Angewendet bei: Genitalwarzen; aktinische Keratose
Substanz: Imiquimod (Immunmodulator)
ATC: D06BB10 (DERMATIKA | CHEMOTHERAPEUTIKA ZUR TOPISCHEN ANWENDUNG | Antivirale Mittel)
Imiquimod ist ein Medikament, das zur Behandlung bestimmter dermatologischer Erkrankungen eingesetzt wird, wie z. B. äußere genitale und perianale Warzen, aktinische Keratose (eine durch Sonneneinstrahlung verursachte präkanzeröse Läsion) und oberflächliches Basalzellkarzinom (eine Form von Hautkrebs). Es wirkt, indem es das lokale Immunsystem stimuliert, um abnormale Zellen oder Virusinfektionen zu bekämpfen.
Imiquimod ist als Creme erhältlich und wird direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen, wie vom Arzt verordnet. Die Häufigkeit der Anwendung und die Dauer der Behandlung hängen von der behandelten Erkrankung ab.
Häufige Nebenwirkungen sind Rötung, Reizung, Juckreiz, Brennen oder Abschälen an der Anwendungsstelle. In einigen Fällen können schwerwiegendere Reaktionen auftreten, wie Geschwüre, starke Schmerzen oder grippeähnliche Symptome (Fieber, Müdigkeit, Muskelschmerzen).
Imiquimod sollte mit Vorsicht angewendet werden, wobei der Kontakt mit gesunder oder gereizter Haut vermieden werden sollte. Es ist wichtig, dass Patienten die Anweisungen ihres Arztes genau befolgen und ungewöhnliche Nebenwirkungen melden.
Preis
Zuzahlung
Patient
255.60 RON
127.80 RON
127.80 RON
Aldara 5% Creme
Jeder Beutel enthält 12,5 mg Imiquimod in 250 mg Creme (5%)100 mg Creme enthalten 5 mg Imiquimod.
Sonstige Bestandteile mit bekannter WirkungMethyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E 218) 2,0 mg/g Creme
Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E 216) 0,2 mg/g Creme
Cetylalkohol (Ph. Eur.) 22,0 mg/g Creme
Stearylalkohol (Ph. Eur.) 31,0 mg/g Creme
Benzylalkohol 20,0 mg/g Creme
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
Creme
Weiße bis leicht gelbliche Creme.
Imiquimod-Creme ist bestimmt für die topische Behandlung von:
* Äußerlichen Feigwarzen im Genital- und Perianalbereich (Condylomata acuminata) bei
Erwachsenen
* Kleinen superfiziellen Basalzellkarzinomen (sBCC) bei Erwachsenen
* Klinisch typischen, nicht hyperkeratotischen, nicht hypertrophen aktinischen Keratosen (AKs)im Gesicht oder auf der Kopfhaut bei immunkompetenten Erwachsenen, wenn die Größe oderdie Anzahl der Läsionen die Wirksamkeit und/oder die Akzeptanz einer Kryotherapie begrenzenund andere topische Behandlungsmöglichkeiten kontraindiziert oder weniger geeignet sind.
Die Anwendungshäufigkeit und die Dauer der Behandlung mit Imiquimod sind bei den jeweiligen
Anwendungsgebieten unterschiedlich.
Äußerliche Feigwarzen bei Erwachsenen:
Imiquimod-Creme ist dreimal wöchentlich (Beispiel: Montag, Mittwoch und Freitag oder Dienstag,
Donnerstag und Samstag) vor dem Zubettgehen aufzutragen und 6 bis 10 Stunden lang auf der Haut zubelassen. Die Behandlung mit Imiquimod-Creme ist so lange fortzusetzen, bis alle sichtbaren
Feigwarzen im Genital- oder Perianalbereich verschwunden sind, oder bis zu maximal 16 Wochen pro
Behandlungszeitraum.
Bzgl. der applizierten Menge siehe Abschnitt 4.2 Art der Anwendung
Superfizielles Basalzellkarzinom bei Erwachsenen:
Imiquimod ist 6 Wochen lang fünfmal wöchentlich (z. B. montags bis freitags) vor dem Zubettgehenaufzutragen und ca. 8 Stunden lang auf der Haut zu belassen.
Bzgl. der applizierten Menge siehe Abschnitt 4.2 Art der Anwendung
Aktinische Keratose bei Erwachsenen:
Die Behandlung sollte von einem Arzt begonnen und begleitet werden. Imiquimod-Creme soll 4
Wochen lang jeweils dreimal wöchentlich (Beispiel: Montag, Mittwoch und Freitag) vor dem
Zubettgehen aufgetragen und ca. 8 Stunden lang auf der Haut belassen werden. Es soll ausreichend
Creme aufgetragen werden, um den Behandlungsbereich ganz zu bedecken. Nach einem vierwöchigenbehandlungsfreien Zeitraum soll dann die Abheilung der AKs beurteilt werden. Wenn noch Läsionenvorhanden sind, soll die Behandlung weitere 4 Wochen fortgesetzt werden.
Die empfohlene Maximaldosis ist der Inhalt eines Beutels.
Eine Unterbrechung im oben beschriebenen Behandlungsablauf sollte erwogen werden, wennintensive lokale Entzündungsreaktionen auftreten (siehe Abschnitt 4.4) oder wenn im
Behandlungsbereich eine Infektion beobachtet wird. Im Fall einer Infektion im Behandlungsbereichsollten geeignete weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Kein Behandlungszeitraum sollte aufgrund solcher Behandlungspausen oder wegen vergessener
Cremeanwendungen über 4 Wochen hinaus ausgedehnt werden.
Wenn im Behandlungsbereich keine vollständige Abheilung aller Läsionen bei der Kontroll-
Untersuchung rund 8 Wochen nach dem letzten 4-wöchigen Behandlungszeitraum festgestellt wird,kann eine weitere 4-wöchige Behandlung mit Aldara Creme in Erwägung gezogen werden.
Eine andere Behandlung wird empfohlen, wenn die behandelte(n) Läsion(en) unzureichendes
Ansprechen auf Aldara zeigt bzw. zeigen.
Aktinische Keratose Läsionen, welche nach einem oder zwei 4-wöchigen Behandlungszeiträumenabgeheilt waren, später aber wieder auftreten, können erneut, nach einer mindestens 12-wöchigen
Behandlungspause, mit einem oder zwei weiteren 4-wöchigen Behandlungszeiträumen von Aldara
Creme behandelt werden (siehe Abschnitt 5.1).
Für alle Anwendungsbereiche geltende Informationen:
Wenn eine Dosis ausgelassen wurde, sollte der Patient die Creme auftragen, sobald er /sie diesbemerkt und dann mit dem üblichen Therapieplan fortfahren. Allerdings soll die Creme nicht mehr alseinmal pro Tag aufgetragen werden.
Kinder und JugendlicheDie Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen. Es liegen keine Daten vor zur
Anwendung von Imiquimod bei Kindern und Jugendlichen in den zugelassenen Indikationen.
