Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels VAZKEPA 998mg weichkapseln
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Vazkepa 998 mg Weichkapseln
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Jede Kapsel enthält 998 mg Icosapent-Ethyl.
Sonstige Bestandteile mit bekannter WirkungJede Kapsel enthält 30 mg Maltitol (E965 ii), 83 mg Sorbitol (Ph.Eur.) (E420 ii) und Phospholipideaus Sojabohnen.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Weichkapsel (Kapsel)
Längliche Weichkapsel, 25 x 10 mm, mit dem Aufdruck 'IPE“ in weißer Tinte. Die Hülle ist hellgelbbis bernsteinfarben und enthält eine farblose bis blassgelbe Flüssigkeit.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Vazkepa wird angewendet zur Reduzierung des Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse bei mit
Statinen behandelten erwachsenen Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko und erhöhten
Triglyceridwerten (≥ 150 mg/dl [≥ 1,7 mmol/l]) sowie:
* nachgewiesener kardiovaskulärer Erkrankung oder
* Diabetes und mindestens einem weiteren kardiovaskulären Risikofaktor.
Für Studiendetails einschließlich kardiovaskulärer Risikofaktoren und für Ergebnisse im Hinblick aufkardiovaskuläre Ereignisse siehe Abschnitt 5.1.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
DosierungDie empfohlene Tagesdosis zur oralen Anwendung beträgt 4 Kapseln, wobei zweimal täglich jeweilszwei Kapseln zu 998 mg eingenommen werden.
Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollten Patienten die vergessene Dosis einnehmen, sobald sie sichdaran erinnern. Wenn die Einnahme einer Tagesdosis vergessen wurde, sollte bei der nächsten
Einnahme keine doppelte Dosis eingenommen werden.
Ältere PatientenEs ist keine Dosisanpassung bei älteren Patienten (Alter ≥ 65 Jahre) erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).
NierenfunktionsstörungEs wird keine Dosisreduzierung empfohlen (siehe Abschnitt 5.2).
LeberfunktionsstörungEs wird keine Dosisreduzierung empfohlen (siehe Abschnitt 4.4 und Abschnitt 5.2).
Kinder und JugendlicheEs gibt im Anwendungsgebiet Reduzierung des Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse bei mit
Statinen behandelten Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko und erhöhten Triglyceridwertensowie weiteren Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen keinen relevanten Nutzen von
Icosapent-Ethyl bei Kindern im Alter von < 18 Jahren.
Art der AnwendungZum Einnehmen.
Vazkepa sollte zu einer Mahlzeit oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden.
Um sicherzustellen, dass die volle beabsichtigte Dosis eingenommen wird, sollte den Patienten geratenwerden, die Kapseln im Ganzen zu schlucken und sie nicht zu zerbrechen, zu zerkleinern, aufzulösenoder zu zerkauen.
4.3 Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Soja oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Allergien gegen Fisch und/oder SchalentiereIcosapent-Ethyl wird aus Fischöl gewonnen. Es ist nicht bekannt, ob bei Patienten mit Allergien gegen
Fisch und/oder Schalentiere ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen gegen Icosapent-Ethylbesteht. Icosapent-Ethyl sollte bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Fisch und/oder
Schalentiere mit Vorsicht angewendet werden.
LeberfunktionsstörungBei Patienten mit Leberfunktionsstörung sollten, wo klinisch indiziert, vor Beginn der Therapie und inangemessenen Abständen während der Therapie die Konzentrationen der Alanin-Aminotransferase(ALT) und der Aspartat-Aminotransferase (AST) kontrolliert werden (siehe Abschnitt 4.2 und
Abschnitt 5.2).
Vorhofflimmern und VorhofflatternIn einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie war Icosapent-Ethyl mit einem erhöhten Risikofür Vorhofflimmern oder Vorhofflattern mit der Notwendigkeit einer Hospitalisierung assoziiert. Die
Inzidenz von Vorhofflattern war bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Vorhofflimmern oder
Vorhofflattern größer (siehe Abschnitt 4.8). Die Patienten sollten auf klinische Anzeichen für
Vorhofflimmern oder Vorhofflattern (z. B. Dyspnoe, Palpitationen, Synkope/Schwindelgefühl,
Brustkorbbeschwerden, Blutdruckänderung oder unregelmäßiger Puls) beobachtet werden. Dies giltinsbesondere für Patienten mit einer relevanten medizinischen Vorgeschichte. Wenn klinisch indiziertsollte eine elektrokardiographische Beurteilung erfolgen.
