Packungsbeilage OPZELURA 15mg / g Creme

Produktcode:
W71647001
Menge:
1
Angewendet bei:
Krebs
Art der Anwendung:
kutan
Substanz:
Ruxolitinib (JAK-Hemmer)
ATC
L01EJ01 — Antineoplastische und Immunmodulierende Mittel | Proteinkinasehemmer | Janus-assoziierte Kinase (JAK)-Inhibitoren
Ruxolitinib ist ein selektiver Inhibitor der Januskinasen (JAK1 und JAK2), der zur Behandlung von Myelofibrose, Polycythaemia vera und atopischer Dermatitis eingesetzt wird. Es wirkt durch Hemmung der JAK-STAT-Signalwege, wodurch Entzündungen und abnormale Zellproliferation, die mit diesen Erkrankungen verbunden sind, reduziert werden.

Ruxolitinib wird oral verabreicht, in der Regel zweimal täglich, und ist für Patienten mit intermediärer oder hochriskanter Myelofibrose sowie für solche mit Polycythaemia vera, die resistent gegen Hydroxyharnstoff sind, indiziert. Es wird häufig verwendet, um die Splenomegalie zu reduzieren, Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Häufige Nebenwirkungen sind Anämie, Thrombozytopenie, Infektionen und Schwindel. In seltenen Fällen können schwerwiegende Nebenwirkungen wie opportunistische Infektionen oder Knochenmarkversagen auftreten. Eine regelmäßige Überwachung der hämatologischen Parameter ist entscheidend für die Dosisanpassung und die Vermeidung von Komplikationen.

Ruxolitinib stellt eine innovative therapeutische Option für Patienten mit myeloproliferativen Erkrankungen dar und bietet erhebliche Vorteile bei der Behandlung von Symptomen und dem Fortschreiten der Krankheit.

Allgemeine Daten zu OPZELURA 15mg / g

Substanz:
Ruxolitinib
Datum der letzten Medikamentenliste:
01-02-2026
Produktcode:
W71647001
Wirkstärke:
15mg / g
Darreichungsform:
Creme
Menge:
1
Produktart:
Originalpräparat
Abgabebedingungen:
P-RF — Arzneimittel, die mit einer ärztlichen Verschreibung abgegeben werden, die in der Apotheke einbehalten wird und nicht erneuert werden kann.

Zulassung

Hersteller:
INCYTE BIOSCIENCES DISTRIBUTION B.V. - OLANDA
Zulassungsinhaber:
INCYTE BIOSCIENCES DISTRIBUTION B.V. - OLANDA
Zulassungsnummer:
1726/2023/02
Haltbarkeit:
21 Monate;nach dem ersten Öffnen: 6 Monate

Verfügbare Darreichungsformen für Ruxolitinib

Verfügbare Wirkstärken für Ruxolitinib

  • 10mg
  • 15mg
  • 15mg/g
  • 20mg
  • 5mg
  • 5mg/ml

Offizielle Dokumente

Zur Datenbank hinzugefügt:
20/04/2023
Quelldatensatz aktualisiert:
03/08/2026

Hinweise:

Grapefruit vermeiden

Vermeiden Sie Grapefruit und Grapefruitsaft.

Lebendimpfstoffe vermeiden

Vermeiden Sie Lebendimpfstoffe während der Behandlung, wenn sie kontraindiziert sind.

Immunsuppression / Infektionsrisiko

Dieses Arzneimittel kann das Infektionsrisiko erhöhen.

Schwerwiegende Arzneimittelwechselwirkungen

Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.

Myelosuppression / Agranulozytose

Dieses Arzneimittel kann die Anzahl der Blutzellen verringern.

Inhalt der Fachinformation zu OPZELURA 15mg / g Creme

Fachinformation zu OPZELURA 15mg/g

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Opzelura 15 mg/g Creme

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Ein Gramm der Creme enthält 15 mg Ruxolitinib (als Phosphat).

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung

Propylenglykol (E1520), 150 mg/g der Creme

Cetylalkohol (Ph.Eur.), 30 mg/g der Creme

Stearylalkohol (Ph.Eur.), 17,5 mg/g der Creme

Methyl-4-hydroxybenzoat (E218), 1 mg/g der Creme

Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur), 0,5 mg/g der Creme

Butylhydroxytoluol (als Antioxidationsmittel in weißem Vaselin) (E321)

Polysorbat 20 (E432)

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Creme

Weiß bis cremefarben.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Vitiligo

Opzelura wird angewendet zur Behandlung von nichtsegmentaler Vitiligo mit Beteiligung des

Gesichts bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter ab 12 Jahren.

Atopische Dermatitis

Opzelura wird angewendet zur Behandlung mittelschwerer atopischer Dermatitis bei Erwachsenen, beidenen topische Kortikosteroide und topische Calcineurin-Inhibitoren unzureichend oder ungeeignetsind.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Die Behandlung mit Opzelura sollte von Ärzten eingeleitet und überwacht werden, die Erfahrung mitder Diagnose und Behandlung von Erkrankungen haben, bei denen Ruxolitinib-Creme indiziert ist.

Dosierung

Vitiligo

Die empfohlene Dosis ist eine dünne Schicht Creme, die zweimal täglich auf die depigmentierten

Hautbereiche bis zu höchstens 10 % der Körperoberfläche aufgetragen wird, wobei zwischen zwei

Anwendungen von Ruxolitinib-Creme mindestens 8 Stunden liegen müssen. 10 % der

Körperoberfläche entsprechen einer Fläche des 10-Fachen einer Handfläche mit den 5 Fingern.

Ruxolitinib-Creme sollte auf der kleinstmöglichen Hautfläche angewendet werden.

Es sollten nicht mehr als zwei 100 g Tuben pro Monat angewendet werden.

Für eine zufriedenstellende Repigmentierung kann eine Behandlung über 24 Wochen hinauserforderlich sein. Wenn in der 52. Woche weniger als 25 % der behandelten Bereiche repigmentiertsind, sollte ein Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen werden.

Sobald eine zufriedenstellende Repigmentierung erreicht ist, kann die Behandlung in diesen Bereichenbeendet werden. Tritt nach Absetzen der Behandlung eine erneute Depigmentierung ein, kann die

Behandlung an den betroffenen Stellen wieder aufgenommen werden.

Die Behandlung muss nicht ausgeschlichen werden.

