NEUPRO 4mg / 24h transdermales pflaster merkblatt medikamente

N04BC09 Rotigotin • NERVENSYSTEM | DOPAMINERGE MITTEL | Dopamin-Agonisten


Rotigotin ist ein Medikament, das zur Behandlung der Parkinson-Krankheit und des Restless-Legs-Syndroms eingesetzt wird. Dieses Arzneimittel hilft, motorische Symptome wie Zittern, Steifheit und Bewegungsstörungen zu lindern, indem es die Dopaminrezeptoren im Gehirn stimuliert. Rotigotin trägt zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit diesen neurologischen Erkrankungen bei.

Rotigotin wird in der Regel als transdermales Pflaster verabreicht, das einmal täglich auf die Haut aufgeklebt wird. Die Dosierung wird vom Arzt entsprechend dem Ansprechen des Patienten und der Schwere der Symptome angepasst. Es ist wichtig, die Anwendungshinweise zu befolgen und die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abzubrechen.

Zu den Nebenwirkungen von Rotigotin können Hautreaktionen, Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit gehören. In seltenen Fällen können schwerwiegendere Reaktionen wie Verhaltensstörungen oder Halluzinationen auftreten. Wenn Sie ungewöhnliche Symptome bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Rotigotin ist ein modernes Medikament, das eine wirksame Option zur Kontrolle der Symptome der Parkinson-Krankheit und des Restless-Legs-Syndroms bietet. Regelmäßige Kontrollen und die Kommunikation mit dem Arzt sind für die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung unerlässlich. Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen.

NEUPRO 4mg/24h transdermales pflaster UCB, Rotigotin

Allgemeine Daten zu NEUPRO 4mg / 24h

Substanz: Rotigotin

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-06-2025

Handelsgesetzbuch: W64037003

Konzentration: 4mg / 24h

Pharmazeutisches Formblatt: transdermales pflaster

Quantität: 28

Produktart: original

Preis: 338.33 RON

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: UCB MANUFACTURING IRELAND LTD. - IRLANDA

Zulassungsinhaber: UCB PHARMA S.A. - BELGIA

Zulassungsnummer: 331/2006/03

Haltbarkeit: 30 Monate

Verfügbare Konzentrationen für Rotigotin

1mg/24h, 2mg/24h, 3mg/24h, 4mg/24h, 6mg/24h, 8mg/24h

Vergütungslisten für NEUPRO 4mg / 24h UCB

G12 (C1) - Parkinson-Krankheit

Preis

Zuzahlung

Patient

338.33 RON

338.33 RON

0.00 RON

GX (C1) - GENERIC (wird in der Kompensationsliste C1 für eine andere Diagnose verwendet)

Preis

Zuzahlung

Patient

338.33 RON

338.33 RON

0.00 RON

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels NEUPRO 4mg / 24h transdermales pflaster

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Neupro 4 mg/24 h transdermales Pflaster

Neupro 6 mg/24 h transdermales Pflaster

Neupro 8 mg/24 h transdermales Pflaster

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Neupro 4 mg/24 h transdermales Pflaster

Jedes Pflaster gibt 4 mg Rotigotin über 24 Stunden ab. Jedes 20 cm2-Pflaster enthält 9,0 mg Rotigotin.

Neupro 6 mg/24 h transdermales Pflaster

Jedes Pflaster gibt 6 mg Rotigotin über 24 Stunden ab. Jedes 30 cm2-Pflaster enthält 13,5 mg

Rotigotin.

Neupro 8 mg/24 h transdermales Pflaster

Jedes Pflaster gibt 8 mg Rotigotin über 24 Stunden ab. Jedes 40 cm2-Pflaster enthält 18,0 mg

Rotigotin.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Transdermales Pflaster.

Dünn, vom Matrixtyp, quadratisch mit abgerundeten Ecken, aus drei Schichten bestehend.

Neupro 4 mg/24 h transdermales Pflaster

Die Außenseite der Trägerschicht ist beige und trägt den Aufdruck 'Neupro 4 mg/24 h“.

Neupro 6 mg/24 h transdermales Pflaster

Die Außenseite der Trägerschicht ist beige und trägt den Aufdruck 'Neupro 6 mg/24 h“.

Neupro 8 mg/24 h transdermales Pflaster

Die Außenseite der Trägerschicht ist beige und trägt den Aufdruck 'Neupro 8 mg/24 h“.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Neupro wird eingesetzt als Monotherapie (d. h. ohne Levodopa) zur symptomatischen Behandlung beiidiopathischer Parkinson-Erkrankung im Frühstadium oder in Kombination mit Levodopa, d. h.während des Krankheitsverlaufs, einschließlich der Spätstadien, wenn die Wirksamkeit von Levodopanachlässt oder unbeständig ist und es zu Schwankungen der therapeutischen Wirkung kommt (am

Ende eines Dosisintervalls oder während 'On-off“-Fluktuationen).

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die Dosierungsempfehlungen sind als Nominaldosis angegeben.

Dosierung bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung im Frühstadium:

Die tägliche Einzeldosis sollte anfänglich 2 mg/24 h betragen und dann schrittweise wöchentlich um2 mg/24 h auf eine wirksame Dosis von maximal 8 mg/24 h erhöht werden.

Bei manchen Patienten kann eine Dosis von 4 mg/24 h ausreichend sein. Bei den meisten Patientenwird innerhalb von 3 bzw. 4 Wochen mit Dosierungen von 6 mg/24 h bzw. 8 mg/24 h die wirksame

Dosis erreicht.

Die Höchstdosis beträgt 8 mg/24 h.

Dosierung bei Patienten mit fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung mit Fluktuationen:

Die tägliche Einzeldosis sollte anfänglich 4 mg/24 h betragen und dann schrittweise wöchentlich um2 mg/24 h auf eine wirksame Dosis von maximal 16 mg/24 h erhöht werden.

Bei manchen Patienten kann eine Dosis von 4 mg/24 h bzw. 6 mg/24 h ausreichend sein. Bei denmeisten Patienten wird innerhalb von 3 bis 7 Wochen mit Dosierungen von 8 mg/24 h bis zu einer

Höchstdosis von 16 mg/24 h eine wirksame Dosis erreicht.

Um bei Dosierungen über 8 mg/24 h die endgültige Dosis zu erzielen, können mehrere Pflasterangewendet werden. So kann beispielsweise eine 10 mg/24 h-Dosis durch die Kombination eines6 mg/24 h-Pflasters und eines 4 mg/24 h-Pflasters erreicht werden.

