Angewendet bei: Routineprophylaxe wiederkehrender hereditärer Angioödem-Attacken
Art der Anwendung: Injektion
Substanz: Garadacimab (monoklonaler Antikörper als Faktor-XIIa-Inhibitor)
ATC: B06AC07 (Blut und Blutbildende Organe | Andere Hämatologika | Mittel zur Behandlung des Hereditären Angioödems)
Während der Stillzeit nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.
Während der Schwangerschaft nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.
Bei Kindern nur gemäß Packungsbeilage oder ärztlicher Empfehlung anwenden.
Gemäß Packungsbeilage im Kühlschrank aufbewahren.
Vor Licht geschützt aufbewahren.
Garadacimab ist ein monoklonaler Antikörper zur Vorbeugung von Attacken des hereditären Angioödems bei geeigneten Patienten. Die Erkrankung verursacht schmerzhafte Schwellungen von Haut, Verdauungstrakt oder Atemwegen. Garadacimab blockiert Faktor XIIa, einen Bestandteil des Kontaktsystems, und vermindert so die Kaskade, die Attacken auslöst.
Die Anwendung erfolgt als subkutane Injektion nach dem vom Arzt festgelegten Schema. Es ist eine vorbeugende Behandlung und wird regelmäßig eingesetzt, nicht zur schnellen Behandlung einer bereits begonnenen Attacke. Patienten benötigen weiterhin einen Notfallplan und Bedarfsmedikamente, besonders bei Schwellung im Hals oder Atemnot.
Nebenwirkungen können Rötung, Schmerz, Juckreiz oder Bluterguss an der Injektionsstelle, Bauchschmerzen, verstopfte oder laufende Nase, Halsschmerzen oder erkältungsähnliche Beschwerden sein. Wie jedes biologische Arzneimittel kann es Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Langzeitrisiken sind nicht vollständig bekannt; Wirksamkeit und Reaktionen werden ärztlich überwacht.
Suchen Sie sofort Hilfe bei Schwellung von Zunge oder Hals, Atemnot, Ohnmachtsgefühl, ausgedehnter Nesselsucht, starken Bauchschmerzen oder rascher Verschlechterung. Informieren Sie den Arzt über Schwangerschaft, Stillzeit, Infektionen, wichtige Allergien oder geplante Eingriffe. Regelmäßige Anwendung ist für die Vorbeugung entscheidend.
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung im Fertigpen
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Jede Fertigspritze enthält 200 mg Garadacimab* in 1,2 ml Lösung.
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung im Fertigpen
Jeder Fertigpen enthält 200 mg Garadacimab* in 1,2 ml Lösung.
* Garadacimab ist ein vollständig humaner, monoklonaler IgG4-Antikörper, der mittels rekombinanter
DNA-Technologie in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (Chinese Hamster Ovary, CHO)hergestellt wird.
Sonstige Bestandteile mit bekannter WirkungJede vorgefüllte Spritze/jeder Fertigpen enthält 19,3 mg Prolin und 0,24 mg Polysorbat 80.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
Injektionslösung.
Die Lösung ist eine leicht trübe bis klare, bräunlich-gelbe bis gelbe Flüssigkeit.
Die Lösung hat einen pH-Wert von ca. 6,1 und eine Osmolalität von ca. 470 mOsm/kg.
ANDEMBRY wird bei erwachsenen und jugendlichen Patienten ab 12 Jahren zur routinemäßigen
Prophylaxe wiederkehrender Attacken des hereditären Angioödems (hereditary angioedema, HAE)angewendet.
Die Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte unter der Aufsicht eines in der Behandlung von
Patienten mit HAE erfahrenen Arztes eingeleitet werden.
DosierungDie empfohlene Dosis von ANDEMBRY für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren beträgt anfangs 400mg. Diese Aufsättigungsdosis wird am ersten Behandlungstag subkutan in Form von zwei 200-mg-
Injektionen verabreicht. Anschließend erfolgt die monatliche Verabreichung einer Dosis von 200 mg.
Bei Patienten mit normalem C1-INH-HAE (nC1-INH), die nach 3-monatiger Behandlung eineunzureichende Reduktion der Attacken aufweisen, sollte das Absetzen der Behandlung in Erwägunggezogen werden (siehe Abschnitt 4.4 und 5.1).
ANDEMBRY ist nicht für die Behandlung akuter HAE-Attacken vorgesehen (siehe Abschnitt 4.4).
