Angewendet bei: Gesichtshirsutismus; afrikanische Trypanosomiasis
Art der Anwendung: kutan
Substanz: Eflornithin (Enzymhemmer)
ATC: D11AX (DERMATIKA | ANDERE DERMATIKA | Andere Dermatika)
Eflornithin ist ein Medikament, das hauptsächlich zur Behandlung von Gesichts-Hirsutismus bei Frauen sowie der afrikanischen Trypanosomiasis (Schlafkrankheit) eingesetzt wird. Es ist als topische Creme zur lokalen Anwendung oder als injizierbare Form für die systemische Anwendung erhältlich.
Bei Hirsutismus wirkt Eflornithin, indem es ein Enzym hemmt, das am Haarwachstum beteiligt ist, und so den Prozess verlangsamt. Bei der Behandlung der Schlafkrankheit stört das Medikament den Stoffwechsel des Trypanosoma brucei-Parasiten.
Eflornithin wird im Allgemeinen gut vertragen, kann jedoch Nebenwirkungen wie Hautreizungen, Rötungen oder ein brennendes Gefühl an der Applikationsstelle verursachen. Bei systemischer Anwendung können schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Anämie oder Leukopenie auftreten.
Es ist wichtig, Eflornithin gemäß den Anweisungen Ihres Arztes zu verwenden und alle Nebenwirkungen zu melden. Brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne einen Spezialisten zu konsultieren.
Vaniqa 11,5% Creme
Ein Gramm Vaniqa 11,5% Creme enthält 115 mg Eflornithin (als Hydrochlorid-Monohydrat).
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung:Ein Gramm Creme enthält 47,2 mg Cetostearylalkohol, 14,2 mg Stearylakohol, 0,8 mg Methyl-4-hydroxybenzoat und 0,32 mg Propyl-4-hydroxybenzoat.
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
Creme.
Weiße bis cremefarbene Creme
Zur Behandlung von Hirsutismus im Gesicht bei Frauen.
Vaniqa Creme sollte zweimal täglich in einem Abstand von mindestens acht Stunden auf diebetroffene Hautfläche aufgetragen werden. Die Wirksamkeit wurde nur für befallene Bereiche im
Gesicht und unterhalb des Kinns nachgewiesen. Die Anwendung sollte auf diese Bereiche beschränktsein. Die Maximalmengen, die in klinischen Studien sicher angewendet wurden, betrugen bis zu30 Gramm pro Monat.
Eine Besserung des Zustands kann innerhalb von acht Wochen nach Therapiebeginn festgestelltwerden.
Eine Dauerbehandlung kann zu einer weiteren Besserung führen und ist für einen dauerhaften
Therapieerfolg notwendig. Innerhalb von 8 Wochen nach Absetzen der Therapie kann sich der gleiche
Zustand wie vor Behandlungsbeginn wieder einstellen.
Falls innerhalb von vier Monaten nach Therapiebeginn kein Therapieerfolg festzustellen ist, sollte die
Behandlung abgebrochen werden.
Es kann notwendig sein, dass die Patientinnen in Verbindung mit Vaniqa weiterhin eine Methode zur
Haarentfernung (z. B. Rasieren oder Auszupfen) anwenden. In diesem Fall sollte die Creme frühestensfünf Minuten nach der Rasur oder der Anwendung einer anderen Methode zur Haarentfernungaufgetragen werden, da es ansonsten zu vermehrtem Stechen oder Brennen kommen kann.
Spezielle PopulationenÄltere Patienten (> 65 Jahre): Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Kinder und Jugendliche:Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vaniqa bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren ist nichterwiesen. Es liegen keine Daten vor, um eine Verwendung in dieser Altersgruppe zu begründen.
Patientinnen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion: Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeitvon Vaniqa bei Frauen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sind nicht nachgewiesen. Dadie Sicherheit von Vaniqa bei Patientinnen mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion nichtuntersucht wurde, ist bei der Verschreibung von Vaniqa bei diesen Patientinnen Vorsicht geboten. Esliegen keine Daten vor.
Art der AnwendungAuf die betroffenen gereinigten und trockenen Hautflächen eine dünne Schicht der Creme auftragen.