Neupro wird einmal täglich angewendet. Das Pflaster sollte jeden Tag etwa zur gleichen Zeitappliziert werden. Es verbleibt über 24 Stunden auf der Haut und wird anschließend gegen ein neues

Pflaster an einer anderen Applikationsstelle ausgetauscht.

Vergisst der Patient, das Pflaster zur gewohnten Tageszeit aufzubringen oder löst sich das Pflaster ab,sollte für den Rest des Tages ein neues Pflaster appliziert werden.

Beendigung der Behandlung

Neupro sollte ausschleichend abgesetzt werden. Die Tagesdosis sollte dabei in Schritten von2 mg/24 h, vorzugsweise jeden zweiten Tag, bis zum vollständigen Absetzen von Neupro reduziertwerden (siehe Abschnitt 4.4).

Besondere Patientengruppen
Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion ist keine

Dosisanpassung erforderlich. Bei der Behandlung von Patienten mit stark eingeschränkter

Leberfunktion ist Vorsicht geboten, da es möglicherweise zu einer verringerten Rotigotin-Clearancekommen kann. Rotigotin wurde in dieser Patientengruppe nicht untersucht. Im Falle einer

Verschlechterung der Leberfunktionsstörung kann eine Dosisreduktion erforderlich werden.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit leichter bis schwerer Einschränkung der Nierenfunktion - einschließlichdialysepflichtiger Patienten - ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei einer akuten

Verschlechterung der Nierenfunktion kann es ebenso zu einer unerwarteten Akkumulation von

Rotigotin kommen (siehe Abschnitt 5.2).

Kinder und Jugendliche

Es gibt im Anwendungsgebiet Parkinson-Erkrankung keinen relevanten Nutzen von Neupro bei

Kindern und Jugendlichen.

Art der Anwendung

Neupro ist zur transdermalen Anwendung.

Das Pflaster sollte auf saubere, trockene, unverletzte gesunde Haut im Bauchbereich, am

Oberschenkel, an der Hüfte, der Flanke, der Schulter oder am Oberarm aufgeklebt werden. Eineerneute Applikation an derselben Stelle innerhalb von 14 Tagen sollte vermieden werden. Neupro darfnicht auf gerötete, gereizte oder verletzte Hautbereiche aufgebracht werden (siehe Abschnitt 4.4).

Anwendung und Handhabung

Jedes Pflaster ist einzeln in einem Beutel verpackt und sollte unmittelbar nach dem Öffnen des Beutelsaufgeklebt werden. Hierzu wird eine Hälfte der Schutzfolie entfernt, die Klebefläche aufgeklebt undfest auf der Haut angedrückt. Anschließend wird das Pflaster zurück geklappt und die zweite Hälfteder Schutzfolie entfernt. Die Klebefläche des Pflasters sollte dabei nicht berührt werden. Das Pflasterwird mit der Handfläche etwa 30 Sekunden fest aufgedrückt, so dass es gut haftet.

Das Pflaster sollte nicht zerschnitten werden.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

Magnetresonanztomografie (MRT) oder Kardioversion (siehe Abschnitt 4.4).

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Wenn ein Parkinson-Patient unter der Behandlung mit Rotigotin unzureichend kontrolliert ist, kanndie Umstellung auf einen anderen Dopaminagonisten einen zusätzlichen Nutzen bringen (siehe

Abschnitt 5.1).

Magnetresonanztomografie und Kardioversion

Die Trägerschicht von Neupro enthält Aluminium. Um Hautverbrennungen zu vermeiden, ist Neuprozu entfernen, falls sich der Patient einer Magnetresonanztomografie (MRT) oder Kardioversionunterziehen muss.

Orthostatische Hypotonie

Es ist bekannt, dass Dopaminagonisten die systemische Blutdruckregulation hemmen mit der Folgeeiner posturalen/orthostatischen Hypotonie. Diese Ereignisse wurden auch unter der Behandlung mit

Rotigotin beobachtet, allerdings wurde eine vergleichbare Inzidenz bei Patienten beobachtet, die mit

Placebo behandelt wurden.

Aufgrund des allgemeinen Risikos einer orthostatischen Hypotonie in Verbindung mit einerdopaminergen Therapie wird eine Überwachung des Blutdrucks, insbesondere zu Beginn der

Behandlung, empfohlen.

Synkopen

In klinischen Studien mit Rotigotin sind Synkopen beobachtet worden, allerdings wurde einevergleichbare Häufigkeit bei Patienten beobachtet, die mit Placebo behandelt wurden. Da in diesen

Studien Patienten mit einer klinisch relevanten kardiovaskulären Erkrankung ausgeschlossen waren,sollten Patienten mit einer schweren kardiovaskulären Erkrankung nach Symptomen für Synkopenund Präsynkopen befragt werden.

Plötzliches Einschlafen und Somnolenz

Rotigotin wird mit Somnolenz und Episoden plötzlichen Einschlafens in Verbindung gebracht.

Es wurde von plötzlichen Schlafattacken während der Verrichtung von Alltagsaktivitäten berichtet, inmanchen Fällen ohne erkennbare Warnsignale. Der verschreibende Arzt sollte den Patienten inregelmäßigen Abständen auf Benommenheit oder Schläfrigkeit untersuchen, da dem Patienten

Benommenheit oder Schläfrigkeit unter Umständen erst dann bewusst werden, wenn er direkt daraufangesprochen wird. Eine Dosisreduktion oder eine Beendigung der Behandlung sollte sorgfältigerwogen werden.

Störungen der Impulskontrolle und andere ähnliche Störungen

Patienten sollten regelmäßig auf die Entwicklung von Impulskontrollstörungen und anderen ähnlichen

Störungen, einschließlich des Dopamin-Dysregulationssyndroms, hin überwacht werden. Patientenund deren Betreuer sollten darauf hingewiesen werden, dass bei Patienten unter der Therapie mit

Dopaminagonisten, einschließlich Rotigotin, Verhaltenssymptome von Impulskontrollstörungeneinschließlich Spielzwang, verstärkter Libido, Hypersexualität, Kaufsucht und zwanghaftes

Geldausgeben, Essattacken und zwanghaftes Essen auftreten können. Bei der Behandlung mit

Rotigotin wurde bei manchen Patienten ein Dopamin-Dysregulationssyndrom beobachtet. Wenn sichsolche Symptome entwickeln, ist eine Dosisreduktion/schrittweises Absetzen der Behandlung in

Betracht zu ziehen.

Malignes neuroleptisches Syndrom

Bei abruptem Absetzen einer dopaminergen Therapie wurden Symptome beschrieben, die auf einmalignes neuroleptisches Syndrom hindeuten. Es wird daher empfohlen, die Behandlungauszuschleichen (siehe Abschnitt 4.2).

