BRIMICA GENUAIR 340mcg / 12mcg inhalationspulver merkblatt medikamente

R03AL05 Aclidiniumbromid + Formoterolfumarat • RESPIRATIONSTRAKT | INHALATIVE SYMPATHOMIMETIKA | Sympathomimetika in Kombination mit Anticholinergika

Die Kombination aus Aclidiniumbromid und Formoterolfumarat wird zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt. Sie kombiniert einen langwirksamen Bronchodilatator (Aclidinium) und einen langwirksamen Beta-Agonisten (Formoterol) und bietet eine effektivere Linderung der Symptome.

Das Medikament wird über Inhalation verabreicht, in der Regel zweimal täglich, mit einem Inhalationsgerät. Die Kombination hilft, die Muskeln der Atemwege zu entspannen und den Luftstrom zu verbessern, wodurch Symptome wie Atemnot und Husten reduziert werden.

Häufige Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und Halsreizungen. In seltenen Fällen können allergische Reaktionen, Herzklopfen oder eine Verschlechterung von Glaukom und Harnverhalt auftreten.

Patienten sollten dieses Medikament gemäß den Anweisungen ihres Arztes verwenden und es nicht bei akuten Atembeschwerden einsetzen, da es sich nicht um eine Notfallbehandlung handelt.

Allgemeine Daten zu BRIMICA GENUAIR 340mcg / 12mcg

Substanz: Aclidiniumbromid + Formoterolfumarat

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-06-2025

Handelsgesetzbuch: W62377001

Konzentration: 340mcg / 12mcg

Pharmazeutisches Formblatt: inhalationspulver

Quantität: 1

Produktart: original

Preis: 239.96 RON

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: NDUSTRIAS FARMACEUTICAS ALMIRALL S.L. - SPANIA

Zulassungsinhaber: ASTRAZENECA AB - SUEDIA

Zulassungsnummer: 963/2014/01

Haltbarkeit: 3 Jahre

Vergütungslisten für BRIMICA GENUAIR 340mcg / 12mcg ASTRAZENECA

B - Unterliste B mit 50% Rabatt auf den Referenzpreis

Preis

Zuzahlung

Patient

239.96 RON

119.98 RON

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Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels BRIMICA GENUAIR 340mcg / 12mcg inhalationspulver

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm Pulver zur Inhalation

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede abgegebene Dosis (die über das Mundstück abgegebene Dosis) enthält 340 Mikrogramm

Aclidinium (als 396 Mikrogramm Aclidiniumbromid) und 11,8 Mikrogramm Formoterolfumarat-

Dihydrat (Ph.Eur.).

Dies entspricht einer abgemessenen Dosis von 343 Mikrogramm Aclidinium (als 400 Mikrogramm

Aclidiniumbromid) und einer abgemessenen Dosis von 12 Mikrogramm Formoterolfumarat-Dihydrat(Ph.Eur.).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung

Jede abgegebene Dosis enthält etwa 11 mg Lactose (als Monohydrat).

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Pulver zur Inhalation

Weißes oder fast weißes Pulver in einem weißen Inhalator mit integrierter Dosisanzeige und einerorangen Dosiertaste.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Brimica Genuair ist indiziert als bronchodilatatorische Erhaltungstherapie zur Linderung von

Symptomen bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die empfohlene Dosis beträgt eine Inhalation zweimal täglich.

Wenn eine Dosis ausgelassen wurde, sollte sie so bald wie möglich nachgeholt und die folgende Dosiszur üblichen Zeit angewendet werden. Die folgende Dosis darf nicht verdoppelt werden, um dievergessene Dosis auszugleichen.

Ältere Patienten

Bei älteren Patienten sind keine Dosisanpassungen erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Nierenfunktionsstörung

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung sind keine Dosisanpassungen erforderlich (siehe Abschnitt5.2).

Leberfunktionsstörung

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörung sind keine Dosisanpassungen erforderlich (siehe Abschnitt5.2).

Kinder und Jugendliche

Es gibt keinen relevanten Nutzen von Brimica Genuair bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahrenin der Indikation COPD.

Art der Anwendung

Zur Inhalation.

Patienten sollten in die korrekte Anwendung des Arzneimittels eingewiesen werden, da der Genuair-

Inhalator möglicherweise anders funktioniert als die von den Patienten zuvor angewendeten

Inhalatoren. Es ist wichtig, die Patienten anzuweisen, die Bedienungsanleitung in der Packungsbeilagezu lesen.

Vor der ersten Anwendung muss der verschlossene Beutel aufgerissen und der Inhalator entnommenwerden. Der Beutel und das Trockenmittel sollten entsorgt werden.

Bedienungsanleitung, siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Asthma

Brimica Genuair sollte nicht bei Asthma angewendet werden; es wurden keine klinischen Studien mit

Brimica Genuair bei Asthma durchgeführt.

Paradoxer Bronchospasmus

In klinischen Studien traten mit Brimica Genuair in der empfohlenen Dosis keine paradoxen

Bronchospasmen auf. Mit anderen Inhalationstherapien wurden jedoch paradoxe Bronchospasmenbeobachtet. Bei Auftreten von Bronchospasmen muss die Behandlung abgebrochen und eine andere

Therapie in Erwägung gezogen werden.

Nicht zur akuten Anwendung

Brimica Genuair ist nicht zur Behandlung von akuten Bronchospasmus-Anfällen indiziert.

Kardiovaskuläre Wirkungenβ2-Adrenozeptoragonisten können bei einigen Patienten einen Anstieg von Pulsfrequenz und

Blutdruck, Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG), wie beispielsweise eine T-Wellen-

Abflachung, eine ST-Senkung und ein verlängertes QTc-Intervall, verursachen. Bei Auftreten solcher

Wirkungen kann es notwendig werden, die Behandlung abzubrechen. Lang wirksameβ2-Adrenozeptoragonisten sollten mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit einer aktuellbestehenden oder früher aufgetretenen Verlängerung des QTc-Intervalls bzw. bei Patienten unter

Therapie mit Arzneimitteln, die das QTc-Intervall beeinflussen (siehe Abschnitt 4.5).

Herzrhythmusstörungen, einschließlich Vorhofflimmern und paroxysmaler Tachykardie, wurden nachder Gabe von Brimica Genuair beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Daher ist Brimica Genuair mit

Vorsicht anzuwenden bei Patienten mit anamnestisch bekannten Herzrhythmusstörungen oder

Risikofaktoren für Herzrhythmusstörungen.

