Zusammenfassung des SicherheitsprofilsZu den bei der Behandlung von atopischer Dermatitis, Asthma und CRSwNP auftretenden häufigsten
Nebenwirkungen zählen Reaktionen an der Injektionsstelle (einschließlich Erythem, Ödem, Juckreiz,
Schmerz und Schwellung), Konjunktivitis, allergische Konjunktivitis, Arthralgie, oraler Herpes und
Eosinophilie. Bei der Behandlung von eosinophiler Ösophagitis und COPD wurden als weitere
Nebenwirkung Blutergüsse an der Injektionsstelle berichtet. Bei der Behandlung von COPD wurdenals weitere Nebenwirkungen Induration an der Injektionsstelle, Ausschlag an der Injektionsstelle und
Dermatitis an der Injektionsstelle berichtet. In seltenen Fällen wurde von Serumkrankheit,serumkrankheitsähnlicher Reaktion, anaphylaktischer Reaktion und ulzerativer Keratitis berichtet(siehe Abschnitt 4.4).
Tabellarische Zusammenfassung von Nebenwirkungen
Die in Tabelle 6 dargestellten Sicherheitsdaten zu Dupilumab stammen überwiegend von12 randomisierten, placebokontrollierten Studien bei Patienten mit atopischer Dermatitis, Asthma und
CRSwNP. Diese Studien, an denen während des kontrollierten Behandlungszeitraums 4 206 Patiententeilnahmen, die Dupilumab erhielten, und 2 326 Patienten, die Placebo erhielten, sind repräsentativ fürdas Gesamtsicherheitsprofil von Dupilumab.
In Tabelle 6 sind die in den klinischen Studien und/oder nach Markteinführung beobachteten
Nebenwirkungen gemäß der MedDRA-Systemorganklasse und Häufigkeit anhand von folgenden
Kategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1 000,< 1/100); selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000); sehr selten (< 1/10 000); nicht bekannt (Häufigkeit auf
Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitskategorie werden die
Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
Tabelle 6: Liste der Nebenwirkungen
MedDRA- Häufigkeit Nebenwirkung
Systemorganklasse
Infektionen und parasitäre Häufig Konjunktivitis*
Erkrankungen Oraler Herpes*
Erkrankungen des Blutes Häufig Eosinophilieund des Lymphsystems
Erkrankungen des Gelegentlich Angioödem#
Immunsystems Selten Anaphylaktische Reaktion
Serumkrankheit
Serumkrankheitsähnliche Reaktion
Augenerkrankungen Häufig Konjunktivitis, allergisch*
Gelegentlich Keratitis*#
Blepharitis*†
Augenjucken*†
Trockenes Auge*†
Selten Ulzerative Keratitis*†#
Erkrankungen der Haut Gelegentlich Ausschlag im Gesicht#und des
Unterhautgewebes
Skelettmuskulatur-, Häufig Arthralgie#
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Allgemeine Erkrankungen Häufig Reaktionen an der Injektionsstelle (einschließlichund Beschwerden am Erythem, Ödem, Juckreiz, Schmerz, Schwellung
Verabreichungsort und Blutergüsse)
* Augenerkrankungen und oraler Herpes traten hauptsächlich in den Studien zu atopischer Dermatitisauf.
† In den Studien zu atopischer Dermatitis traten Augenjucken, Blepharitis und trockenes Auge häufigauf, ulzerative Keratitis gelegentlich.
# Aus Berichten nach Markteinführung.
Beschreibung ausgewählter NebenwirkungenÜberempfindlichkeitNach Anwendung von Dupilumab wurden Fälle von anaphylaktischer Reaktion, Angioödem und
Serumkrankheit/serumkrankheitsähnlicher Reaktion berichtet (siehe Abschnitt 4.4).
Konjunktivitis- und Keratitis-bezogene Ereignisse
Konjunktivitis und Keratitis traten häufiger bei Patienten mit atopischer Dermatitis auf, die Dupilumabim Vergleich zu Placebo in den Studien zu atopischer Dermatitis erhielten. Bei den meisten Patientenklang die Konjunktivitis oder Keratitis während des Behandlungszeitraums ab bzw. war im Abklingenbegriffen. In der unverblindeten Langzeit-Verlängerungsstudie zu atopischer Dermatitis (AD-1225)blieben über 5 Jahre die entsprechenden Raten an Konjunktivitis und Keratitis zu denen im
Dupilumab-Arm der placebokontrollierten Studien zu atopischer Dermatitis vergleichbar.
Bei Patienten mit Asthma und COPD war die Häufigkeit einer Konjunktivitis oder Keratitis gering undin den Gruppen mit Dupilumab und Placebo vergleichbar. Bei Patienten mit CRSwNP und Prurigonodularis war die Häufigkeit einer Konjunktivitis unter Dupilumab höher als unter Placebo, jedochgeringer als bei Patienten mit atopischer Dermatitis. In den Entwicklungsprogrammen für CRSwNPund Prurigo nodularis wurden keine Fälle von Keratitis berichtet. Bei den Patienten mit eosinophiler
Ösophagitis (EoE) war die Häufigkeit einer Konjunktivitis gering und in den Gruppen mit Dupilumabund Placebo vergleichbar. Im Entwicklungsprogramm für EoE wurden keine Fälle von Keratitisberichtet (siehe Abschnitt 4.4).
Eczema herpeticum
In den 16-wöchigen Monotherapie-Studien zu atopischer Dermatitis bei Erwachsenen lag der Anteilder Patienten, bei denen ein Eczema herpeticum berichtet wurde, sowohl in den Dupilumab-Gruppenals auch in der Placebo-Gruppe bei < 1 %. In der 52-wöchigen Studie zu atopischer Dermatitis bei
Erwachsenen mit Dupilumab + TCS wurde ein Eczema herpeticum in der mit Dupilumab + TCSbehandelten Gruppe bei 0,2 % der Patienten gemeldet und in der Gruppe mit Placebo + TCS bei1,9 %. Diese Raten blieben in der unverblindeten Langzeit-Verlängerungsstudie (AD-1225) über5 Jahre konstant.
Eosinophilie
In den Anwendungsgebieten atopische Dermatitis, Asthma, CRSwNP und COPD kam es bei
Patienten, die mit Dupilumab behandelt wurden, im Schnitt zu einem größeren initialen Anstieg der
Eosinophilenzahl gegenüber der Baseline (Ausgangswert) als bei Patienten, die Placebo erhielten.
Während der Studienbehandlung gingen die Eosinophilenzahlen annähernd auf die Ausgangswertezurück und erreichten in der unverblindeten Verlängerungsstudie zu Asthma (TRAVERSE) wieder die
Ausgangswerte. Der mittlere Eosinophilenspiegel im Blut sank bis Woche 20 unter den Ausgangswertund wurde in der unverblindeten Langzeit-Verlängerungsstudie (AD-1225) bis zu 5 Jahreaufrechterhalten. Im Vergleich zu Placebo wurde bei Prurigo nodularis (Studien PRIME und PRIME2)kein Anstieg der mittleren Eosinophilenzahlen im Blut beobachtet. Bei eosinophiler Ösophagitis und
COPD (BOREAS und NOTUS) gingen während der Studienbehandlung die mittleren und medianen
Eosinophilenzahlen im Blut annähernd auf die Ausgangswerte zurück oder blieben unterhalb der
Ausgangswerte.
Eine unter der Behandlung auftretende Eosinophilie (≥ 5 000 Zellen/µl) wurde bei < 3 % der mit
Dupilumab behandelten Patienten und < 0,5 % der Patienten unter Placebo berichtet (Studien SOLO1,
SOLO2, AD-1021; DRI12544, QUEST und VOYAGE; SINUS-24 und SINUS-52; PRIME und
PRIME2; TREET Teile A und B; BOREAS und NOTUS).
In Studie AD-1539 wurde eine unter der Behandlung auftretende Eosinophilie (≥ 5 000 Zellen/µl) bei8,4 % der mit Dupilumab behandelten Patienten und 0 % der Patienten unter Placebo berichtet, wobeidie mediane Eosinophilenzahl am Ende des Behandlungszeitraums unter den Ausgangswert abfiel.
InfektionenIn den 16-wöchigen Monotherapie-Studien zu atopischer Dermatitis bei Erwachsenen lag der Anteilder Patienten, bei denen schwere Infektionen berichtet wurden, in der Placebo-Gruppe bei 1,0 % undin der Dupilumab-Gruppe bei 0,5 %. In der 52-wöchigen CHRONOS-Studie zu atopischer Dermatitisbei Erwachsenen lag der Anteil der Patienten, bei denen schwerwiegende Infektionen berichtetwurden, in der Placebo-Gruppe bei 0,6 % und in der Dupilumab-Gruppe bei 0,2 %. Die Raten anschwerwiegenden Infektionen blieben in der unverblindeten Langzeit-Verlängerungsstudie (AD-1225)über 5 Jahre konstant.
Im Sicherheitsdatenpool der klinischen Studien zu Asthma wurde kein Anstieg der Gesamtinzidenzvon Infektionen unter Dupilumab im Vergleich zu Placebo beobachtet. Im 24-Wochen-
Sicherheitsdatenpool wurde von schwerwiegenden Infektionen bei 1,0 % der mit Dupilumabbehandelten Patienten und bei 1,1 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet. In der 52-wöchigen QUEST-Studie wurde von schwerwiegenden Infektionen bei 1,3 % der mit Dupilumabbehandelten Patienten und bei 1,4 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet.
Im Sicherheitsdatenpool der klinischen Studien zu CRSwNP wurde kein Anstieg der Gesamtinzidenzvon Infektionen unter Dupilumab im Vergleich zu Placebo beobachtet. In der 52-wöchigen SINUS-52-
Studie wurden schwerwiegende Infektionen bei 1,3 % der mit Dupilumab behandelten Patienten und1,3 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet.
Im Sicherheitsdatenpool der klinischen Studien zu Prurigo nodularis wurde kein Anstieg der
Gesamtinzidenz von Infektionen unter Dupilumab im Vergleich zu Placebo beobachtet. Im
Sicherheitsdatenpool wurden schwerwiegende Infektionen bei 1,3 % der mit Dupilumab behandelten
Patienten und 1,3 % der mit Placebo behandelten Patienten berichtet.
Im 24-Wochen-Sicherheitsdatenpool der TREET-Studien zu eosinophiler Ösophagitis (Teile A und B)war die Gesamtinzidenz von Infektionen numerisch höher unter Dupilumab (32,0 %) im Vergleich zu
Placebo (24,8 %). In der Studie EoE KIDS (Teil A) war die Gesamtinzidenz von Infektionennumerisch höher unter Placebo (41,2 %) im Vergleich zu Dupilumab (35,8 %). Im 24-Wochen-
Sicherheitsdatenpool der EoE TREET-Studien (Teile A und B) wurden schwerwiegende Infektionenbei 0,5 % der mit Dupilumab behandelten Patienten und 0 % der mit Placebo behandelten Patientenberichtet. In der Studie EoE KIDS (Teil A) wurden keine schwerwiegenden Infektionen berichtet.
Infektionen der oberen Atemwege, erfasst durch mehrere Begriffe, einschließlich, aber nichtbeschränkt auf COVID-19, Sinusitis und Infektionen der oberen Atemwege, waren in den EoE
TREET-Studien (Teile A und B) mit Dupilumab (17,2 %) im Vergleich zu Placebo (10,3 %) sowie inder Studie EoE KIDS (Teil A) mit Dupilumab (26,9 %) im Vergleich zu Placebo (20,6 %) numerischhöher.
Im Sicherheitsdatenpool der klinischen Studien zu COPD wurde kein Anstieg der Gesamtinzidenz von
Infektionen unter Dupilumab im Vergleich zu Placebo beobachtet. Schwerwiegende Infektionenwurden bei 4,9 % der mit Dupilumab behandelten Patienten und 4,8 % der mit Placebo behandelten
Patienten berichtet.
ImmunogenitätWie alle therapeutischen Proteine kann Dupilumab potenziell eine Immunogenität hervorrufen.
ADA-(Anti-Drug-Antibody-)Reaktionen waren im Allgemeinen nicht mit einer Auswirkung auf die
Exposition, Sicherheit oder Wirksamkeit von Dupilumab assoziiert.
Etwa 5 % der Patienten mit atopischer Dermatitis, Asthma oder CRSwNP, die Dupilumab 300 mg
Q2W über 52 Wochen erhielten, entwickelten ADA gegen Dupilumab; ca. 2 % zeigten anhaltende
ADA-Reaktionen und ungefähr 2 % wiesen neutralisierende Antikörper auf. Vergleichbare Ergebnissewurden bei erwachsenen Patienten mit Prurigo nodularis beobachtet, die über 24 Wochen 300 mg
Dupilumab alle 2 Wochen (Q2W) erhielten, bei Kindern (6 Monate bis 11 Jahre) mit atopischer
Dermatitis, die über 16 Wochen entweder 200 mg Dupilumab alle 2 Wochen (Q2W) oder 200 mg
Dupilumab alle 4 Wochen (Q4W) oder 300 mg Dupilumab Q4W erhielten, sowie bei Patienten(6 bis 11 Jahre) mit Asthma, die über 52 Wochen 100 mg Dupilumab Q2W oder 200 mg Dupilumab
Q2W erhielten. Vergleichbare ADA-Reaktionen wurden bei erwachsenen Patienten mit atopischer
Dermatitis beobachtet, die mit Dupilumab bis zu 5 Jahre in der unverblindeten Langzeit-
Verlängerungsstudie (AD-1225) behandelt wurden.
