Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels CIALIS 5mg tablets
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
CIALIS 5 mg Filmtabletten
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Jede Tablette enthält 5 mg Tadalafil.
Sonstiger Bestandteil mit bekannter WirkungJede Filmtablette enthält 121 mg Lactose (als Monohydrat). Vollständige Auflistung der sonstigen
Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Filmtablette (Tablette).
Hell-gelbe und mandelförmige Tablette mit der Markierung “C 5” auf einer Seite.
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern.
Tadalafil zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion kann nur wirken, wenn eine sexuelle
Stimulation vorliegt.
Zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms bei erwachsenen Männern.
CIALIS ist nicht angezeigt zur Anwendung bei Frauen.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
DosierungErektile Dysfunktion bei erwachsenen Männern
Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Dosis 10 mg. Diese wird vor einer erwarteten sexuellen
Aktivität und unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen.
Bei Patienten, bei denen sich nach Einnahme von 10 mg Tadalafil keine entsprechende Wirkung zeigt,können 20 mg versucht werden. Die Einnahme sollte mindestens 30 Minuten vor einer sexuellen
Aktivität erfolgen.
Die maximale Einnahmehäufigkeit ist einmal täglich.
Tadalafil 10 und 20 mg Filmtabletten sind vorgesehen zur Einnahme vor einer erwarteten sexuellen
Aktivität. Die tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum wird nicht empfohlen.
Bei Patienten, die eine sehr häufige Anwendung von CIALIS erwarten (z. B. mindestens 2-mal pro
Woche), kann unter Berücksichtigung der Patientenpräferenz und der Beurteilung durch den Arzt einetägliche Anwendung von CIALIS in den niedrigsten Dosierungen als angemessen erachtet werden.
Die empfohlene Dosis für diese Patienten ist einmal täglich 5 mg jeweils zur etwa gleichen Tageszeit.
Basierend auf der individuellen Verträglichkeit kann die Dosis auf einmal täglich 2,5 mg herabgesetztwerden.
Die Angemessenheit der täglichen Dosierung sollte bei kontinuierlicher Anwendung in regelmäßigen
Abständen überprüft werden.
Benignes Prostatasyndrom bei erwachsenen Männern
Die empfohlene Dosis beträgt 5 mg und sollte etwa zur gleichen Zeit, unabhängig von den Mahlzeiten,täglich eingenommen werden. Für erwachsene Männer, die sowohl wegen eines benignen
Prostatasyndroms als auch auf Grund einer erektilen Dysfunktion behandelt werden, beträgt dieempfohlene Dosis ebenfalls 5 mg und sollte etwa zur gleichen Zeit täglich eingenommen werden.
Patienten, die Tadalafil 5 mg zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms nicht vertragen, sollteneine alternative Behandlung in Erwägung ziehen, da die Wirksamkeit von Tadalafil 2,5 mg zur
Behandlung des benignen Prostatasyndroms nicht gezeigt wurde.
Besondere PatientengruppenÄltere Männer
Eine Dosisanpassung ist bei älteren Patienten nicht erforderlich.
Männer mit Nierenfunktionsstörung
Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Nierenfunktionsstörung ist eine Dosisanpassung nichterforderlich. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung ist 10 mg die empfohlene
Maximaldosis für die Anwendung nach Bedarf.
Die einmal tägliche Anwendung von 2,5 mg bzw. 5 mg Tadalafil zur Behandlung einer erektilen
Dysfunktion oder eines benignen Prostatasyndroms, wird bei Patienten mit schwerer
Nierenfunktionsstörung nicht empfohlen. (Siehe Abschnitte 4.4 und 5.2).
Männer mit Leberfunktionsstörung
Zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion mit CIALIS nach Bedarf beträgt die empfohlene Dosis10 mg. Diese wird vor einer erwarteten sexuellen Aktivität und unabhängig von den Mahlzeiteneingenommen. Es existieren begrenzt klinische Daten zur Unbedenklichkeit von CIALIS bei Patientenmit schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C). Vor der Verordnung sollte derverschreibende Arzt eine sorgfältige, individuelle Nutzen-Risiko Abwägung durchführen. Bei
Patienten mit Leberfunktionsstörung liegen keine Daten zur Anwendung von Dosen höher als 10 mg
Tadalafil vor.
Die einmal tägliche Anwendung von CIALIS zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion und einesbenignen Prostatasyndroms wurde bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nicht untersucht; deshalbsollte vor einer Verordnung der verschreibende Arzt eine sorgfältige, individuelle Nutzen-Risiko
Abwägung durchführen. (Siehe Abschnitte 4.4. und 5.2).
Männer mit Diabetes
Bei Diabetikern sind Dosisanpassungen nicht erforderlich.
Kinder und JugendlicheEs gibt im Anwendungsgebiet zur Behandlung der erektilen Dysfunktion keinen relevanten Nutzenvon CIALIS bei Kindern und Jugendlichen.
Art und Dauer der Anwendung
CIALIS ist verfügbar als 2,5 mg, 5 mg, 10 mg und 20 mg Filmtabletten zum Einnehmen.