Atopische Dermatitis

Eine dünne Schicht Creme sollte zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen bis zu höchstens20 % der Körperoberfläche aufgetragen werden, bis die Läsionen abgeklungen sind. Es wirdempfohlen, die Creme in regelmäßigen Abständen aufzutragen, wobei zwischen zwei Anwendungenvon Ruxolitinib-Creme mindestens 8 Stunden liegen müssen. Die Ruxolitinib-Creme sollte auf derkleinstmöglichen Hautfläche angewendet werden.

Es sollten nicht mehr als 4 Tuben zu je 100 g pro Monat verwendet werden.

Bei Wiederauftreten der Anzeichen und Symptome sollte die zweimal tägliche Behandlung derbetroffenen Stellen nach Bedarf wieder aufgenommen werden.

Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn nach 8 Wochen zweimal täglicher Anwendungkeine Besserung eingetreten ist.

Besondere Patientengruppen
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Es wurden keine Studien mit Ruxolitinib-Creme bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktiondurchgeführt. Aufgrund der begrenzten systemischen Exposition ist eine Dosisanpassung bei Patientenmit eingeschränkter Leberfunktion jedoch nicht erforderlich.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Es wurden keine Studien mit Ruxolitinib-Creme bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktiondurchgeführt. Aufgrund der begrenzten systemischen Exposition ist eine Dosisanpassung bei Patientenmit eingeschränkter Nierenfunktion nicht erforderlich. Als Vorsichtsmaßnahme sollte Ruxolitinib-

Creme nicht von Patienten mit Nierenerkrankung im Endstadium angewendet werden, da keine Datenzur Sicherheit vorliegen.

Ältere Patienten

Eine begrenzte Anzahl von Patienten im Alter von 65 Jahren und darüber wurde zur Feststellung, obsie anders als jüngere Patienten reagieren, in die klinischen Studien mit Opzelura bei Vitiligo undatopischer Dermatitis aufgenommen (siehe Abschnitt 5.1). Es ist keine Dosisanpassung bei Patientenüber 65 Jahren erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Vitiligo

Für Jugendliche (12 bis 17 Jahre) mit Vitiligo gilt die gleiche Dosierung wie für Erwachsene.

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ruxolitinib-Creme bei Kindern im Alter unter 12 Jahren mit

Vitiligo ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Atopische Dermatitis

Es gibt keine relevante Anwendung von Ruxolitinib-Creme bei Kindern ab der Geburt bis zu einem

Alter von unter 3 Monaten. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ruxolitinib-Creme bei Kindern im

Alter von 3 Monaten bis 17 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Zurzeit vorliegende Daten werdenin Abschnitt 5.1 beschrieben, eine Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden.

Art der Anwendung

Die Creme ist nur zur Anwendung auf der Haut bestimmt.

Die behandelten Hautstellen sollten mindestens 2 Stunden nach der Anwendung von Ruxolitinib-

Creme nicht gewaschen werden.

Die Creme sollte nicht auf die Lippen aufgetragen werden, damit sie nicht verschluckt wird.

Die Patienten sollten angewiesen werden, sich nach dem Auftragen der Creme die Hände zu waschen,es sei denn, die Hände selbst werden behandelt. Wenn eine andere Person dem Patienten die Cremeaufträgt, sollte diese sich nach dem Auftragen die Hände waschen.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 4.6).

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Die Creme ist nicht zur Anwendung am Auge, zur Einnahme oder intravaginalen Anwendungbestimmt (siehe Abschnitt 4.2). Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen oder Schleimhäutensollte die Creme gründlich abgewischt und/oder mit Wasser abgespült werden.

Nichtmelanozytärer Hautkrebs

Bei Patienten, die mit topischem Ruxolitinib behandelt wurden, wurde weißer Hautkrebs(nichtmelanozytärer Hautkrebs, NMSC), vor allem Basalzellkarzinome, berichtet. Die meisten dieser

Patienten wiesen Risikofaktoren auf, wie z. B. eine frühere Phototherapie oder weißer Hautkrebs inder Vorgeschichte. Ein ursächlicher Zusammenhang mit topischem Ruxolitinib wurde nichtnachgewiesen. Regelmäßige Hautuntersuchungen werden für alle Patienten empfohlen, insbesonderefür diejenigen mit Risikofaktoren für Hautkrebs.

Herpes zoster

Bei Patienten, die mit topischem Ruxolitinib behandelt wurden, wurden Fälle einer Herpes-zoster-

Reaktivierung berichtet. Wenn bei einem Patienten Herpes zoster auftritt, sollte eine vorübergehende

Unterbrechung der Behandlung mit Ruxolitinib-Creme in Betracht gezogen werden, bis die Episodeabgeklungen ist.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Propylenglycol

Dieses Arzneimittel enthält 150 mg Propylenglycol (E1520) pro Gramm Creme, was Hautreizungenhervorrufen kann.

Cetylalkohol und Stearylalkohol

Dieses Arzneimittel enthält Cetylalkohol (Ph.Eur.) und Stearylalkohol (Ph.Eur.), die örtlich begrenzt

Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen können.

Parahydroxybenzoate

Dieses Arzneimittel enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (E218) und Propyl-4-hydroxybenzoat, dieallergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen können.

Butylhydroxytoluol

Dieses Arzneimittel enthält Butylhydroxytoluol (E321), das örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B.

Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen kann.

Polysorbat 20

Dieses Arzneimittel enthält Polysorbat 20 (E432), das allergische Reaktionen hervorrufen kann.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen mit topisch angewendetem

Ruxolitinib durchgeführt.

Das Potenzial für Wechselwirkungen mit Ruxolitinib wird aufgrund der begrenzten systemischen

Exposition nach topischer Anwendung als gering eingeschätzt.

Basierend auf In vitro Daten wird Ruxolitinib vorwiegend durch Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4)verstoffwechselt. Das Potenzial für Wechselwirkungen mit oral angewendetem Ruxolitinib wurde inspeziellen klinischen Pharmakologiestudien untersucht, in denen gleichzeitig starke oder mäßige

CYP3A4-Hemmer oder ein starker Induktor gegeben wurden. Die Plasma-AUC wird beigleichzeitiger Anwendung eines starken CYP3A4-Hemmers ungefähr verdoppelt, während beigleichzeitiger Anwendung eines mäßigen CYP3A4-Hemmers nur ein geringer Anstieg beobachtetwurde.

Die Anwendung von Ruxolitinib-Creme in Kombination mit anderen topischen Arzneimitteln zur

Behandlung von Vitiligo oder atopischer Dermatitis wurde nicht untersucht, und die gleichzeitige

Anwendung auf denselben Hautstellen wird nicht empfohlen. Die Wirksamkeit und Sicherheit der

Kombination aus Ruxolitinib-Creme und einer Schmalband-Ultraviolett-B (NB-UVB)-Therapie wurdenicht nachgewiesen; es kann keine Empfehlung ausgesprochen werden.