Systemische Wirkungen

Brimica Genuair sollte bei Patienten mit schweren kardiovaskulären Erkrankungen, Krampfleiden,

Thyreotoxikose und bei Patienten mit Phäochromozytom nur mit Vorsicht angewendet werden.

Bei Anwendung hoher Dosen von β2-Adrenozeptoragonisten können Wirkungen auf den

Stoffwechsel, wie Hyperglykämie und Hypokaliämie, beobachtet werden. In klinischen Phase-III-

Studien war die Inzidenz deutlicher Anstiege des Blutzuckerspiegels unter Brimica Genuair gering(0,1 %) und ähnlich wie unter Placebo. Hypokaliämie ist für gewöhnlich vorübergehend und erfordertkeine Supplementierung. Bei Patienten mit schwerer COPD kann die Hypokaliämie durch Hypoxieund Begleitbehandlungen verschärft werden (siehe Abschnitt 4.5). Hypokaliämie erhöht die

Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen.

Auf Grund seiner anticholinergen Wirkung sollte Brimica Genuair bei Patienten mit symptomatischer

Prostatahyperplasie, Harnretention oder mit Engwinkelglaukom (selbst wenn der direkte Kontakt des

Arzneimittels mit den Augen sehr unwahrscheinlich ist) mit Vorsicht angewendet werden.

Mundtrockenheit, wie sie im Zusammenhang mit einer anticholinergen Therapie beobachtet wurde,kann langfristig mit Zahnkaries assoziiert sein.

Lactosegehalt

Patienten mit der seltenen hereditären Galactoseintoleranz, völligem Lactasemangel oder Glucose-

Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Arzneimittel zur Behandlung von COPD

Die gleichzeitige Anwendung von Brimica Genuair mit anderen Arzneimitteln, die Anticholinergikaund/oder lang wirksame β2-Adrenozeptor-Agonisten enthalten, wurde nicht untersucht und wird nichtempfohlen.

Obwohl keine formalen In-vivo-Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt wurden,wurde Brimica Genuair gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln gegen COPD einschließlich kurzwirksamen β2-adrenergen Bronchodilatatoren, Methylxanthinen sowie oralen und inhalierten Steroidenangewendet, ohne dass Arzneimittelwechselwirkungen klinisch nachgewiesen werden konnten.

Behandlung mit Hypokaliämie-verursachenden Arzneimitteln

Die gleichzeitige Behandlung mit Methylxanthin-Derivaten, Steroiden oder nicht-kaliumsparenden

Diuretika kann eine mögliche hypokaliämische Wirkung von β2-Adrenozeptoragonisten verstärken.

Daher sollte die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel nur mit Vorsicht erfolgen (siehe

Abschnitt 4.4).

Betablocker

Betablocker können die Wirkung von β2-Adrenozeptoragonisten abschwächen oder ihrentgegenwirken. Wird die Anwendung von Betablockern (einschließlich Augentropfen) notwendig, sosollten kardioselektive Betablocker bevorzugt werden, wobei auch bei deren Anwendung Vorsichtgeboten ist.

Andere pharmakodynamische Interaktionen

Brimica Genuair sollte bei Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, welche bekanntermaßendas QTc-Intervall verlängern (wie beispielsweise Monoaminoxidase-Hemmer, trizyklische

Antidepressiva, Antihistaminika oder Makrolide), nur mit Vorsicht angewendet werden, da die

Wirkung von Formoterol (ein Bestandteil von Brimica Genuair) auf das kardiovaskuläre System durchdiese Arzneimittel verstärkt werden kann. Arzneimittel, die bekanntermaßen das QTc-Intervallverlängern, sind mit einem erhöhten Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen verbunden.

Stoffwechselinteraktionen

In-vitro-Studien haben gezeigt, dass nicht zu erwarten ist, dass Aclidinium oder seine Metaboliten bei

Dosierung im therapeutischen Bereich Wechselwirkungen mit P-Glycoprotein-(P-gp-)Substraten odermit durch Cytochrom-P-450-Enzyme (CYP450-Enzyme) oder Esterasen metabolisierten

Arzneimitteln hervorrufen. In therapeutisch relevanten Konzentrationen führt Formoterol zu keiner

Hemmung der CYP450-Enzyme (siehe Abschnitt 5.2).

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Brimica Genuair bei Schwangeren vor.

Tierexperimentelle Studien haben eine Fetotoxizität für Aclidinium nur bei Dosisspiegeln gezeigt, dieviel höher als die maximale Humanexposition waren; und unerwünschte Wirkungen von Formoterol in

Reproduktionsstudien nur bei sehr hohen systemischen Expositionsspiegeln (siehe Abschnitt 5.3).

Brimica Genuair darf während der Schwangerschaft nur dann angewendet werden, wenn der zuerwartende Nutzen die potenziellen Risiken überwiegt.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob Aclidinium (und/oder seine Metaboliten) oder Formoterol in die Muttermilchsezerniert wird. Da Studien an Ratten die Ausscheidung geringer Mengen Aclidinium (und/oder seiner

Metaboliten) sowie Formoterol in die Milch gezeigt haben, darf die Anwendung von Brimica Genuairdurch stillende Frauen nur in Betracht gezogen werden, wenn der erwartete Nutzen für die Frau größerist als jedmögliches Risiko für den Säugling.

Fertilität

Studien mit Ratten haben eine leichte Reduzierung der Fertilität nur bei Dosisspiegeln gezeigt, die vielhöher waren als die maximale Humanexposition für Aclidinium- und Formoterol (siehe Abschnitt5.3). Es gilt als unwahrscheinlich, dass Brimica Genuair bei Anwendung in der empfohlenen

Dosierung die Fertilität bei Menschen beeinflusst.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Brimica Genuair hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeitund die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Das Auftreten von Verschwommensehen oder

Schwindel kann die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinenbeeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Die Darstellung des Sicherheitsprofils beruht auf Erfahrungen mit Brimica Genuair sowie seineneinzelnen Bestandteilen.

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Sicherheitsrelevante Daten über Brimica Genuair in der empfohlenen therapeutischen Dosis liegen füreine Exposition bis zu 12 Monaten aus klinischen Studien sowie aus Erfahrungen nach

Markteinführung vor.

Die mit der Anwendung von Brimica Genuair verbundenen Nebenwirkungen waren vergleichbar mitdenen seiner einzelnen Bestandteile. Da Brimica Genuair die Wirkstoffe Aclidinium und Formoterolenthält, können die mit diesen Bestandteilen verbundenen unerwünschten Wirkungen in gleicher Artund Schwere auch für Brimica Genuair erwartet werden.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Brimica Genuair sind

Nasopharyngitis (7,9 %) und Kopfschmerzen (6,8 %).

