Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels ULTIBRO BREEZHALER 85mcg / 43mcg kapseln mit inhalationspulver
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Ultibro Breezhaler 85 Mikrogramm/43 Mikrogramm Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Jede Kapsel enthält 143 Mikrogramm Indacaterolmaleat, entsprechend 110 Mikrogramm Indacaterol,und 63 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid, entsprechend 50 Mikrogramm Glycopyrronium.
Jede abgegebene Dosis (d. h. die Dosis, die aus dem Mundstück des Inhalators abgegeben wird)enthält 110 Mikrogramm Indacaterolmaleat, entsprechend 85 Mikrogramm Indacaterol, und54 Mikrogramm Glycopyrroniumbromid, entsprechend 43 Mikrogramm Glycopyrronium.
Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:Jede Kapsel enthält 23,5 mg Lactose (als Monohydrat).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Hartkapsel mit Pulver zur Inhalation (Pulver zur Inhalation).
Kapseln mit transparentem gelbem Oberteil und natürlich transparentem Unterteil, die ein weißes bisnahezu weißes Pulver enthalten. Das Unterteil ist mit dem Produktcode 'IGP110.50“ in Blau unterzwei blauen Balken bedruckt, das Oberteil ist mit dem Firmenlogo ( ) in Schwarz bedruckt.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Ultibro Breezhaler ist für die bronchialerweiternde Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung beierwachsenen Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angezeigt.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
DosierungDie empfohlene Dosis besteht aus der einmal täglichen Inhalation des Inhalts einer Kapsel mit dem
Ultibro Breezhaler-Inhalator.
Es wird empfohlen, Ultibro Breezhaler jeden Tag zur gleichen Tageszeit anzuwenden. Wenn eine
Dosis ausgelassen wurde, ist sie sobald wie möglich am selben Tag anzuwenden. Der Patient istanzuweisen, nicht mehr als eine Dosis pro Tag anzuwenden.
Besondere PatientengruppenÄltere PatientenBei älteren Patienten (75 Jahre und älter) kann Ultibro Breezhaler in der empfohlenen Dosierungangewendet werden.
NierenfunktionsstörungBei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung kann Ultibro Breezhaler in derempfohlenen Dosierung angewendet werden. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oderterminaler dialysepflichtiger Niereninsuffizienz ist Ultibro Breezhaler nur anzuwenden, wenn dererwartete Nutzen die möglichen Risiken überwiegt (siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).
LeberfunktionsstörungBei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung kann Ultibro Breezhaler in derempfohlenen Dosierung angewendet werden. Für die Anwendung von Ultibro Breezhaler bei
Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung liegen keine Daten vor, daher ist bei diesen Patienten
Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 5.2).
Kinder und JugendlicheEs gibt keinen relevanten Nutzen von Ultibro Breezhaler bei Kindern und Jugendlichen (unter18 Jahren) in der Indikation COPD. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ultibro Breezhaler bei
Kindern sind nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Art der AnwendungNur zur Inhalation. Die Kapseln dürfen nicht geschluckt werden.
Die Kapseln dürfen nur mit dem Ultibro Breezhaler-Inhalator angewendet werden (siehe
Abschnitt 6.6). Mit Anbruch jeder neuen Packung ist der darin enthaltene Inhalator zu verwenden.
Der Patient ist in die sachgerechte Anwendung des Arzneimittels einzuweisen. Patienten, die keine
Verbesserung der Atmung feststellen, sollten befragt werden, ob sie das Arzneimittel schlucken anstattes zu inhalieren.
Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Ultibro Breezhaler sollte nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die anderelangwirksame beta-adrenerge Agonisten oder langwirksame Muskarinantagonisten (diepharmakotherapeutischen Gruppen, der die wirksamen Bestandteile von Ultibro Breezhalerangehören) enthalten (siehe Abschnitt 4.5).
Asthma
Aufgrund fehlender Daten für diese Indikation sollte Ultibro Breezhaler nicht zur Behandlung von
Asthma angewendet werden.
Langwirksame beta2-adrenerge Agonisten können das Risiko von Asthma-bezogenenschwerwiegenden unerwünschten Ereignissen, einschließlich Asthma-Todesfälle, erhöhen, wenn siefür die Behandlung von Asthma angewendet werden.
Nicht zur Akuttherapie
Ultibro Breezhaler ist nicht für die Behandlung akuter Bronchospasmus-Anfälle angezeigt.
ÜberempfindlichkeitEs wurden unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktionen nach der Anwendung von Indacaterol oder
Glycopyrronium, den in Ultibro Breezhaler enthaltenen Wirkstoffen, berichtet. Falls Anzeichenauftreten, die auf eine allergische Reaktion hindeuten, insbesondere Angioödeme (Schwierigkeitenbeim Atmen oder Schlucken, Anschwellen von Zunge, Lippen und Gesicht), Urtikaria oder
Hautausschlag, muss die Behandlung sofort abgesetzt und eine anderweitige Behandlung eingeleitetwerden.
Paradoxer Bronchospasmus
Die Anwendung von Ultibro Breezhaler kann zu paradoxen Bronchospasmen führen, dielebensbedrohlich sein können. Sollte ein paradoxer Bronchospasmus auftreten, muss die Behandlungsofort abgesetzt und eine Alternativbehandlung eingeleitet werden.
Anticholinerge Wirkungen von Glycopyrronium
Engwinkelglaukom
Es liegen keine Daten für Patienten mit Engwinkelglaukom vor. Ultibro Breezhaler ist daher beidiesen Patienten mit Vorsicht anzuwenden.
Die Patienten sind über die Krankheitszeichen und Symptome eines akuten Engwinkelglaukomsaufzuklären und anzuweisen, die Anwendung von Ultibro Breezhaler sofort zu beenden, sobald sieeines dieser Krankheitszeichen oder Symptome bei sich bemerken.
Harnverhalt
Es liegen keine Daten für Patienten mit Harnverhalt vor. Ultibro Breezhaler ist daher bei diesen
Patienten mit Vorsicht anzuwenden.
Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung
Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung war eine moderate mittlere
Erhöhung der systemischen Gesamtexposition (AUClast) gegenüber Glycopyrronium bis auf das1,4-Fache, bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung und terminaler Niereninsuffizienz bisauf das 2,2-Fache zu beobachten. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzteglomeruläre Filtrationsrate unter 30 ml/min/1,73 m2), einschließlich dialysepflichtiger Patienten mitterminaler Niereninsuffizienz, ist Ultibro Breezhaler nur anzuwenden, wenn der erwartete Nutzen diemöglichen Risiken überwiegt (siehe Abschnitt 5.2). Diese Patienten sind engmaschig auf eventuelle
Nebenwirkungen zu überwachen.
Kardiovaskuläre WirkungenUltibro Breezhaler sollte bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Koronararterienerkrankung,akuter Myokardinfarkt, Herzrhythmusstörung, Hypertonie) mit Vorsicht angewendet werden.
Beta2-adrenerge Agonisten können bei manchen Patienten das Herz-Kreislauf-System in klinischrelevanter Art beeinflussen, was sich in einem Anstieg der Pulsfrequenz, des Blutdrucks und/oderanderen Symptomen zeigt. Wenn solche Effekte bei diesem Arzneimittel auftreten, kann es notwendigsein, die Behandlung abzusetzen. Darüber hinaus wurde berichtet, dass beta-adrenerge Agonisten
Veränderungen des EKG-Musters verursachen, beispielsweise eine Abflachung der T-Welle,
Verlängerung des QT-Intervalls und eine ST-Streckensenkung. Die klinische Relevanz dieser Befundeist nicht geklärt. Daher sollten langwirksame beta2-adrenerge Agonisten (LABA) oder LABA-haltige
Kombinationsarzneimittel wie Ultibro Breezhaler mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mitbekannter oder vermuteter Verlängerung des QT-Intervalls oder bei denen Arzneimittel eingesetztwerden, die das QT-Intervall beeinflussen.
Patienten mit instabiler ischämischer Herzerkrankung, linksventrikulärer Herzinsuffizienz, früherem
Myokardinfarkt, Arrhythmien (mit Ausnahme von chronisch stabilem Vorhofflimmern), früherem
Long-QT-Syndrom oder verlängerter QT-Zeit nach der Fridericia-Methode (> 450 ms) wurden vonden klinischen Studien ausgeschlossen, weshalb keine Erfahrungen mit diesen Patientengruppenvorliegen. Ultibro Breezhaler ist bei diesen Patientengruppen mit Vorsicht einzusetzen.
Hypokaliämie
Beta2-adrenerge Agonisten können bei manchen Patienten eine signifikante Hypokaliämieverursachen, die möglicherweise unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen verursachen kann. Der
Abfall des Serumkaliums ist üblicherweise vorübergehend und erfordert keine Supplementierung. Bei
Patienten mit schwerer COPD kann sich die Hypokaliämie durch Hypoxie und die Begleitbehandlungverstärken, was die Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann (siehe Abschnitt 4.5).
In klinischen Studien mit Ultibro Breezhaler wurden bei der empfohlenen therapeutischen Dosis keineklinisch relevanten Auswirkungen einer Hypokaliämie beobachtet (siehe Abschnitt 5.1).