Andere topische Arzneimittel, die zur Behandlung anderer Erkrankungen auf denselben Hautstellenangewendet werden, sollten mit einem Mindestabstand von 2 Stunden nach der Anwendung von

Ruxolitinib-Creme angewendet werden. Dies gilt auch für die Verwendung von Sonnenschutzmittelnoder Emollienzien.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Verhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter

Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und bis zu 4 Wochen nach

Beendigung der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.

Schwangerschaft

Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Ruxolitinib bei

Schwangeren vor. Es liegen keine Daten zur systemischen Absorption von topischem Ruxolitinibwährend der Schwangerschaft vor. Auch individuelle Faktoren (z. B. beschädigte Hautbarriere,übermäßiger Gebrauch) können zu einer erhöhten systemischen Exposition beitragen.

Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass Ruxolitinib nach oraler Verabreichung embryotoxischund fötotoxisch ist. Bei Ratten und Kaninchen wurde keine Teratogenität beobachtet (siehe

Abschnitt 5.3). Opzelura ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).

Stillzeit

Es liegen keine Daten über das Vorhandensein von Ruxolitinib in der Muttermilch, die Auswirkungenauf das gestillte Kind oder die Auswirkungen auf die Milchproduktion nach einer topischen

Anwendung von Opzelura vor. Nach der oralen Verabreichung von Ruxolitinib an säugende Rattenlag die Konzentration von Ruxolitinib bzw. dessen Metaboliten in der Milch um das 13-Fache höherals die maternale Plasmakonzentration. In Studien mit juvenilen Ratten führte die orale Verabreichungvon Ruxolitinib zu Auswirkungen auf das Wachstum und die Knochenmaße (siehe Abschnitt 5.3).

Opzelura ist während der Stillzeit kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3) und die Behandlung muss etwa4 Wochen vor Beginn der Stillzeit abgesetzt werden.

Fertilität

Es liegen keine Informationen hinsichtlich der Wirkung von Ruxolitinib auf die Fertilität beim

Menschen vor. In tierexperimentellen Studien wurden keine Auswirkungen von oralem Ruxolitinibauf die Fertilität beobachtet.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Ruxolitinib-Creme hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeitund die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die häufigste Nebenwirkung ist Akne an der Applikationsstelle (5,8 % bei Vitiligo und 4,4 % beiatopischer Dermatitis).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen sind nach Häufigkeit geordnet, wobei die häufigsten an erster Stelle stehen, undzwar entsprechend der folgenden Konvention: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10);gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100); selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000); sehr selten (< 1/10 000), nichtbekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 1: Nebenwirkungen

Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkung

Infektionen und parasitäre Gelegentlich Herpes zoster

Erkrankungen

Allgemeine Erkrankungen Häufig Akne an der Applikationsstelleund Beschwerden am

Verabreichungsort

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Eine Überdosierung nach Anwendung auf der Haut ist unwahrscheinlich. Wenn zu viel Cremeaufgetragen wurde, kann der Überschuss abgewischt werden.

Bei versehentlichem Kontakt mit den Augen, der Mundschleimhaut oder der Vagina sollte die Cremegründlich abgewischt und/oder mit Wasser abgespült werden (siehe Abschnitte 4.2 und 4.4).

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Dermatika, Mittel zur Behandlung der atopischen

Dermatitis, exklusive Corticosteroide, ATC-Code: D11AH09

Wirkmechanismus

Ruxolitinib ist ein Janus-Kinase (JAK)-Hemmer mit Selektivität für die Isoformen JAK1 und JAK2.

Die intrazelluläre JAK-Signalgebung umfasst die Rekrutierung von STATs (Signal Transducers and

Activators of Transcription) an Zytokinrezeptoren und die anschließende Modulation der

Genexpression.

Es wird angenommen, dass autoimmune, IFNγ-produzierende zytotoxische T-Lymphozyten direkt fürdie Zerstörung von Melanozyten bei der Vitiligo beim Menschen verantwortlich sind. Die

Rekrutierung zytotoxischer Lymphozyten in die Hautläsionen wird durch IFNγ-abhängige Chemokinewie CXCL10 vermittelt. Die nachgeschaltete Signalgebung von IFNγ ist JAK1/2-abhängig und die

Behandlung mit Ruxolitinib senkt die CXCL10-Spiegel bei Vitiligo-Patienten.

Mehrere entzündungsfördernde und pruritogene Zytokine, die an der Pathogenese der atopischen

Dermatitis beteiligt sind, wie IL-4, IL-5, IL-13, IL-22, IL-31 und thymisches stromales

Lymphopoietin (TSLP), erfordern die Aktivierung des JAK/STAT-Signalwegs für ihre nachgelagertebiologische Aktivität.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit bei Vitiligo

Wirksamkeit

Es wurden insgesamt 674 Patienten mit Vitiligo im Gesicht und einer Gesamtkörper-Vitiligofläche(Gesicht und außerhalb des Gesichts) von nicht mehr als 10 % der Körperoberfläche mit einem

Krankheitsausmaß zu Beginn von 3,2 % bis 10,1 % der Körperoberfläche, im Alter von 12 Jahren undälter (10,7 % der Patienten waren 12 bis 17 Jahre alt und 6,7 % waren 65 Jahre oder älter) in zweiidentisch angelegte doppelblinde, randomisierte, vehikelkontrollierte Studien (TRuE-V1 und

TRuE-V2) aufgenommen. 53,1 % der Patienten waren weiblich, 81,9 % der Patienten waren weiß,4,7 % waren schwarz und 4,2 % asiatisch. Die Mehrheit der Patienten hatte die Fitzpatrick-Hauttypen

III, IV, V oder VI (67,5 %).

In beiden Studien wurden die Patienten im Verhältnis 2:1 randomisiert und erhielten 24 Wochen langzweimal täglich entweder Ruxolitinib-Creme oder Vehikel, wenn ihre betroffene Körperoberflächenicht mehr als 10 % betrug, gefolgt von einer zusätzlichen 28 Wochen langen, zweimal täglichen

Behandlung mit Ruxolitinib-Creme für alle Patienten. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war der

Anteil der Patienten, die in Woche 24 eine 75 %ige Repigmentierung des Vitiligo Area Scoring Index(F-VASI75) im Gesicht erreicht hatten. Zu den wichtigsten sekundären Endpunkten gehörten der

Anteil der Patienten, bei denen eine 90 %ige Repigmentierung im F-VASI (F-VASI90), eine 50 %ige

Verbesserung des Gesamtkörper-Vitiligo-Area-Scoring-Index (T-VASI50) und ein Vitiligo

Noticeability Scale (VNS)-Score von 4 oder 5 (Vitiligo 'deutlich unauffälliger“ oder 'nicht mehrwahrnehmbar“) erreicht wurde.

