Angewendet bei: COVID-19
Substanz: Tozinameran/Riltozinameran Covid-19-mRNA-Impfstoff (mit modifizierten Nukleosiden) (Impfstoff)
ATC: J07BX03 (ANTIINFEKTIVA ZUR SYSTEMISCHEN ANWENDUNG | IMPFSTOFFE | VIRALE IMPFSTOFFE | Andere virale Impfstoffe)
Tozinameran-Riltozinameran ist ein mRNA-basierter Impfstoff, der zur Prävention von SARS-CoV-2-Infektionen, dem Erreger von COVID-19, eingesetzt wird. Er enthält mRNA, die für das virale Spike-Protein kodiert und in einer Lipid-Nanopartikelhülle verkapselt ist, um die zelluläre Aufnahme zu erleichtern.
Der Impfstoff wirkt, indem er das Immunsystem stimuliert, Antikörper zu produzieren und T-Zellen gegen das Spike-Protein zu aktivieren, wodurch ein Schutz vor Infektionen und schweren Krankheitsverläufen gewährleistet wird. Er wird intramuskulär verabreicht, in der Regel in zwei Dosen im Abstand von mehreren Wochen.
Häufige Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. In seltenen Fällen können schwerwiegende Nebenwirkungen wie Myokarditis, Perikarditis oder allergische Reaktionen auftreten. Eine Überwachung nach der Impfung ist unerlässlich, um diese Reaktionen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Tozinameran-Riltozinameran stellt eine innovative Technologie zur Prävention von COVID-19 dar und trägt wesentlich zur Reduzierung der Virusübertragung und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit bei.
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Vor Verwendung nicht verdünnen.
Tabelle 1. Qualitative und quantitative Zusammensetzung von Comirnaty LP.8.1
Arzneimittelform Behältnis Dosis/Dosen pro Inhalt pro Dosis
Behältnis(siehe Abschnitte 4.2 und6.6)
Comirnaty LP.8.1 Mehrdosen- 6 Dosen von je 0,3 ml Eine Dosis (0,3 ml)30 Mikrogramm/Dosis durchstech- enthält
Injektionsdispersion flasche 30 Mikrogramm(2,25 ml) mRNA, die für(graue Kappe) LP.8.1 kodiert, ein
Comirnaty LP.8.1 Fertigspritze 1 Dosis von 0,3 ml COVID-19-mRNA-30 Mikrogramm/Dosis Impfstoff
Injektionsdispersion in einer (Nukleosid-
Fertigspritze modifiziert,eingebettet in Lipid-
Nanopartikel).
Comirnaty LP.8.1 Einzeldosis- 1 Dosis von 0,3 ml Eine Dosis (0,3 ml)10 Mikrogramm/Dosis durchstech- enthält
Injektionsdispersion flasche (blaue 10 Mikrogramm
Kappe) mRNA, die für
Mehrdosen- 6 Dosen von je 0,3 ml LP.8.1 kodiert,, eindurchstech- COVID-19-mRNA-flasche Impfstoff(2,25 ml) (Nukleosid-(blaue Kappe) modifiziert,eingebettet in Lipid-
Nanopartikel).
Die mRNA, die für LP.8.1 kodiert, ist eine einzelsträngige Boten-RNA (mRNA) mit 5’-Cap-Struktur,die unter Verwendung einer zellfreien in-vitro-Transkription aus den entsprechenden DNA-Vorlagenhergestellt wird und das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron LP.8.1) kodiert.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
Injektionsdispersion
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine weiße bis grauweiße Dispersion(pH: 6,9 - 7,9).
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine klare bis leicht opaleszierende
Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).
Comirnaty LP.8.1 Injektionsdispersion wird zur aktiven Immunisierung von Personen ab 5 Jahren zur
Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 angewendet.
Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von0,3 ml an Personen ab 12 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus(siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).
Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegebenwerden.
Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren)
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von0,3 ml an Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-
Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).
Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegebenwerden.
Stark immungeschwächte Personen
Stark immungeschwächte Personen können im Einklang mit den nationalen Empfehlungen weitere
Dosen erhalten (siehe Abschnitt 4.4).
Kinder und JugendlicheFür Säuglinge und Kinder im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren stehen altersgerechte Formulierungenzur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Fachinformation für andere Formulierungen.
Die Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs bei Säuglingen unter 6 Monaten ist bisher noch nichterwiesen.
Ältere PersonenBei älteren Personen ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der AnwendungComirnaty LP.8.1 Injektionsdispersion sollte intramuskulär verabreicht werden (siehe Abschnitt 6.6).
Vor Gebrauch nicht verdünnen.
Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des Oberarms.
Injizieren Sie den Impfstoff nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal.
Der Impfstoff sollte nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischtwerden.
Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung des Impfstoffs siehe Abschnitt 4.4.
Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und Beseitigung des Impfstoffs siehe Abschnitt 6.6.
Einzeldosisdurchstechflaschen
Die Einzeldosisdurchstechflaschen von Comirnaty LP.8.1 enthalten 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
* Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml Comirnaty LP.8.1.
* Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
* Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführtwerden.
Mehrdosendurchstechflaschen
Die Mehrdosendurchstechflaschen von Comirnaty LP.8.1 enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml des
Impfstoffs. Um 6 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen, sollten Spritzenund/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden. Die Kombination aus Spritze und
Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.
Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus,um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen. Unabhängig vom Typ der
Spritze und Nadel:
* Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
* Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
* Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführtwerden.
Fertigspritzen
* Jede Einzeldosisfertigspritze mit Comirnaty LP.8.1 enthält 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
* Eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel einsetzen und das gesamte Volumenverabreichen.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des
Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.
Allgemeine EmpfehlungenEs wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der
Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und
Überwachung bereitstehen.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Keineweitere Dosis des Impfstoffs sollte an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nacheiner früheren Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.
Myokarditis und PerikarditisNach der Impfung mit Comirnaty besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese
Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und tratenhauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung undhäufiger bei jüngeren Männern beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Die verfügbaren Daten zeigen, dasssich die meisten Fälle erholen. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgungerforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet.
Angehörige der Heilberufe sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder Perikarditisachten. Die Geimpften (einschließlich Eltern und Betreuer) sollten angewiesen werden, sofort einen
Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditishinweisen, wie (akute und anhaltende) Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen nachder Impfung.
Angehörige der Gesundheitsberufe sollten Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und
Behandlung dieser Erkrankung konsultieren.
Angstbedingte-ReaktionenAngstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oderstressbedingte Reaktionen (z. B. Schwindelgefühl, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz,
Blutdruckveränderungen, Parästhesie, Hypoästhesie und Schwitzen) können im Zusammenhang mitdem Impfvorgang selbst auftreten. Stressbedingte Reaktionen sind vorübergehend und klingen vonselbst wieder ab. Die Betroffenen sollten darauf hingewiesen werden, die Symptome dem Impfarztmitzuteilen, damit dieser sie beurteilen kann. Es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um
Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden.
Gleichzeitige ErkrankungDie Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektionverschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die
Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und GerinnungsstörungenWie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine
Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer
Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nacheiner intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Immungeschwächte PersonenDie Sicherheit und Immunogenität wurden bei einer begrenzten Anzahl an immungeschwächten
Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, bewertet (siehe
Abschnitte 4.8 und 5.1). Die Wirksamkeit von Comirnaty LP.8.1 könnte bei immungeschwächten
Personen geringer sein.
Dauer des ImpfschutzesDie Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffs ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.
Einschränkungen der Wirksamkeit des ImpfstoffsWie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty LP.8.1 möglicherweise nicht jeden
Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt.
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion kann zeitgleich mit dem saisonalen
Influenza-Impfstoff verabreicht werden.
Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 zeitgleich mit einem Pneumokokken-
Konjugatimpfstoff (PCV, pneumococcal conjugate vaccine) verabreicht werden.
Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 zeitgleich mit einem rekombinanten
Proteinimpfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ohne Adjuvanzien verabreichtwerden.
Bei Personen ab 65 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 zeitgleich mit einem rekombinanten RSV-
Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff verabreicht werden.
Verschiedene injizierbare Impfstoffe sind in unterschiedliche Injektionsstellen zu verabreichen.
Die gleichzeitige Verabreichung von Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersionmit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.
Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der
Schwangerschaft.Jedoch liegen sehr begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien (weniger als300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Comirnaty bei schwangeren
Teilnehmerinnen vor. Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, diewährend des zweiten und dritten Trimenons mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty geimpftwurden, hat keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge gezeigt. Zwar liegen derzeitnur wenige Daten zum Schwangerschaftsausgang nach einer Impfung im ersten Trimenon vor, jedochwurde kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt beobachtet. Tierexperimentelle Studien lassen nichtauf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale
Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Basierend auf
Daten, die zu anderen Impfstoffvarianten verfügbar sind, kann Comirnaty LP.8.1 während der
Schwangerschaft angewendet werden.
StillzeitEs sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Stillzeit.
Jedoch sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Säugling zu erwarten, da diesystemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist.
Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit initial zugelassenem Impfstoff von
Comirnaty gestillt haben, haben kein Risiko für unerwünschte Wirkungen bei gestillten
Neugeborenen/Säuglingen gezeigt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.
FertilitätTierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche
Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).
Comirnaty LP.8.1 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeitund die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Effektekönnen jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von
Maschinen beeinträchtigen.
Die Sicherheit von Comirnaty LP.8.1 wird aus Sicherheitsdaten von den vorhergehenden Impfstoffenvon Comirnaty abgeleitet.
Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Kinder 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren) - nach 2 Dosen
In Studie 3 erhielten insgesamt 3 109 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 1 Dosis desinitial zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty 10 Mikrogramm und insgesamt 1 538 Kinder im Altervon 5 bis 11 Jahren erhielten Placebo. Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 3 Phase 2/3 mit Datenbis zum Stichtag 20. Mai 2022 wurden 2 206 (1 481 Comirnaty 10 Mikrogramm und 725 Placebo)
Kinder für ≥ 4 Monate nach der zweiten Dosis in dem placebokontrollierten verblindeten
Nachbeobachtungszeitraum nachbeobachtet. Die Sicherheitsbewertung in Studie 3 ist im Gange.
Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren war ähnlichwie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5 bis11 Jahren, die 2 Impfungen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung(> 50 %), Kopfschmerzen (> 30 %), Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle (≥ 20 %),
Myalgie, Schüttelfrost und Durchfall (> 10 %).
Kinder 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren) - nach Auffrischungsimpfung
In einer Untergruppe von Studie 3 erhielten insgesamt 2 408 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahrenmindestens 5 Monate (Bereich von 5,3 bis 19,4 Monaten) nach Abschluss der Grundimmunisierungeine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty 10 Mikrogramm. Die Analyse der Untergruppe aus der
Phase 2/3 der Studie 3 basiert auf Daten bis zum Stichtag 28. Februar 2023 (mediane
Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten).
Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach der
Grundimmunisierung. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern von 5 bis 11 Jahren nach der
Auffrischungsimpfung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %),
Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle(> 10 %).
Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren - nach 2 Dosen
In einer Analyse der langfristigen Sicherheitsnachbeobachtung von Studie 2 waren 2 260 Jugendliche(1 131 Comirnaty und 1 129 Placebo) 12 bis 15 Jahre alt. Davon wurden 1 559 Jugendliche(786 Comirnaty und 773 Placebo) nach der zweiten Dosis für ≥ 4 Monate lang beobachtet.
Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren warähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen im Altervon 12 bis 15 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 90 %),
Ermüdung und Kopfschmerzen (> 70 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 40 %), Arthralgie und Fieber(> 20 %).
Teilnehmer ab 16 Jahren - nach 2 Dosen
In Studie 2 erhielten insgesamt 22 026 Teilnehmer ab 16 Jahren mindestens 1 Dosis des initialzugelassenen Impfstoffs von Comirnaty und insgesamt 22 021 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten
Placebo (darunter 138 und 145 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren in der Impfstoff- bzw.
Placebogruppe). Insgesamt 20 519 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten 2 Dosen Comirnaty.
Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 2 mit einem Datenstichtag zum 13. März 2021 für denplacebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum bis zum Entblindungsdatum der
Teilnehmer wurden insgesamt 25 651 (58,2 %) Teilnehmer (13 031 Comirnaty und 12 620 Placebo)ab 16 Jahren nach der zweiten Dosis ≥ 4 Monate nachbeobachtet. Darunter waren insgesamt15 111 (7 704 Comirnaty und 7 407 Placebo) Teilnehmer im Alter von 16 bis 55 Jahren und insgesamt10 540 (5 327 Comirnaty und 5 213 Placebo) Teilnehmer ab 56 Jahren.
Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 16 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren
Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 50 %), Myalgie(> 40 %), Schüttelfrost (> 30 %), Arthralgie (> 20 %), Fieber und Schwellung an der Injektionsstelle(> 10 %), die normalerweise von leichter oder mäßiger Intensität waren und innerhalb weniger Tagenach der Impfung abklangen. Eine etwas geringere Häufigkeit von Reaktogenitätsereignissen war miteinem höheren Alter verbunden.
Das Sicherheitsprofil bei 545 Teilnehmern ab 16 Jahren, die Comirnaty erhielten und zu
Studienbeginn seropositiv für SARS-CoV-2 waren, war ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.
Teilnehmer ab 12 Jahren - nach Auffrischungsdosis
Eine Untergruppe von 306 Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2,die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit zwei Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine
Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 6 Monate (Bereich von 4,8 bis 8,0 Monaten) nach Erhalt derzweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, einemediane Nachbeobachtungszeit von 8,3 Monaten (Bereich von 1,1 bis 8,5 Monaten) und301 Teilnehmer wurden ≥ 6 Monate nach der Auffrischungsimpfung bis zum Stichtag (22.
November 2021) nachbeobachtet.
Das Gesamtsicherheitsprofil für die Auffrischungsdosis war ähnlich wie nach 2 Dosen. Die häufigsten
Nebenwirkungen bei den Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 30 %),
Schüttelfrost und Arthralgie (> 20 %).
In Studie 4, einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, erhielten Teilnehmer ab 16 Jahren, dieaus Studie 2 rekrutiert wurden, mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis Comirnaty eine
Auffrischungsdosis von Comirnaty (5 081 Teilnehmer) oder Placebo (5 044 Teilnehmer). Insgesamthatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsdosis erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von2,8 Monaten (Bereich von 0,3 bis 7,5 Monaten) nach der Auffrischungsdosis in der verblindeten,placebokontrollierten Nachbeobachtungszeit bis zum Stichtag (8. Februar 2022). Von diesen
Teilnehmern wurden 1 281 Teilnehmer (895 Comirnaty und 386 Placebo) für ≥ 4 Monate nach der
Auffrischungsimpfung mit Comirnaty nachbeobachtet. Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von
Comirnaty festgestellt.
Eine Untergruppe von 825 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2,die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit 2 Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine
Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 11,2 Monate (Bereich von 6,3 bis 20,1 Monaten) nach Erhaltder zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, einemediane Nachbeobachtungszeit von 9,5 Monaten (Bereich von 1,5 bis 10,7 Monaten), basierend auf
Daten bis zum Stichtag (3. November 2022). Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnatyfestgestellt.
Teilnehmer ab 12 Jahren - nach weiteren Auffrischungsdosen
Die Sicherheit einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 12 Jahren wird aus den
Sicherheitsdaten von Studien zu einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab18 Jahren abgeleitet.
In einer Untergruppe erhielten 325 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, die bereits 3 Dosen
Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 90 bis180 Tage nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit
Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 1,4 Monaten bis zum
Datenstichtag am 11. März 2022. Die häufigsten Nebenwirkungen bei diesen Teilnehmern waren
Schmerzen an der Injektionsstelle (> 70 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgieund Schüttelfrost (> 20 %) und Arthralgie (> 10 %).
In einer Untergruppe der Studie 4 (Phase 3) erhielten 305 Erwachsene über 55 Jahren, die bereits3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 5 bis12 Monate nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis)mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,7 Monaten biszum Datenstichtag am 16. Mai 2022. Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischimpfung
Comirnaty (vierte Dosis) war ähnlich wie das nach der Auffrischimpfung mit Comirnaty (dritte
Dosis). Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern über 55 Jahren waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie und Schüttelfrost(> 10 %).
Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff
In 5 unabhängigen Studien zur Anwendung einer Auffrischungsdosis mit Comirnaty bei Personen, diedie Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe
Auffrischungsdosis) abgeschlossen hatten, wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt (siehe
Abschnitt 5.1).
Omicron-angepasstes Comirnaty
Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren) - nach der Auffrischungsimpfung(vierte Dosis)
In einer Untergruppe von Studie 6 (Phase 3) erhielten 113 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren,die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit
Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (5/5 Mikrogramm). Diese wurde 2,6 bis 8,5 Monate nach Erhaltder dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty
Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.
Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron
BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %),
Kopfschmerzen (> 20 %) und Myalgie (> 10 %).
Teilnehmer ab 12 Jahren - nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5(vierte Dosis)
In einer Untergruppe von Studie 5 (Phase 2/3) erhielten 107 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren,313 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55 Jahren und 306 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren, die bereits3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty
Original/Omicron BA.4-5 (15/15 Mikrogramm). Diese wurde 5,4 bis 16,9 Monate nach Erhalt derdritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty
Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens1,5 Monaten.
Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron
BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab12 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen(> 40 %), Myalgie (> 20 %), Schüttelfrost (> 10 %) und Arthralgie (> 10 %).
Teilnehmer ab 12 Jahren - nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Omicron XBB.1.5 (vierteoder mehr als vierte Dosis)
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 412 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bereitsmindestens 3 Dosen eines zugelassenen COVID‑19‑mRNA‑Impfstoffs bekommen hatten, eine
Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty Omicron XBB.1.5. Diesewurde 2,0 bis 24,1 Monate nach Erhalt der 3. Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine
Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty XBB.1.5 erhielten, hatteneine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.
Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty.
Teilnehmer ab 12 Jahren - nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 311 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bei
Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und keine COVID‑19‑Impfung erhalten hatten, 1 Dosis
Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von6,4 Monaten.
Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Diarrhö,
Arthralgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).
Teilnehmer ab 12 Jahren - nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 216 Teilnehmer ab 12 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von6,3 Monaten.
Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron JN.1 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und
Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).
Teilnehmer ab 18 Jahren - nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 102 Teilnehmer ab 18 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron KP.2. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von6,3 Monaten.
Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron KP.2 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen und Myalgie (> 20 %).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Comirnaty und Comirnaty
Original/Omicron BA.4-5 und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab5 Jahren
Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach der Markteinführung berichtet wurden,sind unten entsprechend folgender Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig(≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten(< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Tabelle 2. Nebenwirkungen von Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 ausklinischen Studien und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei
Personen ab 5 Jahren
Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes Häufig Lymphadenopathieaund des Lymphsystems
Erkrankungen des Gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Ausschlag,
Immunsystems Pruritus, Urtikariab, Angioödemb)
Nicht bekannt Anaphylaxie
Stoffwechsel- und Gelegentlich verminderter Appetit
Ernährungsstörungen
Psychiatrische Gelegentlich Schlaflosigkeit
Erkrankungen
Erkrankungen des Sehr häufig Kopfschmerzen
Nervensystems Gelegentlich Schwindelgefühld; Lethargie
Selten akute periphere Fazialisparesec
Nicht bekannt Parästhesied, Hypoästhesied
Herzerkrankungen Sehr selten Myokarditisd; Perikarditisd
Erkrankungen des Sehr häufig Diarrhöd
Gastrointestinaltrakts Häufig Übelkeit; Erbrechend, j
Erkrankungen der Haut Gelegentlich Hyperhidrosis; nächtliche Schweißausbrücheund des Nicht bekannt Erythema multiformed
Unterhautgewebes
Skelettmuskulatur-, Sehr häufig Arthralgie; Myalgie
Bindegewebs- und Gelegentlich Schmerzen in den Extremitätene
Knochenerkrankungen
Erkrankungen der Nicht bekannt starke Menstruationsblutungeni
Geschlechtsorgane undder Brustdrüse
Allgemeine Erkrankungen Sehr häufig Schmerzen an der Injektionsstelle; Ermüdung;und Beschwerden am Schüttelfrost; Fieberf; Schwellung an der
Verabreichungsort Injektionsstelle
Häufig Rötung an der Injektionsstelleh
Gelegentlich Asthenie; Unwohlsein; Jucken an der
Injektionsstelle
Nicht bekannt Ausgedehnte Schwellung der geimpften
Gliedmaßed; Anschwellen des Gesichtsg
a. Bei Teilnehmern ab 5 Jahren wurde nach einer Auffrischungsdosis eine höhere Häufigkeit von
Lymphadenopathie (≤ 2,8 %) beobachtet als nach Grundimmunisierungsdosen (≤ 0,9 %) des Impfstoffs.
b. Die Häufigkeitskategorie für Urtikaria und Angioödem war 'selten“.
c. Während des Verträglichkeitsnachbeobachtungszeitraums der klinischen Studie bis zum 14. November 2020wurde von vier Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe eine akute periphere Fazialisparese(oder Gesichtslähmung) berichtet. Der Beginn war am Tag 37 nach Dosis 1 (der Teilnehmer erhielt keine
Dosis 2) und an den Tagen 3, 9 und 48 nach Dosis 2. In der Placebogruppe wurden keine Fälle von akuterperipherer Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet.
d. Nach der Zulassung erfasste Nebenwirkung.
e. Bezieht sich auf den geimpften Arm.
f. Nach der zweiten Dosis wurde im Vergleich zur ersten Dosis eine höhere Häufigkeit von Fieber beobachtet.
g. Bei Impflingen mit Injektionen dermatologischer Filler in der Anamnese wurde in der Phase nach der
Markteinführung eine Schwellung des Gesichts beobachtet.
h Rötung an der Injektionsstelle traten häufiger (sehr häufig) bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren und beiimmungeschwächten Teilnehmern ab 5 Jahren auf.
i. Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.
j. Die Häufigkeitskategorie für Erbrechen war 'sehr häufig“ bei Schwangeren ab 18 Jahren und beiimmungeschwächten Teilnehmern im Alter von 5 bis 18 Jahren.
Besondere PersonengruppenVon schwangeren Teilnehmerinnen entbundene Säuglinge - nach 2 Dosen Comirnaty
Die Studie C4591015 (Studie 9), eine placebokontrollierte Phase-II/III-Studie, untersuchte insgesamt346 schwangere Teilnehmerinnen, die Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) erhielten. Die
Säuglinge (Comirnaty n = 167 oder Placebo n = 168) wurden bis zum Alter von 6 Monaten untersucht.
Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, die auf die mütterliche Impfung mit Comirnatyzurückzuführen wären.
Immungeschwächte Teilnehmer (Erwachsene und Kinder)
Im Rahmen der Studie C4591024 (Studie 10) erhielten insgesamt 124 immungeschwächte Teilnehmerab einem Alter von 2 Jahren Comirnaty (siehe Abschnitt 5.1).
Sicherheit bei gleichzeitiger Verabreichung von Impfstoffen
Gleichzeitige Verabreichung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff
In Studie 8, einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer im Alter von 18 bis 64 Jahren, die Comirnatyzusammen mit einem saisonalen inaktivierten, quadrivalenten Influenza-Impfstoff (SIIV), und1 Monat später Placebo erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die einen inaktivierten Influenza-
Impfstoff mit Placebo und 1 Monat später Comirnaty allein erhielten (n = 553 bis 564 Teilnehmer injeder Gruppe).
Gleichzeitige Verabreichung mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff
In Studie 11 (B7471026), einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die eine
Auffrischungsdosis Comirnaty zusammen mit einem 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff(20vPNC) erhielten (n = 187), mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty allein erhielten (n = 185).
Gleichzeitige Verabreichung mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien odermit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-
Impfstoff
In Studie 12 (C5481001), einer Phase-I/II-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die in einem Arm
Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 und einen RSV-Impfstoff sowie in dem anderen Arm einenquadrivalenten Hochdosis-Influenza-Impfstoff (QIV) (n = 158) oder Placebo (n = 157) erhielten, mit
Teilnehmern verglichen, die die einzelnen Impfstoffe mit Placebo erhielten.
Beschreibung ausgewählter NebenwirkungenDas erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Comirnaty ist bei jüngeren Männern amhöchsten (siehe Abschnitt 4.4).
In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko beijüngeren Männern nach der zweiten Dosis von Comirnaty abgeschätzt. Eine Studie zeigte, dass ineinem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 0,265 (95-%-KI: 0,255-0,275) zusätzliche
Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nichtexponierten Personen auftraten. In einer anderen Studie wurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nachder zweiten Dosis 0,56 (95-%-KI: 0,37-0,74) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen
Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.
Begrenzte Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis nach der
Impfung mit Comirnaty bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein scheint als bei Kindern von12 bis 17 Jahren.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.
In klinischen Studien sowie in der Zeit nach der Zulassung gab es Berichte über die Verabreichunghöherer als der empfohlenen Dosen von Comirnaty. Im Allgemeinen ähnelten die bei
Überdosierungen gemeldeten unerwünschten Ereignisse dem bekannten Nebenwirkungsprofil von
Comirnaty.
Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine möglichesymptomatische Behandlung empfohlen.
Pharmakotherapeutische Gruppe: virale Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01
WirkmechanismusDie Nukleosid-modifizierte Boten-RNA (mRNA) in Comirnaty ist in Lipid-Nanopartikeln formuliert,die es ermöglichen, die nicht-replizierende RNA in Wirtszellen einzubringen, um die transiente
Expression des SARS-CoV-2 Spike (S)-Antigens zu steuern. Die mRNA kodiert fürmembranverankertes S-Protein in voller Länge mit zwei Punktmutationen innerhalb der zentralen
Helix. Die Mutation dieser beiden Aminosäuren zu Prolin fixiert das S-Protein in einer antigenetischbevorzugten Prä-Fusions-Konformation. Der Impfstoff löst sowohl neutralisierende Antikörper alsauch zelluläre Immunantworten gegen das Spike (S)-Antigen aus, was zum Schutz gegen COVID-19beitragen kann.
WirksamkeitOmicron-angepasstes Comirnaty
Immunogenität bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren) -nach der
Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4-5
Eine Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 berücksichtigte die Daten von 103 Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung aus 2 Dosen und eine
Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bekommen hatten und eine Auffrischungsimpfung (vierte
Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten. Die Ergebnisse beinhalten
Immunogenitätsdaten einer Vergleichsuntergruppe von Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren aus
Studie 3, die 3 Dosen Comirnaty erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, dieeine vierte Dosis in Form von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, waren 57,3 % und vonden Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine dritte Dosis in Form von Comirnaty erhielten,waren 58,4 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.
Die Immunantwort 1 Monat nach einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron
BA.4-5 (vierte Dosis) bewirkte im Allgemeinen vergleichbare für Omicron BA.4/BA.5 spezifischeneutralisierende Titer wie sie in der Vergleichsgruppe beobachtet wurden, die 3 Dosen Comirnatyerhalten hatte. Darüber hinaus bewirkte Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 auch vergleichbare fürden Referenzstamm spezifische Titer wie in der Vergleichsgruppe.
Die Immunogenitätsdaten für den Impfstoff nach einer Auffrischungsimpfung bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren sind in Tabelle 3 aufgeführt.
Tabelle 3. Studie 6 - Geometrisches Mittelverhältnis und geometrische Mittelwerte der Titer -
Teilnehmer mit oder ohne Evidenz für Infektion - Altersgruppe 5 bis 11 Jahre - für
Immunogenität auswertbare Population
Impfstoffgruppe (wie zugeteilt/randomisiert)
Studie 6
Comirnaty(Original/Omicron Studie 3 Studie 6
BA.4/BA.5) Comirnaty Comirnaty10 µg 10 µg (Original/Omicron
Dosis 4 und Dosis 3 und BA.4/BA.5)/Comirnaty
SARS-CoV-2- Proben- 1 Monat nach Dosis 4 1 Monat nach Dosis 3 10 µg
Neutralisa- nahme- GMTc GMTc GMRdtionstest zeitpunkta nb (95-%-KIc) nb (95-%-KIc) (95-%-KId)
Vor 488,3 248,3
Omicron -
Impfung 102 (361,9; 658,8) 112 (187,2; 329,5)
BA.4-5 - NT50e 2 189,9 1 393,6 1,12(Titer)1 Monat 102 (1 742,8; 2 751,7) 113 (1 175,8; 1 651,7) (0,92; 1,37)
Vor 2 904,0 1 323,1
-
Referenzstamm Impfung 102 (2 372,6; 3 554,5) 113 (1 055,7; 1 658,2)
- NT50 (Titer)e 8 245,9 7 235,1
- 1 Monat 102 (7 108,9; 9 564,9) 113 (6 331,5; 8 267,8)
Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); KQ = Kleinste Quadrate; N-bindend = SARS-CoV-2-
Nukleoprotein-bindend; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom
Coronavirus 2.
a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).
b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.
c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden
KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQgesetzt.
d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für das Assay und derentsprechenden KI berechnet, basierend auf einer Analyse der logarithmisch transformierten Assay-Ergebnisse unter
Anwendung eines linearen Regressionsmodells mit den logarithmisch transformierten neutralisierenden Titern bei der
Baseline-Untersuchung, dem Infektionsstatus nach der Baseline-Untersuchung und der Impfstoffgruppe als
Kovariablen.
e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Ursprungsstamm[USA-WA1/2020, isoliert im Januar 2020] und Subvarianten BA.4/BA.5 von Omicron B.1.1.529).
Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern ab 12 Jahren - nach einer Einzeldosis Comirnaty
Omicron XBB.1.5
In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 302 Teilnehmern ab 12 Jahren, die bei
Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhaltenhatten, mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines
COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, dienoch keine Impfung erhalten hatte, war im Median 36,0 Jahre alt und zu 62,6 % kaukasischer und zu50,7 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. Die für Immunogenität auswertbare Population,die bereits geimpft war (n = 296), war im Median 55 Jahre alt und zu 79,4 % kaukasischer und zu18,6 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft.
Die neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 stiegen von Studienbeginn bis 1 Monat nach der
Studienimpfung und waren bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 als Einzeldosiserhalten hatten, höher als bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Doseneines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die Nichtunterlegenheit wurde hinsichtlich desgeometrischen Mittelwertverhältnisses (GMR für engl. Geometric Mean Ratio) der neutralisierenden
Titer gegen Omicron XBB.1.5 und der Differenz bei den Seroresponse-Raten auf den Stamm XBB.1.5bei ungeimpften Teilnehmern im Vergleich zu Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, erreicht (Tabelle 4).
Tabelle 4. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit
Seroresponse - Studie 13 Ungeimpfte und Untergruppe bereits geimpfter - für
Immunogenität auswertbare Population
Impfstoffgruppen (wie zugewiesen) Gruppenvergleich
Ungeimpft
Comirnaty
Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 30 µg /
Ungeimpft Comirnaty Comirnaty Bereits geimpft
Omicron XBB.1.5 Omicron XBB.1.5 Comirnaty30 µg 30 µg Omicron XBB.1.5 30 µg
SARS-CoV-2-
Neutralisationstest
Omicron XBB.1.5 Probennahme- GMTc GMTc GMRd
- NT50 (Titer)e zeitpunkta nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId)
Geometrischer
Mittelwert für50 %neutralisierende 4 373,4 2 915,7 1,93
Titer (GMT) 1 Monat 299 (3 757,1; 5 090,9) 296 (2 462,4; 3 452,5) (1,52; 2,44)f
Probennahme- nh (%) nh (%) Differenzzeitpunkta Ng (95‑%‑KIi) Ng (95‑%‑KIi) %j (95‑%‑KIk)
Seroresponse-Rate(%) für 50 %neutralisierende 253 (84,9) 218 (73,9)
Titer 1 Monat 298 (80,3; 88,8) 295 (68,5; 78,8) 7,31 (1,34; 13,28)l
Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.
a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.
b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.
c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden
KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQgesetzt.
d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte und der entsprechenden KIberechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells mit den Ausgangswerten der Assays (logarithmische
Skala), dem Alter und der Impfstoffgruppe als Kovariaten berechnet.
e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron
XBB.1.5).
f. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer 0,67 beträgt.
g. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Dieser Wert wird bei der Berechnung des
Prozentsatzes als Nenner verwendet.
h. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.
i. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.
j. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.
k. Zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie desneutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median) und Altersgruppe (< Median, ≥ Median).
Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung und das mediane Alter wurde auf Grundlage dergepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.
l. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Prozentsätzevon Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.
Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren - nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 212 Teilnehmer ab 12 Jahren, die1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, mit 200 Teilnehmern verglichen, die Comirnaty
Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Diefür Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatte, war im
Median 54,5 Jahre alt und zu 69,3 % kaukasischer und zu 23,1 % hispanischer/lateinamerikanischer
Herkunft. 87,3 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 89,2 %hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.
Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron JN.1 oder Omicron XBB.1.5 bei
Teilnehmern, die Comirnaty Omicron JN.1 oder Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, sind
Tabelle 5 zu entnehmen.
Tabelle 5. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit
Seroresponse - Comirnaty JN.1 oder Comirnaty XBB.1.5 - Teilnehmer ab 12 Jahren- für Immunogenität auswertbare Population
Comirnaty Comirnaty
Omicron JN.1 Omicron XBB.1.530 µg 30 µg
Geometrischer Mittelwert für50 % neutralisierende Titer Probennahme- GMTc GMTc(GMT) zeitpunkta nb (95-%-KIc) nb (95-%-KIc)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 211 190,4 198 155,5
Vor Impfung
Omicron JN.1 - NT50 (Titer)d (153,6; 235,9) (126,6; 190,8)1 Monat 212 2 203,3 199 1 133,8(1 855,7; (950,7; 1 352,2)2 616,0)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 212 290,3 200 219,2
Vor Impfung
Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer)e (233,0; 361,6) (177,5; 270,7)1 Monat 212 2 364,4 200 2 848,1(1 917,4; (2 341,9;2 915,6) 3 463,8)
Seroresponse-Rate für 50 % Probennahme- ng (%) ng (%)neutralisierende Titer zeitpunkta Nf (95-%-KIh) Nb (95-%-KIh)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 1 Monat 211 149 (70,6) 197 129 (65,5)
Omicron JN.1 - NT50 (Titer)d (64,0; 76,7) (58,4; 72,1)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 1 Monat 212 128 (60,4) 200 164 (82,0)
Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer)e (53,5; 67,0) (76,0; 87,1)
Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation);
NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.
a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.
b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.
c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden
KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQgesetzt.
d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron
JN.1).
e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron
XBB.1.5).
f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Dieser Wert wird bei der Berechnung des
Prozentsatzes als Nenner verwendet.
g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.
h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.
Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren - nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 100 Teilnehmer ab 18 Jahren, die1 Dosis Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatten, mit 194 Teilnehmern verglichen, die 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die
Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatte, war im Median 55,0 Jahre alt und zu 75,0 % kaukasischerund zu 15,0 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 91,0 % dieser Population waren zu
Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 90,0 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.
Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron KP.2 und Omicron JN.1 bei
Teilnehmern, die Comirnaty Omicron KP.2 oder Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, sind
Tabelle 6 zu entnehmen.
Tabelle 6. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit
Seroresponse - Comirnaty KP.2 oder Comirnaty JN.1 - Teilnehmer ab 18 Jahren -für Immunogenität auswertbare Population
Comirnaty Comirnaty
Omicron KP.2 Omicron JN.130 µg 30 µg
Geometrischer Mittelwert für50 % neutralisierende Titer Probennahme- GMTc GMTc(GMT) zeitpunkta nb (95-%-KIc) nb (95-%-KIc)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 99 207,6 194 78,3
Vor Impfung
Omicron KP.2 - NT50 (Titer)d (150,0; 287,4) (64,2; 95,6)1 Monat 100 2 256,5 194 873,3(1 660,2; (706,1; 1 080,2)3 067,0)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 100 492,5 194 185,1
Vor Impfung
Omicron JN.1 - NT50 (Titer)e (359,8; 674,0) (148,1; 231,4)1 Monat 100 4 319,5 194 2 088,6(3 280,7; (1 743,9;5 687,2) 2 501,5)
Seroresponse-Rate für 50 % Probennahme- ng (%) ng (%)neutralisierende Titer zeitpunkta Nf (95-%-KIh) Nb (95-%-KIh)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 1 Monat 99 76 (76,8) 194 130 (67,0)
Omicron KP.2 - NT50 (Titer)d (67,2; 84,7) (59,9; 73,6)
SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 1 Monat 100 64 (64,0) 194 137 (70,6)
Omicron JN.1 - NT50 (Titer)e (53,8; 73,4) (63,7; 76,9)
Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation);
NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.
a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.
b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.
c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden
KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQgesetzt.
d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron
KP.2).
e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron
JN.1).
f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Dieser Wert wird bei der Berechnung des
Prozentsatzes als Nenner verwendet.
g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.
h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.
Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Die Studie 2 ist eine multizentrische, multinationale, Phase 1/2/3 randomisierte, placebokontrollierte,beobachterverblindete Dosisfindungs-, Impfstoffkandidatenauswahl- und Wirksamkeitsstudie bei
Teilnehmern ab 12 Jahren. Die Randomisierung wurde nach Alter stratifiziert: 12 bis 15 Jahre, 16 bis55 Jahre oder 56 Jahre und älter, mit einem Minimum von 40 % der Teilnehmer in der Gruppe der≥ 56-Jährigen. Ausgeschlossen von der Studie waren Teilnehmer mit geschwächtem Immunsystemund diejenigen mit vorheriger klinischer oder mikrobiologischer Diagnose von COVID-19.
Teilnehmer mit vorbestehender stabiler Krankheit, definiert als Krankheit, die keine signifikante
Änderung der Therapie oder Krankenhauseinweisung aufgrund Verschlechterung der Krankheitwährend der 6 Wochen vor der Teilnahme erforderte, wurden eingeschlossen, ebenso wie Teilnehmermit bekannter stabiler Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), dem Hepatitis C-
Virus (HCV) oder Hepatitis B-Virus (HBV).
Wirksamkeit in Teilnehmern ab 16 Jahre - nach 2 Dosen
Im Phase 2/3-Teil der Studie 2, basierend auf den bis zum 14. November 2020 gesammelten Daten,wurden ungefähr 44 000 Teilnehmer zu gleichen Teilen randomisiert und erhielten 2 Dosen des initialzugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffs oder Placebo. Die Wirksamkeitsanalysen umfassten
Teilnehmer, die ihre zweite Impfung innerhalb von 19 bis 42 Tagen nach ihrer ersten Impfungerhielten. Die Mehrheit (93,1 %) der Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.
Es ist geplant, dass die Teilnehmer bis zu 24 Monate nach der Dosis 2 beobachtet werden, um die
Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen COVID-19 zu beurteilen. In der klinischen Studie mussten die
Teilnehmer ein Mindestintervall von 14 Tagen vor und nach der Verabreichung eines Influenza-
Impfstoffs einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten. In derklinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 60 Tagen vor oder nach Erhalt von
Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen bis zum Abschluss der Studie einhalten, um entweder
Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten.
