HEXYON injektionssuspension in einer fertigspritze merkblatt medikamente

J07CA09 DTPA + HBV + IPV + HIB-Kombinationsimpfstoff • ANTIINFEKTIVA ZUR SYSTEMISCHEN ANWENDUNG | IMPFSTOFFE | BAKTERIELLE UND VIRALE IMPFSTOFFE, KOMBINIERT | Bakterielle und virale Impfstoffe, kombiniert

Der kombinierte DTPa+HBV+IPV+Hib-Impfstoff wird zur aktiven Immunisierung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten (Pertussis), Hepatitis B, Poliomyelitis und Infektionen durch Haemophilus influenzae Typ B (Hib) eingesetzt. Dieser Impfstoff enthält azelluläre Komponenten von Bordetella pertussis, Diphtherie- und Tetanustoxoide, das Hepatitis-B-Oberflächenantigen, inaktivierte Polioviren und das Hib-Kapselpolysaccharid, das an ein Trägerprotein konjugiert ist.

Der Impfstoff wird intramuskulär verabreicht, in der Regel in mehreren Dosen gemäß den empfohlenen Impfplänen für Säuglinge und Kleinkinder. Er ist entscheidend für die Prävention schwerer Krankheiten wie Poliomyelitis, chronische Hepatitis B, Meningitis und Epiglottitis sowie für die Verhinderung von Komplikationen im Zusammenhang mit Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten.

Häufige Nebenwirkungen sind Fieber, Reizbarkeit, Schläfrigkeit und Schmerzen an der Injektionsstelle. In seltenen Fällen können schwere allergische Reaktionen auftreten.

Der kombinierte DTPa+HBV+IPV+Hib-Impfstoff ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, da er dazu beiträgt, die Inzidenz dieser Infektionskrankheiten zu verringern und schwere Komplikationen zu verhindern.

Allgemeine Daten zu HEXYON

Substanz: DTPA + HBV + IPV + HIB-Kombinationsimpfstoff

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-05-2026

Handelsgesetzbuch: W71531003

Konzentration: KEINE KONZENTRATION

Pharmazeutisches Formblatt: injektionssuspension in einer fertigspritze

Quantität: 1

Produktart: original

Preis: 251.12 RON

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: SANOFI PASTEUR - FRANTA

Zulassungsinhaber: SANOFI WINTHROP INDUSTRIE - FRANTA

Zulassungsnummer: 829/2013/04

Haltbarkeit: 4 Jahre

Darreichungsformen erhältlich für DTPA + HBV + IPV + HIB-Kombinationsimpfstoff

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels HEXYON injektionssuspension in einer fertigspritze

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Hexyon Injektionssuspension in einer Fertigspritze

Hexyon Injektionssuspension

Diphtherie-Tetanus-Pertussis(azellulär, aus Komponenten)-Hepatitis-B(rDNA)-

Poliomyelitis(inaktiviert)-Haemophilus influenzae-Typ-b(konjugiert)-Adsorbat-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Eine Dosis1 (0,5 ml) enthält:

Diphtherie-Toxoid mind. 20 I. E.2, 4 (30 Lf)

Tetanus-Toxoid mind. 40 I. E.3, 4 (10 Lf)

Bordetella pertussis-Antigene

Pertussis-Toxoid 25 Mikrogramm

Filamentöses Hämagglutinin 25 Mikrogramm

Inaktivierte Polioviren5

Typ 1 (Mahoney) 29 D-Antigen-Einheiten6

Typ 2 (MEF-1) 7 D-Antigen-Einheiten6

Typ 3 (Saukett) 26 D-Antigen-Einheiten6

Hepatitis-B-Oberflächenantigen7 10 Mikrogramm

Haemophilus influenzae-Typ-b-Polysaccharid 12 Mikrogramm(Polyribosylribitolphosphat)konjugiert an Tetanus-Protein 22-36 Mikrogramm1Adsorbiert an hydratisiertes Aluminiumhydroxid (0,6 mg Al3+).2Untere Vertrauensgrenze (p = 0,95) und nicht weniger als 30 I. E. als Mittelwert.3Untere Vertrauensgrenze (p = 0,95).4Oder äquivalente Aktivität, bestimmt durch eine Immunogenitätsbewertung.5Kultiviert auf Vero-Zellen.6Diese Antigenmengen sind genau die gleichen wie die zuvor als 40-8-32 beschriebenen D-Antigen-

Einheiten für Virustyp 1, 2 bzw. 3 bei Messung mit einer anderen geeigneten immunchemischen

Methode.7Hergestellt in Hefezellen (Hansenula polymorpha) durch rekombinante DNA-Technologie.

Der Impfstoff kann Spuren von Glutaraldehyd, Formaldehyd, Neomycin, Streptomycin und

Polymyxin B enthalten. Diese Substanzen werden während des Herstellungsprozesses verwendet(siehe Abschnitt 4.3).

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Phenylalanin 85 Mikrogramm(Siehe Abschnitt 4.4.)

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionssuspension.

Hexyon ist eine weißlich trübe Suspension.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Hexyon (DTaP-IPV-HB-Hib) wird zur Grundimmunisierung und Auffrischimpfung gegen Diphtherie,

Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und durch Haemophilus influenzae Typ b (Hib)verursachte invasive Krankheiten bei Säuglingen und Kleinkindern ab einem Alter von sechs Wochenangewendet.

Der Impfstoff sollte entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen angewendet werden.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung
Grundimmunisierung

Die Grundimmunisierung besteht aus 2 Impfdosen (im Abstand von mindestens 8 Wochen) oder3 Impfdosen (im Abstand von mindestens 4 Wochen) entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen.

Jedes Impfschema einschließlich des erweiterten Impfprogramms der WHO (EPI = Expanded

Program on Immunisation) im Alter von 6, 10, 14 Wochen kann angewendet werden, unabhängigdavon, ob zum Zeitpunkt der Geburt eine Dosis Hepatitis-B-Impfstoff verabreicht wurde oder nicht.

Wurde zum Zeitpunkt der Geburt eine Dosis Hepatitis-B-Impfstoff verabreicht,− kann Hexyon ab einem Alter von 6 Wochen anstelle der weiteren Dosen des Hepatitis-B-

Impfstoffs angewendet werden. Ist eine zweite Dosis Hepatitis-B-Impfstoff vor diesem Altererforderlich, sollte ein monovalenter Hepatitis-B-Impfstoff angewendet werden.