Dopaminagonisten-Entzugssyndrom

Bei abruptem Absetzen einer dopaminergen Therapie wurden Symptome beschrieben, die auf ein

Dopaminagonisten-Entzugssyndrom hindeuten (zum Beispiel Schmerzen, Müdigkeit, Depression,

Schwitzen und Angst). Es wird daher empfohlen, die Behandlung auszuschleichen (siehe

Abschnitt 4.2).

Anomales Denken und Verhalten

Es liegen Berichte über anomales Denken und Verhalten vor. Diese können in unterschiedlichen

Manifestationen, einschließlich paranoidem Denken, Wahnvorstellungen, Halluzinationen,

Verwirrtheit, psychose-ähnlichem Verhalten, Desorientiertheit, aggressivem Verhalten, Agitiertheitund Delirium, auftreten.

Fibrotische Komplikationen

Bei einigen Patienten, die mit dopaminergen Wirkstoffen auf Basis von Mutterkornalkaloidenbehandelt wurden, wurden Fälle von retroperitonealer Fibrose, Lungeninfiltraten, Pleuraerguss,

Pleuraschwarte, Perikarditis und Herzklappenerkrankung berichtet. Obwohl sich diese

Komplikationen bei Absetzen der Behandlung zurückbilden können, kommt es nicht in allen Fällen zueiner vollständigen Wiederherstellung.

Man geht zwar davon aus, dass diese unerwünschten Reaktionen durch die Ergolinstruktur dieser

Substanzen bedingt sind; es ist jedoch nicht bekannt, ob auch andere, nicht-ergoline

Dopaminagonisten diese hervorrufen können.

Neuroleptika

Patienten, die mit Dopaminagonisten behandelt werden, sollten keine Neuroleptika als antiemetische

Substanzen erhalten (siehe auch Abschnitt 4.5).

Augenärztliche Überwachung

Eine augenärztliche Überwachung wird in regelmäßigen Abständen oder bei Auftreten von

Sehstörungen empfohlen.

Anwendung von Wärme

Der Pflasterbereich sollte keiner äußeren Wärme (übermäßiges Sonnenlicht, Heizkissen und andere

Wärmequellen wie Sauna, heiße Bäder usw.) ausgesetzt werden.

Reaktionen an der Applikationsstelle

Möglicherweise auftretende Hautreaktionen an der Applikationsstelle sind in der Regel leicht bismittelschwer ausgeprägt. Es wird empfohlen, die Applikationsstelle täglich zu wechseln (z. B. von derrechten zur linken Seite und von der oberen zur unteren Körperhälfte). Innerhalb von 14 Tagen solltedieselbe Stelle nicht wieder verwendet werden. Treten an der Applikationsstelle Reaktionen auf, dieüber mehrere Tage oder dauerhaft anhalten, sich verschlimmern oder sich über die Applikationsstellehinaus ausbreiten, sollte eine Nutzen-Risiko-Bewertung für den betroffenen Patienten erfolgen.

Kommt es durch das transdermale System zu Hautausschlag oder Hautreizungen, sollte bis zum

Abheilen der Haut direktes Sonnenlicht auf dem betroffenen Areal vermieden werden, da eine

Exposition zu Veränderungen der Hautfarbe führen könnte.

Die Behandlung mit Neupro ist abzubrechen, wenn im Zusammenhang mit der Anwendung einegeneralisierte Hautreaktion (z. B. allergisches Exanthem einschließlich erythematöser, makulärer undpapulärer Formen oder Pruritus) beobachtet wird.

Peripheres Ödem

In klinischen Studien an Parkinson-Patienten lag nach 6 Monaten die spezifische Häufigkeit peripherer

Ödeme bei etwa 4 % und verblieb so über den gesamten Beobachtungszeitraum von bis zu36 Monaten.

Dopaminerge Nebenwirkungen

Bei Parkinson-Patienten ist die Häufigkeit einiger dopaminerger Nebenwirkungen, wie

Halluzinationen, Dyskinesien und periphere Ödeme, in Kombination mit Levodopa im Allgemeinenhöher. Dies ist bei der Verschreibung von Rotigotin zu berücksichtigen.

Dystonische Reaktionen

Dystonische Reaktionen, einschließlich Dystonie, abnorme Körperhaltung, Torticollis und

Pleurothotonus (Pisa-Syndrom), wurden gelegentlich bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung nach

Beginn oder schrittweiser Erhöhung der Dosis von Rotigotin berichtet. Obwohl dystonische

Reaktionen ein Symptom der Parkinson-Erkrankung sein können, haben sich die Symptome beieinigen dieser Patienten nach Reduzierung oder Absetzen von Rotigotin verbessert. Wenn einedystonische Reaktion auftritt, sollte die dopaminerge Medikation überprüft und eine Dosisanpassungvon Rotigotin in Betracht gezogen werden.

Sulfitsensitivität

Neupro enthält Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) (E 223), ein Sulfit, das bei besonders empfindlichen

Personen allergieartige Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Symptome und lebensbedrohlicheroder weniger schwerer asthmatischer Episoden hervorrufen kann.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Da es sich bei Rotigotin um einen Dopaminagonisten handelt, ist davon auszugehen, dass

Dopaminantagonisten wie Neuroleptika (z. B. Phenothiazine, Butyrophenone, Thioxanthene) oder

Metoclopramid die Wirksamkeit von Neupro abschwächen können. Daher sollte eine gleichzeitige

Anwendung vermieden werden. Aufgrund möglicher additiver Effekte ist Vorsicht geboten, wenn

Patienten Sedativa oder andere das ZNS (Zentralnervensystem) dämpfende Substanzen (z. B.

Benzodiazepine, Antipsychotika, Antidepressiva) sowie Alkohol in Kombination mit Rotigotineinnehmen.

Die gleichzeitige Anwendung von Levodopa und Carbidopa mit Rotigotin hatte keinen Einfluss aufdie Pharmakokinetik von Rotigotin, und Rotigotin beeinflusste nicht die Pharmakokinetik von

Levodopa und Carbidopa.

Die gleichzeitige Anwendung von Domperidon mit Rotigotin hatte keinen Einfluss auf die

Pharmakokinetik von Rotigotin.

Die gleichzeitige Anwendung von Omeprazol (CYP2C19-Hemmer) in Dosen von 40 mg/Tag hatte beigesunden Freiwilligen keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik oder die Verstoffwechselung von

Rotigotin.