In beiden Studien wurden eine Repigmentierung der behandelten Vitiligo-Läsionen und eine

Überlegenheit der Ruxolitinib-Creme gegenüber der Vehikel-Creme beobachtet, was durch statistischsignifikante Unterschiede in den Ansprechraten für F-VASI75/90, T-VASI50 und VNS-Score von 4oder 5 in Woche 24 belegt wurde (Tabelle 2).

Der Unterschied zwischen den Behandlungseffekten und dem Vehikel zeigt sich numerisch bereits in

Woche 12. Eine anhaltende Repigmentierung, die anhand der VASI- und VNS-Scores bewertet wurde,wurde bis Woche 52 bei den Patienten beobachtet, die Ruxolitinib-Creme von Beginn ankontinuierlich zweimal täglich angewendet hatten. Der Anteil der Patienten, die während des52-wöchigen Behandlungszeitraums in den gepoolten Daten der Studien TRuE-V1 und TRuE-V2 den

F-VASI75 erreichten, ist in Abbildung 1 dargestellt.

Ein ähnliches Ansprechen auf die Behandlung zeigte sich in Woche 52 bei den Patienten, die von der

Vehikeltherapie auf Ruxolitinib umgestellt wurden (Abbildung 1).

Tabelle 2: Prozentualer Anteil der Patienten mit Vitiligo, die die primären und wichtigensekundären Endpunkte in Woche 24 erreichten (Intent-to-treat)a

TRuE-V1 TRuE-V2

Opzelura Vehikel Opzelura Vehikel(n = 221) (n = 109) (n = 222) (n = 109)

F-VASI75 (%) 29,8 7,4 30,9 11,4

Unterschied in der 22,3b - 19,5c -

Ansprechrate (14,214, 30,471) (10,537, 28,420)(95 % KI)

F-VASI90 (%) 15,3 2,2 16,3 1,3

Unterschied in der 13,2d - 15,0e -

Ansprechrate (7,497, 18,839) (9,250, 20,702)(95 % KI)

T-VASI50 (%) 20,6 5,1 23,9 6,8

Unterschied in der 15,5d - 17,1c -

Ansprechrate (8,339, 22,592) (9,538, 24,721)(95 % KI)

VNS 4 oder 5 (%) 24,5 3,3 20,5 4,9

Unterschied in der 21,2c - 15,5d -

Ansprechrate (14,271, 28,143) (8,515, 22,561)(95 % KI)a Die primären und wichtigen sekundären Ergebnisse wurden mit der Methode der multiplen Imputationkorrigiert.b p-Wert < 0,0001c p-Wert < 0,001d p-Wert < 0,005e p-Wert < 0,01

Abbildung 1: Anteil der Patienten, die während des 52-wöchigen Behandlungszeitraums

F-VASI75 erreichen (intent-to-treat) - gepoolte Daten der Studien TRuE-V1 und

TRuE-V2

In Woche 52 betrug die beobachtete Ansprechrate für F-VASI90, T-VASI50 und VNS 30,3 %, 51,1 %bzw. 36,3 % für die gepoolte ITT-Population.

Dauerhaftigkeit des Ansprechens

An einer doppelblinden, vehikelkontrollierten, randomisierten Absetz- und Verlängerungsstudie der

Phase 3 (withdrawal and extension study), in der zweimal täglich Ruxolitinib-Creme aufgetragenwurde, nahmen 458 geeignete Vitiligo-Patienten teil, die eine der beiden Hauptstudien mit Ruxolitinib(TRuE-V1 und TRuE-V2; Woche 52) durchlaufen hatten. Die Patienten wurden entweder Kohorte Aoder Kohorte B mit einer Nachbeobachtungszeit von bis zu 104 Wochen zugeordnet.

Kohorte A umfasste 116 Patienten, die in Woche 52 der Hauptstudie ≥ F-VASI90 erreicht hatten.

Diese Patienten wurden erneut entweder auf Ruxolitinib oder Vehikelcreme (d. h. Absetzen)randomisiert, um die Rezidivrate zu untersuchen (< F-VASI75). Ein Rezidiv trat bei 15 % der

Patienten in der Ruxolitinib-Gruppe und bei 29 % der Patienten in der Vehikelgruppe auf. In derletztgenannten Gruppe traten die meisten Rezidive (9/16) in den ersten 4 Monaten nach Absetzen der

Ruxolitinib-Creme auf. Bei den 16 Patienten in der Vehikelgruppe, die ein Rezidiv erlitten und erneutbehandelt wurden, führte die erneute Behandlung bei 12 (75 %) Patienten im Mittel nach 12 Wochenwieder zu einem F-VASI75 und bei 11 (69 %) Patienten im Mittel nach 15 Wochen wieder zu einem

F-VASI90.

Kohorte B umfasste 342 Patienten, die in Woche 52 der Hauptstudie < F-VASI90 erreicht hatten.

Diese Patienten setzten die offene Ruxolitinib-Behandlung fort; unter den Patienten, die ursprünglichauf zweimal täglich mit Ruxolitinib-Creme randomisiert wurden, erreichten bis Woche 104 66% einen

F-VASI75 und 34 % erreichten F-VASI90.

Sicherheit

Die Sicherheit in der Langzeitverlängerungsstudie über bis zu insgesamt 104 Wochen entsprach demin den Hauptstudien bis zu 52 Wochen berichteten Profil.

Klinische Wirksamkeit bei atopischer Dermatitis

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Ruxolitinib-Creme wurde in einer pivotalen, doppelblinden,randomisierten, vehikelkontrollierten Studie (TRuE-AD4) bei erwachsenen Patienten mitmittelschwerer atopischer Dermatitis untersucht, die unzureichend auf topische Kortikosteroide undtopische Calcineurin-Inhibitoren ansprachen, diese nicht vertrugen oder bei denen eine

Kontraindikation vorlag.

