SPIKEVAX LP.8.1 INJIZIERBARE DISPERSION 50mcg / dosis injektionsdispersion merkblatt medikamente

J07BX03 COVID-19 mRNA-Impfstoff (mit modifizierten Nukleosiden) • ANTIINFEKTIVA ZUR SYSTEMISCHEN ANWENDUNG | IMPFSTOFFE | VIRALE IMPFSTOFFE | Andere virale Impfstoffe

mRNA-COVID-19-Impfstoffe (mit modifizierten Nukleosiden) werden zur Vorbeugung einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus eingesetzt, das COVID-19 verursacht. Diese Impfstoffe enthalten ein Fragment von Messenger-RNA (mRNA), das für das Spike-Protein des Virus kodiert. Nach der Verabreichung nutzen Wirtszellen die mRNA, um das Spike-Protein zu produzieren, das das Immunsystem stimuliert, eine Immunantwort einschließlich spezifischer Antikörper zu erzeugen.

mRNA-Impfstoffe werden intramuskulär verabreicht, in der Regel in zwei Dosen im Abstand von 3-4 Wochen, abhängig vom Hersteller. Sie werden für alle impfberechtigten Altersgruppen empfohlen, einschließlich Personen mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19-Komplikationen.

Häufige Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Fieber, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen. In seltenen Fällen können schwerwiegende Nebenwirkungen wie Myokarditis, Perikarditis oder allergische Reaktionen auftreten.

mRNA-COVID-19-Impfstoffe stellen eine bedeutende Innovation in der Impfstoffforschung dar und bieten einen wirksamen Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion sowie eine Verringerung der Schwere der Krankheit und der damit verbundenen Komplikationen.

Allgemeine Daten zu SPIKEVAX LP.8.1 INJIZIERBARE DISPERSION 50mcg / dosis

Substanz: COVID-19 mRNA-Impfstoff (mit modifizierten Nukleosiden)

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-10-2025

Handelsgesetzbuch: W71347001

Konzentration: 50mcg / dosis

Pharmazeutisches Formblatt: injektionsdispersion

Quantität: 1

Produktart: original

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: ROVI PHARMA INDUSTRIAL SERVICES, S.A. - SPANIA

Zulassungsinhaber: MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L - SPANIA

Zulassungsnummer: 1507/2021/35

Haltbarkeit: 9 Monate la temperaturi între -50ºC und -15ºC

Darreichungsformen erhältlich für COVID-19 mRNA-Impfstoff (mit modifizierten Nukleosiden)

Verfügbare Konzentrationen für COVID-19 mRNA-Impfstoff (mit modifizierten Nukleosiden)

100mcg/dosis, 10mcg/dosis, 30mcg/dosis, 50mcg/dosis

Andere ähnliche Substanzen wie COVID-19 mRNA-Impfstoff (mit modifizierten Nukleosiden)

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels SPIKEVAX LP.8.1 INJIZIERBARE DISPERSION 50mcg / dosis injektionsdispersion

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Injektionsdispersion

Spikevax LP.8.1 50 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze

Spikevax LP.8.1 25 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Tabelle 1: Qualitative und quantitative Zusammensetzung von Spikevax LP.8.1

Stärke Behälter Dosis/Dosen Zusammensetzung pro

Dosis

Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Mehrdosen- 5 Dosen Eine Dosis (0,5 ml)

Injektionsdispersion Durchstechflasche zu je 0,5 ml enthält 50 Mikrogramm2,5 ml (blaue oder 10 Dosen SARS-CoV-2-LP.8.1-

Flip-off-Kappe) zu je 0,25 ml mRNA, einen mRNA-

Impfstoff gegen

COVID-19 (Nukleosid-modifiziert) (eingebettetin Lipid-Nanopartikel).

Eine Dosis (0,25 ml)enthält 25 Mikrogramm

SARS-CoV-2-LP.8.1-mRNA, einen mRNA

Impfstoff gegen

COVID-19 (Nukleosid-modifiziert) (eingebettetin Lipid-Nanopartikel).

Spikevax LP.8.1 Fertigspritze Eine Dosis mit Eine Dosis (0,5 ml)50 Mikrogramm 0,5 ml enthält 50 Mikrogramm

Injektionsdispersion in einer SARS-CoV-2-LP.8.1-

Fertigspritze Nur zur mRNA, einen mRNAeinmaligen Impfstoff gegen

Verwendung COVID-19 (Nukleosid-modifiziert) (eingebettetin Lipid-Nanopartikel).

Spikevax LP.8.1 Fertigspritze Eine Dosis mit Eine Dosis (0,25 ml)25 Mikrogramm 0,25 ml enthält 25 Mikrogramm

Injektionsdispersion in einer SARS-CoV-2-LP.8.1-

Fertigspritze Nur zur mRNA, einen mRNAeinmaligen Impfstoff gegen

Verwendung COVID-19 (Nukleosid-modifiziert) (eingebettetin Lipid-Nanopartikel).

SARS-CoV-2-LP.8.1-mRNA ist eine einzelsträngige Boten-RNA (messenger RNA, mRNA) mit 5’-

Cap-Struktur, die mit Hilfe einer zellfreien In-vitro-Transkription aus den entsprechenden DNA-

Vorlagen hergestellt wird und für das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (LP.8.1) kodiert.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionsdispersion

Weiße bis cremefarbene Dispersion (pH: 7,0 - 8,0).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Spikevax LP.8.1 wird angewendet zur aktiven Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19,verursacht durch SARS-CoV-2, bei Personen ab 6 Monaten (siehe Abschnitte 4.2 und 5.1).

Die Anwendung dieses Impfstoffs sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Tabelle 2: Dosierung von Spikevax LP.8.1

Alter Dosis Zusätzliche Empfehlungen

Kinder im Alter von Zwei Dosen zu je 0,25 ml Zweite Dosis 28 Tage nach der6 Monaten bis 4 Jahren ohne intramuskulär* ersten Dosis verabreichen (siehevorhergehende Impfung und Abschnitte 4.4 und 5.1).ohne anamnestisch bekannte

SARS-CoV-2-Infektion Wenn das Kind zuvor bereits eine

Dosis eines Spikevax-Impfstoffserhalten hat, ist eine einzelne Dosis

Spikevax LP.8.1 zu verabreichen,um die Zwei-Dosen-Serie zuvervollständigen.

Kinder im Alter von Eine Dosis von 0,25 ml6 Monaten bis 4 Jahren mit intramuskulär*vorhergehender Impfungoder anamnestisch bekannter Spikevax LP.8.1 ist mindestens

SARS-CoV-2-Infektion 3 Monate nach der letzten Dosis

Kinder im Alter von 5 Jahren Eine Dosis von 0,25 ml eines COVID-19-Impfstoffs zubis 11 Jahren mit oder ohne intramuskulär* geben.vorhergehende Impfung

Personen ab 12 Jahren mit Eine Dosis von 0,5 mloder ohne vorhergehende intramuskulär

Impfung

Personen ab 65 Jahren Eine Dosis von 0,5 ml Eine weitere Dosis kann imintramuskulär Abstand von mindestens 3 Monatennach der letzten Dosis eines

Alter Dosis Zusätzliche Empfehlungen

COVID-19-Impfstoffs gegebenwerden.

* Verwenden Sie keine 0,5-ml-Fertigspritzen zur Abgabe eines Teilvolumens von 0,25 ml.

Tabelle 3: Dosierung von Spikevax LP.8.1 bei immungeschwächten Personen

Alter Dosis Zusätzliche Empfehlungen

Immungeschwächte Kinder Zwei Dosen zu je 0,25 ml Eine dritte Dosis kann schwerim Alter von 6 Monaten bis intramuskulär* immungeschwächten Personen4 Jahren ohne vorhergehende mindestens 28 Tage nach der

Impfung zweiten Dosis verabreicht werden.

Immungeschwächte Kinder Eine Dosis von 0,25 mlim Alter von 6 Monaten bis intramuskulär* Eine oder mehrere weitere4 Jahren mit vorhergehender altersgerechte Dosen können

Impfung schwer immungeschwächten

Immungeschwächte Kinder Eine Dosis von 0,25 ml Personen mindestens 2 Monateim Alter von 5 Jahren bis intramuskulär* nach der letzten Dosis eines11 Jahren mit oder ohne COVID-19-Impfstoffs gegebenvorhergehende Impfung werden, nach Ermessen desmedizinischen Fachpersonals und

Immungeschwächte Eine Dosis von 0,5 ml unter Berücksichtigung der

Personen ab 12 Jahren mit intramuskulär klinischen Umstände der Person.oder ohne vorhergehende

Impfung

* Verwenden Sie keine 0,5-ml-Fertigspritzen zur Abgabe eines Teilvolumens von 0,25 ml.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Spikevax bei Kindern unter 6 Monaten ist bisher noch nichterwiesen (siehe Abschnitt 5.1).

Ältere Personen

Bei älteren Personen im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Der Impfstoff ist intramuskulär zu verabreichen. Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des

Oberarms.

Dieser Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal verabreicht werden.

Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischtwerden.

Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 4.4.

Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und zur Beseitigung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des

Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.

Überempfindlichkeit und Anaphylaxie

Bei Personen, die Spikevax erhalten hatten, wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Falleiner anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs ist eine angemessenemedizinische Behandlung und Überwachung stets verfügbar zu halten.

Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten empfohlen.

Folgedosen von Spikevax LP.8.1 sind keinen Personen zu verabreichen, die auf eine vorherige Dosiseines jeglichen Spikevax-Impfstoffs mit einer Anaphylaxie reagiert haben.

Myokarditis und Perikarditis

Nach der Impfung mit Spikevax besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis.

Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und tratenhauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger bei jüngeren Männern und häufigernach der zweiten als nach der ersten Dosis beobachtet (siehe Abschnitt 4.8).

Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass in den meisten Fällen Erholung eintritt. In einigen

Fällen wurde intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und auch letale Verläufe sindvorgekommen.

Angehörige der Gesundheitsberufe haben auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder

Perikarditis zu achten.

Die Geimpften sind anzuweisen, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen nach der Impfung

Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie (akute und anhaltende)

Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen.

Angehörige der Gesundheitsberufe haben Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und

Behandlung dieser Erkrankung zu konsultieren.

Angstbedingte Reaktionen

Im Zusammenhang mit der Impfung können angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler

Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen als psychogene Reaktion aufden Nadelstich auftreten. Es müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen infolge einer

Ohnmacht zu vermeiden.

Begleiterkrankungen

Bei Personen, die an einer akuten schweren fieberhaften Erkrankung oder akuten Infektion leiden, istdie Impfung zu verschieben. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichten Fiebers ist kein

Grund für eine Verzögerung der Impfung.

Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen

Wie bei anderen intramuskulären Injektionen ist die Verabreichung des Impfstoffs bei Personen, dieeine Therapie mit Antikoagulanzien erhalten, oder Personen, die an einer Thrombozytopenie odereiner Gerinnungsstörung (wie beispielsweise Hämophilie) leiden, mit besonderer Vorsichtdurchzuführen, da es bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung zu Blutungenoder Hämatomen kommen kann.

Kapillarlecksyndrom-Episoden

In den ersten Tagen nach der Impfung mit Spikevax (Original) wurden einige Fälle mit Episoden des

Kapillarlecksyndroms (Capillary-Leak-Syndrom, CLS) berichtet. Angehörige der Gesundheitsberufehaben auf die Anzeichen und Symptome von CLS zu achten, um solche Episoden sofort zu erkennenund zu behandeln. Bei Personen mit CLS in der Anamnese ist eine Impfung in Zusammenarbeit mitentsprechenden medizinischen Experten zu planen.

Dauer des Schutzes

Die Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffes ist nicht bekannt und wird derzeit in laufendenklinischen Studien ermittelt.

Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit

Wie bei allen Impfstoffen schützt die Impfung mit Spikevax LP.8.1 möglicherweise nicht alle

Geimpften.

Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu'natriumfrei“.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Spikevax (einschließlich Varianten-Formulierungen) kann gleichzeitig mit Influenza-Impfstoffen(Standard- und Hochdosis) sowie Subunit-Impfstoff gegen Herpes zoster (Gürtelrose) verabreichtwerden.

