Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels KOGENATE BAYER 250UI pulver + lösungsmittel zur herstellung einer injektionslösung
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
KOGENATE Bayer 250 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
KOGENATE Bayer 500 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
KOGENATE Bayer 1000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
KOGENATE Bayer 2000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
KOGENATE Bayer 3000 I.E. Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Jede Durchstechflasche enthält nominal 250/500/1000/2000/3000 I.E. Blutgerinnungsfaktor VIII(INN: Octocog alfa).
Der humane Blutgerinnungsfaktor VIII wird hergestellt durch gentechnisch veränderte Baby-Hamster-
Nierenzellen, die das menschliche Blutgerinnungsfaktor VIII-Gen enthalten.
* 1 ml KOGENATE Bayer 250 I.E. enthält etwa 100 I.E. (250 I.E./2,5 ml) rekombinantenhumanen Blutgerinnungsfaktor VIII (INN: Octocog alfa) nach Rekonstitution mit Wasser für
Injektionszwecke.
* 1 ml KOGENATE Bayer 500 I.E. enthält etwa 200 I.E. (500 I.E./2,5 ml) rekombinantenhumanen Blutgerinnungsfaktor VIII (INN: Octocog alfa) nach Rekonstitution mit Wasser für
Injektionszwecke.
* 1 ml KOGENATE Bayer 1000 I.E. enthält etwa 400 I.E. (1000 I.E./2,5 ml) rekombinantenhumanen Blutgerinnungsfaktor VIII (INN: Octocog alfa) nach Rekonstitution mit Wasser für
Injektionszwecke.
* 1 ml KOGENATE Bayer 2000 I.E. enthält etwa 400 I.E. (2000 I.E./5 ml) rekombinantenhumanen Blutgerinnungsfaktor VIII (INN: Octocog alfa) nach Rekonstitution mit Wasser für
Injektionszwecke.
* 1 ml KOGENATE Bayer 3000 I.E. enthält etwa 600 I.E. (3000 I.E./5 ml) rekombinantenhumanen Blutgerinnungsfaktor VIII (INN: Octocog alfa) nach Rekonstitution mit Wasser für
Injektionszwecke.
Zur Bestimmung der Stärke (I.E.) wird der Faktor VIII-Einstufen-Gerinnungstest gegen den FDA
Mega-Standard verwendet, der gegen den WHO-Standard in Internationalen Einheiten (I.E.) kalibriertwurde.
Die spezifische Aktivität von KOGENATE Bayer beträgt etwa 4000 I.E./mg Protein.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung (Bio-Set-System).
Pulver: trockenes, weißes bis leicht gelbliches Pulver oder Kuchen.
Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke, klare, farblose Lösung.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A (angeborener
Faktor VIII-Mangel). Dieses Arzneimittel enthält keinen von-Willebrand-Faktor und ist deshalb beivon-Willebrand-Jürgens-Syndrom nicht angezeigt.
Dieses Produkt wird für die Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in jedem Alterangewendet.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Die Behandlung muss unter Überwachung eines Arztes erfolgen, der mit der Therapie von
Hämophilie A vertraut ist.
DosierungDie verabreichten Faktor VIII-Einheiten werden in Internationalen Einheiten (I.E.) angegeben,abgeleitet vom aktuellen WHO-Standard für Faktor VIII-Produkte. Die Faktor VIII-Aktivität im
Plasma wird entweder als Prozentsatz (relativ zum normalen menschlichen Plasma) oder in
Internationalen Einheiten (relativ zum Internationalen Standard für Faktor VIII in Plasma) angegeben.
Eine Internationale Einheit (I.E.) Faktor VIII entspricht der Faktor VIII-Aktivität in einem Milliliternormalen menschlichen Plasmas.
Blutungsbehandlung
Die Berechnung der erforderlichen Faktor VIII- Dosis basiert auf dem empirischen Befund, dass die
Gabe von 1 I.E. Faktor VIII pro kg Körpergewicht die Faktor VIII-Aktivität im Plasma um 1,5% bis2,5% - bezogen auf den Normalwert - anhebt. Die benötigte Dosis wird mit folgender Formelberechnet:
I. Benötigte I.E. = Körpergewicht (in kg) x gewünschter Faktor VIII-Anstieg (% d. Norm) x 0,5
II. Erwarteter Faktor VIII-Anstieg (% d. Norm) = 2 x verabreichte I.E.
Körpergewicht (in kg)
Die Dosis, die Häufigkeit und die Dauer der Substitutionstherapie richten sich nach dem individuellen
Bedarf des Patienten (abhängig von Gewicht, Schweregrad der Gerinnungsstörung, Ort und Ausmaßder Blutung, Vorhandensein von Hemmkörpern und gewünschtem Faktor VIII-Plasmaspiegel).