Bei Kindern mit Molluscum Contagiosum soll Aldara nicht angewendet werden wegen mangelnder
Wirksamkeit in dieser Indikation (siehe Abschnitt 5.1).
Art der AnwendungÄußerliche Feigwarzen:
Imiquimod-Creme ist in einer dünnen Schicht aufzutragen und in den gereinigten, mit Feigwarzeninfizierten Hautbereich einzureiben, bis die Creme vollständig eingezogen ist. Nur auf die befallenen
Bereiche auftragen und das Auftragen auf Innenflächen vermeiden. Imiquimod-Creme wird vor dem
Zubettgehen aufgetragen. Während der 6- bis 10-stündigen Einwirkzeit soll auf Duschen oder Badenverzichtet werden. Nach der Einwirkzeit muss die Imiquimod-Creme unbedingt mit einer milden Seifeund Wasser abgewaschen werden. Das Auftragen einer zu großen Menge an Creme auf die Haut odereine zu lange Verweildauer auf der Haut kann zu schweren Reaktionen an der Anwendungsstelleführen (siehe Abschnitte 4.4, pct. 4.8. und 4.9.) Ein Beutel zum Einmalgebrauch reicht aus, um einen mit
Feigwarzen infizierten Bereich von 20 cm2 zu behandeln. Einmal geöffnete Beutel sollten nicht wiederverwendet werden.
Vor und nach dem Auftragen der Creme sind die Hände gründlich zu waschen.
Unbeschnittene Männer, die Feigwarzen unter der Vorhaut behandeln, sollen die Vorhautzurückziehen und den mit Feigwarzen infizierten Bereich täglich waschen (siehe Abschnitt 4.4).
Superfizielles Basalzellkarzinom:
Vor dem Auftragen der Imiquimod-Creme den Behandlungsbereich mit milder Seife und Wasserwaschen und sorgfältig abtrocknen. Ausreichend Creme auftragen, um den Behandlungsbereicheinschließlich eines Zentimeters Haut um den Tumor herum zu bedecken. Die Creme in den
Behandlungsbereich einreiben, bis sie eingezogen ist. Die Creme vor dem Zubettgehen auftragen undetwa 8 Stunden auf der Haut belassen. Während dieser Einwirkzeit soll auf Duschen und Badenverzichtet werden. Nach der Einwirkzeit muss die Imiquimod-Creme unbedingt mit einer milden Seifeund Wasser abgewaschen werden.
Einmal geöffnete Beutel sollten nicht wieder verwendet werden. Vor und nach dem Auftragen der
Creme sind die Hände gründlich zu waschen.
Das Therapieergebnis des mit Imiquimod-Creme behandelten Tumors sollte 12 Wochen nach Endeder Behandlung beurteilt werden. Ist der behandelte Tumor nicht vollständig abgeheilt, sollte eineandere Therapie angewendet werden (siehe Abschnitt 4.4.).
Wenn die lokalen Hautreaktionen bei der Behandlung mit Imiquimod-Creme dem Patienten großes
Unbehagen verursachten oder wenn Anzeichen für eine Infektion an der Behandlungsstelle beobachtetwerden, kann die Behandlung für einige Tage ausgesetzt werden. (siehe Abschnitt 4.4). Lokale
Infektionen sollten mit anderen geeigneten Maßnahmen behandelt werden.
Aktinische Keratose:
Vor dem Auftragen von Imiquimod-Creme soll der Patient den Behandlungsbereich mit milder Seifeund Wasser waschen und sorgfältig abtrocknen. Es soll ausreichend Creme aufgetragen werden, umden Behandlungsbereich ganz zu bedecken. Die Creme soll in den Behandlungsbereich eingeriebenwerden, bis sie eingezogen ist. Die Creme soll vor dem Zubettgehen aufgetragen werden und etwa 8
Stunden auf der Haut verbleiben. Während dieser Einwirkzeit soll auf Duschen und Baden verzichtetwerden. Nach der Einwirkzeit soll die Imiquimod-Creme mit milder Seife und Wasser abgewaschenwerden. Einmal geöffnete Beutel sollten nicht nochmals verwendet werden. Vor und nach dem
Auftragen der Creme sind die Hände gründlich zu waschen.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
Äußere Feigwarzen, superfizielles Basalzellkarzinom und aktinische Keratose:
Kontakt mit Augen, Lippen und Nasenschleimhaut vermeiden
Unter der Behandlung mit Imiquimod-Creme kann es zu einer Verschlechterung entzündlicher
Hauterscheinungen kommen.
Imiquimod Creme sollte bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen (siehe Abschnitt 4.5) mit
Vorsicht angewendet werden. Es sollte bei diesen Patienten eine Abwägung erfolgen zwischen dem
Nutzen einer Behandlung mit Imiquimod und dem mit einer möglichen Verschlimmerung ihrer
Autoimmunerkrankung verbundenen Risiko.
Bei organtransplantierten Patienten (siehe Abschnitt 4.5) sollte Imiquimod Creme mit Vorsichtangewendet werden. Es sollte bei diesen Patienten eine Abwägung erfolgen zwischen dem Nutzeneiner Behandlung mit Imiquimod und dem mit einer möglichen Organabstoßung oder Graft-versus-host-Reaktion verbundenen Risiko.
Imiquimod-Creme sollte nach vorheriger medikamentöser oder chirurgischer Behandlung erst danneingesetzt werden, wenn die Haut abgeheilt ist. Die Anwendung auf geschädigter Haut kann eineerhöhte systemische Absorption von Imiquimod zur Folge haben, die zu einem erhöhten Risiko vonunerwünschten Wirkungen führen kann (vgl. Abschnitte 4.8 und 4.9).
Das Anlegen eines Okklusivverbandes während der Behandlung mit Imiquimod-Creme wird nichtempfohlen.
Die sonstigen Bestandteile Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E 218), Propyl-4-hydroxybenzoat(Ph. Eur.) (E 216), können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
Cetylalkohol (Ph. Eur.) und Stearylalkohol (Ph. Eur.) können örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B.
Kontaktdermatitis) hervorrufen. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen und leichte lokale
Hautreizungen hervorrufen.
In seltenen Fällen kann nach nur wenigen Anwendungen von Imiquimod Creme eine heftige nässendeoder erosive lokale Entzündungsreaktion der Haut auftreten.
Diese lokalen Entzündungsreaktionen können begleitet oder auch eingeleitet werden durchgrippeähnliche Symptome einschließlich Unwohlsein, Fieber, Übelkeit, Muskelschmerzen und
Schüttelfrost. Eine Unterbrechung der Therapie sollte erwogen werden.
