Angewendet bei: Brustkrebs
Art der Anwendung: oral
Substanz: Neratinib (Tyrosinkinasehemmer)
ATC: L01EH02 (Antineoplastische und Immunmodulierende Mittel | Proteinkinasehemmer | Tyrosinkinase-Inhibitoren des humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor 2 (HER2))
Dieses Arzneimittel kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Mit besonderer Vorsicht handhaben.
Während der Behandlung ist eine zuverlässige Verhütung erforderlich.
Dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Vermeiden Sie Grapefruit und Grapefruitsaft.
Dieses Arzneimittel kann die Leber beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Dieses Arzneimittel kann die Anzahl der Blutzellen verringern.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn ein schwerer Hautausschlag auftritt.
Dieses Arzneimittel kann das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöhen.
Neratinib ist ein oral einzunehmendes Krebsarzneimittel für bestimmte Erwachsene mit frühem HER2-positivem, hormonrezeptorpositivem Brustkrebs nach einer Behandlung mit Trastuzumab. Es soll das Risiko senken, dass die Erkrankung zurückkehrt. In einigen Ländern wird es auch bei fortgeschrittener Erkrankung in onkologisch festgelegten Kombinationen eingesetzt.
Neratinib blockiert Wachstumssignale in Tumorzellen. Es wird meist einmal täglich mit Nahrung über die vom Arzt festgelegte Dauer eingenommen; die Tabletten sollen unzerkaut geschluckt werden. Halten Sie den Plan genau ein, auch vorbeugende Mittel gegen Durchfall. Grapefruit und manche säurereduzierenden Arzneimittel können Wechselwirkungen verursachen.
Die wichtigste Nebenwirkung ist Durchfall, der schwer verlaufen und zu Flüssigkeitsmangel führen kann. Weitere mögliche Beschwerden sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Appetitminderung, Hautausschlag, Entzündungen im Mund und veränderte Leberwerte. Informieren Sie Ihr Team rasch bei anhaltendem Durchfall, Schwindel, Schwäche oder unzureichender Flüssigkeitsaufnahme.
Vor und während der Behandlung sind Blutuntersuchungen, besonders Leberwerte, erforderlich. Neratinib kann ein ungeborenes Kind schädigen; daher ist sichere Verhütung nötig und eine Schwangerschaft muss sofort gemeldet werden. Stillen Sie nur mit ärztlicher Zustimmung. Fieber, Gelbsucht, starke Bauchschmerzen oder Zeichen von Austrocknung erfordern schnelle Abklärung.