Unterschiedliche injizierbare Impfstoffe sollten an unterschiedlichen Injektionsstellen verabreichtwerden.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, die mit Spikevax geimpft wordenwaren, zeigte keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge.

Da sich die Unterschiede zwischen den Produkten auf die Spike-Protein-Sequenz beschränken und eskeine klinisch bedeutsamen Unterschiede in der Reaktogenität gibt, kann SARS-CoV-2-LP.8.1-mRNAwährend der Schwangerschaft verwendet werden.

Stillzeit

Es liegen noch keine Daten über die Verwendung von SARS-CoV-2-LP.8.1-mRNA während der

Stillzeit vor.

Es wird jedoch angenommen, dass der Impfstoff keine Auswirkungen auf das gestillte

Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoffvernachlässigbar ist. Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit Spikevax (Original)stillten, zeigten kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kindern. SARS-CoV-2-

LP.8.1-mRNA kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche

Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

SARS-CoV-2-LP.8.1-mRNA hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8genannten Wirkungen können jedoch vorübergehende Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit unddie Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Erwachsene

Die Sicherheit von Spikevax (Original) wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten,beobachterverblindeten klinischen Studie der Phase 3 in den Vereinigten Staaten bei30 351 Teilnehmern ab 18 Jahren, die mindestens eine Dosis Spikevax (Original) (n = 15 185) oder

Placebo (n = 15 166) erhielten, durchgeführt (NCT04470427). Zum Zeitpunkt der Impfung betrug dasmittlere Alter der Population 52 Jahre (Bereich 18-95); 22 831 Teilnehmer (75,2 %) waren18 bis 64 Jahre alt und 7 520 Teilnehmer (24,8 %) waren 65 Jahre alt oder älter.

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Schmerzen an der Injektionsstelle (92 %),

Ermüdung (70 %), Kopfschmerzen (64,7 %), Myalgie (61,5 %), Arthralgie (46,4 %), Schüttelfrost(45,4 %), Übelkeit/Erbrechen (23 %), Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten(19,8 %), Fieber (15,5 %), Schwellung an der Injektionsstelle (14,7 %) und Rötung (10 %). Die

Nebenwirkungen waren für gewöhnlich leicht oder mittelgradig ausgeprägt und bildeten sich innerhalbvon wenigen Tagen nach der Impfung zurück. Bei älteren Probanden traten reaktogene Ereignisseetwas weniger häufig auf.

Insgesamt wiesen jüngere Altersgruppen eine höhere Inzidenz bei einigen Nebenwirkungen auf: Die

Inzidenz von Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten, Ermüdung,

Kopfschmerzen, Myalgie, Arthralgie, Schüttelfrost, Übelkeit/Erbrechen und Fieber war bei

Erwachsenen im Alter von 18 bis < 65 Jahren höher als bei Erwachsenen im Alter von ≥ 65 Jahren.

Lokale und systemische Nebenwirkungen wurden nach Dosis 2 häufiger berichtet als nach Dosis 1.

Jugendliche im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahren

Sicherheitsdaten für Spikevax (Original) bei Jugendlichen wurden in einer randomisierten,placebokontrollierten, beobachterverblindeten, in den Vereinigten Staaten durchgeführten klinischen

Studie der Phase 2/3 mit mehreren Teilen erhoben. Am ersten Teil dieser Studie nahmen3 726 Teilnehmer im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahren teil, die mindestens eine Dosis Spikevax(Original) (n = 2 486) oder Placebo (n = 1 240) (NCT04649151) erhielten. Die demographischen

Merkmale der Teilnehmer, die Spikevax (Original) erhielten, und der Teilnehmer, die Placeboerhielten, waren vergleichbar.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen zwischen 12 Jahren und 17 Jahren waren

Schmerzen an der Injektionsstelle (97 %), Kopfschmerzen (78 %), Ermüdung (75 %), Myalgie (54 %),

Schüttelfrost (49 %), Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten (35 %),

Arthralgie (35 %), Übelkeit/Erbrechen (29 %), Schwellung an der Injektionsstelle (28 %), Erythem ander Injektionsstelle (26 %) und Fieber (14 %).

Die Studie ging über in eine unverblindete Phase 2/3-Studie, in der 1 346 Teilnehmer im Alter von12 Jahren bis 17 Jahren eine Auffrischungsimpfung mit Spikevax mindestens 5 Monate nach Erhaltder zweiten Impfung im Rahmen der Grundimmunisierung erhielten. Im unverblindeten Teil der

Studie wurden keine weiteren Nebenwirkungen festgestellt.

Kinder im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren

Sicherheitsdaten für Spikevax (Original) bei Kindern wurden in einer zweiteiligen, randomisierten,beobachterverblindeten, in den Vereinigten Staaten und Kanada durchgeführten klinischen Studie der

Phase 2/3 (NCT04796896) erhoben. Teil 1 war eine unverblindete Phase der Studie zur Beurteilungder Sicherheit, Dosisfindung und Beurteilung der Immunogenität, an der 380 Teilnehmer im Alter von6 Jahren bis einschließlich 11 Jahren teilnahmen, die mindestens 1 Dosis (0,25 ml) Spikevax(Original) erhielten. Teil 2 war die placebokontrollierte Phase zur Beurteilung der Sicherheit, an der4 016 Teilnehmer im Alter von 6 Jahren bis einschließlich 11 Jahren teilnahmen, die mindestens eine

Dosis (0,25 ml) Spikevax (Original) (n = 3 012) oder Placebo (n = 1 004) erhielten. Keiner der

Teilnehmer aus Teil 1 nahm an Teil 2 teil. Die demographischen Merkmale der Teilnehmer, die

Spikevax (Original) erhielten, und derjenigen, die Placebo erhielten, waren vergleichbar.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren nach

Verabreichung der Grundimmunisierung (in Teil 2) waren Schmerzen an der Injektionsstelle (98,4 %),

Ermüdung (73,1 %), Kopfschmerzen (62,1 %), Myalgie (35,3 %), Schüttelfrost (34,6 %),

Übelkeit/Erbrechen (29,3 %), Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten(27,0 %), Fieber (25,7 %), Erythem an der Injektionsstelle (24,0 %), Schwellung an der

Injektionsstelle (22,3 %) und Arthralgie (21,3 %).

Das Studienprotokoll wurde dahingehend geändert, dass es eine unverblindete Auffrischungsdosis-

Phase umfasste, an der 1 294 Teilnehmer im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren teilnahmen, diemindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis der Grundimmunisierung eine Auffrischungsdosis

Spikevax erhielten. Im unverblindeten Teil der Studie wurden keine weiteren Nebenwirkungenfestgestellt.

Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren

Eine randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete Phase 2/3-Studie zur Bewertung der

Sicherheit, Verträglichkeit, Reaktogenität und Wirksamkeit von Spikevax (Original) wurde in den

Vereinigten Staaten und Kanada durchgeführt. An dieser Studie nahmen 10 390 Teilnehmer im Altervon 6 Monaten bis 11 Jahren teil, die mindestens eine Dosis Spikevax (n = 7 798) oder Placebo(n = 2 592) erhielten.

An der Studie nahmen Kinder in drei Altersgruppen teil: 6 Jahre bis 11 Jahre, 2 Jahre bis 5 Jahre und6 Monate bis 23 Monate. Diese pädiatrische Studie umfasste 6 388 Teilnehmer im Alter von6 Monaten bis 5 Jahren, die mindestens eine Dosis Spikevax (Original) (n = 4 791) oder Placebo(n = 1 597) erhielten. Die demographischen Merkmale der Teilnehmer, die Spikevax (Original)erhielten, und derjenigen, die Placebo erhielten, waren vergleichbar.

In dieser klinischen Studie traten bei den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten nach

Verabreichung der Grundimmunisierung folgende Nebenwirkungen auf: Reizbarkeit/Weinen (81,5 %),

Schmerzen an der Injektionsstelle (56,2 %), Schläfrigkeit (51,1 %), Appetit vermindert (45,7 %),

Fieber (21,8 %), Schwellung an der Injektionsstelle (18,4 %), Erythem an der Injektionsstelle (17,9 %)und Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten (12,2 %).

Die Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 24 Monaten bis 36 Monaten nach Verabreichungder Grundimmunisierung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (76,8 %), Reizbarkeit/Weinen(71,0 %), Schläfrigkeit (49,7 %), Appetit vermindert (42,4 %), Fieber (26,1 %), Erythem an der

Injektionsstelle (17,9 %), Schwellung an der Injektionsstelle (15,7 %) und

Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten (11,5 %).

Die Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 37 Monaten bis 5 Jahren nach Verabreichung der

Grundimmunisierung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (83,8 %), Ermüdung (61,9 %),

Kopfschmerzen (22,9 %), Myalgie (22,1 %), Fieber (20,9 %), Schüttelfrost (16,8 %),

Übelkeit/Erbrechen (15,2 %), Schwellung/Schmerzempfindlichkeit der axillären Lymphknoten(14,3 %), Arthralgie (12,8 %), Erythem an der Injektionsstelle (9,5 %) und Schwellung an der

Injektionsstelle (8,2 %).

Tabellarische Auflistung von Nebenwirkungen

Das unten dargestellte Sicherheitsprofil basiert auf Daten mehrerer placebokontrollierter klinischer

Studien mit:

- 30 351 Erwachsenen im Alter von ≥ 18 Jahren

- 3 726 Jugendlichen im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahren

- 4 002 Kindern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren

- 6 388 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren

- sowie auf Erfahrungen nach der Zulassung.

Die berichteten Nebenwirkungen sind unter folgenden Häufigkeitskategorien aufgelistet:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100, < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)

Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)

Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen nach abnehmender Schwere geordnet(Tabelle 4).

Tabelle 4: Nebenwirkungen von Spikevax aus klinischen Studien und Erfahrungen nach der

Zulassung bei Kindern und Personen ab 6 Monaten

MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen

Erkrankungen des Blutes und des Sehr häufig Lymphadenopathie*

Lymphsystems

Erkrankungen des Immunsystems Selten Anaphylaxie

Nicht bekannt Überempfindlichkeit

Stoffwechsel- und Sehr häufig Appetit vermindert†

Ernährungsstörungen

Psychiatrische Erkrankungen Sehr häufig Reizbarkeit/Weinen†

Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig Kopfschmerzen

Schläfrigkeit†

Gelegentlich Schwindelgefühl

Selten Akute periphere Gesichtslähmung‡

Hypoästhesie

Parästhesie

Herzerkrankungen Sehr selten Myokarditis

Perikarditis

Erkrankungen des Sehr häufig Übelkeit/Erbrechen

Gastrointestinaltrakts Häufig Diarrhoe

Gelegentlich Abdominalschmerz§

Erkrankungen der Haut und des Häufig Ausschlag

Unterhautgewebes Gelegentlich Urtikaria¶

Selten Erythema multiforme

Nicht bekannt Mechanische Urtikaria

Chronische Urtikaria

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- Sehr häufig Myalgieund Knochenerkrankungen Arthralgie

MedDRA-Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen

Erkrankungen der Nicht bekannt Starke Menstruationsblutung#

Geschlechtsorgane und der

Brustdrüse

Allgemeine Erkrankungen und Sehr häufig Schmerzen an der Injektionsstelle

Beschwerden am Verabreichungsort Ermüdung

Schüttelfrost

Fieber

Schwellung an der Injektionsstelle

Erythem an der Injektionsstelle

Häufig Urtikaria an der Injektionsstelle

Ausschlag an der Injektionsstelle

Verzögerte Reaktion an der

Injektionsstelle♠

Gelegentlich Jucken an der Injektionsstelle

Selten Gesicht geschwollen♥

Nicht bekannt Massive Schwellung an dergeimpften Extremität

* Die Lymphadenopathie wurde als axilläre Lymphadenopathie auf der gleichen Seite wie die Injektionsstelle erfasst. Inmanchen Fällen waren andere Lymphknoten (z. B. zervikale, supraklavikuläre) betroffen.† Beobachtet in der pädiatrischen Population (im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren).‡ Während der Sicherheits-Nachbeobachtung wurde von drei Teilnehmern in der Gruppe mit Spikevax (Original) und einem

Teilnehmer in der Placebogruppe eine akute periphere Fazialisparese (Gesichtslähmung) berichtet. Dieses Symptom setzte inder Impfstoffgruppe 22 Tage, 28 Tage bzw. 32 Tage nach Verabreichung der zweiten Dosis ein.§ Abdominalschmerz wurde in der pädiatrischen Population (Alter 6 bis 11 Jahre) beobachtet: 0,2 % in der Spikevax-(Original)-Gruppe und 0 % in der Placebo-Gruppe.¶ Urtikaria wurde entweder mit akutem Ausbruch (innerhalb weniger Tage nach der Impfung) oder mit verzögertem

Ausbruch (bis zu etwa zwei Wochen nach der Impfung) beobachtet.#Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.♠ Trat im Median 9 Tage nach der ersten Injektion und 11 Tage nach der zweiten Injektion auf. Die Dauer betrug im Mediannach der ersten Injektion 4 Tage und nach der zweiten Injektion ebenfalls 4 Tage.♥ Es wurden zwei schwerwiegende Nebenwirkungen in Form einer Gesichtsschwellung bei Impfstoffempfängern, denenanamnestisch dermatologische Füllsubstanz gespritzt worden waren, berichtet. Das Auftreten der Schwellung wurde den

Angaben zufolge an Tag 1 bzw. Tag 3 nach der Impfung berichtet.