Versäumte DosenWenn eine ANDEMBRY-Dosis versäumt wird, sollte der Patient angewiesen werden, diese so baldwie möglich nachzuholen.
Besondere PatientengruppenBei Patienten ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).
Nieren- und LeberfunktionsstörungBei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe
Abschnitt 5.2).
Kinder und JugendlicheDie Sicherheit und Wirksamkeit von Garadacimab bei Kindern unter 12 Jahren ist nicht erwiesen. Esliegen keine Daten vor.
Art der AnwendungANDEMBRY ist ausschließlich zur subkutanen Anwendung vorgesehen.
Jede Einheit (Fertigspritze oder Fertigpen) ANDEMBRY ist für den einmaligen Gebrauch vorgesehen(siehe Abschnitt 6.6).
Die Injektion sollte auf die folgenden Injektionsstellen beschränkt werden: Abdomen, Oberschenkelund äußere Oberarme (siehe Abschnitt 5.2). Ein regelmäßiger Wechsel der Injektionsstelle wirdempfohlen.
ANDEMBRY darf erst nach einer Schulung der subkutanen Injektion durch einen Arzt vom Patientenselbst oder von einer Betreuungsperson verabreicht werden.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des
Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.
ÜberempfindlichkeitsreaktionenÜberempfindlichkeitsreaktionen wurden bisher nicht beobachtet, könnten aber auftreten. Im Falleeiner schweren Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Verabreichung von Garadacimab abgebrochenund eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.
AllgemeinANDEMBRY ist nicht zur Behandlung akuter HAE-Attacken vorgesehen. Im Falle einer HAE-
Durchbruchattacke sollte eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung mit einemzugelassenen Bedarfsmedikament eingeleitet werden.
Es liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung von Garadacimab bei HAE-Patienten mit normalem
C1-INH vor (siehe Abschnitt 5.1).
Einige Unterkategorien von nC1-INH-HAE sprechen möglicherweise nicht auf die Behandlung mit
Garadacimab an, da alternative Wege bestehen, die keine FXII-Aktivierung beinhalten. Es wirdempfohlen, sofern verfügbar, einen Gentest gemäß den aktuellen HAE-Leitlinien durchzuführen unddie Behandlung abzubrechen, wenn kein klinisches Ansprechen beobachtet wird (siehe Abschnitte 4.2und 5.1).
Beeinflussung von Gerinnungstests
Aufgrund einer Wechselwirkung von Garadacimab mit dem aPTT-Assay kann ANDEMBRY dieaktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT activated partial thromboplastin time) verlängern. Das
Ausmaß der aPTT-Verlängerung kann je nach Arzneimittelexposition sowie abhängig von anderen
Parametern, wie z. B. natürlichen Schwankungen des FXII-Spiegels und anderen Gerinnungsfaktoren,variieren. Die im aPTT-Labortest verwendeten Reagenzien initiieren eine intrinsische Gerinnungdurch die Aktivierung von FXII im Kontaktsystem. Daher kann die Hemmung des FXIIa im Plasmadurch ANDEMBRY die aPTT im Test verlängern.
Sonstige BestandteileDieses Arzneimittel enthält 19,3 mg Prolin pro Fertigspritze bzw. Pen; dies entspricht 16,1 mg/ml.
Prolin kann schädlich sein, wenn Patienten eine Hyperprolinämie haben, eine seltene angeborene
Erkrankung, bei der sich Prolin anreichert.
Dieses Arzneimittel enthält 0,24 mg Polysorbat 80 pro Fertigspritze bzw. Pen; dies entspricht0,2 mg/ml. Polysorbate können allergische Reaktionen hervorrufen.
Es wurden keine speziellen Studien zur Erfassung von Arzneimittelwechselwirkungen beim Menschendurchgeführt. Garadacimab wurde bisher nur als Monotherapie und nicht in Kombination mit anderenfür die Langzeitprophylaxe von HAE angezeigten Arzneimitteln untersucht. Die Anwendung von
Schmerzmitteln, antibakteriellen Medikamenten, Antihistaminika, Entzündungshemmern und
Antirheumatika hat keine Auswirkungen auf die PK von Garadacimab. Bei HAE-Durchbruchattackenhatte die Anwendung von Bedarfsmedikamenten wie plasmatischem und rekombinantem C1-INHoder Icatibant keine Auswirkungen auf die PK von Garadacimab.