Tabellarische Zusammenfassung der Nebenwirkungen

Das klinische Entwicklungsprogramm zu Brimica Genuair wurde an Patienten mit mittelschwerer oderschwerer COPD durchgeführt. Insgesamt wurden 1.222 Patienten mit Brimica Genuair340 Mikrogramm/12 Mikrogramm behandelt. Die den Nebenwirkungen zugeordneten

Häufigkeitsangaben basieren auf den Rohinzidenzraten, die in gepoolten Analysen vonrandomisierten, Placebo-kontrollierten klinischen Phase-III-Studien mit Brimica Genuair340 Mikrogramm/12 Mikrogramm mit mindestens 6 Monaten Dauer beobachtet wurden oder auf

Erfahrungen mit den Einzelwirkstoffen oder auf Ergebnissen von nach dem Inverkehrbringendurchgeführten Studien.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: Sehrhäufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1.000, <1/100), selten (≥1/10.000, <1/1.000),sehr selten (<1/10.000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nichtabschätzbar).

Systemorganklasse Häufigkeit

Nasopharyngitis

Infektionen und parasitäre Harnwegsinfektionen

Erkrankungen Sinusitis Häufig

Zahnabszesse

Erkrankungen des Überempfindlichkeit Selten

Immunsystems Angioödem

Anaphylaktische Reaktion Nicht bekannt

Stoffwechsel- und Hypokaliämie

Ernährungsstörungen Hyperglykämie Gelegentlich

Schlafstörungen

Psychiatrische Angstzustände Häufig

Erkrankungen Agitiertheit Gelegentlich

Kopfschmerzen

Erkrankungen des Schwindel Häufig

Nervensystems Tremor

Geschmacksstörung Gelegentlich

Augenerkrankungen Verschwommenes Sehen Gelegentlich

Herzrhythmusstörungen, einschließlich

Herzerkrankungen Vorhofflimmern und paroxysmaler

Tachykardie Gelegentlich

Tachykardie

Verlängerung des QTc-Intervalls im EKG

Palpitationen

Angina pectoris

Erkrankungen der Husten Häufig

Atemwege, des Brustraums Dysphonieund Mediastinums Rachenreizung Gelegentlich

Bronchospasmen (einschließlich paradoxe) Selten

Durchfall

Erkrankungen des Übelkeit Häufig

Gastrointestinaltrakts Mundtrockenheit

Stomatitis Gelegentlich

Erkrankungen der Hautund des Ausschlag

Pruritus Gelegentlich

Unterhautzellgewebes

Skelettmuskulatur-,

Bindegewebs- und Myalgie Häufig

Knochenerkrankungen Muskelkrämpfe

Erkrankungen der Nierenund Harnwege Harnverhalt Gelegentlich

Anstieg der Kreatinphosphokinase im Blut Häufig

Untersuchungen

Blutdruckanstieg Gelegentlich

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Es liegen nur begrenzte Daten zur Behandlung einer Überdosierung mit Brimica Genuair vor. Hohe

Dosierungen Brimica Genuair können zu übersteigerten anticholinergen und/oder β2-adrenergen

Anzeichen und Symptomen führen; zu den häufigsten dieser Anzeichen und Symptome gehörenverschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Muskelkrämpfe, Tremor, Kopfschmerzen,

Palpitationen und Bluthochdruck.

Im Falle einer Überdosierung ist Brimica Genuair abzusetzen. Eine unterstützende undsymptomatische Behandlung ist indiziert.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen, Sympathomimetikain Kombination mit Anticholinergika, ATC-Code: R03AL05

Wirkmechanismus

Brimica Genuair enthält zwei Bronchodilatatoren: Aclidinium ist ein lang wirksamer Muskarin-

Rezeptor-Antagonist (auch als Anticholinergikum bezeichnet) und Formoterol ein lang wirksamer β2-

Adrenozeptoragonist. Die Kombination dieser Substanzen mit unterschiedlichen Wirkmechanismenführt zu einer additiven Wirksamkeit im Vergleich zur Anwendung einer der beiden Bestandteileallein. Auf Grund der unterschiedlichen Dichte von Muskarin-Rezeptoren und β2-Adrenozeptoren inden zentralen und peripheren Atemwegen der Lunge wird für Muskarinrezeptor-Antagonisten einestärkere Wirkung bezüglich der Relaxation der zentralen Atemwege erwartet, wohingegen für β2-

Adrenozeptoragonisten eine stärkere relaxierende Wirkung auf die peripheren Atemwege erwartetwird; die Relaxation sowohl der zentralen als auch der peripheren Atemwege mittels eines

Kombinationspräparats trägt wahrscheinlich zur günstigen Wirkung auf die Lungenfunktion bei.

Weitere Informationen über diese beiden Substanzen sind weiter unten im Text zu finden.

Aclidiniumbromid ist ein kompetitiver, selektiver Muskarinrezeptor-Antagonist mit längerer

Verweildauer an den M3-Rezeptoren als an den M2-Rezeptoren. M3-Rezeptoren regeln die Kontraktionder glatten Muskulatur der Luftwege. Inhaliertes Aclidiniumbromid wirkt lokal in den Lungen, wo esan die M3-Rezeptoren der glatten Bronchialmuskulatur antagonistisch bindet und eine

Bronchodilatation bewirkt. Es wurde außerdem gezeigt, dass Aclidinium die Symptome von COPD-

Patienten lindert, deren krankheitsspezifischen Gesundheitszustand verbessert, die Exazerbationsratereduziert und die Belastungstoleranz erhöht. Da Aclidiniumbromid schnell im Plasma abgebaut wird,treten wenige systemische anticholinerge Nebenwirkungen auf.

Formoterol ist ein potenter selektiver β2-Adrenozeptoragonist. Die Bronchodilatation wird durch einedirekte Relaxation der glatten Atemwegsmuskulatur induziert, da die Konzentration des zyklischen

Adenosinmonophosphats (cAMP) durch die Adenylatcyclase-Aktivierung erhöht wird. Neben einer

Verbesserung der Lungenfunktion konnte bei COPD-Patienten durch Behandlung mit Formoterol aucheine Linderung der Symptome und eine gesteigerte Lebensqualität nachgewiesen werden.