Das Reaktogenitäts- und Verträglichkeitsprofil war bei 343 Teilnehmern, die Spikevax (Original)erhielten und bei Einschluss in die Studie seropositiv für SARS-CoV-2 waren, vergleichbar mit demvon Teilnehmern, die bei Einschluss seronegativ für SARS-CoV-2 waren.

Erwachsene (Auffrischungsimpfung)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer Auffrischungsimpfung mit Spikevax(Original) wurden in einer randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase 2-

Studie zur Dosisbestätigung mit Teilnehmern ab 18 Jahren (NCT04405076) beurteilt. In dieser Studieerhielten 198 Teilnehmer zwei Dosen Spikevax (Original) (0,5 ml, 100 Mikrogramm im Abstand von1 Monat) im Rahmen der Grundimmunisierung. In einem unverblindeten Teil dieser Studie erhielten167 dieser Teilnehmer eine einzelne Auffrischungsimpfung (0,25 ml, 50 Mikrogramm) mindestens6 Monate nach Erhalt der zweiten Impfung im Rahmen der Grundimmunisierung. Das Profil derabgefragten Nebenwirkungen der Auffrischungsimpfung (0,25 ml, 50 Mikrogramm) war mit dem nachder zweiten Impfung im Rahmen der Grundimmunisierung vergleichbar.

Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 (Auffrischungsimpfung)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer Auffrischungsdosis von Spikevax bivalent

Original/Omicron BA.1 wurden in einer unverblindeten Phase 2/3-Studie bei Teilnehmern ab18 Jahren untersucht (mRNA-1273-P205). In dieser Studie erhielten 437 Teilnehmer die50-Mikrogramm-Auffrischungsdosis von Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1, und377 Teilnehmer erhielten die 50-Mikrogramm-Auffrischungsdosis von Spikevax (Original).

Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 wies ein ähnliches Reaktogenitätsprofil auf wie die

Spikevax-(Original)-Auffrischungsimpfung, die als zweite Auffrischungsdosis verabreicht wurde. Die

Häufigkeit von Nebenwirkungen nach der Immunisierung mit Spikevax bivalent Original/Omicron

BA.1 war ebenfalls ähnlich wie oder niedriger als bei einer ersten Auffrischungsdosis von Spikevax(Original) (50 Mikrogramm) und bei der zweiten Dosis der Spikevax-(Original)-Grundimmunisierung(100 Mikrogramm). Das Sicherheitsprofil von Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 (mediane

Nachbeobachtungsdauer 113 Tage) war mit dem Sicherheitsprofil von Spikevax (Original) (mediane

Nachbeobachtungsdauer 127 Tage) vergleichbar.

Spikevax bivalent Original/Omicron BA.4-5 (Auffrischungsimpfung)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer bivalenten Auffrischungsdosis von Spikevaxbivalent Original/Omicron BA.4-5 wurden in einer offenen Phase-2/3-Studie bei Teilnehmern ab18 Jahren untersucht (mRNA-1273-P205). In dieser Studie erhielten 511 Teilnehmer eine

Auffrischungsdosis von Spikevax bivalent Original/Omicron BA.4-5 (50 Mikrogramm), und376 Teilnehmer erhielten eine Auffrischungsdosis von Spikevax (Original) (50 Mikrogramm).

Spikevax bivalent Original/Omicron BA.4-5 wies ein ähnliches Reaktogenitätsprofil auf wie die

Spikevax (Original) Auffrischungsimpfung, die als zweite Auffrischungsdosis verabreicht wurde.

Spikevax XBB.1.5 (Auffrischungsimpfung)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer bivalenten Auffrischungsdosis von Spikevax

XBB.1.5 wurden in einer offenen Phase-2/3-Studie bei Erwachsenen untersucht (mRNA-1273-P205,

Teil J). In dieser Studie erhielten 50 Teilnehmer eine Auffrischungsdosis von Spikevax XBB.1.5(50 Mikrogramm), und 51 Teilnehmer erhielten eine Auffrischungsdosis eines in der Erprobungbefindlichen bivalenten Omicron XBB.1.5/BA.4-5 Impfstoffs (50 Mikrogramm).

Spikevax XBB.1.5 wies ein ähnliches Reaktogenitätsprofil auf wie Spikevax (Original) und Spikevaxbivalent Original/Omicron BA.4-5. Die mediane Nachbeobachtungsdauer betrug bei beiden

Impfstoffgruppen in dieser Zwischenanalyse 20 Tage (Bereich: 20 bis 22 Tage; Cutoff-Datum:16. Mai 2023).

Spikevax (Original) bei Personen, denen ein solides Organ transplantiert wurde

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von Spikevax (Original) wurden in einerzweiteiligen offenen Phase-3b-Studie bei erwachsenen Empfängern eines soliden Organtransplantats(SOT; Nieren- und Lebertransplantate) untersucht (mRNA-1273-P304). Verabreicht wurde eine Dosisvon 100 Mikrogramm (0,5 ml), was der zugelassenen Dosis zum Zeitpunkt der Studiendurchführungentspricht.

In Teil A erhielten 128 SOT-Empfänger eine dritte Dosis Spikevax (Original). In Teil B erhielten159 SOT-Empfänger eine Auffrischungsimpfung mindestens 4 Monate nach der zuletzt verabreichten

Dosis (vierte Dosis bei mRNA-Impfstoffen bzw. dritte Dosis bei Nicht-mRNA-Impfstoffen).

Die Reaktogenität deckte sich mit dem bekannten Profil von Spikevax (Original). Es traten keineunerwarteten sicherheitsrelevanten Ereignisse auf.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Myokarditis

Das erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Spikevax (Original) ist bei jüngerenmännlichen Geimpften am höchsten (siehe Abschnitt 4.4).

In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko beijüngeren männlichen Geimpften nach der zweiten Dosis Spikevax (Original) abgeschätzt. Eine Studiezeigte, dass in einem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 1,316 (95%-KI: 1,299;1,333) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen männlichen Geimpften pro10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen auftraten. In einer anderen Studiewurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nach der zweiten Dosis 1,88 (95%-KI: 0,956; 2,804)zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen männlichen Geimpften pro 10 000 Personenim Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen und die Chargenbezeichnung(Ch.-B./Lot) anzugeben, sofern zum Zeitpunkt der Meldung bekannt.

4.9 Überdosierung

Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine möglichesymptomatische Behandlung empfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, COVID-19-Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01

Wirkmechanismus

Elasomeran und Varianten-Stämme hiervon enthalten in Lipid-Nanopartikel eingebettete mRNA. DiemRNA enthält den Code für das Spike-Protein von SARS-CoV-2 in seiner gesamten Länge, das zuseiner Stabilisierung in einer Präfusionskonformation mit zwei Prolinsubstitutionen innerhalb der

Heptad-Repeat 1-Domäne modifiziert ist (S-2P). Nach intramuskulärer Injektion nehmen Zellen an der

Injektionsstelle und in den drainierenden Lymphknoten die Lipid-Nanopartikel auf, wodurch diemRNA-Sequenz effektiv in die Zellen eingebracht wird, wo die Translation in Virusprotein erfolgt.

Die eingebrachte mRNA gelangt nicht in den Zellkern und interagiert nicht mit dem Genom, sie istnicht-replizierend und wird vorübergehend exprimiert, hauptsächlich durch dendritische Zellen undsubkapsuläre Sinusmakrophagen. Das exprimierte, membrangebundene Spike-Protein von

SARS-CoV-2 wird dann von Immunzellen als fremdes Antigen erkannt. Dadurch werden sowohl

T-Zell- als auch B-Zell-Antworten ausgelöst, um neutralisierende Antikörper gegen das Spike-Proteinzu bilden, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können.

Klinische Wirksamkeit

Immunogenität bei Erwachsenen - nach einer Dosis Spikevax XBB.1.5 (0,5 ml, 50 Mikrogramm) im

Vergleich zu einer Dosis eines in der Erprobung befindlichen bivalenten XBB.1.5/BA.4-5-Impfstoffs(0,5 ml, 25 Mikrogramm/25 Mikrogramm)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von Spikevax XBB.1.5 50 Mikrogramm und dieeines bivalenten Impfstoffs, der in gleicher Menge mRNA für die Spike-Proteine von Omicron

XBB.1.5 und von Omicron BA.4-5 enthält (25 Mikrogramm XBB.1.5/25 Mikrogramm BA.4-5),wurden in einer offenen Phase-2/3-Studie bei Erwachsenen untersucht. In dieser Studie erhielten50 Teilnehmer Spikevax XBB.1.5 und 51 Teilnehmer das in der Erprobung befindliche bivalente

XBB.1.5/ BA.4-5 (mRNA-1273-P205, Teil J). Die Aufteilung auf die beiden Gruppen erfolgte per

Randomisierung im Verhältnis 1:1.

Die Impfstoffe wurden als fünfte Impfdosis an Erwachsene verabreicht, die zuvor eine

Grundimmunisierung mit zwei Dosen eines mRNA-COVID-19-Impfstoffs, eine Auffrischungsdosismit einem mRNA-COVID-19-Impfstoff sowie eine Auffrischungsdosis mit einem bivalenten mRNA-

Impfstoff Original/Omicron BA.4-5 erhalten hatten.

Spikevax XBB.1.5 und der bivalente XBB.1.5/BA.4-5-Impfstoff bewirkten an Tag 15 starkeneutralisierende Antworten gegen XBB.1.5, XBB.1.16, BA.4-5, BQ.1.1 und D614G. Im Per-Protocol-

Set für die Immunogenitätsanalyse (alle Teilnehmer, mit oder ohne vorhergehende SARS-CoV-2-

Infektion; N = 49 für Spikevax XBB.1.5 und N = 50 für den bivalenten XBB.1.5/BA.4-5-Impfstoff)betrugen an Tag 15 die GMFR (95-%-KI) für Spikevax XBB.1.5 und für den bivalenten

XBB.1.5/BA.4-5-Impfstoff 16,7 (12,8; 21,7) bzw. 11,6 (8,7; 15,4) gegen XBB.1.5 und 6,3 (4,8; 8,2)und 5,3 (3,9; 7,1) gegen BA.4-5.

Hinsichtlich nicht im Impfstoff enthaltener Varianten betrugen die Tag-15-GMFR (95-%-KI) für

Spikevax XBB.1.5 und für den bivalenten XBB.1.5/BA.4-5-Impfstoff 11,4 (8,5; 15,4) bzw. 9,3 (7,0;12,3) gegen XBB.1.16, 5,8 (4,7; 7,3) und 6,1 (4,6; 7,9) gegen BQ.1.1 und 2,8 (2,2; 3,5) und 2,3 (1,9;2,8) gegen D614G.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren - nach Auffrischungsimpfung mit Spikevax bivalent

Original/Omicron BA.4-5 (0,5 ml, 25 Mikrogramm/25 Mikrogramm)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer Auffrischungsimpfung mit Spikevax bivalent

Original/Omicron BA.4-5 wurden in einer offenen Phase-2/3-Studie bei Teilnehmern ab 18 Jahrenuntersucht (mRNA-1273-P205). In dieser Studie erhielten 511 Teilnehmer die 50 Mikrogramm-

Auffrischungsdosis von Spikevax bivalent Original/Omicron BA.4-5 und 376 Teilnehmer die50 Mikrogramm-Auffrischungsdosis von Spikevax (Original).