Bei Patienten mit reduzierter haematologischer Reserve (siehe Abschnitt 4.8d) sollte Imiquimod mit
Vorsicht angewendet werden
Äußerliche Feigwarzen:
Bisher liegen nur begrenzte Erfahrungen mit Imiquimod- Creme bei der Behandlung von Feigwarzenim Bereich der Vorhaut bei Männern vor. Die Sicherheitsdaten für unbeschnittene Männer bei dreimalwöchentlicher Behandlung mit Imiquimod-Creme und täglicher Vorhauthygiene umfassen weniger als100 Patienten. In anderen Studien, in denen keine tägliche Vorhauthygiene durchgeführt wurde,wurden zwei Fälle von schwerer Phimose und ein Fall mit einer zur Beschneidung führenden Strikturbeobachtet. Die Behandlung dieser Patientengruppe wird nur empfohlen, wenn eine tägliche
Vorhauthygiene durchgeführt wird. Frühzeichen für eine Striktur sind lokale Hautreaktionen (z.B.
Erosion, Ulzeration, Ödem, Verhärtung) oder zunehmende Schwierigkeiten beim Zurückziehen der
Vorhaut. Wenn diese Symptome auftreten, soll die Behandlung sofort abgebrochen werden.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist die Behandlung urethraler, intravaginaler, zervikaler, rektaleroder intraanaler Warzen nicht empfehlenswert. Bei offenen Geschwüren oder Wunden darf die
Behandlung mit Imiquimod-Creme erst eingeleitet werden, nachdem diese vollkommen abgeheilt sind.
Lokale Hautreizungen, wie z.B. Erythem, Erosion, Exkoriation/Schuppenbildung und Ödem tretenhäufig auf. Andere lokale Reaktionen, wie z.B. Induration, Ulzeration, Verschorfung und
Bläschenbildung, wurden ebenfalls mitgeteilt. Sollte sich eine nicht tolerierbare Hautreaktioneinstellen, ist die Creme durch Waschen des behandelten Bereichs mit Wasser und einer milden Seifezu entfernen. Die Behandlung mit Imiquimod-Creme kann fortgesetzt werden, sobald die Hautreaktionabgeklungen ist.
Bei einer Anwendung von Imiquimod-Creme in höheren als den empfohlenen Dosen besteht einerhöhtes Risiko für schwere lokale Hautreizungen (siehe Abschnitt 4.2) In seltenen Fällen wurdenauch unter sachgemäßer Anwendung schwere lokale Hautreizungen beobachtet, die eine Behandlungerforderlich machten und/oder zu einer vorübergehenden körperlichen Beeinträchtigung geführthaben. In Fällen, wo derartige Reaktionen am Ausgang der Harnröhre auftraten, hatten einige Frauen
Schwierigkeiten beim Wasserlassen, die eine Notfallkatheterisierung und eine Behandlung desbetroffenen Bereichs erforderlich machten.
Zur Anwendung von Imiquimod-Creme unmittelbar im Anschluss an eine Behandlung mit anderenkutan applizierten Mitteln zur Behandlung äußerlicher Feigwarzen im Genital- und Perianalbereichliegen bisher keine klinischen Erfahrungen vor.
Vor dem Geschlechtsverkehr muss Imiquimod-Creme von der Haut abgewaschen werden. Die
Reißfestigkeit von Kondomen und Scheidenpessaren könnte durch Imiquimod-Creme beeinträchtigtwerden. Deshalb wird die gleichzeitige Anwendung von Imiquimod-Creme mit diesen
Verhütungsmitteln nicht empfohlen. Es sollten andere Methoden der Empfängnisverhütung erwogenwerden.
Bei immunsupprimierten Patienten wird eine wiederholte Behandlung nicht empfohlen.
Begrenzte Daten deuten zwar auf eine erhöhte Rate von Feigwarzenreduktionen bei HIV-positiven
Patienten hin, Imiquimod-Creme hat in dieser Patientengruppe in Bezug auf die Beseitigung der
Feigwarzen jedoch eine geringere Wirksamkeit gezeigt.
Superfizielles Basalzellkarzinom:
Die Behandlung des Basalzellkarzinoms mit Imiquimod innerhalb von 1 cm um die Augenlider, die
Nase, die Lippen oder den Haaransatz wurde nicht untersucht.
Während der Therapie und bis zum Abheilen kann sich das Aussehen der betroffenen Haut merklichvon der normalen Haut unterscheiden. Lokale Hautreaktionen sind häufig, aber die Intensität dieser
Reaktionen nimmt im Allgemeinen während der Therapie ab oder die Reaktionen bilden sich nach
Abschluss der Behandlung mit Imiquimod-Creme zurück. Die Intensität der lokalen Hautreaktionen(z. B. Erythem) steht im Zusammenhang mit der Rate der vollständigen Abheilungen. Diese lokalen
Hautreaktionen können auf die Stimulation der lokalen Immunantwort zurückzuführen sein. Wenn esaufgrund der Beschwerden des Patienten oder aufgrund der Schwere der lokalen Hautreaktionenerforderlich ist, kann eine Behandlungspause von mehreren Tagen gemacht werden. Die Behandlungmit Imiquimod-Creme kann wieder aufgenommen werden, wenn die Hautreaktion abgeklungen ist.
Das klinische Ergebnis der Therapie kann nach der Regenerierung der behandelten Haut etwa 12
Wochen nach Ende der Behandlung beurteilt werden.
Über die Verwendung von Imiquimod-Creme bei immunsupprimierten Patienten liegen keineklinischen Erfahrungen vor.
Bei Patienten mit rezidivierenden und vorbehandelten BCCs liegen keine klinischen Erfahrungen vor,daher wird die Anwendung bei bereits vorbehandelten Tumoren nicht empfohlen.
Daten aus einer offenen klinischen Studie weisen darauf hin, dass bei großen Tumoren (>7.25 cm2)eine geringere Wahrscheinlichkeit des Ansprechens auf die Imiquimod-Therapie besteht.
Die behandelte Hautoberfläche sollte vor Sonneneinwirkung geschützt werden.
Aktinische Keratose
Für AK klinisch atypische oder malignitätsverdächtige Läsionen sollten einer Biopsie unterzogenwerden, um die geeignete Behandlung zu bestimmen.
Imiquimod wurde nicht für die Behandlung aktinischer Keratosen auf Augenlidern, im Inneren der
Nase oder der Ohren oder auf dem Lippenbereich innerhalb des Lippenrots untersucht.
Es liegen nur sehr begrenzte Daten über die Anwendung von Imiquimod für die Behandlungaktinischer Keratosen an anatomischen Stellen außerhalb des Gesichts und der Kopfhaut vor. Dieverfügbaren Daten über die aktinische Keratose auf den Unterarmen und Händen unterstützen die
Wirksamkeit bei diesem Anwendungszweck nicht, daher wird eine derartige Anwendung nichtempfohlen.
Imiquimod wird für die Behandlung von AK-Läsionen mit starker Hyperkeratose oder Hypertrophie,wie bei Hauthörnern nicht empfohlen.