Pharmakodynamische Wirkungen

Klinische Wirksamkeitsstudien haben gezeigt, dass Brimica Genuair klinisch bedeutsame

Verbesserungen der Lungenfunktion (gemessen am forcierten exspiratorischen Volumen in einer

Sekunde [FEV1]) über eine Dauer von zwölf Stunden nach der Anwendung bewirkt.

Brimica Genuair zeigte im Vergleich zu Placebo einen schnellen Wirkungseintritt innerhalb von fünf

Minuten nach der ersten Inhalation (p < 0,0001). Der für Brimica Genuair beobachtete

Wirkungseintritt war vergleichbar mit der Wirkung des schnell wirksamen β2-Agonisten Formoterol12 Mikrogramm. Maximale bronchodilatatorische Wirkungen (peak FEV1) im Vergleich zur Baselinewurden ab dem ersten Tag (304 ml) nachgewiesen und über den sechsmonatigen

Behandlungszeitraum aufrechterhalten (326 ml).

Elektrophysiologie des Herzens

Im Rahmen von Phase III-Studien mit einer Laufzeit zwischen sechs und zwölf Monaten an insgesamtetwa 4.000 COPD-Patienten wurden bei der Anwendung von Brimica Genuair im Vergleich zu

Aclidinium, Formoterol und Placebo keine klinisch relevanten Auswirkungen auf EKG-Parameter(einschließlich QT-Intervall) beobachtet. Bei einer Subpopulation von 551 Patienten, von denen 114

Brimica Genuair zweimal täglich erhielten, wurden bei einem 24-stündigen Langzeit-EKG keineklinisch signifikanten Auswirkungen von Brimica Genuair auf den Herzrhythmus beobachtet.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Das klinische Entwicklungsprogramm der Phase III schloss etwa 4.000 Patienten mit einer klinischdiagnostizierten COPD ein und umfasste zwei sechsmonatige randomisierte, placebo- und aktiv-kontrollierte Studien (ACLIFORM-COPD und AUGMENT), eine sechsmonatige Verlängerungsstudiezur AUGMENT-Studie sowie eine weitere zwölfmonatige randomisierte, kontrollierte Studie. Indiesen Studien war den Patienten eine Fortsetzung ihrer eingestellten Behandlung mit inhalierten

Kortikosteroiden, oralen Kortikosteroiden in niedriger Dosierung, Sauerstofftherapie (falls weniger als15 Std./Tag) oder Methylxanthinen sowie der Einsatz von Salbutamol als Notfallmedikation gestattet.

Die Wirksamkeit wurde anhand von Messungen der Lungenfunktion, der klinischen Symptomatik, deskrankheitsspezifischen Gesundheitszustands, der Verwendung von Notfallmedikation und des

Auftretens von Exazerbationen bewertet. In Langzeitsicherheitsstudien erwies sich Brimica Genuairüber einen einjährigen Behandlungszeitraum als dauerhaft wirksam, ohne dass sich Anzeichen für

Tachyphylaxie ergaben.

Auswirkungen auf die Lungenfunktion

Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm zweimal täglich bewirkte im Vergleich zu

Placebo eine anhaltende klinisch bedeutsame Verbesserung der Lungenfunktion (gemessen am FEV1,der forcierten Vitalkapazität und der inspiratorischen Kapazität). In Phase-III-Studien wurde eineklinisch bedeutsame bronchodilatatorische Wirkung innerhalb von fünf Minuten nach Anwendung derersten Dosis beobachtet; die Bronchodilatation hielt über das gesamte Dosierungsintervall an. Eswurde eine anhaltende Wirkung über die Dauer der sechsmonatigen wie auch der einjährigen Phase-

III-Studien beobachtet.

In beiden sechsmonatigen pivotalen Phase-III-Studien wurden zum Nachweis des jeweiligen Beitragsvon Formoterol und Aclidinium zur bronchodilatatorischen Wirkung von Brimica Genuair das FEV1eine Stunde nach Anwendung und das FEV1 vor Anwendung der Dosis (trough FEV1) (im Vergleichzu Aclidinium 400 Mikrogramm bzw. Formoterol 12 Mikrogramm) als co-primäre Endpunktedefiniert.

In der ACLIFORM-COPD-Studie bewirkte Brimica Genuair eine Verbesserung des FEV1 eine Stundenach Anwendung von 299 ml bzw. 125 ml gegenüber Placebo bzw. Aclidinium (jeweils p < 0,0001)sowie eine Verbesserung des trough FEV1 von 143 ml bzw. 85 ml gegenüber Placebo bzw. Formoterol(jeweils p < 0,0001). In der AUGMENT-Studie bewirkte Brimica Genuair eine Verbesserung des

FEV1 eine Stunde nach Anwendung von 284 ml bzw. 108 ml gegenüber Placebo bzw. Aclidinium(jeweils p < 0,0001) sowie eine Verbesserung des trough FEV1 von 130 ml gegenüber Placebo(p < 0,0001) und 45 ml gegenüber Formoterol (p = 0,01).

Linderung der Symptome und Verbesserung des krankheitsspezifischen Gesundheitszustands

Atemnot und andere klinische Symptomatik:

Für Brimica Genuair wurde eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Atemnot (gemessen anhanddes Transitional Dyspnoea Index [TDI]) mit einer Verbesserung des TDI-Focal-Scores nach sechs

Monaten um 1,29 Einheiten im Vergleich zu Placebo in der ACLIFORM-COPD-Studie (p < 0,0001)und um 1,44 Einheiten in der AUGMENT-Studie (p < 0,0001) festgestellt. Der prozentuale Anteil der

Patienten mit klinisch bedeutsamen Verbesserungen des TDI-Focal-Scores (definiert als Zunahme ummindestens eine Einheit) war sowohl in der Studie ACLIFORM-COPD (64,8 % vs. 45,5 %; p < 0,001)als auch in der Studie AUGMENT (58,1 % vs. 36,6 %; p < 0,0001) mit Brimica Genuair höher als mit

Placebo.

Die gepoolte Auswertung dieser zwei Studien zeigte, dass Brimica Genuair mit einer statistischsignifikant größeren Verbesserung des fokalen TDI-Focal-Scores gegenüber Aclidinium(0,4 Einheiten, p = 0,016) oder Formoterol (0,5 Einheiten, p = 0,009) einhergeht. Außerdem erreichtebei Behandlung mit Brimica Genuair ein höherer Prozentsatz der Patienten eine klinisch bedeutsame

Verbesserung des TDI-Focal-Scores sowohl im Vergleich zu Aclidinium als auch zu Formoterol(61,9 % vs. 55,7 % bzw. 57,0 %; p = 0,056 bzw. p = 0,100).