Studie P205 Teil H untersuchte die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von Spikevaxbivalent Original/Omicron BA.4-5, wenn es als zweite Auffrischungsdosis an Erwachsene verabreichtwurde, die zuvor 2 Dosen Spikevax (Original) (100 Mikrogramm) als Grundimmunisierung und eineerste Auffrischungsdosis Spikevax (Original) (50 Mikrogramm) erhalten hatten. In P205 Teil Ferhielten die Studienteilnehmer Spikevax (Original) (50 Mikrogramm) als zweite Auffrischungsdosis.

Die Gruppe in Teil F diente als studieninterne, nicht zeitgleiche Vergleichsgruppe zur Spikevaxbivalent Original/Omicron BA.4-5-Gruppe.

In dieser Studie basierte die primäre Immunogenitätsanalyse auf der primären Immunogenitätsgruppe,die Teilnehmer ohne Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion zu Studienbeginn (vor der

Auffrischungsimpfung) umfasst. In der primären Analyse betrug der beobachtete geometrischemittlere Titer (GMT) (95%-KI) vor der Auffrischungsimpfung 87,9 (72,2; 107,1) und stieg bis28 Tage nach der Auffrischungsdosis von Spikevax bivalent Original/Omicron BA.4-5 auf 2 324,6(1 912,2; 2 812,7) an. Das GMR der Auffrischungsdosis von 50 Mikrogramm Spikevax

Original/Omicron BA.4-5 im Vergleich zur Auffrischungsdosis von 50 Mikrogramm Spikevax(Original) an Tag 29 betrug 6,29 (5,27; 7,51) und erfüllte damit das vorgegebene Kriterium der

Überlegenheit (untere Grenze des KI > 1).

Die geschätzten GMT-Werte (95%-KI) der neutralisierenden Antikörper gegen Omicron BA.4/BA.5adjustiert nach dem Titer vor der Auffrischungsdosis und Altersgruppe betrugen 28 Tage nach der

Auffrischungsdosis von Spikevax Original/Omicron BA.4-5 2 747,3 (2 399,2; 3 145,9) bzw. 436,7(389,1; 490,0) nach der Auffrischungsdosis von Spikevax (Original). Das GMR (95%-KI) betrug 6,29(5,27; 7,51) und erfüllte damit das vorgegebene Kriterium der Nicht-Unterlegenheit (untere Grenzedes KI > 0,667).

Immunogenität bei Erwachsenen - nach Auffrischungsdosis Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1(0,5 ml, 25 Mikrogramm/25 Mikrogramm)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer Auffrischungsdosis Spikevax bivalent

Original/Omicron BA.1 wurden in einer unverblindeten Phase 2/3-Studie bei Teilnehmern ab18 Jahren untersucht (mRNA-1273-P205). In dieser Studie erhielten 437 Teilnehmer eine

Auffrischungsdosis Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 50 Mikrogramm und 377 Teilnehmereine Auffrischungsdosis Spikevax (Original) 50 Mikrogramm.

Studie P205 Teil G untersuchte die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von Spikevaxbivalent Original/Omicron BA.1, wenn es als zweite Auffrischungsdosis an Erwachsene verabreichtwurde, die zuvor 2 Dosen Spikevax (Original) (100 Mikrogramm) als Grundimmunisierung und eine

Auffrischungsdosis Spikevax Original (50 Mikrogramm) mindestens 3 Monate vor der Aufnahme indie Studie erhalten hatten. In P205 Teil F erhielten die Studienteilnehmer Spikevax (Original)(50 Mikrogramm) als zweite Auffrischungsdosis, die Gruppe in Teil G diente als studieninterne, nichtzeitgleiche Vergleichsgruppe zu der Gruppe, die Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 erhielt.

In dieser Studie basierte die primäre Immunogenitätsanalyse auf dem primären Immunogenitäts-Set,das Teilnehmer ohne Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion zu Studienbeginn (vor der

Auffrischungsimpfung) umfasst. In der primären Analyse betrug der geschätzte geometrische mittlere

Titer (GMT) neutralisierender SARS-CoV-2-Antikörper gegen den Ursprungsstamm und dasentsprechende 95%-KI 6 422,3 (5 990,1; 6 885,7) bzw. 5 286,6 (4 887,1; 5 718,9) 28 Tage nach der

Auffrischungsimpfung mit Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 bzw. Spikevax (Original). Diese

GMT-Werte stellen das Verhältnis zwischen der Reaktion von Spikevax bivalent Original/Omicron

BA.1 und Spikevax (Original) gegen den Ursprungsstamm von SARS-CoV-2 (D614G) dar. Das GMR(97,5%-KI) betrug 1,22 (1,08; 1,37) und erfüllte damit das vorgegebene Kriterium der Nicht-

Unterlegenheit (untere Grenze des 97,5%-KI ≥ 0,67).

Die geschätzten GMT-Werte der neutralisierenden Antikörper gegen Omicron, BA.1 am 29. Tagbetrugen 2 479,9 (2 264,5; 2 715,8) und 1 421,2 (1 283,0; 1 574,4) in der mit Spikevax bivalent

Original/Omicron BA.1 bzw. der mit Spikevax (Original) aufgefrischten Gruppe, und das GMR(97,5%-KI) betrug 1,75 (1,49; 2,04), was dem vordefinierten Kriterium der Überlegenheit entsprach(untere Grenze des KI > 1).

Drei-Monats-Antikörperpersistenz nach Auffrischungsimpfung gegen COVID-19 mit Spikevax bivalent

Original/Omicron BA.1

Teilnehmer an der Studie P205 Teil G wurden sequenziell aufgenommen und erhielten50 Mikrogramm Spikevax (Original) (n = 376) oder Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1(n = 437) als zweite Auffrischungsdosis. Bei Teilnehmern ohne SARS-CoV-2-Infektion vor der

Auffrischungsimpfung führte Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 zu neutralisierenden

Antikörpertitern gegen Omicron-BA.1 (beobachteter GMT), die nach drei Monaten signifikant höher(964,4 [834,4; 1 114,7]) als bei Spikevax (Original) (624,2 [533,1; 730,9]) und ähnlich wie bei den

Auffrischungsimpfungen gegen das ursprüngliche SARS-CoV-2 waren.

Klinische Wirksamkeit bei Erwachsenen

Die Studie bei Erwachsenen war eine randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindeteklinische Phase 3-Studie (NCT04470427), die Personen ausschloss, die immungeschwächt waren oderinnerhalb von 6 Monaten Immunsuppressiva erhalten hatten, sowie Teilnehmerinnen, die schwangerwaren, oder Probanden mit einer anamnestisch bekannten SARS-CoV-2-Infektion. Teilnehmer miteiner stabilen HIV-Erkrankung wurden nicht ausgeschlossen. Influenza-Impfstoffe konnten 14 Tagevor oder 14 Tage nach jeder Dosis Spikevax (Original) verabreicht werden. Die Teilnehmer musstenaußerdem nach dem Erhalt von Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen einen zeitlichen

Abstand von mindestens drei Monaten zu der Studie einhalten, um entweder Placebo oder Spikevax(Original) zu erhalten.

Insgesamt wurden 30 351 Probanden über einen Median von 92 Tagen (Spanne: 1-122) auf die

Entwicklung von COVID-19 nachbeobachtet.

Die Population für die primäre Wirksamkeitsanalyse (bezeichnet als Per-Protokoll-Set bzw. PPS)umfasste 28 207 Probanden, die entweder Spikevax (Original) (n = 14 134) oder Placebo (n = 14 073)erhielten und einen negativen SARS-CoV-2-Ausgangsstatus aufwiesen. Die PPS-Studienpopulationumfasste 47,4 % Frauen und 52,6 % Männer; 79,5 % waren Weiße, 9,7 % Afroamerikaner, 4,6 %

Asiaten und 6,2 % Sonstige. 19,7 % der Teilnehmer identifizierten sich als hispanischer oderlateinamerikanischer Abstammung. Das mediane Alter der Probanden betrug 53 Jahre (Spanne 18-94).

Für den Einschluss in die PPS-Studienpopulation war ein Zeitfenster von -7 bis +14 Tagen für die

Verabreichung der zweiten Dosis (für Tag 29 geplant) zulässig. 98 % der Impfstoffempfängererhielten die zweite Dosis 25 Tage bis 35 Tage nach Dosis 1 (was -3 bis +7 Tage um das 28-tägige

Intervall entspricht).

COVID-19-Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (Reverse

Transcriptase Polymerase Chain Reaction, RT PCR) und durch ein klinisches Entscheidungsgremiumbestätigt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs insgesamt und nach den wichtigsten Hauptaltersgruppen istin Tabelle 5 dargestellt.

Tabelle 5: Analyse der Impfstoffwirksamkeit: bestätigtes COVID-19# unabhängig vom

Schweregrad ab 14 Tage nach der 2. Dosis - PPS

Spikevax (Original) Placebo

Alters- Inzidenzrate Pro- Inzidenzrate %gruppe Pro- COVID-19von COVID-19 pro ban- COVID-19von COVID-19 Impfstoff-(Jahre) banden -Fälle 1 000 Personen- den -Fälle pro Wirksam-

N n jahre N n 1 000 Personen keit (95%-

- jahre KI)*

Insgesamt 94,1(≥ 18) 14 134 11 3,328 14 073 185 56,510 (89,3;96,8)**18 bis 95,6< 65 10 551 7 2,875 10 521 156 64,625 (90,6; 97,9)≥ 65 3 583 4 4,595 3 552 29 33,728 86,4(61,4; 95,2)≥ 65 bis 82,4 %< 75 2 953 4 5,586 2 864 22 31,744 (48,9; 93,9)≥ 75 630 0 0 688 7 41,968 100 %(NE; 100)# COVID-19: Für ein symptomatisches COVID-19 müssen ein positives RT-PCR-Ergebnis und mindestens2 systemische Symptome oder 1 respiratorisches Symptom vorliegen. Fälle, deren Beginn 14 Tage nach der2. Dosis lag, wurden einbezogen.

* Impfstoffwirksamkeit und 95%-Konfidenzintervall (KI) aus dem stratifizierten Cox-Regressionsmodell.

** KI nicht multiplizitätsbereinigt. Multiplizitätsbereinigte statistische Auswertungen erfolgten in einer aufweniger COVID-19-Fällen basierenden und hier nicht berichteten Zwischenanalyse.

Von allen im PPS enthaltenen Probanden wurde aus der Impfstoffgruppe kein Fall von schwerem

COVID-19 berichtet im Vergleich zu 30 von 185 (16 %) berichteten Fällen aus der Placebogruppe.

Von den 30 Teilnehmern mit einer schweren Erkrankung wurden neun stationär aufgenommen, zweidavon auf die Intensivstation. Der Großteil der verbleibenden schweren Fälle erfüllte nur das

Sauerstoffsättigungs(SpO2)-Kriterium für eine schwere Erkrankung (≤ 93 % bei Raumluft).

Die Wirksamkeit von Spikevax (Original) in Bezug auf die Vermeidung von COVID-19 betrugungeachtet einer früheren SARS-CoV-2-Infektion (nachgewiesen mittels Baseline-Serologie und

Untersuchung einer Nasopharyngealabstrich-Probe) ab 14 Tage nach Dosis 2 93,6 % (95%-KI: 88,6;96,5).

Außerdem zeigten Untergruppen-Analysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche

Wirksamkeitspunktschätzer für verschiedene Geschlechter, ethnische Zugehörigkeiten und Teilnehmermit medizinischen Komorbiditäten, die im Zusammenhang mit einem hohen Risiko für schweres

COVID-19 standen.