4.3 Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
In klinischen Studien wurde gezeigt, dass Tadalafil die blutdrucksenkende Wirkung von Nitratenverstärkt. Dies wird auf eine gemeinsame Wirkung von Nitraten und Tadalafil auf den Stickstoff-monoxid/cGMP-Stoffwechsel zurückgeführt. Daher ist die Anwendung von CIALIS bei Patientenkontraindiziert, die organische Nitrate in jeglicher Form einnehmen (siehe Abschnitt 4.5).
Männer mit kardialen Erkrankungen, denen von sexueller Aktivität abgeraten wird, dürfen CIALISnicht verwenden. Ärzte müssen das potentielle kardiale Risiko einer sexuellen Aktivität bei Patientenmit einer vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankung berücksichtigen.
Die folgenden Patientengruppen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung waren in klinische Studien nichteingeschlossen und daher ist die Anwendung von Tadalafil kontraindiziert:
- Patienten mit Herzinfarkt während der vorangegangenen 90 Tage,
- Patienten mit instabiler Angina pectoris oder einer Angina pectoris, die während einer sexuellen
Aktivität auftrat,
- Patienten mit Herzinsuffizienz Schweregrad II oder höher nach New York Heart Association(NYHA) während der letzten 6 Monate,
- Patienten mit unkontrollierten Arrhythmien, Hypotonie (< 90/50 mm Hg) oder unkontrollierter
Hypertonie,
- Patienten mit einem Schlaganfall während der vorangegangenen 6 Monate.
Bei Patienten, die aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie(NAION) ihre Sehkraft auf einem Auge verloren haben, ist CIALIS kontraindiziert, unabhängigdavon, ob der Sehverlust mit einer vorherigen Einnahme eines PDE5-Hemmers in Zusammenhangstand oder nicht (siehe Abschnitt 4.4).
Die Begleittherapie von PDE5-Hemmern, inklusive Tadalafil, mit Guanylatcyclase-Stimulatoren wie
Riociguat ist kontraindiziert, da es möglicherweise zu einer symptomatischen Hypotonie kommenkann (siehe Abschnitt 4.5).
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Vor der Behandlung mit CIALIS
Eine Anamnese und eine körperliche Untersuchung sollten durchgeführt werden, um eine erektile
Dysfunktion oder eine benigne Prostatahyperplasie zu diagnostizieren und potentielle zugrundeliegende Ursachen zu bestimmen, bevor eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen wird.
Vor Beginn jedweder Behandlung der erektilen Dysfunktion sollte der Arzt den kardiovaskulären
Status des Patienten erheben, da mit sexueller Aktivität ein gewisses kardiales Risiko verbunden ist.
Tadalafil hat gefäßerweiternde Eigenschaften, die eine leichte und vorübergehende Blutdrucksenkungbewirken (siehe Abschnitt 5.1) und dadurch den blutdrucksenkenden Effekt von Nitraten verstärken(siehe Abschnitt 4.3).
Bevor mit der Einnahme von Tadalafil zur Behandlung eines benignen Prostatasyndroms begonnenwird, müssen die Patienten sorgfältig untersucht werden, um ein Prostatakarzinom auszuschließen undum ihren kardiovaskulären Zustand zu überprüfen (siehe Abschnitt 4.3).
Die Abklärung einer erektilen Dysfunktion sollte die Bestimmung möglicher zugrundeliegender
Ursachen einschließen. Nach einer entsprechenden ärztlichen Diagnose ist eine angemessene
Behandlung festzulegen. Es ist nicht bekannt, ob CIALIS bei Patienten, bei denen eine Operation im
Bereich des Beckens oder eine radikale Prostatektomie in nicht nervenerhaltender Technikvorgenommen wurde, wirksam ist.
Herz-Kreislauf
Schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse, einschließlich Myokardinfarkt, plötzlicher Herztod,instabile Angina pectoris, ventrikuläre Arrhythmien, Schlaganfall, vorübergehende ischämische
Attacken, Brustschmerz, Palpitation und Tachykardie wurden aus klinischen Studien und/oder spontannach Markteinführung berichtet. Bei den meisten Patienten, von denen diese Ereignisse berichtetwurden, waren vorbestehende kardiovaskuläre Risikofaktoren bekannt. Allerdings ist es nicht möglich,mit Gewissheit festzustellen, ob diese Ereignisse in ursächlichem Zusammenhang mit diesen
Risikofaktoren, mit CIALIS, mit der sexuellen Aktivität oder einer Kombination dieser oder anderer
Faktoren stehen.
Bei Patienten, die gleichzeitig blutdrucksenkende Arzneimittel erhalten, kann Tadalafil eine
Blutdrucksenkung induzieren. Wenn eine tägliche Anwendung von Tadalafil begonnen wird, müssenentsprechende klinische Überlegungen bezüglich einer möglichen Dosisanpassung derantihypertensiven Therapie angestellt werden.
Bei Patienten, die Alpha1-Blocker einnehmen, kann die gleichzeitige Einnahme von CIALIS zusymptomatischer Hypotonie führen (siehe Abschnitt 4.5). Die Kombination von Tadalafil und
Doxazosin wird nicht empfohlen.