Brimica Genuair führte gegenüber Placebo, Aclidinium und Formoterol zu einer Verbesserung dertäglichen COPD-Symptome wie 'Atemnot“, 'Brustkorbbeschwerden“, 'Husten und Sputum“(gemessen als E-RS-Gesamtscore) sowie der gesamten nächtlichen Symptome, der gesamtenfrühmorgendlichen Symptome und der Symptome, die morgendliche Aktivitäten behindern. Diese

Verbesserungen waren jedoch nicht immer statistisch signifikant. Aclidinium/Formoterol reduziertedie durchschnittliche Anzahl des nächtlichen Erwachens aufgrund von COPD nicht statistischsignifikant im Vergleich zu Placebo oder Formoterol.

Gesundheitsbezogene Lebensqualität:

Eine Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (gemessen mit Hilfe des St. George’s

Respiratory Questionnaire [SGRQ]) konnte in der AUGMENT-Studie nachgewiesen werden, miteiner Verbesserung des SGRQ-Gesamtscores im Vergleich zu Placebo um -4,35 Einheiten(p < 0,0001). Der prozentuale Anteil der Patienten in der AUGMENT-Studie, die eine klinischbedeutsame Verbesserung des SGRQ-Gesamtscores gegenüber der Baseline (definiert als eine

Abnahme um mindestens vier Einheiten) erreichte, war mit Brimica Genuair höher als mit Placebo(58,2 % vs. 38,7 %; p < 0,001). In der Studie ACLIFORM-COPD sank der SGRQ-Gesamtscore im

Vergleich zu Placebo jedoch auf Grund eines unerwartet starken Ansprechens auf Placebo (p = 0,598)nur geringfügig, und der prozentuale Anteil der Patienten, die klinisch bedeutsame Verbesserungengegenüber der Baseline erreichten, lag bei 55,3 % mit Brimica Genuair und bei 53,2 % mit Placebo(p = 0,669).

In der gepoolten Analyse dieser beiden Studien zeigte sich, dass Brimica Genuair eine stärkere

Verbesserung des SGRQ-Gesamtscores gegenüber Formoterol (-1,7 Einheiten; p = 0,018) oder

Aclidinium (-0,79 Einheiten, p = 0,273) bewirkte. Außerdem erreichte bei Behandlung mit Brimica

Genuair ein höherer Prozentsatz der Patienten eine klinisch bedeutsame Verbesserung des SGRQ-

Gesamtscores sowohl im Vergleich zu Aclidinium als auch zu Formoterol (56,6 % vs. 53,9 % bzw.52,2 %; p = 0,603 bzw. p = 0,270).

Reduzierung der COPD-Exazerbationen

Gepoolte Wirksamkeitsanalysen der zwei sechsmonatigen Phase-III-Studien zeigten eine statistischsignifikante Reduzierung der Häufigkeit mittelschwerer bis schwerer Exazerbationen (die eine

Behandlung mit Antibiotika oder Kortikosteroiden oder eine Krankenhauseinweisung erforderten) von29 % für Brimica Genuair im Vergleich zu Placebo (Häufigkeit pro Patient pro Jahr: 0,29 vs. 0,42;p = 0,036).

Außerdem bewirkte Brimica Genuair eine gegenüber Placebo statistisch signifikante Verzögerung der

Zeitdauer bis zur ersten mittelschweren bis schweren Exazerbation (Hazard Ratio = 0,70; p = 0,027).

Einsatz von Notfallmedikation

Brimica Genuair bewirkte eine weniger häufige Anwendung von Notfallmedikation über eine Dauervon 6 Monaten im Vergleich zu Placebo (Reduktion um 0,9 Sprühstöße pro Tag [p < 0,0001]),

Aclidinium (Reduktion um 0,4 Sprühstöße pro Tag [p < 0,001]) sowie Formoterol (Reduktion um0,2 Sprühstöße pro Tag [p = 0,062]).

Lungenvolumen, Belastungsausdauer und körperliche Aktivität

Die Wirkung von Brimica Genuair auf Lungenvolumen, Belastungsausdauer und körperliche Aktivitätwurde in einer 8-wöchigen parallelen, randomisierten, Placebo-kontrollierten, klinischen Studie bei

COPD-Patienten mit Lungenüberblähung (funktionelle Residualkapazität [FRC] > 120 %) untersucht.

Nach 4-wöchiger Behandlung deutete Brimica Genuair im Vergleich zu Placebo auf eine

Verbesserung bezüglich des primären Endpunktes hin, der Änderung der morgendlichen FRC vor

Anwendung der Dosis (trough FRC) gegenüber dem Ausgangswert, der Unterschied war jedoch nichtstatistisch signifikant (-0,125 l; 95 %-KI = (-0,259; 0,010); p = 0,069*).

Brimica Genuair zeigte 2-3 Stunden nach Anwendung Verbesserungen im Vergleich zu Placebobezüglich des Lungenvolumens (FRC = -0,366 l [95 %-KI = -0,515, -0,216; p < 0,0001];

Residualvolumen [RV] = -0,465 l [95 %-KI = -0,648, -0281; p < 0,0001]) und inspiratorische

Kapazität [IC] = 0,293 l [95 %-KI = 0,208, 0,378; p < 0,0001]).

Brimica Genuair zeigte ebenfalls Verbesserungen bezüglich der Belastungsausdauer im Vergleich zu

Placebo nach 8 Wochen Behandlung (55 Sekunden [95 %-KI = 5,6, 104,8; p = 0,0292]; Baseline-

Wert: 456 Sekunden).

Nach 4 Wochen Behandlung erhöhte Brimica Genuair die Anzahl an Schritten pro Tag im Vergleichzu Placebo (731 Schritte pro Tag; 95 %-KI = 279, 1181; p = 0,0016) und reduzierte den Anteil annicht aktiven Patienten (< 6000 Schritte pro Tag) [40,8 % vs. 54,5 %; p = 0,0001]. Verbesserungen im

PROactive-Gesamtscore wurden bei Patienten beobachtet, die mit Brimica Genuair behandelt wurdenim Vergleich zu Placebo (p = 0,0002).