− kann Hexyon für ein gemischtes Sechsfach/Fünffach/Sechsfach-Grundimmunisierungs-

Impfschema entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen angewendet werden.

Auffrischimpfung

Nach der Grundimmunisierung mit 2 Impfdosen Hexyon muss eine Auffrischimpfung verabreichtwerden.

Nach der Grundimmunisierung mit 3 Impfdosen Hexyon sollte eine Auffrischimpfung verabreichtwerden.

Die Auffrischimpfung sollte frühestens 6 Monate nach Verabreichung der letzten Dosis zur

Grundimmunisierung und entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen verabreicht werden. Esmuss mindestens eine Dosis Hib-Impfstoff verabreicht werden.

Außerdem:

Wurde zum Zeitpunkt der Geburt keine Hepatitis-B-Impfung durchgeführt, ist die Verabreichung einer

Dosis Hepatitis-B-Impfstoff als Auffrischimpfung erforderlich. Hexyon kann hier zur

Auffrischimpfung eingesetzt werden.

Wenn zum Zeitpunkt der Geburt eine Hepatitis-B-Impfung durchgeführt wurde, kann die

Auffrischimpfung nach der Gabe von 3 Dosen Hexyon zur Grundimmunisierung mit Hexyon odereinem pentavalenten DTaP-IPV/Hib-Impfstoff erfolgen.

Hexyon kann Kindern, die zuvor mit einem anderen hexavalenten Impfstoff geimpft wurden, als

Auffrischimpfung verabreicht werden. Hexyon kann auch als Auffrischimpfung verabreicht werden,wenn zuvor ein pentavalenter DTaP-IPV/Hib-Impfstoff zusammen mit einem monovalenten Hepatitis-

B-Impfstoff verabreicht wurde.

WHO-EPI-Impfschema (6, 10, 14 Wochen):

Nach dem WHO-EPI-Impfschema sollte eine Auffrischimpfung verabreicht werden:

− Es sollte mindestens eine Auffrischimpfung mit einer Dosis Polio-Impfstoff verabreicht werden.

− Wurde zum Zeitpunkt der Geburt keine Hepatitis-B-Impfung verabreicht, muss eine Hepatitis-

Auffrischimpfung gegen Hepatitis B durchgeführt werden.

− Hexyon kann hier zur Auffrischimpfung eingesetzt werden.

Andere pädiatrische Altersgruppen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Hexyon bei Säuglingen im Alter von unter 6 Wochen ist nichterwiesen. Es liegen keine Daten vor.

Es liegen keine Daten von älteren Kindern vor (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Art der Anwendung

Der Impfstoff wird intramuskulär injiziert. Die empfohlene Anwendung erfolgt in den anterolateralen

Bereich des Oberschenkels (M. vastus lateralis, vorzugsweise) oder bei älteren Kindern (etwa abeinem Alter von 15 Monaten) in den Oberarm (M. deltoideus).

Hinweise zur Handhabung siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Kontraindikationen

Anamnese einer anaphylaktischen Reaktion nach vorheriger Verabreichung von Hexyon.

Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile, gegen möglicherweise in Spuren vorhandene Produktionsrückstände (Glutaraldehyd,

Formaldehyd, Neomycin, Streptomycin und Polymyxin B), gegen Pertussis-Impfstoffe oder nachfrüherer Verabreichung von Hexyon oder eines Impfstoffs, der die gleichen Komponenten oder

Bestandteile enthielt.

Eine Impfung mit Hexyon ist kontraindiziert, wenn bei dem zu impfenden Kind eine Enzephalopathieunbekannter Ätiologie innerhalb von 7 Tagen nach einer früheren Verabreichung eines Pertussis-

Antigen-haltigen Impfstoffs (Ganzkeim oder azellulär) auftrat.

Unter diesen Umständen sollte die Pertussis-Impfung nicht weitergeführt und die Impfserie mit

Diphtherie-, Tetanus-, Hepatitis-B-, Poliomyelitis- und Hib-Impfstoffen vervollständigt werden.

Bei nicht eingestellten neurologischen Erkrankungen oder Epilepsien sollte ein Pertussis-Antigen-haltiger Impfstoff nicht verabreicht werden, bis die Behandlung eingeleitet wurde, der Zustand sichstabilisiert hat und der Nutzen der Impfung das Risiko deutlich überwiegt.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des

Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.

Hexyon verhindert keine Krankheiten, die durch andere Erreger als Corynebacterium diphtheriae,

Clostridium tetani, Bordetella pertussis, Hepatitis-B-Viren, Polioviren oder Haemophilus influenzae

Typ b verursacht werden. Es ist jedoch zu erwarten, dass eine Hepatitis D durch die Immunisierungverhindert wird, da die (durch den Delta-Erreger verursachte) Hepatitis D nur im Zusammenhang miteiner Hepatitis-B-Infektion auftritt.

Hexyon schützt nicht vor Infektionen mit anderen Erregern wie dem Hepatitis-A-, -C- und -E-Virusoder anderen hepatotropen Erregern.

Aufgrund der langen Inkubationszeit der Hepatitis B ist es möglich, dass zum Zeitpunkt der Impfungbereits eine bisher unerkannte Hepatitis-B-Infektion vorliegt. Der Impfstoff könnte in solchen Fälleneine Hepatitis-B-Erkrankung nicht verhindern.

Hexyon schützt nicht vor Erkrankungen, die von anderen Haemophilus influenzae-Typen verursachtwurden, oder vor Meningitiden anderer Ätiologie.

Vor der Impfung

Die Impfung sollte verschoben werden, wenn das zu impfende Kind an einer mittelschweren oderschweren akuten fieberhaften Erkrankung oder Infektion leidet. Bei leichten Infektionen und/odergeringfügig erhöhter Temperatur sollte die Impfung nicht verschoben werden.

Der Impfung sollte eine Anamneseerhebung unter besonderer Berücksichtigung früherer Impfungenund möglicher Nebenwirkungen vorausgehen. Bei Kindern, die nach früheren Impfungen mitähnlichen Antigenkomponenten innerhalb von 48 Stunden schwere oder schwerwiegende

Nebenwirkungen entwickelt haben, darf Hexyon nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägungangewendet werden.