HyperglykämieDie Inhalation hoher Dosen beta2-adrenerger Agonisten kann möglicherweise zu einem Anstieg des
Blutzuckerspiegels führen. Bei Patienten mit Diabetes sollte der Blutzuckerspiegel nach Beginn der
Behandlung mit Ultibro Breezhaler engmaschiger überwacht werden.
In klinischen Langzeitstudien waren klinisch relevante Veränderungen des Blutzuckerspiegels bei
Patienten unter Ultibro Breezhaler in der empfohlenen Dosierung häufiger (4,9 %) als in der
Placebogruppe (2,7 %). Ultibro Breezhaler ist bei Patienten mit unzureichend kontrolliertem Diabetesmellitus nicht untersucht worden. Daher ist bei solchen Patienten Vorsicht und eine angemessene
Überwachung geboten.
Allgemeine Erkrankungen
Ultibro Breezhaler sollte bei Patienten mit Krampfanfällen oder Hyperthyreose und bei Patienten, dieauf beta2-adrenerge Agonisten besonders empfindlich reagieren, mit Vorsicht eingesetzt werden.
Sonstige BestandteileDieses Arzneimittel enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz,völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nichtanwenden.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von oral inhaliertem Indacaterol und Glycopyrronium, unter Steady-
State-Bedingungen beider Wirkstoffe, beeinflusste die Pharmakokinetik der beiden Wirkstoffe nicht.
Es wurden keine spezifischen Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen mit Ultibro Breezhalerdurchgeführt. Die Informationen über potenzielle Wechselwirkungen basieren auf dem
Wechselwirkungspotenzial jedes einzelnen der beiden Wirkstoffe.
Gleichzeitige Anwendung nicht empfohlenBeta-Blocker
Beta-Blocker können die Wirkung von beta2-adrenergen Agonisten abschwächen bzw. antagonisieren.
Ultibro Breezhaler sollte daher nicht gemeinsam mit beta-adrenergen Blockern (einschließlich
Augentropfen) angewendet werden, es sei denn, ihre Anwendung ist klinisch zwingend begründet.
Sofern erforderlich, sollten kardioselektive Beta-Blocker bevorzugt werden, wenngleich auch diesemit Vorsicht anzuwenden sind.
Anticholinergika
Die gleichzeitige Anwendung von Ultibro Breezhaler mit anderen Arzneimitteln, die Anticholinergikaenthalten, wurde nicht untersucht und wird daher nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4).
Sympathomimetika
Die gleichzeitige Anwendung anderer Sympathomimetika (allein oder als Teil einer
Kombinationstherapie) kann die Nebenwirkungen von Indacaterol verstärken (siehe Abschnitt 4.4).
Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung
Kalium-senkende Behandlung
Bei gleichzeitiger Kalium-senkender Behandlung mit Methylxanthin-Derivaten, Steroiden oder nichtkaliumsparenden Diuretika kann sich eine durch beta2-adrenerge Agonisten möglicherweisehervorgerufene Hypokaliämie verstärken; deshalb ist Vorsicht geboten (siehe Abschnitt 4.4).
Zu beachten bei gleichzeitiger Anwendung
Metabolische und transporterbasierte Arzneimittelinteraktionen
Die Inhibierung der Hauptkomponenten der Indacaterol-Clearance, CYP3A4 und P-Glykoprotein(P-gp), erhöht die systemische Wirkstoffkonzentration von Indacaterol bis auf das Zweifache.
Aufgrund der Sicherheitsdaten aus klinischen Studien mit Indacaterol, in welchen bis zu einem Jahrlang Dosen bis zur doppelten empfohlenen Höchstdosis von Indacaterol angewendet wurden, stellt die
Größenordnung des Wirkstoffkonzentrationsanstiegs infolge von Arzneimittelinteraktionen kein
Sicherheitsrisiko dar.
Cimetidin oder andere Inhibitoren des organischen Kationentransports
In einer klinischen Studie mit gesunden Probanden bewirkte Cimetidin - ein Inhibitor des organischen
Kationentransports, der mutmaßlich an der renalen Ausscheidung von Glycopyrronium beteiligt ist -eine Erhöhung der Gesamtexposition (AUC) von Glycopyrronium um 22 % und eine Verringerungder renalen Clearance um 23 %. Basierend auf dem Ausmaß dieser Veränderungen sind beigleichzeitiger Anwendung von Glycopyrronium und Cimetidin oder anderen Inhibitoren desorganischen Kationentransports keine klinisch relevanten Wechselwirkungen zu erwarten.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
SchwangerschaftEs liegen keine Daten für die Anwendung von Ultibro Breezhaler bei Schwangeren vor.
Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche
Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität bei klinisch relevanter Exposition (siehe
Abschnitt 5.3).
Indacaterol kann aufgrund der relaxierenden Wirkung auf die glatte Muskulatur des Uterus die
Wehentätigkeit hemmen. Daher ist Ultibro Breezhaler während der Schwangerschaft nur anzuwenden,wenn der erwartete Nutzen für die Patientin das potenzielle Risiko für den Fetus rechtfertigt.
StillzeitEs ist nicht bekannt, ob Indacaterol, Glycopyrronium und deren Metaboliten in die Muttermilchübergehen. Die zur Verfügung stehenden pharmakokinetischen/toxikologischen Daten zeigten, dass
Indacaterol, Glycopyrronium und ihre Metaboliten in die Milch laktierender Ratten übergehen. Die
Anwendung von Ultibro Breezhaler bei stillenden Frauen ist nur in Betracht zu ziehen, wenn dererwartete Nutzen für die Frau größer ist als alle eventuellen Risiken für den Säugling (siehe
Abschnitt 5.3).
FertilitätStudien zur Reproduktionstoxizität und andere tierexperimentelle Daten geben keine Hinweise auf
Bedenken hinsichtlich der männlichen oder weiblichen Fertilität.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
MaschinenDieses Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeitund die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Dennoch kann das Auftreten von Schwindel Einflussauf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben (siehe
Abschnitt 4.8).
4.8 Nebenwirkungen
Die Präsentation des Sicherheitsprofils basiert auf den Erfahrungen mit Ultibro Breezhaler und deneinzelnen Wirkstoffen.
Zusammenfassung des SicherheitsprofilsDie Sicherheitsdaten zu Ultibro Breezhaler beziehen sich auf eine Exposition von maximal15 Monaten in der empfohlenen therapeutischen Dosis.
Ultibro Breezhaler zeigte vergleichbare Nebenwirkungen wie die einzelnen Bestandteile. Da das
Arzneimittel Indacaterol und Glycopyrronium enthält, sind in der Kombination Nebenwirkungen zuerwarten, die hinsichtlich Art und Schweregrad denen der einzelnen Bestandteile entsprechen.
Das Sicherheitsprofil ist durch typische anticholinerge bzw. beta-adrenerge Symptomegekennzeichnet, die mit den einzelnen Bestandteilen der Kombination zusammenhängen. Andere sehrhäufige Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Arzneimittel (mindestens 3 % der Patientenunter Ultibro Breezhaler und auch häufiger als unter Placebo) waren Husten, Nasopharyngitis und
Kopfschmerzen.Tabellarische Zusammenfassung von Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, die in klinischen Studien und nach der Markteinführung festgestellt wurden, sindnachstehend nach MedDRA-Organsystemklassen geordnet aufgeführt (Tabelle 1). Innerhalb jeder
Organsystemklasse sind die Nebenwirkungen in abnehmender Reihenfolge ihrer Häufigkeitangegeben. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen in abnehmender Reihenfolgeihres Schweregrades angegeben. Dabei basieren die jeweiligen Häufigkeitsangaben der
Nebenwirkungen auf folgender Konvention: Sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10),gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100), selten (≥ 1/10.000, < 1/1.000), sehr selten (< 1/10.000); nichtbekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Tabelle 1 Nebenwirkungen
Nebenwirkungen Häufigkeitskategorie
Infektionen und parasitäre ErkrankungenInfektionen der oberen Atemwege Sehr häufig
Nasopharyngitis Häufig
Harnwegsinfektion Häufig
Sinusitis Häufig
Rhinitis Häufig
Erkrankungen des ImmunsystemsÜberempfindlichkeit Häufig
Angioödeme2 Gelegentlich
Stoffwechsel- und ErnährungsstörungenHyperglykämie und Diabetes mellitus Häufig
Psychiatrische ErkrankungenInsomnie Gelegentlich
Erkrankungen des NervensystemsSchwindel Häufig
Kopfschmerzen Häufig
Parästhesie Selten
AugenerkrankungenGlaukom1 Gelegentlich
HerzerkrankungenIschämische Herzerkrankung Gelegentlich
Vorhofflimmern Gelegentlich
Tachykardie Gelegentlich
Palpitationen Gelegentlich
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsHusten Häufig
Oropharyngealer Schmerz, einschließlich Irritation im Häufig
Rachen
Paradoxer Bronchospasmus Gelegentlich
Dysphonie2 Gelegentlich
Epistaxis Gelegentlich
Erkrankungen des GastrointestinaltraktsDyspepsie Häufig
Zahnkaries Häufig
Gastroenteritis Gelegentlich
Mundtrockenheit Gelegentlich
Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesPruritus/Hautausschlag Gelegentlich
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und KnochenerkrankungenSchmerzen des Bewegungsapparats Gelegentlich
Muskelspasmus Gelegentlich
Myalgie Gelegentlich
Gliederschmerzen Gelegentlich
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeBlasenobstruktion und Harnverhalt Häufig
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortFieber1 Häufig
Brustschmerzen Häufig
Peripheres Ödem Gelegentlich
Fatigue Gelegentlich1 Nebenwirkung, die unter Ultibro Breezhaler, jedoch nicht unter den Einzelbestandteilen beobachtetwurde.2 Berichte, die aus Erfahrungen nach der Markteinführung erhalten wurden; die Häufigkeiten wurdenallerdings auf Basis von Daten aus klinischen Studien berechnet.