Visus
Sehstörungen, einschließlich der zentralen serösen Chorioretinopathie (ZSCR), und Fälle von NAIONsind in Zusammenhang mit der Einnahme von CIALIS und anderen PDE5-Hemmern berichtetworden. Die meisten Fälle von ZSCR klangen spontan nach Absetzen von Tadalafil wieder ab. In
Bezug auf NAION deuten Analysen von Beobachtungsdaten darauf hin, dass bei Männern miterektiler Dysfunktion, die Tadalafil oder andere PDE5-Hemmer einnehmen, ein erhöhtes Risiko für
NAION besteht. Da dies relevant für alle Tadalafil-Patienten sein kann, müssen die Patienten darüberaufgeklärt werden, dass sie im Falle einer plötzlichen Sehstörung, einer Beeinträchtigung der
Sehschärfe und/oder einer Verzerrung des Gesichtsfelds CIALIS absetzen und sofort einen Arztaufsuchen sollen (siehe Abschnitt 4.3).
Plötzliche Verschlechterung oder Verlust des Hörvermögens
Fälle von plötzlichem Hörverlust wurden nach Verwendung von Tadalafil berichtet. Auch wennteilweise andere Risikofaktoren vorlagen (wie Alter, Diabetes, Hypertonie und früherer Hörverlust inder Anamnese), sollten Patienten angewiesen werden, im Fall von plötzlicher Verschlechterung oder
Verlust des Hörvermögens die Anwendung von Tadalafil zu beenden und sofort ärztlichen Rateinzuholen.
Nieren- und LeberfunktionsstörungAufgrund erhöhter Bioverfügbarkeit (AUC) von Tadalafil, begrenzter klinischer Erfahrung und derfehlenden Möglichkeit die Clearance durch Dialyse zu beeinflussen, wird die einmal tägliche Gabevon CIALIS bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz nicht empfohlen.
Es existieren begrenzt klinische Daten zur Unbedenklichkeit von CIALIS bei Verabreichung einer
Einzeldosis bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C). Die einmal tägliche
Anwendung von Tadalafil zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion oder eines benignen
Prostatasyndroms wurde bei Patienten mit Leberinsuffizienz nicht untersucht. Deshalb sollte vor einer
Verordnung von CIALIS der verschreibende Arzt eine sorgfältige, individuelle Nutzen-Risiko-
Abwägung durchführen.
Priapismus und anatomische Deformation des Penis
Patienten mit Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, sollten angewiesen werden, dringendärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wird Priapismus nicht sofort behandelt, können Schädigungendes Penisgewebes und ein dauerhafter Potenzverlust die Folge sein.
CIALIS darf bei Patienten mit anatomischer Deformation des Penis (z. B. Deviation, Fibrose im
Bereich der Corpora Cavernosa oder Induratio penis plastica) oder bei Patienten mit für Priapismusprädisponierenden Erkrankungen (z. B. Sichelzellenanämie, multiples Myelom oder Leukämie) nurmit Vorsicht angewendet werden.
Anwendung mit CYP3A4-Inhibitoren
Wenn CIALIS an Patienten verschrieben wird, die potente CYP3A4-Inhibitoren (Ritonavir,
Saquinavir, Ketoconazol, Itraconazol und Erythromycin) einnehmen, ist Vorsicht geboten, da eineerhöhte Tadalafil-Exposition (AUC) bei Kombination dieser Arzneimittel beobachtet wurde (siehe
Abschnitt 4.5).
CIALIS und andere Behandlungsmethoden der erektilen Dysfunktion
Unbedenklichkeit und Wirksamkeit einer Kombination von CIALIS mit anderen PDE5-Inhibitorenoder anderen Behandlungsmethoden der erektilen Dysfunktion wurden nicht untersucht. Informieren
Sie Ihre Patienten, dass sie CIALIS nicht in solchen Kombinationen einnehmen dürfen.
LactoseCIALIS enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem
Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
NatriumDieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu'natriumfrei“.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Wie im Folgenden erläutert, wurden Interaktionsstudien mit 10 mg und/oder 20 mg Tadalafildurchgeführt. Bezüglich solcher Interaktionsstudien, bei denen nur die 10 mg Tadalafil Dosierungverwendet wurde, können klinisch relevante Wechselwirkungen bei höheren Dosierungen nicht völligausgeschlossen werden.
Wirkungen anderer Substanzen auf Tadalafil
Cytochrom P450 Inhibitoren
Tadalafil wird hauptsächlich durch CYP3A4 abgebaut. Ein selektiver CYP3A4-Inhibitor, Ketoconazol(200 mg täglich), erhöhte die AUC von Tadalafil (10 mg) auf das Doppelte und cmax um 15 % im
Vergleich zu den AUC- und cmax-Werten bei alleiniger Gabe von Tadalafil. Ketoconazol (400 mgtäglich) erhöhte die AUC von Tadalafil (20 mg) um das 4-fache und cmax um 22 %. Der
Protease-Inhibitor Ritonavir, ein Inhibitor von CYP3A4, CYP2C9, CYP2C19 und CYP2D6, erhöhtebei einer Tagesdosis von 2 x 200 mg die AUC von Tadalafil (20 mg) auf das Doppelte bei gleichzeitigunveränderter cmax. Obwohl die spezifischen Wechselwirkungen nicht untersucht wurden, solltenandere Protease-Inhibitoren wie Saquinavir, und andere CYP3A4-Inhibitoren wie Erythromycin,
Clarithromycin, Itraconazol und Grapefruitsaft mit Vorsicht gleichzeitig gegeben werden, da zuerwarten ist, dass sie den Tadalafil-Plasmaspiegel erhöhen (siehe Abschnitt 4.4).