Immunogenität bei Erwachsenen - nach der Auffrischungsimpfung (0,25 ml, 50 Mikrogramm)

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität einer Auffrischungsimpfung mit Spikevax(Original) wurden in einer randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase 2-

Studie zur Dosisbestätigung mit Teilnehmern ab 18 Jahren (NCT04405076) beurteilt. In dieser Studieerhielten 198 Teilnehmer zwei Dosen Spikevax (Original) (0,5 ml, 100 Mikrogramm mit einem

Abstand von 1 Monat) im Rahmen der Grundimmunisierung. In einem unverblindeten Teil erhielten149 dieser Teilnehmer (Per-Protokoll-Set) eine einzelne Auffrischungsimpfung (0,25 ml,50 Mikrogramm) mindestens 6 Monate nach Erhalt der zweiten Impfung im Rahmen der

Grundimmunisierung. Eine einzelne Auffrischungsimpfung (0,25 ml, 50 Mikrogramm) führtenachweislich zu einem 12,99-fachen Anstieg (95%-KI: 11,04; 15,29) des geometrischen Mittelwerts(geometric mean fold rise, GMFR) der neutralisierenden Antikörper-Titer 28 Tage nach der

Auffrischungsimpfung im Vergleich zu dem vor der Auffrischungsimpfung. 28 Tage nach der

Auffrischungsimpfung lag der GMFR der neutralisierenden Antikörper bei 1,53 (95%-KI: 1,32; 1,77)im Vergleich zu dem 28 Tage nach der 2. Impfung (Grundimmunisierung).

Immunogenität einer Auffrischungsimpfung nach Grundimmunisierung mit einem anderenzugelassenen COVID-19-Impfstoff bei Erwachsenen

Die Sicherheit und Immunogenität einer heterologen Auffrischungsimpfung mit Spikevax (Original)wurden in einer von Prüfärzten initiierten Studie mit 154 Teilnehmern untersucht. Der

Mindestzeitabstand zwischen der Grundimmunisierung mit einem vektorbasierten oder RNA-basierten

COVID-19-Impfstoff und der Auffrischungsimpfung mit Spikevax (Original) betrug 12 Wochen(Spannbreite: 12 Wochen bis zu 20,9 Wochen). Für die Auffrischungsimpfung wurde in dieser Studieeine Dosis von 100 Mikrogramm verwendet. Die Titer neutralisierender Antikörper wurden an Tag 1vor der Verabreichung und an Tag 15 und Tag 29 nach Verabreichung der Auffrischungsimpfunganhand eines Pseudovirus-Neutralisationsassays bestimmt. Eine Booster-Antwort wurde unabhängigvon der Grundimmunisierung nachgewiesen.

Es sind nur Kurzzeit-Daten zur Immunogenität verfügbar; zum Langzeitschutz und zumimmunologischen Gedächtnis liegen derzeit keine Erkenntnisse vor.

Sicherheit und Immunogenität von sieben COVID-19-Impfstoffen als dritte Dosis(Auffrischungsimpfung) im Vereinigten Königreich (UK)

COV-BOOST war eine multizentrische, randomisierte, von Prüfärzten initiierte Studie der Phase 2 zur

Auffrischungsimpfung (dritte Dosis) gegen COVID-19 mit einer Untergruppe zur eingehenden

Untersuchung der Immunologie. Die Teilnehmer waren Erwachsene ab 30 Jahren in guter körperlicher

Verfassung (leichte bis mittelschwere, gut kontrollierte Begleiterkrankungen waren zulässig), die zwei

Dosen des Impfstoffes von Pfizer-BioNTech oder von Oxford-AstraZeneca erhalten hatten (erste

Dosis im Dezember 2020, Januar 2021 oder Februar 2021) und deren zweite Dosis zum Zeitpunkt der

Aufnahme in die Studie mindestens 84 Tage zurücklag. Spikevax (Original) verstärkte unabhängig vonder Grundimmunisierung die Antikörper- und Neutralisationsreaktion und erwies sich als gutverträglich. Für die Auffrischungsimpfung wurde in dieser Studie eine Dosis von 100 Mikrogrammverwendet. Die Titer neutralisierender Antikörper wurden an Tag 28 nach Verabreichung der

Auffrischungsimpfung anhand eines Pseudovirus-Neutralisationsassays bestimmt.

Klinische Wirksamkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahren

Die Studie bei Jugendlichen war eine randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindeteklinische Studie der Phase 2/3 (NCT0469151) zur Beurteilung der Sicherheit, Reaktogenität und

Wirksamkeit von Spikevax (Original) bei Jugendlichen zwischen 12 Jahren und 17 Jahren. Personenmit einer anamnestisch bekannten SARS-CoV-2-Infektion wurden von der Studie ausgeschlossen.

Insgesamt wurden 3 732 Teilnehmer im Verhältnis 2:1 randomisiert, um im Abstand von 1 Monatentweder 2 Dosen Spikevax (Original) oder Kochsalzlösung (Placebo) zu erhalten.

Eine sekundäre Wirksamkeitsanalyse wurde im Per-Protokoll-Set mit 3 181 Teilnehmerndurchgeführt, die entweder 2 Dosen Spikevax (Original) (n = 2 139) oder Placebo (n = 1 042) erhieltenund einen negativen SARS-CoV-2-Ausgangsimmunstatus aufwiesen. Es bestanden keinenennenswerten Unterschiede hinsichtlich Demographie oder Vorerkrankungen zwischen den

Teilnehmern, die Spikevax (Original) erhielten, und denjenigen, die Placebo erhielten.

COVID-19 wurde definiert als symptomatisches COVID-19, das ein positives RT-PCR-Ergebnis undmindestens 2 systemische Symptome oder 1 respiratorisches Symptom erforderte. Erfasst wurden

Fälle, die ab Tag 14 nach der zweiten Dosis auftraten.

Es traten keine symptomatischen COVID-19-Fälle in der Spikevax-(Original)-Gruppe und4 symptomatische COVID-19-Fälle in der Placebogruppe auf.

Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahren - nach Grundimmunisierungmit Spikevax

Eine Nicht-Unterlegenheitsanalyse zur Beurteilung der 50%-Neutralisierungstiter und derserologischen Ansprechraten hinsichtlich SARS-CoV-2 28 Tage nach der zweiten Dosis wurde ineinem Per-Protokoll-Immunogenitäts-Set der Studie bei Jugendlichen zwischen 12 Jahren und17 Jahren (n = 340) und der Studie bei Erwachsenen bei Teilnehmern zwischen 18 Jahren und25 Jahren (n = 296) durchgeführt. Bei den Probanden lag zu Studienbeginn kein immunologischeroder virologischer Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vor. Das geometrische

Mittelwertsverhältnis (GMR) der neutralisierenden Antikörpertiter bei Jugendlichen zwischen12 Jahren und 17 Jahren im Vergleich zu 18- bis 25-Jährigen betrug 1,08 (95%-KI: 0,94; 1,24) Der

Unterschied der serologischen Ansprechraten betrug 0,2 % (95%-KI: -1,8; 2,4). Die Nicht-

Unterlegenheitskriterien (untere Grenze des 95%-KI des GMR > 0,67 und untere Grenze des 95%-KIdes Unterschieds der serologischen Ansprechrate > -10 %) wurden erfüllt.

Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahren - nach Auffrischungsimpfung(Booster) mit Spikevax (Original)

Das primäre Immunogenitätsziel der Booster-Phase dieser Studie bestand darin, bei Teilnehmern im

Alter von 12 Jahren bis einschließlich 17 Jahren Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der

Auffrischungsdosis zu ziehen, indem die Immunantwort nach der Auffrischungsdosis (Tag 29) mit der

Immunantwort verglichen wurde, die nach der zweiten Dosis der Grundimmunisierung (Tag 57) beijungen Erwachsenen (18 Jahre bis 25 Jahre) in der Erwachsenenstudie erzielt wurde. Die Wirksamkeitder 50-Mikrogramm-Spikevax-Auffrischungsdosis wurde abgeleitet, wenn die Immunantworten nachder Auffrischungsdosis (geometrische mittlere nAb-Konzentration [GMC] und Seroresponse-Rate[SRR]) die vorgegebenen Nicht-Unterlegenheitskriterien (sowohl für GMC als auch für SRR) im

Vergleich zu den nach Abschluss der 100-Mikrogramm-Spikevax-Grundimmunisierung gemessenen

Werten bei einer Untergruppe junger Erwachsener (18 Jahre bis 25 Jahre) in der zulassungsrelevanten

Wirksamkeitsstudie für Erwachsene erfüllen.

In einer unverblindeten Phase dieser Studie erhielten Teilnehmer im Alter von 12 Jahren bis 17 Jahreneine einzelne Auffrischungsimpfung mindestens 5 Monate nach Erhalt der zweiten Impfung im

Rahmen der Grundimmunisierung (zwei Dosen im Abstand von einem Monat). Die Population derprimären Immunogenitätsanalyse schloss 257 Teilnehmer an dieser Studie, die eine

Auffrischungsdosis erhielten, und eine zufällige Untergruppe von 295 Teilnehmern der Studie fürjunge Erwachsene (im Alter von ≥ 18 bis ≤ 25 Jahren) ein, die zuvor eine Grundimmunisierungsseriemit 2 Dosen Spikevax im Abstand von einem Monat erhielten. Beide Gruppen der Teilnehmer, die indie Analysepopulation aufgenommen wurden, hatten vor der ersten Dosis der Grundimmunisierungbzw. vor der Auffrischungsdosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine SARS-

CoV-2-Infektion.

Das GMR der GMC nach der Auffrischungsdosis für Jugendliche an Tag 29 im Vergleich zu jungen

Erwachsenen an Tag 57: Das GMR war 5,1 (95%-KI: 4,5; 5,8) und erfüllte damit die Kriterien der

Nicht-Unterlegenheit (d. h. untere Grenze des 95%-KI > 0,667 (1/1,5); Punktschätzung ≥ 0,8); die

SRR-Differenz betrug 0,7 % (95%-KI: -0,8; 2,4) und erfüllte damit das Kriterium der Nicht-

Unterlegenheit (untere Grenze des 95%-KI der SRR-Differenz > -10 %).

Bei den 257 Teilnehmern betrug die nAb-GMC vor der Auffrischung (Auffrischungsdosis Tag 1)400,4 (95%-KI: 370,0; 433,4); Tag 29 nach der Auffrischungsdosis war das GMC 7 172,0 (95%-KI:6 610,4; 7 781,4). An Tag 29 nach der Auffrischungsdosis stieg der GMC-Wert im Vergleich zum

GMC-Wert vor der Auffrischungsdosis um das 18-fache, was die Wirksamkeit der Auffrischungsdosisbei Jugendlichen belegt. Die SRR betrug 100 (95%-KI: 98,6; 100,0).

Die vordefinierten Erfolgskriterien für das primäre Immunogenitätsziel wurden erfüllt, sodass aus der

Erwachsenenstudie auf die Wirksamkeit des Impfstoffs geschlossen werden kann.

Klinische Wirksamkeit bei Kindern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren

Die pädiatrische Studie war eine randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete, in den

Vereinigten Staaten und Kanada durchgeführte klinische Studie der Phase 2/3 zur Beurteilung der

Sicherheit, Reaktogenität und Wirksamkeit von Spikevax (Original) bei Kindern im Alter von 6 Jahrenbis einschließlich 11 Jahren (NCT04796896). Kinder mit einer anamnestisch bekannten

SARS-CoV-2-Infektion wurden von der Studie ausgeschlossen. Insgesamt wurden 4 016 Teilnehmerim Verhältnis 3:1 randomisiert und erhielten entweder 2 Dosen Spikevax (Original) oder

Kochsalzlösung (Placebo) im Abstand von 1 Monat.

Eine sekundäre Wirksamkeitsanalyse zur Beurteilung bestätigter COVID-19-Fälle, die bis zum

Stichtag am 10. November 2021 aufgetreten waren, wurde im Per-Protokoll-Set mit3 497 Teilnehmern durchgeführt, die zwei Dosen (0,25 ml in Monat 0 und 1) Spikevax (Original)(n = 2 644) oder Placebo (n = 853) erhielten und einen negativen SARS-CoV-2-Ausgangsimmunstatusaufwiesen. Hinsichtlich der demographischen Daten bestanden keine nennenswerten Unterschiedezwischen den Teilnehmern, die Spikevax (Original) erhielten, und denjenigen, die Placebo erhielten.

COVID-19 wurde definiert als symptomatisches COVID-19, das ein positives RT-PCR-Ergebnis undmindestens 2 systemische Symptome oder 1 respiratorisches Symptom erforderte. Erfasst wurden

Fälle, die ab Tag 14 nach der zweiten Dosis auftraten.