Die folgende Tabelle enthält Richtwerte für minimale Faktor VIII-Blutspiegel. Bei den aufgeführten
Blutungsereignissen sollte die Faktor VIII-Aktivität im entsprechenden Zeitraum nicht unter dieangegebenen Werte (in % der Norm) fallen.
Tabelle 1: Dosierungsanleitung bei Blutungsereignissen und chirurgischen Eingriffen
Schwere der Blutung/ Benötigter Häufigkeit der Dosierung
Art des chirurgischen Faktor VIII- (Stunden)/Behandlungsdauer
Eingriffs Plasmaspiegel (%) (Tage)(I.E./dl)
BlutungenGelenkblutungen im 20 - 40 Injektion alle 12 bis 24 Stunden;
Frühstadium, mindestens 1 Tag, bis die (durch
Muskelblutungen, Blutungen Schmerzen erkennbare) Blutungim Mundbereich sistiert bzw. Wundheilung erreichtist.
Ausgeprägtere 30 - 60 Injektion alle 12 bis 24 Stunden für
Gelenkblutungen, 3 bis 4 Tage oder länger
Muskelblutungen oder wiederholen, bis die Schmerzen und
Hämatome Behinderungen beseitigt sind.
Lebensbedrohliche 60 - 100 Injektion alle 8 bis 24 Stunden
Hämorrhagien (wie wiederholen, bis die Gefahr für den
Gehirnblutungen, Blutungen Patienten vorüber ist.im Rachenbereich, schwere
Blutungen im Bauchbereich)
Chirurgische EingriffeKleinere Eingriffe 30 - 60 Injektion alle 24 Stunden;einschließlich mindestens 1 Tag, bis die
Zahnextraktionen Wundheilung erreicht ist.
Größere Eingriffe 80 - 100 a) Bolusinjektion(prä- und Injektion alle 8 bis 24 Stundenpostoperativ) wiederholen, bis ausreichende
Wundheilung erreicht ist; dann fürmindestens weitere 7 Tage einen
Faktor VIII-Spiegel von 30% - 60%(I.E./dl) aufrecht erhalten.b) Kontinuierliche Infusion
Präoperative Erhöhung der
Faktor VIII-Aktivität durch initiale
Bolusinjektion und direktanschließender kontinuierlicher
Infusion (in I.E./kg/h). Dann
Anpassung entsprechend dertäglichen Clearance des Patientenund des gewünschten Faktor VIII-
Plasmaspiegels für mindestens7 Tage.
Die Dosis und die Häufigkeit der Gabe sollte im Einzelfall entsprechend der klinischen Wirksamkeitfestgesetzt werden. Unter bestimmten Umständen können höhere Dosierungen als berechnetnotwendig sein, insbesondere bei der Initialdosis.
Während des Behandlungsverlaufs wird, zur Steuerung der zu verabreichenden Dosis und der
Häufigkeit der Injektionen, eine angemessene Bestimmung der Faktor VIII-Plasmaspiegel angeraten.
Besonders bei größeren chirurgischen Eingriffen ist eine genaue Überwachung der
Substitutionstherapie durch Bestimmung des Blutgerinnungsstatus (Faktor VIII-Aktivität)unerlässlich. Einzelne Patienten können sich in ihrer Reaktion auf Faktor VIII unterscheiden undunterschiedliche Halbwertzeiten und Wiederfindungsraten aufweisen.
Kontinuierliche Infusion
Die Clearance, die für die Berechnung der initialen Infusionsrate benötigt wird, kann entweder durchdie präoperative Bestimmung des individuellen FVIII-Abfalls oder durch Verwendung eines
Durchschnittwertes (3,0 - 3,5 ml/h/kg) mit entsprechender nachfolgender Anpassung erhalten werden.