BlutungenDie Behandlung mit Icosapent-Ethyl ist mit einer erhöhten Inzidenz von Blutungen assoziiert. Beigleichzeitiger Anwendung von Icosapent-Ethyl und Antithrombotika können geeignete
Laboruntersuchungen in Betracht gezogen werden, wenn während der Behandlung klinische
Anzeichen auftreten, die auf Hämorrhagie hindeuten, z. B. Prellung, Epistaxis, Hämaturie odergastrointestinale Blutung.
Den Patienten ist anzuraten, jegliche Anzeichen und Symptome von Blutungen unverzüglich ihrem
Arzt zu melden (siehe Abschnitt 4.8).
Sonstige Bestandteile mit bekannter WirkungMaltitol (E965 ii)Dieses Arzneimittel enthält 30 mg Maltitol in jeder Kapsel.
Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
Sorbitol (Ph.Eur.) (E420 ii)Dieses Arzneimittel enthält 83 mg Sorbitol (Ph.Eur.) Kapsel. Die additive Wirkung gleichzeitigangewendeter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder
Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen.
Der Sorbitolgehalt oral angewendeter Arzneimittel kann die Bioverfügbarkeit von anderen gleichzeitigoral angewendeten Arzneimitteln beeinflussen.
Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
Phospholipide aus SojabohnenDieses Arzneimittel enthält Phospholipide aus Sojabohnen. Patienten, die allergisch gegen Soja oder
Erdnuss sind, dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Icosapent-Ethyl wurde in einer Dosierung von vier 998-mg-Kapseln/Tag in Studien mit dennachfolgend genannten Arzneimitteln untersucht, die typische Substrate von Cytochrom-P450-
Enzymen sind: Omeprazol, Rosiglitazon, Warfarin und Atorvastatin. Es wurden keine
Wechselwirkungen beobachtet.
Patienten, die Icosapent-Ethyl zusammen mit Antithrombotika, d. h.
Thrombozytenaggregationshemmern, einschließlich Acetylsalicylsäure, und/oder Antikoagulantien,einnehmen, könnten einem erhöhten Risiko für Blutungen unterliegen und sollten regelmäßigkontrolliert werden.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
SchwangerschaftBisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Icosapent-Ethyl bei
Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirektegesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3). Aus
Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Vazkepa während der Schwangerschaft vermiedenwerden, es sei denn, der Nutzen überwiegt das potenzielle Risiko für den Fötus.
StillzeitEs ist nicht bekannt, ob Icosapent-Ethyl in die Muttermilch übergeht. Studien aus der Literatur habengezeigt, dass der aktive Metabolit Eicosapentaensäure (EPA) in Konzentrationen in die menschliche
Muttermilch übergegangen ist, die mit der mütterlichen Ernährung korrelierten. Die zur Verfügungstehenden toxikologischen Daten zu Ratten zeigen, dass Icosapent-Ethyl in die Muttermilch übergeht(siehe Abschnitt 5.3).
Ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden.
Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob aufdie Behandlung mit Vazkepa verzichtet werden soll/die Behandlung mit Vazkepa zu unterbrechenist. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die
Frau zu berücksichtigen.
FertilitätEs liegen keine Daten zur Fertilität beim Menschen im Zusammenhang mit der Anwendung von
Icosapent-Ethyl vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirektegesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
MaschinenVazkepa hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die
Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
4.8 Nebenwirkungen
Zusammenfassung des SicherheitsprofilsDie am häufigsten gemeldeten, mit Icosapent-Ethyl assoziierten Nebenwirkungen sind Bluten(11,8 %), peripheres Ödem (7,8 %), Vorhofflimmern (5,8 %), Obstipation (5,4 %), Schmerzen des
Muskel- und Skelettsystems (4,3 %), Gicht (4,3 %) und Hautausschlag (3,0 %).