Die Population für die Analyse des primären Wirksamkeitsendpunkts umfasste 36 621 Teilnehmer ab12 Jahren (18 242 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 18 379 in der Placebogruppe), diebis 7 Tage nach der zweiten Dosis keinen Hinweis einer vorherigen Infektion mit SARS-CoV-2hatten. Außerdem waren 134 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren (66 in der COVID-19-mRNA-
Impfstoffgruppe und 68 in der Placebogruppe) und 1 616 Teilnehmer 75 Jahre und älter (804 in der
COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 812 in der Placebogruppe).
Zum Zeitpunkt der primären Wirksamkeitsanalyse wurden die Teilnehmer über insgesamt2 214 Personenjahre in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 2 222 Personenjahre in der
Placebogruppe bezüglich symptomatisches COVID-19 untersucht.
Es gab keine signifikanten klinischen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei
Teilnehmern mit einem Risiko für schweres COVID-19, einschließlich derjenigen mit einer odermehreren Komorbiditäten, die das Risiko für schweres COVID-19 erhöhen (z. B. Asthma, Body-
Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck).
Die Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 7 aufgeführt.
Tabelle 7. Wirksamkeit des Impfstoffs - Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2 gemäß Altersuntergruppen - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor7 Tagen nach Dosis 2 - auswertbare Wirksamkeitspopulation (7 Tage)
Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 2 bei Teilnehmern ohne Nachweis einervorherigen SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-
Impfstoff Placebo
Na = 18 198 Na = 18 325
Fälle Fälle Wirksamkeit desn1b n1b Impfstoffs%
Untergruppe Beobachtungszeitc (n2d) Beobachtungszeitc (n2d) (95-%-KI)e
Alle Teilnehmer 8 162 95,02,214 (17 411) 2,222 (17 511) (90,0; 97,9)16 bis 64 Jahre 7 143 95,11,706 (13 549) 1,710 (13 618) (89,6; 98,1)65 Jahre und 1 19 94,7älter 0,508 (3 848) 0,511 (3 880) (66,7; 99,9)65 bis 74 Jahre 1 14 92,90,406 (3 074) 0,406 (3 095) (53,1; 99,8)75 Jahre und 0 5 100,0älter 0,102 (774) 0,106 (785) (-13,1; 100,0)
Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) undmindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt [*Falldefinition: (mindestens 1 von)
Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder gesteigerte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder vermehrte
Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.]
* Teilnehmer, bei denen (vor 7 Tagen nach Erhalt der letzten Dosis) kein serologischer oder virologischer
Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei
Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den
Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.
a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.
b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.
c. Gesamtbeobachtungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt über alle Teilnehmerinnerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällenerstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.
d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.
e. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. KI nicht für Multiplizitätadjustiert.
Die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs in der Verhinderung des ersten Auftretens von
COVID-19 ab 7 Tagen nach der zweiten Dosis im Vergleich zu Placebo betrug 94,6 %(95-%-Konfidenzintervall von 89,6 % bis 97,6 %) bei Teilnehmern ab 16 Jahren mit oder ohne
Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2.
Darüber hinaus zeigten Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche
Wirksamkeitspunktschätzungen für alle Geschlechter und ethnischen Gruppen sowie für Teilnehmermit medizinischen Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs für COVID-19 verbunden sind.
Es wurden aktualisierte Wirksamkeitsanalysen durchgeführt, die zusätzliche bestätigte COVID-19-
Fälle enthielten und während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten undbis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.
Die aktualisierten Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 8 aufgeführt.
Tabelle 8. Wirksamkeit des Impfstoffs - Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2, nach Altersuntergruppe - Teilnehmer ohne Nachweis einer vorherigen
SARS-CoV-2-Infektion* vor 7 Tagen nach Dosis 2 - auswertbare
Wirksamkeitpopulation (7 Tage) während der placebokontrollierten
Nachbeobachtungszeit
COVID-19-mRNA-
Impfstoff Placebo
Na = 20 998 Na = 21 096
Untergruppe
Fälle Fälle Wirksamkeit desn1b n1b Impfstoffs %
Beobachtungszeitc (n2d) Beobachtungszeitc (n2d) (95-%-KIe)
Alle Teilnehmerf 77 850 91,36,247 (20 712) 6,003 (20 713) (89,0; 93,2)16 bis 64 Jahre 70 710 90,64,859 (15 519) 4,654 (15 515) (87,9; 92,7)65 Jahre und 7 124 94,5älter 1,233 (4 192) 1,202 (4 226) (88,3; 97,8)65 bis 74 Jahre 6 98 94,10,994 (3 350) 0,966 (3 379) (86,6; 97,9)75 Jahre und 1 26 96,2älter 0,239 (842) 0,237 (847) (76,9; 99,9)
Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) undmindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oderverstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen,neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).
* Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper[Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen
NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.
a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.
b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.
c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmerinnerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällenerstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.
d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.
e. Das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlageder Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.
f. Eingeschlossene bestätigte Fälle bei Teilnehmern im Alter von 12 bis 15 Jahren: 0 in der COVID-19-mRNA-
Impfstoffgruppe; 16 in der Placebogruppe.
In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse betrug die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffsbei der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 im Vergleich zu
Placebo 91,1 % (95-%-KI von 88,8 % bis 93,0 %) bei den Teilnehmern der auswertbaren
Wirksamkeitspopulation mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2 währenddes Zeitraums, in dem die Wuhan/Wild-Typ- und Alpha-Varianten die vorherrschenden zirkulierenden
Stämme waren.
Darüber hinaus zeigten die aktualisierten Wirksamkeitsanalysen bei Untergruppen ähnliche
Wirksamkeitspunktschätzungen bei allen Geschlechtern, ethnischen Gruppen, geografischen Gruppenund Teilnehmern mit medizinischen Begleiterkrankungen und Fettleibigkeit, die mit einem hohen
Risiko für schweres COVID-19 assoziiert sind.
Wirksamkeit gegen schweres COVID-19Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen der sekundären Wirksamkeitsendpunkte unterstützen den Nutzendes COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Prävention von schwerem COVID-19.
Ab dem 13. März 2021 wird die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 nur für
Teilnehmer mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion dargestellt (Tabelle 9), da die COVID-19-Fallzahlen bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion die gleichen waren wie bei
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion sowohl in der COVID-19-mRNA-
Impfstoff- als auch in der Placebogruppe.
Tabelle 9. Wirksamkeit des Impfstoffs - Erstes schweres Auftreten von COVID-19 bei
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auf der Grundlage der
Food and Drug Administration (FDA)* nach Dosis 1 oder ab 7 Tagen nach Dosis 2 inder placebokontrollierten Nachbeobachtung
COVID-19-mRNA-
Impfstoff Placebo
Fälle Fälle Wirksamkeit desn1a n1a Impfstoffs %
Beobachtungszeit (n2b) Beobachtungszeit (n2b) (95-%-KIc)1 30 96,7
Nach Dosis 1d 8,439e (22 505) 8,288e (22 435) (80,3; 99,9)1 21 95,37 Tage nach Dosis 2f 6,522g (21 649) 6,404g (21 730) (70,9; 99,9)
Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) undmindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oderverstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen,neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).
* Schwere Erkrankung durch COVID-19 gemäß FDA-Definition ist bestätigtes COVID-19 und das
Vorhandensein von mindestens 1 der folgenden Punkte:
* Klinische Anzeichen in Ruhe, die auf eine schwere systemische Erkrankung hinweisen (Atemfrequenz≥ 30 Atemzüge pro Minute, Herzfrequenz ≥ 125 Schläge pro Minute, Sauerstoffsättigung ≤ 93 % bei
Raumluft auf Meereshöhe oder Verhältnis von arteriellem Sauerstoffpartialdruck zu fraktioniertemeingeatmetem Sauerstoff < 300 mmHg);
* Atmungsversagen [definiert als Bedarf an Sauerstoff mit hohem Fluss (High-Flow-
Sauerstoffbeatmung), nichtinvasive Beatmung, mechanische Beatmung oder extrakorporale
Membranoxygenierung (ECMO)];
* Anzeichen eines Schocks (systolischer Blutdruck < 90 mmHg, diastolischer Blutdruck < 60 mmHg oder
Bedarf an Vasopressoren);
* Signifikante akute Nieren-, Leber- oder neurologische Funktionsstörung;
* Einweisung in eine Intensivstation;
* Tod.
a. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.
b. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.
c. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.
d. Die Wirksamkeit wurde anhand der gesamten Dosis-1-Wirksamkeitspopulation (modifizierte Intention-to-
Treat-Population) bewertet, die alle randomisierten Teilnehmer umfasste, die mindestens eine Dosis des
Studienimpfstoffs erhielten.
e. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmerinnerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällenerstreckt sich von der Dosis 1 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.
f. Die Wirksamkeit wurde auf der Grundlage der auswertbaren Wirksamkeitspopulation (7 Tage) bewertet, diealle in Frage kommenden randomisierten Teilnehmer umfasst, die alle Dosen des Studienimpfstoffs erhieltenwie randomisiert innerhalb des vordefinierten Zeitfensters und die keine anderen wichtigen
Protokollabweichungen aufweisen, wie vom Kliniker festgelegt.
g. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmerinnerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällenerstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.
Wirksamkeit und Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren - nach 2 Dosen
In einer ersten Analyse der Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (mit einermedianen Nachbeobachtungsdauer von > 2 Monaten nach Dosis 2) ohne Nachweis einer vorherigen
Infektion traten bei 1 005 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle auf, und bei978 Teilnehmern, die Placebo erhielten, waren es 16 Fälle. Die Punktschätzung für die Wirksamkeitbeträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 75,3 bis 100,0). Bei den Teilnehmern mit oder ohne
Nachweis einer vorherigen Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstofferhielten, und 18 Fälle bei den 1 110 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die
Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 78,1 bis 100,0).
Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen wurden mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällendurchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und biszu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.