Folglich könnte sich die Häufigkeit der Nebenwirkungen, die in Abschnitt 4.8 aufgeführt sind,möglicherweise erhöhen.
Transportmoleküle
Die Rolle von Transportmolekülen (z. B. p-Glycoprotein) bei der Verteilung von Tadalafil ist nichtbekannt. Daher besteht die Möglichkeit von Arzneimittelwechselwirkungen, die durch Inhibierungvon Transportmolekülen hervorgerufen werden.
Cytochrom P450 Induktoren
Ein CYP3A4-Induktor, Rifampicin, reduzierte die AUC von Tadalafil um 88 %, verglichen mit den
AUC-Werten bei alleiniger Gabe von Tadalafil (10 mg). Diese reduzierte Exposition lässt erwarten,dass die Wirksamkeit von Tadalafil vermindert wird, der Umfang der Wirksamkeitsminderung istnicht bekannt. Andere CYP3A4-Induktoren wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepinverringern ebenfalls die Plasma-Konzentration von Tadalafil.
Wirkungen von Tadalafil auf andere Arzneimittel
Nitrate
In klinischen Studien wurde gezeigt, dass Tadalafil (5, 10 und 20 mg) die blutdrucksenkende Wirkungvon Nitraten verstärkt. Daher ist die Gabe von CIALIS an Patienten kontraindiziert, die organische
Nitrate in jeglicher Form einnehmen (siehe Abschnitt 4.3). Entsprechend den Ergebnissen einerklinischen Studie, in der 150 Probanden 7 Tage lang eine tägliche Dosis von 20 mg Tadalafil und0,4 mg Nitroglycerin sublingual zu verschiedenen Zeitpunkten erhielten, dauerte diese
Wechselwirkung mehr als 24 Stunden an und war 48 Stunden nach der letzten Tadalafil-Gabe nichtmehr nachweisbar. Falls die Gabe von Nitraten in einer lebensbedrohlichen Situation für medizinischerforderlich gehalten wird, sollten daher bei einem Patienten, der CIALIS (2,5 mg - 20 mg) erhält,mindestens 48 Stunden seit der letzten CIALIS-Einnahme verstrichen sein, bevor eine Nitrat-Gabe in
Betracht gezogen wird. Nitrate sollten in diesen Situationen nur unter enger ärztlicher Überwachungmit einer angemessenen hämodynamischen Kontrolle gegeben werden.
Antihypertensiva (einschließlich Calciumkanal-Blocker)
Die gleichzeitige Einnahme von Doxazosin (4 bzw. 8 mg täglich) und Tadalafil (5 mg tägliche Dosisbzw. 20 mg als einzelne Dosis) erhöht die blutdrucksenkende Wirkung dieses Alpha-Blockers inerheblicher Weise. Dieser Effekt hält mindestens 12 Stunden an und Symptome, einschließlich einer
Synkope, können auftreten. Daher wird diese Kombination nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4).
Aus Wechselwirkungsstudien mit einer begrenzten Anzahl an gesunden Probanden wurde diese
Wirkung bei Alfuzosin und Tamsulosin nicht berichtet. Dennoch sollte bei Patienten, die mit Alpha-
Blockern behandelt werden, besondere Vorsicht gelten, wenn Tadalafil eingesetzt wird, dies giltinsbesondere für die Behandlung von älteren Menschen. Die Behandlungen sollten mit einer
Minimaldosis begonnen und stufenweise angepasst werden.
In klinisch-pharmakologischen Studien wurde untersucht, welches Potential Tadalafil besitzt, dieblutdrucksenkende Wirkung antihypertensiver Arzneimittel zu verstärken. Wichtige Substanzklassenantihypertensiver Arzneimittel wurden untersucht, einschließlich Calciumkanal-Blockern(Amlodipin), Angiotensin Converting Enzym (ACE) Hemmern (Enalapril), Beta Rezeptoren Blockern(Metoprolol), Thiazid-Diuretika (Bendrofluazide) und Angiotensin II Rezeptor Blockern(verschiedene Arten und Dosierungen, allein oder in Kombination mit Thiaziden, Calcium-
Kanalblockern, Beta-Blockern und/oder Alpha-Blockern). Tadalafil (10 mg, außer in Studien mit
Angiotensin II Rezeptorenblockern und Amlodipin, in denen eine 20 mg Dosis gegeben wurde) zeigtekeine klinisch signifikante Wechselwirkung mit einer dieser Substanzklassen. In einer weiterenklinisch-pharmakologischen Studie wurde Tadalafil (20 mg) in Kombination mit bis zu 4 Klassen von
Antihypertensiva untersucht. Bei Studienteilnehmern, die verschiedene Antihypertensiva einnahmen,schienen die ambulant gemessenen Blutdruck-Veränderungen im Zusammenhang mit der Blutdruck-
Einstellung zu stehen. So war bei Studienteilnehmern, deren Blutdruck gut eingestellt war, die
Senkung minimal und ähnlich der, die bei gesunden Probanden beobachtet wurde. Bei
Studienteilnehmern mit schlecht eingestelltem Blutdruck war die Blutdrucksenkung größer, obwohldies in der Mehrheit der Fälle nicht mit Symptomen einer Hypotonie einherging. Bei Patienten, diegleichzeitig blutdrucksenkende Arzneimittel erhalten, können 20 mg Tadalafil eine Blutdrucksenkunghervorrufen, die (mit der Ausnahme von Alpha-Blockern - siehe oben) im Allgemeinen geringfügigund wahrscheinlich nicht klinisch relevant ist. Die Analyse klinischer Daten aus Phase III Studienzeigte keine Unterschiede der unerwünschten Ereignisse bei Patienten, die Tadalafil mit oder ohneantihypertensive Arzneimittel einnahmen. Jedoch sollten Patienten, wenn sie mit Antihypertensivabehandelt werden, entsprechende ärztliche Hinweise über eine mögliche Blutdrucksenkung erhalten.
