Angewendet bei: Hyperurikämie beim Tumorlysesyndrom
Art der Anwendung: Infusion
Substanz: rasburicase (Antineoplastikum)
ATC: V03AF07 (Varia | Alle Übrigen Therapeutischen Mittel | Entgiftungsmittel für die Behandlung mit Zytostatika)
Dieses Arzneimittel kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Bei Lebererkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Mit besonderer Vorsicht handhaben.
Während der Behandlung ist eine zuverlässige Verhütung erforderlich.
Dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel kann die Leber beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Dieses Arzneimittel kann die Anzahl der Blutzellen verringern.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn ein schwerer Hautausschlag auftritt.
Rasburicase ist ein Medikament, das zur Behandlung hoher Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie) eingesetzt wird, die mit dem Tumorlysesyndrom, einer häufigen Komplikation der Krebsbehandlung, verbunden sind. Es wirkt, indem es Harnsäure in Allantoin umwandelt, eine Substanz, die leichter über die Nieren ausgeschieden werden kann.
Das Medikament wird intravenös unter der Aufsicht eines Facharztes verabreicht, meist in einem Krankenhaus. Es ist wichtig, die Harnsäurespiegel und die Nierenfunktion während der Behandlung zu überwachen.
Nebenwirkungen können Fieber, Übelkeit, Erbrechen oder Reaktionen an der Injektionsstelle umfassen. In seltenen Fällen können schwere allergische Reaktionen wie ein anaphylaktischer Schock auftreten, die eine sofortige medizinische Intervention erfordern.
Patienten sollten ihren Arzt über alle anderen verwendeten Medikamente oder bestehende Erkrankungen wie einen G6PD-Mangel informieren, um die sichere Anwendung von Rasburicase zu gewährleisten.