Während der Therapie und bis zum Abheilen kann die betroffene Haut deutlich anders aussehen alsdie normale Haut. Lokale Hautreaktionen treten häufig auf, aber diese Reaktionen nehmennormalerweise im Laufe der Therapie an Intensität ab oder gehen nach dem Absetzen der Therapie mit
Imiquimod-Creme zurück. Es besteht ein Zusammenhang zwischen der vollständigen Heilungsrateund der Intensität der lokalen Hautreaktionen (z. B. Erythem). Diese lokalen Hautreaktionen könnenmit der Stimulation der lokalen Immunantwort zusammenhängen. Wenn die lokalen Hautreaktionendem Patienten großes Unbehagen verursachen oder sehr stark sind, kann die Behandlung für einige
Tage ausgesetzt werden. Wenn die Hautreaktionen zurückgegangen sind, kann die Behandlung mit
Imiquimod-Creme wieder aufgenommen werden.
Keiner der Behandlungszeiträume sollte aufgrund von ausgelassenen Dosen oder Behandlungspausenüber 4 Wochen hinaus ausgedehnt werden.
Das klinische Ergebnis der Therapie kann nach der Regeneration der behandelten Haut ca. 4-8
Wochen nach Ende der Behandlung beurteilt werden.
Über die Verwendung von Imiquimod-Creme bei immunsupprimierten Patienten liegen keineklinischen Erfahrungen vor.
Informationen zur erneuten Behandlung von Aktinischen Keratose Läsionen, die nach einem oderzwei Behandlungszeiträumen abgeheilt waren, später aber wieder auftreten, werden in den
Abschnitten 4.2 und 5.1 gegeben.
Aus den Daten einer offenen klinischen Studie geht hervor, dass Patienten mit mehr als 8 AK-
Läsionen eine geringere vollständige Heilungsrate aufwiesen als Patienten mit weniger als 8 Läsionen.
Die behandelte Hautoberfläche sollte vor Sonnenstrahlen geschützt werden.
Es wurden keine Studien zu Wechselwirkungen durchgeführt, auch keine Studien zu
Wechselwirkungen mit Immunsuppressiva. Aufgrund der minimalen perkutanen Resorption von
Imiquimod-Creme sind Wechselwirkungen mit systemisch applizierten Wirkstoffen nur in geringem
Maße zu erwarten.
Aufgrund der immunstimulierenden Eigenschaften sollte Imiquimod Creme mit Vorsicht angewendetwerden bei Patienten, die eine immunsuppressive Behandlung erhalten (siehe Abschnitt 4.4).
Für Imiquimod liegen keine klinischen Daten über die Anwendung bei Schwangeren vor. Aus
Tierstudien gehen keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen auf die Schwangerschaft, dieembryonale/fötale Entwicklung, die Entbindung oder die postnatale Entwicklung hervor (siehe
Abschnitt 5.3). Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.
StillzeitObwohl weder nach einmaliger noch nach mehrmaliger topischer Anwendung quantifizierbare
Serumspiegel (> 5ng/ml) erreicht wurden, kann keine Empfehlung zur Anwendung während der
Stillzeit gegeben werden.
Aldara Creme hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit unddie Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
a) Allgemeine Beschreibung:
Äußerliche Feigwarzen:
Die am häufigsten mitgeteilten und als wahrscheinlich oder möglicherweise mit der Applikation von
Imiquimod-Creme in Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen in den Studien mit dreimalwöchentlicher Behandlung waren lokale Reaktionen am Ort der Behandlung der Feigwarzen (33,7%der mit Imiquimod behandelten Patienten). Über einige systemische Nebenwirkungen wie
Kopfschmerzen (3,7%), grippeähnliche Symptome (1,1%) und Myalgien (1,5%) wurde ebenfallsberichtet.
Die von 2292 mit Imiquimod behandelten Patienten aus offenen und placebo-kontrollierten klinischen
Studien berichteten Nebenwirkungen sind nachstehend dargestellt. Bei diesen Nebenwirkungenbesteht zumindest möglicherweise ein ursächlicher Zusammenhang mit Imiquimod.
Superfizielles Basalzellkarzinom:
In Studien mit fünfmal wöchentlicher Behandlung trat bei 58% der Patienten zumindest eine
Nebenwirkung auf. Zu den am häufigsten berichteten und als wahrscheinlich oder möglicherweise mitder Applikation der Imiquimod-Creme im Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen gehören
Beschwerden am Applikationsort mit einer Häufigkeit von 28,1%. Auch einige systemische
Nebenwirkungen wie Rückenschmerzen (1,1%) und grippeähnliche Symptome (0,5%) wurden vonden Imiquimod-Creme-Patienten berichtet.
Die von 185 mit Imiquimod-Creme behandelten Basaliom-Patienten aus einer placebo-kontrolliertenklinischen Studie der Phase III berichteten Nebenwirkungen sind nachstehend dargestellt. Bei diesen
Nebenwirkungen besteht zumindest möglicherweise ein ursächlicher Zusammenhang mit Imiquimod.
Aktinische Keratose
In den Studien mit dreimal wöchentlicher Anwendung mit bis zu 2 Behandlungszeiträumen vonjeweils 4 Wochen berichteten 56% der Imiquimod-Patienten von mindestens einer Nebenwirkung. Diehäufigste, als wahrscheinlich oder möglicherweise mit der Applikation der Imiquimod-Creme im
Zusammenhang stehende Nebenwirkung waren in diesen Studien eine Reaktion am Applikationsort(22% der mit Imiquimod behandelten Patienten). Auch einige systemische Nebenwirkungeneinschließlich Myalgien (2%) wurden von den mit Imiquimod behandelten Patienten berichtet.
Die Nebenwirkungen, die von 252 in placebokontrollierten klinischen Studien der Phase-III mit
Imiquimod-Creme behandelten Patienten mit aktinischer Keratose angegebenen wurden, werdennachstehend aufgelistet. Bei diesen Nebenwirkungen besteht zumindest möglicherweise einursächlicher Zusammenhang mit Imiquimod.
b) Tabellarische Aufstellung der Nebenwirkungen:
Die Häufigkeit wird definiert als Sehr häufig (1/10), Häufig (1/100, <1/10) oder Gelegentlich(1/1.000, <1/100). Geringere Häufigkeiten in klinischen Studien werden hier nicht wiedergegeben.