Infusionsrate (in I.E./kg/h) = Clearance (in ml/h/kg) x gewünschten Faktor VIII-Plasmaspiegel (in
I.E./ml)
Die klinische und die in vitro Stabilität einer kontinuierlichen Infusion konnte für ambulante Pumpenmit PVC Behältnis gezeigt werden. KOGENATE Bayer enthält als Hilfsstoff geringe Mengen
Polysorbat 80, von dem bekannt ist, dass es das Herauslösen von DEHP aus PVC Materialien fördert.
Dies sollte bei der Anwendung der kontinuierlichen Infusion berücksichtigt werden.
ProphylaxeÜbliche Dosen zur Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer Hämophilie A sind20 bis 40 I.E. KOGENATE Bayer pro kg Körpergewicht im Abstand von 2-3 Tagen. In manchen
Fällen, besonders bei jüngeren Patienten, können kürzere Dosierungsabstände oder höhere Dosenerforderlich sein.
Spezielle PatientengruppenKinder und JugendlicheDie Sicherheit und Wirksamkeit von KOGENATE Bayer bei Kindern aller Altersstufen sind erwiesen.
Es liegen Daten aus klinischen Studien von 61 Kindern unter 6 Jahren und aus nicht interventionellen
Studien von Kindern aller Altersstufen vor.
Patienten mit Faktor VIII-Hemmkörpern
Patienten sollten regelmäßig auf die Bildung von Hemmkörpern gegen Faktor VIII überwacht werden.
Falls die erwarteten Faktor VIII-Aktivitäten nicht erreicht werden oder die Blutung mit einerangemessenen Dosis nicht beherrscht wird, muss ein Hemmkörpertest durchgeführt werden. Beträgtder Hemmkörpertiter weniger als 10 Bethesda-Einheiten (B.E.) pro ml, kann die Gabe vonzusätzlichem rekombinanten Faktor VIII die Hemmkörper neutralisieren und die Fortsetzung einerklinisch effektiven Therapie mit KOGENATE Bayer ermöglichen. Die notwendige Dosis ist jedochbei Vorhandensein von Hemmkörpern variabel und muss entsprechend der klinischen Wirksamkeitund den Ergebnissen der Faktor VIII-Aktivitätsbestimmung im Plasma angepasst werden. Bei
Patienten mit einem Hemmkörpertiter von mehr als 10 B.E. oder einem großen Faktor VIII-Bedarf inder Anamnese muss die Gabe von (aktiviertem) Prothrombin-Komplex-Konzentrat (PPSB) oder vonrekombinantem aktivierten Faktor VII (rFVIIa) erwogen werden. Diese Therapien sollten nur von
Ärzten durchgeführt werden, die über Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Hämophilieverfügen.
Art der AnwendungIntravenöse Anwendung.
KOGENATE Bayer sollte über einen Zeitraum von 2 bis 5 Minuten intravenös injiziert werden. Die
Injektionsgeschwindigkeit sollte sich nach dem Befinden des Patienten richten (maximale
Injektionsrate: 2 ml/Minute).
Kontinuierliche Infusion
KOGENATE Bayer kann mittels kontinuierlicher Infusion angewendet werden. Die Infusionsratesollte anhand der Clearance und des gewünschten Faktor VIII-Plasmaspiegels berechnet werden.
Beispiel: Für einen 75 kg schweren Patienten mit einer Clearance von 3 ml/h/kg, beträgt die initiale
Infusionsrate 3 I.E./h/kg, um einen Faktor VIII-Plasmaspiegel von 100 % zu erreichen. Zur
Berechnung der Infusionsrate in ml/Stunde muss die Infusionsrate in I.E./h/kg mit dem Körpergewicht(in kg)/Konzentration der Lösung (in I.E./ml) multipliziert werden.
Tabelle 2: Beispiel für die Berechnung der Infusionsrate für kontinuierliche Infusion nachinitialer Bolusinjektiongewünschter Infusionsrate Infusionsrate für einen 75 kg
Faktor VIII- I.E./h/kg schweren Patienten
Plasmaspiegel ml/h
Clearance: Konzentration der rFVIII Lösung3 ml/h/kg 100 I.E./ml 200 I.E./ml 400 I.E./ml100 % (1 I.E./ml) 3,0 2,25 1,125 0,5660 % (0.6 I.E./ml) 1,8 1,35 0,68 0,3440 % (0.4 I.E./ml) 1,2 0,9 0,45 0,225
Höhere Infusionsraten können unter Bedingungen einer erhöhten Clearance bei starken Blutungenoder bei erheblichen Gewebeschäden bei chirurgischen Eingriffen erforderlich sein.