Vor der Injektion eines biologischen Arzneimittels muss der für die Verabreichung Verantwortlichestets alle bekannten Vorsichtsmaßnahmen zur Vorbeugung von allergischen oder anderen Reaktionenergreifen. Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollten für den Fall seltener anaphylaktischer

Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs geeignete Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeitenunmittelbar zur Verfügung stehen.

Wenn nachweislich eines der folgenden Ereignisse nach Anwendung eines Pertussis-Antigen-haltigen

Impfstoffs auftrat, sollte vor Verabreichung weiterer Dosen eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägungerfolgen:

* Temperatur ≥ 40 °C innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung, die nicht auf eine andereerkennbare Ursache zurückzuführen ist,

* Kollaps oder schockähnlicher Zustand (hypotonisch-hyporesponsive Episode) innerhalb von48 Stunden nach der Impfung,

* anhaltendes, untröstliches Weinen mit einer Dauer von ≥ 3 Stunden innerhalb von 48 Stundennach der Impfung,

* Konvulsionen mit oder ohne Fieber innerhalb von 3 Tagen nach der Impfung.

Unter bestimmten Umständen, z. B. einer hohen Inzidenz von Pertussis, kann der mögliche Nutzen der

Impfung die möglichen Risiken überwiegen.

Fieberkrämpfe in der Eigenanamnese sowie Konvulsionen oder plötzlicher Kindstod (SIDS) in der

Familienanamnese sind keine Kontraindikation für die Anwendung von Hexyon. Da Fieberkrämpfeinnerhalb von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung auftreten können, müssen Kinder mit Fieberkrämpfenin der Anamnese in diesem Zeitraum sorgfältig überwacht werden.

Wenn ein Guillain-Barré-Syndrom oder eine Brachial-Neuritis nach einer früheren Verabreichungeines Tetanus-Toxoid-haltigen Impfstoffs auftrat, sollte die weitere Gabe eines solchen Impfstoffs nurnach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen (z. B. abhängig davon, ob die

Grundimmunisierung vollständig ist oder nicht). Die Impfung ist im Allgemeinen bei Kindern mitunvollständiger Grundimmunisierung (weniger als 3 Dosen) sinnvoll.

Die Immunogenität des Impfstoffs kann durch eine immunsuppressive Therapie oder eine

Immundefizienz reduziert sein. Die Impfung sollte verschoben werden, bis die Therapie beendet oderdie Krankheit überwunden ist. Jedoch wird die Impfung von Kindern mit chronischer Immundefizienz,wie z. B. einer HIV-Infektion, empfohlen, auch wenn die Antikörperantwort eingeschränkt seinkönnte.

Spezielle Patientengruppen

Immunogenitätsdaten über 105 Frühgeborene stehen zur Verfügung. Diese Daten stützen die

Anwendung von Hexyon bei Frühgeborenen. Wie bei Frühgeborenen erwartet, wurde bei einigen

Antigenen indirekt im Vergleich zu reifen Neugeborenen eine geringere Immunantwort beobachtet,obwohl seroprotektive Werte erreicht wurden (siehe Abschnitt 5.1). Bei Frühgeborenen (Geburt≤ 37. Schwangerschaftswoche) wurden keine Sicherheitsdaten in klinischen Studien erhoben.

Bei der Grundimmunisierung von sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt≤ 28. Schwangerschaftswoche), insbesondere von solchen mit einer Lungenunreife in der

Vorgeschichte, sollten das potenzielle Risiko einer Apnoe berücksichtigt und die Notwendigkeit einer

Atemüberwachung über 48 bis 72 Stunden erwogen werden. Da der Nutzen der Impfung gerade beidieser Säuglingsgruppe hoch ist, sollte die Impfung Frühgeborenen nicht vorenthalten und auch nichtaufgeschoben werden.

Die Immunantwort auf den Impfstoff wurde in Bezug auf den genetischen Polymorphismus nichtuntersucht.

Bei Kindern mit chronischem Nierenversagen ist eine eingeschränkte Immunantwort auf die Hepatitis-

B-Komponente zu beobachten, sodass je nach Höhe des Antikörperspiegels (Anti-HBsAg) gegen das

Hepatitis-B-Virus-Oberflächenantigen (HBsAg) die Verabreichung zusätzlicher Dosen eines

Hepatitis-B-Impfstoffs in Erwägung gezogen werden sollte.

Immunogenitätsdaten bei HIV-exponierten Säuglingen (infiziert und nicht infiziert) zeigten, dass

Hexyon in der potenziell immungeschwächten Population von HIV-exponierten Säuglingenunabhängig von ihrem HIV-Status bei der Geburt immunogen ist (siehe Abschnitt 5.1). In dieser

Population wurden keine spezifischen Sicherheitsbedenken beobachtet.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Hexyon darf nicht intravasal, intradermal oder subkutan injiziert werden.

Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollte bei Kindern mit Thrombozytopenie oder

Blutgerinnungsstörungen der Impfstoff nur mit Vorsicht verabreicht werden, da es nachintramuskulärer Anwendung zu einer Einblutung kommen kann.

Eine Synkope kann nach oder sogar vor jeder Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion miteiner Nadel auftreten. Es sollten geeignete Vorkehrungen getroffen werden, um Stürze und

Verletzungen zu verhindern und Synkopen zu behandeln.

Interferenz mit Labortests

Da das Hib-Kapselpolysaccharid-Antigen über den Urin ausgeschieden wird, kann innerhalb von 1 bis2 Wochen nach der Impfung der Hib-Antigentest im Urin positiv sein. Um eine Hib-Infektionwährend dieses Zeitraums nachzuweisen, sollten andere Tests durchgeführt werden.

Hexyon enthält Phenylalanin, Kalium und Natrium

Hexyon enthält 85 Mikrogramm Phenylalanin pro 0,5-ml-Dosis. Phenylalanin kann schädlich sein,wenn Sie eine Phenylketonurie haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalaninanreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann.

Hexyon enthält weniger als 1 mmol Kalium (39 mg) und weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro

Dosis, d. h., es ist nahezu 'kaliumfrei“ und 'natriumfrei“.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Hexyon kann zeitgleich verabreicht werden mit einem Pneumokokken-Polysaccharid-

Konjugatimpfstoff, Masern-Mumps-Röteln- und Varizellen-Impfstoffen, Rotavirus-Impfstoffen,einem Meningokokken-C-Konjugatimpfstoff oder einem Meningokokken-Gruppen-A-, -C-, -W-135-und -Y-Konjugatimpfstoff, da keine klinisch relevante Beeinträchtigung der Antikörperantwort auf dieeinzelnen Antigene gezeigt werden konnte.