Es liegen keine bzw. nur begrenzte Daten zur Anwendung von Garadacimab bei Schwangeren vor.
Monoklonale Antikörper wie Garadacimab sind überwiegend im dritten Schwangerschaftstrimesterplazentagängig; daher sind mögliche Auswirkungen auf einen Fötus wahrscheinlich im dritten
Schwangerschaftstrimester größer. Eine, an trächtigen Kaninchen, durchgeführte Studie zur prä- undpostnatalen Entwicklung ergab keine Hinweise auf eine Schädigung des sich entwickelnden Fötus(siehe Abschnitt 5.3). Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, Garadacimab während der
Schwangerschaft nicht anzuwenden.
StillzeitEs ist nicht bekannt, ob Garadacimab in die Muttermilch übergeht. Es ist bekannt, dass humanes IgGin den ersten Tagen nach der Geburt in die Muttermilch übergeht und kurz danach auf ein niedriges
Niveau abfällt. Daher ist es möglich, dass IgG-Antikörper in den ersten Tagen über die Milch auf das
Neugeborene übergehen. In diesem kurzen Zeitraum kann ein Risiko für den gestillten Säugling nichtausgeschlossen werden. Anschließend könnte Garadacimab während der Stillzeit angewendet werden,wenn dies klinisch erforderlich ist.
FertilitätDie Auswirkungen auf die Fertilität wurden beim Menschen nicht untersucht. Garadacimab hattekeine Auswirkungen auf die Fertilität von männlichen oder weiblichen Kaninchen (siehe
Abschnitt 5.3)
ANDEMBRY hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit unddie Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Die im Zusammenhang mit ANDEMBRY am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen waren
Reaktionen an der Injektionsstelle (injection site reactions, ISR), einschließlich Erythem an der
Injektionsstelle, blaue Flecken an der Injektionsstelle, Jucken an der Injektionsstelle und Urtikaria ander Injektionsstelle, Kopf- und Unterleibsschmerzen.
Tabellarische Auflistung der NebenwirkungenIn Tabelle 1 sind die Nebenwirkungen, die in der zulassungsrelevanten Studie VANGUARD beobachtetwurden, zusammengefasst; in diese Studie wurden 39 Patienten mit HAE aufgenommen, die mindestenseine Dosis ANDEMBRY erhielten.
Die Häufigkeit der in Tabelle 1 aufgeführten Nebenwirkungen ist wie folgt definiert: sehr häufig(≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehrselten (< 1/10 000).
Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit ANDEMBRY
Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
Allgemeine Erkrankungen und Reaktionen an der Häufig
Beschwerden am Verabreichungsort Injektionsstelle*
Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Häufig
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Abdominalschmerz Häufig
* Reaktionen an der Injektionsstelle umfassen Erythem, blaue Flecken, Pruritus und Urtikaria an der
Injektionsstelle
Kinder und JugendlicheDie Sicherheit von ANDEMBRY wurde an einer Untergruppe von 11 Patienten im Alter von12 bis < 18 Jahren untersucht. Zwischen Kindern und Erwachsenen wurde kein Unterschied hinsichtlichdes allgemeinen Sicherheitsprofils festgestellt.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Es liegen keine Informationen zur Identifizierung möglicher Anzeichen und Symptome einer
Überdosierung vor.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel zur Behandlung des hereditären Angioödems.
ATC-Code: B06AC07
WirkmechanismusGaradacimab ist ein vollständig humaner, rekombinanter, monoklonaler IgG4-/Lambda-Antikörper. Erbindet an die katalytische Domäne des aktivierten Faktors XII (FXIIa und βFXIIa) und hemmt dessenkatalytische Aktivität. Durch die Hemmung von FXIIa, dem ersten im Kontaktsystem aktivierten
Faktor, werden die Aktivierung von Präkallikrein zu Kallikrein und die Bildung von Bradykininblockiert. Dies beugt HAE-Attacken vor, die mit Entzündungen und Schwellungen einhergehen.
Pharmakodynamische WirkungenNach subkutaner Verabreichung von ANDEMBRY einmal monatlich bei Patienten mit HAE wurdeeine konzentrationsabhängige Hemmung der FXIIa-vermittelten Kallikrein-Aktivität gezeigt.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitZulassungsrelevante Studie VANGUARD
Die Wirksamkeit von ANDEMBRY bei der routinemäßigen Prophylaxe von wiederkehrenden
Anfällen des hereditären Angioödems bei erwachsenen und jugendlichen Patienten ab einem Alter von12 Jahren mit HAE Typ I oder II wurde in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden,placebokontrollierten Parallelgruppenstudie der Phase III untersucht.