Beschreibung ausgewählter NebenwirkungenHusten trat häufig auf, war jedoch für gewöhnlich von leichter Intensität.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Es gibt keine Informationen zu klinisch relevanter Überdosierung mit Ultibro Breezhaler.
Eine Überdosis kann zu verstärkten Effekten führen, wie sie für beta2-adrenerge Stimulanzien typischsind, d. h. Tachykardie, Tremor, Palpitationen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit,ventrikuläre Arrhythmien, metabolische Azidose, Hypokaliämie und Hyperglykämie, oder kannanticholinerge Wirkungen, wie erhöhter Augeninnendruck (Schmerzen, Sehstörungen oder Rötung des
Auges), Obstipation oder Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung, induzieren. Eine unterstützendeund symptomatische Behandlung ist angezeigt. In schweren Fällen sollte die Behandlung stationärerfolgen. Die Anwendung kardioselektiver Beta-Blocker kann zur Behandlung beta2-adrenerger
Effekte in Erwägung gezogen werden, jedoch nur unter Aufsicht eines Arztes und mit äußerster
Vorsicht, da die Anwendung von Beta-Blockern einen Bronchospasmus auslösen kann.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Mittel bei obstruktiven Atemwegserkrankungen, Sympathomimetikain Kombination mit Anticholinergika, ATC-Code: R03AL04
WirkmechanismusUltibro Breezhaler
Bei gleichzeitiger Anwendung von Indacaterol und Glycopyrronium im Ultibro Breezhaler kommt esaufgrund der unterschiedlichen Wirkmechanismen, die durch Ansetzen an verschiedenen Rezeptorenund Signalwegen zur Entspannung der glatten Muskulatur führen, zu einer Addition der Wirksamkeit.
Aufgrund der unterschiedlichen Dichte von beta2-Adrenozeptoren und M3-Rezeptoren in denzentralen bzw. peripheren Atemwegen sollten beta2-Agonisten wirksamer zur Entspannung derperipheren Atemwege führen, während ein anticholinerger Bestandteil in den zentralen Atemwegeneffektiver sein kann. Daher kann die Kombination eines beta2-adrenergen Agonisten und eines
Muskarinantagonisten für eine Bronchodilatation sowohl in den peripheren als auch zentralen
Atemwegen der menschlichen Lunge von Vorteil sein.
Indacaterol
Indacaterol ist ein langwirksamer beta2-adrenerger Agonist zur einmal täglichen Anwendung. Diepharmakologischen Wirkungen von Beta2-Adrenorezeptoragonisten, einschließlich Indacaterol, lassensich zumindest teilweise auf die Stimulierung der intrazellulären Adenylatzyklase zurückführen,jenem Enzym, das die Umwandlung von Adenosintriphosphat (ATP) zu zyklischem3’,5’-Adenosinmonophosphat (zyklisches AMP) katalysiert. Erhöhte Konzentrationen von zyklischem
AMP bewirken eine Entspannung der glatten Bronchialmuskulatur. In-vitro-Studien haben gezeigt,dass Indacaterol auf Beta2-Rezeptoren um ein Vielfaches stärker agonistisch wirkt als auf Beta1- und
Beta3-Rezeptoren.
Inhaliertes Indacaterol wirkt in der Lunge lokal als Bronchodilatator. Indacaterol ist ein partieller
Agonist am menschlichen beta2-adrenergen Rezeptor mit einer Wirkstärke im nanomolaren Bereich.
Obwohl Beta2-adrenerge Rezeptoren die überwiegenden adrenergen Rezeptoren in der glatten
Muskulatur der Bronchien und Beta1-adrenerge Rezeptoren die überwiegenden adrenergen Rezeptorenim menschlichen Herzen sind, gibt es auch im Herzen beta2-adrenerge Rezeptoren, die 10 % bis 50 %aller adrenergen Rezeptoren ausmachen. Ihr Vorkommen im Herz deutet auf die Möglichkeit hin, dassauch hochselektive beta2-adrenerge Agonisten kardiale Effekte haben können.
Glycopyrronium
Glycopyrronium ist ein inhalativer, langwirksamer Muskarinrezeptorantagonist (Anticholinergikum)zur einmal täglichen bronchialerweiternden Erhaltungstherapie bei COPD. Die parasympathischen
Nervenbahnen sind der wichtigste Signalweg für die Bronchokonstriktion in den Atemwegen, und dercholinerge Tonus ist die maßgebliche reversible Komponente der Atemwegsobstruktion bei COPD.
Die Wirkung von Glycopyrronium beruht darauf, dass die bronchokonstriktive Wirkung von
Acetylcholin auf die glatten Muskelzellen der Atemwege blockiert wird, wodurch die Atemwegeerweitert werden.
Glycopyrroniumbromid ist ein hochaffiner Antagonist des Muskarinrezeptors. In Radioligand-
Bindungsstudien wurde nachgewiesen, dass der Wirkstoff eine mehr als 4-fach erhöhte Selektivität fürden menschlichen M3-Rezeptor im Vergleich zum menschlichen M2-Rezeptor besitzt.
Pharmakodynamische WirkungenDie Kombination von Indacaterol und Glycopyrronium im Ultibro Breezhaler führte zu einem raschen
Einsetzen der Wirkung innerhalb von 5 Minuten nach Anwendung. Die Wirkung hielt über dasgesamte 24-stündige Dosierungsintervall an.
Der anhand von seriellen FEV1-Messungen über 24 h gemessene mittlere bronchodilatatorische Effektbetrug nach 26 Behandlungswochen 320 ml. Die Wirkung war unter Ultibro Breezhaler signifikantstärker als unter Indacaterol, Glycopyrronium oder Tiotropium allein (Unterschied 110 ml für jeden
Vergleich).
Hinsichtlich der Wirkung von Ultibro Breezhaler im Vergleich zu Placebo oder den als Monotherapieeingesetzten Bestandteilen gab es keine Hinweise auf eine Tachyphylaxie im Zeitverlauf.
Wirkung auf die Herzfrequenz
Die Wirkung auf die Herzfrequenz wurde bei gesunden Probanden nach Anwendung einer
Einzeldosis, die das 4-Fache der empfohlenen therapeutischen Dosis von Ultibro Breezhaler betrugund in vier Schritten im Abstand von jeweils einer Stunde angewendet wurde, untersucht und mit der
Wirkung von Placebo, Indacaterol, Glycopyrronium und Salmeterol verglichen.
Die größte synchronisierte Erhöhung der Herzfrequenz im Vergleich zu Placebo betrug +5,69 spm(90 %-KI [2,71; 8,66]), die größte Reduktion betrug -2,51 spm (90 %-KI [-5,48; 0,47]). Insgesamtspiegelte die Wirkung auf die Herzfrequenz im Zeitverlauf keinen konsistenten pharmakodynamischen
Effekt von Ultibro Breezhaler wider.
Bei COPD-Patienten wurde die Herzfrequenz bei supratherapeutischer Dosierung untersucht. Ultibro
Breezhaler zeigte keine relevante Wirkung auf die mittlere Herzfrequenz über 24 h und die
Herzfrequenz nach 30 Minuten, 4 h und 24 h.
QT-Intervall
In einer umfassenden QT-Studie (TQT-Studie) an gesunden Probanden, die hohe Dosen von
Indacaterol (bis zum Doppelten der empfohlenen therapeutischen Höchstdosis) inhalierten, wurdekeine klinisch relevante Wirkung auf das QT-Intervall beobachtet. Ebenso wurde in einer TQT-Studiemit Glycopyrronium nach Inhalation einer Dosis, die dem 8-Fachen der empfohlenen therapeutischen
Dosis entsprach, keine QT-Verlängerung beobachtet.
Die Wirkung von Ultibro Breezhaler auf das QTc-Intervall wurde bei gesunden Probanden nach
Inhalation einer Dosis, die bis zum 4-Fachen der empfohlenen therapeutischen Dosis betrug und invier Schritten im Abstand von jeweils einer Stunde verabreicht wurde, untersucht. Der größtesynchronisierte Unterschied versus Placebo betrug 4,62 ms (90 %-KI 0,40; 8,85 ms), die größtesynchronisierte Reduktion betrug -2,71 ms (90 %-KI 6,97, 1,54 ms); dies weist darauf hin, dass
Ultibro Breezhaler keine relevante Auswirkung auf das QT-Intervall hatte, wie dies bereits aufgrundder Eigenschaften seiner Wirkstoffe zu erwarten war.