Nach den initialen 24 Stunden kontinuierlicher Infusion sollte die Clearance anhand des gemessenen
Faktor VIII-Spiegels täglich erneut berechnet werden. Die Berechnung erfolgt unter Verwendung desaktuellen Faktor VIII-Plasmaspiegels und der Infusionsrate nach folgender Gleichung:
Clearance = Infusionsrate/aktuellen Faktor VIII-Plasmaspiegel.
Während der kontinuierlichen Infusion sollte der Infusionsbeutel alle 24 Stunden gewechselt werden.
Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Abschnitt 6.6 und die
Packungsbeilage.
4.3 Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Maus- oder Hamsterproteine.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
ÜberempfindlichkeitAllergische Überempfindlichkeitsreaktionen können bei Anwendung von KOGENATE Bayerauftreten. Dieses Arzneimittel enthält Spuren von Maus- und Hamsterproteinen, sowie anderemenschliche Proteine als Faktor VIII (siehe Abschnitt 5.1).
Falls es zu Symptomen einer Überempfindlichkeit kommt, sollten die Patienten angewiesen werden,das Arzneimittel sofort abzusetzen und sich an ihren Arzt zu wenden.
Die Patienten sollten über die Frühzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen informiert werden,wie Nesselsucht, Übelkeit, generalisierte Urtikaria, Brustenge, pfeifende Atmung, Hypotonie und
Anaphylaxie.Beim Auftreten von Schocksymptomen ist eine Schocktherapie entsprechend dem medizinischen
Standard durchzuführen.
Hemmkörper
Die Bildung neutralisierender Antikörper (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte
Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Diese Inhibitoren sind stets gegendie prokoagulatorische Aktivität von Faktor VIII gerichtete IgG-Immunglobuline, die in Bethesda-
Einheiten (B.E.) pro ml Plasma mittels eines modifizierten Assays quantifiziert werden. Das Risiko,
Inhibitoren zu entwickeln, korreliert mit dem Schwergrad der Erkrankung sowie der Expositiongegenüber dem Faktor VIII, wobei dieses Risiko innerhalb der ersten 20 Expositionstage am größtenist. In seltenen Fällen können sich Inhibitoren nach den ersten 100 Expositionstagen bilden.
Bei vorbehandelten Patienten (PTPs) mit mehr als 100 Expositionstagen und anamnestisch bekannter
Inhibitorentwicklung wurde, nach Umstellung von einem rekombinanten Faktor VIII Produkt auf einanderes, das Wiederauftreten von (niedrigtitrigen) Inhibitoren beobachtet. Daher wird empfohlen, alle
Patienten nach jeder Umstellung auf ein anderes Produkt sorgfältig auf die Inzidenz von Inhibitoren zutesten.
Die klinische Relevanz der Inhibitorentwicklung ist abhängig vom Titer des Inhibitors, wobeiniedrigtitrige Inhibitoren, die nur vorübergehend vorhanden sind oder dauerhaft niedrigtitrig bleiben,ein geringeres Risiko eines ungenügenden klinischen Ansprechens aufweisen als solche mit hohem
Titer.
Ganz allgemein sollten alle Patienten, die mit Blutgerinnungsfaktor VIII behandelt wurden, sorgfältigmittels klinischer Befunde und mit geeigneten Labortests hinsichtlich der Entwicklung von Inhibitorenüberwacht werden. Wenn der erwartete Faktor-VIII-Spiegel nicht erreicht wird oder die Blutung nichtdurch die Verabreichung einer geeigneten Dosis gestillt werden kann, sollte der Patient auf
Faktor VIII-Hemmkörper hin untersucht werden. Bei Patienten mit hohen Inhibitorspiegeln kann die
Faktor-VIII-Therapie unwirksam sein und es müssen andere Therapiemöglichkeiten in Betrachtgezogen werden. Die Behandlung solcher Patienten sollte durch Ärzte erfolgen, die Erfahrung mit
Hämophilie und mit Inhibitoren gegen Faktor VIII haben.
Kontinuierliche Infusion
Wie auch bei anderen intravenösen Langzeitinfusionen üblich, wurde in einer klinischen Studie überdie Anwendung der kontinuierlichen Infusion bei chirurgischen Eingriffen, zur Vermeidung einer
Thrombophlebitis an der Infusionsstelle Heparin eingesetzt.
NatriumgehaltDieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d. h. es istnahezu 'natriumfrei“.
Kardiovaskuläre Ereignisse
Bei Hämophilie-Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren oder Erkrankungen kann das gleiche
Risiko kardiovaskulärer Ereignisse bestehen wie bei Patienten ohne Hämophilie, nachdem die
Gerinnung durch eine Behandlung mit FVIII normalisiert wurde.
Insbesondere bei Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren können nach der Gabeerhöhte FVIII-Spiegel mit mindestens dem gleichen Risiko für Gefäßverschlüsse oder
Myokardinfarkte verbunden sein wie in der nicht-hämophilen Bevölkerung. Folglich sollten Patientenauf kardiovaskuläre Risiken untersucht und überwacht werden
Katheter assoziierte Komplikationen
Wenn ein zentralvenöser Katheter (ZVK) erforderlich ist, sollte an das Risiko von Katheter-assoziierten Komplikationen einschließlich lokaler Infektionen, Bakteriämie und Katheter-assoziierten
Thrombosen gedacht werden.
Dokumentation
Es wird dringend empfohlen, bei jeder Verabreichung von KOGENATE Bayer an einen Patienten den
Namen und die Chargenbezeichnung des Arzneimittels zu dokumentieren, um einen Zusammenhangzwischen dem Patienten und der Charge des Arzneimittels zu bewahren.
Kinder und JugendlicheDie aufgeführten Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen gelten für Erwachsene und für Kinder.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Wechselwirkungen von KOGENATE Bayer mit anderen Arzneimitteln wurden nicht gemeldet.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Reproduktionsstudien bei Tieren wurden mit KOGENATE Bayer nicht durchgeführt.
Schwangerschaft und StillzeitAufgrund des seltenen Auftretens von Hämophilie A bei Frauen liegen über die Anwendung von
KOGENATE Bayer während der Schwangerschaft und Stillzeit keine Erfahrungen vor. KOGENATE
Bayer sollte daher in Schwangerschaft und Stillzeit nur bei eindeutiger Indikationsstellung angewandtwerden.
FertilitätDaten zur Fertilität liegen nicht vor.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
MaschinenKOGENATE Bayer hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienenvon Maschinen.
4.8 Nebenwirkungen
Zusammenfassung des SicherheitsprofilsUnter Behandlung mit rekombinanten Faktor-VIII-Produkten wurden Überempfindlichkeit oderallergische Reaktionen beobachtet (diese können Angioödem, Brennen und Stechen an der
Infusionsstelle, Schüttelfrost, Flushing, generalisierte Urtikaria, Kopfschmerzen, Nesselsucht,
Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Unruhe, Tachykardie, Brustenge, Kribbelgefühl, Erbrechen, pfeifende
Atmung einschließen), die in einigen Fällen zu einer schweren Anaphylaxie (einschließlich Schock)fortschreiten können. Besonders die Hautreaktionen können häufig auftreten, wohingegen ein
Fortschreiten zu einer schweren Anaphylaxie (einschließlich Schocks) als selten anzusehen ist.
Bei Patienten mit Hämophilie A, die mit Faktor VIII, einschließlich KOGENATE Bayer, behandeltwerden, können sich neutralisierende Antikörper (Inhibitoren) entwickeln. Bei Auftreten solcher
Inhibitoren wird sich dieser Zustand in einer unzureichenden klinischen Wirksamkeit manifestieren. Indiesem Fall wird empfohlen, Kontakt mit einem auf Hämophilie spezialisierten Zentrumaufzunehmen.
Tabellarische Auflistung der NebenwirkungenNachstehende Tabelle folgt der MedDRA-Systemorgan-Klassifikation (Ebene der SOK und derbevorzugten Bezeichnung).