Tabellarische Auflistung der NebenwirkungenDie Nebenwirkungen sind nachstehend aufgeführt und nach Häufigkeit und MedDRA-
Systemorganklasse klassifiziert, basierend auf allen vorliegenden Daten zu interventionellen undnicht-interventionellen Studien sowie Spontanmeldungen. Die Häufigkeitsangaben richten sich nachder folgenden Konvention: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000,< 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf
Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen in abnehmender Reihenfolge ihrer
Schwere geordnet.
Tabelle 1 Nebenwirkungen
Systemorganklasse gemäß MedDRA Nebenwirkung Häufigkeit
Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Gelegentlich
Pharyngeale Nicht bekannt
Schwellung
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Gicht Häufig
Erkrankungen des Nervensystems Dysgeusie1 Gelegentlich
Herzerkrankungen Vorhofflimmern Häufigoder -flattern2
Gefäßerkrankungen Bluten2 Sehr häufig
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Obstipation2 Häufig
Aufstoßen Häufig
Erkrankungen der Haut und des Hautausschlag Häufig
Unterhautzellgewebes
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Schmerzen des Häufig
Knochenerkrankungen Muskel- und
Skelettsystems
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Peripheres Ödem Häufig
Verabreichungsort1 Dysgeusie beschreibt den 'wörtlichen“ Ausdruck: fischiger Geschmack2 Siehe 'Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen“
Beschreibung ausgewählter NebenwirkungenBlutungenBlutungen traten in einer placebokontrollierten kardiovaskulären Outcome-Studie bei 11,8 % der mit
Icosapent-Ethyl und bei 9,9 % der mit Placebo behandelten Patienten auf. Schwerwiegende
Blutungsereignisse wurden bei Patienten, die gleichzeitig eine antithrombotische Therapie erhielten,unter Icosapent-Ethyl häufiger beobachtet als unter Placebo (3,4 % vs. 2,6 %). Bei Patienten, die keine
Begleitmedikation in Form von Antikoagulantien/Thrombozytenaggregationshemmern einnahmen,traten sie jedoch mit gleicher Rate (0,2 %) auf (siehe Abschnitt 4.4).
Die unter Icosapent-Ethyl am häufigsten beobachteten Blutungsereignisse waren gastrointestinale
Blutung (3,1 %), Prellung (2,5 %), Hämaturie (1,9 %) und Epistaxis (1,5 %).
Vorhofflimmern/-flatternVorhofflimmern oder Vorhofflattern trat in einer placebokontrollierten kardiovaskulären Outcome-
Studie bei 5,8 % der mit Icosapent-Ethyl und bei 4,5 % der mit Placebo behandelten Patienten auf.
Vorhofflimmern oder Vorhofflattern, das eine stationäre Aufnahme für mindestens 24 Stundenerforderte, war bei 3 % der mit Icosapent-Ethyl und bei 2 % der mit Placebo behandelten Patienten zuverzeichnen. Vorhofflimmern und Vorhofflattern wurden bei Patienten mit Vorhofflimmern oder
Vorhofflattern in der Vorgeschichte unter Icosapent-Ethyl häufiger beobachtet als unter Placebo(12,5 % vs. 6,3 %) (siehe Abschnitt 4.4).