Bei COPD-Patienten zeigten supratherapeutische Dosen zwischen 116 Mikrogramm/86 Mikrogrammund 464 Mikrogramm/86 Mikrogramm von Ultibro Breezhaler einen höheren Anteil an Patienten mit
QTcF-Erhöhungen zwischen 30 ms und 60 ms gegenüber dem Ausgangswert (zwischen 16,0 % und21,6 % versus 1,9 % bei Placebo), aber es gab keine QTcF-Erhöhung > 60 ms gegenüber dem
Ausgangswert. Die höchste Dosis von 464 Mikrogramm/86 Mikrogramm Ultibro Breezhaler zeigteauch einen höheren Anteil an absoluten QTcF-Werten > 450 ms (12,2 % versus 5,7 % bei Placebo).
Serumkalium und Blutzucker
Die Wirkung von Ultibro Breezhaler auf das Serumkalium war bei gesunden Probanden nach
Verabreichung der 4fachen empfohlenen therapeutischen Dosis sehr gering (maximaler Unterschied -0,14 mmol/l im Vergleich zu Placebo). Der maximale Effekt auf den Blutzuckerspiegel betrug0,67 mmol/l.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitDas klinische Entwicklungsprogramm der Phase III für Ultibro Breezhaler umfasste sechs Studien, beidenen insgesamt mehr als 8.000 Patienten eingeschlossen waren: 1) eine 26-wöchige placebo- undaktiv kontrollierte Studie (Indacaterol einmal täglich, Glycopyrronium einmal täglich, nichtverblindetes Tiotropium einmal täglich); 2) eine 26-wöchige aktiv kontrollierte Studie(Fluticason/Salmeterol zweimal täglich); 3) eine 64-wöchige aktiv kontrollierte Studie(Glycopyrronium einmal täglich, nicht verblindetes Tiotropium einmal täglich); 4) eine 52-wöchigeplacebokontrollierte Studie; 5) eine 3-wöchige placebo- und aktiv-kontrollierte Belastungstoleranz-
Studie (Tiotropium einmal täglich); und 6) eine 52-wöchige aktiv-kontrollierte Studie(Fluticason/Salmeterol zweimal täglich).
An vier dieser Studien nahmen Patienten mit klinisch diagnostizierter mittelschwerer bis schwerer
COPD teil. An der 64-wöchigen Studie nahmen Patienten mit schwerer bis sehr schwerer COPD miteiner Vorgeschichte von ≥1 moderaten oder schweren COPD-Exazerbation im Vorjahr teil. An der 52-wöchigen aktiv-kontrollierten Studie nahmen Patienten mit moderater bis sehr schwerer COPD miteiner Vorgeschichte von ≥1 moderaten oder schweren COPD-Exazerbation im Vorjahr teil.
Auswirkungen auf die Lungenfunktion
Ultibro Breezhaler bewirkte in zahlreichen klinischen Studien eine klinisch relevante Verbesserungder Lungenfunktion (bestimmt anhand der Einsekundenkapazität, FEV1). In den Phase-III-Studiensetzte die bronchodilatatorische Wirkung innerhalb von 5 Minuten nach Anwendung der ersten Dosisein und hielt ab der ersten Dosis über das gesamte Dosierungsintervall von 24 Stunden an. Eine
Abschwächung der bronchodilatatorischen Wirkung im Lauf der Zeit war nicht zu beobachten.
Das Ausmaß der Wirkung war abhängig von dem Grad der Reversibilität der Atemwegseinschränkungbei Studienbeginn (geprüft durch die Anwendung eines kurzwirksamen Muscarinantagonist
Bronchodilatators und eines kurzwirksamen beta2-Agonisten Bronchodilatators): Patienten mit demniedrigsten Grad der Reversibilität bei Studienbeginn (< 5 %) zeigten im Allgemeinen eine niedrigerebronchodilatatorische Antwort als Patienten mit einem höheren Grad der Reversibilität bei
Studienbeginn (≥ 5 %). Nach 26 Wochen (primärer Endpunkt) erhöhte Ultibro Breezhaler den Trough-
FEV1 um 80 ml bei Patienten (Ultibro Breezhaler n = 82, Placebo n = 42) mit dem niedrigsten Gradder Reversibilität (<5 %) (p = 0,053) und um 220 ml bei Patienten (Ultibro Breezhaler n = 392,
Placebo n = 190) mit einem höheren Grad an Reversibilität beim Ausgangswert (≥ 5 %) im Vergleichzu Placebo (p < 0,001).
Trough- und Peak-FEV1:
Nach 26 Wochen (primärer Endpunkt) erhöhte Ultibro Breezhaler die Trough-FEV1 nach Anwendungum 200 ml im Vergleich zu Placebo (p < 0,001) und zeigte einen statistisch signifikanten Anstieg im
Vergleich zu jedem Therapiearm mit nur einem Bestandteil (Indacaterol und Glycopyrronium) sowiezum Therapiearm mit Tiotropium (siehe folgende Tabelle).
Trough-FEV1 nach Anwendung (Least-Square-Mittelwerte) am Tag 1 und in Woche 26(primärer Endpunkt)
Behandlungsunterschied Tag 1 Woche 26
Ultibro Breezhaler - Placebo 190 ml (p < 0,001) 200 ml (p < 0,001)
Ultibro Breezhaler - Indacaterol 80 ml (p < 0,001) 70 ml (p < 0,001)
Ultibro Breezhaler - Glycopyrronium 80 ml (p < 0,001) 90 ml (p < 0,001)
Ultibro Breezhaler - Tiotropium 80 ml (p < 0,001) 80 ml (p < 0,001)
Die mittlere FEV1 vor Anwendung (Durchschnitt der -45 und -15 Minuten vor Anwendung der
Morgendosis der Studienmedikation gemessenen Werte) war statistisch signifikant besser unter
Ultibro Breezhaler, und zwar in Woche 26 im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol (adjustierte mittlere
Veränderung (LS-Mean) 100 ml, p < 0,001), in Woche 52 im Vergleich zu Placebo (adjustiertemittlere Veränderung (LS-Mean) 189 ml, p < 0,001) und bei allen Messzeitpunkten bis zu Woche 64im Vergleich zu Glycopyrronium (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 70-80 ml, p < 0,001)und Tiotropium (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 60-80 ml, p < 0,001). In der 52-wöchigen aktiv-kontrollierten Studie war die mittlere FEV1 vor Anwendung zu allen Messzeitpunktenbis zu Woche 52 statistisch signifikant besser unter Ultibro Breezhaler im Vergleich zu
Fluticason/Salmeterol (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 62-86 ml, p < 0,001). In
Woche 26 bewirkte Ultibro Breezhaler eine statistisch signifikante Verbesserung der Peak-FEV1 im
Vergleich zu Placebo in den ersten 4 Stunden nach Anwendung (adjustierte mittlere Veränderung (LS-
Mean) 330 ml) (p < 0,001).
FEV1-AUC:
Ultibro Breezhaler erhöhte nach 26 Wochen die FEV1-AUC0-12 nach der Anwendung (primärer
Endpunkt) im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol um 140 ml (p < 0,001).
Auswirkungen auf die Symptomatik
Kurzatmigkeit:
Ultibro Breezhaler reduzierte die Atemnot gemessen am Transitional Dyspnoea Index (TDI) statistischsignifikant; er zeigte eine statistisch signifikante Verbesserung des TDI-Focal-Scores in Woche 26 im
Vergleich zu Placebo (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 1,09; p < 0,001), Tiotropium(adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 0,51; p = 0,007) und Fluticason/Salmeterol (adjustiertemittlere Veränderung (LS-Mean) 0,76; p = 0,003). Die Verbesserungen im Vergleich zu Indacaterolund Glycopyrronium betrugen 0,26 bzw. 0,21.
In Woche 26 sprach ein statistisch signifikant höherer Prozentsatz der Patienten unter Ultibro
Breezhaler mit einer Verbesserung des TDI-Focal-Scores um 1 Punkt auf die Behandlung an als unter
Placebo (68,1 % bzw. 57,5 %; p = 0,004). In Woche 26 zeigte ein höherer Anteil der Patienten unter
Ultibro Breezhaler ein klinisch relevantes Ansprechen als unter Tiotropium (68,1 % Ultibro
Breezhaler versus 59,2 % Tiotropium; p = 0,016) und Fluticason/Salmeterol (65,1 % Ultibro
Breezhaler versus 55,5 % Fluticason/Salmeterol; p = 0,088).
Gesundheitsbezogene Lebensqualität:
Ultibro Breezhaler zeigte außerdem statistisch signifikante Effekte auf die gesundheitsbezogene
Lebensqualität gemessen mit St. George’s Respiratory Questionnaire (SGRQ), gemessen anhand einer
Reduktion des SGRQ-Gesamtscores nach 26 Wochen im Vergleich zu Placebo (adjustierte mittlere
Veränderung (LS-Mean) -3,01; p = 0,002) und Tiotropium (adjustierte mittlere Veränderung (LS-
Mean) -2,13; p = 0,009), und die Reduktion im Vergleich zu Indacaterol und Glycopyrroniumbetrug -1,09 bzw. -1,18. Nach 64 Wochen war die Reduktion im Vergleich zu Tiotropium statistischsignifikant (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) -2,69; p < 0,001). Nach 52 Wochen war die
Reduktion im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol statistisch signifikant (adjustierte mittlere
Veränderung (LS-Mean) -1,3; p = 0,003).
