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Ergebnisse zum Stoff natriumhydrogencarbonat

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Informationen zu diesem Wirkstoff

Natriumhydrogencarbonat, auch Natriumbicarbonat, wirkt alkalisierend. Je nach Präparat wird es bei bestimmten Formen metabolischer Azidose, zur Alkalisierung des Urins oder oral zur vorübergehenden Linderung von Sodbrennen verwendet. Diese Anwendungen erfordern unterschiedliche Dosierungen und Voraussetzungen und dürfen nicht verwechselt werden.

Orale Formen werden nach Verordnung oder Packungsbeilage eingenommen. Intravenöse Lösungen gibt nur Fachpersonal unter Kontrolle von Säure-Basen- und Elektrolythaushalt. Menge und Geschwindigkeit werden individuell berechnet. Haushaltsnatron niemals für Injektionen verwenden und Lösungen nicht ohne Prüfung mit anderen Arzneimitteln mischen.

Bei oraler Einnahme sind Aufstoßen, Blähungen und Bauchbeschwerden möglich. Ein Überschuss kann Natrium erhöhen, Wasser zurückhalten und Ödeme oder Bluthochdruck verstärken. Zu starke Alkalisierung kann Kalium senken und Krämpfe, Schwäche oder Rhythmusstörungen auslösen. Tritt die Infusionslösung aus der Vene aus, sind Gewebeschäden möglich.

Herzschwäche, Nierenkrankheiten, salzarme Diät und alle Medikamente angeben, da Aufnahme oder Ausscheidung anderer Arzneimittel verändert werden können. Bei Atemnot, Verwirrtheit, Herzklopfen oder Schmerzen an der Infusion Hilfe suchen. Anhaltendes Sodbrennen, Schluckstörungen oder schwarzer Stuhl müssen ärztlich abgeklärt werden, statt die Einnahme zu wiederholen.