Die Creme gründlich einmassieren. Die Creme so auftragen, dass nach dem Einreiben keine sichtbaren
Reste auf den behandelten Stellen verbleiben. Nach dem Auftragen dieses Medikaments die Händewaschen. Um die größtmögliche Wirksamkeit zu erzielen, sollte die behandelte Hautfläche nach dem
Auftragen der Creme vier Stunden lang nicht gereinigt werden. Kosmetika (einschließlich
Sonnenschutzmittel) können auf die behandelten Hautflächen aufgetragen werden, jedoch frühestensfünf Minuten nach Anwendung der Creme.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
Übermäßiger Haarwuchs kann durch eine schwerwiegende Grunderkrankung verursacht sein (z. B.polyzystisches Ovarialsyndrom, Androgene produzierendes Neoplasma) oder durch bestimmte
Wirkstoffe (z. B. Ciclosporin, Glucocorticoide, Minoxidil, Phenobarbital, Phenytoin, kombinierte
Östrogen-Androgen-Hormonersatztherapie). Diese Faktoren sollten generell bei der medizinischen
Behandlung von Patientinnen, die für eine Verschreibung von Vaniqa infrage kommen, berücksichtigtwerden.
Vaniqa ist ausschließlich zur Anwendung auf der Haut bestimmt. Ein Kontakt mit Augen oder
Schleimhäuten (z. B. Nase oder Mund) ist zu vermeiden. Bei Auftragen der Creme auf wunde oderrissige Haut kann es zu vorübergehendem Stechen oder Brennen kommen.
Bei Auftreten einer Hautreizung oder Unverträglichkeitsreaktion sollte die Anwendung vorübergehendauf einmal täglich reduziert werden. Falls die Hautreizung andauert, sollte die Behandlung abgesetztund der Arzt zu Rate gezogen werden.
Dieses Arzneimittel enthält Cetostearylalkohol und Stearylalkohol, die örtlich begrenzt
Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen können, sowie Methyl-4-hydroxybenzoat und
Propyl-4-hydroxybenzoat, die Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufenkönnen.
Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
Daten aus klinischen Studien zu einer begrenzten Zahl von exponierten Schwangerschaften (22)deuten darauf hin, dass es keine klinischen Anhaltspunkte für Nebenwirkungen von Vaniqa auf die
Mutter oder den Fetus gibt. Von den 22 Schwangerschaften, die während der Studien beobachtetwurden, traten nur 19 während der Anwendung von Vaniqa durch die Patientin auf. Aus diesen19 Schwangerschaften gingen 9 gesunde Kinder hervor, 5 Schwangerschaften wurden abgebrochen, in4 Fällen kam es zu einer Fehlgeburt und in 1 Fall trat eine angeborene Behinderung auf (Down-
Syndrom beim Kind einer 35-Jährigen). Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine anderen relevantenepidemiologischen Daten verfügbar. Tierexperimentelle Studien ergaben Hinweise auf eine
Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3). Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nichtbekannt. Daher sollten Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, eine andere
Methode zur Entfernung von Gesichtshaar anwenden.
StillzeitEs ist nicht bekannt, ob Eflornithin/Metabolite in die Muttermilch übergehen. Frauen sollten Vaniqawährend der Stillzeit nicht anwenden.
FertilitätEs liegen keine Daten vor.
Vaniqa hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die
Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Die berichteten Nebenwirkungen, die in der Regel die Haut betrafen, waren zumeist von geringer
Intensität und verschwanden ohne Absetzen von Vaniqa oder Einleitung einer medizinischen
Behandlung. Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung war eine im Allgemeinen leichte Akne. Inkontrollierten Studien mit der Cremegrundlage als Kontrolle (n= 596) wurde bei 41 % der
Patientinnen vor Beginn der Behandlung eine Akne beobachtet. Bei 7 % der Patientinnen, die mit
Vaniqa behandelt wurden, und bei 8 % der Patientinnen, die mit der Cremegrundlage behandeltwurden, kam es zu einer Verschlechterung ihres Zustands. Von den Patientinnen, bei denen vor
Beginn der Behandlung keine Akne vorlag, berichtete ein ähnlich hoher Prozentsatz (14 %) nach der
Behandlung mit Vaniqa oder der Cremegrundlage eine Akne.
In der folgenden Liste ist die Häufigkeit unerwünschter Hautreaktionen, die in klinischen Studienbeobachtet wurden, gemäß MedDRA-Konvention angegeben. Bei diesen Häufigkeitsangaben zu
Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt: sehr häufig ≥ 1/10), häufig (≥ 1/100bis < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100), selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000), sehr selten(< 1/10.000) oder nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Es ist zu beachten, dass in diesen Studien über 1350 Patientinnen über einen Zeitraum von 6 Monatenbis zu einem Jahr mit Vaniqa behandelt wurden, während nur etwas mehr als 200 Patientinnen6 Monate lang mit der Cremegrundlage behandelt wurden. Die meisten Nebenwirkungen wurdenähnlich häufig unter Vaniqa wie unter der Cremegrundlage berichtet. Die mit Sternchen (*)gekennzeichneten Hautreaktionen Brennen, Stechen, Kribbeln, Hautausschlag und Erythem wurdenhäufiger bei den mit Vaniqa behandelten Patientinnen berichtet als bei jenen, die mit der
Cremegrundlage behandelt wurden.
