Angewendet bei: Hypertonie
Art der Anwendung: oral
Substanz: Amlodipin + Valsartan + Hydrochlorothiazid (Calciumkanalblocker + Angiotensin-II-Rezeptorblocker + Diuretikum)
ATC: C09DX01 (Kardiovaskuläres System | Angiotensin-Ii-Antagonisten, Kombinationen | Angiotensin-II-Antagonisten, andere Kombinationen)
Bei Nierenerkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Vermeiden Sie übermäßige Sonnen- oder UV-Exposition.
Kann den Blutdruck senken und das Sturzrisiko erhöhen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Dieses Arzneimittel kann die Elektrolytwerte im Blut verändern.
Die Kombination aus Amlodipin, Valsartan und Hydrochlorothiazid wird zur Behandlung der essentiellen Hypertonie (Bluthochdruck) bei Patienten eingesetzt, die ihren Blutdruck mit einer Kombination aus zwei Medikamenten nicht kontrollieren können. Diese Dreifachtherapie hilft, den Blutdruck zu senken und kardiovaskulären Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen.
- Amlodipin ist ein Kalziumkanalblocker, der die Blutgefäße entspannt, den Blutfluss verbessert und den Blutdruck senkt.
- Valsartan ist ein Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), der die Wirkung von Angiotensin II blockiert, einem Hormon, das die Blutgefäße verengt, und so den Blutdruck senkt.
- Hydrochlorothiazid ist ein Thiazid-Diuretikum, das hilft, überschüssiges Salz und Wasser aus dem Körper auszuscheiden, wodurch das Blutvolumen und der Blutdruck reduziert werden.
Diese Kombination wird für Patienten empfohlen, die eine intensivere Therapie benötigen, um eine optimale Blutdruckkontrolle zu erreichen. Durch die synergistische Wirkung der drei Komponenten bietet die Behandlung eine effektivere Blutdrucksenkung.
Häufige Nebenwirkungen sind Schwindel, Kopfschmerzen, Schwellungen (insbesondere an den Knöcheln), Übelkeit, Müdigkeit, Muskelkrämpfe oder Mundtrockenheit. In seltenen Fällen können allergische Reaktionen, schwere Hypotonie, Elektrolytstörungen (wie ein niedriger Kaliumspiegel) oder Nierenfunktionsstörungen auftreten.
Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes bezüglich der Dosierung genau befolgen und übermäßigen Salz- oder Alkoholkonsum vermeiden. Es ist wichtig, den Arzt über andere eingenommene Medikamente oder bestehende Erkrankungen wie Nieren- oder Leberfunktionsstörungen oder Diabetes zu informieren. Eine regelmäßige Überwachung des Blutdrucks und der Blutwerte ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.