Es traten drei COVID-19-Fälle (0,1 %) in der Spikevax (Original)-Gruppe und vier COVID-19-Fälle(0,5 %) in der Placebo-Gruppe auf.

Immunogenität bei Kindern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren

Bei einer Untergruppe von Kindern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren (n = 319) in der pädiatrischen

Studie und bei Teilnehmern im Alter von 18 Jahren bis 25 Jahren (n = 295) in der Erwachsenenstudiewurde eine Analyse zur Beurteilung der 50%-Neutralisierungstiter und der serologischen

Ansprechraten hinsichtlich SARS-CoV-2 28 Tage nach der zweiten Dosis durchgeführt. Bei den

Teilnehmern lag zu Studienbeginn kein immunologischer oder virologischer Nachweis einervorherigen SARS-CoV-2-Infektion vor. Das GMR der neutralisierenden Antikörpertiter bei Kindernim Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren im Vergleich zu den 18- bis 25-Jährigen betrug 1,239 (95%-KI:(1,072; 1,432). Der Unterschied der serologischen Ansprechraten betrug 0,1 % (95%-KI: -1,9; 2,1).

Die Nicht-Unterlegenheitskriterien (untere Grenze des 95%-KI des GMR > 0,67 und untere Grenzedes 95%-KI des Unterschieds der serologischen Ansprechrate > -10 %) wurden erfüllt.

Immunogenität bei Kindern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren - nach Auffrischungsimpfung(Booster) mit Spikevax (Original)

Das primäre Immunogenitätsziel der Booster-Phase dieser Studie bestand darin, bei Teilnehmern im

Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der Auffrischungsdosis zu ziehen,indem die Immunreaktion nach der Auffrischungsdosis (Tag 29) mit der Immunreaktion verglichenwurde, die nach der zweiten Dosis der Grundimmunisierung (Tag 57) bei jungen Erwachsenen(18 Jahre bis 25 Jahre) in der entsprechenden Studie erzielt wurde (in der eine Wirksamkeit von 93 %nachgewiesen werden konnte). Die Wirksamkeit der 25-Mikrogramm-Spikevax-Auffrischungsdosiswurde abgeleitet, wenn die Immunreaktionen nach der Auffrischungsdosis (geometrische mittlere

Konzentration [GMC] der neutralisierenden Antikörper [nAb] und Seroresponse-Rate [SRR]) dievorgegebenen Nicht-Unterlegenheits-Kriterien (sowohl für GMC als auch für SRR) im Vergleich zuden Werten, die nach Abschluss der 100-Mikrogramm-Spikevax-Grundimmunisierung bei einer

Untergruppe junger Erwachsener (18 bis 25 Jahre) in der zulassungsrelevanten Wirksamkeitsstudie für

Erwachsene gemessen wurden, erfüllen.

In einer unverblindeten Phase dieser Studie erhielten Kinder im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren eineeinzelne Auffrischungsimpfung mindestens 6 Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung (zwei

Dosen im Abstand von einem Monat). Die Population der primären Immunogenitätsanalyse schloss95 Teilnehmer mit Auffrischungsdosen bei den 6- bis 11-Jährigen und eine zufällige Untergruppe von295 Teilnehmern aus der Studie mit jungen Erwachsenen, die zwei Dosen Spikevax im Abstand voneinem Monat erhielten, ein. Beide Gruppen der Teilnehmer, die in die Analysepopulationaufgenommen wurden, hatten vor der ersten Dosis der Grundimmunisierung bzw. vor der

Auffrischungsdosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine SARS-CoV-2-Infektion.

Bei den 95 Teilnehmern betrug die GMC an Tag 29 nach der Auffrischungsdosis 5 847,5 (95%-KI:(4 999,6; 6 839,1). Die SRR betrug 100 (95%-KI: 95,9, 100,0). Untersucht wurden die Serum-nAb-

Konzentrationen von Kindern im Alter von 6 Jahren bis 11 Jahren im Per-Protokoll-Immunogenitäts-

Set mit negativem SARS-CoV-2-Status vor der Auffrischung und der Vergleich mit denen von jungen

Erwachsenen (18 Jahre bis 25 Jahre). Das GMR der GMC an Tag 29 nach der Auffrischungsdosis im

Vergleich zur GMC bei jungen Erwachsenen an Tag 57 betrug 4,2 (95%-KI: 3,5; 5,0) und erfülltedamit das Kriterium der Nicht-Unterlegenheit (d. h. untere Grenze des 95%-KI > 0,667); die SRR-

Differenz betrug 0,7 % (95%-KI: -3,5; 2,4) und erfüllte damit das Kriterium der Nicht-Unterlegenheit(untere Grenze der 95 % SRR-Differenz > -10 %).

Die vordefinierten Erfolgskriterien für das primäre Immunogenitätsziel wurden erfüllt, sodass auf die

Wirksamkeit der Auffrischungsimpfung geschlossen werden kann. Die rege Immunantwort, dieinnerhalb von 4 Wochen nach der Auffrischungsimpfung zu beobachten war, ist ein Nachweis für diesolide Vorbereitung des Immunsystems, die durch die Spikevax-Grundimmunisierung hervorgerufenwurde.

Klinische Wirksamkeit bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren

Eine Phase 2/3-Studie wurde durchgeführt, um die Sicherheit, Verträglichkeit, Reaktogenität und

Wirksamkeit von Spikevax bei gesunden Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren zuuntersuchen. An der Studie nahmen Kinder in drei Altersgruppen teil: 6 Jahre bis 11 Jahre, 2 Jahre bis5 Jahre und 6 Monate bis 23 Monate.

Eine deskriptive Wirksamkeitsanalyse, bei der bestätigte COVID-19-Fälle ausgewertet wurden, die biszum Stichtag 21. Februar 2022 aufgetreten waren, wurde bei 5 476 Teilnehmern im Alter von6 Monaten bis 5 Jahren durchgeführt, die zwei Dosen (in Monat 0 und 1) Spikevax (n = 4 105) oder

Placebo (n = 1 371) erhalten hatten und einen negativen SARS-CoV-2-Ausgangsstatus aufwiesen (als

Wirksamkeits-Per-Protokoll-Set bezeichnet). Zwischen den Teilnehmern, die Spikevax erhielten, unddenen, die Placebo erhielten, gab es keine nennenswerten demographischen Unterschiede.

Die mediane Dauer der Nachbeobachtung der Wirksamkeit nach Dosis 2 betrug 71 Tage für

Teilnehmer im Alter von 2 Jahren bis 5 Jahren und 68 Tage für Teilnehmer im Alter von 6 Monatenbis 23 Monaten.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde in dieser Studie während des Zeitraums erfasst, in dem die

Variante B.1.1.529 (Omicron) die vorherrschende Variante im Umlauf war.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs (VE) in Teil 2 der Studie beim Wirksamkeits-Per-Protokoll-Set für

COVID-19-Fälle, die 14 Tage oder mehr nach der zweiten Dosis auftraten, unter Verwendung der'COVID-19-P301-Falldefinition“ (d. h. der in der zulassungsrelevanten Wirksamkeitsstudie für

Erwachsene verwendeten Definition), betrug 46,4 % (95%-KI: 19,8; 63,8) für Kinder im Alter von2 Jahren bis 5 Jahren und 31,5 % (95%-KI: -27,7; 62,0) für Kinder im Alter von 6 Monaten bis23 Monaten.

Immunogenität bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren

Bei Kindern im Alter von 2 Jahren bis 5 Jahren ergab der Vergleich der nAb-Antworten an Tag 57 indiesem Teil-2-per-Protokoll-Immunogenitäts-Set (n = 264; 25 Mikrogramm) mit denen junger

Erwachsener (n = 295; 100 Mikrogramm) ein GMR von 1,014 (95%-KI: 0,881; 1,167), was die

Erfolgskriterien für Nicht-Unterlegenheit erfüllt (d. h. untere Grenze des 95%-KI für GMR ≥ 0,67;

Punktschätzung ≥ 0,8). Der GMFR von Studienbeginn bis Tag 57 betrug bei diesen Kindern 183,3(95%-KI: 164,03; 204,91). Der Unterschied in den Seroresponse-Raten (SRR) zwischen den Kindernund den jungen Erwachsenen betrug -0,4 % (95%-KI: -2,7 %; 1,5 %) und erfüllte damit ebenfalls die

Erfolgskriterien der Nicht-Unterlegenheit (untere Grenze des 95%-KI der SRR-Differenz > 10 %).

Bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ergab der Vergleich dernAb-Antworten an Tag 57 in diesem Teil-2-per-Protokoll-Immunogenitäts-Set (n = 230;25 Mikrogramm) mit denen junger Erwachsener (n = 295; 100 Mikrogramm) ein GMR von 1,280(95%-KI: 1,115; 1,470), was die Erfolgskriterien für Nicht-Unterlegenheit erfüllt (d. h. untere Grenzedes 95%-KI für GMR ≥ 0,67; Punktschätzung ≥ 0,8). Der Unterschied in den SRR-Raten zwischenden Säuglingen/Kleinkindern und den jungen Erwachsenen betrug 0,7 % (95%-KI: -1,0 %; 2,5 %) underfüllte damit ebenfalls das Erfolgskriterium für die Nicht-Unterlegenheit (untere Grenze des 95%-KIfür die Differenz der Seroresponse-Raten > 10 %).

Dementsprechend wurden die vordefinierten Erfolgskriterien für das primäre Immunogenitätsziel fürbeide Altersgruppen erfüllt, sodass auf eine Wirksamkeit von 25 Mikrogramm sowohl bei Kindern im

Alter von 2 Jahren bis 5 Jahren als auch bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 6 Monaten bis23 Monaten geschlossen werden kann (Tabellen 6 und 7).

Tabelle 6: Zusammenfassung des geometrischen mittleren Konzentrationsverhältnisses und der

Seroresponse-Rate - Vergleich von Personen im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten mit

Teilnehmern im Alter von 18 Jahren bis 25 Jahren - Per-Protokoll-Immunogenitäts-Set6 Monate bis 18 Jahre bis 6 Monate bis 23 Monate/23 Monate 25 Jahre 18 Jahre bis 25 Jahren = 230 n = 291

Assay Zeit- GMC GMC GMC- Nicht-punkt (95%-KI)* (95%-KI)* Verhältnis Unterlegen-(95%-KI)a heitszielerreicht(J/N)b1 780,7 1 390,8 1,3(1 606,4; 1 973,8) (1 269,1; 1 524,2) (1,1; 1,5)

SARS-CoV-2 28 Tage

Neutralisations- nach Jtest c Dosis 2

Differenz in

Seroresponse Seroresponse der% % Seroresponse(95%- (95%- -Rate in %

KI)d KI)d (95%-KI)e100 99,3 0,7(98,4; 100) (97,5; 99,9) (-1,0; 2,5)

GMC = Geometrischer Mittelwert der Konzentrationn = Anzahl der Teilnehmer ohne fehlende Daten zu Studienbeginn und an Tag 57

* Antikörperwerte, die als unter der unteren Bestimmungsgrenze (LLOQ) angegeben wurden, werden durch0,5 x LLOQ ersetzt. Werte, die über der oberen Bestimmungsgrenze (ULOQ) liegen, werden durch die ULOQersetzt, wenn die tatsächlichen Werte nicht verfügbar sind.a Die log-transformierten Antikörperspiegel werden mit Hilfe eines ANCOVA-Modells (Analyse der

Kovarianz) mit der Gruppenvariable (Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren und junge Erwachsene)als festem Effekt analysiert. Die resultierenden LS-Mittelwerte, die Differenzen der LS-Mittelwerte und die95%-KI werden für die Darstellung in die ursprüngliche Skala zurücktransformiert.b Nicht-Unterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95%-KI für das GMC-

Verhältnis größer als 0,67 ist, mit einer Punktschätzung von > 0,8, und die untere Grenze des zweiseitigen95%-KI für den Unterschied in der Seroresponse-Rate größer als -10 % ist, mit einer Punktschätzung von> -5 %.c Die endgültigen geometrischen mittleren Antikörperkonzentrationen (GMC) in AU/ml wurden mit dem

SARS-CoV-2-Mikroneutralisationstest bestimmt.d Seroresponse aufgrund einer Impfung, die spezifisch für die SARS-CoV-2 RVP-neutralisierende

Antikörperkonzentration bei einem Probanden ist, wird im Protokoll definiert als eine Veränderung von unterder LLOQ auf das Vierfache der LLOQ oder darüber, oder ein mindestens vierfacher Anstieg, wenn der

Ausgangswert der LLOQ entspricht oder darüber liegt. Der 95%-KI für die Seroresponse wird nach der

Clopper-Pearson-Methode berechnet.e Der Unterschied in der Seroresponse-Rate (95%-KI) wurde anhand der Konfidenzgrenzen von Miettinen-

Nurminen (Score) berechnet.