An der zulassungsrelevanten, doppelblinden, randomisierten, vehikelkontrollierten Studie (TRuE-

AD4) nahmen insgesamt 241 Patienten im Alter von 18 Jahren und älter mit mittelschwerer atopischer

Dermatitis teil. Diese war definiert durch einen Eczema Area and Severity Index (EASI)-Wert > 7,einen Investigator’s Global Assessment (IGA)-Wert von 3, einer betroffenen Körperoberfläche (Body

Surface Area; BSA) von 10 - 20 % (ohne Kopfhaut), einem Itch Numeric Rating Scale (Itch NRS)-

Wert von ≥ 4 und einem Dermatology Life Quality Index (DLQI)-Wert > 10. Die aufgenommenen

Patienten hatten ein dokumentiertes unzureichendes Ansprechen auf topische Kortikosteroide undtopische Calcineurin-Inhibitoren, vertrugen diese nicht oder hatten eine Kontraindikation für deren

Anwendung. Die Patienten wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert und erhielten 8 Wochen langzweimal täglich entweder Ruxolitinib-1,5%-Creme oder eine Vehikelcreme, gefolgt von einer 16-wöchigen, vehikelkontrollierten, doppelblinden Verlängerungsphase für Patienten mit einemadäquaten Ansprechen (mindestens EASI50 gegenüber dem Ausgangswert) sowie einem offenen

Escape-Arm. Während der doppelblinden, vehikelkontrollierten Verlängerungsphase trugen die

Patienten das Studienmedikament nur auf aktive Läsionen auf.

Endpunkte

In der Studie TRuE-AD4 waren die koprimären Wirksamkeitsendpunkte der Anteil der Patienten, dieein EASI75-Ansprechen erreichten (definiert als eine Verbesserung des EASI-Wertes um ≥ 75 %gegenüber dem Ausgangswert), und der Anteil der Patienten, die in Woche 8 einen IGA-

Behandlungserfolg (IGA-TS; definiert als einen IGA-Wert von 0 [keine Erkrankung] oder 1 [nahezukeine Erkrankung] und eine Verbesserung um ≥ 2 Grade gegenüber dem Ausgangswert) erzielten. Zuden wichtigsten sekundären Endpunkten gehörte der Anteil der Patienten, die in Woche 8, an Tag 7,an Tag 3 und an Tag 2 ITCH4 erreichten (definiert als eine Verbesserung des Itch-NRS-Wertes um≥ 4 Punkte gegenüber dem Ausgangswert). Zu den weiteren klinisch relevanten sekundären

Endpunkten gehörten der Anteil der Patienten, die bei jedem Besuch nach Studienbeginn einen IGA-

TS, ein EASI75-Ansprechen und ein ITCH4-Ansprechen erreichten, sowie eine Veränderung des

DLQI, des Patient-Oriented Eczema Measure (POEM), des Patient-Reported Outcomes Measurement

Information System (PROMIS).

Ausgangsmerkmale

In der Studie TRuE-AD4 betrug das mittlere Alter 39 Jahre, und 7,9 % der Patienten waren 65 Jahrealt oder älter. Frauen machten 54 % der Patienten aus, 81 % der Patienten waren weißer Hautfarbe,5,8 % waren schwarzer Hautfarbe und 10 % waren asiatischer Herkunft. Die Patienten litten vor

Studieneintritt seit im Mittel 20 Jahren an atopischer Dermatitis. Zu den kürzlich (innerhalb dervergangenen 12 Monate) erfolgten Vorbehandlungen der atopischen Dermatitis gehörten topische

Kortikosteroide (96 %) und topische Calcineurin-Inhibitoren (81 %) sowie systemische Therapien(30 %) und Phototherapie (8,7 %). Der mittlere EASI-Wert betrug 13, der mittlere Itch-NRS-Wert 7,4und der mittlere prozentuale Anteil der betroffenen Körperoberfläche 15 %. Der mittlere DLQI-Scorebetrug 19, der mittlere POEM-Score 20 (wobei kein Patient einen POEM-Wert von 0 - 2 aufwies) unddie mittleren PROMIS-8a- und PROMIS-8b-Werte lagen bei 22 bzw. 24. Die Ausgangsmerkmalewaren in den Behandlungsgruppen im Allgemeinen ähnlich.

Klinisches Ansprechen

In der Studie TRuE-AD4 war die Ruxolitinib-Creme in Woche 8 hinsichtlich der koprimären

Endpunkte EASI75 (Tabelle 3 und Abbildung 2) und IGA-TS (Tabelle 3) sowie aller wichtigensekundären Endpunkte - ITCH4 in Woche 8 (Tabelle 3 und Abbildung 3), sowie ITCH4 an Tag 7, 3und 2 - statistisch signifikant der Vehikelcreme überlegen, wobei sich die Behandlungsgruppen mit

Ruxolitinib-Creme und Vehikelcreme bereits an Tag 1 voneinander abgrenzten (Abbildung 3).

Der Anteil der Patienten, die ein IGA-TS-Ansprechen erreichten, stieg während des doppelblinden,vehikelkontrollierten Zeitraums gegenüber dem Ausgangswert an (Tabelle 3), wobei sich die

Behandlungsgruppen mit Ruxolitinib-Creme und Vehikelcreme in Woche 2 (29 % bzw. 2,5 %) und

Woche 4 (49 % bzw. 9,9 %) voneinander abgrenzten.

Tabelle 3: Wirksamkeitsergebnisse der Ruxolitinib-Creme, koprimäre und ausgewähltewichtige sekundäre Endpunkte in Woche 8

TRuE-AD4(intent-to-treat)

Ruxolitinib-Creme Vehikel(n = 160) (n = 81)

EASI75 (%) 70,0 18,5

Unterschied in der Ansprechrate 51,4 (40,48, 62,24)a -(95 % KI)

IGA-TS (%) 61,3 13,6

Unterschied in der Ansprechrate 47,6 (36,98, 58,20)a -(95 % KI)

ITCH4 (%) 62,5 19,8

Unterschied in der Ansprechrate 42,8 (31,44, 54,21)a -(95 % KI)a p-Wert < 0,0001

Abbildung 2: Anteil der Patienten, die bei jedem Besuch während des vehikelkontrollierten

Zeitraums in der Studie TRuE-AD4 (Intent-to-treat) EASI75 erreichten

Behandlungsgruppe:  Vehikel 2x tgl.  1,5% 2x tgl.