In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse von Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis15 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es bei 1 057 Teilnehmern, die den Impfstofferhielten, keine Fälle und bei 1 030 Teilnehmern, die Placebo erhielten, traten 28 Fälle auf. Die
Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 86,8 bis 100,0) währenddes Zeitraums, in dem die Alpha-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei
Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 0 Fälle bei den1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 30 Fälle bei den 1 109 Teilnehmern, die Placeboerhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt(95-%-Konfidenzintervall 87,5 bis 100,0).
In Studie 2 wurde eine Analyse der SARS-CoV-2-neutralisierenden Titer ein Monat nach der zweiten
Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern durchgeführt, die bis zu einen
Monat nach der zweiten Dosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere
SARS-CoV-2-Infektion hatten, wobei das Ansprechen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren(n = 190) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (n = 170) verglichen wurde.
Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer (GMT) in der Altersgruppe der 12- bis 15-
Jährigen zur Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen betrug 1,76 mit einem zweiseitigen 95-%-
Konfidenzintervall von 1,47 bis 2,10. Somit wurde das Kriterium der 1,5-fachen Nichtunterlegenheiterfüllt, da die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervalls für das geometrische
Mittelwertverhältnis [GMR] > 0,67 war.
Wirksamkeit und Immunogenität bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren)- nach 2 Dosen
Studie 3 ist eine Phase 1/2/3-Studie, die aus einem offenen Dosisfindungsteil des Impfstoffs (Phase 1)und einem multizentrischen, multinationalen, randomisierten, placebokontrollierten (Kochsalz),beobachterblinden Wirksamkeitsteil (Phase 2/3) besteht und Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahreneinbezogen hat. Die Mehrheit (94,4 %) der randomisiert Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis23 Tage nach Dosis 1.
Erste deskriptive Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahrenohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 10 dargestellt. Bei
Teilnehmern mit Hinweisen auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion wurden weder in der
Impfstoffgruppe noch in der Placebogruppe Fälle von COVID-19 beobachtet.
Tabelle 10. Wirksamkeit des Impfstoffs - Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2: Ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 - Phase 2/3 -
Kinder von 5 bis 11 Jahren, auswertbare Wirksamkeitspopulation
Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 bei Kindern von 5 bis 11 Jahrenohne Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-
Impfstoff10 Mikrogramm/Dosis Placebo
Na = 1 305 Na = 663
Fälle Fälle Wirksamkeit desn1b n1b Impfstoffs %
Beobachtungszeitc (n2d) Beobachtungszeitc (n2d) (95-%-KI)
Kinder 5 bis 3 16 90,711 Jahre 0,322 (1 273) 0,159 (637) (67,7; 98,3)
Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) undmindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oderverstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen,neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).
* Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper[Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und2 nachgewiesen), und die bei einem etwaigen außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einennegativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.
a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.
b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.
c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmerinnerhalb jeder Gruppe mit Risiko für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällenerstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.
d. n2 = Anzahl der Teilnehmer mit Risiko für den Endpunkt.
Eine vorab festgelegte hypothesengesteuerte Wirksamkeitsanalyse wurde mit zusätzlichen bestätigten
COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten
Nachbeobachtung auftraten, was bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulationentspricht.
In der Wirksamkeitsanalyse von Studie 3 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren ohne Nachweis einerfrüheren Infektion gab es 10 Fälle bei den 2 703 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und42 Fälle bei den 1 348 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeitbeträgt 88,2 % (95-%-Konfidenzintervall 76,2 bis 94,7) während des Zeitraums, in dem die Delta-
Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweiseiner früheren Infektion gab es 12 Fälle bei den 3 018 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und42 Fälle bei den 1 511 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeitbeträgt 85,7 % (95-%-Konfidenzintervall 72,4 bis 93,2).
In Studie 3 wies eine Analyse der 50 % neutralisierenden Titer (NT50) gegen SARS-CoV-2 1 Monatnach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern die
Wirksamkeit durch einen Immunobridging-Vergleich der Immunantwort von Kindern im Alter von 5bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren) im Phase-2/3-Teil von Studie 3 mit der von Teilnehmern im
Alter von 16 bis 25 Jahren im Phase-2/3-Teil von Studie 2, die bis zu einem Monat nach Dosis 2 keineserologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, nach.
Dabei wurden die vorgegebenen Immunobridgingkriterien sowohl für das geometrische
Mittelverhältnis (GMR) als auch für die Differenz hinsichtlich der serologischen Reaktion erfüllt,wobei serologische Reaktion als Erreichen eines mindestens 4-fachen Anstiegs der SARS-CoV-2-
NT50 gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert war.
Das GMR des SARS-CoV-2-NT50 1 Monat nach Dosis 2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren(d. h. 5 bis unter 12 Jahren) im Vergleich zu jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren betrug1,04 (zweiseitiges 95-%-KI: 0,93; 1,18). Unter den Teilnehmern ohne vorherigen Nachweis einer
SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 hatten 99,2 % der Kinder im Alter von 5 bis11 Jahren und 99,2 % der Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren 1 Monat nach Dosis 2 eineserologische Reaktion. Der Unterschied zwischen den beiden Altersgruppen (Kinder - junge
Erwachsene) in den Anteilen der Teilnehmer, die eine serologische Reaktion hatten, betrug 0,0 %(zweiseitiges 95-%-KI: -2,0 %; 2,2 %). Diese Informationen sind in Tabelle 11 aufgeführt.
Tabelle 11. Zusammenfassung des geometrischen Mittelverhältnisses für den 50 %igenneutralisierenden Titer und des Unterschieds in den Prozentsätzen der Teilnehmermit serologischer Reaktion - Vergleich von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren(Studie 3) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) - Teilnehmerohne Nachweis einer Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 - Untergruppe mit
Immunobridging - Phase 2/3 - für Immunogenität auswertbare Population
COVID-19-mRNA-Impfstoffe10 Mikrogramm/ 30 Mikrogramm/
Dosis Dosis5 bis 11 Jahre 16 bis 25 Jahre 5 bis 11 Jahre/
Na=264 Na=253 16 bis 25 Jahre
Immunbridging-
GMTc GMTc GMRd Ziel erreichte
Zeitpunktb (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId) (J/N)
Geometri-scher
Mittelwert50 % neutra-lisierende
Titerf 1 Monat 1 197,6 1 146,5 1,04(GMTc) nach Dosis 2 (1 106,1; 1 296,6) (1 045,5; 1 257,2) (0,93; 1,18) J
Immunbridging-ng (%) ng (%) Differenz %i Ziel erreichtk
Zeitpunktb (95-%-KIh) (95-%-KIh) (95-%-KIj) (J/N)
Serologische
Reaktions-rate (%) für50 % neutra-lisierende 1 Monat 262 (99,2) 251 (99,2) 0,0
Titerf nach Dosis 2 (97,3; 99,9) (97,2; 99,9) (-2,0; 2,2) J
Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 %neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.
Hinweis: Die Analyse berücksichtigte Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis (Blutentnahme biszu 1 Monat nach Dosis 2) einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei
Dosis-1-Termin und 1 Monat nach Dosis 2, kein Nachweis von SARS-CoV 2 im NAAT [Nasenabstrich] beim Dosis-1- und
Dosis-2-Termin und negativer NAAT [Nasenabstrich] bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach der
Blutentnahme bei Dosis 2) und kein COVID-19 in ihrer Vorgeschichte aufwiesen.
Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Beieinem Ausgangswert unterhalb der LLOQ wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktionbetrachtet.
a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen vor der Impfung und 1 Monat nach der 2. Dosis.
Diese Werte sind auch die Nenner, die in den prozentualen Berechnungen der serologischen Reaktionsraten verwendetwerden.
b Protokollspezifizierter Zeitpunkt für die Blutprobenentnahme.
c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI(basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.
d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (5 bis11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.
e Immunobridging auf Grundlage der GMT wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMRgrößer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.
f Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt.
Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt, und die
Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern abgelesen. Der NT50-Wert der Probe ist definiert als der Kehrwert der
Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.
g n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion auf Grundlage von NT50 einen Monat nach Dosis 2.
h. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.
i Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre).
j Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.
k. Immunobridging auf Grundlage der serologischen Reaktionsrate wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen95-%-KI für die Differenz bei der serologischen Reaktion größer als -10,0 % ist.
Relative Wirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern ab 16 Jahren - nach AuffrischungsdosisEine vorläufige Wirksamkeitsanalyse von Studie 4 - einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie,die an ungefähr 10 000 Teilnehmern ab 16 Jahren nach Rekrutierung aus Studie 2 durchgeführt wurde,wurden bestätigte COVID-19-Fälle ausgewertet, die mindestens 7 Tage nach der Auffrischungsdosisbis zum Datenstichtag 5. Oktober 2021 auftraten, was im Median 2,5 Monate nach der
Auffrischungsdosis entspricht. Die Auffrischungsdosis wurde 5 bis 13 Monate (Median 11 Monate)nach der zweiten Dosis verabreicht. Die Wirksamkeit des Impfstoffs der Auffrischungsdosis von
Comirnaty nach der Grundimmunisierung wurde im Vergleich zur Placebo-Auffrischungsgruppe, dienur die Grundimmunisierung erhielt, bewertet.
Die relativen Informationen zur Impfstoffwirksamkeit für Teilnehmer ab 16 Jahren ohne vorherige
Hinweise auf eine SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 12 dargestellt. Die relative
Impfstoffwirksamkeit bei Teilnehmern mit oder ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-
Infektion betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 88,5 % bis 97,9 %), ähnlich wie bei den
Teilnehmern ohne Nachweis einer früheren Infektion. Primäre COVID-19-Fälle, die 7 Tage nach der
Auffrischungsdosis beobachtet wurden, waren 7 primäre Fälle in der Gruppe mit Comirnaty und124 primäre Fälle in der Placebogruppe.