Etwa 16 % der Jugendlichen mit atopischer Dermatitis, die über 16 Wochen 300 mg oder 200 mg
Dupilumab Q2W erhielten, entwickelten Antikörper gegen Dupilumab; ca. 3 % zeigten anhaltende
ADA-Reaktionen und ungefähr 5 % wiesen neutralisierende Antikörper auf.
Etwa 9 % der Patienten mit Asthma, die Dupilumab 200 mg Q2W über 52 Wochen erhielten,entwickelten Antikörper gegen Dupilumab; ca. 4 % zeigten anhaltende ADA-Reaktionen und ungefähr4 % wiesen neutralisierende Antikörper auf.
Etwa 1 % der Patienten ab 1 Jahr mit eosinophiler Ösophagitis, die Dupilumab 300 mg wöchentlich(QW) (≥ 40 kg), 300 mg alle 2 Wochen (Q2W) (≥ 30 bis < 60 kg), 200 mg Q2W ( ≥ 15 bis < 30 kg)oder 100 mg Q2W (≥ 5 bis < 15 kg) über 52 Wochen erhielten, entwickelten Antikörper gegen
Dupilumab; die ADA-Reaktionen waren weder anhaltend noch entwickelten sich neutralisierenden
Antikörper.
Etwa 8 % der Patienten mit COPD, die Dupilumab 300 mg alle 2 Wochen (Q2W) über 52 Wochenerhielten, entwickelten Antikörper gegen Dupilumab; ca. 3 % zeigten anhaltende ADA-Reaktionenund ungefähr 3 % wiesen neutralisierende Antikörper auf.
Unabhängig von Alter oder Population wurden bis zu 7 % der Patienten in den Placebo-Gruppenpositiv auf Antikörper gegen Dupilumab getestet; bis zu 3 % zeigten anhaltende ADA-Reaktionen undbis zu 2 % wiesen neutralisierende Antikörper auf.
Weniger als 1 % der Patienten, die Dupilumab in einer zugelassenen Dosierung erhielten, zeigten eine
Reaktion mit hohem ADA-Titer, die mit einer verringerten Exposition und Wirksamkeit assoziiertwar. Zudem traten bei einem Patienten eine Serumkrankheit und bei einem Patienten eineserumkrankheitsähnliche Reaktion auf (< 0,1 %), die mit hohen ADA-Titern assoziiert waren (siehe
Abschnitt 4.4).
Kinder und JugendlicheAtopische DermatitisJugendliche (12 bis 17 Jahre)
Die Sicherheit von Dupilumab wurde in einer Studie an 250 Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahrenmit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD-1526) untersucht. Das bei diesen Patientenbis einschließlich Woche 16 beobachtete Sicherheitsprofil von Dupilumab war mit dem
Sicherheitsprofil in Studien bei Erwachsenen mit atopischer Dermatitis vergleichbar.
Kinder von 6 bis 11 Jahre
Die Sicherheit von Dupilumab wurde in einer Studie an 367 Patienten im Alter von 6 bis 11 Jahren mitschwerer atopischer Dermatitis (AD-1652) untersucht. Das bei diesen Patienten bis einschließlich
Woche 16 beobachtete Sicherheitsprofil von Dupilumab bei gleichzeitiger Anwendung von TCS warmit dem Sicherheitsprofil in Studien bei Erwachsenen und Jugendlichen mit atopischer Dermatitisvergleichbar.
Kinder von 6 Monaten bis 5 Jahre
Die Sicherheit von Dupixent mit begleitenden TCS wurde in einer Studie an 161 Patienten im Altervon 6 Monaten bis 5 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis untersucht, wobeidie Subgruppe mit schwerer atopischer Dermatitis 124 Patienten umfasste (AD-1539). Das bei diesen
Patienten bis einschließlich Woche 16 beobachtete Sicherheitsprofil von Dupilumab bei gleichzeitiger
Anwendung von TCS war mit dem Sicherheitsprofil in Studien bei Erwachsenen sowie Kindern und
Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren mit atopischer Dermatitis vergleichbar.
Atopische Hand- und Fußdermatitis
Die Sicherheit von Dupixent wurde bei 27 Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mitmittelschwerer bis schwerer atopischer Hand- und Fußdermatitis untersucht (AD-1924). Das beidiesen Patienten bis einschließlich Woche 16 beobachtete Sicherheitsprofil von Dupilumab war mitdem Sicherheitsprofil in Studien bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen ab einem Altervon 6 Monaten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis vergleichbar.
Asthma
Jugendliche (12 bis 17 Jahre)
Insgesamt 107 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren mit Asthma wurden in die 52-wöchige
QUEST-Studie eingeschlossen. Das beobachtete Sicherheitsprofil war mit dem bei Erwachsenenvergleichbar.
Die Langzeitsicherheit von Dupilumab wurde bei 89 Jugendlichen mit mittelschwerem bis schwerem
Asthma untersucht, die in eine unverblindete Verlängerungsstudie (TRAVERSE) eingeschlossenwurden. Die Patienten in dieser Studie wurden bis zu 96 Wochen beobachtet. Das Sicherheitsprofilvon Dupilumab in der TRAVERSE-Studie entsprach dem Sicherheitsprofil in den pivotalen Studienzur Behandlung von Asthma bis zu 52 Wochen.
Kinder von 6 bis 11 Jahre
Bei Kindern von 6 bis 11 Jahre mit mittelschwerem bis schwerem Asthma (VOYAGE) wurde
Enterobiasis als zusätzliche Nebenwirkung bei 1,8 % (5 Patienten) in der Dupilumab-Gruppe berichtet,während diese in der Placebo-Gruppe nicht beobachtet wurde. Alle Fälle von Enterobiasis waren leichtbis mittelschwer und die Patienten erholten sich unter der Behandlung mit Anthelminthika, ohne dassdie Behandlung mit Dupilumab abgesetzt wurde.
Bei Kindern von 6 bis 11 Jahre mit mittelschwerem bis schwerem Asthma wurde Eosinophilie(Eosinophilenzahl im Blut ≥ 3 000 Zellen/µl oder vom Prüfarzt als unerwünschtes Ereignis eingestuft)bei 6,6 % der Patienten in der Dupilumab-Gruppe und bei 0,7 % in der Placebo-Gruppe berichtet. Diemeisten Fälle von Eosinophilie waren leicht bis mittelschwer und nicht mit klinischen Symptomenassoziiert. Diese Fälle traten nur vorübergehend auf, nahmen mit der Zeit ab und führten nicht zum
Absetzen der Behandlung mit Dupilumab.
Die Langzeitsicherheit von Dupilumab wurde in einer unverblindeten Verlängerungsstudie(EXCURSION) bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthmauntersucht, die zuvor an der Studie VOYAGE teilgenommen hatten. Von 365 in die Studie
EXCURSION eingeschlossenen Patienten wurden 350 über 52 Wochen behandelt und 228 Patientenhatten eine kumulierte Behandlungsdauer von 104 Wochen (VOYAGE und EXCURSION). Das
Langzeitsicherheitsprofil von Dupilumab in der Studie EXCURSION entsprach dem Sicherheitsprofilin der pivotalen Studie zur Behandlung von Asthma (VOYAGE) über 52 Wochen.
Eosinophile Ösophagitis
Jugendliche (12 bis 17 Jahre)
In die TREET-Studien (Teile A und B) wurden insgesamt 99 Jugendliche im Alter von 12 bis17 Jahren mit eosinophiler Ösophagitis eingeschlossen. Das beobachtete Sicherheitsprofil war mit dembei Erwachsenen vergleichbar.
Kinder von 1 bis 11 Jahre
Die Sicherheit von Dupilumab wurde in einer Studie an 101 Kindern im Alter von 1 bis 11 Jahren mit
EoE (EoE KIDS Teil A) untersucht. Das bei diesen Patienten bis einschließlich Woche 16 beobachtete
Sicherheitsprofil von Dupilumab war mit dem Sicherheitsprofil bei Erwachsenen und Jugendlichenvon 12 bis 17 Jahren mit EoE vergleichbar.
Insgesamt 98 Patienten, die Teil A der Studie abschlossen, erhielten die Möglichkeit, an einer 36-wöchigen aktiven Behandlungsphase (EoE KIDS Teil B) teilzunehmen. Das Sicherheitsprofil von
Dupilumab bis Woche 52 war mit dem in Woche 16 beobachteten Sicherheitsprofil vergleichbar.
LangzeitsicherheitAtopische DermatitisDas Sicherheitsprofil von Dupilumab + TCS (CHRONOS) bei Erwachsenen mit atopischer Dermatitisnach 52 Wochen entsprach dem in Woche 16 beobachteten Sicherheitsprofil. Die Langzeitsicherheitvon Dupilumab wurde in einer unverblindeten Verlängerungsstudie (AD-1434) bei Patienten im Altervon 6 Monaten bis 17 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis untersucht. Das
Sicherheitsprofil von Dupilumab bis einschließlich Woche 52 war vergleichbar mit dem
Sicherheitsprofil, das in Woche 16 in den Studien AD-1526, AD-1652 und AD-1539 beobachtetwurde. Das bei Kindern und Jugendlichen beobachtete Langzeitsicherheitsprofil von Dupilumabentsprach dem bei Erwachsenen mit atopischer Dermatitis beobachteten Profil.
In einer multizentrischen, unverblindeten Phase-3-Verlängerungsstudie (AD-1225) wurde die
Langzeitsicherheit bei wiederholter Gabe von Dupilumab bei 2 677 Erwachsenen mit mittelschwererbis schwerer atopischer Dermatitis bei einer wöchentlichen Dosierung von 300 mg (99,7 %)untersucht; darunter 179 Patienten, die über mindestens 260 Wochen an der Studie teilgenommenhaben. Das in dieser Studie bis zu 5 Jahre beobachtete Langzeitsicherheitsprofil entsprach im
Wesentlichen dem in kontrollierten Studien beobachteten Sicherheitsprofil.
Asthma
Das Sicherheitsprofil von Dupilumab in der 96-wöchigen Langzeitsicherheitsstudie (TRAVERSE)entsprach dem Sicherheitsprofil in den pivotalen Studien zur Behandlung von Asthma bis zu52 Wochen.
Das Sicherheitsprofil von Dupilumab bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit Asthma, die an der52-wöchigen Langzeitsicherheitsstudie (EXCURSION) teilgenommen haben, entsprach dem
Sicherheitsprofil in der pivotalen Studie zur Behandlung von Asthma (VOYAGE) über 52 Wochen.
CRSwNP
Das Sicherheitsprofil von Dupilumab bei Erwachsenen mit CRSwNP nach 52 Wochen entsprach demin Woche 24 beobachteten Sicherheitsprofil.
Eosinophile Ösophagitis
Das Sicherheitsprofil von Dupilumab nach 52 Wochen bei Erwachsenen und Jugendlichen ab12 Jahren (Studie TREET Teil C) und bei Kindern im Alter von 1 bis 11 Jahren (EoE KIDS Teil B)entsprach im Allgemeinen dem in Woche 24 beobachteten Sicherheitsprofil in den Studien TREET
Teile A und B und dem in Woche 16 beobachteten Sicherheitsprofil in EoE KIDS Teil A.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Andere Dermatika, Mittel zur Behandlung der Dermatitis, exkl.
Corticosteroide, ATC-Code: D11AH05.
WirkmechanismusDupilumab ist ein rekombinanter, humaner, monoklonaler IgG4-Antikörper, der die Signalwege von
Interleukin-4 und Interleukin-13 hemmt. Den IL-4-Signalweg hemmt Dupilumab über den
Typ-I-Rezeptor (IL-4Rα/γc) und sowohl den IL-4- als auch den IL-13-Signalweg über den
Typ-II-Rezeptor (IL-4Rα/IL-13Rα). IL-4 und IL-13 sind wichtige Treiber von humanen
Erkrankungen, denen eine Typ-2-Inflammation zugrunde liegt, wie atopische Dermatitis, Asthma undeosinophile Ösophagitis. Durch Hemmung des IL-4-/IL-13-Signalwegs mit Dupilumab bei diesen
Patienten kommt es zu einer Verringerung vieler Mediatoren der Typ-2-Inflammation.
Pharmakodynamische WirkungenIn klinischen Studien zu atopischer Dermatitis war die Behandlung mit Dupilumab mit einer Senkungder Konzentration von Typ-2-Immunitätsbiomarkern wie TARC/CCL17 (thymus- undaktivierungsreguliertes Chemokin), des Gesamt-IgE im Serum sowie des allergenspezifischen IgE im
Serum gegenüber den Ausgangswerten (Baseline) assoziiert. Eine Abnahme der Laktatdehydrogenase(LDH), ein mit der Krankheitsaktivität und dem Schweregrad der atopischen Dermatitis assoziierter
Biomarker, wurde bei der Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen mit Dupilumab beobachtet.
Bei erwachsenen und jugendlichen Asthmapatienten kam es unter der Behandlung mit Dupilumab im
Vergleich zu Placebo zu einer deutlichen Verringerung von in klinischen Studien untersuchten Typ-2-
Biomarkern wie den FeNO-Werten und den Konzentrationen an Eotaxin-3, Gesamt-IgE,allergenspezifischem IgE, TARC und Periostin im Blutkreislauf. Diese Verringerungen von
Biomarkern der Typ-2-Inflammation waren für die Behandlungsschemata mit 200 mg Q2W und300 mg Q2W vergleichbar. Bei Kindern (6 bis 11 Jahre) mit Asthma kam es unter der Behandlung mit
Dupilumab im Vergleich zu Placebo zu einer deutlichen Verringerung von in klinischen Studienuntersuchten Typ-2-Biomarkern wie den FeNO-Werten und den Konzentrationen an Gesamt-IgE,allergenspezifischem IgE und TARC im Blutkreislauf. Diese Marker waren nach 2-wöchiger
Behandlung fast maximal supprimiert, mit Ausnahme von IgE, das eine langsamere Abnahme zeigte.
