Angewendet bei: allergische Rhinitis; Urtikaria
Art der Anwendung: Injektion
Substanz: Diphenhydramin (Antihistaminikum)
ATC: R06AA02 (Respirationstrakt | Antihistaminika zur Systemischen Anwendung | Aminoalkylether)
Dieses Arzneimittel kann die Fähigkeit zum Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
Vorsicht bei Glaukom oder erhöhtem Augeninnendruck.
Kann Mundtrockenheit, Verstopfung, Harnverhalt oder verschwommenes Sehen verursachen.
Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit oder verminderte Aufmerksamkeit verursachen.
Diphenhydramin ist ein Antihistaminikum der ersten Generation, das zur Behandlung von Allergien, Schlaflosigkeit, Reisekrankheit und Erkältungssymptomen eingesetzt wird. Es wirkt, indem es H1-Histaminrezeptoren blockiert und so allergische Symptome wie Niesen, Juckreiz, laufende Nase und Nesselsucht reduziert.
Neben seinen antiallergischen Eigenschaften hat Diphenhydramin sedierende Eigenschaften und wird häufig als Schlafmittel bei kurzfristiger Schlaflosigkeit verwendet. Es ist auch wirksam bei der Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit Reisekrankheit.
Diphenhydramin ist in Form von Tabletten, Kapseln, Sirup oder Injektionslösungen erhältlich. Es wird sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern angewendet, sollte jedoch mit Vorsicht verabreicht werden, da es erhebliche Schläfrigkeit und Konzentrationsstörungen verursachen kann.
Häufige Nebenwirkungen sind Schläfrigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Verstopfung und Schwierigkeiten beim Wasserlassen. In seltenen Fällen können schwerwiegendere Reaktionen wie Verwirrung, Halluzinationen oder schwere allergische Reaktionen auftreten. Patienten sollten während der Einnahme von Diphenhydramin auf Alkohol oder andere Beruhigungsmittel verzichten.
Patienten sollten die Anweisungen ihres Arztes oder der Packungsbeilage bezüglich der Dosierung genau befolgen. Diphenhydramin wird nicht für die Langzeitanwendung empfohlen und sollte bei Personen mit Glaukom, Prostatavergrößerung oder anderen Erkrankungen, die durch seine anticholinergen Wirkungen verschlimmert werden könnten, vermieden werden.