Wird die zeitgleiche Verabreichung mit einem anderen Impfstoff erwogen, sollten die Impfungen anunterschiedlichen Injektionsstellen durchgeführt werden.

Hexyon darf nicht mit anderen Impfstoffen oder anderen parenteral zu verabreichenden Arzneimittelngemischt werden.

Es wurden keine signifikanten klinischen Wechselwirkungen mit anderen Behandlungsmethoden oderbiologischen Produkten beobachtet, mit Ausnahme einer immunsuppressiven Therapie (siehe

Abschnitt 4.4).

Zur Interferenz mit Labortests siehe Abschnitt 4.4.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Nicht zutreffend. Dieser Impfstoff ist nicht zur Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Altervorgesehen.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Nicht zutreffend.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

In klinischen Studien mit Kindern, die Hexyon erhielten, waren die am häufigsten beobachteten

Reaktionen Schmerzen und Erythem an der Injektionsstelle, Reizbarkeit und Weinen.

Im Vergleich zu den folgenden Dosen wurde nach der ersten Dosis auf Abfrage eine leicht erhöhte

Reaktogenität berichtet.

Die Sicherheit von Hexyon bei Kindern im Alter von über 24 Monaten wurde in klinischen Studiennicht untersucht.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die Häufigkeiten der Nebenwirkungen werden wie folgt angegeben:

Sehr häufig (≥ 1/10)

Häufig (≥ 1/100, < 1/10)

Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)

Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)

Sehr selten (< 1/10 000)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen in der Reihenfolge abnehmenden

Schweregrads dargestellt.

Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien und Nebenwirkungsberichten nach der

Markteinführung

Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen

Erkrankungen des Gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktion

Immunsystems Selten Anaphylaktische Reaktion*

Stoffwechsel- und Sehr häufig Anorexie (Appetit vermindert)

Ernährungsstörungen

Erkrankungen des Sehr häufig Weinen, Somnolenz

Nervensystems Häufig Weinen anomal (anhaltendes Weinen)

Selten Konvulsionen mit oder ohne Fieber*

Sehr selten Muskelhypotonie oder hypotonisch-hyporesponsive Episoden (HHE)

Erkrankungen des Sehr häufig Erbrechen

Gastrointestinaltrakts Häufig Diarrhö

Erkrankungen der Haut und Selten Ausschlagdes Unterhautgewebes

Allgemeine Erkrankungen Sehr häufig Fieber (Körpertemperatur ≥ 38,0 °C)und Beschwerden am Reizbarkeit

Verabreichungsort Schmerzen, Erythem und Schwellung an der

Injektionsstelle

Häufig Verhärtung an der Injektionsstelle

Gelegentlich Fieber (Körpertemperatur ≥ 39,6 °C)

Knötchen an der Injektionsstelle

Selten Ausgeprägte Schwellung einer Extremität†

*Nebenwirkungen aus Spontanmeldungen.†Siehe Abschnitt Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Ausgeprägte Schwellung einer Extremität: Von ausgedehnten Reaktionen an der Injektionsstelle(> 50 mm) einschließlich ausgeprägter Schwellung einer Extremität, die sich von der Injektionsstelleüber ein oder beide benachbarten Gelenke ausdehnt, wurde bei Kindern berichtet. Diese Reaktionenbeginnen innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach der Impfung und können mit Erythem, Wärmegefühl,

Druckschmerz oder Schmerzen an der Injektionsstelle einhergehen und klingen spontan innerhalb von3 bis 5 Tagen wieder ab. Das Risiko scheint von der Anzahl vorheriger Dosen Impfstoff mitazellulärer Pertussis-Komponente abhängig zu sein, mit einem größeren Risiko nach der 4. Dosis.

Mögliche Nebenwirkungen

Hierbei handelt es sich um Nebenwirkungen, die bei anderen Impfstoffen, die eine oder mehrere

Komponenten oder Bestandteile von Hexyon enthalten, beobachtet wurden, jedoch nicht bei Hexyonselbst.

Erkrankungen des Nervensystems- Nach der Verabreichung von Tetanus-Toxoid-haltigen Impfstoffen wurde von Brachial-Neuritis und

Guillain-Barré-Syndrom berichtet.

- Periphere Neuropathie (Polyradikuloneuritis, Gesichtslähmung), Optikusneuritis, Demyelinisierungdes Zentralnervensystems (Multiple Sklerose) wurden nach Verabreichung von Hepatitis-B-Antigen-haltigen Impfstoffen beobachtet.

- Enzephalopathie/Enzephalitis.

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Apnoe bei sehr unreifen Frühgeborenen (≤ 28. Schwangerschaftswoche) (siehe Abschnitt 4.4).

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Nach der Impfung mit Haemophilus influenzae-Typ-b-haltigen Impfstoffen können ödematöse

Reaktionen an einer oder beiden unteren Gliedmaßen auftreten. Diese Reaktionen treten hauptsächlichbei der Grundimmunisierung und innerhalb der ersten Stunden nach Impfung auf. Als

Begleitsymptome können Zyanose, Rötung, transiente Purpura und heftiges Weinen auftreten. Alle

Reaktionen bilden sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden spontan und ohne Folgen zurück.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: bakterielle und virale Impfstoffe, kombiniert,

ATC-Code: J07CA09.

Die Immunogenität von Hexyon bei Kindern im Alter von über 24 Monaten wurde in klinischen

Studien nicht untersucht.