Diese Wirkungen hielten über die gesamte Behandlungsdauer an.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit bei atopischer Dermatitis
Jugendliche mit atopischer Dermatitis (12 bis 17 Jahre)
Die Wirksamkeit und Sicherheit einer Monotherapie mit Dupilumab bei Jugendlichen wurden in einermultizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (AD-1526) an 251jugendlichen Patienten von 12 bis 17 Jahre mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis(AD) beurteilt. Diese wurde definiert als ein Wert ≥ 3 gemäß IGA (Investigator’s Global Assessment)bei der Gesamtbeurteilung der AD-Läsionen auf einer Schweregrad-Skala von 0 bis 4, ein Wert ≥ 16gemäß EASI (Eczema Area and Severity Index) auf einer Skala von 0 bis 72 und einer betroffenen
Körperoberfläche (Body Surface Area, BSA) von mindestens ≥ 10 %. Patienten, die für die Studiegeeignet waren und in diese eingeschlossen wurden, hatten zuvor nur unzureichend auf eine topische
Medikation angesprochen.
Die Patienten erhielten Dupilumab als subkutane (s. c.) Injektion mit1) einer Anfangsdosis von 400 mg Dupilumab (zwei Injektionen zu je 200 mg) an Tag 1, gefolgt von200 mg einmal alle zwei Wochen (Q2W), bei einem Ausgangsgewicht von < 60 kg oder einer
Anfangsdosis von 600 mg Dupilumab (zwei Injektionen zu je 300 mg) an Tag 1, gefolgt von 300 mg
Q2W, bei einem Ausgangsgewicht von ≥ 60 kg oder2) einer Anfangsdosis von 600 mg Dupilumab (zwei Injektionen zu je 300 mg) an Tag 1, gefolgt von300 mg alle 4 Wochen (Q4W), unabhängig vom Ausgangsgewicht oder3) ein entsprechendes Placebo.
Um als unerträglich empfundene Symptome der atopischen Dermatitis zu lindern, konnten die
Patienten nach Ermessen des Prüfarztes eine Rescue-Therapie erhalten. Patienten, die eine Rescue-
Therapie erhielten, wurden als Non-Responder eingestuft.
In dieser Studie betrug das mittlere Alter 14,5 Jahre, das mediane Körpergewicht 59,4 kg, 41,0 % der
Patienten waren weiblich, 62,5 % Weiße, 15,1 % Asiaten und 12,0 % Schwarze. Zu Studienbeginnhatten 46,2 % der Patienten einen Baseline-IGA-Wert von 3 (mittelschwere AD), 53,8 % einen
Baseline-IGA-Wert von 4 (schwere AD), die mittlere BSA-Beteiligung betrug 56,5 % und 42,4 % der
Patienten hatten in der Vergangenheit systemische Immunsuppressiva erhalten. Zu Baseline betrug dermittlere EASI-Wert 35,5, der wöchentliche Durchschnittswert gemäß Pruritus NRS (Numerical Rating
Scale) 7,6, der mittlere POEM-(Patient Oriented Eczema Measure-)Wert 21,0 und der mittlere
CDLQI-(Children Dermatology Life Quality Index-)Wert 13,6. Insgesamt lag bei 92,0 % der Patientenmindestens eine allergische Begleiterkrankung vor; 65,6 % hatten allergische Rhinitis, 53,6 % Asthmaund 60,8 % Nahrungsmittelallergien.
Der koprimäre Endpunkt war der Anteil der Patienten mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fasterscheinungsfrei“) mit einer Verbesserung um ≥ 2 Punkte und der Anteil der Patienten mit EASI-75(EASI-Verbesserung um mindestens 75 %) zwischen Baseline und Woche 16.
Klinisches AnsprechenDie Wirksamkeitsergebnisse aus Woche 16 der Studie für atopische Dermatitis bei Jugendlichen sindin Tabelle 7 angegeben.
Tabelle 7: Wirksamkeitsergebnisse der Dupilumab-Therapie aus Woche 16 der Studie füratopische Dermatitis bei Jugendlichen (FAS)
AD-1526 (FAS)a
Placebo Dupilumab200 mg (< 60 kg) und300 mg (≥ 60 kg)
Q2W
Randomisierte Patienten 85a 82a
IGA 0 oder 1b, % Responderc 2,4 % 24,4 %d
EASI-50, % Responderc 12,9 % 61,0 %d
EASI-75, % Responderc 8,2 % 41,5 %d
EASI-90, % Responderc 2,4 % 23,2 %d
EASI, mittlere LS-Veränderung in % gegenüber -23,6 % -65,9 %d
Baseline (+/-SE) (5,49) (3,99)
Pruritus NRS, mittlere LS-Veränderung in % -19,0 % -47,9 %dgegenüber Baseline (+/-SE) (4,09) (3,43)
Pruritus NRS (≥ 4 Punkte Verbesserung), 4,8 % 36,6 %d% Responderc
CDLQI, mittlere LS-Veränderung gegenüber -5,1 -8,5d
Baseline (+/-SE) (0,62) (0,50)
CDLQI (≥ 6 Punkte Verbesserung), 19,7 % 60,6 %e% Responder
POEM, mittlere LS-Veränderung gegenüber -3,8 -10,1d
Baseline (+/-SE) (0,96) (0,76)
POEM (≥ 6 Punkte Verbesserung),% Responder 9,5 % 63,4 %ea Der FAS (Full Analysis Set [Gesamtanalyse-Datensatz]) umfasst alle randomisierten Patienten.b Responder wurde definiert als ein Patient mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fast erscheinungsfrei“)mit einer Verbesserung um ≥ 2 Punkte auf einer von 0 bis 4 reichenden IGA-Skala.c Patienten, die eine Rescue-Therapie erhielten oder bei denen Daten fehlten, wurden als Non-Respondereingestuft (58,8 % im Placebo-Arm und 20,7 % im Dupilumab-Arm).d p-Wert < 0,0001 (statistisch signifikant gegenüber Placebo nach Korrektur für multiples Testen)e nominaler p-Wert < 0,0001
Ein größerer Anteil der in die Placebo-Gruppe randomisierten Patienten benötigte eine Rescue-
Therapie (topische Corticosteroide, systemische Corticosteroide oder systemische nichtsteroidale
Immunsuppressiva) im Vergleich zur Dupilumab-Gruppe (58,8 % bzw. 20,7 %).
Im Vergleich zu Placebo erreichte ein signifikant höherer Anteil der in die Dupilumab-Grupperandomisierten Patienten eine schnelle Verbesserung auf der Pruritus NRS (definiert als Verbesserungum ≥ 4 Punkte bereits in Woche 4; nominaler p-Wert < 0,001); im Laufe des Behandlungszeitraumsstieg der Patientenanteil mit einem Ansprechen gemäß Pruritus NRS weiterhin an.
Im Vergleich zu Placebo wurde in der Dupilumab-Gruppe in Woche 16 eine signifikante Verbesserungder subjektiv von Patienten angegebenen Symptome verzeichnet. Dies galt auch für die Auswirkungender AD auf die Schlafqualität und die gesundheitsbezogene Lebensqualität gemäß den POEM- und
CDLQI-Werten.
Die langfristige Wirksamkeit von Dupilumab bei Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer AD,die an den vorherigen klinischen Studien mit Dupilumab teilgenommen hatten, wurde in einerunverblindeten Verlängerungsstudie (AD-1434) untersucht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studieweisen darauf hin, dass der in Woche 16 erzielte klinische Nutzen bis einschließlich Woche 52 anhielt.
Kinder (6 bis 11 Jahre)
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab in Kombination mit TCS bei Kindern wurden in einermultizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (AD-1652) mit367 Patienten im Alter von 6 bis 11 Jahren untersucht. Schwere AD wurde dabei definiert als ein Wertvon 4 gemäß IGA (Skala von 0 bis 4), ein Wert ≥ 21 gemäß EASI (Skala von 0 bis 72) und einerbetroffenen Körperoberfläche (BSA) von mindestens ≥ 15 %. Geeignete Patienten, die in diese Studieeingeschlossen wurden, hatten zuvor auf eine topische Behandlung nicht ausreichend angesprochen.
Die Rekrutierung erfolgte stratifiziert nach Ausgangsgewicht (< 30 kg; ≥ 30 kg).
Patienten in der Behandlungsgruppe Dupilumab Q2W + TCS mit einem Ausgangsgewicht von < 30 kgerhielten eine Anfangsdosis von 200 mg an Tag 1, gefolgt von 100 mg alle zwei Wochen (Q2W) von
Woche 2 bis Woche 14; Patienten mit einem Ausgangsgewicht von ≥ 30 kg erhielten eine
Anfangsdosis von 400 mg an Tag 1, gefolgt von 200 mg alle zwei Wochen (Q2W) von Woche 2 bis
Woche 14. Patienten in der Behandlungsgruppe Dupilumab Q4W + TCS erhielten, unabhängig vom
Gewicht, eine Anfangsdosis von 600 mg an Tag 1, gefolgt von 300 mg alle vier Wochen (Q4W) von
Woche 4 bis Woche 12.
In dieser Studie betrug das mittlere Alter 8,5 Jahre, das mediane Körpergewicht 29,8 kg, 50,1 % der
Patienten waren weiblich, 69,2 % Weiße, 16,9 % Schwarze und 7,6 % Asiaten. Zu Studienbeginnbetrug die mittlere BSA-Beteiligung 57,6 % und 16,9 % hatten in der Vergangenheit systemischenichtsteroidale Immunsuppressiva erhalten. Zu Studienbeginn betrug der mittlere EASI-Wert 37,9, derwöchentliche Durchschnittswert des täglich stärksten Juckreizes 7,8 auf einer Skala von 0 bis 10, dermittlere SCORAD-Wert 73,6, der mittlere POEM-Wert 20,9 und der mittlere CDLQI 15,1. Insgesamtlag bei 91,7 % der Patienten mindestens eine allergische Begleiterkrankung vor; 64,4 % hatten
Nahrungsmittelallergien, 62,7 % andere Allergien, 60,2 % allergische Rhinitis und 46,7 % Asthma.
Der koprimäre Endpunkt war der Anteil der Patienten mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fasterscheinungsfrei“) mit einer Verbesserung um ≥ 2 Punkte und der Anteil der Patienten mit EASI-75(EASI-Verbesserung um mindestens 75 %) zwischen Baseline und Woche 16.
Klinisches AnsprechenTabelle 8 zeigt die nach Ausgangsgewicht stratifizierten Ergebnisse für die zugelassenen
Dosierungsschemata.
Tabelle 8: Wirksamkeitsergebnisse der Studie AD-1652 bei Dupilumab-Therapie zusätzlich zu
TCS in Woche 16 (FAS)a
Dupilumab Placebo Dupilumab Placebo300 mg Q4Wd +TCS 200 mg Q2We + TCS+ TCS + TCS(n = 122) (n = 123) (n = 59) (n = 62)≥ 15 kg ≥ 15 kg ≥ 30 kg ≥ 30 kg
IGA 0 oder 1b, % Responderc 32,8 %f 11,4 % 39,0 %h 9,7 %
EASI-50, % Responderc 91,0 %f 43,1 % 86,4 %g 43,5 %
EASI-75, % Responderc 69,7 %f 26,8 % 74,6 %g 25,8 %
EASI-90, % Responderc 41,8 %f 7,3 % 35,6 %h 8,1 %
EASI, mittlere LS-Veränderung -82,1 %f -48,6 % -80,4 %g -48,3 %in % gegenüber Baseline (+/-SE) (2,37) (2,46) (3,61) (3,63)
Pruritus NRS, mittlere LS--54,6 %f -25,9 % -58,2 %g -25,0 %
Veränderung in % gegenüber(2,89) (2,90) (4,01) (3,95)
Baseline (+/-SE)
Pruritus NRS (≥ 4 Punkte50,8 %f 12,3 % 61,4 %g 12,9 %
Verbesserung), % Responderc
CDLQI, mittlere LS-Veränderung -10,6f -6,4 -9,8g -5,6gegenüber Baseline (+/-SE) (0,47) (0,51) (0,63) (0,66)
CDLQI (≥ 6 Punkte77,3 %g 38,8 % 80,8 %g 35,8 %
Verbesserung), % Responder
POEM, mittlere LS-Veränderung -13,6f -5,3 -13,6g -4,7gegenüber Baseline (+/-SE) (0,65) (0,69) (0,90) (0,91)
POEM (≥ 6 Punkte g
Verbesserung), % Responder 81,7 % 32,0 % 79,3 %g 31,1 %a Der FAS (Full Analysis Set [Gesamtanalyse-Datensatz]) umfasst alle randomisierten Patienten.b Responder wurde definiert als ein Patient mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fast erscheinungsfrei“).c Patienten, die eine Rescue-Therapie erhielten oder bei denen Daten fehlten, wurden als Non-Respondereingestuft.d Patienten erhielten an Tag 1 600 mg Dupilumab (siehe Abschnitt 5.2).e Patienten erhielten an Tag 1 400 mg Dupilumab (Ausgangsgewicht ≥ 30 kg).f p-Wert < 0,0001 (statistisch signifikant gegenüber Placebo nach Korrektur für multiples Testen)g nominaler p-Wert < 0,0001h nominaler p-Wert = 0,0002
Im Vergleich zu Placebo + TCS erreichte ein größerer Anteil an Patienten, die auf Dupilumab + TCSrandomisiert waren, eine Verbesserung des Peak Pruritus NRS (definiert als Verbesserung ≥ 4 Punktein Woche 4).