In die Studie wurden 64 Patienten ab einem Alter von 12 Jahren aufgenommen, darunter58 erwachsene und 6 pädiatrische Patienten, bei denen während des Einleitungszeitraums von bis zu2 Monaten mindestens 2 Attacken aufgetreten sind. Die Patienten wurden nach Randomisierung im
Verhältnis 3:2 zwei parallelen Behandlungsarmen (Garadacimab 200 mg monatlich nach eineranfänglichen 400-mg-Aufsättigungsdosis oder Placebo mit dem gleichen Volumen) zugeteilt. Der
Behandlungszeitraum war 6 Monate. Die Patienten mussten vor Aufnahme in die Studie andereprophylaktische HAE-Behandlungen abbrechen. Alle Patienten durften während der Studie
Bedarfsmedikamente zur Behandlung von HAE-Attacken anwenden.
Insgesamt hatten 87,5 % der Patienten HAE Typ I. HAE in der Familienanamnese wurde bei 89,1 %der Patienten und Ödem-Attacken des Larynx wurden bei 59,4 % der Patienten berichtet; 32,8 % der
Patienten hatten zuvor prophylaktische HAE-Behandlungen erhalten. Während des Einleitungs-zeitraums der Studie wurden bei insgesamt 59,4 % der Patienten Attackenraten von≥ 3 Attacken/Monat beobachtet. Die mittlere Anzahl der Attacken zu Studienbeginn betrug 3,07 in der
ANDEMBRY-Gruppe, verglichen mit 2,52 in der Placebo-Gruppe.
Primärer Wirksamkeitsendpunkt war die zeitnormalisierte Anzahl der HAE-Attacken von Tag 1 biszum Ende des 6-monatigen Behandlungszeitraums. Die wichtigen sekundären Endpunkte waren:prozentuale Reduktion der mittleren zeitnormalisierten Anzahl der HAE-Attacken; Anzahl der
Patienten, die von Tag 1bis zum Ende der ersten 3 Monate frei von Attacken waren; prozentualer
Anteil der Patienten mit gutem oder hervorragendem Ansprechen gemäß SGART(Gesamteinschätzung des Ansprechens auf die Behandlung durch den Patienten) von Tag 1 bis zum
Ende des 6-monatigen Behandlungszeitraums.
Tabelle 2: Ergebnisse des primären und der wichtigen sekundären Wirksamkeitsendpunkte(ITT-Analyseset)
ANDEMBRY 200 mg Placebo(n = 39) (n = 25)
Anzahl auswertbarer 39 24a
Patienten, n
Primärer Endpunkt
Gesamtzahl der HAE- 63 264
Attacken von Tag 1 bis 182
Zeitnormalisierte Anzahl der HAE-Attacken von Tag 1 bis Tag 182
Mittelwert (95 %-KI) 0,27 (0,05; 0,49) 2,01 (1,44; 2,57)p-Wert* < 0,001
Adjustierter KQ-Mittelwertb 0,22 (0,11; 0,47) 2,07 (1,49; 2,87)(95 %-KI)
Sekundäre Endpunkte
Prozentuale Reduktion der zeitnormalisierten Anzahl der
HAE-Attacken im Vergleich zu Placeboc
Mittelwert (95 %-KI) 86,51 (57,84; 95,68)p-Wert* < 0,001
Prozentualer Anteil (Anzahl) 71,79 (28) 8,33 (2)der Teilnehmer, die von
Tag 1 bis Ende von Monat 3frei von Attacken warenp-Wert* < 0,001
Prozentualer Anteil (Anzahl) 82 (31) 33 (8)der Teilnehmer mit gutemoder hervorragendem
Ansprechen gemäß SGARTan Tag 182p-Wert* < 0,001
HAE: hereditäres Angioödem; ITT: Intent-to-treat; n: Anzahl Patienten im ITT-Analyseset;
KQ: kleinste Quadrate; KI: Konfidenzintervall; SGART: Gesamteinschätzung des Ansprechens aufdie Behandlung durch den Patienten (Subject‘s Global Assessment of Response to Therapy)a Ein Patient hatte einen Behandlungszeitraum von weniger als 30 Tagen und wurde daher nicht in die
Analyse einbezogenb Nach Adjustierung um die Attackenrate zu Studienbeginnc Die mediane prozentuale Reduktion für diesen Endpunkt betrug 100
* Mittels eines hierarchischen Testverfahrens erfolgt eine Kontrolle des allgemeinen
Signifikanzniveaus von 5 % (2-seitig)
Weitere nicht hierarchisch getestete sekundäre Endpunkte von Tag 1 bis 182 waren die mittlere(mediane) zeitnormalisierte Anzahl der HAE-Attacken, die eine Bedarfstherapie erforderten. Diese lagbei Patienten, die mit ANDEMBRY behandelt wurden, bei 0,23 (0,0) im Vergleich zu 1,86 (1,35) inder Placebo-Gruppe. Ebenso wurde die mittlere (mediane) zeitnormalisierte Anzahl dermittelschweren bis schweren HAE-Attacken erfasst, die bei ANDEMBRY-Patienten 0,13 (0,0) betrug,verglichen mit 1,35 (0,83) in der Placebo-Gruppe.