Die Ergebnisse für jede der Antigenkomponenten sind in den nachstehenden Tabellenzusammengefasst:

Tabelle 2: Seroprotektions-/Serokonversionsraten* einen Monat nach der Grundimmunisierungmit 2 oder 3 Dosen Hexyon

Grenzwerte der Antikörpertiter Zwei Dosen Drei Dosen6-10-14 2-3-4 2-4-63-5 Monate

Wochen Monate Monate

N = 123 †† N = 934

N = 249** N = 322bis 220† bis 1270‡% % % %

Anti-Diphtherie99,6 97,6 99,7 97,1( 0,01 I. E./ml)

Anti-Tetanus100,0 100,0 100,0 100,0( 0,01 I. E./ml)

Anti-PT(Serokonversion‡‡) 93,4 93,6 88,3 96,0(Immunantwort§) 98,4 100,0 99,4 99,7

Anti-FHA(Serokonversion‡‡) 92,5 93,1 90,6 97,0(Immunantwort§) 99,6 100,0 99,7 99,9mit Hepatitis-B-Impfungzum Zeitpunkt der/99,0/99,7

Anti-HBs Geburt( 10 mI. E./ml) ohne Hepatitis-B-

Impfung zum Zeitpunkt 97,2 95,7 96,8 98,8der Geburt

Anti-Polio Typ 190,8 100,0 99,4 99,9( 8 [1/Verdünnung])

Anti-Polio Typ 295,0 98,5 100,0 100,0( 8 [1/Verdünnung])

Anti-Polio Typ 396,7 100,0 99,7 99,9( 8 [1/Verdünnung])

Anti-PRP71,5 95,4 96,2 98,0( 0,15 µg/ml)

*Allgemein anerkannt als Schutzsurrogat (PT, FHA) oder Schutzkorrelat (andere Komponenten).

N = Anzahl der untersuchten Kinder (Per-Protokoll-Gruppe).

**Impfschema: 3, 5 Monate ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Finnland, Schweden).†Impfschema: 6, 10, 14 Wochen mit und ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Republik

Südafrika).††Impfschema: 2, 3, 4 Monate ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Finnland).‡Impfschema: 2, 4, 6 Monate ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Argentinien, Mexiko, Peru)bzw. mit Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Costa Rica und Kolumbien).‡‡Serokonversion: mindestens 4-facher Anstieg gegenüber dem Wert vor der Impfung (vor der 1. Dosis).§Immunantwort: Lag die Antikörperkonzentration vor der Impfung bei < 8 E. E./ml, dann sollte die

Antikörperkonzentration nach der Impfung bei ≥ 8 E. E./ml liegen. Ansonsten sollte die Antikörperkonzentrationnach Impfung mindestens der Antikörperkonzentration vor der Immunisierung entsprechen.

Tabelle 3: Seroprotektions-/Serokonversionsraten* einen Monat nach einer Auffrischimpfungmit Hexyon

Auffrischimpfung

Grenzwerte der Antikörpertiterim Alter von 11

Auffrischimpfung im zweitenbis 12 Monaten

Lebensjahr nachnach

Grundimmunisierung mit drei

Grundimmunisier

Dosenung mit zwei

Dosen3-5 Monate 6-10-14 2-3-4 2-4-6

Wochen Monate Monate

N = 249** N = 204† N = 178†† N = 177bis 396‡% % % %

Anti-Diphtherie100,0 100,0 100,0 97,2( 0,1 I. E./ml)

Anti-Tetanus100,0 100,0 100,0 100,0( 0,1 I. E./ml)

Anti-PT(Serokonversion‡‡) 94,3 94,4 86,0 96,2(Immunantwort§) 98,0 100,0 98,8 100,0

Anti-FHA(Serokonversion‡‡) 97,6 99,4 94,3 98,4(Immunantwort§) 100,0 100,0 100,0 100,0mit Hepatitis-B-

Impfung zum/ 100,0/99,7

Zeitpunkt der

Anti-HBs Geburt( 10 mI. E./ml) ohne Hepatitis-B-

Impfung zum96,4 98,5 98,9 99,4

Zeitpunkt der

Geburt

Anti-Polio Typ 1100,0 100,0 98,9 100,0( 8 [1/Verdünnung])

Anti-Polio Typ 2100,0 100,0 100,0 100,0( 8 [1/Verdünnung])

Anti-Polio Typ 399,6 100,0 100,0 100,0( 8 [1/Verdünnung])

Anti-PRP93,5 98,5 98,9 98,3( 1,0 µg/ml)

*Allgemein anerkannt als Schutzsurrogat (PT, FHA) oder Schutzkorrelat (andere Komponenten).

N = Anzahl der untersuchten Kinder (Per-Protokoll-Gruppe).

**Impfschema: 3, 5 Monate ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Finnland, Schweden).†Impfschema: 6, 10, 14 Wochen mit und ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Republik

Südafrika).††Impfschema: 2, 3, 4 Monate ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Finnland).‡Impfschema: 2, 4, 6 Monate ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Mexiko) bzw. mit Hepatitis-

B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Costa Rica und Kolumbien).‡‡Serokonversion: mindestens 4-facher Anstieg gegenüber dem Wert vor der Impfung (vor der 1. Dosis).

§Immunantwort: Falls die Antikörperkonzentration vor der Impfung (vor der 1. Dosis) bei < 8 E. E./ml lag, dannsollte die Antikörperkonzentration nach Auffrischimpfung bei ≥ 8 E. E./ml liegen. Ansonsten sollte die

Antikörperkonzentration nach Auffrischimpfung ≥ der Antikörperkonzentration vor Immunisierung (vor der 1.

Dosis) sein.

Immunantwort auf Hib- und Pertussis-Antigene nach 2 Dosen im Alter von 2 und 4 Monaten

Die Immunantwort auf Hib- (PRP) und Pertussis-Antigene (PT und FHA) wurde nach 2 Dosen ineiner Untergruppe der Probanden (N = 148) ausgewertet, die Hexyon im Alter von 2, 4 und 6 Monatenerhalten hatten. Die Immunantwort auf die PRP-, PT- und FHA-Antigene einen Monat, nachdem2 Dosen im Alter von 2 und 4 Monaten verabreicht wurden, war ähnlich der Antwort, die man einen

Monat nach Grundimmunisierung mit 2 Dosen im Alter von 3 und 5 Monaten beobachtet hatte:

− eine Anti-PRP-Antikörperkonzentration ≥ 0,15 µg/ml wurde bei 73,0 % der Probandenbeobachtet,− eine Anti-PT-Immunantwort in 97,9 % der Probanden,− eine Anti-FHA-Immunantwort in 98,6 % der Probanden.

Persistenz der Immunantwort

Studien zur Langzeitpersistenz der Impfstoff-induzierten Antikörper nach variierenden

Grundimmunisierungen bei Kindern/Säuglingen mit oder ohne Hepatitis-B-Impfung bei der Geburt,zeigten eine Aufrechterhaltung der Antikörperspiegel höher als die anerkannten Schutzlevel oder

Antikörpergrenzwerte für die Impfstoffantigene (siehe Tabelle 4).