Im Vergleich zu Placebo wurde in den Dupilumab-Gruppen in Woche 16 eine signifikante
Verbesserung der subjektiv von Patienten angegebenen Symptome verzeichnet. Dies galt auch für die
Auswirkungen der AD auf die Schlafqualität und die gesundheitsbezogene Lebensqualität gemäß den
POEM- und CDLQI-Werten.
Die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab + TCS bei pädiatrischen Patienten mitmittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis, die an den vorherigen klinischen Studien mit
Dupilumab + TCS teilgenommen hatten, wurden in einer unverblindeten Verlängerungsstudie(AD-1434) untersucht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studie weisen darauf hin, dass der in Woche 16erzielte klinische Nutzen bis einschließlich Woche 52 anhielt. Einige Patienten, die mit Dupilumab300 mg Q4W + TCS behandelt wurden, zeigten bei Erhöhung der Dosis auf 200 mg Q2W + TCS einezusätzliche klinische Verbesserung. Das Sicherheitsprofil von Dupilumab bis einschließlich Woche 52war vergleichbar mit dem Sicherheitsprofil, das in Woche 16 in den Studien AD-1526 und AD-1652beobachtet wurde.
Kinder (6 Monate bis 5 Jahre)
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab in Kombination mit TCS bei Kindern wurden in einermultizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (AD-1539) mit162 Patienten im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer AD (ITT-
Population), definiert als ein Wert von ≥ 3 gemäß IGA (Skala von 0 bis 4), ein Wert ≥ 16 gemäß EASI(Skala von 0 bis 72) und einer betroffenen Körperoberfläche (BSA) von mindestens ≥ 10 %,untersucht. Von diesen 162 Patienten hatten 125 Patienten eine schwere AD, definiert durch einen
Wert von 4 gemäß IGA. Geeignete Patienten, die in diese Studie eingeschlossen wurden, hatten zuvorauf eine topische Behandlung nicht ausreichend angesprochen. Die Rekrutierung erfolgte stratifiziertnach Ausgangsgewicht (≥ 5 kg bis < 15 kg und ≥ 15 kg bis < 30 kg).
Patienten in der Behandlungsgruppe Dupilumab Q4W + TCS mit einem Ausgangsgewicht von ≥ 5 kgbis < 15 kg erhielten eine Anfangsdosis von 200 mg an Tag 1, gefolgt von 200 mg alle vier Wochenvon Woche 4 bis Woche 12; Patienten mit einem Ausgangsgewicht von ≥ 15 kg bis < 30 kg erhielteneine Anfangsdosis von 300 mg an Tag 1, gefolgt von 300 mg alle vier Wochen von Woche 4 bis
Woche 12. Die Patienten konnten nach Ermessen des Prüfarztes eine Rescue-Therapie erhalten.
Patienten, die eine Rescue-Therapie erhielten, wurden als Non-Responder eingestuft.
In der Studie AD-1539 betrug das mittlere Alter 3,8 Jahre, das mediane Körpergewicht 16,5 kg,38,9 % der Patienten waren weiblich, 68,5 % Weiße, 18,5 % Schwarze und 6,2 % Asiaten. Zu
Studienbeginn betrug die mittlere BSA-Beteiligung 58,4 % und 15,5 % hatten in der Vergangenheitsystemische nichtsteroidale Immunsuppressiva erhalten. Zu Studienbeginn betrug der mittlere
EASI-Wert 34,1 und der wöchentliche Durchschnittswert des täglich stärksten Juckreizes 7,6 auf einer
Skala von 0 bis 10. Insgesamt lag bei 81,4 % der Patienten mindestens eine allergische
Begleiterkrankung vor; 68,3 % hatten Nahrungsmittelallergien, 52,8 % andere Allergien, 44,1 %allergische Rhinitis und 25,5 % Asthma.
Diese Baseline-Charakteristika waren zwischen den Patientengruppen mit mittelschwerer bis schwerer
AD und schwerer AD vergleichbar.
Der koprimäre Endpunkt war der Anteil der Patienten mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fasterscheinungsfrei“) mit einer Verbesserung um ≥ 2 Punkte und der Anteil der Patienten mit EASI-75(EASI-Verbesserung um mindestens 75 %) zwischen Baseline und Woche 16. Der primäre Endpunktwar der Anteil der Patienten mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fast erscheinungsfrei“) in
Woche 16.
Klinisches AnsprechenDie Wirksamkeitsergebnisse aus Woche 16 der Studie AD-1539 sind in Tabelle 9 dargestellt.
Tabelle 9: Wirksamkeitsergebnisse der Studie AD-1539 bei Dupilumab-Therapie zusätzlich zu
TCS in Woche 16 (FAS)a
Dupilumab Placebo Dupilumab Placebo200 mg (5 bis < 15 kg) +TCS 200 mg (5 bis < 15 kg) + TCSoder (ITT- oder (Population300 mg (15 bis < 30 kg) Population) 300 mg (15 bis < 30 kg) mit
Q4Wd + TCS (n = 79) Q4Wd + TCS schwerer(ITT-Population) (Population mit AD)(n = 83)a schwerer AD) (n = 62)(n = 63)
IGA 0 oder 1b,c 27,7 %e 3,9 % 14,3 %f 1,7 %
EASI-50, % Responderc 68,7 %e 20,2 % 60,3 %g 19,2 %
EASI-75c 53,0 %e 10,7 % 46,0 %g 7,2 %
EASI-90c 25,3 %e 2,8 % 15,9 %h 0 %
EASI, mittlere LS--70,0 %e -19,6 % -55,4 %g -10,3 %
Veränderung in % (4,85) (5,13) (5,01) (5,16)gegenüber Baseline (+/-SE)
Schlimmstes Kratzen/
Juckreiz NRS, mittlere LS- -49,4 %e -2,2 % -41,8 %g 0,5 %
Veränderung in % (5,03) (5,22) (5,35) (5,40)gegenüber Baseline (+/-SE)
Schlimmstes Kratzen/
Juckreiz NRS (≥ 4 Punkte 48,1 %e 8,9 % 42,3 %i 8,8 %
Verbesserung)
Schlafqualität des Patienten
NRS, mittlere LS- 2,0e 0,3 1,7g 0,2
Veränderung in % (0,25) (0,26) (0,25) (0,25)gegenüber Baseline (+/-SE)*
Hautschmerz des Patienten
NRS, mittlere LS- -3,9e -0,6 -3,4g -0,3
Veränderung gegenüber (0,30) (0,30) (0,29) (0,29)
Baseline (+/-SE)*
POEM, mittlere LS--12,9e -3,8 -10,6g -2,5
Veränderung gegenüber(0,89) (0,92) (0,93) (0,95)
Baseline (+/-SE)*a Der FAS (Full Analysis Set [Gesamtanalyse-Datensatz]) umfasst alle randomisierten Patienten.b Responder wurde definiert als ein Patient mit IGA 0 oder 1 ('erscheinungsfrei“ oder 'fast erscheinungsfrei“).c Patienten, die eine Rescue-Therapie erhielten (62 % und 19 % im Placebo- bzw. Dupilumab-Arm) oder beidenen Daten fehlten, wurden als Non-Responder eingestuft.d Patienten erhielten an Tag 1 200 mg (5 bis < 15 kg) oder 300 mg (15 bis < 30 kg) Dupilumab.e p-Wert < 0,0001, f nominaler p-Wert < 0,05, g nominaler p-Wert < 0,0001, h nominaler p-Wert < 0,005,i nominaler p-Wert < 0,001
* von Betreuungsperson berichteter Endpunkt
Im Vergleich zu Placebo + TCS erreichte ein signifikant größerer Anteil an Patienten, die auf
Dupilumab + TCS randomisiert waren, eine schnelle Verbesserung (definiert als Verbesserung≥ 4 Punkte bereits in Woche 3, nominaler p-Wert < 0,005) auf der NRS für schlimmstes
Kratzen/Juckreiz (Worst Scratch/Itch Numerical Rating Scale) und der Anteil an Patienten, die eine
Verbesserung auf dieser NRS erreichten, nahm während des Behandlungszeitraums zu.
In dieser Studie verbesserte Dupilumab signifikant die mittels CDLQI (Fragebogen zur Lebensqualität,
Children’s Dermatology Life Quality Index) (bei 85 Patienten im Alter von 4 bis 5 Jahren) und IDQOL(Fragebogen zur Lebensqualität, Infants’ Dermatitis Quality of Life Index) (bei 77 Patienten im Altervon 6 Monaten bis 3 Jahren) erhobene gesundheitsbezogene Lebensqualität. In der ITT-Populationwurden bei CDLQI und IDQOL größere mittlere LS-Veränderungen in Woche 16 gegenüber den
Ausgangswerten in der Gruppe mit Dupilumab + TCS (-10,0 bzw. -10,9) als in der Gruppe mit
Placebo + TCS (-2,5 bzw. -2,0) beobachtet (p-Wert < 0,0001). Vergleichbare Verbesserungen sowohlbei CDLQI als auch bei IDQOL wurden in der Patientengruppe mit schwerer AD beobachtet.
Die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab + TCS bei pädiatrischen Patienten mitmittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis, die an den vorherigen klinischen Studien mit
Dupilumab + TCS teilgenommen hatten, wurden in einer unverblindeten Verlängerungsstudie (AD-1434) untersucht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studie weisen darauf hin, dass der in Woche 16erzielte klinische Nutzen bis einschließlich Woche 52 anhielt. Das Sicherheitsprofil von Dupilumabbis einschließlich Woche 52 war vergleichbar mit dem Sicherheitsprofil, das in Woche 16 in der
Studie AD-1539 beobachtet wurde.
Atopische Hand- und Fußdermatitis (Erwachsene und Jugendliche)
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab wurden in einer 16-wöchigen, multizentrischen,randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Parallelgruppenstudie (AD-1924) mit133 erwachsenen und jugendlichen Patienten, im Alter von 12 bis 17 Jahren, mit mittelschwerer bisschwerer atopischer Hand- und Fußdermatitis, definiert durch einen IGA-Wert (Hand und Fuß) ≥ 3(Skala von 0 bis 4) und einen Wert für Hand und Fuß auf der Peak Pruritus NRS (Numerical Rating
Scale) mit einer maximalen Juckreizintensität ≥ 4 (Skala von 0 bis 10), untersucht. Geeignete
Patienten hatten zuvor auf die Behandlung ihrer Hand- und Fußdermatitis nur unzureichend mittopischer AD-Medikation angesprochen oder diese nicht vertragen.
In der Studie AD-1924 waren 38 % der Patienten männlich, 80 % waren weiß, 72 % der Patientenhatten einen Baseline-IGA-Wert (Hand und Fuß) von 3 (mittelschwere atopische Hand- und
Fußdermatitis) und 28 % der Patienten hatten einen Baseline-IGA-Wert (Hand und Fuß) von 4(schwere atopische Hand- und Fußdermatitis). Der wöchentliche Durchschnittswert für Hand und Fußbetrug bei Baseline 7,1 auf der Peak Pruritus NRS.
Der primäre Endpunkt war der Anteil an Patienten mit einem IGA-Wert für Hand und Fuß von 0(erscheinungsfrei) oder 1 (fast erscheinungsfrei) in Woche 16. Der sekundäre Hauptendpunkt war die
Reduktion des Juckreizes, erhoben anhand der Peak Pruritus NRS für Hand und Fuß (≥ 4 Punkte
Verbesserung). Weitere von Patienten berichtete Endpunkte umfassten die Erhebung des Hand- und
Fuß-Hautschmerzes mittels NRS (0-10), der Schlafqualität mittels NRS (0-10), der Lebensqualitätmittels QoLHEQ (Quality of Life in Hand Eczema Questionnaire, 0-117) sowie der
Arbeitsproduktivität und -beeinträchtigung mittels WPAI (Work Productivity and Activity Impairment
Questionnaire, 0-100 %).
Der Anteil an Patienten mit einem IGA-Wert (Hand und Fuß) von 0 bis 1 in Woche 16 betrug 40,3 %für Dupilumab und 16,7 % für Placebo (Behandlungsunterschied 23,6; 95-%-KI: 8,84, 38,42). Der
Anteil an Patienten mit einer Verbesserung (Reduktion) des wöchentlichen Durchschnittswerts für
Hand und Fuß auf der Peak Pruritus NRS ≥ 4 in Woche 16 betrug 52,2 % für Dupilumab und 13,6 %für Placebo (Behandlungsunterschied 38,6; 95-%-KI: 24,06, 53,15).
Die mittels NRS erhobenen Werte für Hand- und Fuß-Hautschmerz sowie für Schlafqualität ebensowie die mittels QoLHEQ erhobenen Werte für Lebensqualität und mittels WPAI zur allgemeinen
Arbeitsbeeinträchtigung und Beeinträchtigung von Routinetätigkeiten zeigten von Baseline bis
Woche 16 in der Dupilumab-Gruppe größere Verbesserungen im Vergleich zur Placebo-Gruppe(mittlere LS-Veränderung von Dupilumab vs. Placebo: -4,66 vs. -1,93 [p-Wert < 0,0001], 0,88 vs.0,00 [p-Wert < 0,05], -40,28 vs. -16,18 [p-Wert < 0,0001], -38,57 % vs. -22,83 % [nominaler p-
Wert < 0,001] bzw. -36,39 % vs. -21,26 % [nominaler p-Wert < 0,001]).
