gebildet werden.

Elimination

Nach der Resorption werden etwa 19 % von Relugolix als unveränderter Wirkstoff mit dem Urinausgeschieden, und etwa 80 % werden über mehrere Biotransformationswege, einschließlich CYP3Aund CYP2C8 und verschiedene andere Nebenstoffwechselwege, ausgeschieden, mit einem geringen

Beitrag der biliären Sekretion von unverändertem Arzneimittel und/oder Metaboliten. Ca. 38 % derangewendeten Dosis werden als Metaboliten (mit Ausnahme von Metabolit-C) über die Fäzes und den

Urin ausgeschieden. Metabolit-C wird von der intestinalen Mikroflora gebildet und ist der primär inden Fäzes vorliegende Metabolit (51 %) und spiegelt somit nochmals das nicht resorbierte

Arzneimittel wider.

Linearität/Nicht-Linearität

Bei Dosen unterhalb von etwa 80 mg steigt die Exposition gegenüber Relugolix stärker alsdosisproportional an. Dies steht im Einklang mit der dosisabhängigen Sättigung des intestinalen P-gpund dem entsprechend abnehmenden Beitrag des intestinalen P-gp-Effluxes zur oralen

Bioverfügbarkeit von Relugolix, wenn die Dosis erhöht wird. Nach der Sättigung des intestinalen P-gpwird ein größerer Teil der Resorption von Relugolix durch passive Diffusion gesteuert, und die

Exposition gegenüber Relugolix steigt innerhalb des Dosisbereichs von 80 bis 360 mg proportionalzur Dosis. Die Sättigung des intestinalen P-gp bei höheren Dosen von Relugolix wird durch diedosisabhängige Zunahme der Exposition gegenüber Relugolix in Verbindung mit Erythromycin,einem starken P-gp-Inhibitor (und mäßigen CYP3A-Inhibitor), belegt, wobei die Zunahme der

Exposition bei einer Dosis von 120 mg geringer war als bei niedrigeren Dosen von Relugolix (20 oder40 mg) (siehe Abschnitt 4.5).

Besondere Patientengruppen

Populations-PK- (PopPK) und PopPK/PD-Analysen deuten darauf hin, dass keine klinischbedeutsamen Unterschiede in Bezug auf die Exposition gegenüber Relugolix oder den

Testosteronkonzentrationen in Abhängigkeit von Alter, Hautfarbe oder ethnischer Zugehörigkeit,

Körpergröße (Körpergewicht oder Body-Mass-Index) oder Krebsstadium bestehen.

Nierenfunktionsstörung

Basierend auf den speziellen Studien zu Nierenfunktionsstörungen mit 40 mg Relugolix war die

Exposition gegenüber Relugolix (AUC0-t) bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktion um das1,5-Fache und bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung um das bis zu 2,0-Fache im

Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion erhöht. Die Erhöhungen bei Patienten mitmittelschwerer Nierenfunktionsstörung werden nicht als klinisch bedeutsam erachtet. Bei Patientenmit schwerer Nierenfunktionsstörung ist bei einmal täglicher Anwendung einer 120-mg-Dosis

Relugolix Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.4).

Die Auswirkungen einer terminalen Niereninsuffizienz (mit oder ohne Hämodialyse) auf die

Pharmakokinetik von Relugolix wurden nicht untersucht. In welcher Menge Relugolix durch

Hämodialyse eliminiert wird, ist nicht bekannt.

Leberfunktionsstörung

Nach Anwendung einer Einzeldosis von Relugolix 40 mg bei Patienten mit leichter odermittelschwerer Leberfunktionsstörung war die Gesamtexposition gegenüber Relugolix (AUC0-∞) im

Vergleich zu Patienten mit normaler Leberfunktion um 31 % vermindert bzw. vergleichbar. Diemittlere Eliminationshalbwertszeit von Relugolix bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer

Leberfunktionsstörung und bei gesunden Kontrollprobanden war vergleichbar.

Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung von

Orgovyx erforderlich (siehe Abschnitt 4.2). Die Auswirkungen einer schweren Leberfunktionsstörungauf die Pharmakokinetik von Relugolix wurden nicht untersucht.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter

Gabe, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenzial lassen die präklinischen Daten keine besonderen

Gefahren für den Menschen erkennen, die über die unten genannten hinausgehen.