Neupro kann die dopaminergen Nebenwirkungen von Levodopa verstärken und - wie bei anderen

Dopaminagonisten beschrieben - eine Dyskinesie verursachen und/oder eine vorbestehende

Dyskinesie verschlimmern.

Die gleichzeitige Anwendung von Rotigotin (3 mg/24 h) führte zu keiner Beeinträchtigung der

Pharmakodynamik und Pharmakokinetik oraler Kontrazeptiva (0,03 mg Ethinylestradiol, 0,15 mg

Levonorgestrel).

Wechselwirkungen mit anderen Methoden der hormonellen Kontrazeption wurden nicht untersucht.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen im gebärfähigen Alter, Kontrazeption bei Frauen

Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, um währendder Behandlung mit Rotigotin eine Schwangerschaft zu verhindern.

Schwangerschaft

Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Rotigotin bei Schwangeren vor.

Tierexperimentelle Studien an Ratten und Kaninchen lassen keine Teratogenität erkennen, doch wurdebei Ratten und Mäusen in maternal toxischen Dosen Embryotoxizität beobachtet (siehe Abschnitt 5.3).

Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Rotigotin sollte während der

Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit

Da Rotigotin beim Menschen die Prolaktinsekretion senkt, ist eine Hemmung der Laktation zuerwarten. Studien an Ratten haben gezeigt, dass Rotigotin und/oder sein(e) Metabolit(en) in die

Muttermilch übergehen. Da keine Daten für den Menschen vorliegen, sollte abgestillt werden.

Fertilität

Informationen zu Fertilitätsstudien, siehe Abschnitt 5.3.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Rotigotin kann großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und auf die Fähigkeit zum Bedienen von

Maschinen haben.

Mit Rotigotin behandelte Patienten, die an Schläfrigkeit und/oder Schlafattacken leiden, müssendarüber aufgeklärt werden, dass sie keine Fahrzeuge führen oder Tätigkeiten ausüben (z. B.

Maschinen bedienen) dürfen, bei denen sie durch eingeschränkte Aufmerksamkeit sich selbst oderandere gefährden oder in Lebensgefahr bringen können, bis solche wiederkehrenden Episoden und die

Somnolenz abgeklungen sind (siehe auch Abschnitte 4.4 und 4.5).

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Basierend auf der Analyse gepoolter placebokontrollierter klinischer Studien mit insgesamt 1307

Neupro- und 607 Placebo-behandelten Patienten berichteten 72,5 % der Patienten unter Neupro und58,0 % der Patienten unter Placebo über mindestens eine Nebenwirkung.

Zu Beginn der Therapie können dopaminerge Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Diese sind gewöhnlich leicht bis mittelschwer und vorübergehend, selbst wenn die Behandlungfortgesetzt wird.

Nebenwirkungen, die von mehr als 10 % der mit Neupro transdermalem Pflaster behandelten

Patienten berichtet wurden, sind Übelkeit, Erbrechen, Reaktionen an der Applikationsstelle,

Somnolenz, Schwindel und Kopfschmerzen.

In Studien, bei denen die Applikationsstellen gemäß den Anweisungen in der Fachinformation und

Gebrauchsinformation gewechselt wurden, kam es bei 35,7 % der 830 Patienten, die Neuprotransdermales Pflaster anwendeten, zu Reaktionen an der Applikationsstelle. Die Mehrzahl der

Reaktionen an der Applikationsstelle war leicht bis mittelschwer, auf die Applikationsstelle beschränktund führte lediglich bei 4,3 % aller Patienten unter Neupro zum Abbruch der Behandlung.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die folgende Tabelle umfasst Nebenwirkungen aus den oben aufgeführten, gepoolten Studien bei

Patienten mit Parkinson-Erkrankung und aus Praxiserfahrungen nach der Zulassung. Bei den

Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen, innerhalb der Systemorganklassen, werden folgende

Kategorien zugrunde gelegt (Patientenanzahl, bei denen Nebenwirkungen zu erwarten sind): Sehrhäufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100); selten (≥1/10.000 bis<1/1.000); sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Datennicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nachabnehmendem Schweregrad angegeben.

System/Orga Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nichtnklasse bekanntgemäß

MedDRA

Erkrankunge Überempfindlin des chkeit, die

Immunsystem auchs Angioödem,

Zungen- und

Lippenödemeinschließenkann

System/Orga Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nichtnklasse bekanntgemäß

MedDRA

Psychiatrisch Wahrnehmungsstör Schlafattacken Psychotisch Dopaminee ungena (einschl./plötzliche e rges

Erkrankunge Halluzinationen, Schlafanfälle, Störungen, Dysregulan optischer Paranoia, obsessive tions-

Halluzinationen, Störungen des Zwangsstör Syndromcakustischer sexuellen ungen,

Halluzinationen, Verlangensa aggressives

Illusionen), (einschl. Verhalten/

Schlaflosigkeit, Hypersexualitä Aggression

Schlafstörungen, t, gesteigerte b,

Alpträume, Libido), Wahnvorstungewöhnliche Verwirrtheitsz ellungd,

Träume, ustände, Deliriumd

Impulskontrollstöru Desorientierthengena, d (einschl. itd,

Spielzwang, Agitiertheitd

Stereotypie/Zwangshandlungen,

Essattacken/

Essstörungenb,zwanghaftes

Kaufverhaltenc)

Erkrankunge Somnolenz, Bewusstseinsstörun Krämpfe Droppedn des Schwindelgef gen NECa (einschl. Head

Nervensystem ühl, Synkope, Syndromcs Kopfschmerz vasovagale

Synkope,

Bewusstlosigkeit),

Dyskinesie,orthostatischer

Schwindel,

Lethargie

Augenerkran Verschwommekungen nes Sehen,

Sehverschlechterung,

Photopsie

Erkrankunge Drehschwindeln des Ohrsund des

Labyrinths

Herzerkrank Palpitationen Vorhofflimmer Supraventriungen n kuläre

Tachykardie

Gefäßerkran Orthostatische Hypotoniekungen Hypotonie,

Hypertonie

System/Orga Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nichtnklasse bekanntgemäß

MedDRA

Erkrankunge Schluckaufn der

Atemwege,des

Brustraumsund

Mediastinums

Erkrankunge Übelkeit, Obstipation, Bauchschmerz Diarrhoecn des Erbrechen Mundtrockenheit, en

Gastrointesti Dyspepsienaltrakts

Erkrankunge Erythem, Generalisierter Generalisien der Haut Hyperhidrosis, Juckreiz, rterund des Juckreiz Hautreizung, Ausschlag