ObstipationObstipation trat in einer placebokontrollierten kardiovaskulären Outcome-Studie bei 5,4 % der mit
Icosapent-Ethyl und bei 3,6 % der mit Placebo behandelten Patienten auf. Schwerwiegende
Obstipation war unter Icosapent-Ethyl (0,1 %) seltener als unter Placebo (0,2 %). Die relative Inzidenzvon Obstipation in dieser Studie kann durch eine residuelle abführende Wirkung des Placebos, daseine subtherapeutische Dosis an leichtem Mineralöl (4 ml) enthielt, verzerrt sein.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden im Rahmen der globalen Anwendung nach dem
Inverkehrbringen von Icosapent-Ethyl ermittelt. Da diese Nebenwirkungen freiwillig von einer
Population unklarer Größe gemeldet werden, ist es im Allgemeinen nicht möglich, deren Häufigkeitzuverlässig abzuschätzen oder einen kausalen Zusammenhang mit der Arzneimittelexpositionherzustellen: erhöhte Triglyceridspiegel im Blut, Arthralgie, Diarrhö, abdominelle Beschwerden und
Schmerzen im Bereich der Extremitäten.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Es gibt keine spezifische Behandlung für eine Überdosierung von Icosapent-Ethyl. Im Falle einer
Überdosierung sollte der Patient symptomatisch behandelt werden und im Bedarfsfall solltenunterstützende Maßnahmen eingeleitet werden.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen; andere Mittel, dieden Lipidstoffwechsel beeinflussen; ATC-Code: C10AX06
WirkmechanismusIcosapent-Ethyl ist ein stabiler Ethylester der Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA). Die
Wirkmechanismen, die zur Reduzierung der kardiovaskulären Ereignisse bei Behandlung mit
Icosapent-Ethyl beitragen, sind noch nicht vollständig bekannt. Die Mechanismen sind wahrscheinlichmultifaktoriell und beinhalten ein verbessertes Lipidprofil mit Reduzierung der triglyceridreichen
Lipoproteine, entzündungshemmende und antioxidative Effekte, eine Reduzierung der Makrophagen-
Akkumulation, eine Verbesserung der endothelialen Funktion, eine verbesserte Dicke/Stabilität derfibrösen Kappe und thrombozytenaggregationshemmende Effekte. Jeder dieser Mechanismen kannsich positiv auf die Entstehung, die Progression und die Stabilisierung von atherosklerotischen Plaquessowie die Folgen von Plaquerupturen auswirken, und präklinische und klinische Studien unterstützeneinen solchen Nutzen bei der Behandlung mit EPA. Infolge der Verdrängung proinflammatorischer
Arachidonsäure (AA) können systemische und lokale entzündungshemmende Effekte von EPAauftreten und den Katabolismus weg von Eicosanoiden (Prostaglandine und Thromboxane der 2er-
Reihe und Leukotriene der 4er-Reihe) hin zu nicht entzündlichen oder entzündungshemmenden
Mediatoren lenken. Die direkte klinische Bedeutung einzelner Beobachtungen ist jedoch nicht klar.
Pharmakodynamische WirkungenIcosapent-Ethyl verbessert das Lipoproteinprofil, indem es Enzyme, die für die Synthese von
Cholesterin, Fettsäuren und Triglyceriden (TG) zuständig sind, unterdrückt und so die β-Oxidationvon Fettsäuren erhöht und das mikrosomale Triglycerid-Transferprotein (MTP) reduziert, was zueinem Rückgang der Synthese und Freisetzung von hepatischen TG und Very Low Density
Lipoproteinen (VLDL) führt. Icosapent-Ethyl erhöht zudem die Expression der Lipoproteinlipase, waseine verstärkte Entfernung von Triglyceriden aus zirkulierenden VLDL-Partikeln und
Chylomikronpartikeln zur Folge hat. Bei Patienten mit erhöhten Triglyceridspiegeln bewirkt
Icosapent-Ethyl eine Reduzierung der Konzentrationen von TG, VLDL und Remnant-Lipoprotein-
Cholesterin sowie der Konzentrationen von Entzündungsmarkern wie zum Beispiel C-reaktivem
Protein. Die Senkung der TG-Spiegel scheint allerdings nur in geringem Umfang zur Reduzierung des
Risikos für kardiovaskuläre Ereignisse bei einer Therapie mit Icosapent-Ethyl beizutragen.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitREDUCE-IT war eine multinationale, doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte,ereignisgesteuerte Studie an 8 179 (4 089 Icosapent-Ethyl, 4 090 Placebo) mit Statin behandeltenerwachsenen Patienten, die eingeschlossen wurden mit Werten für Low-Density-Lipoprotein-
Cholesterin (LDL-C) zwischen > 1,03 mmol/l (40 mg/dl) und ≤ 2,59 mmol/l (100 mg/dl) und moderaterhöhten Werten für Triglyceride (TG) (≥ 1,53 mmol/l und < 5,64 mmol/l [≥ 135 mg/dl und< 500 mg/dl], gemessen während des Patientenscreenings, d. h. bei Besuchen zur Bestimmung der
Eignung vor dem Einschluss in die Studie) und entweder mit bestätigter kardiovaskulärer Erkrankung(70,7 %) oder Diabetes und weiteren Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen (29,3 %).