Bei männlichen Mäusen mit humanem GnRH-Rezeptor-Knock-in verringerte die orale Anwendungvon Relugolix das Gewicht der Prostata und der Samenbläschen nach Gabe von Dosen ≥ 3 mg/kgzweimal täglich über 28 Tage. Die Effekte von Relugolix waren reversibel, mit Ausnahme des

Hodengewichts, welches sich innerhalb von 28 Tagen nach Absetzen des Arzneimittels nichtvollständig wiederherstellte. Diese Effekte bei männlichen Knock-in-Mäusen stehen wahrscheinlichim Zusammenhang mit der Pharmakodynamik von Relugolix; die Relevanz dieser Ergebnisse für den

Menschen ist jedoch nicht bekannt. In einer 39-wöchigen Toxizitätsstudie mit wiederholter Gabe an

Affen wurden bei oralen Relugolix-Dosen von bis zu 50 mg/kg/Tag (etwa das 36-Fache der

Humanexposition bei der empfohlenen Dosis von 120 mg täglich auf der Grundlage der AUC) keinesignifikanten Auswirkungen auf die männlichen Fortpflanzungsorgane festgestellt. Relugolix (in

Dosen von ≥ 1 mg/kg) bewirkte eine Suppression der LH-Konzentration bei kastrierten männlichen

Cynomolgus-Affen; der suppressive Effekt von Relugolix auf die LH-Konzentration und die

Sexualhormone wurde jedoch in der 39-wöchigen Toxizitätsstudie an gesunden Affen nichtuntersucht. Daher ist die Relevanz der fehlenden Wirkung auf die Fortpflanzungsorgane bei gesundenmännlichen Affen für den Menschen nicht bekannt.

Bei trächtigen Kaninchen, denen Relugolix während des Zeitraums der Organogenese oral gegebenwurde, kam es bei Expositionswerten (AUC), die unter der für den Menschen empfohlenen Dosis von120 mg/Tag lagen, zu Spontanaborten und dem Verlust des gesamten Wurfs. Bei Ratten wurden keine

Effekte auf die embryofetale Entwicklung beobachtet; allerdings interagiert Relugolix nicht wesentlichmit den GnRH-Rezeptoren bei dieser Spezies.

Bei laktierenden Ratten, denen eine Einzeldosis von radioaktiv markiertem Relugolix von 30 mg/kg an

Tag 14 post partum oral gegeben wurde, lagen Relugolix und/oder seine Metaboliten in einer

Konzentration in der Milch vor, die 10-fach höher als die Plasmakonzentration 2 Stunden nach der

Gabe war, und sanken 48 Stunden nach der Gabe auf niedrige Werte. Der Großteil der Relugolix-bedingten Radioaktivität in der Milch bestand aus unverändertem Relugolix.

Studien zur Beurteilung der Risiken für die Umwelt haben gezeigt, dass Relugolix möglicherweise ein

Risiko für den aquatischen Bereich darstellt (siehe Abschnitt 6.6).

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Mannitol (E421)

Croscarmellose-Natrium (E468)

Hydroxypropylcellulose (E463)

Magnesiumstearat (E572)

Hypromellose (E464)

Titandioxid (E171)

Eisen(III)-oxid (E172)

Carnaubawachs (E903)

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Haltbarkeit

3 Jahre

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Orgovyx-Filmtabletten sind in einer Flasche verpackt. Eine Flasche aus High-Density-Polyethylen(HDPE) mit Trockenmittel und einer induktionsversiegelten kindergesicherten Polypropylen (PP)-

Schutzkappe enthält 30 Filmtabletten.

Packungsgröße mit 30 oder mit 90 (3 Flaschen zu 30) Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Dieses Arzneimittel stellt möglicherweise eine Gefährdung für die Umwelt dar (siehe Abschnitt 5.3).

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Accord Healthcare S.L.U.

World Trade Center, Moll de Barcelona, s/n,

Edifici Est 6ª planta,08039 Barcelona,

Spanien

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/22/1642/001

EU/1/22/1642/002

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 29. April 2022

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.