Häufigkeit der in klinischen Studien mit Vaniqa beobachteten Nebenwirkungen (gemäß MedDRA-
Konvention).
Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesSehr häufig Akne(≥ 1/10)
Häufig Pseudofolliculitis barbae, Alopezie, Stechen*, Brennen*, trockene Haut,(≥ 1/100 bis < 1/10) Pruritus, Erythem*, Kribbeln*, Hautreizungen, Hautausschlag*,
Follikulitis
Gelegentlich Eingewachsene Haare, Gesichtsödeme, Dermatitis, Ödeme am Mund,(≥ 1/1.000 bis < 1/100) papulöser Ausschlag, Hautblutungen, Herpes simplex, Ekzeme,
Cheilitis, Furunkulose, Kontaktdermatitis, Haarschaftanomalie,ungewöhnliches Haarwachstum, Hypopigmentierung, Hautrötung,
Taubheitsgefühl in den Lippen, Empfindlichkeit der Haut
Selten Rosacea, seborrhoische Dermatitis, Hautneoplasien, makulopapulöser(≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) Ausschlag, Hautzysten, vesikulobullöser Ausschlag, Hautstörungen,
Hirsutismus, Spannen der Haut
JugendlicheDie bei Jugendlichen beobachteten Nebenwirkungen sind jenen ähnlich, die bei Erwachsenenbeobachtet werden.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Aufgrund der minimalen kutanen Penetration von Eflornithin (siehe Abschnitt 5.2) ist eine
Überdosierung sehr unwahrscheinlich. Dennoch sollte bei sehr hoch dosierter kutaner Anwendungoder versehentlicher oraler Einnahme auf ein Auftreten von Wirkungen geachtet werden, wie sie untertherapeutischen Dosen von intravenös verabreichtem Eflornithin (400 mg/kg/Tag oder ca. 24 g/Tag)bei der Behandlung einer Infektion mit Trypanosoma brucei gambiense (afrikanische Schlafkrankheit)beobachtet werden: Haarverlust, Schwellung im Gesicht, Krampfanfälle, Hörschäden, gastrointestinale
Störungen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwäche, Schwindel, Anämie, Thrombozytopenie und
Leukopenie.
Bei Auftreten von Symptomen einer Überdosierung ist die Anwendung des Arzneimittels zu beenden.
Pharmakotherapeutische Gruppe: andere Dermatika, ATC-Code: D11AX16.
WirkmechanismusEflornithin hemmt irreversibel die Ornithin-Decarboxylase, ein Enzym, das an der Bildung des
Haarschaftes durch den Haarfollikel beteiligt ist. Vaniqa verlangsamt erwiesenermaßen das
Haarwachstum.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitDie Sicherheit und Wirksamkeit von Vaniqa wurden in zwei doppelblinden, randomisierten klinischen
Studien mit der Cremegrundlage als Kontrolle an 596 Frauen der Hauttypen I-VI (395 wurden mit
Vaniqa, 201 mit der Cremegrundlage behandelt) geprüft, wobei die Behandlungsdauer biszu 24 Wochen betrug. 48 Stunden nachdem die Frauen die behandelten befallenen Hautbereiche im
Gesicht und unterhalb des Kinns rasiert hatten, wurde von den Prüfärzten die Veränderung gegenüberdem Ausgangswert auf einer 4-Punkte-Skala bewertet. Hierfür wurden Parameter wie Haarlänge und
- dichte und dunkles Erscheinungsbild der Haut, bedingt durch das Vorhandensein von
Terminalhaaren, berücksichtigt. Eine Besserung wurde bereits 8 Wochen nach Therapiebeginnfestgestellt.
Die Ergebnisse dieser beiden Studien werden nachfolgend zusammengefasst dargestellt:
Resultat* Vaniqa 11,5% Creme Cremegrundlagerein/fast rein 6 % 0 %deutliche Besserung 29 % 9 %
Besserung 35 % 33 %keine Besserung/Verschlechterung 30 % 58 %
* Bei Therapieende (Woche 24). Bei Patientinnen, die die Behandlung während der Studieabgebrochen hatten, wurden die zuletzt beobachteten Ergebnisse auf Woche 24 übertragen.
