Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels PREVENAR KONJUGIERTER SACCHARID-PNEUMOKOKKEN-IMPFSTOFF injektionssuspension in einer fertigspritze
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Prevenar Injektionssuspension in Fertigspritze
Pneumokokkensaccharid-Konjugatimpfstoff, adsorbiert
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Jede 0,5 ml Dosis enthält:
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 4* 2 Mikrogramm
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 6B* 4 Mikrogramm
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 9V* 2 Mikrogramm
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 14* 2 Mikrogramm
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 18C* 2 Mikrogramm
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 19F* 2 Mikrogramm
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 23F* 2 Mikrogramm
* konjugiert an das CRM197-Trägerprotein und adsorbiert an Aluminiumphosphat (0,5 mg)
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Injektionssuspension in Fertigspritze.
Der Impfstoff ist eine homogene, weiße Suspension.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Aktive Immunisierung gegen durch Streptococcus pneumoniae-Serotypen 4, 6B, 9V, 14, 18C, 19Fund 23F verursachte Erkrankungen (einschließlich Sepsis, Meningitis, Pneumonie, Bakteriämie undakute Otitis media) bei Säuglingen und Kindern ab einem Alter von 2 Monaten bis zum vollendeten 5.
Lebensjahr (siehe Abschnitte 4.2, pct. 4.4 und 5.1).
Bezüglich der Anzahl der in den unterschiedlichen Altersgruppen zu verabreichenden Dosen siehe
Abschnitt 4.2.
Die Anwendung von Prevenar sollte auf der Basis öffentlicher Empfehlungen erfolgen, und das
Ausmaß der invasiven Erkrankungen in den verschiedenen Altersgruppen sowie die epidemiologische
Variabilität der Serotypen in den unterschiedlichen geographischen Gebieten berücksichtigen (siehe
Abschnitte 4.4, pct. 4.8 und 5.1).
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
DosierungDie Impfschemata für Prevenar sollten den offiziellen Impfempfehlungen folgen.
Säuglinge im Alter von 2 - 6 Monaten:
Die Grundimmunisierung besteht aus drei Dosen mit je 0,5 ml, die erste Dosis normalerweiseverabreicht im Alter von 2 Monaten und mit einem Zeitabstand von mindestens 1 Monat zwischen den
Dosen. Eine vierte Dosis wird im zweiten Lebensjahr empfohlen.
Wird Prevenar als Bestandteil eines Routine-Impfprogramms für Säuglinge verabreicht, kann einalternatives Impfschema mit 2 Dosen in Betracht gezogen werden. Die erste Dosis kann ab einem
Alter von 2 Monaten verabreicht werden, die zweite Dosis im Abstand von mindestens 2 Monaten,gefolgt von einer dritten (Booster-) Impfung im Alter von 11-15 Monaten (siehe Abschnitt 5.1).
Zuvor nicht geimpfte Kleinkinder und Kinder:
Säuglinge im Alter von 7 - 11 Monaten: zwei Dosen mit je 0,5 ml, mit einem Zeitabstand vonmindestens 1 Monat zwischen den Dosen. Eine dritte Dosis wird im zweiten Lebensjahr empfohlen.
Kinder im Alter von 12 - 23 Monaten: zwei Impfdosen mit je 0,5 ml, mit einem Zeitabstand vonmindestens 2 Monaten zwischen den Dosen.
Kinder im Alter von 24 Monaten - 5 Jahren: eine Einzeldosis.
Die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung nach diesen Impfschemata wurde nicht untersucht.
Art der AnwendungDer Impfstoff sollte durch intramuskuläre Injektion verabreicht werden. Die zu bevorzugenden Stellensind der anterolaterale Oberschenkel (Musculus vastus lateralis) bei Säuglingen oder der Musculusdeltoideus des Oberarmes bei Kindern.
4.3 Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, einen der sonstigen Bestandteile oder gegen
Diphtherie-Toxoid.
Wie bei anderen Impfstoffen sollte die Verabreichung von Prevenar an Säuglinge und Kinder, dieunter einer schweren akuten fiebrigen Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschobenwerden. Bei einer leichten Infektion, z. B. einer Erkältung, sollte die Impfung jedoch nicht verschobenwerden.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen muss für den seltenen Fall einer anaphylaktischen Reaktionnach Verabreichung des Impfstoffes eine geeignete medizinische Versorgung und Überwachunggewährleistet sein.
Wenden Sie Prevenar nicht intravenös an.