Die Häufigkeiten wurden entsprechend folgender Konvention beurteilt: sehr häufig (≥1/10), häufig(≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100), selten (≥1/10.000 bis <1/1.000), sehr selten(<1/10.000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Tabelle 3: Häufigkeit von unerwünschten Arzneimittelwirkungen
Systemorgan- Häufigkeitklasse Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Sehrselten /nichtbekannt
Erkrankungen Faktor-VIII- Faktor-VIII-des Blutes und Inhibition Inhibitiondes (PUPs)* (PTPs)*
Lymphsystems
Allgemeine Reaktionen an der Infusionsbedingte
Erkrankungen Injektionsstelle fiebrige Reaktionund
Beschwerden am
Verabreichungs-ort
Erkrankungen Überempfindlich- Systemischedes keitsreaktionen Überempfindlich-
Immunsystems der Haut keitsreaktionen(einschließlichanaphylaktischer
Reaktion,
Übelkeit,abnormer
Blutdruckwerte,
Benommenheit)
Erkrankungen Dysgeusiedes
Nervensystems
* Die Häufigkeit basiert auf Studien mit allen FVIII-Produkten, wozu auch Patienten mit schwerer
Hämophilie A gehörten. PTPs = vorbehandelte Patienten, PUPs = zuvor unbehandelte Patienten
Kinder und JugendlicheEs wird erwartet, dass sich Häufigkeit, Art und Schweregrad von Nebenwirkungen bei Kindern nichtvon denen anderer Patientengruppen unterscheiden, mit Ausnahme der Hemmkörperbildung.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Bisher wurde kein Fall einer Überdosierung von Blutgerinnungsfaktor VIII beschrieben.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antihämorrhagika: Blutgerinnungsfaktor VIII, ATC-Code:
B02BD02
WirkmechanismusDer Faktor VIII/von-Willebrand-Faktor (vWF)-Komplex besteht aus zwei Proteinen (Faktor VIII undvWF) mit unterschiedlichen physiologischen Funktionen. Wird einem Hämophilie A-Patienten
Faktor VIII injiziert, so bindet dieser im Blutkreislauf an den von-Willebrand-Faktor (vWF). Deraktivierte Faktor VIII wirkt als Cofaktor für den aktivierten Faktor IX und beschleunigt die Bildungvon aktiviertem Faktor X aus Faktor X. Faktor Xa aktiviert Prothrombin zu Thrombin. Dieses setztdann aus Fibrinogen Fibrin frei und die Gerinnselbildung kann erfolgen. Hämophilie A ist einegeschlechtsgebundene erbliche Störung der Blutgerinnung aufgrund erniedrigter Faktor VIII:C-
Plasmaspiegel. Dies führt entweder spontan oder in Folge unfallbedingter oder chirurgischer Traumatazu starken Blutungen in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen. Durch die Substitutionstherapiewerden die Faktor VIII-Plasmaspiegel erhöht, wodurch eine temporäre Korrektur des Faktor VIII-
Mangels ermöglicht und die Blutungstendenz korrigiert wird.
Pharmakodynamische WirkungenDie Messung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT) ist eine gebräuchliche in vitro
Bestimmungsmethode für die biologische Faktor VIII-Aktivität. Die aPTT ist bei allen Bluternverlängert. Ausmaß und Dauer der aPTT-Normalisierung nach Anwendung von KOGENATE Bayersind ähnlich wie nach Gabe eines aus Plasma isolierten Faktor VIII.
Kontinuierliche Infusion
In einer klinischen Studie mit erwachsenen Hämophilie A Patienten, bei denen ein größererchirurgischer Eingriff durchgeführt wurde, konnte gezeigt werden, dass KOGENATE Bayer für die
Anwendung der kontinuierlichen Infusion bei chirurgischen Eingriffen verwendet werden kann (prä-,intra- und postoperativ). In dieser Studie wurde, wie auch bei anderen intravenösen
Langzeitinfusionen üblich, zur Vermeidung einer Thrombophlebitis an der Infusionsstelle Heparineingesetzt.
ÜberempfindlichkeitWährend der Studien hat kein Patient klinisch relevante Antikörpertiter gegen die in Spuren im
Präparat vorhandenen Maus- oder Hamsterproteine gebildet. Es besteht jedoch bei bestimmtenprädisponierten Patienten die Möglichkeit einer allergischen Reaktion auf Bestandteile dieses
Präparates z. B. auf die in Spuren vorhandenen Maus- oder Hamsterproteine (s. Abschnitte 4.3 und4.4).