Der explorative Endpunkt des Gesamtscores und der Domänen-Scores (Funktionsfähigkeit, Ermüdung(Fatigue)/Stimmungslage, Furcht/Schamgefühl und Ernährung) im Fragebogen zur Lebensqualität bei
Angioödem (Angioedema Quality of Life Questionnaire [AE-QoL]) zeigte bei den mit ANDEMBRYbehandelten Patienten im Vergleich zu Placebo an Tag 182 (Tabelle 3) eine Verbesserung. Eine
Reduktion im AE-QoL um sechs Punkte wurde als die minimale klinisch bedeutsame Differenz(minimal clinically important difference, MCID) definiert. Veränderungen gegenüber dem
Studienbeginn, die die MCID überstiegen, wurden bei 88 % der mit ANDEMBRY behandelten
Patienten beobachtet.
Tabelle 3: Veränderung des Gesamtscores und der Domänen-Scores im AE-QoL von
Studienbeginn bis Tag 182 (ITT-Analyseset)a
Veränderung des Gesamtscores ANDEMBRY 200 mg Placebound der Domänen-Scores im AE- (n = 39) (n = 25)
QoL von Studienbeginn bis
Tag 182b, Mittelwert (standarddeviation, SD)
In die Analyse einbezogene 33 20
Patienten, n
Gesamtscore -26,5 (17,9) -2,2 (19,1)
Funktionsfähigkeit -35,8 (23,2) 1,9 (29,6)
Ermüdung(Fatigue)/Stimmungslage -21,1 (22,9) -5,8 (27,1)
Furcht/Schamgefühl -28,0 (24,1) -2,5 (18,6)
Ernährung -16,7 (23,3) -0,6 (16,5)
ITT: Intention-to-treat; n: Anzahl Patienten im ITT-Analyseset; SD: Standardabweichung (standarddeviation).a Der Fragebogen zur Lebensqualität bei Angioödem wird nur von Patienten ab einem Alter von18 Jahren beantwortet.b Ein niedrigerer AE-QoL-Score steht für eine größere Verbesserung.
Das Wirksamkeitsprofil bei pädiatrischen Patienten ab 12 Jahren (n = 6) stimmt mit dem der
Gesamtpopulation überein.
Offene Erweiterungsstudie VANGUARD
Patienten, die VANGUARD abschlossen (n = 57), sowie Patienten aus einer Phase-II-Studie (n = 35)traten in die offene Erweiterungsstudie VANGUARD über, in die außerdem 69 neue Patientenaufgenommen wurden. Von Beginn der Behandlung bis zu einem Zeitraum von 16,7 Monaten(mediane Expositionsdauer 9,49 Monate) blieben 96/161 (59,6 %) der Patienten frei von Attacken.
Das Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil bei jugendlichen Patienten ab 12 Jahren (n = 10) stimmte mitdem der Gesamtpopulation überein.
Population mit HAE mit normalem C1-INH
Die Population mit HAE mit normalem C1-INH umfasst Patienten mit bekannten oder unbekannten
Mutationen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Garadacimab wurden bei 6 Patienten mit bekannten
Mutationen untersucht: HAE-FXII (n = 3) oder HAE-PLG (Plasminogen) (n = 3) in der Phase-2-
Studie 2001.