Das mögliche Risiko von Apnoen und die Notwendigkeit einer 48-72 Stunden langen respiratorischen
Überwachung sollte erwogen werden, wenn die Grundimmunisierung an extrem Frühgeborene(geboren in oder vor der 28. Schwangerschaftswoche) und insbesondere an solche mit anamnestischunreifen Atemwegen verabreicht wird. Da der Nutzen der Impfung in dieser Kindergruppe hoch ist,sollte die Impfung nicht vorenthalten oder verschoben werden.
Prevenar bietet keinen Schutz gegen andere Streptococcus pneumoniae-Serotypen als die in dem
Impfstoff enthaltenen sowie gegen andere Mikroorganismen, die invasive Erkrankungen oder Otitismedia verursachen.
Dieser Impfstoff sollte nicht an Säuglinge oder Kinder verabreicht werden, die unter
Thrombozytopenie oder einer anderen Koagulationsstörung leiden, bei der eine intramuskuläre
Injektion kontraindiziert wäre, es sei denn, der potentielle Nutzen überwiegt deutlich das Risiko der
Anwendung.Obwohl es zu einer Antikörper-Antwort gegen das Diphtherie-Toxoid kommen kann, ist die Impfungmit diesem Impfstoff kein Ersatz für eine routinemäßige Diphtherie-Impfung.
Bei Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren wurde ein Einzeldosis-Impfschema benutzt. Im Vergleich zu
Säuglingen und jüngeren Kleinkindern wurde bei Kindern, die älter als 24 Monate waren, eine höhere
Rate lokaler Reaktionen beobachtet (siehe Abschnitt 4.8).
Kinder mit eingeschränkter Immunantwort, sei es aufgrund einer immunsuppressiven Therapie, einesgenetischen Defektes, einer HIV-Infektion oder anderer Ursachen, können auf die aktive
Immunisierung mit einer verringerten Antikörper-Antwort reagieren.
Es liegen begrenzte Daten vor, die belegen, dass Prevenar (Grundimmunisierung mit drei Dosen) bei
Säuglingen und Kleinkindern mit Sichelzell-Krankheit eine akzeptable Immunantwort induziert; dasbeobachtete Sicherheitsprofil war für Kinder mit Sichelzell-Krankheit und Kinder ohne hohes Risikoähnlich (siehe Abschnitt 5.1). Für Kinder aus anderen bestimmten Hochrisikogruppen für eineinvasive Pneumokokken-Erkrankung (wie z. B. Kinder mit einer anderen angeborenen odererworbenen Milzfunktionsstörung, HIV-Infektion, Krebserkrankung, nephrotischem Syndrom) sindnoch keine Daten zur Sicherheit und Immunogenität verfügbar. Über die Impfung in
Hochrisikogruppen sollte individuell entschieden werden.
Kinder unter 2 Jahren sollten die altersgerechte Prevenar-Grundimmunisierung erhalten (siehe
Abschnitt 4.2). Die Anwendung des Pneumokokken Konjugat-impfstoffes ersetzt nicht die
Anwendung von 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoffen bei Kindern im Alter vonmindestens 24 Monaten mit Erkrankungen, durch die sie ein höheres Risiko einer invasiven
Erkrankung durch Streptococcus pneumoniae haben (wie Sichelzell-Krankheit, Asplenie, HIV-
Infektion, chronische Erkrankungen oder geschwächtes Immunsystem). Wann immer empfohlen,sollten Risikokinder die mindestens 24 Monate alt sind, die bereits mit Prevenar geimpft wurden, den23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff erhalten. Der Zeitabstand zwischen dem
Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (Prevenar) und dem 23-valenten Pneumokokken-
Polysaccharidimpfstoff sollte nicht weniger als 8 Wochen betragen. Es liegen keine Daten vor diezeigen, ob die Gabe eines 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoffes an ungeimpfte
Kinder oder an Kinder, die mit Prevenar geimpft wurden, zu einer eingeschränkten Immunantwortgegenüber weiteren Prevenar-Dosen führen könnte.
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Prevenar mit hexavalenten Impfstoffen (DTaP/Hib(PRP-
T)/IPV/HepB) sollte der Arzt berücksichtigen, dass Daten aus klinischen Studien darauf hindeuten,dass der Anteil von Fieberreaktionen höher ist als nach alleiniger Anwendung von hexavalenten
Impfstoffen. Diese Reaktionen waren größtenteils moderat (weniger als oder gleich 39 °C) undvorübergehend (siehe Abschnitt 4.8).
Die Behandlung mit Antipyretika sollte entsprechend nationalen Behandlungsstandards erfolgen.