In jeder dieser Studien wurde bei Frauen mit dem Ergebnis 'deutliche Besserung' und 'rein/fast rein'eine statistisch signifikante Besserung (p ≤ 0,001) für Vaniqa im Vergleich zur Cremegrundlagebeobachtet. Diese Besserung führte zu einer entsprechenden Verringerung des dunklen
Erscheinungsbildes der Gesichtshaut, bedingt durch das Vorhandensein von Terminalhaaren. Eine
Subgruppen-Analyse zeigte einen Unterschied im Behandlungserfolg, wobei 27 % der nicht weißen
Frauen und 39 % der weißen Frauen eine deutliche bis mehr als deutliche Verbesserung zeigten. Eine
Subgruppen-Analyse zeigte außerdem eine deutliche oder mehr als deutliche Verbesserung bei 29 %der übergewichtigen Frauen (BMI ≥ 30) und 43 % der normalgewichtigen Frauen (BMI < 30).
Ca. 12 % der Frauen in den klinischen Studien waren postmenopausal. Bei postmenopausalen Frauenwurde eine signifikante Besserung (p < 0,001) im Vergleich zur Cremegrundlage beobachtet.
Eine Eigenbewertung durch die Patientinnen zeigte eine deutliche Verringerung der psychischen
Beeinträchtigung durch ihren Zustand. Dies wurde durch die Antworten auf 6 Fragen auf einervisuellen Analogskala gemessen. Vaniqa verringerte signifikant den Schweregrad der
Beeinträchtigung, die Patientinnen durch den Haarwuchs im Gesicht und durch den Zeitaufwand fürdie Entfernung, die Behandlung oder das Überdecken des Haarwuchses empfanden. Außerdem fühltensich die Patientinnen in verschiedenen gesellschaftlichen und beruflichen Situationen wohler. Die
Eigenbewertungen der Patientinnen korrelierten mit den Beobachtungen der Ärzte hinsichtlich der
Wirksamkeit. Diese für die Patientinnen sichtbaren Unterschiede wurden 8 Wochen nach
Therapiebeginn beobachtet.
Innerhalb von 8 Wochen nach einem Therapieabbruch stellte sich der gleiche Zustand wie vor
Behandlungsbeginn wieder ein.
Bei Frauen, die sich rasierten, betrug die kutane Penetration von Eflornithin in Vaniqa im Steady state0,8 %.
Die Plasma-Halbwertszeit von Eflornithin im Steady state betrug ca. 8 Stunden. Der Steady statewurde innerhalb von vier Tagen erreicht. Die höchste bzw. niedrigste Plasmakonzentration von
Eflornithin im Steady state betrug etwa 10 ng/ml bzw. 5 ng/ml. Die AUC über 12 Stunden im Steadystate betrug 92,5 ng·h/ml.
Elflornithin wird, soweit bekannt, nicht metabolisiert und wird primär mit dem Urin ausgeschieden.
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität undzum kanzerogenen Potenzial, einschließlich einer Studie zur Photokanzerogenität an Mäusen, lassendie präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
In einer dermalen Fertilitätsstudie an Ratten wurden in Dosen von bis zum 180-Fachen derhumantherapeutischen Dosis keine negativen Auswirkungen auf die Fertilität beobachtet. In dermalen
Teratogenitätsstudien wurden bei Ratten und Kaninchen in Dosen von bis zum 180-Fachen bzw.36-Fachen der humantherapeutischen Dosis keine teratogenen Wirkungen beobachtet. Höhere
Dosierungen führten zu maternaler und fetaler Toxizität ohne Hinweis auf eine teratogene Wirkung.
Cetostearylalkohol;
Macrogolcetylstearylether;
Dimeticon;
Glycerolstearat;
Polyethylenglykolstearat;
Methyl-4-hydroxybenzoat (E218);
Paraffinöl;
Phenoxyethanol;
Propyl-4-hydroxybenzoat (E216);gereinigtes Wasser;
Stearylalkohol;
Natriumhydroxid (E524) (zur pH-Einstellung)
Nicht zutreffend.
3 Jahre.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen: 6 Monate.
Nicht über 25 °C lagern.
HDPE-Tube mit Polypropylen-Schraubverschluss, mit 15 g, 30 g oder 60 g Creme.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
Almirall, S.A.
Ronda General Mitre, 15108022 Barcelona
Spanien
EU/1/01/173/001-003
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 20. März 2001
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 07. März 2011
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.