Ein Verhaltensinterventionsprogramm wurde bei beiden Behandlungsarmen in den folgenden4 Wochen zusätzlich durchgeführt. Die Anzahl an Schritten pro Tag in der Brimica-Genuair-

Behandlungsgruppe wurde aufrechterhalten und führte im Vergleich zu Placebo zu einem

Behandlungseffekt von 510 Schritten pro Tag (p = 0,1588) und zu einer Reduktion des Anteils annicht aktiven Patienten (< 6000 Schritte pro Tag) im Vergleich zu Placebo (41,5 % vs. 50,4 %;p = 0,1134).

*Da der primäre Endpunkt keine statistische Signifikanz erreichte, wurden alle p-Werte für diesekundären Endpunkte am nominalen Signifikanzniveau von 0,05 getestet; es kann kein statistischer

Rückschluss gezogen werden.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Brimica Genuair eine Freistellung von der

Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen mit COPDgewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Bei kombinierter Inhalation von Aclidinium und Formoterol ergaben sich für die einzelnen

Bestandteile keine relevanten pharmakokinetischen Unterschiede gegenüber alleiniger Anwendung.

Resorption

Nach Inhalation einer Einzeldosis Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm wurden

Aclidinium und Formoterol rasch ins Plasma resorbiert und erreichten bei gesunden Probanden

Spitzenplasmakonzentrationen innerhalb von fünf Minuten und bei COPD-Patienten innerhalb von24 Minuten. Bei COPD-Patienten, die während 5 Tagen zweimal täglich mit Brimica Genuairbehandelt wurden, wurden die Spitzenplasmakonzentrationen von Aclidinium und Formoterol im

Steady-State innerhalb von fünf Minuten nach der Inhalation erreicht und betrugen 128 pg/ml bzw.17 pg/ml.

Verteilung

Die Deposition von über den Genuair-Inhalator inhaliertem Aclidinium in der Lunge beträgtdurchschnittlich ca. 30 % der abgemessenen Dosis. Die in vitro festgestellte Plasmaproteinbindungvon Aclidinium entspricht aufgrund seiner raschen Hydrolyse im Plasma höchstwahrscheinlich der

Proteinbindung der entsprechenden Metaboliten; für den Karbonsäure-Metaboliten betrug die

Plasmaproteinbindung 87 % und für den Alkohol-Metaboliten 15 %. Das wichtigste Plasmaprotein,das Aclidinium bindet, ist Albumin.

Die Plasmaproteinbindung von Formoterol beträgt zwischen 61 % und 64 % (davon fallen 34 % vorallem auf Albumin). In dem bei therapeutischen Dosen erreichten Konzentrationsbereich werden die

Bindungsstellen nicht gesättigt.

Biotransformation

Aclidinium wird rasch und weitgehend in seine pharmakologisch unwirksamen Alkohol- und

Karbonsäure-Derivate hydrolysiert.

Nach der Inhalation sind die Plasmaspiegel des Säure-Metaboliten ca. 100-mal höher als diejenigendes Alkohol-Metaboliten und des unveränderten Wirkstoffs.

Die Hydrolyse erfolgt sowohl chemisch (nicht-enzymatisch) als auch enzymatisch durch Esterasen,wobei die Butyrylcholinesterase (Pseudocholinesterase) die am meisten an der Hydrolyse beteiligtemenschliche Esterase ist.

Die niedrige absolute Bioverfügbarkeit von inhaliertem Aclidinium (<5 %) ergibt sich daraus, dass

Aclidinium, sowohl nach Abgabe in die Lunge als auch nach Verschlucken, eine extensivesystemische und prä-systemische Hydrolyse erfährt.

Die Biotransformation über CYP450-Enzyme spielt in der gesamten metabolischen Clearance von

Aclidinium eine untergeordnete Rolle.

In vitro-Studien haben gezeigt, dass Aclidinium in der therapeutischen Dosierung bzw. seine

Metaboliten keines der Cytochrom-P450 (CYP450)-Enzyme hemmen oder anregen und auch keine

Esterasen (Carboxylesterase, Acetylcholinesterase und Butyrylcholinesterase) hemmen.

In vitro-Studien haben gezeigt, dass Aclidinium oder seine Metaboliten keine Substrate oder

Inhibitoren von P-Glykoprotein sind.

Formoterol wird primär durch Metabolisierung eliminiert. Der wichtigste Stoffwechselweg ist diedirekte Glucuronidierung; ein weiterer Stoffwechselweg ist die O-Demethylierung, gefolgt von

Glucuronid-Konjugation. Die O-Demethylierung von Formoterol erfolgt unter Beteiligung der

Cytochrom-P450-Isoenzyme CYP2D6, CYP2C19, CYP2C9 und CYP2A6. In therapeutisch relevanten

Konzentrationen bewirkt Formoterol keine Hemmung von CYP450-Enzymen.

Elimination

Nach Inhalation von Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm lag die anhand von

Plasmaprobenahmen bis zu 24 Stunden nach Dosierung beobachtete terminale

Eliminationshalbwertzeit für Aclidiniumbromid im Bereich von 11-33 Stunden und für Formoterol im

Bereich von 12-18 Stunden.

Die mittleren effektiven Halbwertszeiten*, die sowohl für Aclidinium als auch Formoterol beobachtetwurden (basierend auf dem Kumulations-Verhältnis), betrugen ca. 10 Stunden.

*Halbwertszeit ist konsistent mit der Arzneimittelkumulation entsprechend eines bekannten

Dosierungsschemas.

Nach der intravenösen Anwendung von 400 Mikrogramm radioaktiv markiertem Aclidinium beigesunden Probanden wurde ca. 1 % der Dosis als unverändertes Aclidiniumbromid im Urinausgeschieden. Bis zu 65 % der Dosis wurden in Form von Metaboliten im Urin und bis zu 33 % in

Form von Metaboliten fäkal ausgeschieden.

Nach der Inhalation von 200 Mikrogramm und 400 Mikrogramm Aclidinium durch gesunde

Probanden bzw. COPD-Patienten war die Urinausscheidung von unverändertem Aclidinium mit ca.0,1 % der angewendeten Dosis sehr gering, was darauf hinweist, dass die renale Clearance bei dergesamten Clearance von Aclidinium aus dem Plasma eine untergeordnete Rolle spielt.

Der Großteil einer Formoterol-Dosis wird in der Leber verstoffwechselt, gefolgt von Ausscheidungüber die Nieren. Nach Inhalation werden 6-9 % der abgegebenen Dosis im Urin unverändert oder alsdirekte Konjugate von Formoterol ausgeschieden.

