Angewendet bei: Typ-2-Diabetes mellitus
Art der Anwendung: oral
Substanz: Glibenclamid + Metformin (Sulfonylharnstoff-Antidiabetikum + Biguanid-Antidiabetikum)
ATC: A10BD02 (ALIMENTÄRES SYSTEM UND STOFFWECHSEL | ANTIDIABETIKA, EXKL. INSULINE | Kombinationen mit oralen Antidiabetika)
Bei Nierenerkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Dieses Arzneimittel kann den Blutzucker senken.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Die Kombination aus Glibenclamid und Metformin wird zur Behandlung von Typ-2-Diabetes mellitus eingesetzt, insbesondere bei Patienten, die ihren Blutzuckerspiegel nicht allein durch Diät, Bewegung oder Monotherapie kontrollieren können. Diese Kombination hilft, den Blutzuckerspiegel durch komplementäre Mechanismen zu senken.
- Glibenclamid ist ein Sulfonylharnstoff-Derivat, das die Bauchspeicheldrüse dazu anregt, mehr Insulin zu produzieren, wodurch der Blutzuckerspiegel gesenkt wird.
- Metformin ist ein Biguanid, das die Glukoseproduktion in der Leber verringert, die Insulinempfindlichkeit verbessert und die Glukoseaufnahme aus dem Verdauungstrakt reduziert.
Diese Kombination ist für Patienten mit Typ-2-Diabetes indiziert, die eine strengere Blutzuckerkontrolle benötigen. Es ist wichtig, dass die Behandlung von einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität begleitet wird, um die Wirksamkeit zu maximieren.
Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Hypoglykämie (hauptsächlich durch Glibenclamid) und in seltenen Fällen Laktatazidose (eine schwerwiegende Komplikation, die mit Metformin verbunden ist). Hypoglykämie kann Symptome wie Schwindel, Schwitzen, Zittern oder Verwirrung verursachen, und Patienten sollten auf diese Anzeichen achten.
Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes bezüglich der Dosierung genau befolgen und ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig überwachen. Es ist wichtig, den Arzt über andere eingenommene Medikamente oder bestehende Erkrankungen wie Nieren-, Leber- oder Herzkrankheiten zu informieren, da diese die Sicherheit der Behandlung beeinflussen können.