70,061,343,818,520 12,33,7

WOCHE 2 WOCHE 4 WOCHE 8

Vehikel 2x tgl. 3/81 10/81 15/811,5% 2x tgl. 70/160 98/160 112/160

Anteil der Patienten, die EASI75 [%] erreichten

Abbildung 3: Liniendiagramm der ITCH4-Ansprechrate von Tag 1 bis Tag 7 - TRuE-AD4(Intent-to-treat-Population)

Behandlungsgruppe: Vehike 2x tgl. 1,5% 2x tgl.

51,72 51,2044,03 46,6340 35,0929,7519,3020 16,0813,67 14,9713,868,70 9,88 10,15

Tag 1 Tag 2 Tag 3 Tag 4 Tag 5 Tag 6 Tag 7p-Wert < 0,0001 an Tag 7 und Tag 3; p-Wert = 0,0072 an Tag 2.

Nominaler p-Wert = 0,0374 an Tag 1, nominaler p-Wert < 0,0001 an den Tagen 4, 5 und 6.

Dauerhaftigkeit des Ansprechens

Während der doppelblinden, vehikelkontrollierten Verlängerungsphase von Woche 8 bis Woche 24, inder die Patienten das Studienmedikament nur auf aktive Läsionen auftrugen, blieb der Anteil der

Patienten in der Gruppe mit Ruxolitinib-Creme, die ein EASI75-, IGA-TS- und ITCH4-Ansprechenerreichten, höher als in Woche 8.

Lebensqualität/patientenberichtete Ergebnisse

In der Studie TRuE-AD4 zeigten Patienten, die mit Ruxolitinib-Creme behandelt wurden, in Woche 8klinisch bedeutsame Verbesserungen bei den von den Patienten berichteten Symptomen und den

Auswirkungen der atopischen Dermatitis auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität, gemessenanhand des DLQI und des POEM, sowie auf den Schlaf, gemessen anhand der PROMISschlafbezogenen Beeinträchtigungen (8a) und der Schlafstörungen (8b).

In Woche 8 waren die DLQI-Werte (Mittelwert [Standardabweichung]) gegenüber dem Ausgangswertin den Behandlungsgruppen mit 1,5 % Ruxolitinib-Creme und Vehikelcreme, die zweimal täglichangewendet wurden, um 15 (6,4) bzw. 8,4 (7,7) gesunken. Der Anteil der Patienten, die eine

Verringerung des DLQI-Wertes um 4 Punkte erreichten, betrug 97 % in der Behandlungsgruppe mit1,5 % Ruxolitinib-Creme und 78 % in der Behandlungsgruppe mit Vehikelcreme.

In Woche 8 waren die POEM-Werte (Mittelwert [Standardabweichung]) gegenüber dem

Ausgangswert in der Behandlungsgruppe mit 1,5 % Ruxolitinib-Creme um 15 (8,1) und in der

Behandlungsgruppe mit Vehikelcreme um 6,4 (7,5) gesunken. Der Anteil der Patienten, die einen

POEM-Wert von 0 bis 2 erreichten, stieg in der Behandlungsgruppe mit 1,5 % Ruxolitinib-Creme auf40 % und in der Gruppe mit der Vehikelcreme auf 8,6 %.

In Woche 8 zeigten die PROMIS (8a)-Werte für schlafbezogene Beeinträchtigungen und die PROMIS(8b)-Werte für Schlafstörungen in der Gruppe mit der 1,5 % Ruxolitinib-Creme numerisch größere

Verbesserungen im Vergleich zur Gruppe mit der Vehikelcreme.

ITCH4-Ansprechrate mit Ml

Kinder und Jugendliche

Vitiligo

Insgesamt wurden 72 Jugendliche (12 bis < 18 Jahre; n = 55 Ruxolitinib-Creme, n = 17 Vehikel) in die

Zulassungsstudien aufgenommen. Jugendliche zeigten bei der Behandlung mit Ruxolitinib nach24 Wochen die gleichen Ansprechraten bei primären und wichtigen sekundären Endpunkten wie

Erwachsene im Alter von 18 bis 65 Jahren.

Atopische Dermatitis

Insgesamt 130 Jugendliche (12 bis < 18 Jahre; n = 87 Ruxolitinib-1,5-%-Creme; n = 43 Vehikel) mitleichter bis mittelschwerer atopischer Dermatitis wurden in eine gepoolte Analyse von zwei Phase-3-

Studien (TRuE-AD1 und TRuE-AD2) einbezogen. 1,5 % Ruxolitinib-Creme wies in Woche 8 einehöhere Ansprechrate als das Vehikel auf, sowohl im Hinblick auf den primären Endpunkt EASI75(61 % gegenüber 35 %) als auch im Hinblick auf die wichtigsten sekundären Endpunkte IGA-TS(51 % gegenüber 14 %) und ITCH4 (52 % gegenüber 17 %) (siehe Abschnitt 4.2).

Die Sicherheit von 1,5% Ruxolitinib-Creme der zwei pädiatrischen Phase-1-Studien (INCB 18424-102 [39 Patienten im Alter von 2 bis < 18 Jahren mit leichter bis schwerer atopischer Dermatitis] und

INCB 18424-103 [21 Patienten im Alter von 12 bis < 18 Jahren mit leichter bis schwerer atopischer

Dermatitis]) entsprach dem in der Phase-3-Studie TRuE-AD4 bei Erwachsenen mit mittelschwereratopischer Dermatitis berichteten Profil.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Opzelura eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur

Vorlage von Ergebnissen zu Studien bei der Behandlung von Vitiligo und atopischer Dermatitis ineiner oder mehreren pädiatrischen Altersklassen gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Vitiligo

Die Pharmakokinetik von Ruxolitinib-Creme wurde bei 429 Patienten mit Vitiligo im Alter von12 Jahren und älter (12,6 % waren 12-17 Jahre alt) mit einer mittleren ± Standardabweichungbetroffenen Körperoberfläche von 7,31 ± 2,02 % (Bereich 3,2 % bis 10,0 %) untersucht. Die Patiententrugen 24 Wochen lang zweimal täglich ca. 1,58 mg/cm2 Ruxolitinib-Creme auf dieselben Hautstellenauf (der Dosisbereich lag zwischen ca. 0,18 g und 8,4 g Ruxolitinib-Creme pro Anwendung).

Die mittlere ± Standardabweichung (Median; geometrisches Mittel) Steady-State-Tal-

Plasmakonzentration betrug 56,9 ± 62,6 nM (35,8 nM; 27,4 nM) mit einer projizierten AUC0-12h von683 ± 751 h*nM, was etwa 25 % der beobachteten mittleren AUC0-12h im Steady-State (2716 h*nM)nach zweimal täglicher oraler Gabe von 15 mg bei gesunden Teilnehmern entspricht. Die mittlere(geometrisches Mittel) topische Bioverfügbarkeit von Ruxolitinib-Creme bei Vitiligo-Patienten in dengepoolten Daten der beiden Phase-3-Studien betrug 9,72 % (5,78 %).