Besondere Patientengruppen
Ältere Patienten

Es wurden keine pharmakokinetischen Studien zur Anwendung von Aclidinium/Formoterol bei älteren

Patienten durchgeführt. Da weder bei Arzneimitteln, die Aclidinium enthalten, noch bei solchen, die

Formoterol enthalten, Anpassungen der Dosierung bei älteren Patienten erforderlich sind, sind auchfür die Anwendung von Aclidinium/Formoterol bei älteren Patienten keine Anpassungen der

Dosierung indiziert.

Patienten mit Nieren- und Leberfunktionsstörungen

Es liegen keine Daten speziell zur Anwendung von Aclidinium/Formoterol bei Patienten mit

Nieren- und Leberfunktionsstörungen vor. Da weder bei Arzneimitteln, die Aclidinium enthalten, nochbei solchen, die Formoterol enthalten, Anpassungen der Dosierung bei Patienten mit Nieren- oder

Leberfunktionsstörungen erforderlich sind, sind auch für die Anwendung von Aclidinium/Formoterolbei solchen Patienten keine Anpassungen der Dosierung indiziert.

Ethnische Zugehörigkeit

Nach wiederholten Inhalationen von Brimica Genuair 340 Mikrogramm/12 Mikrogramm, war diesystemische Exposition von Aclidinium und Formoterol, gemessen anhand der AUC, bei Patientenjapanischer und kaukasischer Abstammung ähnlich.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter

Gabe, Reproduktions- und Entwicklungstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenziallassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen bei der Anwendung von

Aclidinium und Formoterol erkennen.

Die in präklinischen Studien aufgetretenen Wirkungen von Aclidinium bezüglich

Reproduktionstoxizität (fetotoxische Wirkungen) und Fertilität (leichte Abnahme der Empfängnisrateund Anzahl der Gelbkörper, Prä- und Postimplantationsverluste) wurden nur nach Expositionenbeobachtet, die als ausreichend über der maximalen humantherapeutischen Exposition liegendangesehen werden. Die Relevanz für die klinische Anwendung wird als gering bewertet.

Formoterol führte bei Ratten mit hoher systemischer Formoterol-Exposition sowohl zu reduzierter

Fertilität (Implantationsverluste) als auch zu einer Abnahme frühen postnatalen Überlebens und des

Geburtsgewichts. Bei Ratten und Mäusen wurde eine leichte Zunahme der Inzidenz von Leiomyomendes Uterus beobachtet, eine Wirkung wird bei Nagern als Klasseneffekt nach Langzeitexpositiongegenüber hohen Dosierungen von β2-Adrenorezeptoragonisten angesehen.

In präklinischen Studien zur Untersuchung der Wirkung von Aclidinium/Formoterol aufkardiovaskuläre Parameter zeigten eine erhöhte Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen bei

Expositionen, die ausreichend über der maximalen humantherapeutischen Exposition lagen. Die

Relevanz für die klinische Anwendung wird als gering bewertet. Diese Wirkungen sind bekannte, beiβ2-Agonisten beobachtete, übersteigerte pharmakologische Reaktionen.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Lactose-Monohydrat.

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Haltbarkeit

3 Jahre

Nach Öffnen des Beutels nicht länger als 60 Tage verwenden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungenerforderlich.

Bewahren Sie den Genuair Inhalator bis zum Beginn des Anwendungszeitraums im verschlossenen

Beutel auf.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Der Genuair-Inhalator ist ein Multikomponentenprodukt aus Kunststoff [Polykarbonat,

Poly(acrylnitril-co-butadien-co-styrol), Paraformaldehyd, Poly(butan-1,4-diylterephthalat),

Polypropylen, Polystyrol] und rostfreiem Stahl. Er ist weiß mit einer integrierten Dosisanzeige undeiner orangen Dosiertaste. Das Mundstück ist mit einer entfernbaren orangen Schutzkappe bedeckt.

Der Inhalator ist zusammen mit einem Kieselgel als Trockenmittel enthaltenden Beutel in einen

Aluminiumlaminat-Schutzbeutel eingesiegelt, der sich in einem Umkarton befindet.

Packung mit einem Inhalator mit 30 Dosen.

Packung mit einem Inhalator mit 60 Dosen.

Packung mit 3 Inhalatoren mit jeweils 60 Dosen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

Bedienungsanleitung

Erste Schritte

Lesen Sie diese Bedienungsanleitung, bevor Sie mit der Anwendung des Arzneimittels beginnen.

Machen Sie sich mit den einzelnen Teilen Ihres Genuair-Inhalators vertraut.

Kontrollfenste r

Dosisanzeige

Grün = Inhalator bereit zur Anwendung Orange Taste

Schutzkappe

Kontrollfenster

Rot = bestätigt richtige Inhalation

Mundstück

Abbildung A

Vor der Anwendung:

a. Vor der ersten Anwendung reißen Sie den verschlossenen Beutel auf und entnehmen Sie den

Inhalator. Entsorgen Sie den Beutel und das Trockenmittel.

b. Drücken Sie die orange Taste erst, wenn Sie bereit sind, eine Dosis zu inhalieren.

c. Ziehen Sie die Kappe ab, indem Sie die auf beiden Seiten sichtbaren Pfeile leichtzusammendrücken (Abbildung B).

Hier drückenund ziehen

Abbildung B

SCHRITT 1: Bereiten Sie Ihre Dosis vor1.1 Schauen Sie in die Öffnung des Mundstücks und vergewissern Sie sich, dass sie durch nichtsverstopft ist (Abbildung C).

1.2 Prüfen Sie das Kontrollfenster (es sollte rot sein, Abbildung C).

ROT

Öffnung des

Mundstücks prüfen

Abbildung C1.3 Halten Sie den Inhalator waagerecht, sodass das Mundstück zu Ihnen zeigt und die orange Tastenach oben (Abbildung D).

Abbildung D1.4 Drücken Sie die orange Taste ganz hinunter, um Ihre Dosis zu laden (Abbildung E).

Während Sie die Taste nach unten drücken, ändert sich die Farbe des Kontrollfensters von Rot auf

Grün.

Vergewissern Sie sich, dass die orange Taste nach oben zeigt. Kippen Sie den Inhalator nicht.

1.5 Lassen Sie die orange Taste los (Abbildung F).

Stellen Sie sicher, dass Sie die Taste losgelassen haben, damit der Inhalator richtig funktionieren kann.

Abbildung E Abbildung F

Überprüfen Sie:

1.6 Vergewissern Sie sich, dass das Kontrollfenster nun grün ist (Abbildung G).

Ihr Arzneimittel kann nun inhaliert werden.