Unterhautzell Kontaktdermatgewebes itis

Erkrankunge Erektilen der Dysfunktion

Geschlechtsorgane und der

Brustdrüse

Allgemeine Reaktionen Peripheres Ödem, Reizbarkeit

Erkrankunge an der Schwächezuständean und Applikations- (einschl. Müdigkeit,

Beschwerden und Asthenie,am Instillationsst Unwohlsein)

Verabreichun ellea (einschl.gsort Erythem,

Juckreiz,

Reizung,

Ausschlag,

Dermatitis,

Vesikel,

Schmerzen,

Ekzem,

Entzündung,

Schwellung,

Verfärbung,

Papeln,

Exfoliation,

Urtikaria,

Überempfindlichkeit)

System/Orga Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nichtnklasse bekanntgemäß

MedDRA

Untersuchung Gewichtsabnahme Erhöhteen Leberenzyme(einschl. AST,

ALT, GGT),

Gewichtszunahme, erhöhte

Herzfrequenz,erhöhte

Kreatin(phospho)kinase(CPK-Werte)d

Verletzung, Sturzneigung

Vergiftungund durch

Eingriffebedingte

Komplikationen

Skelettmus- Rhabdomkulatur-, yolysec

Bindegewebs-und

Knochener-krankungena High-Level-Terminusb Beobachtet in offenen Studienc Beobachtet nach der Zulassungd Beobachtet in 2011, Daten aus gepoolten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien

Beschreibung bestimmter Nebenwirkungen

Plötzliches Einschlafen und Somnolenz

Rotigotin wurde mit Somnolenz, einschließlich übermäßiger Tagesschläfrigkeit sowie plötzlichen

Schlafattacken in Verbindung gebracht. In vereinzelten Fällen kam es beim Führen eines Fahrzeugs zu'plötzlichem Einschlafen” und als Folge zu Autounfällen (siehe auch Abschnitte 4.4 und 4.7).

Störungen der Impulskontrolle

Bei Patienten, die mit Dopaminagonisten, einschließlich Rotigotin, behandelt wurden, können

Spielzwang, verstärkte Libido, Hypersexualität, Kaufsucht und zwanghaftes Geldausgeben,

Essattacken und zwanghaftes Essen auftreten (siehe Abschnitt 4.4).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Symptome

Die wahrscheinlichsten Nebenwirkungen sind solche, die durch das pharmakodynamische Profil von

Dopaminagonisten bedingt sind, und schließen Übelkeit, Erbrechen, Hypotonie, unwillkürliche

Bewegungen, Halluzinationen, Verwirrtheit, Krämpfe und sonstige Symptome einer zentralendopaminergen Stimulation ein.

Behandlung

Es ist kein Gegenmittel für eine Überdosierung von Dopaminagonisten bekannt. Bei Verdacht auf

Überdosierung sollte ein Entfernen des Pflasters/der Pflaster in Betracht gezogen werden, da nach

Entfernen des Pflasters/der Pflaster die Wirkstoffzufuhr gestoppt ist und die Plasmakonzentration von

Rotigotin rapide sinkt.

Der Patient sollte engmaschig überwacht werden, einschließlich Herzfrequenz, Herzrhythmus und

Blutdruck.

Die Behandlung einer Überdosierung kann allgemeine unterstützende Maßnahmen zur

Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen erforderlich machen. Von einer Dialyse wird kein Nutzenerwartet, da Rotigotin nicht durch Dialyse entfernt wird.

Wenn ein Absetzen von Rotigotin notwendig wird, sollte dies stufenweise erfolgen, um einemmalignen neuroleptischen Syndrom vorzubeugen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antiparkinsonmittel, Dopamin-Agonisten, ATC-Code: N04BC09

Rotigotin ist ein nicht-ergoliner Dopaminagonist zur symptomatischen Behandlung des idiopathischen

Morbus Parkinson und des Restless-Legs-Syndroms.

Wirkmechanismus

Bei Rotigotin geht man davon aus, dass seine günstige Wirkung auf die Parkinsonerkrankung durchdie Aktivierung der D3-, D2- und D1-Rezeptoren des Caudatus-Putamens im Gehirn hervorgerufenwird.

Der genaue Wirkmechanismus von Rotigotin bei der Behandlung von RLS ist unbekannt. Es wirdangenommen, dass Rotigotin seine Wirkung insbesondere über Dopamin-Rezeptoren entfaltet.

Pharmakodynamische Wirkungen

Entsprechend der funktionellen Aktivität an den verschiedenen Rezeptor-Subtypen und deren

Verteilung im Gehirn wird Rotigotin als ein D2- und D3-Rezeptoragonist beschrieben, mit

Wirksamkeit auch an den D1-, D4- und D5-Rezeptoren. Bei den nicht-dopaminergen Rezeptoren zeigt

Rotigotin einen Antagonismus an den alpha2B- und einen Agonismus an den 5HT1A-Rezeptoren, aberkeine Aktivität an den 5HT2B-Rezeptoren.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Die Wirksamkeit von Rotigotin bei der symptomatischen Behandlung der idiopathischen Parkinson-

Erkrankung wurde im Rahmen eines multinationalen Arzneimittelentwicklungsprogramms, bestehendaus vier randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Schlüsselstudien im

Parallelgruppendesign und in drei Studien zu spezifischen Aspekten der Parkinson-Erkrankungevaluiert.

Zwei zulassungsrelevante Studien (SP512 Teil I und SP513 Teil I), die die Wirksamkeit von

Rotigotin bei der Behandlung der Symptome einer idiopathischen Parkinson-Erkrankung untersuchten,wurden mit Patienten durchgeführt, die keine Begleittherapie mit Dopaminagonisten erhielten und dieentweder noch nicht mit Levodopa behandelt worden waren oder bei denen eine frühere Levodopa-

Behandlung ≤6 Monate dauerte. Als Primärvariable wurden zwei Komponenten des Unified

Parkinson’s Disease Rating Scale (UPDRS), die Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL-Skala, Teil

II) sowie die motorische Untersuchung (Teil III) ausgewertet.

Die Wirksamkeit wurde bestimmt durch das Ansprechen der Patienten auf die Therapie anhand der

Verbesserung der Responder-Rate und der absoluten Punktzahl in den Summenwerten derkombinierten ADL-Scores und der motorischen Untersuchung (UPDRS-Teil II und III).

In der doppelblinden Studie SP512 Teil I erhielten 177 Patienten Rotigotin und 96 Patienten

Placebo. Beginnend mit 2 mg/24 h wurden die Patienten in wöchentlichen Schritten von 2 mg/24 h biszu einer Höchstdosis von 6 mg/24 h auf die individuelle optimale Dosis Rotigotin oder Placeboeingestellt. Anschließend erhielten die Patienten in jeder Behandlungsgruppe die für sie optimale

Dosis über 6 Monate.

