Angewendet bei: kardiovaskuläre Prävention
Substanz: Rivaroxaban + Acetylsalicylsäure (Antikoagulans + Thrombozytenaggregationshemmer)
ATC: B01AF51 (BLUT UND BLUTBILDENDE ORGANE | ANTITHROMBOTISCHE MITTEL | Direkte Faktor-Xa-Inhibitoren)
Rivaroxaban zusammen mit Acetylsalicylsäure wird bei Erwachsenen eingesetzt, um das Risiko atherothrombotischer Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Komplikationen einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit zu senken. Rivaroxaban hemmt den Gerinnungsfaktor Xa, während Acetylsalicylsäure, auch Aspirin genannt, das Verklumpen von Blutplättchen vermindert.
Die Kombination darf nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden, häufig als niedrig dosiertes Rivaroxaban zweimal täglich plus Acetylsalicylsäure einmal täglich. Die genaue Behandlung richtet sich nach Diagnose, Blutungsrisiko, Nieren- und Leberfunktion sowie Begleiterkrankungen. Nehmen Sie die Dosen regelmäßig ein und setzen Sie die Therapie nicht ohne Rücksprache ab.
Die wichtigste Nebenwirkung sind Blutungen. Möglich sind Blutergüsse, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, stärkere Monatsblutungen, Blutarmut, Bauchschmerzen oder Magen-Darm-Blutungen. Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe bei schwarzem Stuhl, Blut im Urin, Bluterbrechen, starken Kopfschmerzen, plötzlicher Schwäche, Sturz mit Kopfverletzung, Verwirrtheit oder nicht stillbarer Blutung.
Informieren Sie über Nieren- oder Lebererkrankungen, Magengeschwür, frühere Blutungen, geplante Operationen oder Zahnbehandlungen. Nennen Sie alle Arzneimittel, besonders entzündungshemmende Schmerzmittel, andere Blutverdünner, Thrombozytenhemmer, Antidepressiva und pflanzliche Präparate. Regelmäßige Kontrolle hilft, Gefäßschutz und Blutungsrisiko auszubalancieren.