Gehen Sie zu 'SCHRITT 2: Inhalation Ihres Arzneimittels“.

GRÜN

Abbildung G

Was zu tun ist, wenn das Kontrollfenster nach dem Hinunterdrücken der Taste immer nochrot ist (Abbildung H).

Abbildung H

Die Dosis ist nicht vorbereitet. Gehen Sie zurück zu 'SCHRITT 1: Bereiten Sie Ihre Dosis vor“und wiederholen Sie die Schritte 1.1 bis 1.6.

SCHRITT 2: Inhalation Ihres Arzneimittels

Lesen Sie vor der Anwendung die Schritte 2.1 bis 2.7 vollständig durch. Kippen Sie den Inhalatornicht.

2.1 Halten Sie den Inhalator von Ihrem Mund entfernt und atmen Sie vollständig aus. Atmen Sieniemals in den Inhalator aus (Abbildung I).

Abbildung I2.2 Halten Sie Ihren Kopf aufrecht, nehmen Sie das Mundstück zwischen Ihre Lippen undumschließen Sie es eng mit Ihren Lippen (Abbildung J).

Nicht die orange Taste während des Inhalierens gedrückt halten.

Abbildung J2.3 Nehmen Sie einen kräftigen, tiefen Atemzug durch Ihren Mund. Atmen Sie so lange wiemöglich ein.

Ein 'Klick“ lässt Sie wissen, dass Sie richtig inhalieren. Atmen Sie so lange wie möglich weiterein, nachdem Sie das 'Klick“ gehört haben. Manche Patienten hören das 'Klick“ möglicherweisenicht. Vergewissern Sie sich anhand des Kontrollfensters, dass Sie richtig inhaliert haben.

2.4 Nehmen Sie den Inhalator aus Ihrem Mund.

2.5 Halten Sie Ihren Atem so lange wie möglich an.

2.6 Atmen Sie langsam und von Ihrem Inhalator weggerichtet aus.

Manche Patienten haben möglicherweise ein körniges Gefühl oder einen leicht süßen oder etwasbitteren Geschmack in ihrem Mund. Inhalieren Sie keine zusätzliche Dosis, auch falls Sie nach der

Inhalation nichts schmecken oder fühlen.

Überprüfen Sie:

2.7 Vergewissern Sie sich, dass das Kontrollfenster nun rot ist (Abbildung K). Das bedeutet, dass

Sie Ihr Arzneimittel richtig inhaliert haben.

ROT

Abbildung K

Was zu tun ist, wenn das Kontrollfenster nach der Inhalation immer noch grün ist(Abbildung L).

Abbildung L

Dies bedeutet, dass Sie Ihr Arzneimittel nicht richtig inhaliert haben. Gehen Sie zurück zu'SCHRITT 2: Inhalation Ihres Arzneimittels“ und wiederholen Sie die Schritte 2.1 bis 2.7.

Wenn das Kontrollfenster immer noch nicht rot ist, haben Sie möglicherweise vor der Inhalationvergessen, die orange Taste loszulassen, oder Sie haben nicht kräftig genug inhaliert. Wenn diespassiert, versuchen Sie es erneut. Vergewissern Sie sich, dass Sie vor dem Inhalieren die orange Tastelosgelassen haben und Sie vollständig ausgeatmet haben. Dann nehmen Sie einen kräftigen, tiefen

Atemzug durch das Mundstück.

Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn das Kontrollfenster nach mehreren Versuchen immernoch grün ist.

Setzen Sie nach jeder Anwendung die Schutzkappe zurück auf das Mundstück (Abbildung M), umeiner Verschmutzung Ihres Inhalators durch z. B. Staub vorzubeugen. Entsorgen Sie Ihren Inhalator,wenn Sie die Kappe verlieren.

Abbildung M

Weitere Informationen:

Was sollen Sie tun, wenn Sie versehentlich eine Dosis vorbereitet haben?

Bewahren Sie Ihren Inhalator mit der aufgesetzten Schutzkappe auf, bis es Zeit ist, Ihr Arzneimittel zuinhalieren. Dann ziehen Sie die Kappe ab und beginnen mit Schritt 1.6.

Wie funktioniert die Dosisanzeige?

* Die Dosisanzeige zeigt die Gesamtanzahl an Dosen an, die noch im Inhalator enthalten sind(Abbildung N).

* Vor der ersten Anwendung enthält jeder Inhalator mindestens 60 Dosen oder mindestens 30

Dosen, je nach Packungsgröße.

* Jedes Mal, wenn Sie eine Dosis laden, indem Sie die orange Taste drücken, bewegt sich die

Dosisanzeige ein kleines Stück in Richtung der nächsten Nummer (50, 40, 30, 20, 10 oder 0).

Wann benötigen Sie einen neuen Inhalator?

Sie sollten einen neuen Inhalator besorgen:

* Wenn Ihr Inhalator beschädigt zu sein scheint oder wenn Sie die Kappe verlieren, oder

* Wenn rote Streifen in der Dosisanzeige erscheinen; dies bedeutet, dass die letzte Dosis balderreicht ist (Abbildung N), oder

* Wenn Ihr Inhalator leer ist (Abbildung O).

Dosisanzeige bewegt sich langsamvon 60 zu 0: 60, 50, 40, 30, 20, 10, 0.

Dosisanzeige Rote Streifen

Abbildung N

Wie sehen Sie, dass Ihr Inhalator leer ist?

Wenn die orange Taste nicht in ihre oberste Position zurückgeht und stattdessen in einer mittleren

Position stehen bleibt, haben Sie die letzte Dosis erreicht (Abbildung O). Auch wenn die orange Tasteblockiert ist, können Sie Ihre letzte Dosis noch inhalieren. Danach kann der Inhalator nicht mehrverwendet werden und Sie müssen mit der Anwendung eines neuen Inhalators beginnen.

blockiert

Abbildung O

Wie sollen Sie Ihren Inhalator reinigen?

Verwenden Sie NIEMALS Wasser um Ihren Inhalator zu reinigen, da das enthaltene Arzneimitteldadurch beeinträchtigt werden könnte.

Falls Sie Ihren Inhalator dennoch reinigen möchten, wischen Sie mit einem trockenen Tuch oder

Papiertuch über die Außenseite des Mundstücks.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Covis Pharma Europe B.V.

Gustav Mahlerplein 21082MA Amsterdam

Niederlande

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/14/963/001

EU/1/14/963/002

EU/1/14/963/003

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 19. November 2014

Datum der letzten Verlängerung: 23. August 2019

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur unter http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.