RiociguatPräklinische Studien zeigten einen additiven Effekt auf die Senkung des systemischen Blutdrucks,wenn PDE5-Inhibitoren mit Riociguat kombiniert wurden. In klinischen Studien zeigte sich, dass
Riociguat den hypotensiven Effekt von PDE5-Hemmern verstärkt. Es gab keinen Hinweis auf einenpositiven klinischen Effekt dieser Kombination in der untersuchten Studienpopulation. Diegleichzeitige Verwendung von Riociguat zusammen mit PDE5-Hemmern, inklusive Tadalafil, istkontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).
5-Alpha-Reduktase-Inhibitoren
In einer klinischen Studie zur Behandlung der BPH Symptome wurde die gleichzeitige Einnahme von
Tadalafil 5 mg und Finasterid 5 mg verglichen mit der gleichzeitigen Einnahme von Placebo und
Finasterid 5 mg, dabei traten keine neuen Nebenwirkungen auf. Allerdings wurde keine formale
Arzneimittelwechselwirkungsstudie zur Untersuchung der Effekte von Tadalafil und 5-Alpha-
Reduktase-Inhibitoren (5-ARIs) durchgeführt, daher sollte man bei der Kombination von Tadalafil und5-ARIs vorsichtig sein.
CYP1A2 Substrate (z.B. Theophyllin)
In einer klinisch-pharmakologischen Studie zeigte sich bei der Anwendung von 10 mg Tadalafil mit
Theophyllin (einem nichtselektiven Phosphodiesterase-Hemmer) keine pharmakokinetische
Wechselwirkung. Die einzige pharmakodynamische Wirkung war eine geringfügige Erhöhung der
Herzfrequenz (um 3,5 Schläge pro Minute). Obwohl dieser Effekt geringfügig ist und in dieser Studieklinisch nicht signifikant war, sollte er bei gemeinsamer Anwendung dieser Arzneimittelberücksichtigt werden.
Ethinylestradiol und Terbutalin
Tadalafil zeigte eine Erhöhung der oralen Bioverfügbarkeit von Ethinylestradiol; eine ähnliche
Erhöhung kann bei der oralen Anwendung von Terbutalin erwartet werden, obwohl die klinischen
Auswirkungen unbekannt sind.
AlkoholAlkohol-Konzentrationen (mittlere maximale Blutkonzentration 0,8 ‰) wurden durch gleichzeitige
Gabe von Tadalafil (10 mg oder 20 mg) nicht beeinflusst. Auch wurde 3 Stunden nach gleichzeitiger
Verabreichung von Alkohol keine Veränderung der Tadalafil-Konzentration beobachtet. Der Alkoholwurde dabei so verabreicht, dass die Alkohol-Absorption maximiert war (keine Nahrungsaufnahmeseit dem vorangegangenen Abend bis 2 Stunden nach der Alkohol-Gabe). Tadalafil (20 mg) verstärktenicht den durch Alkoholkonsum (0,7 g/kg oder etwa 180 ml 40%iger Alkohol [Wodka] bei einem
Mann mit 80 kg Körpergewicht) verursachten mittleren Blutdruckabfall, aber bei einigen Probandenwurde Schwindel nach dem Aufrichten und orthostatische Hypotonie beobachtet. Bei Verabreichungvon Tadalafil mit geringeren Alkoholmengen (0,6 g/kg) wurde keine Hypotonie beobachtet und
Schwindel kam ähnlich häufig vor wie bei alleinigem Alkoholkonsum. Tadalafil (10 mg) verstärktenicht die Alkoholwirkung auf kognitive Funktionen.
Arzneimittel, die durch Cytochrom P450 metabolisiert werden
Es ist nicht zu erwarten, dass Tadalafil eine klinisch signifikante Hemmung oder Verstärkung der
Clearance solcher Arzneimittel bewirkt, die durch CYP450-Isoformen metabolisiert werden. Studienhaben bestätigt, dass Tadalafil CYP450-Isoformen, einschließlich CYP3A4, CYP1A2, CYP2D6,
CYP2E1, CYP2C9 und CYP2C19, weder inhibiert noch induziert.