In Woche 26 sprach ein höherer Prozentsatz der Patienten unter Ultibro Breezhaler mit einer klinischrelevanten Verbesserung des SGRQ-Scores (definiert als Reduktion um mindestens 4 Punkte im
Vergleich zum Ausgangswert) auf die Behandlung an als unter Placebo (63.7 % bzw. 56,6 %,p = 0,088) und Tiotropium (63,7 % Ultibro Breezhaler versus 56,4 % Tiotropium, p = 0,047), in
Woche 64 im Vergleich zu Glycopyrronium und Tiotropium (57,3 % Ultibro Breezhaler versus51,8 % Glycopyrronium, p = 0,055; versus 50,8 % Tiotropium, p = 0,051) und in Woche 52 im
Vergleich zu Fluticason/Salmeterol (49,2 % Ultibro Breezhaler versus 43,7 % Fluticason/Salmeterol,
Odds-Ratio: 1,30, p < 0,001).
Alltagsaktivitäten
Ultibro Breezhaler bewirkte über 26 Wochen eine statistisch überlegene Verbesserung im Vergleichzu Tiotropium in Bezug auf den Prozentsatz der 'Tage, an denen Alltagsaktivitäten bewältigen werdenkönnen“ (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 8,45 %, p < 0,001). Nach 64 Wochen zeigte
Ultibro Breezhaler eine numerische Verbesserung gegenüber Glycopyrronium (adjustierte mittlere
Veränderung (LS-Mean) 1,95 %; p = 0,175) und eine statistische Verbesserung gegenüber Tiotropium(adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 4,96 %; p = 0,001).
COPD-Exazerbationen
In einer 64-wöchigen Studie, in welcher Ultibro Breezhaler (n = 729) mit Glycopyrronium (n = 739)und Tiotropium (n = 737) verglichen wurde, reduzierte Ultibro Breezhaler die jährliche Rate dermittelschweren oder schweren COPD-Exazerbationen um 12 % im Vergleich zu Glycopyrronium(p = 0,038) und um 10 % im Vergleich zu Tiotropium (p = 0,096). Die Anzahl an moderaten bisschweren COPD-Exazerbationen/Patientenjahre war 0,94 bei Ultibro Breezhaler (812 Ereignisse),1,07 bei Glycopyrronium (900 Ereignisse) und 1,06 bei Tiotropium (898 Ereignisse). Ultibro
Breezhaler reduzierte statistisch signifikant auch die jährliche Rate aller COPD-Exazerbationen(leicht, mittelschwer oder schwer) um 15 % im Vergleich zu Glycopyrronium (p = 0,001) und um14 % im Vergleich zu Tiotropium (p = 0,002). Die Anzahl aller COPD-Exazerbationen/Patientenjahrewar 3,34 bei Ultibro Breezhaler (2.893 Ereignisse), 3,92 bei Glycopyrronium (3.294 Ereignisse) und3,89 bei Tiotropium (3.301 Ereignisse).
In der 52-wöchigen Studie, in welcher Ultibro Breezhaler (n = 1.675) mit Fluticason/Salmeterol(n = 1.679) verglichen wurde, erfüllte Ultibro Breezhaler das primäre Studienziel der Nicht-
Unterlegenheit in Bezug auf die Rate aller COPD-Exazerbationen (mild, moderat oder schwer) im
Vergleich zu Fluticason/Salmeterol. Die Anzahl aller COPD-Exazerbationen/Patientenjahre betrug3,59 für Ultibro Breezhaler (4.531 Ereignisse) und 4,03 für Fluticason/Salmeterol (4.969 Ereignisse).
Ultibro Breezhaler zeigte weiterhin eine Überlegenheit bei der Verringerung der jährlichen Rate aller
Exazerbationen um 11 % gegenüber Fluticason/Salmeterol (p = 0,003).
Im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol reduzierte Ultibro Breezhaler die jährliche Rate moderater oderschwerer Exazerbationen um 17 % (p < 0,001) und die Rate schwerer Exazerbationen (mit
Krankenhausaufenthalt) um 13 % (nicht statistisch signifikant, p = 0,231). Die Anzahl moderater oderschwerer COPD-Exazerbationen/Patientenjahre betrug 0,98 für Ultibro Breezhaler (1.265 Ereignisse)und 1,19 für Fluticason/Salmeterol (1.452 Ereignisse). Ultibro Breezhaler verlängerte die Zeit bis zurersten moderaten oder schweren Exazerbation mit einer 22%igen Reduktion des Risikos einer
Exazerbation (p < 0,001) und verlängerte die Zeit bis zu einer ersten schweren Exazerbation mit einemum 19 % verringertem Risiko einer Exazerbation (p = 0,046).
Die Inzidenz einer Pneumonie betrug im Ultibro-Breezhaler-Arm 3,2 % verglichen mit 4,8 % im
Fluticason/Salmeterol-Arm (p = 0,017). Die Zeit bis zur ersten Pneumonie wurde mit Ultibro
Breezhaler im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol verlängert (p = 0,013).
In einer weiteren Studie zum Vergleich von Ultibro Breezhaler (n = 258) und Fluticason/Salmeterol(n = 264) über 26 Wochen war die Zahl der mittelschweren oder schweren COPD-
Exazerbationen/Patientenjahre 0,15 versus 0,18 (18 Ereignisse versus 22 Ereignisse) (p = 0,512) bzw.
die Zahl aller COPD-Exazerbationen/Patientenjahre (leicht, mittelschwer oder schwer) 0,72 versus0,94 (86 Ereignisse versus 113 Ereignisse) (p = 0,098).
Anwendung von Notfallmedikation
Im Verlauf von 26 Wochen reduzierte Ultibro Breezhaler statistisch signifikant den Bedarf an
Notfallmedikation (Salbutamol), und zwar um 0,96 Sprühstöße pro Tag (p < 0,001) im Vergleich zu
Placebo, um 0,54 Sprühstöße pro Tag (p < 0,001) im Vergleich zu Tiotropium und um0,39 Sprühstöße pro Tag (p = 0,019) im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol. Im Verlauf von64 Wochen betrug diese Reduktion 0,76 Sprühstöße pro Tag (p < 0,001) im Vergleich zu Tiotropium.
Über 52 Wochen reduzierte Ultibro Breezhaler den Einsatz von Notfallmedikation um0,25 Sprühstöße pro Tag im Vergleich zu Fluticason/Salmeterol (p < 0,001).
Belastungstoleranz
Nach morgendlicher Anwendung reduzierte Ultibro Breezhaler von der ersten Dosis an diedynamische Hyperinflation und verlängerte die Zeitspanne, über die die Belastung aufrechterhaltenwerden konnte. Am ersten Tag der Behandlung verbesserte sich die inspiratorische Kapazität unter
Belastung im Vergleich zu Placebo signifikant (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 250 ml,p < 0,001). Nach dreiwöchiger Behandlung war die Verbesserung der inspiratorischen Kapazität unter
Ultibro Breezhaler höher (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 320 ml, p < 0,001) und die
Belastungsausdauer verlängert (adjustierte mittlere Veränderung (LS-Mean) 59,5 Sekunden,p = 0,006), im Vergleich zu Placebo.
Kinder und JugendlicheDie Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Ultibro Breezhaler eine Freistellung von der
Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen beichronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationenzur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
ResorptionUltibro Breezhaler
Nach Inhalation von Ultibro Breezhaler betrug die mediane Zeit bis zum Erreichen der maximalen
Plasmakonzentrationen von Indacaterol und Glycopyrronium etwa 15 Minuten bzw. 5 Minuten.
Auf Grundlage der in-vitro-Ergebnisdaten ist zu erwarten, dass die in die Lunge abgegebene
Indacaterol-Dosis für Ultibro Breezhaler und Indacaterol Monotherapie vergleichbar ist. Nach
Inhalation von Ultibro Breezhaler war die Exposition gegenüber Indacaterol im Steady State entwedervergleichbar oder geringfügig niedriger als die systemische Exposition nach Inhalation von Indacaterolzur Monotherapie.
Nach Inhalation von Ultibro Breezhaler liegt die absolute Bioverfügbarkeit von Indacaterolschätzungsweise in einem Bereich zwischen 61 und 85 % der abgegebenen Dosis, und der Wert für
Glycopyrronium liegt bei rund 47 % der abgegebenen Dosis.
Nach Inhalation von Ultibro Breezhaler war die Exposition gegenüber Glycopyrronium im Steady
State mit der systemischen Exposition nach Inhalation von Glycopyrronium Monotherapievergleichbar.
Indacaterol
Steady-State-Konzentrationen von Indacaterol waren bei einmal täglicher Anwendung innerhalb von12 bis 15 Tagen erreicht. Das mittlere Akkumulationsverhältnis von Indacaterol, d. h. die AUC im
Verlauf des 24-Stunden-Dosierungsintervalls an Tag 14 oder Tag 15 im Vergleich zu Tag 1, lag beieinmal täglich inhalierten Dosen von 60 Mikrogramm bis 480 Mikrogramm (abgegebene Dosis) im
Bereich von 2,9 bis 3,8.