Tabelle 4: Seroprotektionsratea im Alter von 4,5 Jahren nach Impfung mit Hexyon

Grundimmunisierung

Grenzwert Grundimmunisierung 6-10-14 Wochen 2-4-6 Monate und

Antikörpertiter und Auffrischimpfung im Alter von Auffrischimpfung im15-18 Monaten Alter von 12-24

Monaten

Ohne Hepatitis-B- Mit Hepatitis-B- Mit Hepatitis-B-

Impfung zur Geburt Impfung zur Impfung zur Geburt

Geburt

N = 173b N = 103b N = 220c% % %

Anti-Diphtherie( 0,01 I. E./ml) 98,2 97 100( 0,1 I. E./ml) 75,3 64,4 57,2

Anti-Tetanus( 0,01 I. E./ml) 100 100 100( 0,1 I. E./ml) 89,5 82,8 80,8

Anti-PTe( 8 E. E./ml) 42,5 23,7 22,2

Anti-FHAe( 8 E. E./ml) 93,8 89,0 85,6

Anti-HBs( 10 mI. E./ml) 73,3 96,1 92,3

Anti-Polio-Typ 1( 8 [1/

NAd NAd 99,5

Verdünnung])

Anti-Polio-Typ 2( 8 [1/Verdünnung]) NAd NAd 100

Anti-Polio-Typ 3( 8 [1/Verdünnung]) NAd NAd 100

Anti-PRP( 0,15 µg/ml) 98,8 100 100

N = Anzahl der untersuchten Individuen (Per-Protokoll-Gruppe).aAllgemein anerkannt als Surrogatparameter (PT, FHA) oder Schutzkorrelat (andere Komponenten).b6, 10, 14 Wochen mit oder ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Republik Südafrika).c2, 4, 6 Monate mit Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt der Geburt (Kolumbien).dAufgrund der OPV Nationalen Immunisierungstage im Land wurden die Polio-Ergebnisse nicht analysiert.e8 E. E./ml entsprechen 4 LLOQ (Lower Limit Of Quantification in enzyme-linked immunosorbent assay

ELISA).

LLOQ-Wert für Anti-PT und Anti-FHA ist 2 E. E./ml.

Die Persistenz der Immunantworten gegen die Hepatitis-B-Komponente von Hexyon wurde bei

Säuglingen bewertet, die nach zwei verschiedenen Impfschemata grundimmunisiert wurden.

Bei einer 2-Dosis-Grundimmunisierung im Alter von 3 und 5 Monaten ohne Hepatitis B bei der

Geburt, gefolgt von einer Auffrischimpfung im Alter von 11 bis 12 Monaten, waren 53,8 % der

Kinder im Alter von 6 Jahren serogeschützt (Anti-HBsAg ≥ 10 mI. E./ml) und 96,7 % zeigten eineanamnestische Reaktion nach einer Challenge-Dosis mit einem monovalenten Hepatitis-B-Impfstoff.

Bei einer Grundimmunisierung, bestehend aus einer Dosis Hepatitis-B-Impfstoff bei der Geburt,gefolgt von 3 Dosen im Alter von 2, 4 und 6 Monaten ohne Auffrischimpfung im Säuglingsalter,waren 49,3 % der Kinder im Alter von 9 Jahren serogeschützt (Anti-HBsAg ≥ 10 mI. E./ml) und92,8 % zeigten eine anamnestische Reaktion nach einer Challenge-Dosis mit einem monovalenten

Hepatitis-B-Impfstoff.

Diese Daten unterstützen das anhaltende Immungedächtnis bei Säuglingen, die mit Hexyongrundimmunisiert wurden.

Immunantwort auf Hexyon bei Frühgeborenen

Die Immunantwort auf Hexyon-Antigene bei Frühgeborenen (105) (geboren nach einer

Schwangerschaftsdauer von 28 bis 36 Wochen), darunter 90 Kinder von Frauen, die während der

Schwangerschaft mit Tdap-Impfstoff geimpft wurden, und 15 Kinder von Frauen, die während der

Schwangerschaft nicht geimpft wurden, wurden nach einer 3-Dosis-Grundimmunisierung im Altervon 2, 3 und 4 Monaten und einer Auffrischimpfung im Alter von 13 Monaten ausgewertet.

Einen Monat nach der Grundimmunisierung waren alle Probanden serologisch geschützt gegen

Diphtherie (≥ 0,01 I. E./ml), Tetanus (≥ 0,01 I. E./ml) und Poliovirus Typ 1, 2 und 3(≥ 8 [1/Verdünnung]); 89,8 % der Probanden waren serologisch geschützt gegen Hepatitis B(≥ 10 I. E./ml) und 79,4 % waren serologisch geschützt gegen invasive Hib-Erkrankungen(≥ 0,15 µg/ml).

Einen Monat nach der Auffrischimpfung waren alle Probanden serologisch geschützt gegen

Diphtherie (≥ 0,1 I. E./ml), Tetanus (≥ 0,1 I. E./ml) und Poliovirus Typ 1, 2 und 3(≥ 8 [1/Verdünnung]); 94,6 % der Probanden waren serologisch geschützt gegen Hepatitis B(≥ 10 I. E./ml) und 90,6 % waren serologisch geschützt gegen invasive Hib-Erkrankungen (≥ 1 µg/ml).

Bezüglich Pertussis entwickelten einen Monat nach der Grundimmunisierung 98,7 % bzw. 100 % der

Probanden Antikörper ≥ 8 E. E./ml gegen PT- bzw. FHA-Antigene. Einen Monat nach der

Auffrischimpfung entwickelten 98,8 % der Probanden Antikörper ≥ 8 E. E./ml gegen sowohl PT- alsauch FHA-Antigene. Die Pertussis-Antikörperkonzentrationen erhöhten sich nach der

Grundimmunisierung um das 13-Fache und nach der Auffrischimpfung um das 6- bis 14-Fache.