CYP2C9 Substrate (z.B. R-Warfarin)
Tadalafil (10 mg und 20 mg) hatte weder eine klinisch signifikante Wirkung auf die Bioverfügbarkeit(AUC) von S-Warfarin oder R-Warfarin (CYP2C9 Substrat), noch hatte Tadalafil einen Einfluss aufeine mittels Warfarin eingestellte Prothrombin-Zeit.
Acetylsalicylsäure
Tadalafil (10 mg und 20 mg) hatte keinen Einfluss auf die durch Acetylsalicylsäure verlängerte
Blutungszeit.
Antidiabetika
Spezifische Wechselwirkungsstudien mit Antidiabetika wurden nicht durchgeführt.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
CIALIS ist nicht zur Anwendung bei Frauen indiziert.
SchwangerschaftEs gibt begrenzte Daten zur Anwendung von Tadalafil bei schwangeren Frauen. Tierexperimentelle
Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft,embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3).
Als Vorsichtsmaßnahme sollte vorzugsweise auf die Anwendung von CIALIS während der
Schwangerschaft verzichtet werden.
StillzeitVerfügbare pharmakodynamische/toxikologische Daten zeigen eine Exkretion von Tadalafil in die
Milch von Tieren. Ein Risiko für den Säugling kann nicht ausgeschlossen werden. CIALIS solltewährend der Stillzeit nicht eingenommen werden.
FertilitätBei Hunden wurden Effekte beobachtet, die möglicherweise auf eine Beeinträchtigung der Fertilitäthindeuten. Zwei sich daran anschließende klinische Studien zeigen, dass dieser Effekt beim Menschenunwahrscheinlich ist, obwohl bei einigen Männern eine Abnahme der Spermienkonzentrationbeobachtet wurde (siehe Abschnitte 5.1 und 5.3).
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
MaschinenCIALIS hat einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum
Bedienen von Maschinen. Obwohl in klinischen Studien über Schwindel ähnlich häufig unter Placebound Tadalafil berichtet wurde, sollten Patienten wissen, wie sie auf CIALIS reagieren, bevor sie Autofahren oder Maschinen bedienen.
4.8 Nebenwirkungen
Zusammenfassung des SicherheitsprofilsDie am häufigsten berichteten Nebenwirkungen bei Patienten, die CIALIS zur Behandlung einererektilen Dysfunktion oder eines benignen Prostatasyndroms einnahmen, waren Kopfschmerzen,
Dyspepsie, Rückenschmerzen und Myalgie, wobei die Anzahl der berichteten Nebenwirkungen mitder verabreichten CIALIS-Dosis zunahm. Die berichteten unerwünschten Reaktionen warenvorübergehend und im Allgemeinen leicht bis mäßig. Die Mehrzahl der berichteten Kopfschmerzen,die bei der täglichen Anwendung von CIALIS berichtet wurden, trat meist innerhalb von 10 bis30 Tagen nach Behandlungsbeginn auf.
Tabellarische Zusammenfassung der NebenwirkungenDie unten aufgeführte Tabelle beinhaltet die Nebenwirkungen aus spontan berichteten Fällen undplacebo-kontrollierten klinischen Studien (mit insgesamt 8 022 CIALIS-Patienten und 4 422 Placebo-
Patienten) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion nach Bedarf bzw. in der täglichen Dosierung undzur Behandlung des benignen Prostatasyndroms in der täglichen Dosierung.
Häufigkeitsangaben gemäß Konvention: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich(≥1/1 000 bis <1/100), selten (≥1/10 000 bis <1/1 000), sehr selten (<1/10 000) und nicht bekannt(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nicht bekannt
Erkrankungen des ImmunsystemsÜberempfindlich- Angioödem2keitsreaktionen
Erkrankungen des NervensystemsKopfschmerz Schwindel Schlaganfall1(einschließlichhämorrhagische
Ereignisse),
Synkope,vorübergehendeischämische
Attacken1,
Migräne2,
Krampfanfälle2,vorübergehende
Amnesie(Gedächtnisstörung)
AugenerkrankungenVerschwommene Gesichtsfeldausfall, Zentrale seröses Sehen, Schwellung der Chorioretinopathie
Empfindungen, Augenlider,die als Bindehautrötung,
Augenschmerzen nicht arteriitischebeschrieben anteriorewurden ischämische
Optikusneuro-pathie(NAION) 2,
Augenvenenverschluss2
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Tinnitus Plötzliche
Schwerhörigkeitoder Taubheit
Herzerkrankungen1
Tachykardie, Myokardinfarkt,
Palpitationen instabile Anginapectoris2,ventrikuläre
Arrhythmien2
GefäßerkrankungenHautrötung Hypotonie3,
HypertonieErkrankungen der Atemwege, des Brustraums und MediastinumsVerstopfte Atemnot,
Nase Epistaxis(Nasenbluten)
Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Nicht bekannt
Erkrankungen des GastrointestinaltraktsDyspepsie, Abdominale
Schmerzen,
Erbrechen,
Übelkeit,gastroösophagealer Reflux
Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesHautausschlag, Urtikaria,
Stevens-Johnson
Syndrom2,exfoliative
Dermatitis2,
Hyperhidrosis(Schwitzen)
Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Rückenschmerzen,
Muskelschmerzen,
Schmerzenin den
Extremitäten
Erkrankungen der Nieren und HarnwegeHämaturie
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrüseLang andauernde Priapismus,
Erektionen Penishämorrhagie,
Hämatospermie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortBrustschmerz1, Gesichtsödem2,
Periphere Ödeme, plötzlicher Herztod1,
Müdigkeit 2(1) Bei den meisten Patienten waren vorbestehende kardiovaskuläre Risikofaktoren bekannt (siehe
Abschnitt 4.4).(2) Nach Markteinführung berichtete Nebenwirkungen, die nicht in placebo-kontrollierten Studienbeobachtet wurden.(3) Vor allem wurde dies berichtet, wenn Tadalafil von Patienten eingenommen wurde, die bereits mit
Antihypertensiva behandelt wurden.
