Angewendet bei: allergische Rhinitis mit Nasenverstopfung
Art der Anwendung: oral
Substanz: Loratadin + Pseudoephedrin (H1-Antihistaminikum und sympathomimetisches Dekongestivum)
ATC: R01BA52 (Respirationstrakt | Nasale Dekongestiva zur Systemischen Anwendung | Sympathomimetika)
Dieses Arzneimittel kann die Fähigkeit zum Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann Schwindel oder Vertigo verursachen.
Vorsicht bei Glaukom oder erhöhtem Augeninnendruck.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Dieses Arzneimittel kann das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöhen.
Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit oder verminderte Aufmerksamkeit verursachen.
Loratadin + Pseudoephedrin wird bei allergischer Rhinitis oder Erkältung mit verstopfter Nase, Niesen, laufender Nase, Juckreiz an Nase oder Augen und Tränenfluss eingesetzt. Loratadin ist ein Antihistaminikum und reduziert die allergische Reaktion, während Pseudoephedrin die Nasenschleimhaut abschwellen lässt und freieres Atmen durch die Nase ermöglicht.
Die Einnahme erfolgt oral, häufig als Retardtablette, nach Packungsbeilage. Überschreiten Sie die empfohlene Dosis nicht und kombinieren Sie es nicht mit anderen Erkältungsmitteln, die Abschwellmittel enthalten. Pseudoephedrin kann Schlaflosigkeit verursachen, daher werden manche Produkte besser früher am Tag eingenommen. Die Kombination ist nicht für jeden geeignet.
Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Schwindel, Übelkeit oder Probleme beim Wasserlassen sein. Vorsicht gilt bei Bluthochdruck, Herzerkrankung, Rhythmusstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Glaukom, Diabetes, vergrößerter Prostata, Leber- oder Nierenerkrankung. MAO-Hemmer sind eine wichtige Gegenanzeige.
Suchen Sie Hilfe bei Brustschmerz, unregelmäßigem Herzschlag, sehr hohem Blutdruck, Verwirrtheit, starker Unruhe, Harnverhalt, Ausschlag oder Gesichtsschwellung. Bei anhaltenden, zunehmenden Beschwerden oder hohem Fieber mit Gesichtsschmerz ärztlich abklären. In Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern entscheidet Arzt oder Apotheker.