Patienten mit bestehender kardiovaskulärer Erkrankung waren definiert als Patienten im Alter vonmindestens 45 Jahren mit dokumentierter Vorgeschichte mit koronarer Herzkrankheit,zerebrovaskulärer Erkrankung oder Erkrankung der Karotisarterien oder Erkrankung der peripheren
Arterien. Patienten in der anderen Risikogruppe waren definiert als Patienten im Alter von mindestens50 Jahren mit medikamentös behandlungspflichtigem Diabetes und mindestens einem zusätzlichen
Risikofaktor, d. h. Bluthochdruck oder laufende Behandlung mit einem blutdrucksenkenden
Arzneimittel; Alter von mindestens 55 Jahren (Männer) oder mindestens 65 Jahren (Frauen); niedriger
Wert für High-Density-Lipoprotein-Cholesterin; Rauchen; erhöhter Wert für das hochsensitive
C-reaktive Protein; Nierenfunktionsstörung; Mikro- oder Makroalbuminurie; Retinopathie; oderverminderter Knöchel-Arm-Index. Die Patienten wurden randomisiert 1:1 einer Behandlung mit
Icosapent-Ethyl oder Placebo (jeweils 4 Kapseln pro Tag) zugeteilt. Die mediane Dauer der
Nachverfolgung betrug 4,9 Jahre. Insgesamt wurden 99,8 % der Patienten bis zum Ende der Studieoder bis zum Tod im Hinblick auf ihren Vitalstatus untersucht.
Die Baseline-Merkmale waren zwischen den Gruppen gleichmäßig verteilt, das Medianalter lag bei64 Jahren (Altersspanne: 44 Jahre bis 92 Jahre), wobei 46 % der Patienten mindestens 65 Jahre altwaren; 28,8 % waren Frauen. Die Studienpopulation setzte sich wie folgt zusammen: 90,2 % Patientenmit weißer Hautfarbe, 5,5 % Patienten asiatischen Ursprungs, 4,2 % Patienten hispanischen Ursprungsund 1,9 % Patienten mit schwarzer Hautfarbe. Im Zusammenhang mit der vorhergehenden Diagnoseeiner kardiovaskulären Erkrankung hatten 46,7 % einen Myokardinfarkt durchgemacht, 9,2 % litten aneiner symptomatischen Erkrankung der peripheren Gefäße und bei 6,1 % waren vorhergehendeunerkannte Schlaganfälle oder transiente ischämische Attacken (TIA) aufgetreten. Ausgewähltezusätzliche Baseline-Risikofaktoren beinhalteten Hypertonie (86,6 %), Diabetes mellitus (0,7 %
Typ 1; 57,8 % Typ 2), eGFR < 60 ml/min pro 1,73 m2 (22,2 %), Stauungsinsuffizienz (17,7 %) undaktuellen täglichen Zigarettenkonsum (15,2 %). Die meisten Patienten wurden bei Baseline mit einer
Statintherapie mit moderater Intensität (63 %) oder starker Intensität (31 %) behandelt. Die meisten
Patienten nahmen bei Baseline mindestens ein weiteres kardiovaskuläres Arzneimittel ein, u. a.
Thrombozytenaggregationshemmer und/oder Antithrombotika (85,5 %), Betablocker (70,7 %),
Blutdrucksenker (95,2 %), Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer; 51,9 %) oder
Angiotensinrezeptorblocker (ARB; 26,9 %); 77,5 % nahmen einen ACE-Hemmer oder ARB ein.
Patienten, die PCSK9-Hemmer einnahmen, waren gemäß Prüfplan ausgeschlossen. Bei stabilerlipidsenkender Hintergrundtherapie betrug der Medianwert [Q1, Q3] für LDL-C bei Baseline1,9 [1,6; 2,3] mmol/l (75 [62; 89] mg/dl); der Mittelwert (SD) lag bei 2 (0,5) mmol/l(76,2 [20,3] mg/dl). Bei stabiler lipidsenkender Hintergrundtherapie betrug der Medianwert [Q1, Q3]für Triglyceride (Nüchternwert) 2,4 [2; 3,1] mmol/l (216 [176; 272,5] mg/dl); der Mittelwert (SD) lagbei 2,6 (0,9) mmol/l (233,2 [80,1] mg/dl).