Immuntoleranzinduktion (ITI)Es wurden Daten zur Immuntoleranzinduktion bei Patienten mit Hämophilie A erhoben, bei denen eszur Bildung von Hemmkörpern gegen FVIII gekommen war. Anhand der Daten von 40 Patientenwurde eine retrospektive Auswertung vorgenommen, und 39 Patienten wurden in eine prospektiveprüferinitiierte klinische Studie aufgenommen. Die Daten zeigen, dass KOGENATE Bayer zur
Induktion einer Immuntoleranz verwendet wurde. Bei Patienten, bei denen eine Immuntoleranzerreicht wurde, konnten die Blutungen mit KOGENATE Bayer wieder verhindert bzw. kontrolliertwerden. Die Patienten konnten die prophylaktische Therapie als Erhaltungstherapie weiterführen.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
ResorptionDie Analyse aller aufgezeichneten in vivo Wiederfindungsraten bei zuvor behandelten Patienten zeigtefür KOGENATE Bayer einen durchschnittlichen Anstieg von 2 % pro I.E./kg Körpergewicht. Dieses
Ergebnis ist vergleichbar mit den Werten für Faktor VIII, der aus menschlichem Plasma gewonnenwurde.
Verteilung und Elimination
Nach Gabe von KOGENATE Bayer nahm die Faktor VIII-Aktivität biphasisch exponentiell ab miteiner mittleren terminalen Halbwertzeit von etwa 15 Stunden. Diese ist vergleichbar der mittlerenterminalen Halbwertzeit für Faktor VIII aus menschlichem Plasma von annähernd 13 Stunden.
Weitere pharmakokinetische Parameter für KOGENATE Bayer bei einer Bolusinjektion sind: Mittlere
Verweildauer [MRT (0 - 48)]: ca. 22 Stunden, Clearance: ca. 160 ml/Stunde. Die mittlere präoperative
Clearance von 14 erwachsenen Patienten vor größeren chirurgischen Eingriffen lag bei 188 ml/hentsprechend 3,0 ml/h/kg (1,6 - 4,6 ml/h/kg).
5.3 Präklinische Sicherheitsdaten
Auch das Mehrfache der empfohlenen therapeutischen Dosis (bezogen auf das Körpergewicht) zeigtebei verschiedenen Tierspezies (Maus, Ratte, Kaninchen und Hund) keine akuten oder subakutentoxischen Effekte von KOGENATE Bayer.
Spezifische Untersuchungen mit mehrfacher Gabe von Octocog alfa z.B. zu Reproduktionstoxizität,chronischer Toxizität und Kanzerogenität wurden wegen der zu erwartenden Immunreaktion auf
Fremdproteine bei allen nicht-menschlichen Säugern nicht durchgeführt.
Mit KOGENATE Bayer wurden keine Mutagenitätsstudien durchgeführt, da für das
Vorgängerprodukt von KOGENATE Bayer in vitro und in vivo kein mutagenes Potential festgestelltwerden konnte.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
PulverGlycin
Natriumchlorid
Calciumchlorid
Histidin
Polysorbat 80
SaccharoseLösungsmittelWasser für Injektionszwecke.
6.2 Inkompatibilitäten
Das Arzneimittel darf, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit anderen
Arzneimitteln gemischt werden.
Es dürfen ausschließlich die mitgelieferten Komponenten (Durchstechflasche mit Bio-Set-System,
Fertigspritze mit Lösungsmittel und Venenpunktionsbesteck) zur Rekonstitution und Injektion benutztwerden, da die Therapie als Folge einer Adsorption von rekombinantem humanem
Gerinnungsfaktor VIII an inneren Oberflächen mancher Infusionssets versagen kann.
6.3 Haltbarkeit
30 Monate
Die gebrauchsfertige Lösung sollte aus mikrobiologischer Sicht umgehend verwendet werden. Wirddie Lösung nicht umgehend verwendet, liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen in der
Verantwortung des Anwenders.
Die chemische und physikalische Stabilität der Lösung konnte jedoch während in vitro Studien für24 Stunden bei einer Temperatur von 30°C in PVC Beuteln für die kontinuierliche Infusion gezeigtwerden. Nach Rekonstitution konnte die chemische und physikalische Stabilität der Lösung währendin vitro Studien für 3 Stunden gezeigt werden.
Die gebrauchsfertige Lösung nicht wieder kühl stellen.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C). Nicht einfrieren. Die Durchstechflasche und die Fertigspritze im
Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Innerhalb der Dauer der Haltbarkeit von insgesamt 30 Monaten kann das Produkt im Umkarton übereinen begrenzten Zeitraum von bis zu 12 Monaten bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden (nichtüber 25°C). In diesem Fall verfällt das Produkt am Ende der 12-Monatsfrist oder nach Ablauf des aufder Durchstechflasche angegebenen Verfalldatums. Maßgeblich ist der frühere Zeitpunkt. Das neue
Verfalldatum muss auf dem Umkarton vermerkt werden.
Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
oder die Implantation
Jede Packungseinheit KOGENATE Bayer enthält:
* eine Durchstechflasche plus Bio-Set-System mit Pulver (10 ml Typ 1 Klarglas-
Durchstechflasche mit latexfreiem grauem Halogenbutyl-Stopfen und Überleitungsaufsatz mit
Schutzkappe [Bio-Set-System])
* eine Fertigspritze mit 2,5 ml (für 250 I.E., 500 I.E. und 1000 I.E.) oder 5 ml (für 2000 I.E. und3000 I.E.) Lösungsmittel (Typ 1 Klarglaszylinder mit latexfreiem grauem Brombutyl-Stopfen)
* Spritzenstempel
* ein Venenpunktionsbesteck
* zwei Alkoholtupfer zum einmaligen Gebrauch
* zwei Trockentupfer
* zwei Pflaster
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
HandhabungEine detaillierte Anleitung zur Herstellung der gebrauchsfertigen Lösung und zur Anwendung ist inder Packungsbeilage enthalten, die mit KOGENATE Bayer geliefert wird.
Das gebrauchsfertige Arzneimittel ist eine klare und farblose Lösung.
Die Rekonstitution des KOGENATE Bayer-Pulvers sollte ausschließlich mit der mitgelieferten
Fertigspritze mit Lösungsmittel (2,5 ml (für 250 I.E., 500 I.E. und 1000 I.E.) oder 5 ml (für 2000 I.E.
und 3000 I.E.) Wasser für Injektionszwecke) und dem integrierten Überleitungssystem (Bio-Set)erfolgen. Für die Injektion muss das Produkt unter aseptischen Bedingungen zubereitet werden. Wenneine der Komponenten der Packung geöffnet oder beschädigt ist, dürfen Sie diese Komponente nichtverwenden.
Die Durchstechflasche ist sanft kreisend zu bewegen, bis das Pulver vollständig aufgelöst ist. Nachvollständiger Rekonstitution ist die Lösung klar. Parenteral zu verabreichende Arzneimittel sind vorder Anwendung visuell auf Partikel und Verfärbung zu prüfen. Sie dürfen KOGENATE Bayer nichtverwenden, wenn Sie sichtbare Partikel oder eine Trübung bemerken.
Nach der Rekonstitution wird die Lösung in die Fertigspritze aufgezogen. KOGENATE Bayer ist mitden in jeder Packung enthaltenen Komponenten zu rekonstituieren und zu verabreichen.
Vor der Anwendung muss die gebrauchsfertige Lösung filtriert werden, um mögliche Partikel zuentfernen. Befolgen Sie dazu die in der Packungsbeilage von KOGENATE Bayer beschriebenen
Schritte zur Herstellung und Anwendung. Benutzen Sie das mit dem Produkt gelieferte
Venenpunktionsbesteck, da dieses einen Filter enthält.
Wenn das mitgelieferte Venenpunktionsbesteck nicht verwendet werden kann (z. B. bei Infusion miteinem peripheren oder zentralen Venenkatheter), ist ein mit KOGENATE Bayer kompatibler Filter zuverwenden. Dieser Filter muss aus einem Luer-Adapter und Polyacryl-Gehäuse mit integrierter
Polyamidmembran mit einer Porengröße von 5 - 20 Mikrometern bestehen.
Das mitgelieferte Venenpunktionsbesteck darf nicht für Blutentnahmen verwendet werden, da es einen
Filter enthält. Wenn vor einer Injektion Blut abgenommen werden muss, ist ein Punktionsbesteck ohne
Filter zu verwenden. Injizieren Sie anschließend KOGENATE Bayer durch einen Filter.
Bei Fragen zu KOGENATE Bayer und kompatiblen, separaten Filtern wenden Sie sich bitte an die
Bayer AG.
Dieses Produkt ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS
Bayer AG51368 Leverkusen
Deutschland
8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)
EU/1/00/143/004 - KOGENATE Bayer 250 IU
EU/1/00/143/005 - KOGENATE Bayer 500 IU
EU/1/00/143/006 - KOGENATE Bayer 1000 IU
EU/1/00/143/010 - KOGENATE Bayer 2000 IU
EU/1/00/143/012 - KOGENATE Bayer 3000 IU
9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 04. August 2000
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 06. August 2010
10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.