Immunantworten auf Hexyon bei Säuglingen von Frauen, die während der Schwangerschaft mit Tdapgeimpft wurden

Immunantworten auf Hexyon-Antigene in reifen Neugeborenen (109) und Frühgeborenen (90), dievon Frauen geboren wurden, die mit Tdap-Impfstoff geimpft wurden (zwischen der 24. und36. Schwangerschaftswoche), wurden nach einer 3-Dosis-Grundimmunisierung im Alter von 2, 3 und4 Monaten und einer Auffrischimpfung im Alter von 13 Monaten (Frühgeborene) bzw. 15 Monaten(Neugeborene) ausgewertet.

Einen Monat nach der Grundimmunisierung waren alle Probanden serologisch geschützt gegen

Diphtherie (≥ 0,01 I. E./ml), Tetanus (≥ 0,01 I. E./ml) und Poliovirus Typ 1 und 3(≥ 8 [1/Verdünnung]); 97,3 % waren serologisch geschützt gegen Poliovirus Typ 2(≥ 8 [1/Verdünnung]); 94,6 % waren serologisch geschützt gegen Hepatitis B (≥ 10 I. E./ml) und88,0 % waren serologisch geschützt gegen invasive Hib-Erkrankungen (≥ 0,15 µg/ml).

Einen Monat nach der Auffrischimpfung waren alle Probanden serologisch geschützt gegen

Diphtherie (≥ 0,1 I. E./ml), Tetanus (≥ 0,1 I. E./ml) und Poliovirus Typ 1, 2 und 3(≥ 8 [1/Verdünnung]); 93,9 % der Probanden waren serologisch geschützt gegen Hepatitis B(≥ 10 I. E./ml) und 94,0 % waren serologisch geschützt gegen invasive Hib-Erkrankungen (≥ 1 µg/ml).

Bezüglich Pertussis entwickelten einen Monat nach der Grundimmunisierung 99,4 % bzw. 100 %

Antikörper ≥ 8 E. E./ml gegen PT- bzw. FHA-Antigene. Einen Monat nach der Auffrischimpfungentwickelten 99,4 % der Probanden Antikörper ≥ 8 E. E./ml gegen sowohl PT- als auch FHA-

Antigene. Die Pertussis-Antikörperkonzentrationen waren nach der Grundimmunisierung um das 5-bis 9-Fache und nach der Auffrischimpfung um das 8- bis 19-Fache erhöht.

Immunantworten auf Hexyon bei HIV-exponierten Säuglingen

Immunantworten auf Hexyon-Antigene bei 51 HIV-exponierten Säuglingen (9 infizierte und 42 nichtinfizierte) wurden nach einer 3-Dosis-Grundimmunisierung im Alter von 6, 10 und 14 Wochen undeiner Auffrischimpfung im Alter von 15 bis 18 Monaten bewertet.

Einen Monat nach der Grundimmunisierung waren alle Säuglinge gegen Diphtherie (≥ 0,01 I. E./ml),

Tetanus (≥ 0,01 I. E./ml), Poliovirus-Typen 1, 2 und 3 (≥ 8 [1/Verdünnung]), Hepatitis B(≥ 10 I. E./ml) und mehr als 97,6 % gegen Hib-invasive Erkrankungen (≥ 0,15 µg/ml) serogeschützt.

Einen Monat nach der Auffrischimpfung waren alle Säuglinge gegen Diphtherie (≥ 0,1 I. E./ml),

Tetanus (≥ 0,1 I. E./ml), Poliovirus-Typen 1, 2 und 3 (≥ 8 [1/Verdünnung]), Hepatitis B (≥ 10 I. E./ml)und mehr als 96,6 % gegen Hib-invasive Erkrankungen (≥ 1 µg/ml) serogeschützt.

In Bezug auf Pertussis entwickelten 100 % der Säuglinge einen Monat nach der Grundimmunisierung

Antikörper ≥ 8 E. E./ml sowohl gegen PT- als auch FHA-Antigene. Einen Monat nach der

Auffrischimpfung entwickelten 100 % der Säuglinge Antikörper ≥ 8 E. E./ml sowohl gegen PT- alsauch FHA-Antigene. Die Serokonversionsraten, die als mindestens 4-facher Anstieg im Vergleichzum Niveau vor der Impfung (Vordosis 1) definiert wurden, betrugen 100 % in der HIV-exponiertenund infizierten Gruppe für Anti-PT und Anti-FHA sowie 96,6 % für Anti-PT und 89,7 % für Anti-

FHA in der HIV-exponierten und nicht infizierten Gruppe.

Wirksamkeit und Wirkungsgrad im Schutz gegen Pertussis

Die Wirksamkeit der in Hexyon enthaltenen azellulären Pertussis-(aP-)Antigene gegen die schwerstenach WHO-Kriterien definierte typische Pertussis ( 21 Tage paroxysmaler Husten) wird in einerrandomisierten, doppelblinden Studie in einem hoch endemischen Land (Senegal) mit Säuglingen, diezur Grundimmunisierung 3 Dosen eines DTaP-Impfstoffs erhielten, gezeigt. In dieser Studie konnteman die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung bei Kleinkindern erkennen.

Die Fähigkeit der in Hexyon enthaltenen azellulären Pertussis-(aP-)Antigene, langfristig die Pertussis-

Inzidenz zu reduzieren und die Pertussis-Erkrankungen im Kindesalter unter Kontrolle zu bekommen,wurde in Schweden unter Verwendung des Impfschemas 3, 5, 12 Monate in einer über 10 Jahredurchgeführten nationalen Beobachtungsstudie mit einem pentavalenten DTaP-IPV/Hib-Impfstoffgezeigt. Die Ergebnisse der Langzeitbeobachtung zeigten unabhängig vom verwendeten Impfstoffeine dramatische Abnahme der Inzidenz von Pertussis nach der zweiten Dosis.

Wirksamkeit zum Schutz vor invasiven Hib-Erkrankungen

Die Wirksamkeit von DTaP- und Hib-Kombinationsimpfstoffen (pentavalente und hexavalente

Impfstoffe, einschließlich Impfstoffen, die das Hib-Antigen von Hexyon enthalten) gegen invasive

Hib-Erkrankungen wurde in Deutschland über eine umfangreiche Post-Marketing-Beobachtungsstudie(Nachbeobachtungszeit über mehr als 5 Jahre) nachgewiesen. Die Wirksamkeit betrug 96,7 % nachvollständiger Grundimmunisierung und 98,5 % nach der Auffrischimpfung, unabhängig von den zur

Grundimmunisierung verwendeten Impfstoffen.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Es wurden keine pharmakokinetischen Studien durchgeführt.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Die Ergebnisse nicht klinischer Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe und zur lokalen

Verträglichkeit zeigen keine speziellen Gefahren für den Menschen.