Icosapent-Ethyl hat zu einer signifikanten Reduzierung des Risikos für den primärenzusammengesetzten Endpunkt (Zeit bis zum ersten Auftreten von kardiovaskulärem Tod,
Myokardinfarkt, Schlaganfall, Koronarrevaskularisation oder Hospitalisierung wegen instabiler
Angina; p < 0,0001) und den wichtigsten sekundären zusammengesetzten Endpunkt (Zeit bis zumersten Auftreten von kardiovaskulärem Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall; p < 0,0001) geführt.
Die Ergebnisse für die primären und sekundären Wirksamkeitsendpunkte werden in Tabelle 2aufgeführt. Die Kaplan-Meier-Schätzungen der kumulativen Inzidenz des wichtigsten sekundärenzusammengesetzten Endpunkts im Zeitverlauf werden in Abbildung 1 dargestellt.
Tabelle 2: Wirkung von Icosapent-Ethyl auf die Zeit bis zum ersten Auftreten vonkardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit erhöhten Triglyceridspiegeln undkardiovaskulärer Erkrankung oder mit Diabetes und weiteren Risikofaktoren in der REDUCE-
IT-Studie
Icosapent-Ethyl Placebo Icosapent-Ethylvs. Placebo
N = 4 089 N = 4 090 Hazard Ration (%) n (%) (95%-KI)
Primärer zusammengesetzter Endpunkt
Kardiovaskulärer Tod, Myokardinfarkt,
Schlaganfall, Koronarrevaskularisation,
Hospitalisierung wegen instabiler 705 901 0,75
Angina (5 schwerwiegende (17,2) (22) (0,68; 0,83)unerwünschte kardiovaskuläre
Ereignisse - 5-Point-MACE)
Wichtigster sekundärer zusammengesetzter Endpunkt
Kardiovaskulärer Tod, Myokardinfarkt,
Schlaganfall (3 schwerwiegende 459 606 0,74unerwünschte kardiovaskuläre (11,2) (14,8) (0,65; 0,83)
Ereignisse - 3-Point-MACE)
Icosapent-Ethyl Placebo Icosapent-Ethylvs. Placebo
N = 4 089 N = 4 090 Hazard Ration (%) n (%) (95%-KI)
Weitere sekundäre Endpunkte
Kardiovaskulärer Tod[1] 174 213 0,80(4,3) (5,2) (0,66; 0,98)
Tod unabhängig von der Ursache[2] 274 310 0,87(6,7) (7,6) (0,74; 1,02)
Tödlicher oder nicht tödlicher 250 355 0,69
Myokardinfarkt (6,1) (8,7) (0,58; 0,81)
Tödlicher oder nicht tödlicher 98 134 0,72
Schlaganfall (2,4) (3,3) (0,55; 0,93)
Notfall-Koronarrevaskularisation oder 216 321 0,65dringende Koronarrevaskularisation (5,3) (7,8) (0,55; 0,78)
Koronarrevaskularisation[3] 376 544 0,66(9,2) (13,3) (0,58; 0,76)
Hospitalisierung wegen instabiler 108 157 0,68
Angina[4] (2,6) (3,8) (0,53; 0,87)[1] Kardiovaskulärer Tod schließt bestätigte kardiovaskuläre Todesfälle und Todesfälleunbestimmter Ursache ein.[2] Tod unbestimmter Ursache oder Gesamtmortalität ist keine Komponente des primärenzusammengesetzten Endpunkts oder des wichtigsten sekundären zusammengesetzten Endpunkts.[3] Der vorab definierte zusammengesetzte sekundäre Endpunkt schloss die notfallmäßige oderdringende Revaskularisation ein (p < 0,0001); Koronarrevaskularisation ist das Komposit aller
Revaskularisationen und war vorab definiert als tertiärer Endpunkt.[4] Durch invasive/nichtinvasive Untersuchungen wurde Myokardischämie als Ursache ermitteltund es war eine notfallmäßige Hospitalisierung erforderlich.