Die prophylaktische Gabe von Antipyretika wird empfohlen:
- für alle Kinder, die Prevenar zeitgleich mit Impfstoffen erhalten, die eine Ganzkeim-Pertussis-
Komponente enthalten, da eine erhöhte Rate von Fieberreaktionen auftritt (siehe Abschnitt 4.8);
- für Kinder mit Anfallsleiden oder mit Fieberkrämpfen in der Vorgeschichte.
Wie bei allen Impfstoffen gilt, dass Prevenar nicht alle Personen, die diesen Impfstoff erhalten, voreiner Pneumokokken-Erkrankung schützen kann. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass durch die im
Impfstoff enthaltenen Serotypen der Schutz gegen Otitis media deutlich niedriger ist als der Schutzgegen invasive Erkrankungen. Da eine Otitis media nicht nur durch die Pneumokokken-Serotypen des
Impfstoffes sondern auch durch viele andere Erreger verursacht wird, ist der zu erwartende Schutzgegen alle Otitis media-Erkrankungen gering (siehe Abschnitt 5.1).
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Prevenar kann gemeinsam mit anderen pädiatrischen Impfstoffen unter Beachtung der empfohlenen
Impfpläne verabreicht werden. Verschiedene injizierbare Impfstoffe sollten immer anunterschiedlichen Injektionsstellen verabreicht werden.
Die Immunantwort auf routinemäßig verabreichte pädiatrische Impfstoffe, die zeitgleich mit Prevenaran unterschiedlichen Injektionsstellen verabreicht wurden, wurde in 7 kontrollierten klinischen
Studien untersucht. Die Antikörperantwort auf Hib-Tetanus Protein-Konjugat (PRP-T)-, Tetanus- und
Hepatitis B-(HepB)-Impfstoffe war mit der Antwort in der Kontrollgruppe vergleichbar. Für den Hib-
Konjugatimpfstoff auf der Basis von CRM wurde in der Impfserie bei Kindern eine Verstärkung der
Antikörper-Antwort auf Hib und Diphtherie beobachtet. Bei der Auffrischungsimpfung wurde einegewisse Unterdrückung der Hib-Antikörpertiter beobachtet, jedoch hatten alle Kinder Titer, die einen
Schutz gewährleisten. Die beobachtete Reduktion der Antwort auf Pertussis-Antigene wie auch aufden inaktivierten Polio-Impfstoff (IPV) war inkonsistent. Die klinische Relevanz dieser
Wechselwirkungen ist nicht bekannt. Begrenzte Ergebnisse aus unverblindeten Studien zeigten eineakzeptable Immunantwort auf MMR- und Varicella-Impfungen.
Daten zur gleichzeitigen Verabreichung von Prevenar mit Infanrix hexa (DTaP/Hib(PRP-
T)/IPV/HepB-Impfstoff) zeigten nach der Grundimmunisierung mit 3 Dosen keine klinisch relevante
Interferenz der Antikörperantwort auf die einzelnen Antigene.
Zu Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Gabe von Prevenar mit anderen hexavalenten Impfstoffenliegen derzeit keine ausreichenden Daten vor.
In einer klinischen Studie, in der die separate mit der gleichzeitigen Verabreichung von Prevenar (drei
Dosen mit 2, 3,5 und 6 Monaten sowie eine Boosterdosis mit etwa 12 Monaten) und Meningitec(Meningokokken C Konjugatimpfstoff; zwei Dosen mit 2 und 6 Monaten sowie eine Boosterdosis mitetwa 12 Monaten) verglichen wurde, gab es weder nach den Grundimmunisierungen, noch nach den
Boosterdosen Hinweise auf eine immunologische Interferenz zwischen den beiden
Konjugatimpfstoffen.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Prevenar ist nicht zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt. Klinische Daten zur Anwendungwährend der Schwangerschaft oder Stillzeit sowie tierexperimentelle Studien zur Reproduktion liegennicht vor.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
MaschinenNicht zutreffend.
4.8 Nebenwirkungen
Die Anwendungssicherheit des Impfstoffes wurde in verschiedenen kontrollierten klinischen Studienmit mehr als 18.000 gesunden Kindern (6 Wochen bis 18 Monate alt) untersucht. Die meisten Datenzur Sicherheit stammen aus einer Wirksamkeitsstudie, in der 17.066 Kinder 55.352 Impfdosen von
Prevenar erhielten. Auch bei ungeimpften älteren Kindern wurde die Sicherheit untersucht.
In allen Studien wurde Prevenar zeitgleich mit den empfohlenen Impfstoffen für Kinder angewandt.
Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen gehörten Reaktionen an der Injektionsstelle und
Fieber.
Während der Grundimmunisierung oder bei der Auffrischungsimpfung wurden bei wiederholter
Impfung keine durchgängig erhöhten systemischen oder lokalen Reaktionen beobachtet, mit
Ausnahme einer bei der Auffrischungsimpfung festgestellten höheren Rate vorübergehender
Druckempfindlichkeit (36,5 %) sowie einer höheren Rate beweglichkeitsbeeinträchtigender
Druckempfindlichkeit (18,5 %).
Bei älteren Kindern, die eine Einzeldosis des Impfstoffes erhalten hatten, wurde eine höhere Ratelokaler Reaktionen beobachtet als, wie zuvor beschrieben, bei Säuglingen und Kleinkindern. Diese
Reaktionen waren vorwiegend vorübergehender Natur. In einer nach der Zulassung durchgeführten
Studie mit 115 Kindern im Alter von 2 - 5 Jahren wurde bei 39,1 % der Kinder Druckempfindlichkeitberichtet ; bei 15,7 % der Kinder beeinträchtigte die Druckempfindlichkeit die Beweglichkeit von
Gliedmaßen. Hautrötung wurde bei 40,0 % der Kinder berichtet, Verhärtung bei 32,2 %. Hautrötungoder Verhärtung mit einem Durchmesser von 2 cm wurden bei 22,6 % bzw. 13,9 % der Kinderberichtet.
Nach gleichzeitiger Verabreichung von Prevenar mit hexavalenten Impfstoffen (DTaP/Hib(PRP-
T)/IPV/HepB) wurde über Fieber 38°C pro Dosis bei 28,3 % bis 48,3 % der Kinder in der Gruppeberichtet, die zeitgleich Prevenar und einen hexavalenten Impfstoff erhielten, verglichen mit 15,6 %bis 23,4 % der Kinder in der Gruppe, die ausschließlich einen hexavalenten Impfstoff erhielten. Fieberüber 39,5°C pro Dosis wurde bei 0,6 % bis 2,8 % der Kinder beobachtet, die gleichzeitig Prevenar undeinen hexavalenten Impfstoff erhielten (siehe Abschnitt 4.4).
Bei Kindern, die zeitgleich Ganzkeim-Pertussisimpfstoffe erhielten, war die Reaktogenität erhöht. Ineiner Studie, die 1.662 Kinder einschloss, wurde bei 41,2 % der Kinder, die gleichzeitig Prevenar und
DTP erhielten, Fieber von ≥ 38°C beobachtet, verglichen mit 27,9 % in der Kontrollgruppe. Fiebervon mehr als 39°C wurde für 3,3 % der Kinder berichtet, verglichen mit 1,2 % in der Kontrollgruppe.
Nebenwirkungen, die während klinischer Studien oder nach der Markteinführung berichtet wurden,werden in der nachfolgenden Übersicht für alle Altersgruppen nach Organsystem und Häufigkeitaufgeführt.
Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert:
Sehr häufig ( ≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100)
Selten (≥1/10.000 bis < 1/1.000)
Sehr selten (< 1/10.000)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregradangegeben.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:Sehr selten: in der Region der Injektionsstelle lokalisierte Lymphadenopathie.
Erkrankungen des Immunsystems:Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktioneneinschließlich Schock, angioneurotisches Ödem, Bronchospasmus, Atemnot, Gesichtsödem.
Erkrankungen des Nervensystems:Selten: Krampfanfälle, einschließlich Fieberkrämpfen.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:Sehr häufig: Erbrechen, Durchfall, verminderter Appetit.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:Gelegentlich: Ausschlag/Urtikaria.
Sehr selten: Erythema multiforme.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:Sehr häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle (z. B. Erythem, Verhärtung/Schwellung,
Schmerz/Druckempfindlichkeit); Fieber ≥ 38°C, Reizbarkeit, Weinen, Schläfrigkeit, unruhiger Schlaf.
Häufig: Schwellung/Verhärtung und Erythem > 2,4 cm an der Injektionsstelle, Druckempfindlichkeit,die die Bewegung stört, Fieber > 39°C.
Selten: Hypotonisch-hyporesponsive Episoden, Überempfindlichkeitsreaktionen an der
Injektionsstelle (z. B. Dermatitis, Pruritus, Urtikaria), Hautrötung (im Gesicht und/oder am Körper).
Apnoe bei extrem Frühgeborenen (in oder vor der 28. Schwangerschaftswoche)(siehe Abschnitt 4.4).