Erwachsene mit atopischer Dermatitis
Für klinische Daten zu Erwachsenen mit atopischer Dermatitis siehe Fachinformation zu Dupilumab300 mg.
Klinische Wirksamkeit und Sicherheit bei Asthma
Das Entwicklungsprogramm zu Asthma beinhaltete drei randomisierte, doppelblinde,placebokontrollierte, multizentrische Parallelgruppenstudien (DRI12544, QUEST und VENTURE)mit 24- bis 52-wöchiger Behandlungsdauer, in die insgesamt 2 888 Patienten (ab 12 Jahren)eingeschlossen wurden. Für die Aufnahme der Patienten war kein Mindestausgangswert für
Eosinophile im Blut oder andere Biomarker der Typ-2-Inflammation (z. B. FeNO oder IgE)erforderlich. In den Behandlungsleitlinien für Asthma ist eine Typ-2-Inflammation definiert als eine
Eosinophilie mit ≥ 150 Zellen/µl und/oder FeNO-Werte ≥ 20 ppb. In den Studien DRI12544 und
QUEST umfassten die präspezifizierten Subgruppenanalysen Eosinophilen-(EOS-)Werte im Blut von≥ 150 und ≥ 300 Zellen/µl sowie FeNO-Werte von ≥ 25 und ≥ 50 ppb.
Bei DRI12544 handelte es sich um eine 24-wöchige Dosisfindungsstudie, in die 776 Patienten (ab18 Jahren) eingeschlossen wurden. Dupilumab im Vergleich zu Placebo wurde bei erwachsenen
Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Asthma, die ein mittel- bis hochdosiertes inhalatives
Corticosteroid und ein langwirksames Beta-2-Sympathomimetikum anwendeten, beurteilt. Derprimäre Endpunkt war die Veränderung des FEV1 (l) (Einsekundenkapazität, engl. Forced Expiratory
Volume in 1 Second) zwischen dem Ausgangswert (Baseline) und Woche 12. Die jährliche Rateschwerer Asthmaexazerbationsereignisse während des 24-wöchigen placebokontrollierten
Behandlungszeitraums wurde ebenfalls bestimmt. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte für die
Gesamtpopulation (nicht durch einen Mindestausgangswert für Eosinophile oder andere Biomarker der
Typ-2-Inflammation eingeschränkt) und Subgruppen, die auf dem Eosinophilen-Ausgangswert im Blutberuhten.
Bei QUEST handelte es sich um eine 52-wöchige konfirmatorische Studie, in die 1 902 Patienten (ab12 Jahren) eingeschlossen wurden. Dupilumab im Vergleich zu Placebo wurde bei 107 jugendlichenund 1 795 erwachsenen Patienten mit persistierendem Asthma, die ein mittel- bis hochdosiertesinhalatives Corticosteroid (ICS) und ein zweites Arzneimittel zur Erhaltungstherapie anwendeten,beurteilt. Patienten, die ein drittes Arzneimittel zur Erhaltungstherapie benötigten, durften an dieser
Studie teilnehmen. Die primären Endpunkte waren die jährliche Rate schwerer
Exazerbationsereignisse während des 52-wöchigen placebokontrollierten Zeitraums und die
Veränderung des FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators zwischen der Baseline und Woche 12in der Gesamtpopulation (nicht durch einen Mindestausgangswert für Eosinophile oder andere
Biomarker der Typ-2-Inflammation eingeschränkt) und in Subgruppen, die auf dem Eosinophilen-
Ausgangswert im Blut sowie FeNO beruhten.
Bei VENTURE handelte es sich um eine 24-wöchige Studie zur Reduktion von oralen
Corticosteroiden (OCS) bei 210 Asthmapatienten ohne Einschränkung in den Ausgangswerten der
Typ-2-Biomarkerspiegel, die täglich orale Corticosteroide zusätzlich zur regelmäßigen Anwendunghochdosierter inhalativer Corticosteroide plus ein weiteres Arzneimittel zur Erhaltungstherapiebenötigten. Während des Screeningzeitraums erfolgte eine Optimierung der OCS-Dosis. Während der
Studie erhielten die Patienten weiter ihre bestehende Asthmamedikation, die OCS-Dosis wurde jedochwährend der OCS-Reduktionsphase (Woche 4-20) alle 4 Wochen verringert, solange die
Asthmakontrolle aufrechterhalten werden konnte. Der primäre Endpunkt war die prozentuale
Verringerung der oralen Corticosteroiddosis, beurteilt in der Gesamtpopulation, beruhend auf einem
Vergleich der oralen Corticosteroiddosis in den Wochen 20 bis 24, bei der die Asthmakontrolleaufrechterhalten wurde, mit der zuvor (bei Studienbeginn) optimierten Dosis oraler Corticosteroide.
Die demografischen Angaben und Baseline-Charakteristika für diese 3 Studien sind in nachfolgender
Tabelle 10 dargestellt.
Tabelle 10: Demografische Angaben und Baseline-Charakteristika in den Asthma-Studien
Parameter DRI12544 QUEST VENTURE(n = 776) (n = 1 902) (n = 210)
Mittleres Alter in Jahren (SD) 48,6 (13,0) 47,9 (15,3) 51,3 (12,6)% Weiblich 63,1 62,9 60,5% Weiß 78,2 82,9 93,8
Dauer des Asthmas (Jahre), Mittelwert± SD 22,03 (15,42) 20,94 (15,36) 19,95 (13,90)
Nie geraucht (%) 77,4 80,7 80,5
Mittlere Anzahl der Exazerbationen imvorherigen Jahr ± SD 2,17 (2,14) 2,09 (2,15) 2,09 (2,16)
Anwendung hochdosierter ICS (%)a 49,5 51,5 88,6
FEV1 (l) vor Verabreichung bei der
Baseline ± SD 1,84 (0,54) 1,78 (0,60) 1,58 (0,57)
Mittlerer Prozentsatz des vorhergesagten
FEV1 bei der Baseline(%) (± SD) 60,77 (10,72) 58,43 (13,52) 52,18 (15,18)% Reversibilität (± SD) 26,85 (15,43) 26,29 (21,73) 19,47 (23,25)
Mittlerer ACQ-5-Score (± SD) 2,74 (0,81) 2,76 (0,77) 2,50 (1,16)
Mittlerer AQLQ-Score (± SD) 4,02 (1,09) 4,29 (1,05) 4,35 (1,17)
Atopische Krankheiten in der Anamnese% insgesamt 72,9 77,7 72,4(AD %, NP %, AR %) (8,0, 10,6, 61,7) (10,3, 12,7, 68,6) (7,6, 21,0, 55,7)
Mittelwert FeNO in ppb (± SD) 39,10 (35,09) 34,97 (32,85) 37,61 (31,38)% Patienten mit FeNO ppb 25 49,9 49,6 54,3≥ 50 21,6 20,5 25,2
Mittelwert Gesamt-IgE, I.E./ml (± SD) 435,05 (753,88) 432,40 (746,66) 430,58 (775,96)
Mittlere Eosinophilenzahl bei der
Baseline (± SD) in Zellen/µl 350 (430) 360 (370) 350 (310)% Patienten mit EOS 150 Zellen/µl 77,8 71,4 71,4 300 Zellen/µl 41,9 43,7 42,4
ICS = inhalatives Corticosteroid; FEV1 = Einsekundenkapazität; ACQ-5 = Fragebogen zur Asthmakontrolle(Asthma Control Questionnaire-5); AQLQ = Fragebogen zur Lebensqualität bei Asthma (Asthma Quality of Life
Questionnaire); AD = atopische Dermatitis; NP = Nasenpolypen; AR = allergische Rhinitis;
FeNO = fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid; EOS = Eosinophilenzahl im Bluta Die Population, die in Studien zur Therapie von Asthma mit Dupilumab behandelt wurde, umfasste Patientenmit mittel- und hochdosierten ICS. Die mittlere ICS-Dosis war definiert als gleichwertig zu 500 µg Fluticasonoder Äquivalent pro Tag.
ExazerbationenIn der Gesamtpopulation der Studien DRI12544 und QUEST kam es bei den Teilnehmern, dieentweder 200 mg oder 300 mg Dupilumab alle zwei Wochen erhielten, zu einem signifikanten
Rückgang der Rate schwerer Asthmaexazerbationen im Vergleich zu Placebo. Es gab stärkere
Verringerungen von Exazerbationen bei Teilnehmern mit höheren Ausgangswerten von Biomarkernder Typ-2-Inflammation, wie Eosinophilenzahl im Blut oder FeNO (Tabelle 11 und Tabelle 12).
Tabelle 11: Rate schwerer Exazerbationen in den Studien DRI12544 und QUEST (Eosinophilen-
Ausgangswert im Blut ≥ 150 und ≥ 300 Zellen/µl)
Behandlung EOS-Ausgangswert im Blut≥ 150 Zellen/µl ≥ 300 Zellen/µl
Exazerbationen pro Jahr Prozentuale Exazerbationen pro Jahr Prozentuale
Reduktion Reduktionn Rate Raten- n Rate Raten-(95-%-KI) verhältnis (95-%-KI) verhältnis(95-%-KI) (95-%-KI)
Alle schweren Exazerbationen
DRI12544-Studie
Dupilumab 120 0,29 0,28a 72 % 65 0,30 0,29c 71 %200 mg Q2W (0,16, 0,53) (0,14, 0,55) (0,13, 0,68) (0,11, 0,76)
Dupilumab 129 0,28 0,27b 73 % 64 0,20 0,19d 81 %300 mg Q2W (0,16, 0,50) (0,14, 0,52) (0,08, 0,52) (0,07, 0,56)
Placebo 127 1,05 68 1,04(0,69, 1,60) (0,57, 1,90)
QUEST-Studie
Dupilumab 437 0,45 0,44f 56 % 264 0,37 0,34f 66 %200 mg Q2W (0,37, 0,54) (0,34, 0,58) (0,29, 0,48) (0,24, 0,48)
Placebo 232 1,01 148 1,08(0,81, 1,25) (0,85, 1,38)
Dupilumab 452 0,43 0,40e 60 % 277 0,40 0,33e 67 %300 mg Q2W (0,36, 0,53) (0,31, 0,53) (0,32, 0,51) (0,23, 0,45)
Placebo 237 1,08 142 1,24(0,88, 1,33) (0,97, 1,57)a p-Wert = 0,0003, b p-Wert = 0,0001, c p-Wert = 0,0116, d p-Wert = 0,0024, e p-Wert < 0,0001 (alle statistischsignifikant gegenüber Placebo nach Korrektur für multiples Testen); f nominaler p-Wert < 0,0001
Tabelle 12: Rate schwerer Exazerbationen in der QUEST-Studie anhand von Subgruppen, diedurch den FeNO-Ausgangswert definiert sind
Behandlung Exazerbationen pro Jahr Prozentualen Rate Ratenverhältnis Reduktion(95-%-KI) (95-%-KI)
FeNO ≥ 25 ppb
Dupilumab 200 mg Q2W 299 0,35 (0,27, 0,45) 0,35 (0,25, 0,50)a 65 %
Placebo 162 1,00 (0,78, 1,30)
Dupilumab 300 mg Q2W 310 0,43 (0,35, 0,54) 0,39 (0,28, 0,54)a 61 %
Placebo 172 1,12 (0,88, 1,43)
FeNO ≥ 50 ppb
Dupilumab 200 mg Q2W 119 0,33 (0,22, 0,48) 0,31 (0,18, 0,52)a 69 %
Placebo 71 1,057 (0,72, 1,55)
Dupilumab 300 mg Q2W 124 0,39 (0,27, 0,558) 0,31 (0,19, 0,49)a 69 %
Placebo 75 1,27 (0,90, 1,80)a nominaler p-Wert < 0,0001
In der gepoolten Analyse von DRI12544 und QUEST war die Rate schwerer Exazerbationen, die zu
Krankenhauseinweisungen und/oder Besuchen in der Notaufnahme führten, unter der Behandlung mit
Dupilumab 200 mg oder 300 mg alle zwei Wochen um 25,5 % bzw. 46,9 % vermindert.
LungenfunktionKlinisch signifikante Zunahmen des FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators wurden in
Woche 12 der Studien DRI12544 und QUEST beobachtet. Es gab größere Verbesserungen des FEV1bei Teilnehmern mit höheren Ausgangswerten von Biomarkern der Typ-2-Inflammation, wie
Eosinophilenzahl im Blut oder FeNO (Tabelle 13 und Tabelle 14).
Signifikante Verbesserungen des FEV1 wurden bereits in Woche 2 nach der ersten Gabe von
Dupilumab für beide Dosisstärken (200 mg und 300 mg) beobachtet und hielten bis Woche 24(DRI12544) bzw. Woche 52 (QUEST) an (siehe Abbildung 1).