Tabelle 12. Wirksamkeit des Impfstoffs - Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Auffrischungsimpfung - Teilnehmer ab 16 Jahren ohne Nachweise einer Infektion -auswertbare Wirksamkeitspopulation
Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsdosis bei Teilnehmern ohne
Nachweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion*
Placebo
Comirnaty Na = 4 671 relative
Na = 4 695 Fälle Wirksamkeit
Fälle n1b des Impfstoffsn1b Beobachtungszeitc %
Beobachtungszeitc (n2d) (n2d) (95-%-KIf)
Erstes Auftreten von
COVID-19 ab7 Tagen nach 6 123 95,3
Auffrischungsimpfung 0,823 (4 659) 0,792 (4 614) (89,5; 98,3)
Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) undmindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oderverstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen,neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).
* Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Hinweis (vor 7 Tagen nach Erhalt der
Auffrischungsimpfung) auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper[Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei Besuch 1nachgewiesen, und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung einennegativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) wurden in die Analyse einbezogen.
a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.
b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.
c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmerinnerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällenerstreckt sich von 7 Tagen nach der Auffrischungsimpfung bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.
d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.
e. relative Impfstoffwirksamkeit in der Gruppe mit Auffrischung durch Comirnaty im Vergleich zur
Placebogruppe (ohne Auffrischungsimpfung).
f. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die relative Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlageder Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.
Immunogenität bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. 5 bis unter 12 Jahren) - nach
Auffrischungsimpfung
Eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty wurde 401 zufällig ausgewählten Teilnehmern in Studie 3verabreicht. Die Wirksamkeit einer Auffrischungsimpfung im Alter von 5 bis 11 Jahren wird durch die
Immunogenität abgeleitet. Die Immunogenität wurde durch den 50 % neutralisierenden Titer gegenden Referenzstamm von SARS CoV 2 (USA_WA1/2020) bewertet. Die Analysen der 50 %neutralisierenden Titer 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung im Vergleich zu vor der
Auffrischungsimpfung zeigten einen erheblichen Anstieg der geometrischen Mittelwerte der Titer bei
Personen zwischen 5 bis 11 Jahren, die bis zu 1 Monat nach der Dosis 2 und der
Auffrischungsimpfung keine serologischen oder virologischen Anzeichen einer stattgefundenen
SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Analyse ist in Tabelle 13 zusammengefasst.
Tabelle 13. Zusammenfassung der geometrischen Mittelwerte der Titer - NT50 - Teilnehmerohne Anzeichen einer Infektion - Phase 2/3 - Immunogenitäts-Set - Altersgruppe5 bis 11 Jahre - für Immunogenität auswertbare Population
Probennahmezeitpunkt1 Monat nach der 1 Monat nach der
Auffrischungsimpfung 1 Monat nach Dosis 2 Auffrischungsimpfung/(nb = 67) (nb = 96) 1 Monat nach Dosis 2
GMTc GMTc GMRd
Assay (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId)
SARS-CoV-2-
Neutralisationstest - 2 720,9 1 253,9 2,17
NT50 (Titer) (2 280,1; 3 247,0) (1 116,0; 1 408,9) (1,76; 2,68)
Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer
Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 %neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.
a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).
b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zumgegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.
c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und derentsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQwurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.
d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenz der Logarithmen der Titer(1 Monat nach Auffrischungsimpfung minus 1 Monat nach Dosis 2) und des entsprechenden KI (basierendauf der Student-t-Verteilung) berechnet.
Immunogenität einer Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen
COVID-19-Impfstoff
Die Wirksamkeit einer Auffrischungsdosis Comirnaty (30 Mikrogramm) bei Personen, die die
Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe
Auffrischungsdosis) abgeschlossen haben, wird aus Immunogenitätsdaten einer in den USAdurchgeführten, unverblindeten klinischen Phase-1/2-Studie (NCT04889209) des unabhängigen
National Institutes of Health (NIH) abgeleitet. In dieser Studie erhielten Erwachsene (im Alter von 19bis 80 Jahren), die die Grundimmunisierung mit Moderna-Impfstoff 100 Mikrogramm in einer Serievon zwei Dosen (N = 51, mittleres Alter 54 ± 17), Janssen-Impfstoff als eine Dosis (N = 53, mittleres
Alter 48 ± 14) oder Comirnaty 30 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 50, mittleres Alter50 ± 18) mindestens 12 Wochen vor der Aufnahme in die Studie erhalten hatten und die über keine
SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte berichteten, eine Auffrischungsdosis von Comirnaty(30 Mikrogramm). Die Auffrischung mit Comirnaty induzierte einen 36-, 12- und 20-fachen Anstieg(GMR) der neutralisierenden Titer nach den Primärdosen von Janssen-Impfstoff, Moderna-Impfstoffbzw. Comirnaty.
Die heterologe Auffrischung mit Comirnaty wurde auch in der CoV-BOOST-Studie (EudraCT 2021-002175-19) bewertet, einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Phase-2-Studie zur
Auffrischung mit einer dritten Dosis gegen COVID-19, an der 107 erwachsene Teilnehmer(Durchschnittsalter 71 Jahre, Interquartilbereich 54 bis 77 Jahre) mindestens 70 Tage nach 2 Dosen
AstraZeneca-COVID-19-Impfstoff randomisiert einbezogen wurden. Nach der Grundimmunisierungdes COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca stieg mit einer heterologen Auffrischung mit Comirnaty(n = 95) die NT50-GMR der Pseudovirus (Wildtyp) neutralisierender Antikörper um das 21,6-Fache.
Immunogenität bei schwangeren Teilnehmerinnen und bei von schwangeren Teilnehmerinnenentbundenen Säuglingen - nach 2 Dosen Comirnaty
Bei Studie 9 handelte es sich um eine multinationale, placebokontrollierte, beobachterverblindete
Phase-II/III-Studie, in die schwangere Teilnehmerinnen ab 18 Jahren aufgenommen wurden, um2 Dosen Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) zu erhalten. Die schwangeren Teilnehmerinnenerhielten Dosis 1 von Comirnaty in der 24. bis 34. Schwangerschaftswoche und die Mehrheit (90,2 %)erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.
Es wurde eine deskriptive Immunogenitätsanalyse bei schwangeren Teilnehmerinnen, die Comirnatyin Studie 9 erhielten, im Vergleich zu einer Vergleichsuntergruppe von nicht schwangeren
Teilnehmerinnen aus Studie 2 durchgeführt, wobei das Verhältnis der neutralisierenden GMT (GMR)1 Monat nach Dosis 2 bewertet wurde. Die auswertbare Immunogenitätspopulation, die Comirnaty inder Gruppe der schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 9 (n = 111) und in der Gruppe der nichtschwangeren Teilnehmerinnen in Studie 2 (n = 114) erhielt, hatte ein medianes Alter von 30 Jahren(Spanne 18 bis 44 Jahre) und umfasste 37,8 % bzw. 3,5 % mit einem positiven SARS-CoV-2-Statusbei Baseline.
Bei den Teilnehmerinnen ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion war derbeobachtete 50 % neutralisierende GMT gegen SARS-CoV-2 bis zu 1 Monat nach Dosis 2 bei denschwangeren Teilnehmerinnen (Studie 9) niedriger als bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen(Studie 2) (das Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,67 (95-%-KI: 0,50; 0,90).
Bei den Teilnehmerinnen mit oder ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu1 Monat nach Dosis 2 war der modelladjustierte GMT 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren
Teilnehmerinnen ähnlich wie bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (das modelladjustierte
Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,95 (95-%-KI: 0,69; 1,30). Die modellbereinigten GMT und
GMR wurden auf der Grundlage eines Regressionsmodells berechnet, bei dem das Alter und dieneutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung berücksichtigt wurden.
Immunogenität bei immungeschwächten Teilnehmern (Erwachsene und Kinder)
Bei Studie 10 handelt es sich um eine unverblindete Phase-IIb-Studie (n = 124), in dieimmungeschwächte Teilnehmer im Alter von 2 bis < 18 Jahren aufgenommen wurden, die eine
Therapie mit Immunmodulatoren erhalten oder sich (innerhalb der letzten 3 Monate) einer
Transplantation eines soliden Organs unterzogen haben und unter Immunsuppression stehen oder sichmindestens 6 Monate vor Studienbeginn einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantationunterzogen haben, sowie immungeschwächte Teilnehmer ab 18 Jahren, die wegen nicht-kleinzelligen
Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC) oder chronischer lymphatischer Leukämie(CLL) behandelt wurden, die wegen einer sekundären Nierenerkrankung im Endstadium eine
Hämodialyse erhalten haben oder die wegen einer entzündlichen Autoimmunerkrankung mit
Immunmodulatoren behandelt wurden. Die Teilnehmer erhielten 4 altersgerechte Dosen von
Comirnaty (3 Mikrogramm, 10 Mikrogramm oder 30 Mikrogramm); die ersten beiden Dosen wurdenim Abstand von 21 Tagen verabreicht, die dritte Dosis erfolgte 28 Tage nach der zweiten Dosis,gefolgt von einer vierten Dosis 3 bis 6 Monate nach Dosis 3.
Die Analyse der Immunogenitätsdaten 1 Monat nach Dosis 3 (26 Teilnehmer im Alter von 2 bis< 5 Jahren, 56 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 11 Teilnehmer im Alter von 12 bis< 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) und 1 Monat nach Dosis 4 (16 Teilnehmer im
Alter von 2 bis < 5 Jahren, 31 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 6 Teilnehmer im Alter von12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) in der auswertbaren
Immunogenitätspopulation ohne Hinweise auf eine vorherige Infektion zeigte eine durch den
Impfstoff ausgelöste Immunantwort. Es wurde beobachtet, dass die GMT 1 Monat nach Dosis 3wesentlich höher waren und 1 Monat nach Dosis 4 weiter anstiegen und auch 6 Monate nach Dosis 4hoch blieben, verglichen mit den Werten, die vor der Studienimpfung in allen Altersgruppen und
Krankheitsuntergruppen beobachtet wurden.