Beschreibung spezieller Nebenwirkungen
Verglichen mit Placebo gab es in der Gruppe, die einmal täglich mit Tadalafil behandelt wurde, eineetwas höhere Inzidenz von EKG Abnormalitäten, in erster Linie Sinusbradykardie. Die meisten dieser
EKG-Unregelmäßigkeiten standen nicht im Zusammenhang mit unerwünschten Reaktionen.
Andere besondere PatientengruppenDaten zu Patienten über 65 Jahren, die in klinischen Studien Tadalafil entweder zur Behandlung dererektilen Dysfunktion oder zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms erhalten haben, sindbegrenzt. In klinischen Studien, in denenTadalafil 10/20 mg bei Bedarf zur Behandlung der erektilen
Dysfunktion eingenommen wurde, wurde Diarrhö bei Patienten über 65 Jahren häufiger berichtet. Inklinischen Studien mit Tadalafil 5mg in der einmal täglichen Anwendung zur Behandlung desbenignen Prostatasyndroms wurden Schwindel und Diarrhö bei Patienten über 75 Jahren häufigerberichtet.
Meldung des Verdachts auf NebenwirkungenDie Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem* anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Einzeldosen bis zu 500 mg wurden an gesunden Probanden und Mehrfachdosen bis zu 100 mg täglichan Patienten gegeben. Die unerwünschten Ereignisse waren denen vergleichbar, die bei niedrigeren
Dosen gesehen werden. Im Fall einer Überdosierung sollten je nach Bedarf die üblichenunterstützenden Maßnahmen ergriffen werden. Hämodialyse trägt nur unerheblich zur Tadalafil-
Elimination bei.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Urologika, Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion,
ATC-Code: G04BE08.
WirkmechanismusTadalafil ist ein selektiver, reversibler Hemmstoff der zyklischen Guanosin Monophosphat (cGMP)-spezifischen Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5). Wenn eine sexuelle Stimulation die lokale
Ausschüttung von Stickstoffoxid verursacht, erzeugt Tadalafil durch die Hemmung der PDE5 erhöhtecGMP-Spiegel im Corpus Cavernosum. Dadurch ergibt sich eine Entspannung der glatten Muskulaturund Blut fließt in das Penisgewebe, wodurch eine Erektion hervorgerufen wird. In der Behandlung dererektilen Dysfunktion zeigt Tadalafil ohne sexuelle Stimulation keine Wirkung.
Die Wirkung einer PDE5-Hemmung auf die cGMP-Konzentration im Corpus Cavernosum wird auchin der glatten Muskulatur der Prostata, der Blase und den versorgenden Blutgefäßen beobachtet. Diedaraus resultierende vaskuläre Entspannung erhöht die Durchblutung, dies könnte der
Wirkmechanismus sein, der zu einer Reduktion des benignen Prostatasyndroms führt. Diesevaskulären Effekte könnten durch eine Aktivitätshemmung der afferenten Nerven der Blase und durcheine Entspannung der glatten Muskulatur der Prostata und der Blase unterstützt werden.
Pharmakodynamische WirkungenIn vitro Studien haben gezeigt, dass Tadalafil ein selektiver PDE5-Inhibitor ist. PDE5 ist ein Enzym,das sich in der glatten Muskulatur des Corpus Cavernosum, in der glatten Muskulatur der Gefäße undinneren Organe, im Skelettmuskel, in den Thrombozyten, in der Niere, Lunge und im Kleinhirn findet.
Die Tadalafil-Wirkung ist auf PDE5 deutlich stärker als auf andere Phosphodiesterasen. Tadalafilwirkt mehr als 10 000-fach stärker auf PDE5 als auf PDE1, PDE2 und PDE4, Enzyme, die im Herz,im Hirn, in den Blutgefäßen, der Leber und weiteren Organen vorkommen. Tadalafil wirkt mehr als10 000-fach stärker auf PDE5 als auf PDE3, ein Enzym, das im Herz und in Blutgefäßen vorkommt.