Glycopyrronium
Bei Patienten mit COPD wurde der pharmakokinetische Steady State von Glycopyrronium innerhalbvon einer Woche nach Behandlungsbeginn erreicht. Die mittleren Spitzen- und Talplasmaspiegel im
Steady State von Glycopyrronium beim empfohlenen Dosierungsschema einmal täglich betrugen166 Pikogramm/ml bzw. 8 Pikogramm/ml. Die Glycopyrronium-Exposition im Steady State (AUCüber das 24-Stunden-Dosierungsintervall) war etwa 1,4- bis 1,7-mal höher als nach der ersten Dosis.
VerteilungIndacaterol
Nach intravenöser Infusion betrug das Verteilungsvolumen von Indacaterol in der terminalen
Eliminationsphase 2.557 Liter, was für eine weitreichende Verteilung spricht. Die Bindung an humane
Serum- und Plasmaproteine betrug in vitro etwa 95 %.
Glycopyrronium
Nach intravenöser Anwendung betrug das Verteilungsvolumen von Glycopyrronium im Steady State83 Liter und das Verteilungsvolumen in der terminalen Phase 376 Liter. Das scheinbare
Verteilungsvolumen in der terminalen Phase nach Inhalation betrug fast das 20-Fache, was dieerheblich verlangsamte Elimination nach Inhalation widerspiegelt. Die Bindung von Glycopyrroniuman humanes Plasmaprotein in vitro betrug bei Konzentrationen von 1 bis 10 Nanogramm/ml zwischen38 % und 41 %.
BiotransformationIndacaterol
Nach oraler Anwendung von radioaktiv markiertem Indacaterol in einer ADME-Studie (Absorption,
Distribution, Metabolismus, Exkretion) beim Menschen war im Serum hauptsächlich unverändertes
Indacaterol nachweisbar. Dieses machte etwa ein Drittel der gesamten arzneimittelbedingten AUCüber 24 Stunden aus. Der häufigste Metabolit im Serum war ein hydroxyliertes Derivat. Phenolische
O-Glukuronide von Indacaterol und hydroxyliertes Indacaterol waren weitere häufige Metaboliten.
Ein Diastereomer des hydroxylierten Derivats, ein N-Glukuronid von Indacaterol sowie C- und N-dealkylierte Produkte wurden zudem als weitere Metaboliten identifiziert.
In vitro ist die UGT1A1-Isoform ein wesentlicher Faktor zur metabolischen Clearance von
Indacaterol. Allerdings wird, wie in einer klinischen Studie mit Populationen unterschiedlicher
UGT1A1-Genotypen gezeigt wurde, die systemische Exposition von Indacaterol nicht signifikant vom
UGT1A1-Genotyp beeinflusst.
Oxidierte Metaboliten wurden nach Inkubation mit rekombinantem CYP1A1, CYP2D6 und CYP3A4nachgewiesen. CYP3A4 gilt als bedeutendstes Isoenzym bei der Hydroxylierung von Indacaterol. In-vitro-Studien haben darüber hinaus gezeigt, dass Indacaterol ein niederaffines Substrat für die
Effluxpumpe P-gp ist.
Glycopyrronium
In-vitro-Studien zur Metabolisierung zeigten übereinstimmende Stoffwechselwege für
Glycopyrroniumbromid bei Tieren und Menschen. Beobachtet wurde eine Hydroxylierung, die zur
Bildung verschiedener mono- und dihydroxylierter Metaboliten führt, sowie eine direkte Hydrolyse,bei der ein Carboxylsäurederivat (M9) gebildet wird. In vivo entsteht M9 aus dem verschluckten
Anteil der inhalierten Glycopyrroniumbromid-Dosis. Glukuronid- und/oder Sulfatkonjugate von
Glycopyrronium wurden nach wiederholter Inhalation im menschlichen Urin gefunden, sieentsprachen rund 3 % der abgegebenen Dosis.
Zahlreiche CYP-Isoenzyme sind an der oxidativen Biotransformation von Glycopyrronium beteiligt.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Hemmung oder Induktion der Verstoffwechselung von
Glycopyrronium zu relevanten Veränderungen der systemischen Wirkstoffexposition führt.
In-vitro-Studien zur Inhibition belegen, dass Glycopyrroniumbromid keine relevante
Inhibitionskapazität für CYP1A2, CYP2A6, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19, CYP2D6, CYP2E1 oder
CYP3A4/5, die Effluxtransporter MDR1, MRP2 oder MXR und die Aufnahmetransporter OCT1 oder
OCT2 besitzt. In-vitro-Studien zur Enzyminduktion ergaben keine Hinweise auf eine klinischrelevante Induktion der untersuchten Zytochrom-P450-Isoenzyme, UGT1A1 und die Transporter
MDR1 oder MRP2 durch Glycopyrroniumbromid.
EliminationIndacaterol
In klinischen Studien war die Menge an unverändert über den Harn ausgeschiedenem Indacaterolgenerell niedriger als 2,5 % der verabreichten Dosis. Die renale Clearance von Indacaterol betrugdurchschnittlich zwischen 0,46 und 1,20 l/h. In Anbetracht dessen, dass die Serum-Clearance von
Indacaterol 23,3 l/h beträgt, spielt die renale Clearance bei der Elimination von systemischverfügbarem Indacaterol offensichtlich eine untergeordnete Rolle (etwa 2 bis 5 % der systemischen
Clearance).
In einer ADME-Studie mit oral angewendetem Indacaterol wurde Indacaterol über die menschlichen
Fäzes überwiegend als unveränderte Ursprungssubstanz (54 % der Dosis) und in geringerem Maß in
Form von hydroxylierten Indacaterol-Metaboliten (23 % der Dosis) ausgeschieden.
Die Serumkonzentrationen von Indacaterol verringerten sich in multiphasischer Weise bei einerdurchschnittlichen terminalen Halbwertszeit zwischen 45,5 und 126 Stunden. Die aus der
Akkumulation von Indacaterol nach Mehrfachdosierung errechnete effektive Halbwertszeit betrugzwischen 40 und 52 Stunden. Dies steht im Einklang mit dem beobachteten Zeitraum bis zum
Erreichen des Steady State von etwa 12-15 Tagen.
Glycopyrronium
Nach intravenöser Verabreichung von [3H]-markiertem Glycopyrroniumbromid betrug der mittlere
Anteil der in 48 Stunden mit dem Urin ausgeschiedenen Radioaktivität 85 % der Dosis. Weitere 5 %der Dosis waren in der Gallenflüssigkeit zu finden.
Die renale Elimination der Muttersubstanz ist für rund 60 bis 70 % der Gesamtclearance dessystemisch verfügbaren Glycopyrroniums verantwortlich, auf nicht-renale Clearanceprozesse entfallenrund 30 bis 40 %. Die Elimination über die Galle trägt zur nicht-renalen Clearance bei, es wird jedochangenommen, dass die nicht-renale Clearance zum Großteil auf der Metabolisierung basiert.
Die mittlere renale Clearance von Glycopyrronium nach Inhalation lag im Bereich von 17,4 bis24,4 l/h. Aktive tubuläre Sekretion trägt zur renalen Elimination von Glycopyrronium bei. Bis zu 23 %der verabreichten Dosis waren in unveränderter Form im Urin zu finden.
Der Plasmaspiegel von Glycopyrronium sinkt in mehreren Phasen. Die mittlere terminale
Eliminationshalbwertszeit war nach Inhalation (33 bis 57 Stunden) erheblich länger als nachintravenöser (6,2 Stunden) oder oraler Gabe (2,8 Stunden). Das Eliminationsmuster deutet aufanhaltende Aufnahme aus der Lunge und/oder Transfer des Glycopyrroniums in den systemischen
Kreislauf 24 Stunden nach der Inhalation und darüber hinaus hin.
Linearität/Nicht-LinearitätIndacaterol
Die systemische Exposition gegenüber Indacaterol stieg mit zunehmenden (abgegebenen) Dosen(120 Mikrogramm bis 480 Mikrogramm) dosisabhängig an.
Glycopyrronium
Bei Patienten mit COPD nahmen sowohl die systemische Exposition als auch die Gesamtexkretion mitdem Urin von Glycopyrronium im pharmakokinetischen Steady State im Dosisbereich von 44 bis176 Mikrogramm ungefähr proportional zur (abgegebenen) Dosis zu.
Besondere PatientengruppenUltibro Breezhaler
Eine populationsbezogene pharmakokinetische Analyse der Daten von COPD-Patienten nach
Inhalation von Ultibro Breezhaler ergab keine Hinweise auf eine signifikante Auswirkung von Alter,
Geschlecht und Körpergewicht (fettfreie Masse) auf die systemische Exposition gegenüber Indacaterolund Glycopyrronium. Die fettfreie Masse (eine Funktion von Körpergewicht und Größe) wurde als
Kovariate identifiziert. Es wurde eine negative Korrelation zwischen der systemischen Exposition undder fettfreien Masse (oder dem Körpergewicht) beobachtet; es wird jedoch keine Dosisanpassungaufgrund des Ausmaßes der Veränderung oder der vorhersagbaren Genauigkeit der fettfreien Masseempfohlen.