Am Ende der Erhaltungstherapie entsprach bei 91 % der Patienten im Rotigotin-Arm die optimale

Dosis der zulässigen Höchstdosis von 6 mg/24 h. Eine Verbesserung um 20 % wurde bei 48 % der

Patienten unter Rotigotin und bei 19 % der Patienten unter Placebo beobachtet (Differenz 29 %, KI95 %18 %; 39 %, p<0,0001). Unter Rotigotin betrug die durchschnittliche Verbesserung beim UPDRS-

Score (Teile II+III) -3,98 Punkte (Baseline 29,9 Punkte), während im Placebo-Behandlungsarm eine

Verschlechterung von 1,31 Punkten beobachtet wurde (Baseline 30,0 Punkte). Die Differenz war mit5,28 Punkten statistisch signifikant (p <0,0001).

In der doppelblinden Studie SP513 Teil I erhielten 213 Patienten Rotigotin, 227 Patienten Ropinirolund 117 Patienten Placebo. Die Patienten wurden, beginnend mit 2 mg/24 h, über vier Wochen inwöchentlichen Schritten von 2 mg/24 h bis zu einer Höchstdosis von 8 mg/24 h auf die individuelleoptimale Dosis Rotigotin eingestellt. In der Ropinirol-Gruppe wurden die Patienten über 13 Wochenauf die optimale Dosis von bis zu 24 mg/Tag eingestellt. Anschließend erhielten die Patienten jeder

Behandlungsgruppe über 6 Monate diese Erhaltungstherapie.

Am Ende der Erhaltungstherapie entsprach bei 92 % der Patienten im Rotigotin-Arm die optimale

Dosis der zulässigen Höchstdosis von 8 mg/24 h. Eine Verbesserung um 20 % wurde bei 52 % der

Patienten unter Rotigotin, 68 % der Patienten unter Ropinirol und 30 % der Patienten unter Placebobeobachtet (Differenz Rotigotin versus Placebo 21,7 %, KI95 % 11,1 %; 32,4 %; Differenz Ropinirolversus Placebo 38,4 %, KI95 % 28,1 %; 48,6 %; Differenz Ropinirol versus Rotigotin 16,6 %, KI95 %7,6 %; 25,7 %). Die durchschnittliche Verbesserung beim UPDRS-Score (Teile II+III) betrug6,83 Punkte (Baseline 33,2 Punkte) im Rotigotin-Arm, 10,78 Punkte im Ropinirol-Arm (Baseline32,2 Punkte) und 2,33 Punkte im Placebo-Arm (Baseline 31,3 Punkte). Alle Unterschiede zwischenden aktiven Behandlungen und Placebo waren statistisch signifikant. In dieser Studie konnte die

Nicht-Unterlegenheit von Rotigotin gegenüber Ropinirol nicht nachgewiesen werden.

In einer nachfolgenden multinationalen, offenen Multicenter-Studie (SP824), wurde die

Verträglichkeit der nächtlichen Umstellung von Ropinirol, Pramipexol oder Cabergolin auf eintransdermales Rotigotin-Pflaster und dessen Wirksamkeit auf die Symptome der idiopathischen

Parkinson-Erkrankung untersucht. 116 Patienten wurden von der bisherigen oralen Therapie auf bis zu8 mg/24 h Rotigotin umgestellt, von diesen waren 47 mit bis zu 9 mg Ropinirol pro Tag behandeltworden, 47 waren mit bis zu 2 mg Pramipexol pro Tag und 22 mit bis zu 3 mg Cabergolin pro Tagbehandelt worden. Die Umstellung auf Rotigotin war praktikabel, nur bei 2 Patienten, die mit

Ropinirol, bei 5 Patienten, die mit Pramipexol und bei 4 Patienten, die mit Cabergolin behandeltwurden, war eine geringe Dosierungsangleichung (durchschnittlich 2 mg/24 h) notwendig.

Verbesserungen des UPDRS-Scores Teil I - IV wurden beobachtet. Das Sicherheitsprofil wargegenüber früheren Studien unverändert.

In einer randomisierten, offenen Studie (SP825) bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung im

Frühstadium wurden 25 Patienten auf eine Rotigotin- und 26 Patienten auf eine Ropinirol-Behandlungrandomisiert. In beiden Armen wurde die Behandlung auf die entsprechende Optimal- oder

Maximaldosis von 8 mg/24 h bzw. 9 mg/Tag titriert. Beide Behandlungen zeigten Verbesserungen derfrühmorgendlichen Bewegungsfunktion und des Schlafes. Die motorischen Symptome (UPDRS Teil

III) verbesserten sich bei den mit Rotigotin behandelten Patienten nach 4 Behandlungswochen um 6,3± 1,3 Punkte und in der Ropinirol-Gruppe um 5,9 ± 1,3 Punkte. Der Schlaf (PDSS) verbesserte sichbei den mit Rotigotin behandelten Patienten um 4,1 ± 13,8 Punkte und bei den mit Ropinirolbehandelten Patienten um 2,5 ± 13,5 Punkten. Das Sicherheitsprofil war vergleichbar, mit Ausnahmeder Reaktionen an der Applikationsstelle.

In den Studien SP824 und SP825, die seit der initialen Vergleichsstudie durchgeführt wurden, zeigten

Rotigotin und Ropinirol bei äquivalenten Dosierungen eine vergleichbare Wirksamkeit.

Zwei zusätzliche Zulassungsstudien (SP650DB und SP515) wurden bei Patienten durchgeführt, diebegleitend mit Levodopa behandelt wurden. Primärvariable war die Verringerung der 'Off“-Zeit (in

Stunden). Die Wirksamkeit wurde bestimmt durch das Ansprechen der Patienten auf die Therapieanhand der Verbesserung der Responder-Rate sowie der absoluten Verbesserung der 'Off“-Zeit.

In der Doppelblindstudie SP650DB erhielten 113 Patienten Rotigotin bis zu einer Höchstdosis von8 mg/24 h, 109 Patienten erhielten Rotigotin bis zu einer Höchstdosis von 12 mg/24 h und 119

Patienten erhielten Placebo. Die Patienten wurden, beginnend mit 4 mg/24 h, in wöchentlichen

Schritten von 2 mg/24 h auf die für sie optimale Rotigotin-Dosis bzw. Placebo eingestellt.