Unter den drei aufgenommenen Patienten mit genetisch bestätigter HAE-FXII war ein Patient, der die
Studie während des zweiten Monats des Behandlungszeitraums aufgrund mangelnder Wirksamkeitabbrach, nachdem eine Reduktion der Gesamt-Attackenrate von 4,35 auf 3,51 Attacken pro Monat undeine Reduktion der schweren Attacken von 1,09 auf 0,58 Attacken pro Monat festgestellt worden war.
Die zwei übrigen Patienten schlossen den anfänglichen 12-wöchigen Behandlungszeitraum ab; dabeiwurde bei einem Patienten eine Reduktion der Attackenrate von 3,24 auf 0,36 Attacken pro Monatfestgestellt, während der andere Patient frei von Attacken wurde nach einer anfänglichen Attackenratevon 3,20 Attacken pro Monat. Beide Patienten setzten Garadacimab für die Dauer des zweiten
Behandlungszeitraums von 20 bzw. 17 Monaten fort. Danach wurden beide Patienten in die Phase-3-
Verlängerungsstudie aufgenommen und erhielten Garadacimab für weitere 18 Monate, dabei bliebensie frei von Attacken.
Außerdem schlossen die 3 Patienten mit HAE-PLG den anfänglichen 12-wöchigen
Behandlungszeitraum ab und setzten die Studie nicht mit dem Erweiterungs-Behandlungszeitraumfort. Ein Patient berichtete eine Reduktion seiner monatlichen Gesamt-Attackenrate auf 1,75 und eine
Reduktion seiner Rate schwerer Attacken auf 0,35 während des Behandlungszeitraums, verglichen mit3,20 bzw. 1,60 während des Einleitungszeitraums. Die übrigen zwei Patienten berichteten einen
Anstieg ihrer monatlichen Gesamt-Attackenrate auf 6,8 bzw. 3,17 während des
Behandlungszeitraums, verglichen mit 2,28 bzw. 1,45 während des Einleitungszeitraums. Keine dergemeldeten Attacken wurde als schwer eingestuft.
Insgesamt war das Sicherheitsprofil von Garadacimab bei Patienten mit normalem C1-INHvergleichbar mit dem bei Patienten mit HAE-C1-INH beobachteten Sicherheitsprofil.
ImmunogenitätBei 2,9 % (5/172) der mit ANDEMBRY behandelten Patienten wurde die Entwicklung niedriger Titerbehandlungsbedingter Anti-Wirkstoff-Antikörper (antidrug antibodies, ADA) beobachtet. Aufgrunddes niedrigen ADA-Titers, der bei diesen Probanden registriert wurde, konnten keine neutralisierenden
Antikörper nachgewiesen werden. Allerdings konnte die klinische Relevanz von ADA nichtvollständig nachgewiesen werden, da die verfügbaren Daten zeigen, dass das Vorhandensein von
ADA keinen offensichtlichen Einfluss auf die Sicherheit oder Wirksamkeit hatte.
Kinder und JugendlicheDie Europäische Arzneimittel-Agentur hat für ANDEMBRY eine Zurückstellung von der
Verpflichtung zur Vorlage von Studienergebnissen in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassenin der Prophylaxe von Attacken des hereditären Angioödems gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl.
Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakodynamische Eigenschaften
In der zulassungsrelevanten Studie VANGUARD wiesen Patienten, die einmal monatlich mit 200 mg
Garadacimab subkutan behandelt wurden, eine mittlere (SD) Fläche unter der Konzentrations-Zeit-
Kurve über das Dosierungsintervall im Steady-State (Cmin,ss) von 10 300 (3 380) µg h/ml, einemaximale Konzentration im Steady-State (Cmax,ss) von 21,2 (6,58) µg/ml und eine minimale
Konzentration im Steady-State (Cmin,ss) von 9,30 (3,73) µg/ml auf. Die Steady-State-Expositiongegenüber Garadacimab wurde nach der anfänglichen subkutanen Verabreichung der
Aufsättigungsdosis von 400 mg (2 Dosen zu je 200 mg) erreicht.
ResorptionNach subkutaner Verabreichung beträgt die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Konzentration etwa6 Tage. Die Stelle der subkutanen Injektion (Oberschenkel, Arm oder Abdomen) hatte keine
Auswirkungen auf die Resorption von Garadacimab. Die Resorptionsrate von Garadacimab lag bei0,00824/h. Die mittlere absolute Bioverfügbarkeit von Garadacimab bei HAE-Patienten betrugbasierend auf der populationspharmakokinetischen Analyse 39,5 %.