4.9 Überdosierung
Es gab Berichte zu Überdosierungen mit Prevenar, einschließlich Fällen über die Anwendung vonhöheren als den empfohlenen Dosierungen. Auch wurde über Fälle berichtet, in denen dieempfohlenen Mindestabstände zwischen den einzelnen Dosen verkürzt wurden. Bei der Mehrzahldieser Impflinge wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Im Allgemeinen waren die nach
Überdosierung berichteten Nebenwirkungen auch im Zusammenhang mit der empfohlenen Einzelgabevon Prevenar berichtet worden.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Pneumokokken-Impfstoffe, ATC-Code: J07AL02
ImmunogenitätNach der Grundimmunisierung von Säuglingen mit drei Dosen Prevenar und einer Booster-Dosiswurde eine signifikante Zunahme der Antikörper (gemessen mittels ELISA) für alle Impfstoff-
Serotypen beobachtet, obwohl das geometrische Mittel der Konzentrationen zwischen den sieben
Serotypen variierte. Prevenar induziert auch funktionale Antikörper gegen alle Impfstoff-Serotypennach der Grundimmunisierung (gemessen durch Opsonophagozytose).
Die längerfristige Persistenz von Antikörpern wurde weder nach der Verabreichung der
Grundimmunisierung einschließlich des Boosters bei Säuglingen noch nach Verabreichung der
Einzeldosis zur Grundimmunisierung bei älteren Kindern untersucht. Eine Immunisierung mit nicht-konjugierten Pneumokokken-Polysacchariden 13 Monate nach der Grundimmunisierung mit Prevenarverursachte eine anamnestische Antikörperantwort für die 7 im Impfstoff enthaltenen Serotypen. Diesbelegt, dass die Aktivierung des immunologischen Gedächtnisses durch den Impfstoff stattgefundenhat.
Die Immunogenität einer Grundimmunisierung von Säuglingen mit zwei Dosen, gefolgt von einer
Boosterimpfung im Alter von etwa 1 Jahr, wurde in mehreren Studien dokumentiert. Die meisten
Daten haben gezeigt, dass der Anteil der Säuglinge, der eine Antikörperkonzentration von > 0,35μg/ml(von der WHO empfohlener Referenzwert für die Antikörperkonzentration)1 gegen Serotypen 6B und23F erreicht hat, nach einer Grundimmunisierung mit zwei Dosen im direkten oder indirekten
Vergleich mit einer Grundimmunisierung mit drei Dosen geringer war.
Darüber hinaus waren die GMCs (mittlere geometrische Antikörperkonzentrationen) für die
Antikörper gegen die meisten Serotypen nach einer Grundimmunisierung mit zwei Dosen niedriger alsnach einer Grundimmunisierung mit drei Dosen. Jedoch war die Antikörperantwort auf eine
Boosterimpfung bei Kleinkindern nach einer Zwei-Dosen- oder einer Drei-Dosen-
Grundimmunisierung für alle 7 Impfstoff-Serotypen vergleichbar. Dies belegt, dass beide
Immunisierungsschemata für Säuglinge ein adäquates Priming verursachen.
Nach der Verabreichung einer Einzeldosis Prevenar an Kinder im Alter von 2-5 Jahren wurde einesignifikante Zunahme der Antikörper (gemessen mittels ELISA) gegen alle Impfstoff-Serotypenbeobachtet. Die Antikörperkonzentration war vergleichbar mit der Antikörperkonzentration, welchenach einer Grundimmunisierung mit drei Dosen und einer Boosterimpfung im Alter von unter1 WHO technischer Report No 927, 2005; Anhang serologische Kriterien für Kalkulation und Zulassung neuer
Formulierungen der Pneumokokken-Konjugatimpfstoffe zur Anwendung bei Kindern.
2 Jahren erreicht worden ist. Studien zur Wirksamkeit wurden in der Population der 2- bis 5-Jährigennicht durchgeführt.
Die Wirksamkeit des Zwei-Dosen-Grundimmunisierungsschemas plus Boosterimpfung bei
Säuglingen wurde nicht in klinischen Studien nachgewiesen. Die klinischen Konsequenzen derniedrigeren Antikörper-Konzentrationen gegen die Serotypen 6B und 23F nach der
Grundimmunisierung mit zwei Dosen sind nicht bekannt.