Tabelle 7: Zusammenfassung des geometrischen mittleren Konzentrationsverhältnisses und der

Seroresponse-Rate - Vergleich von Personen im Alter von 2 Jahren bis 5 Jahren mit

Teilnehmern im Alter von 18 Jahren bis 25 Jahren - Per-Protokoll-Immunogenitäts-Set2 Jahre bis 18 Jahre bis 2 Jahre bis 5 Jahre/5 Jahre 25 Jahre 18 Jahre bis 25 Jahren = 264 n = 291

Assay Zeit- GMC GMC GMC- Nichtunter-punkt (95%- (95%- Verhältnis legenheitsziel

KI)* KI)* (95%-KI)a erreicht(J/N)b1 410,0 1 390,8 1,0(1 273,8; 1 560,8) (1 262,5; 1 532,1) (0,9; 1,2)

SARS-CoV-2 28 Tage Differenz in

Neutralisations- nach Seroresponse Seroresponse der Jtestc Dosis 2 % % Seroresponse(95%- (95%- -Rate in %e

KI)d KI)d (95%-KI)98,9 99,3 -0,4(96,7; 99,8) (97,5; 99,9) (-2,7; 1,5)

GMC = Geometrischer Mittelwert der Konzentrationn = Anzahl der Teilnehmer ohne fehlende Daten zu Studienbeginn und an Tag 57

* Antikörperwerte, die als unter der unteren Bestimmungsgrenze (LLOQ) angegeben wurden, werden durch0,5 x LLOQ ersetzt. Werte, die über der oberen Bestimmungsgrenze (ULOQ) liegen, werden durch die ULOQersetzt, wenn die tatsächlichen Werte nicht verfügbar sind.a Die log-transformierten Antikörperspiegel werden mit Hilfe eines ANCOVA-Modells (Analyse der

Kovarianz) mit der Gruppenvariable (Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren und junge Erwachsene)als festem Effekt analysiert. Die resultierenden LS-Mittelwerte, die Differenzen der LS-Mittelwerte und die95%-KI werden für die Darstellung in die ursprüngliche Skala zurücktransformiert.b Nicht-Unterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95%-KI für das GMC-Verhältnisgrößer als 0,67 ist, mit einer Punktschätzung von > 0,8, und die untere Grenze des zweiseitigen 95%-KI für den

Unterschied in der Seroresponse-Rate größer als -10 % ist, mit einer Punktschätzung von > -5 %.c Die endgültigen geometrischen mittleren Antikörperkonzentrationen (GMC) in AU/ml wurden mit Hilfe des

SARS-CoV-2-Mikroneutralisationstests bestimmt.d Seroresponse aufgrund einer Impfung, die spezifisch für die SARS-CoV-2 RVP-neutralisierende

Antikörperkonzentration bei einem Probanden ist, wird im Protokoll definiert als eine Veränderung von unterder LLOQ auf das Vierfache oder mehr der LLOQ oder ein mindestens vierfacher Anstieg, wenn der

Ausgangswert der LLOQ entspricht oder darüber liegt. Der 95%-KI für die Seroresponse wird nach der

Clopper-Pearson-Methode berechnet.e Der Unterschied in der Seroresponse-Rate (95%-KI) wurde anhand der Konfidenzgrenzen von Miettinen-

Nurminen (Score) berechnet.

Verfügbare Daten bei Kindern im Alter von 12 Wochen bis 6 Monaten

Die Sicherheit und Immunogenität von Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1 wurde in

Studie P206 bei Kindern im Alter von 12 Wochen bis 6 Monaten untersucht. Im Dosisfindungs-

Abschnitt der Studie wurden zwei Dosisstufen (5 µg und 10 µg), jeweils als Zwei-Dosen-Schema, im

Allgemeinen gut vertragen, führten jedoch nicht zu einer substanziellen Immunreaktion.

Immunogenität bei Personen, denen ein solides Organ transplantiert wurde

Die Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von Spikevax (Original) wurden in einerzweiteiligen offenen Phase-3b-Studie bei erwachsenen Empfängern eines soliden Organtransplantats(SOT; Nieren- und Lebertransplantate) untersucht (mRNA-1273-P304). Verabreicht wurde eine Dosisvon 100 Mikrogramm (0,5 ml), was der zugelassenen Dosis zum Zeitpunkt der Studiendurchführungentspricht.

In Teil A erhielten 128 SOT-Empfänger eine dritte Dosis Spikevax (Original). In Teil B erhielten159 SOT-Empfänger eine Auffrischungsimpfung mindestens 4 Monate nach der zuletzt verabreichten

Dosis (vierte Dosis bei mRNA-Impfstoffen bzw. dritte Dosis bei Nicht-mRNA-Impfstoffen).

Die Messung der Immunogenität erfolgte in dieser Studie anhand der neutralisierenden Antikörpergegen Pseudovirus, welches den ursprünglichen SARS-CoV-2-Stamm D614G exprimierte, zufolgenden Zeitpunkten: 1 Monat nach Dosis 2, Dosis 3, Auffrischungsdosis und bis zu 12 Monate nachder letzten Dosis in Teil A und bis zu 6 Monate nach der Auffrischungsdosis in Teil B.

Drei Dosen Spikevax (Original) induzierten erhöhte Titer neutralisierender Antikörper im Vergleich zuvor Dosis 1 und nach Dosis 2. Der Anteil der SOT-Probanden, die eine Serumantwort zeigten, war beidenen, die drei Dosen erhielten, höher als bei denen, die zwei Dosen erhielten. Die Titerneutralisierender Antikörper bei den Leber-SOT-Probanden, die drei Dosen erhielten, war vergleichbarmit dem Ansprechen nach Dosis 2 bei den immunkompetenten, zu Studienbeginn

SARS-CoV-2-negativen, erwachsenen Probanden. Das Ansprechen in Bezug auf neutralisierende

Antikörper war nach der dritten Dosis bei den Nieren-SOT-Probanden weiterhin numerisch geringerals bei den Leber-SOT-Probanden. Die neutralisierenden Antikörper, die einen Monat nach Dosis 3gemessen wurden, hatten nach 6 Monaten weiter Bestand; die Antikörpertiter blieben hierbei 26-malhöher als zu Studienbeginn und die Serumantwortrate betrug 67 %.

Eine vierte (Auffrischungs-)Dosis Spikevax (Original) verstärkte das Ansprechen im Vergleich zunach Dosis 3 in Bezug auf neutralisierende Antikörper bei den SOT-Probanden, unabhängig davon,welche Impfstoffe sie vorher erhalten hatten [mRNA-1273 (Moderna), BNT162b2 oder jeglichemRNA-Impfstoffkombination]; allerdings zeigten die Nieren-SOT-Probanden numerisch geringeres

Ansprechen in Bezug auf neutralisierende Antikörper als die Leber-SOT-Probanden.

Ältere Personen

Spikevax (Original) wurde bei Personen ab 6 Monaten, darunter 3 768 Probanden im Alter ab65 Jahren, untersucht. Die Wirksamkeit von Spikevax (Original) bei älteren Probanden (≥ 65 Jahre)war mit der Wirksamkeit bei jüngeren erwachsenen Probanden (18-64 Jahre) konsistent.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittelagentur hat für Spikevax (Original) eine Zurückstellung von der

Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen

Altersklassen zur Prävention von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe sowie zur

Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahrenfür den Menschen erkennen.

Allgemeine Toxizität

Es wurden allgemeine Toxizitätsstudien an Ratten durchgeführt (intramuskulär verabreicht bis zu4 Dosen, die beim Menschen angewandte Dosis übertreffend, einmal alle zwei Wochen). Es wurdenvorübergehende und reversible Ödeme und Erytheme an der Injektionsstelle sowie vorübergehendeund reversible Veränderungen bei den Labortests beobachtet (unter anderem ein Anstieg der

Eosinophilen, der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit und des Fibrinogens). Die Ergebnissedeuten darauf hin, dass das Toxizitätspotential für den Menschen gering ist.

Genotoxizität/Kanzerogenität

Es erfolgten In-vitro und In-vivo-Genotoxizitätsstudien mit den neuartigen SM-102-Lipidbestandteilendes Impfstoffs. Die Ergebnisse legen nahe, dass das Genotoxizitätspotenzial für den Menschen sehrgering ist. Es wurden keine Kanzerogenitätsstudien durchgeführt.

Reproduktionstoxizität

In einer Studie zur Entwicklungstoxizität wurden weiblichen Ratten intramuskulär zu vier Zeitpunkten0,2 ml einer Impfstoff-Formulierung verabreicht, die die gleiche Menge an mRNA (100 Mikrogramm)und anderen Bestandteilen enthielt, die in einer Einzeldosis Spikevax (Original) für den Menschenenthalten ist: 28 und 14 Tage vor der Paarung sowie an den Gestationstagen 1 und 13. Bei den

Muttertieren traten in dem vor der Paarung beginnenden und bis zum Ende der Studie an

Laktationstag 21 reichenden Zeitraum Antikörperantworten (SARS-CoV 2-Antikörper) auf; diesezeigten sich auch bei den Föten und den Nachkommen. Es traten keine impfstoffbedingten

Nebenwirkungen in Bezug auf die Fertilität der Weibchen, die Trächtigkeit, die embryonale oderfötale Entwicklung, die Entwicklung der Nachkommenschaft oder die postnatale Entwicklung auf.

Zum Übergang des Spikevax-(Original)-Impfstoffs in die Plazenta oder die Ausscheidung in die

Muttermilch liegen keine Daten vor.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

SM-102 (Heptadecan-9-yl-8-((2-hydroxyethyl)-(6-oxo-6-(undecyloxy)-hexyl)-amino)-octanoat)

Cholesterin1,2-Distearoyl-sn-glycero-3-phosphocholin (DSPC)1,2-Dimyristoyl-rac-glycero-3-methoxypolyethylenglykol-2000 (DMG-PEG2000)

Trometamol

Trometamolhydrochlorid

Essigsäure

Natriumacetat-Trihydrat

Saccharose

Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder verdünnt werden.

6.3 Haltbarkeit

Ungeöffnete Mehrdosen-Durchstechflasche (Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Injektionsdispersion)9 Monate bei -50 ºC bis -15 ºC.

Innerhalb dieses Zeitraums von 9 Monaten kann die ungeöffnete Impfstoff-Durchstechflasche nach der

Entnahme aus dem Gefrierschrank im Kühlschrank vor Licht geschützt bei 2 °C bis 8 °C für maximal30 Tage aufbewahrt werden.

Die chemische und physikalische Stabilität wurde auch für ungeöffnete Impfstoff-Durchstechflaschennachgewiesen, wenn sie 12 Monate lang bei -50 ºC bis -15 ºC aufbewahrt werden, sofern dieungeöffnete Durchstechflasche nach dem Auftauen und der lichtgeschützten Lagerung bei 2 °C

bis 8 °C innerhalb von höchstens 14 Tagen aufgebraucht wird (anstelle von 30 Tagen innerhalbder 9-monatigen Lagerung bei -50 ºC bis -15 ºC). Der Gesamtlagerzeitraum von 12 Monaten darfjedoch nicht überschritten werden.

* Nach dem Überführen des Impfstoffs in die Lagerung bei 2 °C bis 8 °C ist das neue

Aufbrauchdatum bei 2 °C bis 8 °C auf dem Umkarton zu vermerken.

* Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, ist er bei 2 °C bis 8 °C zu lagern. Das

Aufbrauchdatum bei 2 °C bis 8 °C muss bereits auf dem Umkarton vermerkt sein.

Innerhalb dieses Zeitraums können bis zu 36 Stunden für den Transport bei 2 °C bis 8 °C (siehe

Abschnitt 6.4) genutzt werden.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Nach Entnahme aus der Kühlung kann der ungeöffnete Impfstoff bis zu 24 Stunden bei 8 °C bis 25 °Caufbewahrt werden.