VerteilungDas mittlere (SD) apparente Verteilungsvolumen von Garadacimab bei Patienten mit HAE betrug7,42 Liter (4,20). Garadacimab ist ein monoklonaler Antikörper, und es wird nicht davonausgegangen, dass Garadacimab an Plasmaproteine bindet.
BiotransformationÄhnlich wie bei anderen monoklonalen Antikörpern wird davon ausgegangen, dass Garadacimabmittels enzymatischer Proteolyse in kleine Peptide und Aminosäuren abgebaut wird. Daher wurdenkeine spezifischen Studien zum Metabolismus mit Garadacimab durchgeführt.
EliminationGaradacimab hatte eine mittlere (SD) apparente Clearance von 0,0217 l/h (0,00793) und eineterminale Eliminationshalbwertszeit von etwa 19 Tagen.
Besondere PatientengruppenEs wurden keine speziellen Studien zur Untersuchung der Pharmakokinetik von Garadacimab inbesonderen Patientengruppen wie Geschlecht, Alter oder schwangere Frauen durchgeführt.
In einer populationspharmakokinetischen Analyse war nach Anpassung des Körpergewichts (43,3 kgbis 153 kg) kein Einfluss von Geschlecht, Alter (12 bis 73 Jahre), ethnischer Herkunft oder ethnischer
Zugehörigkeit auf die Clearance oder das Verteilungsvolumen von Garadacimab zu erkennen.
Obwohl das Körpergewicht als wichtige Kovariate zur Beschreibung der Variabilität von Clearanceund Verteilungsvolumen identifiziert wurde, war der Unterschied nicht klinisch relevant, und eswerden keine Dosisanpassungen empfohlen.
Nieren- und LeberfunktionsstörungGezielte Studien an Personen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion wurden nichtdurchgeführt.
Da monoklonale IgG-Antikörper überwiegend über intrazellulären Katabolismus eliminiert werden,wird nicht davon ausgegangen, dass eine Nieren- oder Leberfunktionsstörung einen Einfluss auf die
Clearance von Garadacimab hat. Basierend auf der populationspharmakokinetischen Analyse hatteeine Leberfunktionsstörung keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Garadacimab.
In einer populationspharmakokinetischen Analyse hatte eine Nierenfunktionsstörung (geschätzteglomeruläre Filtrationsrate: ≥ 90 ml/min [normal, N = 149], 60 bis < 90 ml/min [leicht, n = 22] und30 bis < 60 ml/min [mäßig, n = 1]) keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Garadacimab.
Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie und Toxizität beiwiederholter Gabe lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschenerkennen.
ReproduktionstoxizitätBei geschlechtsreifen Kaninchen, die Garadacimab intravenös alle drei Tage erhielten - was eineretwa 83-fachen Exposition bei Weibchen und einer 103-fachen Exposition bei Männchen im
Vergleich zur für den Menschen empfohlenen Dosis von 200 mg monatlich subkutan entspricht -wurden keine negativen Auswirkungen auf Paarungsverhalten, Fruchtbarkeit, Fertilitätsindizes,
Reproduktionsparameter der Muttertiere, Überleben der Embryonen oder Spermienqualität festgestellt.
Somit war die männliche und weibliche Fertilität nicht beeinträchtigt.
In einer Studie zur prä- und postnatalen Entwicklung erhielten trächtige Kaninchen Garadacimabsubkutan von der Implantation bis zum Absetzen einmal alle fünf Tage. Bei den Muttertieren und den
Nachkommen bis zu einem Alter von sechs Monaten, die Garadacimab subkutan in Konzentrationenerhielten, die zu etwa dem 53-Fachen der klinischen Exposition (basierend auf der AUC) bei der fürden Menschen empfohlenen Dosis von 200 mg monatlich subkutan entsprachen, wurde keine durch
Garadacimab bedingte Toxizität festgestellt.
Garadacimab war bei Kaninchen plazentagängig. Bei subkutaner Verabreichung von Garadacimab in
Konzentrationen, die etwa dem 53-Fachen der klinischen Exposition (basierend auf der AUC) bei derfür den Menschen empfohlenen Dosis von 200 mg monatlich subkutan entsprachen, betrugen an
Trächtigkeitstag 29 die fötalen Plasmakonzentrationen 40,8 % der Konzentrationen beim Muttertier.