Raucherstatus und FEV1-Ausgangswert hatten keine erkennbare Auswirkung auf die systemische
Exposition gegenüber Indacaterol und Glycopyrronium nach Inhalation von Ultibro Breezhaler.
Indacaterol
Eine populationsbezogene pharmakokinetische Analyse belegte, dass Alter (Erwachsene bis zu88 Jahren), Geschlecht, Gewicht (32-168 kg) oder ethnische Zugehörigkeit keinen klinisch relevanten
Einfluss auf die Pharmakokinetik von Indacaterol haben. Es ergaben sich keine Anzeichen eines
Unterschieds zwischen ethnischen Subgruppen in dieser Population.
Glycopyrronium
In einer populationsbezogenen pharmakokinetischen Analyse der Daten von COPD-Patienten wurden
Körpergewicht und Alter als Faktoren identifiziert, die zur interindividuellen Variabilität dersystemischen Exposition beitragen. Glycopyrronium in der empfohlenen Dosierung kann ohne
Bedenken bei jedem Alter und Körpergewicht angewendet werden.
Geschlecht, Tabakkonsum und FEV1-Ausgangswert hatten keinen erkennbaren Einfluss auf diesystemische Exposition.
Patienten mit eingeschränkter LeberfunktionUltibro Breezhaler:
Auf Grundlage der klinisch-pharmakokinetischen Eigenschaften seiner als Monotherapie eingesetzten
Bestandteile kann Ultibro Breezhaler bei Patienten mit leichter und mittelschwerer
Leberfunktionsstörung in der empfohlenen Dosis angewendet werden. Für Patienten mit schwerer
Leberfunktionsstörung liegen keine Daten vor.
Indacaterol:
Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Leberfunktionsstörung waren die Cmax- oder AUC-Wertevon Indacaterol nicht maßgeblich verändert. Auch bezüglich der Proteinbindung ergaben sich keine
Unterschiede zwischen Patienten mit leichter und mittelschwerer Leberfunktionsstörung und dengesunden Kontrollpersonen. Es wurden keine Studien bei Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der
Leberfunktion durchgeführt.
Glycopyrronium:
Zu Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen keine klinischen Studien vor. Die Eliminationvon Glycopyrronium aus dem systemischen Kreislauf erfolgt vorwiegend durch renale Exkretion. Esist nicht anzunehmen, dass die Einschränkung der Verstoffwechselung von Glycopyrronium in der
Leber zu einem klinisch relevanten Anstieg der systemischen Wirkstoffexposition führt.
Patienten mit eingeschränkter NierenfunktionUltibro Breezhaler:
Auf Grundlage der klinisch-pharmakokinetischen Eigenschaften seiner als Monotherapie eingesetzten
Bestandteile kann Ultibro Breezhaler bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer
Nierenfunktionsstörung in der empfohlenen Dosis angewendet werden. Bei Patienten mit schwerer
Nierenfunktionsstörung oder terminaler dialysepflichtiger Niereninsuffizienz ist Ultibro Breezhalernur anzuwenden, wenn der erwartete Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.
Indacaterol:
Aufgrund der sehr geringen Bedeutung der Ausscheidung über die Harnwege für die
Gesamtelimination aus dem Körper wurde keine Studie bei Patienten mit beeinträchtigter
Nierenfunktion durchgeführt.
Glycopyrronium:
Nierenfunktionsstörungen wirken sich auf die systemische Exposition von Glycopyrroniumbromidaus. Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Nierenfunktionsstörung war eine moderate mittlere
Erhöhung der systemischen Gesamtexposition (AUClast) bis auf das 1,4-Fache, bei Patienten mitschwerer Nierenfunktionsstörung und terminaler Niereninsuffizienz bis auf das 2,2-Fache zubeobachten. Bei COPD-Patienten mit leichter und mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzteglomeruläre Filtrationsrate, eGFR ≥ 30 ml/min/1,73 m2) kann Glycopyrroniumbromid in derempfohlenen Dosierung angewendet werden.
Ethnische ZugehörigkeitUltibro Breezhaler:
Hinsichtlich der systemischen Gesamtexposition (AUC) gegenüber beiden Bestandteilen bestandenkeine größeren Unterschiede zwischen japanischen und kaukasischen Personen. Zu weiterenethnischen Gruppen liegen keine ausreichenden pharmakokinetischen Daten vor.
Indacaterol:
Es wurde kein Unterschied zwischen ethnischen Subgruppen festgestellt. Für die Population mitdunkler Hautfarbe liegen nur begrenzte Behandlungserfahrungen vor.
Glycopyrronium:
Hinsichtlich der systemischen Gesamtexposition (AUC) bestanden keine größeren Unterschiedezwischen japanischen und kaukasischen Teilnehmern. Zu weiteren ethnischen Gruppen liegen keineausreichenden pharmakokinetischen Daten vor.
5.3 Präklinische Sicherheitsdaten
Ultibro Breezhaler
Die präklinischen Studien umfassten in-vitro- und in-vivo-Untersuchungen zur
Sicherheitspharmakologie, Studien zur Inhalationstoxizität nach wiederholter Gabe an Ratten und
Hunden und eine Inhalationsstudie zur embryo-fetalen Entwicklung an Ratten.
Bei Hunden verursachten Ultibro Breezhaler und beide Bestandteile als Monotherapie in allen
Dosierungen eine Erhöhung der Herzfrequenz. Im Einklang mit einer additiven Wirkung stiegen
Ausmaß und Dauer der Wirkung von Ultibro Breezhaler auf die Herzfrequenz im Vergleich zu den fürdie einzelnen Bestandteile beobachteten Veränderungen an. Eine Verkürzung derelektrokardiographischen Intervalle und ein Abfall des systolischen und diastolischen Blutdruckswaren ebenfalls offensichtlich. Die Anwendung von Indacaterol allein oder in Ultibro Breezhaler warbei Hunden mit myokardialen Läsionen in ähnlicher Inzidenz und Stärke assoziiert. Die systemische
Exposition (AUC) im NOAEL-(No Observed Adverse Effect Level)-Bereich für myokardiale
Läsionen war für die beiden Bestandteile um das 64- bzw. 59-Fache höher als beim Menschen.
In einer Studie zur embryo-fetalen Entwicklung an Ratten wurden für Ultibro Breezhaler in keiner
Dosisstärke Auswirkungen auf den Embryo oder Fetus beobachtet. Die systemische Exposition (AUC)im NOAEL(No Observed Adverse Effect Level)-Bereich war für Indacaterol bzw. Glycopyrroniumum das 79- bzw. 126-Fache höher als beim Menschen.
Indacaterol
Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die auf die beta2-agonistischen Eigenschaften von
Indacaterol zurückzuführen sind, schlossen Tachykardie, Herzrhythmusstörungen und myokardiale
Läsionen bei Hunden ein. Bei Nagetieren wurden leichte Reizungen der Nasenhöhle und des Larynxbeobachtet. Alle diese Befunde traten bei Expositionen auf, die ausreichend weit über den zuerwartenden humantherapeutischen Expositionen lagen.
Obwohl Indacaterol in einer Fertilitätsstudie mit Ratten keinen Einfluss auf die allgemeine
Reproduktionsfähigkeit hatte, wurde in Ratten in einer Studie zur Prüfung der peri-und postnatalen
Entwicklung bei einer Exposition, die 14-fach höher war als bei der Behandlung von Menschen mit
Indacaterol, eine Abnahme der Zahl trächtiger F1-Nachkommen beobachtet. Indacaterol und seine
Metaboliten gingen rasch in die Milch laktierender Ratten über. Indacaterol war in Ratten oder
Kaninchen weder embryotoxisch noch teratogen.
Genotoxizitätsstudien ergaben keine Hinweise auf ein mutagenes oder klastogenes Potenzial. Die
Karzinogenität wurde in einer Zweijahresstudie an Ratten und einer Sechsmonatsstudie an transgenen
Mäusen geprüft. Die erhöhte Häufigkeit benigner ovarieller Leiomyome und fokaler Hyperplasie derglatten Ovarialmuskulatur bei Ratten deckte sich mit ähnlichen Befunden für andere beta2-adrenerge
Agonisten. Es gab keine Hinweise auf Karzinogenität bei Mäusen. Systemische Expositionen (AUC)im NOAEL(No Observed Adverse Effect Level)-Bereich waren bei Ratten und Mäusen in diesen
Studien mindestens um das 7- bzw. 49-Fache höher als bei Menschen, die einmal täglich mit
Indacaterol in der empfohlenen therapeutischen Höchstdosis behandelt wurden.
Glycopyrronium
Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter
Gabe, Reproduktions- und Entwicklungstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potenziallassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Auswirkungen, die den muskarinrezeptorantagonistischen Eigenschaften von Glycopyrroniumbromidzuzuschreiben sind, beinhalteten leichte bis moderate Erhöhungen der Herzfrequenz bei Hunden,
Linsentrübungen bei Ratten und reversible Veränderungen im Zusammenhang mit verringerter
Drüsensekretion bei Ratten und Hunden. Leichte Reizungen oder adaptive Veränderungen der
Atemwege wurden bei Ratten beobachtet. Alle diese Befunde traten bei Expositionen auf, dieausreichend über der zu erwartenden humantherapeutischen Exposition lagen.
