Angewendet bei: lokale Entzündungen mit bakterieller Komponente
Art der Anwendung: kutan
Substanz: Prednisolon + Neomycin (Kortikosteroid und Aminoglykosid-Antibiotikum)
ATC: D07CA03 (Dermatika | Corticosteroide, Kombinationen mit Antibiotika | Corticosteroide, schwach wirksam, Kombinationen mit Antibiotika)
Risiko einer schweren allergischen Reaktion. Suchen Sie bei schweren Symptomen sofort medizinische Hilfe.
Dieses Arzneimittel kann den Blutzucker erhöhen.
Dieses Arzneimittel kann das Infektionsrisiko erhöhen.
Dieses Arzneimittel kann die Nieren beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann das Hören oder Gleichgewicht beeinträchtigen.
Während der Stillzeit nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.
Während der Schwangerschaft nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.
Prednisolon + Neomycin kombiniert ein entzündungshemmendes Kortikosteroid mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum. Es wird je nach Produkt lokal bei Entzündungen von Auge, Ohr oder Haut eingesetzt, wenn zusätzlich ein Risiko oder Zeichen einer empfindlichen bakteriellen Infektion besteht. Prednisolon mindert Rötung und Schwellung, Neomycin wirkt gegen Bakterien.
Die Anwendung soll strikt nach ärztlicher Anweisung und Packungsbeilage erfolgen. Es darf nicht bei viralen, pilzbedingten oder tuberkulösen Infektionen verwendet und nicht ohne Kontrolle verlängert werden, weil das Steroid eine Verschlechterung verdecken kann. Bei Augenpräparaten sollten Kontaktlinsen während der Infektion vermieden und die Tropferspitze nicht berührt werden.
Nebenwirkungen können Stechen, Brennen, Reizung, Juckreiz, Trockenheit oder Neomycin-Allergie sein. Längere Anwendung am Auge kann den Augeninnendruck erhöhen, Katarakt begünstigen oder Hornhautheilung verzögern. Auf der Haut kann Langzeitanwendung die Haut verdünnen und Infektionen verschlimmern. Das Risiko steigt bei großen Flächen oder Abdeckung.
Kontaktieren Sie den Arzt bei zunehmenden Schmerzen, Sehverschlechterung, starker Sekretion, Schwellung, schwerem Ausschlag, Schwindel, Hörproblemen oder fehlender Besserung. In Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern nur nach ärztlichem Rat anwenden. Die Kombination ist sinnvoll bei richtiger Indikation, kann aber bei anderer Ursache riskant sein.