Histidin
Arginin-Monohydrochlorid
Prolin
Polysorbat 80 (E 433)
Wasser für Injektionszwecke
Nicht zutreffend.
3 Jahre.
ANDEMBRY kann für einen einmaligen Zeitraum von bis zu 2 Monaten bei Raumtemperatur (bis zu25 C) aufbewahrt werden, nicht jedoch über das Verfalldatum hinaus.
Im Kühlschrank aufbewahren (2 °C - 8°C).
Nicht einfrieren.
Die Fertigspritze oder den Fertigpen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
ANDEMBRY nach der Aufbewahrung bei Raumtemperatur nicht wieder in den Kühlschrank stellen.
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze1,2 ml Lösung in einer Fertigspritze aus Glas (Glas Typ I) mit Brombutylstopfen und eingeklebterspezieller dünnwandiger (special thin-walled, STW) 27G-x-1/2-5B-Nadel, die mit einer verlängerten
Fingerauflage und einer Nadelschutzvorrichtung ausgestattet ist.
ANDEMBRY ist als Einzelpackung mit einer zusammengesetzten Fertigspritze sowie in
Bündelpackungen mit drei zusammengesetzten Fertigspritzen (3 Packungen mit je 1 Fertigspritze)erhältlich.
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung im Fertigpen1,2 ml Lösung in einer Fertigspritze aus Glas (Glas Typ I) mit Brombutylstopfen und eingeklebterspezieller dünnwandiger (special thin-walled, STW) 27G-x-1/2-5B-Nadel. Jede Fertigspritze ist miteinem Pen kombiniert.
ANDEMBRY ist als Einzelpackung mit einem Fertigpen sowie als Bündelpackung mit drei Fertigpens(3 Packungen mit je 1 Fertigpen) erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Vor der Verwendung sollte das Aussehen von ANDEMBRY visuell überprüft werden, indem das
Produkt vorsichtig gedreht wird. Die Lösung sollte leicht trübe bis klar und bräunlich-gelb bis gelbsein. Lösungen, die verfärbt sind oder Partikel enthalten, sollten nicht verwendet werden.
Nicht schütteln.
Schritte zur Verabreichung
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Warten Sie nach der Entnahme der Fertigspritze mit Nadelschutzvorrichtung aus dem Kühlschrank vorder Injektion 30 Minuten, damit die Lösung Raumtemperatur erreichen kann. Injizieren Sie
ANDEMBRY subkutan in das Abdomen, den Oberschenkel oder den Oberarm. Eine Rotation der
Injektionsstelle wird empfohlen (siehe Abschnitt 4.2).
Jede Fertigspritze mit Nadelschutzvorrichtung ist nur zum Einmalgebrauch vorgesehen. Entsorgen Siedie Fertigspritze mit Nadelschutzvorrichtung nach der Injektion in einem Behälter für scharfe undspitze Gegenstände oder in einem verschlossenen durchstichsicheren Behälter.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
ANDEMBRY 200 mg Injektionslösung im Fertigpen
Warten Sie nach der Entnahme des Fertigpens aus dem Kühlschrank vor der Injektion 30 Minuten,damit die Lösung Raumtemperatur erreichen kann. Injizieren Sie ANDEMBRY subkutan in das
Abdomen, den Oberschenkel oder den Oberarm. Eine Rotation der Injektionsstelle wird empfohlen(siehe Abschnitt 4.2).
Die Injektion mit dem Fertigpen kann bis zu 15 Sekunden dauern.
Warten Sie, bis das erste Klickgeräusch zu hören ist (dies signalisiert den Beginn der Injektion, undder gelbe Kolben beginnt, sich durch das Fenster zu bewegen). Halten Sie den Pen gegen die Hautgedrückt und beobachten Sie, wie sich der Kolben nach unten bewegt und allmählich das Fensterausfüllt. Es ist ein zweites Klickgeräusch zu hören, und das Sichtfenster ist vollständig gelb ausgefüllt.
Warten Sie weitere 5 Sekunden, um sicherzugehen, dass die vollständige Dosis verabreicht wurde.
Jeder Fertigpen ist nur zum Einmalgebrauch vorgesehen. Entsorgen Sie den Fertigpen nach der
Injektion in einem Behälter für scharfe und spitze Gegenstände oder in einem verschlossenendurchstichsicheren Behälter.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://ema.europa.eu verfügbar.