Angewendet bei: Dyslipidämie
Art der Anwendung: oral
Substanz: Pitavastatin + Ezetimib (Statin-Lipidsenker + Lipidsenker)
ATC: C10BA13 (Kardiovaskuläres System | Mittel, die den Lipidstoffwechsel Beeinflussen, Kombinationen | Kombinationen verschiedener Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen)
Dieses Arzneimittel kann die Leber beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Holen Sie ärztlichen Rat ein, wenn unerklärliche Muskelschmerzen auftreten.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Während der Schwangerschaft nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.
Pitavastatin + Ezetimib ist eine Kombination zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte, besonders des LDL-Cholesterins, wenn Ernährung, Bewegung und ein einzelnes Arzneimittel nicht ausreichen. Pitavastatin vermindert die Cholesterinbildung in der Leber, Ezetimib verringert die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm. Dadurch sinkt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Komplikationen.
Das Arzneimittel wird meist einmal täglich zur gleichen Zeit eingenommen, mit oder ohne Nahrung, genau nach ärztlicher Anweisung. Der Nutzen bleibt nur bei regelmäßiger Einnahme erhalten. Wichtig sind außerdem ausgewogene Ernährung, Gewichtsreduktion, Bewegung, Rauchstopp und gute Kontrolle von Blutdruck oder Diabetes.
Mögliche Nebenwirkungen sind Muskelschmerzen, Krämpfe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden, Durchfall oder Übelkeit. Seltener können Leberwerte ansteigen oder schwere Muskelschäden auftreten. Informieren Sie rasch den Arzt bei starken oder unerklärlichen Muskelschmerzen, ungewöhnlicher Schwäche, dunklem Urin, Gelbfärbung von Haut oder Augen oder Schmerzen im rechten Oberbauch.
Pitavastatin + Ezetimib darf nicht in Schwangerschaft oder Stillzeit angewendet werden. Teilen Sie Lebererkrankungen, hohen Alkoholkonsum und alle Arzneimittel mit, auch Antibiotika, Pilzmittel, Fibrate und rezeptfreie Präparate. Regelmäßige Kontrollen von Cholesterin, Leberfunktion und eventuell Muskelenzymen sind wichtig. Setzen Sie die Therapie nicht eigenmächtig ab.