Anschließend erhielten die Patienten in jeder Behandlungsgruppe über 6 Monate die für sie optimale

Dosis. Am Ende der Erhaltungstherapie zeigte sich bei 57 % der Patienten unter Rotigotin 8 mg/24 hbzw. bei 55 % der Patienten unter Rotigotin 12 mg/24 h sowie bei 34 % der Patienten unter Placeboeine Besserung von mindestens 30 % (Unterschiede 22 % bzw. 21 %, KI95 % 10 %; 35 % bzw. 8 %;33 %, p <0,001 für beide Rotigotin-Gruppen). Unter Rotigotin betrug die mittlere Verringerung der'Off”-Zeit 2,7 bzw. 2,1 Stunden, während im Studienarm mit Placebo eine Verringerung von0,9 Stunden beobachtet wurde. Die Unterschiede waren statistisch signifikant (p <0,001 bzw.p=0,003).

In der Doppelblindstudie SP515 erhielten 201 Patienten Rotigotin, 200 Patienten Pramipexol und100 Patienten Placebo. Die Patienten wurden, beginnend mit 4 mg/24 h, in wöchentlichen Schrittenvon 2 mg/24 h bis zu einer Höchstdosis von 16 mg/24 h auf die für sie optimale Rotigotin-Dosiseingestellt. Die Patienten in der Pramipexol-Gruppe erhielten in der ersten Woche 0,375 mg, in derzweiten Woche 0,75 mg und wurden dann in wöchentlichen Schritten von 0,75 mg bis zu einer

Höchstdosis von 4,5 mg/Tag auf die für sie optimale Dosis eingestellt. In allen Behandlungsgruppenwurde diese Dosis über 4 Monate beibehalten.

Am Ende der Erhaltungstherapie zeigte sich bei 60 % der Patienten unter Rotigotin, bei 67 % der

Patienten unter Pramipexol und bei 35 % der Patienten unter Placebo eine Besserung von mindestens30 % (Unterschied Rotigotin versus Placebo 25 %, KI95 % 13 %; 36 %, Unterschied Pramipexol versus

Placebo 32 %, KI95 % 21 %; 43 %, Unterschied Pramipexol versus Rotigotin 7 %, KI95 % -2 %; 17 %).

Im Rotigotin-Arm betrug die mittlere Verringerung der 'Off“-Zeit 2,5 Stunden, im Pramipexol-Arm2,8 Stunden und im Placebo-Arm 0,9 Stunden. Alle Unterschiede zwischen den Verum-Behandlungenund Placebo waren statistisch signifikant.

Eine weitere multinationale Doppelblindstudie (SP889) wurde an 287 Patienten mit beginnenderoder fortgeschrittener Parkinsonerkrankung und unzureichender Kontrolle der frühmorgendlichen

Beweglichkeit durchgeführt. 81,5 % der eingeschlossenen Patienten wurden zusätzlich mit Levodopatherapiert. 190 Patienten erhielten Rotigotin und 97 Placebo. Die Patienten wurden über 8 Wochenbeginnend mit einer Dosis von 2 mg/24 h in Schritten von 2 mg/24 h pro Woche auf die optimale

Dosis von Rotigotin oder Placebo bis zur Maximaldosis von 16 mg/24 h eingestellt und diese

Erhaltungsdosis über 4 Wochen beibehalten. Die co-primären Zielparameter waren diefrühmorgendliche Bewegungsfunktion, gemessen mit der UPDRS III und die Störungen des

Nachtschlafs, gemessen anhand der modifizierten Parkinson’s Disease Sleep Scale (PDSS-2). Am

Ende der Erhaltungsphase hatte sich bei mit Rotigotin behandelten Patienten (Baseline 29,6) derduchschnittliche UPDRS III-Wert um 7,0 Punkte und bei der Placebogruppe (Baseline 32,0) um3,9 Punkte verbessert. Die Steigerung des PDSS-2-Gesamtwertes in der Rotigotingruppe betrug5,9 Punkte (Baseline 19,3) und 1,9 Punkte in der Placebogruppe (Baseline 20,5). Die

Behandlungsunterschiede für die co-primären Variablen waren statistisch signifikant (p=0,0002 undp<0,0001).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach der Applikation wird Rotigotin kontinuierlich aus dem transdermalen Pflaster abgegeben undüber die Haut resorbiert. Steady-state-Konzentrationen werden ein bis zwei Tage nach der

Pflasterapplikation erreicht und durch die einmal tägliche Anwendung, bei der das Pflaster 24 Stundenlang auf der Haut verbleibt, auf einem stabilen Niveau gehalten. Der Plasmaspiegel von Rotigotinerhöht sich dosisproportional über einen Dosierungsbereich von 1 mg/24 h bis 24 mg/24 h.

Etwa 45 % des Wirkstoffs im Pflaster werden innerhalb von 24 Stunden an die Haut abgegeben. Dieabsolute Bioverfügbarkeit nach transdermaler Applikation beträgt ca. 37 %.

Der Wechsel der Applikationsstelle kann zu von Tag zu Tag differierenden Plasmaspiegeln führen.

Die Unterschiede in der Bioverfügbarkeit von Rotigotin schwankten zwischen 2 % (Oberarm versus

Flanke) und 46 % (Schulter versus Oberschenkel). Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass dieseinen relevanten Einfluss auf das klinische Ergebnis hat.

Verteilung

Die Bindung von Rotigotin an Plasmaproteine beträgt in vitro etwa 92 %.

Das scheinbare Verteilungsvolumen beträgt beim Menschen ca. 84 l/kg.

Biotransformation

Rotigotin wird zu einem großen Teil metabolisiert. Rotigotin wird durch N-Dealkylierung sowiedirekte und sekundäre Konjugation verstoffwechselt. In-vitro-Ergebnisse weisen darauf hin, dassverschiedene CYP-Isoforme in der Lage sind, die N-Dealkylierung von Rotigotin zu katalysieren. Die

Hauptmetaboliten sind Sulfate und Glukuronidkonjugate der Muttersubstanz sowie biologisch inaktive

N-Desalkylmetaboliten.

Die Daten zu den Metaboliten sind unvollständig.

Elimination

Etwa 71 % der Rotigotindosis werden über den Urin und ein kleinerer Anteil von ca. 23 % über die

Fäzes ausgeschieden.

Die Rotigotin-Clearance nach transdermaler Anwendung beträgt ca. 10 l/min, und die Gesamt-

Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 5 und 7 Stunden. Das pharmakokinetische Profil zeigt einezweiphasige Elimination mit einer initialen Halbwertszeit von ca. 2 bis 3 Stunden.

Da das Pflaster transdermal angewendet wird, sind keine Auswirkungen durch Nahrungsmittel undgastrointestinale Erkrankungen zu erwarten.