Äußere Superfizielles Aktinische
Feigwarzen Basalzellkarzinom Keratose(3x/Woche/16 (5x/Woche, 6 (3x/Woche, 4 oder 8
Wochen) Wochen) Wochen)
N = 2292 N = 185 N = 252
Infektionen und parasitäre
Erkrankungen:
Infektion Häufig Häufig Gelegentlich
Pusteln Häufig Gelegentlich
Herpes simplex Gelegentlich
Candidiasis des Gelegentlich
Genitalbereichs
Vaginitis Gelegentlich
Bakterieninfektion Gelegentlich
Pilzinfektion Gelegentlich
Infektion des oberen Gelegentlich
Atmungstrakts
Vulvitis Gelegentlich
Rhinitis Gelegentlich
Grippe Gelegentlich
Erkrankungen des Blut- und
Lymphsystems:
Lymphadenopathie Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen:
Anorexie Gelegentlich Häufig
Psychiatrische Erkrankungen:Schlaflosigkeit Gelegentlich
Depression Gelegentlich Gelegentlich
Reizbarkeit Gelegentlich
Erkrankungen des
Nervensystems:
Kopfschmerzen Häufig Häufig
Parästhesie Gelegentlich
Benommenheit Gelegentlich
Migräne Gelegentlich
Schläfrigkeit Gelegentlich
Erkrankungen des Auges
Bindehautreizungen Gelegentlich
Ödem am Augenlid Gelegentlich
Erkrankungen des Ohrs unddes Labyrinths:
Tinnitus Gelegentlich
Gefäßerkrankungen:Hautröte Gelegentlich
Erkrankungen der Atemwege,des Brustraums und des
Mediastinums:
Pharyngitis Gelegentlich
Rhinitis Gelegentlich
Verstopfte Nase Gelegentlich
Pharyngolaryngealschmerzen Gelegentlich
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrakts:
Brechreiz Häufig Gelegentlich Häufig
Bauchschmerzen Gelegentlich
Diarrhöe Gelegentlich Gelegentlich
Erbrechen Gelegentlich
Rektalbeschwerden Gelegentlich
Stuhldrang Gelegentlich
Trockener Mund Gelegentlich
Erkrankungen der Haut unddes Unterhautzellgewebes:
Pruritus Gelegentlich
Dermatitis Gelegentlich Gelegentlich
Follikulitis Gelegentlich
Erythematöser Ausschlag Gelegentlich
Ekzem Gelegentlich
Hautausschlag Gelegentlich
Verstärkte Schweißbildung Gelegentlich
Juckreiz Gelegentlich
Aktinische Keratose Gelegentlich
Erythem Gelegentlich
Gesichtsödem Gelegentlich
Hautulkus Gelegentlich
Skelettmuskulatur-
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen:
Muskelschmerzen Häufig Häufig
Arthralgie Gelegentlich Häufig
Rückenschmerzen Gelegentlich Häufig
Gliederschmerzen Gelegentlich
Erkrankungen der Nieren und
Harnwege:
Dysurie Gelegentlich
Erkrankungen der
Geschlechtsorgane und der
Brustdrüse:
Schmerzen im Genitalbereich Gelegentlichbeim Mann
Beschwerden im Gelegentlich
Penisbereich
Schmerzhafter Gelegentlich
Geschlechtsverkehr
Erektionsstörungen Gelegentlich
Uterovaginaler Prolaps Gelegentlich
Vaginalschmerzen Gelegentlich
Atrophische Vaginitis Gelegentlich
Vulvabeschwerden Gelegentlich
Allgemeine Erkrankungen und
Beschwerden am
Verabreichungsort:
Pruritus am Applikationsort Sehr häufig Sehr häufig Sehr häufig
Schmerzen am Sehr häufig Häufig Häufig
Applikationsort
Brennen am Applikationsort Häufig Häufig Häufig
Reizung am Applikationsort Häufig Häufig Häufig
Erythem am Applikationsort Häufig Häufig
Reaktion am Applikationsort Häufig
Bluten am Applikationsort Häufig Gelegentlich
Papeln am Applikationsort Häufig Gelegentlich
Parästhesie am Häufig Gelegentlich
Applikationsort
Ausschlag am Häufig
Applikationsort
Müdigkeit Häufig Häufig
Pyrexie Gelegentlich Gelegentlich
Grippeähnliche Erkrankung Gelegentlich Gelegentlich
Schmerzen Gelegentlich
Asthenie Gelegentlich Gelegentlich
Unbehagen Gelegentlich
Rigor Gelegentlich Gelegentlich
Dermatitis am Gelegentlich
Applikationsort
Exsudat am Applikationsort Gelegentlich Gelegentlich
Hyperästhesie am Gelegentlich
Applikationsort
Entzündung am Gelegentlich
Applikationsort
Ödem am Applikationsort Gelegentlich Gelegentlich
Schorfbildung am Gelegentlich Gelegentlich
Applikationsort
Narbe am Applikationsort Gelegentlich
Hautzerstörung am Gelegentlich
Applikationsort
Schwellung am Gelegentlich Gelegentlich
Applikationsort
Ulkus am Applikationsort Gelegentlich
Bläschen am Applikationsort Gelegentlich Gelegentlich
Wärme am Applikationsort Gelegentlich
Lethargie Gelegentlich
Unbehagen Gelegentlich
Entzündung Gelegentlichc) Häufig auftretende Nebenwirkungen:
Äußere Feigwarzen:
Die Prüfärzte der placebo-kontrollierten Studien wurden aufgefordert, wie im Prüfplan vorgesehen dieklinischen Anzeichen (Hautreaktionen) zu beurteilen. Diese laut Prüfplan vorgesehene Bewertung derklinischen Anzeichen zeigt, dass es in diesen placebo-kontrollierten klinischen Studien mit dreimalwöchentlicher Behandlung mit Imiquimod-Creme häufig zu lokalen Hautreaktionen einschließlich
Erythem (61%), Erosion (30%), Exkoriation/Abblättern/Abschuppen (23%) und Ödem (14%) kam(siehe Abschnitt 4.4). Die lokalen Hautreaktionen wie Erythem sind wahrscheinlich eine Auswirkungder pharmakologischen Wirkungen von Imiquimod-Creme.
In diesen Studien wurde auch über das Auftreten von Hautreaktionen, hauptsächlich Erythemen(44%), außerhalb des Applikationsorts berichtet. Diese Reaktionen traten in Bereichen ohne Infektionmit Feigwarzen auf, die möglicherweise mit Imiquimod-Creme in Kontakt gelangten. Die meisten
Hautreaktionen waren leichten bis mittleren Schweregrades und verschwanden innerhalb von 2
Wochen nach Absetzen der Behandlung. Allerdings waren diese Reaktionen in manchen Fällenschwerwiegender, so dass eine Behandlung erforderlich war und/oder eine vorübergehendekörperliche Beeinträchtigung vorlag. In sehr seltenen Fällen führten stärkere Reaktionen am Ausgangder Harnröhre bei Frauen zu schmerzhafter Blasenentleerung (siehe Abschnitt 4.4).
Superfizielles Basalzellkarzinom:
Die Prüfärzte der placebo-kontrollierten Studien wurden aufgefordert, wie im Prüfplan vorgesehen dieklinischen Anzeichen (Hautreaktionen) zu beurteilen. Diese laut Prüfplan vorgesehene Bewertung derklinischen Anzeichen zeigt, dass es in diesen Studien mit fünfmal wöchentlicher Behandlung mit
Imiquimod-Creme sehr häufig zu schweren Erythemen (31%), schweren Erosionen (13%), und zuschwerer Schorfbildung und Verkrustung (19%) kam. Die lokalen Hautreaktionen wie Erythem sindwahrscheinlich eine Auswirkung der pharmakologischen Wirkungen von Imiquimod-Creme.
Darüber hinaus wurden Hautinfektionen während der Behandlung mit Imiquimod beobachtet. Zwartraten keine schweren Folgeerscheinungen auf, doch die Möglichkeit einer Infektion in verletzter Hautsollte immer in Betracht gezogen werden.
