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Ergebnisse zum Stoff hexoprenalin

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Informationen zu diesem Wirkstoff

Hexoprenalin entspannt die Gebärmuttermuskulatur über Beta-2-Rezeptoren. In der Geburtshilfe wird es bei ausgewählten Schwangeren zwischen der 22. und 37. Schwangerschaftswoche zur kurzfristigen Verzögerung einer Frühgeburt eingesetzt. Die gewonnene Zeit ermöglicht etwa eine Behandlung zur Lungenreifung des Kindes oder die Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum.

Die Gabe erfolgt intravenös im Krankenhaus unter geburtshilflicher Überwachung, für diese Anwendung höchstens 48 Stunden. Puls, Blutdruck, EKG, Blutzucker, Kalium und der Zustand des Kindes werden kontrolliert. Es ist keine Dauerbehandlung für zu Hause. Orale Formen dürfen zur Wehenhemmung nicht verwendet werden.

Möglich sind Herzklopfen, schneller Puls, Zittern, Schwitzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und niedriger Blutdruck. Blutzucker kann steigen und Kalium sinken. Schwere Risiken sind Herzrhythmusstörungen, Minderdurchblutung des Herzens und Flüssigkeit in der Lunge. Daher sind sorgfältige Auswahl und engmaschige Überwachung erforderlich.

Melden Sie Brustschmerzen, Atemnot, Ohnmacht oder unregelmäßigen Herzschlag sofort dem Personal. Informieren Sie über Herzkrankheiten, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion und alle Medikamente. Wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft Mutter oder Kind gefährden würde, ist die Anwendung ungeeignet. Die Entscheidung trifft das geburtshilfliche Team.