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Ergebnisse zum Stoff hydroxocobalamin

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Informationen zu diesem Wirkstoff

Hydroxocobalamin ist eine Form von Vitamin B12 zur Vorbeugung oder Behandlung eines Mangels einschließlich damit verbundener Anämie und Nervenschäden. Es ist besonders bei gestörter Aufnahme im Darm wichtig. Daneben wird ein viel höher dosiertes intravenöses Präparat als Gegenmittel bei Cyanidvergiftung eingesetzt. Diese Anwendungen sind nicht austauschbar.

Bei Mangel wird es meist in einen Muskel gespritzt, anfangs häufiger, später zur Erhaltung. Manche Erkrankungen erfordern lebenslange Zufuhr. Das Schema richtet sich nach Ursache, Beschwerden und Blutwerten. Die Behandlung einer Vergiftung ist ein Notfall und erfolgt ausschließlich durch Fachpersonal mit dem passenden Präparat.

Möglich sind Schmerzen an der Einstichstelle, Übelkeit, Durchfall, Ausschlag oder Allergien. Zu Beginn der Behandlung einer ausgeprägten Anämie kann Kalium abfallen und muss gegebenenfalls kontrolliert werden. Nach Gegengiftdosen können Haut und Urin vorübergehend rot werden; die Farbe kann manche Laborergebnisse beeinflussen.

Eine Kobaltallergie angeben, da Vitamin B12 Kobalt enthält; auch Schwangerschaft, Stillzeit und andere Medikamente nennen. Bei Atemnot, Gesichtsschwellung oder Ohnmacht sofort Hilfe suchen. Herzklopfen sowie zunehmende Taubheit oder Gangstörungen melden. Die Erhaltungstherapie nicht beenden, nur weil die Müdigkeit nachlässt: Die Mangelursache kann weiterbestehen.