Aktinische Keratose
In klinischen Studien mit Imiquimod Creme (3 x wöchentlich, 4 bzw. 8 Wochen) waren die amhäufigsten auftretenden lokalen Nebenwirkungen Juckreiz am Applikationsort (14%) und Brennen am
Applikationsort (5%). Schwere Erytheme (24%) sowie schwere Schorfbildung und Verkrustung (20%)waren sehr häufig. Lokale Hautreaktionen wie Erytheme sind wahrscheinlich ein Ausdruck derpharmakologischen Wirkung von Imiquimod-Creme. Siehe unter 4.2 und 4.4 Informationen über
Behandlungspausen.
Während der Behandlung mit Imiquimod wurden Infektionen der Haut beobachtet. Zwar traten keineschweren Folgeerscheinungen auf, doch sollte immer die Möglichkeit einer Infektion verletzter Hautin Betracht gezogen werden.
d) Nebenwirkungen bei allen Anwendungsgebieten:
Es gingen Berichte über lokale Hypopigmentierung und Hyperpigmentierung nach Anwendung der
Imiquimod-Creme ein. Aus Folgeinformationen geht hervor, dass diese Veränderungen der Hautfarbebei manchen Patienten bleibend sein können. Bei einer Untersuchung an 162 Patienten fünf Jahre nachder Behandlung eines superfiziellen Basalzellkarzinoms wurde bei 37% der Patienten eine leichte
Hypopigmentierung und bei 6% der Patienten eine mäßige Hypopigmentierung festgestellt. Bei 56%der Patienten zeigten sich keine Hypopigmentierungen; Hyperpigmentierungen wurden nicht berichtet.
Bei klinischen Studien zur Untersuchung der Anwendung von Imiquimod für die Behandlung deraktinischen Keratose wurde Alopezie mit einer Häufigkeit von 0,4% (5/1214) an der
Behandlungsstelle oder im umgebenden Bereich festgestellt. Einzelfallmeldungen von Verdacht auf
Alopezie während der Behandlung von sBCC und EGW gingen ebenfalls ein.
In klinischen Studien wurden erniedrigte Werte bei Hämoglobin, weißen Blutkörperchen, absoluten
Neutrophilen and Thrombozyten beobachtet. Diese verringerten Werte werden bei Patienten mitansonsten normalen Blutwerten nicht als klinisch signifikant betrachtet. Patienten mit verringerten
Blutwerten wurden in den klinischen Studien nicht untersucht. Von erniedrigten Blutwerten, die einklinisches Eingreifen erforderten, wurde im Rahmen von Einzelfallmeldungen berichtet. Es gab
Einzelfallmeldungen von erhöhten Leberenzymwerten.
Es gab vereinzelte Berichte über eine Verschlimmerung von Autoimmunerkrankungen.
In klinischen Studien wurde vereinzelt über dermatologische Wirkungen des Arzneimittels außerhalbvom Behandlungsbereich berichtet - einschließlich multiformes Erythem. Die Berichte überschwerwiegende Hautreaktionen aus der Zeit seit Markteinführung betreffen multiformes Erythem,
Stevens Johnson Syndrom und kutanen Lupus erythematosus.
e) Kinder und Jugendliche:
Imiquimod wurde in kontrollierten klinischen Studien an Kindern untersucht (siehe Abschnitt 4.2 und5.1). Es gab keine Hinweise auf systemische Reaktionen. Reaktionen am Applikationsort traten unter
Imiquimod Creme häufiger auf als unter Placebo Creme; Häufigkeit und Ausmaß dieser Reaktionenunterschieden sich jedoch nicht von den bei Erwachsenen in den zugelassenen Indikationenbeobachteten Reaktionen. Es gab keine Anhaltspunkte dafür, dass Imiquimod schwere
Nebenwirkungen bei Kindern hervorruft.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Bei topischer Applikation ist eine systemische Überdosierung von Imiquimod-Creme aufgrund derminimalen perkutanen Resorption unwahrscheinlich. In Studien an Kaninchen lag die letale dermale
Dosis bei über 5 g/kg KG. Eine kontinuierliche dermale Überdosierung mit Imiquimod-Creme könntezu schweren lokalen Hautreaktionen führen.
Die versehentliche einmalige orale Aufnahme von 200 mg Imiquimod, was dem Inhalt von ungefähr16 Beuteln entspricht, könnte zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Myalgien und Fieber führen.
Die klinisch schwerwiegendste Nebenwirkung, die nach mehreren oralen Dosen von > 200 mg auftrat,bestand in Hypotonie, die sich nach oraler oder intravenöser Flüssigkeitsgabe normalisierte.
Pharmakotherapeutische Gruppe: topische Chemotherapeutika, antivirale Mittel, ATC-Code:
D06BB10
Imiquimod moduliert die Immunantwort. Rezeptorbindungsstudien lassen auf die Existenz eines
Membranrezeptors für Imiquimod auf den reagierenden Immunzellen schließen. Imiquimod besitztkeine direkte antivirale Aktivität. Im Tiermodell erweist sich Imiquimod als effektiv gegen
Virusinfektionen und entfaltet seine Antitumor-Eigenschaften vor allem durch die Induktion von
Interferon-alpha und anderen Zytokinen. Die Induktion von Interferon-alpha und anderen Zytokinennach Applikation von Imiquimod-Creme auf Genitalgewebe mit Feigwarzen wurde auch in klinischen
Studien nachgewiesen.
In einer pharmakokinetischen Untersuchung wurden nach der topischen Anwendung von Imiquimodzunehmende systemische Konzentrationen des Alphainterferons und anderer Zytokine nachgewiesen.
Äußerliche Feigwarzen:
Klinische WirksamkeitIn 3 zulassungsrelevanten Phase 3 Wirksamkeitsstudien konnte gezeigt werden, dass die Wirksamkeitin Bezug auf eine vollständige Ausheilung der Feigwarzen bei einer Imiquimod-Behandlung über 16
Wochen einer Placebo-Behandlung deutlich überlegen ist.
Bei 60% der insgesamt 119 mit Imiquimod therapierten Patientinnen heilten die Feigwarzenvollständig ab; dieses war bei 20% der 105 mit Placebo therapierten Patientinnen der Fall (95% CI:
20% bis 61%, p<0.001). Bei den Patientinnen, bei denen die Feigwarzen vollständig abheilten, war diemediane Dauer bis zur Heilung 8 Wochen.
Eine vollständige Abheilung konnte bei 23% von 157 mit Imiquimod behandelten männlichen
Patienten erreicht werden, gegenüber 5% von 161 mit Placebo behandelten männlichen Patienten(95% CI: 3% bis 36%, p<0.001). Bei den Patienten, bei denen die Feigwarzen vollständig abheilten,war die mediane Dauer bis zur Heilung 12 Wochen.