Wirksamkeit gegen invasive Erkrankungen
Die Effektivität gegen invasive Erkrankungen wurde in der Bevölkerung der Vereinigten Staatengeschätzt, wo die Serotypenabdeckung durch den Impfstoff 80 - 89 % beträgt. Epidemiologische
Daten zwischen 1988 und 2003 zeigten, dass die Abdeckungsrate in Europa niedriger ist und von
Land zu Land variiert. Folglich sollte Prevenar in Europa zwischen 54 % und 84 % der Isolateinvasiver Pneumokokken-Erkrankungen (IPD) bei Kindern unter 2 Jahren abdecken. Bei europäischen
Kindern von 2 bis 5 Jahren sollte Prevenar ungefähr 62 % bis 83 % der klinischen Isolate abdecken,die für invasive Pneumokokken-Erkrankungen verantwortlich sind. Schätzungen zufolge würden mehrals 80 % der Antibiotika-resistenten Stämme durch die im Impfstoff enthaltenen Serotypen abgedeckt.
Die Serotypenabdeckung des Impfstoffes in der pädiatrischen Bevölkerung nimmt mit zunehmendem
Alter ab. Die bei älteren Kindern beobachtete Abnahme der Häufigkeit von IPD kann teilweise auf dienatürlicherweise erworbene Immunität zurückgeführt werden.
Die Wirksamkeit gegen invasive Erkrankung wurde in einer großangelegten, randomisierten,doppelblinden klinischen Studie in einer multiethnischen Bevölkerung in Nordkalifornien (Kaiser
Permanente Studie) untersucht. Mehr als 37.816 Säuglinge im Alter von 2, 4, 6 und 12 - 15 Monatenwurden entweder mit Prevenar oder aber mit einem Kontroll-Impfstoff (Meningokokken-
Konjugatimpfstoff Gruppe C) geimpft. Zum Zeitpunkt der Studie verursachten die im Impfstoffenthaltenen Serotypen 89 % der IPD.
Insgesamt traten in einer verblindeten Nachbeobachtungszeit bis zum 20. April 1999 52 invasive
Erkrankungen, verursacht durch Serotypen des Impfstoffes, auf. Der geschätzte Wert derserotypenspezifischen Wirksamkeit des Impfstoffes belief sich auf 94 % in der “intent-to-treat“-
Gruppe (95 % CI: 81, 99) gegenüber 97 % (95 % CI: 85, 100) in der “per protocol“-Gruppe(vollständig geimpft) (40 Fälle). In Europa variieren die Schätzungen der Wirksamkeit bei Kindernunter 2 Jahren zwischen 51 % und 79 %, je nach Abdeckungsrate des Impfstoffes gegen Serotypen,die invasive Erkrankungen verursachen.
Wirksamkeit gegen Pneumonie
In der KaiserPermanente Studie war die Effektivität gegen bakteriämische Pneumonien, die durch dieim Impfstoff enthaltenen Serotypen von S. pneumoniae verursacht wurden, 87,5 %(95 % CI: 7, 99).
Es wurde auch die Wirksamkeit gegen nicht-bakteriämische Pneumonien geprüft (einemikrobiologische Bestätigung der Diagnose wurde nicht durchgeführt).
Da eine Pneumonie bei Kindern nicht nur durch die im Impfstoff enthaltenen Pneumokokken-
Serotypen sondern auch durch viele andere Krankheitserreger verursacht werden kann, ist der zuerwartende Schutz gegen alle klinischen Pneumonien geringer als gegen die durch Pneumokokkenverursachten invasiven Erkrankungen.
In der “per-protocol”- Analyse betrug die geschätzte Risikoverringerung für das erste Auftreten einerklinischen Pneumonie mit abnormalem Röntgenbefund (definiert als Auftreten von Infiltrationen,
Erguss oder Konsolidierung) 35 % (95 % CI: 4; 56).
Wirksamkeit gegen Otitis media
Die akute Otitis media (AOM) ist eine häufige Kinderkrankheit mit unterschiedlicher Ätiologie.
Bakterien werden für 60 % - 70 % der klinischen AOM-Episoden verantwortlich gemacht.
Pneumokokken sind für 30 % - 40 % aller bakteriellen AOM und für einen größeren Anteil derschweren AOM verantwortlich. Theoretisch könnte Prevenar vor 60 % - 80 % der Serotypenschützen, die eine Pneumokokken-AOM hervorrufen. Es wird angenommen, dass 6 % - 13 % allerklinischen AOM-Episoden durch Prevenar verhindert werden könnten.