Besondere Patientengruppen

Da die Therapie mit Neupro mit einer niedrigen Dosierung eingeleitet und entsprechend der klinischen

Verträglichkeit schrittweise zur Erzielung der optimalen therapeutischen Wirkung erhöht wird, ist eine

Anpassung der Dosis nach Geschlecht, Gewicht oder Alter nicht erforderlich.

Eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion

Bei Patienten mit mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion oder leichter bis schwerer

Einschränkung der Nierenfunktion wurde keine relevante Erhöhung der Rotigotin-Plasmaspiegelbeobachtet. Neupro wurde nicht bei Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung untersucht.

Die Plasmaspiegel der Konjugate von Rotigotin und seiner Desalkylmetaboliten steigen beieingeschränkter Nierenfunktion an. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass diese Metabolite zu denklinischen Effekten beitragen.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

In Studien zur chronischen und Langzeittoxizität waren die Hauptwirkungen durch die für

Dopaminagonisten typischen pharmakodynamischen Effekte sowie die sich daraus ergebende

Abnahme der Prolaktinsekretion bedingt.

Nach einer Einzeldosis Rotigotin war bei pigmentierten Ratten und Affen die Bindung an Melanin-haltige Gewebe (d. h. die Augen) offensichtlich, diese klang jedoch im Verlauf des zweiwöchigen

Beobachtungszeitraums langsam ab.

In einer dreimonatigen Studie an Albinoratten wurde unter einer Dosis, die auf mg/m2-Basis dem 2,8-

Fachen der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis entspricht, mittels Transmissionsmikroskopieeine Retinadegeneration beobachtet, wobei die Effekte bei weiblichen Ratten stärker ausgeprägtwaren. Zusätzliche Studien zur weitergehenden Evaluierung der spezifischen pathologischen

Mechanismen wurden nicht durchgeführt. Bei der routinemäßigen histopathologischen

Augenuntersuchung wurde in keiner der Studien zur Toxikologie bei keiner untersuchten Tierart eine

Retinadegeneration beobachtet. Die Relevanz dieser Befunde für den Menschen ist nicht bekannt.

In einer Studie zur Kanzerogenität entwickelten männliche Ratten Tumoren und eine Hyperplasie der

Leydig-Zellen. Maligne Tumoren wurden vorwiegend im Uterus weiblicher Tiere festgestellt, die mitmittleren bis hohen Dosen behandelt wurden. Diese Veränderungen stellen bekannte Effekte von

Dopaminagonisten bei Ratten nach lebenslanger Therapie dar und werden als für den Menschen nichtrelevant beurteilt.

Die Wirkungen von Rotigotin auf die Reproduktion wurden im Rahmen von Studien an Ratten,

Kaninchen und Mäusen untersucht. Rotigotin erwies sich bei allen drei Tierarten als nicht teratogen,war jedoch bei Ratten und Mäusen in maternal toxischer Dosierung embryotoxisch. Rotigotinbeeinflusste bei Ratten die männliche Fertilität nicht. Bei Ratten und Mäusen verringerte es jedochaufgrund der Wirkungen auf den Prolaktinspiegel, der im Falle von Nagern eine besondere Rollespielt, eindeutig die weibliche Fertilität.

Rotigotin induzierte im Ames-Test keine Genmutationen, zeigte jedoch im in vitro Mauslymphom-

Test Effekte mit metabolischer Aktivierung sowie schwächere Effekte ohne metabolische Aktivierung.

Dieser mutagene Effekt könnte auf eine klastogene Wirkung von Rotigotin zurückzuführen sein,wurde jedoch in vivo im Maus-Mikronukleustest und im Ratten-UDS-Test (Unscheduled DNA

Synthesis) nicht bestätigt. Da dieser Effekt mehr oder weniger parallel mit einem verringerten relativen

Zellwachstum insgesamt einherging, könnte er mit einer Zytotoxizität des Wirkstoffs im

Zusammenhang stehen. Daher ist die Bedeutung des einen positiven In-vitro-Mutagenitätstests nichtbekannt.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Trägerschicht

Polyesterfilm, silikonisiert, aluminisiert,farbbeschichtet mit Pigmentschicht (Titandioxid (E 171), Pigment gelb 13, Pigment rot 166, Pigmentgelb 12) und Aufdruck (Pigment rot 146, Pigment gelb 180, Pigment schwarz 7).

Selbstklebende Matrixschicht

Poly(dimethylsiloxan, trimethylsilylsilikat)-copolymerisat

Povidon K90

Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) (E 223)

Palmitoylascorbinsäure (Ph.Eur.) (E 304)all-rac-alpha-Tocopherol (E 307).

Schutzfolie

Transparenter Polyesterfilm mit Fluoropolymerbeschichtung.

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Haltbarkeit

30 Monate.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30 °C lagern.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Peel-off-Beutel in einer Faltschachtel aus Karton: Eine Seite besteht aus einem Ethylencopolymer(innerste Schicht), einer Aluminiumfolie, einem Polyethylenfilm niedriger Dichte und Papier; dieandere Seite besteht aus Polyethylen (innerste Schicht), Aluminium, Ethylencopolymer und Papier.

Die Packung enthält 7, 14, 28, 30 oder 84 (Bündelpackung mit 3 Packungen mit je 28) transdermale

Pflaster, die einzeln in Beuteln versiegelt sind.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Nach der Anwendung enthält das Pflaster noch immer Wirkstoffanteile. Nach dem Entfernen solltedas gebrauchte Pflaster mit der Klebeseite nach innen in der Hälfte gefaltet werden, so dass die

Matrixschicht nicht nach außen zeigt, und im Originalbeutel entsorgt werden. Gebrauchte oderungebrauchte Pflaster sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen oder in einer

Apotheke zurückzugeben.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

UCB Pharma S.A.

Allée de la Recherche 60

B-1070 Brüssel

Belgien

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

Neupro 4 mg/24 h transdermales Pflaster

EU/1/05/331/004

EU/1/05/331/005

EU/1/05/331/021

EU/1/05/331/024

EU/1/05/331/059

Neupro 6 mg/24 h transdermales Pflaster

EU/1/05/331/007

EU/1/05/331/008

EU/1/05/331/027

EU/1/05/331/030

EU/1/05/331/060

Neupro 8 mg/24 h transdermales Pflaster

EU/1/05/331/010

EU/1/05/331/011

EU/1/05/331/033

EU/1/05/331/036

EU/1/05/331/061

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 15. Februar 2006

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 22. Januar 2016

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

{MM/JJJJ}

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.