Abbildung 1: Kaplan-Meier-Schätzung der Inzidenz des wichtigsten sekundärenzusammengesetzten Endpunkts in der Studie REDUCE-IT
Hazard Ratio: 0,74(95%-KI: 0,65 - 0,83)p < 0,0001
Placebo
Vazkepa
Jahre seit der Randomisierung
Anzahl der Patienten unter Risiko
Placebo
Vazkepa
Patienten mit einem Ereignis (%)
Der wichtigste sekundäre zusammengesetzte Endpunkt setzte sich zusammen aus kardiovaskulärem
Tod, Myokardinfarkt oder Schlaganfall (3-Point-MACE)
Abkürzung: KI - Konfidenzintervall
Die medianen Werte für TG und LDL-C waren bei Baseline in der Icosapent-Ethyl-Gruppe und der
Placebogruppe vergleichbar. Die mediane Veränderung des Werts für TG von Baseline bis zu Jahr 1betrug -0,4 mmol/l (-39 mg/dl, -18 %) in der Icosapent-Ethyl-Gruppe und 0,1 mmol/l (5 mg/dl, 2 %)in der Placebogruppe. Die mediane Veränderung des Werts für LDL-C von Baseline bis Jahr 1 betrug0,1 mmol/l, (2 mg/dl, 3 %) in der Icosapent-Ethyl-Gruppe und 0,2 mmol/l (7 mg/dl, 10 %) in der
Placebogruppe. Vorab festgelegte Analysen des Effekts von Icosapent-Ethyl auf kardiovaskuläre
Outcomes in der REDUCE-IT-Studie zeigten eine geringe bis keine Korrelation zwischen dem
Ansprechen von TG oder LDL-C und dem kardiovaskulären Effekt auf der Basis der TG- oder
LDL-C-Spiegel bei Baseline oder der im Rahmen der Studie erreichten TG- oder LDL-C-Spiegel. Fürweitere Informationen siehe Abschnitt 5.1 'Wirkmechanismus“.
Kinder und JugendlicheDie Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Icosapent-Ethyl eine Freistellung von der Verpflichtungzur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen für die Behandlung von
Hypertriglyceridämie und für die Reduzierung des Risikos kardiovaskulärer Ereignisse gewährt (siehe
Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
ResorptionNach oraler Gabe wird Icosapent-Ethyl während des Resorptionsprozesses entestert, der aktive
Metabolit EPA wird über den Dünndarm aufgenommen und tritt hauptsächlich über das Lymphsystemdes Ductus thoracicus in den systemischen Kreislauf ein. Die maximalen Plasmakonzentrationen von
EPA wurden ungefähr 5 Stunden nach Einnahme der oralen Dosis Icosapent-Ethyl erreicht.
Icosapent-Ethyl wurde in allen klinischen Studien zu oder nach einer Mahlzeit verabreicht; es wurdenkeine Studien zur Bestimmung von Nahrungsmitteleffekten durchgeführt (siehe Abschnitt 4.2).
VerteilungDas mittlere Verteilungsvolumen im Steady State der EPA beträgt ungefähr 88 Liter. Der Großteil derim Plasma zirkulierenden EPA liegt in Phospholipiden, Triglyceriden und Cholesterinestern vor und< 1 % liegt als die nicht veresterte Fettsäure vor. Mehr als 99 % der nicht veresterten EPA ist an
Plasmaproteine gebunden.
Biotransformation und EliminationEPA wird hauptsächlich von der Leber über Beta-Oxidation verstoffwechselt, ähnlich wie
Speisefettsäuren. Die Beta-Oxidation bricht die lange Kohlenstoffkette der EPA in Acetyl-Coenzym Aauf, das über den Krebs-Zyklus in Energie umgewandelt wird. Der Cytochrom-P450-vermittelte
Metabolismus ist ein EPA-Eliminationsweg von untergeordneter Bedeutung. Die Gesamt-Plasma-
Clearance von EPA im Steady State beträgt 684 ml/Std. Die Plasma-Eliminationshalbwertzeit (t1/2)von EPA beträgt ungefähr 89 Stunden. Icosapent-Ethyl wird nicht über die Nieren ausgeschieden.
Pharmakokinetische/pharmakodynamische ZusammenhängeTriglyceridspiegel/Reduzierung bei HypertriglyceridämieIn zwei Phase-III-Studien wurde eine lineare Beziehung zwischen den EPA-Spiegeln im Plasma oderden roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und der TG-Senkung beobachtet.