Die Wirksamkeit von Prevenar gegen akute Otitis media (AOM) wurde in einer randomisierten,doppelblinden klinischen Studie mit 1.662 finnischen Kindern untersucht, die entweder mit Prevenaroder mit einem Kontroll-Impfstoff (Hepatitis B-Impfstoff) im Alter von 2, 4, 6 und 12-15 Monatengeimpft wurden. Die geschätzte Wirksamkeit des Impfstoffes gegen durch die Serotypen des
Impfstoffes verursachte AOM als primärer Endpunkt der Studie betrug 57 % (95 % CI: 44, 67) in der'per-protocol“-Analyse und 54 % (95 % CI: 41, 64) in der 'intent-to-treat“-Analyse. Bei den
Geimpften wurde ein 33 %iger Anstieg von AOM durch nicht im Impfstoff enthaltene Serogruppenbeobachtet (95 % CI: -1, 80). Es konnte jedoch als Gesamtnutzen eine 34%ige Reduktion (95 % CI:21, 45) der Inzidenz aller durch Pneumokokken verursachten AOM erzielt werden. Durch den
Impfstoff konnte eine 6 %ige Reduktion (95 % CI: -4, 16) der Gesamtzahl der Otitis media-Episoden,unabhängig von ihrer Ätiologie, bewirkt werden.
In einer Untergruppe dieser Studie wurden die Kinder bis zum Alter von 4 bis 5 Jahren beobachtet. Indieser Nachbeobachtungszeit betrug die Wirksamkeit des Impfstoffes gegen häufige Otitis media(definiert als mindestens 3 Episoden innerhalb von 6 Monaten) 18 % (95 % CI: 1, 32), gegenchronische Otitis media mit Erguss 50 % (95 % CI: 15, 71) und gegen den Einsatz von
Paukenröhrchen 39 % (95 % CI: 4, 61).
Die Wirksamkeit von Prevenar gegen akute Otitis media (AOM) wurde in der Kaiser Permanente
Studie als sekundärer Endpunkt untersucht. Die Kinder wurden bis zum Alter von 3,5 Jahrenbeobachtet. Der Impfstoff bewirkte eine 7 %ige Reduktion (95 % CI: 4, 10) der Gesamtzahl der Otitismedia-Episoden, unabhängig von ihrer Ätiologie. In der 'per-protocol“-Analyse war der Einfluss des
Impfstoffes eine 9 %ige Reduktion (95 % CI: 3, 15) von wiederkehrender AOM (definiert als 3
Episoden innerhalb von 6 Monaten oder 4 Episoden innerhalb eines Jahres) oder eine 23 %ige
Reduktion (95 % CI: 7, 36) von wiederkehrender AOM (definiert als 5 Episoden innerhalb von 6
Monaten oder 6 Episoden innerhalb eines Jahres). Der Einsatz von Paukenröhrchen wurde in der 'per-protocol“-Anlayse um 24 % (95 % CI: 12, 35) reduziert und um 23 % (95 % CI: 11, 34) in der 'intent-to-treat“-Analyse.
WirksamkeitDie Wirksamkeit von Prevenar gegen IPD (d.h. der Schutz, welcher durch die Impfung erreicht wirdsowie der Schutz, der durch die Herdenimmunität aufgrund einer verminderten Übertragung von
Impfstoff-Serotypen in der Bevölkerung erzielt wird) wurde in nationalen Impfprogrammen, welche
Drei-Dosen- oder Zwei-Dosen-Schemata, jeweils mit Booster-Dosis, bei Säuglingen anwenden,untersucht.
In den USA wurde im Jahr 2000 ein generelles Impfprogramm mit Prevenar eingeführt, bei dem
Säuglinge vier Dosen verabreicht bekamen; Kinder im Alter bis zu 5 Jahren erhielten eine 'Catch-up“-
Impfung. Die Wirksamkeit der Impfung gegen IPD, die durch die Impfstoff-Serotypen verursachtwurden, wurde bei Kindern im Alter von 3 bis 59 Monaten innerhalb der ersten vier Jahre nach
Einführung des Programms untersucht. Beim Vergleich der Daten geimpfter Kinder mit denenungeimpfter Kinder war die Punktschätzung für die Wirksamkeit bei Säuglingen von 2, 3 oder 4 nach
Impfschema verabreichten Dosen ähnlich: 96 % (95 % CI 88-99); 95 % (95 % CI 88-99) bzw. 100 %(95 % CI 94-100).
In den USA wurde im gleichen Zeitraum eine Verringerung der durch Impfstoff-Serotypenverursachten IPD um 94 % bei Patienten unter 5 Jahren im Vergleich zu den Daten vor Einführung des
Impfprogramms (1998/99) beobachtet. Parallel dazu gab es einen Rückgang der durch Impfstoff-
Serotypen verursachten IPD bei Patienten über 5 Jahren um 62 %. Dieser indirekte oder
Herdenimmunitätseffekt ist bedingt durch eine verminderte Übertragung der Impfstoff-Serotypen vongeimpften Kleinkindern auf die übrige Bevölkerung bedingt und geht mit einer Abnahme dernasopharyngealen Besiedlung mit Impfstoff- Serotypen einher.