Superfizielles Basalzellkarzinom:
Klinische Wirksamkeit:Die Wirksamkeit von Imiquimod bei fünfmaliger Anwendung pro Woche über 6 Wochen wurde inzwei doppelblinden, placebo-kontrollierten klinischen Studien untersucht. Die Zieltumore warenhistologisch bestätigte einzelne primäre superfizielle Basalzellkarzinome mit einer Mindestgröße von0.5 cm2 und einem maximalen Durchmesser von 2 cm. Tumore, die sich innerhalb einer Entfernungvon 1 cm von den Augen, der Nase, dem Mund, den Ohren oder dem Haaransatz befanden, wurdenausgeschlossen.
In einer gepoolten Analyse dieser beiden Studien wurde die histologische Heilung bei 82% (152/185)der Patienten festgestellt. Bei zusätzlicher klinischer Beurteilung, betrug die entsprechende
Heilungsrate 75% (139/185) . Diese Ergebnisse waren statistisch signifikant (p<0.001) im Vergleichzur Placebo-Gruppe, 3% (6/179) bzw 2% (3/179). Es gab einen signifikanten Zusammenhangzwischen der Intensität der lokalen Hautreaktionen (z. B. Erythem) während des
Behandlungszeitraums und der vollständigen Heilung des Basalzellkarzinoms.
Die aus einer offenen, unkontrollierten Langzeitstudie nach fünf Jahren vorliegenden Daten zeigen,dass etwa 77.9% [95% CI (71.9%, 83.8%)] aller behandelten Patienten klinisch ausgeheilt waren unddies auch 60 Monate lang blieben.
Aktinische Keratose:
Klinische Wirksamkeit:Die Wirksamkeit von Imiquimod bei dreimal wöchentlicher Anwendung in einem oder zwei
Behandlungszeiträumen von 4 Wochen, unterbrochen durch einen vierwöchigen, behandlungsfreien
Zeitraum, wurde in zwei doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studien untersucht. Die
Patienten hatten klinisch typische, sichtbare, diskrete, nicht hyperkeratotische, nicht hypertrophe AK-
Läsionen innerhalb eines zusammenhängenden 25 cm2 großen Behandlungsareals auf der unbehaarten
Kopfhaut oder im Gesicht. Vier bis acht AK-Läsionen wurden behandelt. Die Rate vollständiger
Abheilung (Imiquimod minus Placebo) für beide Studien zusammen betrug 46.1 % (Cl 39.0%,53.1%).
Die Einjahresdaten aus zwei kombinierten Beobachtungsstudien zeigen für Patienten mit klinischer
Abheilung nach einem oder zwei Behandlungszeiträumen eine Rezidivrate von 27% (35/128
Patienten). Die Rezidivrate bezogen auf die Einzelläsionen betrug 5,6% (41/737). Die entsprechenden
Rezidivraten nach Placebobehandlung lagen bei 47% (8/17 Patienten) und 7.5% (6/80 Läsionen).
Zwei offene, randomisierte, kontrollierte klinische Studien verglichen die Langzeitwirkungen von
Imiquimod mit denen von topischem Diclofenac bei Patienten mit Aktinischer Keratose in Bezug aufdas Risiko der Progression zu in-situ oder invasivem Plattenepithelkarzinom (squamous cellcarcinoma, SCC). Die Behandlungen erfolgten wie offiziell empfohlen. Wenn im Behandlungsbereichkeine vollständige Abheilung aller Läsionen festgestellt wurde, konnten weitere Behandlungszyklenbegonnen werden. Alle Patienten wurden bis zum Abbruch oder bis zu 3 Jahre nach der
Randomisierung nachverfolgt. Die folgenden Ergebnisse stammen aus einer Meta-Analyse der beiden
Studien.
Insgesamt wurden 482 Patienten eingeschlossen, 481 Patienten erhielten Studienbehandlung, vondiesen wurden 243 Patienten mit Imiquimod und 238 mit topischem Diclofenac behandelt. Dasbehandelte AK-Feld lag auf der kahl werdenden Kopfhaut oder im Gesicht, hatte in beiden Gruppeneine zusammenhängende Fläche von rund 40 cm2 und zeigte zu Behandlungsbeginn im Median siebenklinisch typische AK Läsionen. Klinische Erfahrungen liegen von 90 Patienten vor die drei oder mehr
Imiquimod-Behandlungszeiträume von zweimal 4 Wochen erhielten und von 80 Patienten die 5 odermehr einmalige 4-wöchige Imiquimod-Behandlungen im Rahmen der 3-jährigen Studiendauererhielten.
Beim primären Endpunkt, der histologischen Progression, zeigten insgesamt 13 von 242 Patienten(5,4 %) der Imiquimod-Gruppe und 26 von 237 Patienten (11,0 %) der Diclofenac-Gruppe innerhalbvon 3 Jahren eine histologische Progression zu in situ oder invasivem SCC, eine Differenz von -5,6 %(95 % KI: -10,7 % bis -0,7 %). Dabei zeigten 4 von 242 Patienten (1,7 %) der Imiquimod-Gruppe und7 von 237 Patienten (3,0 %) der Diclofenac-Gruppe innerhalb der 3-jährigen Studiendauer einehistologische Progression zu invasivem SCC.
Insgesamt 126 von 242 mit Imiquimod behandelten Patienten (52,1 %) und 84 von 237 mit topischem
Diclofenac behandelten Patienten (35,4 %) zeigten eine vollständige klinische Abheilung imbehandelten AK-Feld zur Woche 20 (d.h. rund 8 Wochen nach Ende des ersten
Behandlungszeitraumes); die Differenz betrug 16,6 % (95 % KI: 7,7 % zu 25,1 %). Bei Patienten mitvollständiger klinischer Abheilung im behandelten AK-Feld wurde das Wiederauftreten von Läsionenuntersucht. In diesen Studien wurde ein Patient als rückfällig gezählt, wenn wenigstens eine AK
Läsion im zuvor komplett abgeheilten Feld beobachtet wurde, wobei es keine Rolle spielte, ob es sichum das Wiederauftreten einer alten Läsion oder um eine neue Läsion handelte. Das Risiko für ein
Wiederauftreten von Läsionen im Behandlungsfeld (wie zuvor definiert) bis zum Monat 12 betrug fürdie Imiquimod-Behandlung 39,7 % (50 von 126 Patienten), verglichen mit 50,0 % (42 von 84
Patienten) für die topische Diclofenac-Behandlung, eine Differenz von -10,3 % (95 % KI: -23,6 % bis3,3 %). Bis zum Monat 36 betrug das entsprechende Risiko 66,7 % (84 von 126 Patienten) für die
Imiquimod-Behandlung gegenüber 73,8 % (62 von 84 Patienten) für die topische Diclofenac-
Behandlung, eine Differenz von -7,1 % (95 % KI: -19,0 % bis 5,7 %).
Ein Patient mit wiederauftretenden Läsionen (wie oben definiert) im zuvor vollständig abgeheilten
Behandlungsfeld hatte eine 80 %ige Chance auf erneute vollständige Abheilung nach weiteren
Imiquimod-Behandlungszeiträumen verglichen mit einer 50 %igen Chance nach weiteren Diclofenac
Behandlungen.