Reduzierung des kardiovaskulären RisikosAnalysen des primären Endpunkts (5-Point-MACE) und des wichtigsten sekundären Endpunkts (3-
Point-MACE) deuten darauf hin, dass Lipoprotein-Veränderungen während der Therapie begrenzte
Auswirkungen auf die Reduzierung kardiovaskulärer Risiken hatten, während die Steady-State-EPA-
Serumspiegel während der Therapie für den Großteil der im Rahmen der REDUCE-IT-Studiebeobachteten relativen Risikoreduktion ursächlich waren. Der Serum-EPA-Spiegel bei Baseline betrug26 μg/ml; im Vergleich zu Patienten mit einem Steady-State-EPA-Serumspiegel während der Therapieunter 100 μg/ml hatten Patienten mit EPA-Spiegeln während der Therapie von ≥ 175 μg/ml ein um> 50 % reduziertes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.
Nierenfunktionsstörungen und LeberfunktionsstörungenDie Pharmakokinetik von Icosapent-Ethyl wurde bei Patienten mit Nieren- oder
Leberfunktionsstörung nicht untersucht. In einer gut kontrollierten kardiovaskulären Outcome-Studiemit Icosapent-Ethyl waren bei den Patienten keine routinemäßigen Dosisanpassungen aufgrund von
Leber- oder Nierenfunktionsstörungen erforderlich.
Sonstige besondere PatientengruppenÄltere PatientenDie Pharmakokinetik von Icosapent-Ethyl wurde bei älteren Patienten (Alter ≥ 65 Jahre) nichtuntersucht. In gut kontrollierten Studien mit Icosapent-Ethyl waren bei älteren Patienten keineroutinemäßigen Dosisanpassungen erforderlich.
Kinder und JugendlicheDie Pharmakokinetik von Icosapent-Ethyl wurde bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.
5.3 Präklinische Sicherheitsdaten
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, Reproduktions- und
Entwicklungstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potential lassen die präklinischen Datenkeine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Bei den höchsten Dosen in Reproduktions- und Entwicklungsstudien wurden bei Ratten oder
Kaninchen bei ungefähr der 6- bis 8-fachen menschlichen Äquivalentdosis, basierend auf einem
Vergleich der Körperoberflächen, keine Nebenwirkungen beobachtet. Im Rahmen einer embryo-fetalen Studie an Ratten wurden bei Expositionen, die 6,9-mal höher waren als die klinische
Exposition (basierend auf der AUC), keine Nebenwirkungen beobachtet.
Tierexperimentelle Studien zeigen, dass Icosapent-Ethyl die Plazentaschranke passiert und sich imfetalen Plasma findet.
Tierexperimentelle Studien zeigen, dass Icosapent-Ethyl in die Muttermilch ausgeschieden wird.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
KapselinhaltAll-rac-alpha-Tocopherol
KapselhülleGelatine
Glycerol
Maltitol-Lösung (E965 ii)
Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.) (E420 ii)
Gereinigtes Wasser
Phospholipide aus SojabohnenDruckfarbeTitandioxid
Poly(oxypropylen)
Hypromellose
6.2 Inkompatibilitäten
6.3 Haltbarkeit
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 30 °C lagern.
Flasche
Flasche fest verschlossen aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
BlisterpackungIn der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Flasche
Flaschen aus Polyethylen hoher Dichte (PE-HD) mit kindergesichertem, mittels Wärmeinduktionversiegeltem Polypropylenverschluss mit 120 Weichkapseln.
Packungsgrößen mit einer Flasche oder drei Flaschen pro Umkarton.
BlisterpackungPerforierte Einzeldosis-Blisterpackung aus PVC/PCTFE/Al mit 4 x 2 Weichkapseln.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
HandhabungÖffnen der Flasche
Schraubdeckel niederdrücken und im Gegenuhrzeigersinn drehen.
BeseitigungKeine besonderen Anforderungen für die Beseitigung.
7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS
Amarin Pharmaceuticals Ireland Limited88 Harcourt Street
Dublin 2, D02DK18
Irland
8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)
EU/1/20/1524/001
EU/1/20/1524/002
EU/1/20/1524/003
9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 26. März 2021
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung:
10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.