An den Injektionsstellen wurden chronisch-entzündliche histologische Veränderungen beobachtet, diesich erwartungsgemäß nur langsam zurückbildeten.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Dinatriumhydrogenphosphat

Kaliumdihydrogenphosphat

Trometamol

Saccharose

Essenzielle Aminosäuren einschließlich L-Phenylalanin

Natriumhydroxid, Essigsäure oder Salzsäure (zur pH-Wert-Einstellung)

Wasser für Injektionszwecke

Adsorbens: siehe Abschnitt 2.

6.2 Inkompatibilitäten

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieser Impfstoff nicht mit anderen

Impfstoffen oder Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Haltbarkeit

4 Jahre.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Kühlschrank lagern (2 °C-8 °C).

Nicht einfrieren.

Die Fertigspritze bzw. die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zuschützen.

Stabilitätsdaten zeigen, dass die Impfstoffkomponenten bei Temperaturen bis 25 °C für 72 Stundenstabil sind. Am Ende dieser Zeitspanne muss Hexyon entweder verwendet oder verworfen werden.

Diese Daten sind nur dazu bestimmt, dem Arzt eine Anleitung bei vorübergehenden

Temperaturabweichungen zu geben.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Hexyon in Fertigspritzen0,5 ml Suspension in einer Fertigspritze (Glasart I) mit einem Kolbenstopfen (Halobutyl) und einem

Luer-Lock-Adapter mit Verschlusskappe (Halobutyl + Polypropylen).

Packung mit 1, 10 oder 50 oder Bündelpackung mit 50 (5 Packungen mit je 10) Fertigspritzen ohne

Kanüle.

Packung mit 1 oder 10 Fertigspritzen mit separater Kanüle bzw. separaten Kanülen (Edelstahl).

Packung mit 1 oder 10 Fertigspritzen mit separater Kanüle (Edelstahl) mit Schutzschild(Polycarbonat).

Hexyon in Durchstechflaschen0,5 ml Suspension in einer Durchstechflasche (Glasart I) mit Stopfen (Halobutyl).

Packungsgröße: 10 x 1 Durchstechflasche.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung

Hexyon in Fertigspritzen

Die Fertigspritze vor Anwendung schütteln, um eine homogene weißlich trübe Suspension zu erhalten.

Vorbereitung für die Verabreichung

Die Spritze mit der Injektionssuspension sollte vor der Verabreichung visuell geprüft werden. Im Fallevon Fremdpartikeln, Undichtigkeit, vorzeitiger Aktivierung des Kolbens oder defekter

Gewindedichtung ist die Fertigspritze zu entsorgen.

Die Spritze ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt und darf nicht wiederverwendet werden.

Gebrauchsanweisung für die Luer-Lock-Fertigspritze

Abbildung A: Luer-Lock-Spritze mit harter Verschlusskappe

Schritt 1: Halten Sie den Luer-

Lock-Adapter mit einer Handfest (vermeiden Sie es, den

Spritzenkolben oder

Spritzenzylinder festzuhalten),und schrauben Sie die

Verschlusskappe durch Drehenab.

Schritt 2: Um die Kanüle ander Spritze anzubringen,drehen Sie die Kanülevorsichtig in den Luer-Lock-

Adapter der Spritze, bis Sieeinen leichten Widerstandspüren.

Gebrauchsanweisung für die Sicherheitskanüle mit Luer-Lock-Fertigspritze

Abbildung B: Sicherheitskanüle (in Abbildung C: Bestandteile der Sicherheitskanüle (fürder Hülle) den Gebrauch vorbereitet)

Folgen Sie den Schritten 1 und 2 oben, um die Luer-Lock-Spritze und die Kanüle für die Befestigungvorzubereiten.

Schritt 3: Ziehen Sie die Hülle der

Sicherheitskanüle gerade ab. Die Kanüle istvon einem Schutzschild und einer

Schutzkappe bedeckt.

Schritt 4:

A: Bewegen Sie den Schutzschild von der

Kanüle weg in Richtung des

Spritzenzylinders in den abgebildeten

Winkel.

B: Ziehen Sie die Schutzkappe gerade ab.

Schritt 5: Nachdem die Injektionabgeschlossen ist, verriegeln (aktivieren)

Sie den Schutzschild mithilfe einer der drei(3) abgebildeten einhändigen Techniken:

Oberflächen-, Daumen- oder

Fingeraktivierung.

Hinweis: Die Aktivierung wird durch einhörbares und/oder fühlbares Klickenbestätigt.

Schritt 6: Überprüfen Sie die Aktivierungdes Schutzschildes visuell. Der

Schutzschild muss vollständig verriegelt(aktiviert) sein, wie in der Grafik Cgezeigt.

Hinweis: Bei vollständiger Verriegelung(Aktivierung) sollte sich die Kanüle ineinem Winkel zum Schutzschild befinden.

Die Grafik D zeigt, dass der Schutzschild

NICHT vollständig verriegelt (nichtaktiviert) ist.

Vorsicht: Versuchen Sie nicht, die Sicherheitsvorrichtung zu entriegeln (deaktivieren), indem

Sie die Kanüle aus dem Schutzschild herausdrücken.

Hexyon in Durchstechflaschen

Die Durchstechflasche ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt und darf nicht wiederverwendetwerden.

Die Durchstechflasche vor Anwendung schütteln, um eine homogene weißlich trübe Suspension zuerhalten.

Vor der Verabreichung sollte die Suspension visuell geprüft werden. Bei Vorhandensein von

Fremdpartikeln und/oder verändertem Aussehen ist die Durchstechflasche zu verwerfen.

Die Impfdosis (0,5 ml) wird in eine Injektionsspritze aufgezogen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Sanofi Winthrop Industrie, 82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

Hexyon in Durchstechflaschen

EU/1/13/829/001

Hexyon in Fertigspritzen

EU/1/13/829/002

EU/1/13/829/003

EU/1/13/829/004

EU/1/13/829/005

EU/1/13/829/006

EU/1/13/829/007

EU/1/13/829/008

EU/1/13/829/009

EU/1/13/829/010

EU/1/13/829/011

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 17. April 2013

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 08. Januar 2018

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.