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Lorlatinib ist ein Medikament, das zur Behandlung bestimmter Arten von fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) mit spezifischen Mutationen im ALK- (anaplastische Lymphomkinase) oder ROS1-Gen eingesetzt wird. Es ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor der dritten Generation, der entwickelt wurde, um Resistenzen gegen andere ALK/ROS1-Inhibitoren zu überwinden und in das zentrale Nervensystem einzudringen, wodurch es gegen Hirnmetastasen wirksam ist.

Lorlatinib wirkt, indem es die Aktivität der ALK- und ROS1-Proteine blockiert, die das Wachstum von Krebszellen antreiben. Es wird in Form von Tabletten eingenommen, in der Regel einmal täglich, wie vom Arzt verordnet.

Nebenwirkungen können erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte, Ödeme (Schwellungen), periphere Neuropathie, Müdigkeit, kognitive Beeinträchtigungen, Stimmungsschwankungen, Übelkeit, Durchfall oder Gewichtszunahme sein. Patienten sollten regelmäßig überwacht werden, um Nebenwirkungen und die Wirksamkeit der Behandlung zu bewerten. Lorlatinib wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, da es dem Fötus schaden kann.