Atopische Dermatitis

Die Pharmakokinetik der Ruxolitinib-Creme wurde bei 114 Patienten mit mittelschwerer atopischer

Dermatitis im Alter von 18 Jahren und älter mit einer mittleren Körperoberflächenbeteiligung± Standardabweichung von 15,2 ± 2,99 % (Bereich 10,0 % bis 20 %) untersucht. Die Patienten trugen8 Wochen lang zweimal täglich etwa 3,97 g Ruxolitinib-Creme (die Dosis lag zwischen etwa 0,12 gund 8,5 g Ruxolitinib-Creme pro Anwendung) auf dieselben Hautbereiche auf.

Die mittlere ± Standardabweichung (Median; geometrisches Mittel) Tal-Plasmakonzentration im

Steady State betrug 82,3 ± 98,4 nM (49,6 nM; 42,7 nM) mit einer projizierten AUC0-12 h von 987,6± 1181 h*nM, was etwa 36 % der beobachteten mittleren AUC0-12 h im Steady State (2716 h*nM) nachzweimal täglicher oraler Verabreichung von 15 mg bei gesunden Teilnehmern entspricht. Die mittlere(geometrisches Mittel) topische Bioverfügbarkeit von Ruxolitinib-Creme bei Patienten mit atopischer

Dermatitis in der Phase-3-Studie betrug 8,87 % (4,97 %).

Verteilung

In einer In vitro Studie wurde festgestellt, dass Ruxolitinib zu 97 % an menschliche Plasmaproteine,hauptsächlich an Albumin, gebunden ist.

Biotransformation

Ruxolitinib wird durch CYP3A4 und in geringerem Maße durch CYP2C9 metabolisiert.

Elimination

Die mittlere Eliminationshalbwertszeit von oral verabreichtem Ruxolitinib beträgt etwa 3 Stunden. Diemittlere ± Standardabweichung (Median; geometrisches Mittel) scheinbare terminale Halbwertszeitvon Ruxolitinib nach topischer Anwendung von Opzelura wurde bei 9 erwachsenen und jugendlichen

Patienten mit einer Beteiligung von ≥ 25 % der Körperoberfläche mit atopischer Dermatitis geschätztund beträgt etwa 116 ± 251 (16,4; 32,5) Stunden, was eher die langsame Resorptionsrate als die

Eliminationsrate des Arzneimittels widerspiegelt.

Besondere Patientengruppen
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Die geschätzte AUC, die um die pharmakologische Aktivität von Ruxolitinib und den Metabolitenbereinigt ist, steigt im Falle einer Nierenerkrankung im Endstadium (ESRD) um etwa das Zweifache.

Als Vorsichtsmaßnahme sollte Opzelura nicht von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienzangewendet werden, da keine Daten zur Sicherheit vorliegen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Obwohl die AUC nach oraler Verabreichung von Ruxolitinib bei Patienten mit

Leberfunktionsstörungen erhöht war, gab es keinen klaren Zusammenhang zwischen dem

Schweregrad der eingeschränkten Leberfunktion und dem Anstieg der AUC. Eine

Dosierungsempfehlung für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist nicht erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Die pharmakokinetischen Daten aus zwei Phase-1-Studien, die bei pädiatrischen Patienten mitatopischer Dermatitis im Alter von 2 bis < 18 Jahren durchgeführt wurden (INCB 18424-102 und

INCB 18424-103), waren im Einklang mit Studien, die an Erwachsenen durchgeführt wurden.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Ruxolitinib wurde in Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter Gabe,

Genotoxizität, Reproduktionstoxizität und Karzinogenität nach oraler Verabreichung untersucht.

Weitere Studien wurden nach dermaler Verabreichung an Minischweinen und Mäusen durchgeführt.

Zu den Zielorganen, die mit der pharmakologischen Wirkung von Ruxolitinib in Studien mitwiederholter oraler Gabe in Verbindung gebracht werden, gehören Knochenmark, peripheres Blut undlymphatisches Gewebe. Bei Hunden wurden Infektionen beobachtet, die im Allgemeinen mit einer

Immunsuppression in Verbindung gebracht werden. Die Sicherheitsspannen (basierend auf derungebundenen AUC) bei nicht schädlichen Konzentrationen in chronischen Toxizitätsstudien lagenbei männlichen und weiblichen Ratten bei etwa dem 6- bzw. 200-Fachen und bei Hunden beim10-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Patienten mit Vitiligo beobachtet wurde,sowie bei etwa dem 3,5- bzw. 136-Fachen bei männlichen und weiblichen Ratten sowie beim 7-

Fachen bei Hunden im Vergleich zur systemischen Exposition, die bei Patienten mit mittelschwereratopischer Dermatitis beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 % Ruxolitinib-Creme auftrugen.

In einer Telemetriestudie an Hunden wurde eine unerwünschte Senkung des Blutdrucks zusammen miteinem Anstieg der Herzfrequenz beobachtet, und in einer Atemwegsstudie an Ratten wurde eineunerwünschte Senkung des Atemminutenvolumens festgestellt. Die Sicherheitsabstände (basierend aufdem ungebundenen Cmax) bei nicht schädlichen Konzentrationen lagen in den Studien bei Hunden und

Ratten bei mindestens dem 546-Fachen bzw. 362-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, diebei Patienten mit Vitiligo oder mittelschwerer atopischer Dermatitis beobachtet wurde, die zweimaltäglich 1,5 % Ruxolitinib-Creme auftrugen. Im Rahmen einer Bewertung der neuropharmakologischen

Wirkungen von Ruxolitinib bei Ratten wurden keine adversen Effekte festgestellt.