Kinder und JugendlicheDie Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Comirnaty eine Zurückstellung von der Verpflichtungzur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der
Vorbeugung von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei
Kindern und Jugendlichen).
Nicht zutreffend.
Nichtklinische Daten zeigten auf der Grundlage konventioneller Studien zur Toxizität bei wiederholter
Verabreichung sowie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität keine besondere Gefahr für den
Menschen.
Allgemeine ToxizitätRatten, denen intramuskulär Comirnaty verabreicht wurde (Gabe von 3 vollen Humandosen einmalwöchentlich, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Werteerzeugen), zeigten an der Injektionsstelle Ödeme und Erytheme und einen Anstieg der weißen
Blutkörperchen (einschließlich basophile und eosinophile Leukozyten), die mit einer
Entzündungsreaktion übereinstimmen, sowie eine Vakuolisierung der portalen Hepatozyten ohne
Anzeichen einer Leberschädigung. Alle Effekte waren reversibel.
Genotoxizität/KarzinogenitätEs wurden weder Genotoxizitäts- noch Karzinogenitätsstudien durchgeführt. Es wird nicht erwartet,dass die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben.
ReproduktionstoxizitätDie Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde an Ratten in einer kombinierten Fertilitäts- und
Entwicklungstoxizitätsstudie untersucht, bei der weiblichen Ratten Comirnaty vor der Paarung undwährend der Gravidität intramuskulär verabreicht wurde (Gabe von 4 vollen Humandosen, die bei
Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Dosen erzeugen, und sich zwischendem Tag 21 vor der Paarung und dem Tag 20 der Gravidität erstreckten). SARS-CoV-2neutralisierende Antikörperreaktionen waren bei den mütterlichen Tieren von vor der Paarung bis zum
Ende der Studie am postnatalen Tag 21 sowie bei den Föten und Nachkommen vorhanden. Es gabkeine impfstoffbedingten Auswirkungen auf die weibliche Fertilität, die Trächtigkeit oder die
Entwicklung des Embryos und Fötus oder der Nachkommen. Es liegen keine Daten zu Comirnaty zum
Plazentatransfer des Impfstoffs oder zur Ausscheidung in der Milch vor.
((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
Colfoscerilstearat (DSPC)
Cholesterol
Trometamol
Trometamolhydrochlorid
SaccharoseWasser für Injektionszwecke
Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Die für die gefrorenen und die lediglich gekühlten Durchstechflaschen angegebenen
Aufbewahrungsbedingungen überprüfen.
Auf den gefrorenen Durchstechflaschen ist 'EXP -90 °C bis -60 °C“ aufgedruckt.
Auf den lediglich gekühlten Durchstechflaschen ist 'EXP 2 °C bis 8 °C“ aufgedruckt.
Durchstechflaschen
Ungeöffnete gefrorene Durchstechflaschen
Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert.
Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagertwerden.
18 Monate wenn bei -90 °C bis -60 °C gelagert.
Innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten können die aufgetauten (zuvor eingefrorenen)
Durchstechflaschen bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.
Auftauvorgang
Einzeldosisdurchstechflaschen
Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werdenoder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C)aufgetaut werden.
Mehrdosendurchstechflaschen
Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit10 Mehrdosendurchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werdenoder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C)aufgetaut werden.
Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen10 Wochen Aufbewahrung und Transport bei 2 °C bis 8 °C innerhalb der Haltbarkeitsdauer von18 Monaten.
* Nach Überführen des Impfstoffs in die 2 °C bis 8 °C Lagerung muss das aktualisierte
Verfalldatum auf dem Umkarton notiert werden und der Impfstoff sollte bis zum aktualisierten
Verfalldatum verwendet oder entsorgt werden. Das ursprüngliche Verfalldatum solltedurchgestrichen werden.
* Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, sollte er bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden. Das
Verfalldatum auf dem Umkarton sollte aktualisiert worden sein, um das gekühlte Verfalldatumwiederzugeben, und das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen worden sein.
Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.
Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.
Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht erneut eingefroren werden.
Handhabung von Temperaturabweichungen während der Aufbewahrung von zuvor gefrorenen
Durchstechflaschen im Kühlschrank
* Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen bei
Aufbewahrung bei Temperaturen von -2 °C bis 2 °C innerhalb der 10-wöchigen
Aufbewahrungsdauer zwischen 2 °C und 8 °C haltbar ist.
* Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die Durchstechflasche bis zu 24 Stunden bei Temperaturen von8 °C bis 30 °C aufbewahrt werden kann; dies schließt die bis zu 12 Stunden nach dem ersten
Anstechen ein.
Diese Angaben dienen nur als Orientierungshilfe für das medizinische Fachpersonal im Falle einervorübergehenden Temperaturabweichung.
Ungeöffnete lediglich gekühlte Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (lediglich gekühlt) geliefert und gelagert.
12 Monate, wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.
Geöffnete Durchstechflaschen
Die chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurde für 12 Stunden bei 2 °C bis30 °C nachgewiesen, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Aus mikrobiologischer
Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode des Öffnens schließt die
Risiken einer mikrobiellen Kontamination aus. Bei nicht sofortiger Verwendung liegen die
Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für den Gebrauch in der Verantwortung des Benutzers.
Glasfertigspritzen
Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.
12 Monate wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.
Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.
Gefrorene Durchstechflaschen
Gefrorene Einzeldosisdurchstechflaschen und gefrorene Mehrdosendurchstechflaschen im
Gefrierschrank lagern bei -90 °C bis -60 °C.
Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen
Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT
EINFRIEREN.
Durchstechflaschen und Fertigspritzen
Den Impfstoff in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Minimieren Sie während der Lagerung die Exposition gegenüber Raumlicht und vermeiden Sie die
Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht und ultraviolettem Licht.
Aufbewahrungsbedingungen nach Auftauen und erstem Öffnen, siehe Abschnitt 6.3.
Tabelle 14. Art und Inhalt des Behältnisses von Comirnaty LP.8.1
Dosis/Dosenpro Behältnis(siehe
Abschnitte 4. Packungs-
Arzneimittelform Inhalt Behältnis 2 und 6.6) größen
Geliefert in einerklaren 2-ml-
Durchstechflasche(Glas Typ I) mit Mehrdosen-
Comirnaty LP.8.1 einem Stopfen durchstech-6 Dosen von 10 Durchstech-30 Mikrogramm/Dosis (synthetischer flascheje 0,3 ml flaschen
Injektionsdispersion Brombutylkautschuk) (2,25 ml)und einer grauen Flip- (graue Kappe)off-Kunststoffkappemit einem Verschlussaus Aluminium.
Geliefert in einer
Einzeldosisfertigspritze mit Kolbenstopfen
Comirnaty LP.8.1 (synthetischer1 Fertigspritze30 Mikrogramm/Dosis Brombutylkautschuk) Typ-I-Glasspr 1 Dosis vonoder
Injektionsdispersion in und einer itze 0,3 ml10 Fertigspritzeneiner Fertigspritze Verschlusskappe(synthetischer
Brombutylkautschuk)ohne Nadel.
Geliefert in einer Einzeldosis-klaren 2-ml- durchstech- 1 Dosis von 10 Durchstech-
Durchstechflasche flasche 0,3 ml flaschen(Glas Typ I) mit (blaue Kappe)
Comirnaty LP.8.1 einem Stopfen10 Mikrogramm/Dosis (synthetischer Mehrdosen-
Injektionsdispersion Brombutylkautschuk) durchstech-6 Dosen von 10 Durchstech-und einer blauen Flip- flascheje 0,3 ml flaschenoff-Kunststoffkappe (2,25 ml)mit einem Verschluss (blaue Kappe)aus Aluminium.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Handhabungsanweisungen vor der Anwendung
Comirnaty LP.8.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Technikenzubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.
Anweisungen für Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen
* Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche entweder:
− eine graue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty LP.8.130 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren), oder− eine blaue Kunststoffkappe hat mit dem Produktname Comirnaty LP.8.110 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Kinder von 5 bis 11 Jahren).
* Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bittedie Fachinformation für diejenige Formulierung.
Gefrorene Durchstechflaschen
* Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden.
Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C
gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendungvollständig aufgetaut sind.
− Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
− Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
* Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren
Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
* Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden;aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
* Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen biszu 30 °C aufgetaut werden.
* Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen biszu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabtwerden.
Lediglich gekühlte Durchstechflaschen
* Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als dasaufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
* Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen biszu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
Zubereitung von 0,3-ml-Dosen
* Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.
Nicht schütteln.
* Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
* Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als:
− Graue Kappe: weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen.
− Blaue Kappe: klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikelvorliegen.
* Verwenden Sie nicht den Impfstoff, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
* Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder
Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten
Handlungsinstruktionen:
− Einzeldosisdurchstechflaschen▪ Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
▪ Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
− Mehrdosendurchstechflaschen▪ Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
▪ Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungenmit einem antiseptischen Einmaltupfer.
▪ Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty LP.8.1.
▪ Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendetwerden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombinationaus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nichtmehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendetwerden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis auseiner einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
▪ Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
▪ Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für einevolle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit demüberschüssigen Volumen.
▪ Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Mehrdosendurchstechflasche.
Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.
Anweisungen für Glasfertigspritzen
* Vor Gebrauch können die Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
* Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf undverabreichen Sie das gesamte Volumen.
EntsorgungNicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 1255131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121service@biontech.de
Tabelle 15. Zulassungsnummer(n) von Comirnaty LP.8.1
Arzneimittelform Behältnis Zulassungsnummer
Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/045
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis(gefroren)
Injektionsdispersion
Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/046(lediglich gekühlt)
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis 1 Glasfertigspritze EU/1/20/1528/051
Injektionsdispersion in einer Fertigspritze 10 Glasfertigspritzen EU/1/20/1528/047
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Einzeldosisdurchstechflaschen EU/1/20/1528/048
Injektionsdispersion Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/049
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Dezember 2020
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 10. Oktober 2022
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.