Kinder und JugendlicheDie zugelassenen Indikationen Äußerliche Feigwarzen, Aktinische Keratose und Superfizielles
Basalzellkarzinom treten bei paediatrischen Patienten in der Regel nicht auf und wurden daher nichtuntersucht.
Aldara Creme wurde untersucht in vier randomisierten, doppelblinden placebo-kontrollierten Studienan Kindern im Alter von 2 bis 15 Jahren mit Molluscum Contagiosum (Imiquimod n= 576, Placebon = 313). Die Wirksamkeit von Imiquimod konnte in diesen Studien bei den dort untersuchten
Dosierungen nicht gezeigt werden (3x/Woche für einen Zeitraum von ≤ 16 Wochen bzw. 7x/Wochefür einen Zeitraum von ≤ 8 Wochen).
Äußerliche Feigwarzen, superfizielles Basalzellkarzinom und aktinische Keratose:
Weniger als 0,9% einer topisch applizierten Einzeldosis von radioaktiv markiertem Imiquimod wurdeüber die Haut von Probanden resorbiert. Die geringe Wirkstoffmenge, die in den systemischen
Kreislauf gelangte, wurde rasch wieder über Urin und Fäzes in einem durchschnittlichen Verhältnisvon 3 : 1 ausgeschieden. Im Serum waren nach topisch applizierten Einzel- oder Mehrfachdosen keinequantifizierbaren Konzentrationen (>5 ng/ml) des Wirkstoffs nachweisbar.
Die systemische Exposition (perkutane Penetration) wurde anhand der Wiederfindung von
Kohlenstoff-14 aus [14C]-Imiquimod im Urin und in den Fäzes berechnet.
Eine minimale systemische Aufnahme der 5%igen Imiquimod-Creme durch die Haut von 58 Patientenmit aktinischer Keratose wurde bei der dreimal wöchentlichen Anwendung während 16 Wochenbeobachtet. Der Grad der perkutanen Resorption variierte nicht signifikant zwischen den ersten undden letzten Dosen in dieser Studie. Die höchsten Arzneimittelkonzentrationen im Serum am Ende der
Woche 16 wurden zwischen 9 und 12 Stunden beobachtet und betrugen 0,1, 0,2 und 1,6 ng/ml bei der
Anwendung im Gesicht (12,5 mg, 1 Einmalbeutel), auf der Kopfhaut (25 mg, 2 Beutel) und auf den
Händen/Armen (75 mg, 6 Beutel). In den Gruppen in denen Läsionen an der Kopfhaut- oder an den
Händen bzw. Armen behandelt wurden, wurden die Behandlungsflächen nicht bestimmt. Eine
Dosisproportionalität wurde nicht beobachtet. Die berechnete offensichtliche Halbwertszeit lag etwa10mal höher als die 2stündige Halbwertzeit nach der subkutanen Anwendung in einer früheren Studie;das weist auf eine verlängerte Retention des Arzneimittels in der Haut hin. Die Wiederfindungsrate im
Harn betrug in der Woche 16 bei diesen Patienten weniger als 0,6% der angewandten Dosis.
Kinder und JugendlicheDie Pharmakokinetik von Imiquimod nach einmaliger und mehrfacher topischer Applikation wurdebei paediatrischen Patienten mit Molluscum Contagiosum (MC) untersucht. Die Daten zursystemischen Exposition zeigten, daß die Resorption von Imiquimod nach topischer Applikation auf
MC-erkrankter Haut von Patienten im Alter von 6 - 12 Jahren niedrig war und vergleichbar war mitder bei gesunden Erwachsenen und Erwachsenen mit aktinischer Keratose oder superfiziellem
Basalzellkarzinom. Die Resorption bei jüngeren Patienten im Alter von 2 - 5 Jahren war höher als bei
Erwachsenen, bezogen auf Cmax.
Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Mutagenität und
Teratogenität ließen die nicht-klinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschenerkennen.
In einer viermonatigen Studie zur dermalen Toxizität bei der Ratte führten Dosen von 0,5 und 2,5mg/kg KG zu signifikant herabgesetztem Körpergewicht und erhöhtem Milz-Gewicht; eine ebenfallsvier Monate lang durchgeführte Studie zur dermalen Applikation ergab bei der Maus keine ähnlichen
Effekte. Lokale Hautreizungen wurden vor allem bei den höheren Dosen bei beiden Speziesbeobachtet.
Eine zweijährige Studie zur Karzinogenität bei Mäusen bei dermaler Verabreichung an drei Tagenpro Woche induzierte keine Tumore an der Anwendungsstelle. Allerdings war die Inzidenzhepatozellulärer Tumore bei den behandelten Tieren größer als bei den Vergleichstieren. Derentsprechende Mechanismus ist nicht bekannt, aber da Imiquimod nur eine geringe systemische
Absorption aus der menschlichen Haut besitzt und nicht mutagen ist, ist ein Risiko für den Menschenaufgrund der systemischen Exposition als sehr gering anzusehen. Darüber hinaus wurden in einer2jährigen oralen Karzinogenitätsstudie bei Ratten keinerlei Tumore beobachtet.
Imiquimod-Creme wurde in einem Fotokarzinogenitäts-Bioassay bei Albino-Nacktmäusen getestet,die einer simulierten ultravioletten Sonnenstrahlung (UVR) ausgesetzt wurden. Die Tiere wurdendreimal pro Woche mit Imiquimod-Creme behandelt und 40 Wochen lang 5 Tage pro Wochebestrahlt. Die Mäuse wurden weitere 12 Wochen bis zu einer Gesamtdauer von 52 Wochenweiterbeobachtet. Die Tumore traten in der Gruppe von Mäusen, die mit der wirkstofffreien Cremebehandelt wurde, früher und in größerer Zahl auf als in der Kontrollgruppe mit geringer UVR. Die
Bedeutung dieser Ergebnisse für den Menschen ist unbekannt. Die topische Applikation von
Imiquimod-Creme führte bei keiner der Dosen zu einer stärkeren Tumorentwicklung im Vergleich zur
Placebo-Creme-Gruppe.
Isostearinsäure,
Benzylalkohol,
Cetylalkohol (Ph. Eur.),
Stearylalkohol (Ph. Eur.),weißes Vaselin,
Polysorbat 60,
Sorbitanstearat,
Glycerol,
Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.) (E 218),
Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur) (E 216),
Xanthan-Gummi,gereinigtes Wasser.
Nicht zutreffend.
2 Jahre
Nicht über 25 °C aufbewahren.
Einmal geöffnete Beutel sollten nicht wieder verwendet werden.
Packung mit 12 oder 24 Beuteln zur Einmalanwendung aus Polyester/Aluminiumfolie mit 250 mg
Creme. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Keine besonderen Anforderungen.
Viatris Healthcare Limited
Damastown Industrial Park
Mulhuddart
Dublin 15
DUBLIN
Irland
EU/1/98/080/001-002
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 18. September 1998
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 3. September 2008
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Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.