Angebrochene Mehrdosen-Durchstechflasche (Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Injektionsdispersion)

Die chemische und physikalische Stabilität während der Anwendung ist nach dem erstmaligen

Durchstechen des Stopfens für 19 Stunden bei 2 °C bis 25 °C belegt (innerhalb der erlaubten

Verwendungsdauer von 30 Tagen/14 Tagen bei 2 °C bis 8 °C und einschließlich 24 Stunden bei 8 °Cbis 25 °C). Aus mikrobiologischer Sicht ist das Produkt sofort zu verwenden. Falls der Impfstoff nichtsofort verwendet wird, liegen die Aufbewahrungszeiträume und -bedingungen während des Gebrauchsin der Verantwortung des Anwenders.

Spikevax LP.8.1 50 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze und Spikevax LP.8.125 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze9 Monate bei -50 ºC bis -15 ºC.

Innerhalb dieses Zeitraums von 9 Monaten können Fertigspritzen nach der Entnahme aus dem

Gefrierschrank im Kühlschrank vor Licht geschützt bei 2 ºC bis 8 ºC gekühlt für maximal 30 Tageaufbewahrt werden (siehe Abschnitt 6.4).

Die chemische und physikalische Stabilität wurde auch für ungeöffnete Fertigspritzen nachgewiesen,wenn sie 12 Monate lang bei -50 ºC bis -15 ºC gelagert werden, sofern die Fertigspritze nach dem

Auftauen und der lichtgeschützten Lagerung bei 2 ºC bis 8 ºC innerhalb von höchstens 14 Tagenaufgebraucht wird (anstelle von 30 Tagen innerhalb der 9-monatigen Lagerung bei -50 ºCbis -15 ºC). Der Gesamtlagerzeitraum von 12 Monaten darf jedoch nicht überschritten werden.

* Nach dem Überführen des Impfstoffs in die Lagerung bei 2 °C bis 8 °C ist das neue

Aufbrauchdatum bei 2 °C bis 8 °C auf dem Umkarton zu vermerken.

* Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, ist er bei 2 °C bis 8 °C zu lagern. Das

Aufbrauchdatum bei 2 °C bis 8 °C muss bereits auf dem Umkarton vermerkt sein.

Die Transportdauer der Fertigspritzen ist durch die Qualifizierungsdauer des Versandbehältersbegrenzt.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Nach Entnahme aus der Kühlung können Fertigspritzen bis zu 24 Stunden bei 8 ºC bis 25 ºCaufbewahrt werden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Injektionsdispersion (Mehrdosen-Durchstechflaschen)

Im Gefrierschrank lagern bei -50 °C bis -15 °C.

Nach dem Auftauen im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C) und nicht wieder einfrieren.

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Die Lagerungsbedingungen nach dem Auftauen sind in Abschnitt 6.3 beschrieben.

Die Lagerungsbedingungen für die Mehrdosen-Durchstechflaschen nach erstmaligem Anbruch sind in

Abschnitt 6.3 beschrieben.

Transport der aufgetauten Mehrdosen-Durchstechflaschen im flüssigen Zustand bei 2 °C bis 8 °C

Wenn der Transport bei -50 °C bis -15 °C nicht machbar ist, unterstützen die verfügbaren Daten einenbis zu 36-stündigen Transport von einer oder mehreren aufgetauten Durchstechflaschen im flüssigen

Zustand bei 2 °C bis 8 °C (innerhalb der 30-tägigen/14-tägigen Verwendbarkeit bei 2 °C bis 8 °C).

Nach dem Auftauen und Transport im flüssigen Zustand bei 2 °C bis 8 °C dürfen die

Durchstechflaschen nicht wieder eingefroren werden und sind bis zur Verwendung bei 2 °C bis 8 °Caufzubewahren.

Spikevax LP.8.1 50 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze und Spikevax LP.8.125 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze

Im Gefrierschrank lagern bei -50 ºC bis -15 ºC.

Nach dem Auftauen im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C) und nicht wieder einfrieren.

Die Fertigspritze im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Die Lagerungsbedingungen nach dem Auftauen sind in Abschnitt 6.3 beschrieben.

Transport von aufgetauten Fertigspritzen im flüssigen Zustand bei 2 ºC bis 8 ºC

Wenn der Transport bei -50 ºC bis -15 ºC nicht machbar ist, unterstützen die verfügbaren Daten einen

Transport von einer oder mehreren aufgetauten Fertigspritzen im flüssigen Zustand bei 2 ºC bis 8 ºC(innerhalb der 30- tägigen/14- tägigen Verwendbarkeit bei 2 ºC bis 8 ºC). Nach dem Auftauen unddem Transport im flüssigen Zustand bei 2 ºC bis 8 ºC dürfen die Fertigspritzen nicht wiedereingefroren werden und sind bis zum Gebrauch bei 2 ºC bis 8 ºC aufzubewahren. Die Transportdauerder Fertigspritzen ist durch die Qualifizierungsdauer des Versandbehälters begrenzt.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Injektionsdispersion (Mehrdosen-Durchstechflaschen)2,5 ml Dispersion in einer Mehrdosen-Durchstechflasche (Typ 1-Glas oder Typ 1 entsprechendes Glasoder zyklisches Olefin-Polymer mit innenliegender Barrierebeschichtung) mit einem Stopfen(Chlorbutyl-Kautschuk) und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit Verschluss(Aluminiumverschluss).

Packungsgröße: 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen. Jede Durchstechflasche enthält 2,5 ml.

Spikevax LP.8.1 50 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze und Spikevax LP.8.125 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze0,25 ml oder 0,5 ml Dispersion in einer Fertigspritze (zyklisches Olefin-Copolymer) mit

Kolbenstopfen (beschichteter Brombutyl-Kautschuk) und einer Verschlusskappe (Brombutyl-

Kautschuk, ohne Nadel)

Die Fertigspritzen sind verpackt in einer Papierschale in einem Karton oder in 1 durchsichtigen Blister,der jeweils 1 Fertigspritze enthält, oder in 5 durchsichtigen Blistern, die jeweils 2 Fertigspritzenenthalten.

Packungsgrößen:1 Fertigspritze10 Fertigspritzen

Jede Fertigspritze enthält 0,25 ml oder 0,5 ml, je nach dem auf dem Etikett angegebenen

Spritzenvolumen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung

Der Impfstoff ist von geschultem medizinischem Fachpersonal vorzubereiten und zu verabreichen.

Dabei ist aseptisch zu arbeiten, um zu gewährleisten, dass die Dispersion steril ist.

Spikevax LP.8.1 0,1 mg/ml Injektionsdispersion (Mehrdosen-Durchstechflaschen)

Der Impfstoff ist nach dem Auftauen gebrauchsfertig.

Nicht schütteln oder verdünnen. Die Durchstechflasche nach dem Auftauen und vor jeder Entnahmevorsichtig schwenken.

Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine blaue Flip-off-Kappe hat und der Produktname

Spikevax LP.8.1 lautet.

Der Stopfen sollte bei jedem Aufziehen möglichst an einer anderen Stelle durchstochen werden.

Jede Mehrdosen-Durchstechflasche enthält mehr Impfstoff ('Überfüllung“), um sicherzustellen, dassje nach Alter des Impflings 5 Dosen zu 0,5 ml oder maximal 10 Dosen zu 0,25 ml entnommen werdenkönnen.

Tauen Sie jede Mehrdosen-Durchstechflasche vor der Verwendung gemäß den nachstehenden

Anweisungen auf (Tabelle 8).

Tabelle 8: Anweisungen zum Auftauen von Mehrdosen-Durchstechflaschen vor dem Gebrauch

Anweisungen für das Auftauen und Dauer

Auftau- Auftau-

Präsentation temperatur (in Dauer des temperatur Dauer deseinem Auftauens (bei Raum- Auftauens

Kühlschrank) temperatur)

Mehrdosen- 2 Stunden

Durchstechflasche 2 °C - 8 °C und 15 °C - 25 °C 1 Stunde30 Minuten

Verabreichung

Der Impfstoff muss intramuskulär verabreicht werden. Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des

Oberarms. Dieser Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal verabreicht werden.

Mehrdosen-Durchstechflaschen

Spikevax LP.8.1 50 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze und Spikevax LP.8.125 Mikrogramm Injektionsdispersion in einer Fertigspritze

Den Inhalt der Fertigspritze nicht schütteln oder verdünnen.

Jede Fertigspritze ist nur zur einmaligen Verwendung bestimmt. Der Impfstoff ist nach dem Auftauengebrauchsfertig.

Aus jeder Fertigspritze kann eine (1) Dosis von 0,25 ml oder 0,5 ml verabreicht werden, je nach demauf dem Etikett angegebenen Spritzenvolumen. Verwenden Sie keine 0,5-ml-Fertigspritzen zur

Verabreichung einer Dosis von 0,25 ml.

Spikevax LP.8.1 wird in einer Einzeldosis-Fertigspritze (ohne Nadel) geliefert, die 0,25 ml(25 Mikrogramm SARS-CoV-2-LP.8.1) oder 0,5 ml (50 Mikrogramm SARS-CoV-2-LP.8.1) mRNAenthält und vor der Verabreichung aufgetaut werden muss.

Tauen Sie jede Fertigspritze vor der Verwendung gemäß den nachstehenden Anweisungen auf. Die

Fertigspritzen können in den Blisterpackungen (jede Blisterpackung enthält 1 oder 2 Fertigspritzen, jenach Packungsgröße) oder im Karton selbst aufgetaut werden, entweder im Kühlschrank oder bei

Raumtemperatur (Tabelle 9).

Tabelle 9: Anweisungen zum Auftauen von Spikevax LP.8.1 Fertigspritzen und Kartons vor dem

Gebrauch

Anweisungen für das Auftauen und Dauer

Auftau-

Präsentation temperatur (in Dauer des Auftau- Dauer deseinem Auftauens temperatur (bei Auftauens

Kühlschrank) (Minuten) Raum-temperatur)(°C) (Minuten)(°C)

Blister oder

Karton mit 1oder 2 ºC - 8 ºC 100 15 ºC - 25 ºC 402 Fertigspritzen

Karton mit10 Fertigspritzen 2 ºC - 8 ºC 160 15 ºC - 25 ºC 80

Vergewissern Sie sich, dass der Produktname der Fertigspritze Spikevax LP.8.1 lautet.

Hinweise zur Handhabung der Spikevax LP.8.1 Fertigspritzen

* Nicht schütteln.

* Die Fertigspritze ist vor der Verabreichung visuell auf Partikel und Verfärbungen zuuntersuchen.

* Spikevax LP.8.1 ist eine weiße bis cremefarbene Dispersion. Sie kann weiße oderdurchscheinende produktbezogene Partikel enthalten. Nicht verabreichen, wenn der Impfstoffverfärbt ist oder andere Partikel enthält.

* In den Kartons der Fertigspritzen sind keine Nadeln enthalten.

* Eine sterile Nadel der geeigneten Größe für die intramuskuläre Injektion verwenden (21-Gauge-

Nadel oder dünner).

* Die Spritze so halten, dass die Verschlusskappe nach oben zeigt, und die Verschlusskappeentfernen, indem Sie sie gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sie sich löst. Die Verschlusskappein einer langsamen, stetigen Bewegung entfernen. Nicht an der Verschlusskappe ziehen,während Sie sie abdrehen.

* Die Nadel anbringen, indem Sie sie im Uhrzeigersinn drehen, bis sie fest auf der Spritze sitzt.

* Die Kappe der Nadel entfernen, wenn Sie zur Verabreichung bereit sind.

* Die gesamte Dosis intramuskulär verabreichen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zubeseitigen.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

MODERNA BIOTECH SPAIN, S.L.

C/ Julián Camarillo nº 3128037 Madrid

Spanien

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1507/031

EU/1/20/1507/032

EU/1/20/1507/033

EU/1/20/1507/034

EU/1/20/1507/035

EU/1/20/1507/036

EU/1/20/1507/037

EU/1/20/1507/038

EU/1/20/1507/039

EU/1/20/1507/040

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 6. Januar 2021

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 3. Oktober 2022

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.