Eine 3-monatige Studie mit wiederholter Verabreichung über die Haut ergab eine verringerte

Lymphozytenzahl bei Mäusen. Die Sicherheitsabstände (basierend auf der ungebundenen AUC) beinicht schädlichen Konzentrationen lagen bei männlichen Mäusen bei etwa dem 10-Fachen und beiweiblichen Mäusen bei etwa dem 24-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei

Patienten mit Vitiligo beobachtet wurde, beim 5,7-Fachen bei männlichen bzw. beim 15-Fachen beiweiblichen Mäusen im Vergleich zur systemischen Exposition, die bei Patienten mit mittelschwereratopischer Dermatitis beobachtet wurde, die zweimal täglich 1,5 % Ruxolitinib-Creme auftrugen. Ineiner 9-monatigen Studie zur dermalen Toxizität wurde bei Minischweinen ebenfalls keine adverse

Verringerung der peripheren Lymphozytenzahl festgestellt. Die Sicherheitsabstände (basierend auf derungebundenen AUC) lagen bei nicht schädlichen Konzentrationen bei Minischweinen bei etwa dem3-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Patienten mit Vitiligo beobachtet wurde,und bei etwa dem 2-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition, die bei Patienten mitmittelschwerer atopischer Dermatitis beobachtet wurde, die zweimal täglich 1,5 % Ruxolitinib-Cremeauftrugen. Diese Auswirkung wurde in einer 3-monatigen Studie zur dermalen Toxizität bei

Minischweinen nicht beobachtet. Nach der topischen Verabreichung einer 1,5 % Ruxolitinib-

Cremeformulierung zweimal täglich über einen Zeitraum von bis zu 9 Monaten wurden bei Göttingen

Minischweinen keine Anzeichen systemischer Toxizität beobachtet.

In Studien an juvenilen Ratten hatte die orale Verabreichung von Ruxolitinib Auswirkungen auf

Wachstum und Knochenmaße. Ein vermindertes Knochenwachstum wurde bei Dosen ≥ 5 mg/kg/Tagbeobachtet, wenn die Behandlung am Tag 7 nach der Geburt begann (vergleichbar mit einem

Neugeborenen), und bei ≥ 15 mg/kg/Tag, wenn die Behandlung an den Tagen 14 oder 21 nach der

Geburt begann (vergleichbar mit einem Kind von 1 bis 3 Jahren). Frakturen und ein vorzeitiges

Absterben der Ratten wurden bei Dosen ≥ 30 mg/kg/Tag beobachtet, wenn die Behandlung am Tag 7nach der Geburt begonnen wurde. Auf der Grundlage der ungebundenen AUC betrug die Expositionbeim NOAEL (no observed adverse effect level) bei jungen Ratten, die bereits an Tag 7 nach der

Geburt behandelt wurden, etwa das 20-Fache der Exposition von erwachsenen Patienten mit Vitiligound das 14-Fache der Exposition von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer atopischer Dermatitis,während ein vermindertes Knochenwachstum und Frakturen bei Expositionen auftraten, die dem 22-bzw. 150-Fachen der Exposition von erwachsenen Patienten mit Vitiligo und dem 14- bzw. 90-Fachender von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer atopischer Dermatitis entsprachen. Die

Auswirkungen waren im Allgemeinen bei männlichen Tieren stärker und traten auf, wenn die

Verabreichung früher nach der Geburt begann. Abgesehen von der Knochenentwicklung waren die

Auswirkungen von Ruxolitinib auf juvenile Ratten ähnlich wie bei adulten Ratten. Juvenile Rattenreagieren empfindlicher auf die Toxizität von Ruxolitinib als adulte Ratten.

In Studien zur embryofetalen Entwicklung führte die orale Verabreichung von Ruxolitinib an Rattenund Kaninchen während der Trächtigkeit zu einem verringerten Gewicht des Fötus und erhöhtem

Postimplantationsverlust bei Dosen, die mit maternaler Toxizität in Verbindung gebracht werden. Bei

Ratten und Kaninchen gab es keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung. Die Sicherheitsabstände(basierend auf der ungebundenen AUC) lagen bei nicht schädlichen Konzentrationen für die

Entwicklungstoxizität bei Ratten bei etwa dem 25-Fachen, bezogen auf die systemische Exposition,die bei Patienten mit Vitiligo beobachtet wurde, und beim 16-Fachen, die bei Patienten mitmittelschwerer atopischer Dermatitis beobachtet wurde, die zweimal täglich die 1,5 %

Ruxolitinib-Creme auftrugen. Es wurden keine Auswirkungen von oral verabreichtem Ruxolitinib aufdie Fertilität von männlichen oder weiblichen Ratten festgestellt. In einer Studie zur prä- undpostnatalen Entwicklung wurden eine leicht verlängerte Trächtigkeitsdauer, eine geringere Anzahl an

Einnistungsstellen und eine geringere Anzahl an geborenen Rattenjungen beobachtet. Bei den

Rattenjungen wurden ein geringeres mittleres Ausgangskörpergewicht und eine kurzzeitig geringeremittlere Körpergewichtszunahme beobachtet. Bei laktierenden Ratten wurden Ruxolitinib bzw. dessen

Metabolite in einer Konzentration in die Milch ausgeschieden, die 13-mal höher war als diemütterliche Plasmakonzentration. Ruxolitinib war weder mutagen noch klastogen. Ruxolitinib zeigtenach topischer Verabreichung bei Mäusen oder nach oraler Verabreichung bei Sprague-Dawley-Rattenund Tg.rasH2-Mäusen kein karzinogenes Potenzial.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Butylhydroxytoluol (als Antioxidationsmittel in weißem Vaselin) (E321)

Cetylalkohol (Ph.Eur.)

Dimeticon (E900)

Natriumedetat (Ph.Eur.) (E385)

Glycerolstearate SE

Macrogol

Mittelkettige Triglyceride

Methyl-4-hydroxybenzoat (E218)

Dünnflüssiges Paraffin (E905)weißes Vaselin (E905)

Phenoxyethanol (Ph.Eur.)

Phosphorsäure (E338)

Polysorbat 20 (E432)

Propylenglycol (E1520)

Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.)

Gereinigtes Wasser

Stearylalkohol (Ph.Eur.)

Xanthangummi (E415)

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend

6.3 Haltbarkeit

21 Monate

Nach dem ersten Öffnen: 6 Monate.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30°C lagern.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Verbundstofftube mit Innenbeschichtung aus Polyethylen niedriger und hoher Dichte, mit einem

Deckel aus Polypropylen, oder Aluminiumtube mit Innenlackierung und Schutzkappe mit

Durchstechdorn aus Polypropylen (100g Tube) oder Polyethylen hoher Dichte (5 g Tube).

Tuben mit 5 g und 100 g. Eine Tube pro Karton.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

Incyte Biosciences Distribution B.V.

Paasheuvelweg 251105 BP Amsterdam

Niederlande

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/23/1726/001

EU/1/23/1726/002

EU/1/23/1726/003

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 19. April 2023

10. STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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