Abbildung 1: Mittlere Veränderung des FEV1 (l) vor Anwendung eines Bronchodilatatorsgegenüber der Baseline im Zeitverlauf (Eosinophilen-Ausgangswert ≥ 150 und ≥ 300 Zellen/µlund FeNO ≥ 25 ppb) in der QUEST-Studie
QUEST: Eosinophilenzahl im Blut QUEST: Eosinophilenzahl im Blut QUEST: FeNO ≥ 25 ppb≥ 150 Zellen/µl ≥ 300 Zellen/µl
Tabelle 13: Mittlere Veränderung des FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators gegenüberder Baseline in Woche 12 in den Studien DRI12544 und QUEST (Eosinophilen-Ausgangswert im
Blut ≥ 150 und ≥ 300 Zellen/µl)
Behandlung EOS-Ausgangswert im Blut≥ 150 Zellen/µl ≥ 300 Zellen/µln Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS-
Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs.gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo
Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI)l (%) l (%)
DRI12544-Studie
Dupilumab 120 0,32 (18,25) 0,23a 65 0,43 (25,9) 0,26c200 mg Q2W (0,13, 0,33) (0,11, 0,40)
Dupilumab 129 0,26 (17,1) 0,18b 64 0,39 (25,8) 0,21d300 mg Q2W (0,08, 0,27) (0,06, 0,36)
Placebo 127 0,09 (4,36) 68 0,18 (10,2)
QUEST-Studie
Dupilumab 437 0,36 (23,6) 0,17f 264 0,43 (29,0) 0,21f200 mg Q2W (0,11, 0,23) (0,13, 0,29)
Placebo 232 0,18 (12,4) 148 0,21 (15,6)
Dupilumab 452 0,37 (25,3) 0,15e 277 0,47 (32,5) 0,24e300 mg Q2W (0,09, 0,21) (0,16, 0,32)
Placebo 237 0,22 (14,2) 142 0,22 (14,4)a p-Wert < 0,0001, b p-Wert = 0,0004, c p-Wert = 0,0008, d p-Wert = 0,0063, e p-Wert < 0,0001 (alle statistischsignifikant gegenüber Placebo nach Korrektur für multiples Testen); f nominaler p-Wert < 0,0001
Tabelle 14: Mittlere Veränderung des FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators gegenüberder Baseline in Woche 12 und Woche 52 der QUEST-Studie nach Subgruppen anhand des
FeNO-Ausgangswerts
Behandlung In Woche 12 In Woche 52n Mittlere LS- Mittlerer LS- Mittlere LS- Mittlerer LS-
Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs.gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo
Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI)l (%) l (%)
FeNO ≥ 25 ppb
Dupilumab 288 0,44 (29,0 %) 0,23 (0,15, 0,31)a 0,49 (31,6 %) 0,30 (0,22, 0,39)a200 mg Q2W
Placebo 157 0,21 (14,1 %) 0,18 (13,2 %)
Dupilumab 295 0,45 (29,8 %) 0,24 (0,16, 0,31)a 0,45 (30,5 %) 0,23 (0,15, 0,31)a300 mg Q2W
Placebo 167 0,21 (13,7 %) 0,22 (13,6 %)
FeNO ≥ 50 ppb
Dupilumab 114 0,53 (33,5 %) 0,30 (0,17, 0,44)a 0,59 (36,4 %) 0,38 (0,24, 0,53)a200 mg Q2W
Placebo 69 0,23 (14,9 %) 0,21 (14,6 %)
Dupilumab 113 0,59 (37,6 %) 0,39 (0,26, 0,52)a 0,55 (35,8 %) 0,30 (0,16, 0,44)a300 mg Q2W
Placebo 73 0,19 (13,0 %) 0,25 (13,6 %)a nominaler p-Wert < 0,0001
Ergebnisse zur Lebensqualität/patientenberichtete Endpunkte bei Asthma
Präspezifizierte sekundäre Endpunkte bezüglich Responderraten zu ACQ-5 (Fragebogen zur
Asthmakontrolle, Asthma Control Questionnaire-5) und AQLQ(S) (Fragebogen zur Lebensqualität bei
Asthma, Asthma Quality of Life Questionnaire (standardised)) wurden nach 24 Wochen (DRI12544und VENTURE) bzw. nach 52 Wochen (QUEST, Tabelle 15) analysiert. Die Responderrate wardefiniert als eine Verbesserung des Wertes um mindestens 0,5 Punkte (Skalenbereich 0-6 für ACQ-5und 1-7 für AQLQ(S)). Verbesserungen bezüglich ACQ-5 und AQLQ(S) wurden bereits in Woche 2beobachtet und hielten über 24 Wochen (DRI12544-Studie) bzw. 52 Wochen (QUEST-Studie) an.
Ähnliche Ergebnisse wurden in der VENTURE-Studie festgestellt.
Tabelle 15: ACQ-5- und AQLQ(S)-Responderraten in Woche 52 der QUEST-Studie
P RO* Behandlung EOS EOS FeNO≥ 150 Zellen/µl ≥ 300 Zellen/µl ≥ 25 ppbn Responder- n Responder- n Responder-rate (%) rate (%) rate (%)
ACQ-5 Dupilumab 395 72,9 239 74,5 262 74,4200 mg Q2W
Placebo 201 64,2 124 66,9 141 65,2
Dupilumab 408 70,1 248 71,0 277 75,8300 mg Q2W
Placebo 217 64,5 129 64,3 159 64,2
AQLQ(S) Dupilumab 395 66,6 239 71,1 262 67,6200 mg Q2W
Placebo 201 53,2 124 54,8 141 54,6
Dupilumab 408 62,0 248 64,5 277 65,3300 mg Q2W
Placebo 217 53,9 129 55,0 159 58,5
* patientenberichtete Endpunkte (Patient Reported Outcome)
Studie zur Reduktion oraler Corticosteroide (VENTURE)
In der VENTURE-Studie wurde die Wirkung von Dupilumab in Bezug auf die Reduktion der
Anwendung oraler Corticosteroide für die Erhaltungstherapie untersucht. Die Baseline-Charakteristikawerden in Tabelle 10 dargestellt. Alle Patienten wurden mindestens 6 Monate vor Studienbeginn mitoralen Corticosteroiden behandelt. Bei der Baseline lag die im Mittel angewendete Dosis oraler
Corticosteroide bei 11,75 mg in der Placebo-Gruppe und 10,75 mg in der Gruppe, die Dupilumaberhielt.
In dieser 24-wöchigen Studie traten bei Patienten, die mit Dupilumab behandelt wurden, 59 % weniger
Asthmaexazerbationen (definiert als vorübergehende Erhöhung der Dosis oraler Corticosteroide übermindestens 3 Tage) auf als bei Patienten, die Placebo erhielten (annualisierte Rate 0,65 und 1,60 fürdie Dupilumab- bzw. Placebo-Gruppe; Ratenverhältnis 0,41 [95-%-KI: 0,26, 0,63]), und die
Verbesserung des FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators zwischen der Baseline und Woche 24war bei Patienten, die Dupilumab erhielten, größer als unter Placebo (mittlerer LS-Unterschied für
Dupilumab versus Placebo von 0,22 l [95-%-KI: 0,09 bis 0,34 l]). Auswirkungen auf die
Lungenfunktion, die Anwendung oraler Steroide und die Verringerung von Exazerbationen fielen,unabhängig von den Ausgangswerten von Biomarkern der Typ-2-Inflammation (z. B. Eosinophile im
Blut, FeNO), ähnlich aus. Die Fragebögen ACQ-5 und AQLQ(S) wurden in der VENTURE-Studieebenfalls beurteilt und ergaben ähnliche Verbesserungen, wie sie in der QUEST-Studie festgestelltwurden.
Die Ergebnisse der VENTURE-Studie anhand von Baseline-Biomarkern werden in Tabelle 16dargestellt.
Tabelle 16: Wirkung von Dupilumab auf die Reduktion der OCS-Dosis, VENTURE(Eosinophilen-Ausgangswert im Blut ≥ 150 Zellen/µl und ≥ 300 Zellen/µl sowie FeNO ≥ 25 ppb)
EOS-Ausgangswert im EOS-Ausgangswert im FeNO ≥ 25 ppb
Blut ≥ 150 Zellen/µl Blut ≥ 300 Zellen/µl
Dupilumab Placebo Dupilumab Placebo Dupilumab Placebo300 mg Q2W n = 69 300 mg Q2W n = 41 300 mg Q2W n = 57n = 81 n = 48 n = 57
Primärer Endpunkt (Woche 24)
Prozentuale Reduktion der OCS gegenüber dem Ausgangswert
Mittlere prozentuale 75,91 46,51 79,54 42,71 77,46 42,93
Gesamtreduktion gegenüberdem Ausgangswert (%)
Unterschied (% [95-%-KI]) 29,39b 36,83b 34,53b(Dupilumab vs. Placebo) (15,67, 43,12) (18,94, 54,71) (19,08, 49,97)
Mediane prozentuale 100 50 100 50 100 50
Reduktion der täglichen OCS-
Dosis gegenüber dem
Ausgangswert
Prozentuale Reduktiongegenüber dem Ausgangswert100 % 54,3 33,3 60,4 31,7 52,6 28,1≥ 90 % 58,0 34,8 66,7 34,1 54,4 29,8≥ 75 % 72,8 44,9 77,1 41,5 73,7 36,8≥ 50 % 82,7 55,1 85,4 53,7 86,0 50,9> 0 % 87,7 66,7 85,4 63,4 89,5 66,7
Keine Reduktion oder jegliche 12,3 33,3 14,6 36,6 10,5 33,3
Erhöhung der OCS-Dosis oder
Studienabbruch
EOS-Ausgangswert im EOS-Ausgangswert im FeNO ≥ 25 ppb
Blut ≥ 150 Zellen/µl Blut ≥ 300 Zellen/µl
Dupilumab Placebo Dupilumab Placebo Dupilumab Placebo300 mg Q2W n = 69 300 mg Q2W n = 41 300 mg Q2W n = 57n = 81 n = 48 n = 57
Sekundärer Endpunkt (Woche 24)a
Anteil der Patienten, die eine 77 44 84 40 79 34
Reduktion der OCS-Dosis auf< 5 mg/Tag erreichen
Odds Ratio (95-%-KI) 4,29c 8,04d 7,21b(2,04, 9,04) (2,71, 23,82) (2,69, 19,28)a Modellschätzungen mittels logistischer Regressionb nominaler p-Wert < 0,0001c nominaler p-Wert = 0,0001d nominaler p-Wert = 0,0002
Langzeit-Verlängerungsstudie (TRAVERSE)
Die Langzeitsicherheit von Dupilumab wurde in einer unverblindeten Verlängerungsstudie(TRAVERSE) untersucht, in die 2 193 Erwachsene und 89 Jugendliche mit mittelschwerem bisschwerem Asthma, einschließlich 185 Erwachsene mit OCS-abhängigem Asthma, die anvorangegangenen klinischen Studien mit Dupilumab (DRI12544, QUEST und VENTURE)teilgenommen hatten, eingeschlossen wurden (siehe Abschnitt 4.8). Die erhobenen sekundären
Wirksamkeitsendpunkte waren mit den Ergebnissen der pivotalen Studien vergleichbar und wurden biszu 96 Wochen aufrechterhalten. Bei Erwachsenen mit OCS-abhängigem Asthma zeigten sich bis zu96 Wochen eine anhaltende Verringerung der Exazerbationen und Verbesserung der Lungenfunktion,trotz Reduzierung oder Absetzen der oralen Corticosteroiddosis.
Kinderstudie (6 bis 11 Jahre, VOYAGE)
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab bei Kindern wurde in einer 52-wöchigen,multizentrischen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie (VOYAGE) mit408 Patienten im Alter von 6 bis 11 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthma untersucht, dieein mittel- oder hochdosiertes inhalatives Corticosteroid (ICS) und ein weiteres Arzneimittel zur
Erhaltungstherapie oder hochdosiertes ICS allein erhielten. Die Patienten erhielten randomisiert
Dupilumab (n = 273) oder ein entsprechendes Placebo (n = 135) alle 2 Wochen auf Grundlage ihres
Körpergewichts von ≤ 30 kg bzw. > 30 kg. Die Wirksamkeit wurde in Populationen mit Typ-2-
Inflammation anhand der Eosinophilenzahl im Blut ≥ 150 Zellen/µl oder FeNO ≥ 20 ppb beurteilt.
Der primäre Endpunkt war die jährliche Rate schwerer Exazerbationsereignisse während des52-wöchigen placebokontrollierten Zeitraums, der sekundäre Hauptendpunkt war die prozentuale
Veränderung des vorhergesagten FEV1 in Woche 12 vor Anwendung eines Bronchodilatators im
Vergleich zur Baseline. Zusätzliche sekundäre Endpunkte waren die mittleren Veränderungengegenüber Baseline und Responderraten zu ACQ-7-IA (Asthma Control Questionnaire-7-Interviewer
Administered) und PAQLQ(S)-IA (Paediatric Asthma Quality of Life Questionnaire with Standardised
Activities-Interviewer Administered).
Die demografischen Angaben und Baseline-Charakteristika für VOYAGE sind in der nachfolgenden
Tabelle 17 dargestellt.
