Chlorambucil ist ein alkylierendes Mittel, das zur Behandlung bestimmter Krebsarten wie Hodgkin-Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphom und chronisch lymphatischer Leukämie eingesetzt wird. Es wirkt, indem es mit der DNA von Krebszellen interferiert und so deren Wachstum und Teilung hemmt.
Das Medikament wird oral eingenommen, in der Regel einmal täglich, und die Dosierung wird basierend auf dem Gewicht des Patienten und der Reaktion auf die Behandlung angepasst. Chlorambucil wird hauptsächlich als Teil eines Chemotherapie-Regimes verwendet.
Patienten sollten engmaschig überwacht werden, um mögliche Nebenwirkungen wie Knochenmarkssuppression, Übelkeit, Erbrechen oder Hautausschläge zu erkennen. Es ist wichtig, dass Patienten ihren Arzt über ungewöhnliche Symptome informieren.
Häufige Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Übelkeit, verringerte Blutkörperchenzahlen und Hautausschläge. In seltenen Fällen können schwere Reaktionen wie Leberschäden oder ein erhöhtes Infektionsrisiko auftreten. Patienten sollten vor Beginn der Behandlung über diese Risiken informiert werden.