Glycopyrronium zeigte bei Ratten und Kaninchen nach inhalativer Anwendung keine teratogenen
Wirkungen. Fertilität sowie prä- und postnatale Entwicklung waren bei Ratten nicht beeinträchtigt.
Glycopyrroniumbromid und seine Metaboliten passierten nicht in signifikantem Ausmaß die
Plazentaschranke bei trächtigen Mäusen, Kaninchen und Hunden. Glycopyrroniumbromid(einschließlich seiner Metaboliten) ging in die Milch laktierender Ratten über und erreichte in der
Milch Konzentrationen, die bis zu 10-mal höher waren als die im Blut des Muttertieres.
Genotoxizitätsstudien ergaben keine Hinweise auf ein mutagenes oder klastogenes Potenzial von
Glycopyrroniumbromid. Karzinogenitätsstudien an transgenen Mäusen bei oraler Verabreichungsowie an Ratten bei inhalativer Verabreichung ergaben keine Hinweise auf eine karzinogene Wirkungbei systemischen Expositionen (AUC), die bei den Mäusen etwa 53-fach höher und bei den Rattenetwa 75-fach höher waren als bei der humantherapeutisch empfohlenen einmal täglich verabreichten
Höchstdosis.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
KapselinhaltLactose-Monohydrat
Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
6.2 Inkompatibilitäten
6.3 Haltbarkeit
2 Jahre
Der Inhalator der Packung ist zu entsorgen, nachdem alle Kapseln in der Packung verbraucht sind.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25°C lagern.
Die Kapseln müssen zum Schutz vor Feuchtigkeit immer in der Original-Blisterpackung aufbewahrtund dürfen erst unmittelbar vor Anwendung entnommen werden.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Inhalatorgehäuse und Schutzkappe bestehen aus Acrylnitril-Butadien-Styrol und die Drucktastenbestehen aus Methylmethacrylat-Acrylnitril-Butadien-Styrol. Nadeln und Federn bestehen aus
Edelstahl.
PA/Al/PVC-Al-perforierte Blister zur Abgabe von Einzeldosen. Jede Blisterpackung enthält entweder6 oder 10 Hartkapseln.
Einzelpackungen mit 6 x 1, 10 x 1, 12 x 1, 30 x 1 oder 90 x 1 Hartkapseln und 1 Inhalator.
Mehrfachpackungen mit 96 (4 Packungen mit 24 x 1) Hartkapseln und 4 Inhalatoren.
Mehrfachpackungen mit 150 (15 Packungen mit 10 x 1) Hartkapseln und 15 Inhalatoren.
Mehrfachpackungen mit 150 (25 Packungen mit 6 x 1) Hartkapseln und 25 Inhalatoren.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
HandhabungMit Anbruch jeder neuen Packung ist der darin enthaltene Inhalator zu verwenden. Der Inhalator der
Packung ist zu entsorgen, nachdem alle Kapseln in der Packung verbraucht sind.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
Anleitung zu Handhabung und Anwendung
Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung vollständig durch, bevor Sie den Ultibro Breezhalerverwenden.
Einlegen Durchstechen und Tief inhalieren Kontrolle, ob dieloslassen Kapsel entleert ist1 2 3 Kontrolle
Schritt 1a: Schritt 2a: Schritt 3a: Kontrollieren Sie, ob die
Schutzkappe abziehen Durchstechen Sie die Atmen Sie vollständig Kapsel entleert ist.
Kapsel einmal. aus. Öffnen Sie den Inhalator,
Halten Sie den Inhalator Blasen Sie nicht in den um zu sehen, ob nochnach oben. Inhalator. Pulver in der Kapsel
Durchstechen Sie die verblieben ist.
Kapsel, indem Sie beide
Seitentasten gleichzeitigfest drücken.
Wenn die Kapsel Wenn Pulver in der Kapseldurchstochen wird, verblieben ist:
sollten Sie ein Klicken * Schließen Sie denhören. Inhalator.
Durchstechen Sie die * Wiederholen Sie die
Kapsel nur einmal. Schritte 3a bis 3c.
Schritt 1b: Schritt 3b:
Inhalator öffnen Das Arzneimittel tiefinhalieren Pulver Entleert
Halten Sie den Inhalator verbliebenwie im Bild gezeigt.
Nehmen Sie das
Mundstück in den Mundund schließen Sie die
Schritt 2b: Lippen fest darum.
Lassen Sie die Drücken Sie nicht auf die
Seitentasten los. Seitentasten.
Atmen Sie rasch und sotief wie Sie können ein.
Während der Inhalationwerden Sie einschwirrendes Geräuschhören.
Sie werden das
Arzneimittelmöglicherweise bei der
Inhalation schmecken.
Schritt 1c: Entleerte Kapsel
Kapsel entnehmen entfernen
Trennen Sie eine Entsorgen Sie die entleerte
Blisterzelle von der Kapsel in den
Blisterpackung ab. Haushaltsabfall.
Öffnen Sie die Blisterzelle Schließen Sie dendurch Abziehen der Folie Inhalator und setzen Sieund entnehmen Sie die die Schutzkappe wieder
Schritt 3c:
Kapsel. auf.
Atem anhalten
Drücken Sie die Kapsel
Halten Sie Ihren Atemnicht durch die Folie.bis zu 5 Sekunden an.
Sie dürfen die Kapselnicht schlucken.
Wichtige Informationen
* Ultibro Breezhaler-
Kapseln müssen stets inder Blisterverpackungaufbewahrt und dürfenerst unmittelbar vor der
Anwendung entnommen
Schritt 1d:werden.
Kapsel einlegen
* Drücken Sie die Kapsel
Legen Sie niemals einenicht durch die Folie, um
Kapsel direkt in dassie aus der Blisterzelle
Mundstück.zu entnehmen.
* Sie dürfen die Kapselnicht schlucken.
* Verwenden Sie die
Ultibro Breezhaler-
Kapseln nicht mit einemanderen Inhalator.
* Verwenden Sie den
Schritt 1e: Ultibro Breezhaler-
Inhalator schließen Inhalator nichtzusammen mit anderen
Arzneimittel-Kapseln.
* Stecken Sie die Kapselniemals in Ihren Mundoder in das Mundstückdes Inhalators.
* Drücken Sie die
Seitentasten nicht öfterals einmal.
* Blasen Sie nicht in das
Mundstück.
* Drücken Sie nicht aufdie Seitentasten,während Sie durch das
Mundstück inhalieren.
* Fassen Sie die Kapselnnicht mit nassen Händenan.
* Spülen Sie Ihren
Inhalator niemals mit
Wasser.
Ihre Ultibro Breezhaler-Inhalator-Packung enthält: Häufig gestellte Fragen Reinigung des Inhalators
* Einen Ultibro-Breezhaler-Inhalator Wischen Sie das
* Eine oder mehrere Blisterpackungen mit jeweils Warum hat der Mundstück innen und6 oder 10 Ultibro Breezhaler-Kapseln, die Inhalator beim Einatmen außen mit einem sauberen,zusammen mit dem Inhalator angewendet werden kein Geräusch gemacht? trockenen, fusselfreien
Die Kapsel ist Tuch ab, um Pulverreste zumöglicherweise im entfernen. Halten Sie den
Mundstück
Kapselfach Kapselfach eingeklemmt. Inhalator trocken. Reinigen
Schutzkappe Wenn dies der Fall ist, Sie Ihren Inhalator niemals
Filter klopfen Sie leicht an das mit Wasser.
Seitentasten Blisterzelle Basisteil des Inhalators,um die Kapsel vorsichtig
Basisteil
Inhalator Inhalator- zu lösen. Inhalieren Sie
Basisteil Blisterpackungdas Arzneimittel nochmalsdurch Wiederholung der Entsorgung des
Schritte 3a bis 3c. Inhalators nach
Gebrauch
Was soll ich tun, wenn Jeder Inhalator sollte nachnoch Pulver in der Gebrauch aller Kapseln
Kapsel verblieben ist? entsorgt werden. Fragen
Sie haben noch nicht Sie Ihren Apotheker, wiegenug Ihres Arzneimittels Sie nicht mehr benötigteerhalten. Schließen Sie den Arzneimittel und
Inhalator und wiederholen Inhalatoren entsorgen
Sie die Schritte 3a bis 3c. können.
Ich habe nach dem
Einatmen gehustet -spielt das eine Rolle?
Dies kann passieren.
Solange die Kapsel leer ist,haben Sie genug von
Ihrem Arzneimittelerhalten.
Ich habe kleine Stückeder Kapsel auf meiner
Zunge gefühlt - spielt daseine Rolle?
Das kann passieren. Es istnicht schädlich. Die
Wahrscheinlichkeit, dassdie Kapsel in kleine Stückezerbricht, wird erhöht,wenn die Kapsel mehr alseinmal durchstochen wird.
7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS
Novartis Europharm Limited
Vista Building
Elm Park, Merrion Road
Dublin 4
Irland
8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)
9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 19. September 2013
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 22. Mai 2018
10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.