Tabelle 17: Demografische Angaben und Baseline-Charakteristika in der VOYAGE-Studie
Parameter EOS EOS≥ 150 Zellen/µl ≥ 300 Zellen/µloder FeNO (n = 259)≥ 20 ppb(n = 350)
Mittleres Alter (Jahre) (SD) 8,9 (1,6) 9,0 (1,6)% Weiblich 34,3 32,8% Weiß 88,6 87,3
Mittleres Körpergewicht (kg) 36,09 35,94
Mittlere Anzahl der Exazerbationen imvorherigen Jahr (± SD) 2,47 (2,30) 2,64 (2,58)
ICS-Dosis (%)
Mittel 55,7 54,4
Hoch 43,4 44,4
FEV1 (l) vor Verabreichung bei der Baseline(± SD) 1,49 (0,41) 1,47 (0,42)
Mittlerer Prozentsatz des vorhergesagten
FEV1 (%) (± SD) 77,89 (14,40) 76,85 (14,78)
Mittlere % Reversibilität (± SD) 27,79 (19,34) 22,59 (20,78)
Mittlerer ACQ-7-IA-Score (± SD) 2,14 (0,72) 2,16 (0,75)
Mittlerer PAQLQ(S)-IA-Score (± SD) 4,94 (1,10) 4,93 (1,12)
Atopische Krankheiten in der Anamnese% insgesamt 94 96,5(AD %, AR %) (38,9, 82,6) (44,4, 85,7)
Median Gesamt-IgE, I.E./ml (± SD) 905,52 (1 140,41) 1 077,00 (1 230,83)
Mittelwert FeNO in ppb (± SD) 30,71 (24,42) 33,50 (25,11)% Patienten mit FeNO ≥ 20 ppb 58 64,1
Mittlere Eosinophilenzahl bei der Baseline(± SD) in Zellen/µl 570 (380) 710 (360)% Patienten mit EOS≥ 150 Zellen/µl 94,6 0≥ 300 Zellen/µl 74 100
ICS = inhalatives Corticosteroid; FEV1 = Einsekundenkapazität; ACQ-7-IA = Fragebogen zur Asthmakontrolleim Interview (Asthma Control Questionnaire-7-Interviewer Administered); PAQLQ(S)-IA = Fragebogen zur
Lebensqualität im Interview für Kinder mit Asthma bei Standardaktivitäten (Paediatric Asthma Quality of Life
Questionnaire with Standardised Activities-Interviewer Administered); AD = atopische Dermatitis;
AR = allergische Rhinitis; EOS = Eosinophilenzahl im Blut; FeNO = fraktioniertes exhaliertes
Stickstoffmonoxid
In der Population mit Typ-2-Inflammation und in der Population mit einer Eosinophilenzahl im Blut≥ 300 Zellen/µl bei der Baseline oder mit FeNO ≥ 20 ppb bei der Baseline führte Dupilumab zu einersignifikanten Verringerung der jährlichen Rate schwerer Asthmaexazerbationsereignisse während des52-wöchigen Behandlungszeitraums im Vergleich zu Placebo. Klinisch signifikante prozentuale
Verbesserungen des vorhergesagten FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators wurden in
Woche 12 beobachtet. Verbesserungen wurden ebenfalls für ACQ-7-IA und PAQLQ(S)-IA in
Woche 24 beobachtet, die bis Woche 52 anhielten. Höhere Responderraten wurden für ACQ-7-IA und
PAQLQ(S)-IA in Woche 24 im Vergleich zu Placebo beobachtet. Die Wirksamkeitsergebnisse der
VOYAGE-Studie sind in Tabelle 18 dargestellt.
In der Population mit Typ-2-Inflammation lag die mittlere LS-Veränderung gegenüber Baseline beidem FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators in Woche 12 bei 0,22 l in der Dupilumab-Gruppeund 0,12 l in der Placebo-Gruppe, mit einem mittleren LS-Unterschied gegenüber Placebo von 0,10 l(95-%-KI: 0,04, 0,16). Der Behandlungseffekt hielt während des 52-wöchigen Behandlungszeitraumsan, mit einem mittleren LS-Unterschied gegenüber Placebo von 0,17 l (95-%-KI: 0,09, 0,24) in
Woche 52.
In der Population mit einer Eosinophilenzahl im Blut ≥ 300 Zellen/µl bei der Baseline lag die mittlere
LS-Veränderung gegenüber Baseline bei dem FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators in
Woche 12 bei 0,22 l in der Dupilumab-Gruppe und 0,12 l in der Placebo-Gruppe, mit einem mittleren
LS-Unterschied gegenüber Placebo von 0,10 l (95-%-KI: 0,03, 0,17). Der Behandlungseffekt hieltwährend des 52-wöchigen Behandlungszeitraums an, mit einem mittleren LS-Unterschied gegenüber
Placebo von 0,17 l (95-%-KI: 0,09, 0,26) in Woche 52.
Bei beiden Populationen kam es zu einer schnellen Verbesserung bei den FEF 25-75 %- und
FEV1/FVC-Werten (Veränderung setzte bereits in Woche 2 ein), die während des 52-wöchigen
Behandlungszeitraums anhielt (siehe Tabelle 18).
Tabelle 18: Rate schwerer Exazerbationen, mittlere Veränderung des FEV1 gegenüber Baselineund Responderraten von ACQ-7-IA und PAQLQ(S)-IA in der VOYAGE-Studie
EOS ≥ 150 Zellen/µl EOS FeNO
Behandlungoder FeNO ≥ 20 ppb ≥ 300 Zellen/µl ≥ 20 ppb
Jährliche Rate schwerer Exazerbationen innerhalb von 52 Wochenn Rate Ratenverhältnis n Rate Ratenverhältnis n Rate Ratenverhältnis(95-%-KI) (95-%-KI) (95-%-KI) (95-%-KI) (95-%-KI) (95-%-KI)
Dupilumab 236 0,305 0,407b 175 0,235 0,353b 141 0,271 0,384c100 mg Q2W (0,223, 0,416) (0,274, 0,605) (0,160, 0,345) (0,222, 0,562) (0,170, 0,432) (0,227, 0,649)(< 30 kg)/200 mg Q2W(≥ 30 kg)
Placebo 114 0,748 84 0,665 62 0,705(0,542, 1,034) (0,467, 0,949) (0,421, 1,180)
Mittlere prozentuale Veränderung des vorhergesagten FEV1 in Woche 12 gegenüber der Baselinen Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS-
Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs.gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo
Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI)
Dupilumab 229 10,53 5,21c 168 10,15 5,32d 141 11,36 6,74d100 mg Q2W (2,14, 8,27) (1,76, 8,88) (2,54, 10,93)(< 30 kg)/200 mg Q2W(≥ 30 kg)
Placebo 110 5,32 80 4,83 62 4,62
EOS ≥ 150 Zellen/µl EOS FeNO
Behandlungoder FeNO ≥ 20 ppb ≥ 300 Zellen/µl ≥ 20 ppb
Mittlere prozentuale Veränderung des vorhergesagten FEF 25-75 % in Woche 12 gegenüber der Baselinen Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS-
Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs.gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo
Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI)
Dupilumab 229 16,70 11,93e 168 16,91 13,92e 141 17,96 13,97e100 mg Q2W (7,44, 16,43) (8,89, 18,95) (8,30, 19,65)(< 30 kg)/200 mg Q2W(≥ 30 kg)
Placebo 110 4,76 80 2,99 62 3,98
Mittlere prozentuale Veränderung des FEV1/FVC-Werts in Woche 12 gegenüber der Baselinen Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS- n Mittlere LS- Mittlerer LS-
Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs. Veränderung Unterschied vs.gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo gegenüber der Placebo
Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI) Baseline (95-%-KI)
Dupilumab 229 5,67 3,73e 168 6,10 4,63e 141 6,84 4,95e100 mg Q2W (2,25, 5,21) (2,97, 6,29) (3,08, 6,81)(< 30 kg)/200 mg Q2W(≥ 30 kg)
Placebo 110 1,94 80 1,47 62 1,89
ACQ-7-IA in Woche 24an Responderrate OR vs. Placebo n Responderrate OR vs. Placebo n Responderrate OR vs. Placebo% (95-%-KI) % (95-%-KI) % (95-%-KI)
Dupilumab 236 79,2 1,82g 175 80,6 2,79f 141 80,9 2,60g100 mg Q2W (1,02, 3,24) (1,43, 5,44) (1,21, 5,59)(< 30 kg)/200 mg Q2W(≥ 30 kg)
Placebo 114 69,3 84 64,3 62 66,1
PAQLQ(S)-IA in Woche 24an Responderrate OR vs. Placebo n Responderrate OR vs. Placebo n Responderrate OR vs. Placebo% (95-%-KI) % (95-%-KI) % (95-%-KI)
Dupilumab 211 73,0 1,57 158 72,8 1,84 131 75,6 2,09100 mg Q2W (0,87, 2,84) (0,92, 3,65) (0,95, 4,61)(< 30 kg)/200 mg Q2W(≥ 30 kg)
Placebo 107 65,4 81 63,0 61 67,2a Die Responderrate war definiert als eine Verbesserung des Wertes um mindestens 0,5 (Skalenbereich: 0-6 beim
ACQ-7-IA und 1-7 beim PAQLQ(S)).b p-Wert < 0,0001, c p-Wert < 0,001, d p-Wert < 0,01 (alle statistisch signifikant gegenüber Placebo nach
Korrektur für multiples Testen)e nominaler p-Wert < 0,0001, f nominaler p-Wert < 0,01, g nominaler p-Wert < 0,05
In der VOYAGE-Studie wurden signifikante prozentuale Verbesserungen des vorhergesagten FEV1bereits in Woche 2 beobachtet und hielten bis Woche 52 an.
Prozentuale Verbesserungen des vorhergesagten FEV1 im Zeitverlauf in der VOYAGE-Studie sind in
Abbildung 2 dargestellt.
Abbildung 2: Mittlere prozentuale Veränderung des vorhergesagten FEV1 (l) vor Anwendungeines Bronchodilatators gegenüber der Baseline im Zeitverlauf in der VOYAGE-Studie(Ausgangswert Eosinophilenzahl im Blut ≥ 150 Zellen/µl oder FeNO ≥ 20 ppb, Eosinophilen-
Ausgangswert ≥ 300 Zellen/µl und FeNO-Ausgangswert ≥ 20 ppb)
Ausgangswert Eosinophilenzahl Ausgangswert Eosinophilenzahl FeNO-Ausgangswert ≥ 20 ppbim Blut ≥ 150 Zellen/µl oder im Blut ≥ 300 Zellen/µl
FeNO ≥ 20 ppb
In der VOYAGE-Studie wurde in der Population mit Typ-2-Inflammation die mittlere jährliche
Gesamtzahl der systemischen Corticosteroidbehandlungen aufgrund von Asthma im Vergleich zu
Placebo um 59,3 % verringert (0,350 [95-%-KI: 0,256, 0,477] vs. 0,860 [95-%-KI: 0,616, 1,200]). Inder Population mit einer Eosinophilenzahl im Blut ≥ 300 Zellen/µl bei der Baseline wurde die mittlerejährliche Gesamtzahl der systemischen Corticosteroidbehandlungen aufgrund von Asthma im
Vergleich zu Placebo um 66,0 % verringert (0,274 [95-%-KI: 0,188, 0,399] vs. 0,806 [95-%-KI: 0,563,1,154]).
Dupilumab verbesserte den Gesamtgesundheitsstatus, gemessen anhand der EQ-VAS (European
Quality of Life 5-Dimension Youth Visual Analog Scale), in Woche 52 sowohl in der Population mit
Typ-2-Inflammation als auch der Population mit einer Eosinophilenzahl im Blut ≥ 300 Zellen/µl beider Baseline. Der mittlere LS-Unterschied gegenüber Placebo betrug 4,73 (95-%-KI: 1,18, 8,28) bzw.3,38 (95-%-KI: -0,66, 7,43).
Dupilumab verringerte den Einfluss der Asthmaerkrankung von Kindern auf die Lebensqualität der
Betreuungspersonen, gemessen anhand des PACQLQ-(Paediatric Asthma Caregiver’s Quality of Life
Questionnaire-)Fragebogens, in Woche 52 sowohl in der Population mit Typ-2-Inflammation als auchin der Population mit einer Eosinophilenzahl im Blut ≥ 300 Zellen/µl bei der Baseline. Der mittlere
LS-Unterschied gegenüber Placebo betrug 0,47 (95-%-KI: 0,22, 0,72) bzw. 0,50 (95-%-KI: 0,21,0,79).
Langzeit-Verlängerungsstudie (EXCURSION)
Die als sekundärer Endpunkt erhobene Wirksamkeit von Dupilumab wurde bei 365 Kindern (6 bis11 Jahre) mit Asthma in einer Langzeit-Verlängerungsstudie (EXCURSION) untersucht. Es gab einenanhaltenden Rückgang der Rate an Exazerbationen, die zu Krankenhauseinweisungen und/oder
Besuchen in der Notaufnahme führten, sowie eine geringere Exposition gegenüber systemischenoralen Corticosteroiden. Anhaltende Verbesserungen der Lungenfunktion wurden für mehrere
Parameter beobachtet, einschließlich prozentualer Veränderung des vorhergesagten FEV1,prozentualer Veränderung des vorhergesagten FVC, des FEV1/FVC-Werts und prozentualer
Veränderung des vorhergesagten FEF 25-75 %. Des Weiteren erreichten und/oder bewahrten 75 % der
Patienten bis zum Studienende von EXCURSION eine normale Lungenfunktion mit einem
Prozentsatz des vorhergesagten FEV1 vor Anwendung eines Bronchodilatators > 80 %. Die
Wirksamkeit wurde über eine kumulierte Behandlungsdauer von bis zu 104 Wochen (VOYAGE und
EXCURSION) aufrechterhalten.
Klinische Wirksamkeit bei eosinophiler Ösophagitis (EoE)
Kinder von 1 bis 11 Jahren mit eosinophiler Ösophagitis
Die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab wurden bei pädiatrischen Patienten im Alter von 1 bis11 Jahren mit EoE in einer zweiteiligen Studie über bis zu 52 Wochen (EoE KIDS Teil A und Teil B)untersucht. Bei allen eingeschlossenen Patienten musste zuvor eine konventionelle medikamentöse
Therapie (Protonenpumpenhemmer) versagt haben, 77,5 % waren vor Studienaufnahme mit eineranderen konventionellen medikamentösen Therapie (orale topische Corticosteroide) behandelt wordenund 53,5 % der Patienten waren unzureichend therapiert, haben orale topische Corticosteroide nichtvertragen oder diese waren kontraindiziert. Geeignete Patienten hatten trotz Behandlung mit einem
Protonenpumpeninhibitor vor oder während des Screeningzeitraums mindestens 15 intraepitheliale
Eosinophile pro hochauflösendem Gesichtsfeld (eos/hpf) und eine Vorgeschichte mit EoE-Anzeichenund -Symptomen. KIDS Teil A war eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische,placebokontrollierte 16-wöchige Parallelgruppenstudie. KIDS Teil B war eine aktive
Verlängerungsstudie zur Untersuchung der Dupilumab-Behandlungsschemata über weitere36 Wochen.