In Quebec, Kanada, wurde die Prevenar-Impfung im Alter von 2, 4 und 12 Monaten eingeführt;
Kinder bis zu 5 Jahren erhielten eine Einmaldosis im 'Catch-up“-Programm. In den ersten zwei Jahrendes Programms mit über 90 % Abdeckung war die beobachtete Wirksamkeit gegen die durch
Impfstoff-Serotypen verursachten IPD 93 % (95 % CI 75-98) für die Grundimmunisierung mit zwei
Dosen und 100 % (95 % CI 91-100) für das vollständige Impfschema.
Weniger als 1 Jahr nach der Einführung der Routine-Impfung im Alter von 2, 4 und 13 Monaten undeiner Einmaldosis im 'Catch-up“-Programm für Kinder im Alter von 13 bis 23 Monaten zeigtenvorläufige Daten aus England und Wales, dass die Effektivität dieses Impfschemas gegen den Serotyp6B niedriger sein könnte als gegen die anderen Impfstoff-Serotypen.
Die Wirksamkeit der Grundimmunisierung mit zwei Dosen wurde weder für die Pneumonie noch fürdie akute Otitis media nachgewiesen.
Zusätzliche Daten zur Immunogenität
Die Immunogenität von Prevenar wurde in einer offenen, multi-zentrischen Studie bei 49 Kindern mit
Sichelzell-Krankheit untersucht. Die Kinder wurden mit Prevenar geimpft (3 Dosen im Abstand voneinem Monat ab einem Alter von 2 Monaten), wobei 46 dieser Kinder zusätzlich im Alter von 15-18
Monaten einen 23-valenten Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff erhielten. Nach der
Grundimmunisierung hatten 95,6 % der Probanden Antikörper-Spiegel von mindestens 0,35 µg/mlgegen alle sieben Serotypen, die in Prevenar enthalten sind. Nach der Polysaccharidimpfung wurde einsignifikanter Anstieg der Antikörperkonzentrationen gegen die sieben Serotypen beobachtet, was aufein gut etabliertes immunologisches Gedächtnis hinweist.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
5.3 Präklinische Sicherheitsdaten
Eine Toxizitätsstudie mit wiederholter intramuskulärer Gabe des Pneumokokken-Konjugatimpfstoffes(13 Wochen; 5 Injektionen; eine Injektion alle drei Wochen) bei Kaninchen lieferte keine Hinweisefür bedeutende lokale oder systemische toxische Effekte.
Toxizitätsstudien mit wiederholter subkutaner Gabe von Prevenar (13 Wochen; 7 Injektionen derklinischen Dosis; eine Injektion jede zweite Woche gefolgt von einer 4-wöchigen Erholungsphase) bei
Ratten und Affen lieferten keine Hinweise für bedeutende lokale oder systematische toxische Effekte.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
6.2 Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen
Arzneimitteln gemischt werden.
6.3 Haltbarkeit
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 C - 8 C).
Nicht einfrieren.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
0,5 ml Injektionssuspension in einer Fertigspritze (Typ I Glas) mit Stempel (Polypropylen),
Kolbenstopfen (Latex-freier grauer Butylgummi) und Schutzkappe (Latex-freier grauer Butylgummi).
Packungsgrößen:1 oder 10 Fertigspritzen mit oder ohne Injektionsnadel
Bündelpackung (5 Packungen mit 10 Fertigspritzen ohne Injektionsnadel).
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
HandhabungWährend der Lagerung können ein weißes Sediment und ein klarer Überstand beobachtet werden.
Der Impfstoff sollte gut geschüttelt werden, um eine homogene weiße Suspension zu erhalten. Diesesollte vor Anwendung optisch auf Partikel und/oder eine Veränderung des Aussehens hin untersuchtwerden. Verwenden Sie den Inhalt nicht, wenn er anders aussieht.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu entsorgen.
7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS
Pfizer Limited
Ramsgate Road
Sandwich
Kent CT13 9NJ
Vereinigtes Königreich
8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)
EU/1/00/167/003
EU/1/00/167/004
EU/1/00/167/006
EU/1/00/167/007
EU/1/00/167/008
9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 02/02/2001
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 02/02/2011
10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf der Website der Europäischen
Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.