In KIDS Teil A wurde Dupilumab bei auf dem Körpergewicht basierenden Dosierungsschemata gegenein entsprechendes Placebo untersucht [≥ 5 bis < 15 kg (100 mg Q2W), ≥ 15 bis < 30 kg (200 mg
Q2W) und ≥ 30 bis < 60 kg (300 mg Q2W)]. Die empfohlene Dosierung für Kinder von 1 bis11 Jahren mit einem Körpergewicht ≥ 40 kg (300 mg QW) wurde, basierend auf einempopulationsbezogenen pharmakokinetischen Modell, entsprechend der Exposition bei Erwachsenenund Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren mit EoE ausgewählt, die 300 mg wöchentlich (QW) erhaltenhatten und bei denen eine histologische und symptomatische Wirksamkeit beobachtet wurde (siehe
Abschnitte 5.1 und 5.2).
Insgesamt wurden 71 Patienten in Teil A eingeschlossen. Das mittlere Alter betrug 7 Jahre (Spannevon 1 bis 11 Jahren), das mediane Gewicht betrug 24,8 kg, 74,6 % der Patienten waren männlich,87,3 % waren weiß, 9,9 % schwarz und 1,4 % asiatisch. Insgesamt 55 Patienten aus Teil A haben an
Teil B teilgenommen.
Der primäre Wirksamkeitsendpunkt in Teil A war der Anteil der Patienten mit erreichter histologischer
Remission, definiert als maximaler ösophagealer, intraepithelialer Eosinophilen-Wert von ≤ 6 eos/hpfin Woche 16. Sekundäre Endpunkte waren unter anderem der Anteil der Patienten, die einenmaximalen ösophagealen, intraepithelialen Eosinophilen-Wert von < 15 eos/hpf erreichten sowie die
Veränderung gegenüber dem Ausgangswert der folgenden Parameter: maximaler ösophagealer,intraepithelialer Eosinophilen-Wert (eos/hps), absolute Veränderung des mittleren Schweregrades(Grade) EoE-typischer histologischer Merkmale gemäß EoEHSS (Eosinophilic Esophagitis Histology
Scoring System), absolute Veränderung des mittleren Ausmaßes (Stage) gemäß EoEHSS, absolute
Veränderung des endoskopischen Referenzwerts bei EoE (Endoscopic Reference Score, EoE-EREFS).
Die Wirkung auf die Anzeichen von EoE wurde anhand von durch Beobachter berichteten Endpunkten(Observer Reported Outcomes, ObsRO) erhoben; das Pediatric Eosinophilic Esophagitis
Sign/Symptom Questionnaire - Caregiver (PESQ-C) bewertete den Anteil der Tage mit einem odermehreren EoE-Anzeichen und der Pediatric Eosinophilic Esophagitis Symptom Score (PEESS)bewertete die Häufigkeit und Schwere der EoE-Anzeichen.
Die Wirksamkeitsergebnisse für KIDS Teil A sind in Tabelle 19 dargestellt und nachfolgendbeschrieben.
Tabelle 19: Wirksamkeitsergebnisse von Dupilumab in Woche 16 bei Patienten von1 bis 11 Jahren mit EoE (Studie EoE KIDS Teil A)
Unterschied vs.
Dupilumaba Placebo
Placebo
N = 37 N = 34(95-%-KI)
Primärer Endpunkt
Anteil Patienten mit erreichter histologischer25 1 64,5
Remission (maximaler ösophagealer, intra-b (67,6) (2,9) (48,19, 80,85)epithelialer Eosinophilen-Wert ≤ 6 eos/hpf), n (%)
Sekundäre Endpunkte
Anteil Patienten mit maximalem ösophagealem,31 1 81intraepithelialem Eosinophilen-Wert < 15 eos/hpf,b (83,8) (2,9) (68,07, 94,10)n (%)
Prozentuale Veränderung des maximalen-86,09 20,98 -107,07ösophagealen, intraepithelialen Eosinophilen-Werts(11,84) (12,23) (-139,25, -74,90)(eos/hpf) gegenüber Baseline, LS-Mittelwert (SE)c
Absolute Veränderung des mittleren Schweregrades-0,879 0,023 -0,902(Grade Score) (0-3d) des Histology Scoring System(0,05) (0,05) (-1,03, -0,77)(EoEHSS) gegenüber Baseline, LS-Mittelwert (SE)
Absolute Veränderung des mittleren Ausmaßesd -0,835 0,048 -0,883(Stage Score) (0-3 ) des EoEHSS gegenüber(0,05) (0,05) (-1,01, -0,76)
Baseline, LS-Mittelwert (SE)
Absolute Veränderung des EoE Endoscopic-3,5 0,3 -3,8
Reference Score (EoE EREFS) (0-18e) gegenüber(0,42) (0,45) (-4,94, -2,63)
Baseline, LS-Mittelwert (SE)
SE = Standard Error [Standardfehler]a Dupixent wurde in nach dem Körpergewicht abgestuften Dosierungen untersucht: ≥ 5 bis < 15 kg (100 mg
Q2W), ≥ 15 bis < 30 kg (200 mg Q2W) und ≥ 30 bis < 60 kg (300 mg Q2W).b Für die histologische Remission wurde die prozentuale Differenz mittels der Mantel-Haenszel-Methodeberechnet, adjustiert nach der Gewichtsgruppe zu Baseline (≥ 5 bis < 15 kg, ≥ 15 bis < 30 kg und ≥ 30 bis< 60 kg).
c Der Unterschied in der absoluten oder prozentualen Veränderung wurde berechnet anhand eines ANCOVA-
Modells mit der Veränderung gegenüber Baseline als Kovariate und der Behandlung sowie der Strata
Gewichtsgruppe zu Baseline (≥ 5 bis < 15 kg, ≥ 15 bis < 30 kg und ≥ 30 bis < 60 kg) als fixe Faktoren.
d EoEHSS-Scores reichen von 0 bis 3; höhere Scores weisen auf größere Schwere und größeres Ausmaß vonhistologischen Anomalien hin.
e EoE-EREFS-Gesamtscores reichen von 0 bis 18; höhere Scores weisen auf schwerwiegendere endoskopische
Befunde hinsichtlich Entzündungs- und Umbauvorgängen hin.
In der Studie EoE KIDS Teil A erreichte im Vergleich zu Placebo ein größerer Anteil der auf
Dupilumab randomisierten Patienten eine histologische Remission (maximaler ösophagealer,intraepithelialer Eosinophilen-Wert ≤ 6 eos/hpf). Der Anteil an Patienten mit histologischer
Remission, der nach 16 Wochen Behandlung in Teil A beobachtet wurde, blieb in Teil B über52 Wochen erhalten.
Eine numerische Verbesserung des Anteils der Tage mit einem oder mehreren EoE-Anzeichen(PESQ-C) wurde nach 16-wöchiger Behandlung mit Dupilumab in Teil A beobachtet und blieb in
Teil B über 52 Wochen hinweg erhalten.
Eine nominal signifikante Verbesserung der Häufigkeit und Schwere der EoE-Anzeichen (PEESS,
Caregiver Version) wurde nach 16-wöchiger Behandlung in Teil A beobachtet. In Teil B wurde
PEESS (Caregiver Version) nicht gemessen.
Erwachsene und Jugendliche (12 bis 17 Jahre) mit eosinophiler Ösophagitis
Für klinische Daten zu Erwachsenen und Jugendlichen mit eosinophiler Ösophagitis siehe
Fachinformation zu Dupilumab 300 mg.
Kinder und JugendlicheAtopische DermatitisDie Sicherheit und Wirksamkeit von Dupilumab wurden bei Patienten ab einem Alter von 6 Monatenmit atopischer Dermatitis nachgewiesen. Die Anwendung von Dupilumab in dieser Altersgruppe stütztsich auf Studie AD-1526, an der 251 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren mit mittelschwerer bisschwerer atopischer Dermatitis teilnahmen, Studie AD-1652, an der 367 Kinder im Alter von 6 bis11 Jahren mit schwerer atopischer Dermatitis teilnahmen, und Studie AD-1539, an der 162 Kinder im
Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis teilnahmen(davon 125 Kinder mit schwerer atopischer Dermatitis). Daten zur Langzeitbehandlung wurden in
Studie AD-1434 erhoben, in die 823 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahreneingeschlossen wurden, darunter 275 Jugendliche, 368 Kinder von 6 bis 11 Jahre und 180 Kinder von6 Monaten bis 5 Jahre. Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern von 6 Monaten bis 5 Jahre, 6 bis11 Jahre, Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) und Erwachsenen mit atopischer Dermatitis waren im
Wesentlichen konsistent (siehe Abschnitt 4.8). Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern mitatopischer Dermatitis unter 6 Monaten sind nicht erwiesen.
Asthma
Insgesamt 107 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthmawurden in die QUEST-Studie eingeschlossen und erhielten alle zwei Wochen entweder 200 mg(n = 21) oder 300 mg (n = 18) Dupilumab (oder entsprechendes Placebo für entweder 200 mg [n = 34]oder 300 mg [n = 34]). Eine Wirksamkeit hinsichtlich schwerer Asthmaexazerbationen und
Lungenfunktion wurde sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen beobachtet. Für beide
Dosierungen (200 mg und 300 mg alle 2 Wochen) wurden signifikante Verbesserungen des FEV1(mittlere LS-Veränderung gegenüber der Baseline in Woche 12) beobachtet (0,36 l bzw. 0,27 l). Fürdie Dosis von 200 mg alle 2 Wochen war die Reduktion der Rate von schweren Exazerbationen beiden Patienten mit der bei Erwachsenen vergleichbar. Im Allgemeinen war das Sicherheitsprofil bei
Jugendlichen mit dem von Erwachsenen vergleichbar.
Insgesamt 89 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthmawurden in die unverblindete Langzeitstudie (TRAVERSE) eingeschlossen. Die in dieser Studieerhobenen sekundären Wirksamkeitsendpunkte waren mit den Ergebnissen der pivotalen Studienvergleichbar und wurden bis zu 96 Wochen aufrechterhalten.
Insgesamt 408 Kinder von 6 bis 11 Jahre mit mittelschwerem bis schwerem Asthma wurden in die
VOYAGE-Studie eingeschlossen, in der Dosierungen von 100 mg alle 2 Wochen (Q2W) und 200 mgalle 2 Wochen (Q2W) untersucht wurden. Die Wirksamkeit von Dupilumab 300 mg alle 4 Wochen(Q4W) bei Kindern von 6 bis 11 Jahre wurde anhand der VOYAGE-Daten zur Wirksamkeit von100 mg und 200 mg Q2W sowie der Daten von 200 mg und 300 mg Q2W bei Erwachsenen und
Jugendlichen (QUEST) extrapoliert. Vollendeten Patienten die Behandlungsphase der VOYAGE-
Studie, konnten sie an der unverblindeten Verlängerungsstudie (EXCURSION) teilnehmen. In dieser
Studie erhielten 18 Patienten (≥ 15 kg bis < 30 kg) von 365 Patienten 300 mg Q4W, wobei dasbeobachtete Sicherheitsprofil mit dem der VOYAGE-Studie vergleichbar war. Die Sicherheit und
Wirksamkeit bei Kindern < 6 Jahre mit Asthma wurden nicht untersucht.
Eosinophile Ösophagitis (EoE)
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Dupilumab zur Behandlung von EoE wurden bei pädiatrischen
Patienten im Alter von 1 bis 17 Jahren nachgewiesen. Die Anwendung von Dupilumab in dieser
Population stützt sich auf adäquate und gut kontrollierte Studien sowie zusätzliche pharmakokinetische
Daten. Insgesamt 72 Jugendliche von 12 bis 17 Jahren erhielten über 24 Wochen Dupilumab 300 mgwöchentlich oder Placebo (Studien TREET Teile A und B). Von diesen Patienten wurden in den
Teilen A und B 37 mit Dupilumab behandelt, 34 haben die Behandlung mit 300 mg wöchentlich fürweitere 28 Wochen fortgesetzt (TREET Teil C). Insgesamt 71 Kinder im Alter von 1 bis 11 Jahrenerhielten über 16 Wochen Dupilumab 100 mg alle 2 Wochen (Q2W), 200 mg Q2W, 300 mg Q2Woder Placebo (Studie EoE KIDS Teil A). Alle in EoE KIDS Teil A mit Dupilumab behandelten37 Patienten haben die Behandlung mit dem entsprechenden Dupilumab-Dosierungsschema fürweitere 36 Wochen fortgesetzt (EoE KIDS Teil B). Die Anwendung von Dupilumab 300 mgwöchentlich bei EoE-Patienten von 1 bis 11 Jahren mit einem Körpergewicht ≥ 40 kg stützt sich auchauf eine populationsbezogene pharmakokinetische Analyse (siehe Abschnitt 5.1). Das Sicherheitsprofilbei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern war vergleichbar (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Dupilumab bei Asthma eine Zurückstellung von der
Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen
Altersklassen gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bez. Informationen zur Anwendung bei Kindern und
Jugendlichen). Die Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem pädiatrischen Prüfkonzept füratopische Dermatitis und eosinophile Ösophagitis wurden erfüllt.