Die im Vergleich zu PDE3 höhere Selektivität für PDE5 ist von Bedeutung, da das Enzym PDE3 die
Kontraktionsfähigkeit des Herzens mit beeinflusst. Zusätzlich ist die Tadalafil-Wirkung auf PDE5etwa 700-fach stärker als auf PDE6, ein Enzym, das in der Retina gefunden wird und für die
Phototransduktion verantwortlich ist. Tadalafil wirkt ebenfalls mehr als 10 000-fach stärker auf PDE5als auf PDE7 bis PDE10.
Klinische Wirksamkeit und SicherheitBei gesunden Probanden verursachte Tadalafil verglichen mit Placebo keine signifikanten
Veränderungen des systolischen und diastolischen Blutdrucks im Liegen (mittlere maximale Abnahme1,6 bzw. 0,8 mm Hg) sowie des systolischen und diastolischen Blutdrucks im Stehen (mittleremaximale Abnahme von 0,2 bzw. 4,6 mm Hg) und keine signifikante Änderung der Pulsfrequenz.
In einer Studie zur Untersuchung der Wirkung von Tadalafil auf die Sehfähigkeit wurde mit dem
Farnsworth Munsell 100-hue Test keine Beeinträchtigung der Farbunterscheidung (blau/grün)festgestellt. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit der geringen Affinität des Tadalafils für PDE6verglichen mit PDE5. In allen klinischen Studien waren Berichte über Änderungen des Farbsehensselten (< 0,1 %).
Bei Männern wurden drei Studien durchgeführt, um den möglichen Effekt von CIALIS 10 mg (eine6-monatige Studie) und 20 mg (eine 6-monatige und eine 9-monatige Studie) bei einer täglichen
Einnahme auf die Spermatogenese zu untersuchen. In zwei dieser Studien wurden eine Abnahme der
Spermienzahl und der -konzentration im Zusammenhang mit der Tadalafil-Behandlung beobachtet, diewahrscheinlich nicht klinisch relevant sind. Diese Effekte standen nicht im Zusammenhang mit der
Veränderung anderer Werte, wie z. B.: Motalität, Morphologie und FSH (follikelstimulierendes
Hormon).
Erektile Dysfunktion
Zu CIALIS nach Bedarf wurden drei klinische Studien mit 1 054 Patienten unter häuslichen
Bedingungen durchgeführt, um die Wirkdauer zu bestimmen. Tadalafil zeigte eine statistischsignifikante Verbesserung der erektilen Funktion. Es befähigte zu erfolgreichem Geschlechtsverkehrbis zu 36 Stunden nach der Einnahme, ebenso wie es den Patienten im Vergleich zu Placeboermöglichte, bereits 16 Minuten nach der Einnahme eine Erektion zu bekommen und für einenerfolgreichen Verkehr aufrecht zu erhalten.
In einer 12-wöchigen Studie, die mit 186 Patienten (142 Tadalafil, 44 Placebo) mit erektiler
Dysfunktion bei Rückenmarksverletzung durchgeführt wurde, verbesserte Tadalafil signifikant dieerektile Funktion. Die Einnahme von Tadalafil 10 oder 20 mg (flexible Dosierung, nach Bedarf)erhöhte die erfolgreichen Versuche pro Patient im Mittel auf 48 % im Vergleich zu 17 % unter
Placebo.
Zur Evaluierung der einmal täglichen Einnahme von Tadalafil wurden anfänglich 3 klinische Studienin den Dosierungen 2,5 mg, 5 mg und 10 mg an 853 Patienten durchgeführt. Die Patientenunterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit im Alter (von 21 - 82 Jahren) litten unter erektiler
Dysfunktion unterschiedlicher Ätiologie und Ausprägung (leicht, mäßig, schwer). In den beidenprimären Wirksamkeitsstudien in der Gesamtpopulation betrug die mittlere Rate erfolgreicher
Versuche von Geschlechtsverkehr pro Person 57 und 67 % mit CIALIS 5 mg und 50 % mit CIALIS2,5 mg im Vergleich zu 31 und 37 % mit Placebo. In der Studie bei Patienten mit erektiler
Dysfunktion als Folge eines Diabetes betrug die mittlere Rate erfolgreicher Versuche
Geschlechtsverkehr auszuüben, pro Person 41 und 46 % mit CIALIS 5 mg bzw. 2,5 mg im Vergleichzu 28 % mit Placebo. Die meisten Patienten in diesen 3 Studien hatten auf eine vorangegangene
PDE5-Inhibitor-Therapie nach Bedarf angesprochen. In einer weiteren Studie wurden 217 Patienten,die noch keine PDE5-Inhibitoren erhalten hatten, auf CIALIS 5 mg einmal täglich bzw. Placeborandomisiert. Die mittlere Rate erfolgreicher Versuche von Geschlechtsverkehr betrug pro Person68 % für CIALIS-Patienten im Vergleich zu 52 % für Placebo-Patienten.
Benignes Prostatasyndrom
CIALIS wurde bei Männern mit einem benignen Prostatasyndrom in 4 klinischen Studien über einen
Zeitraum von 12 Wochen mit über 1 500 Patienten untersucht. In diesen vier Studien war die
Verbesserung des Gesamt IPSS (International Prostate Symptom Score) mit CIALIS 5 mg -4,8; -5,6; -6,1 und -6.3 im Vergleich zu Placebo mit -2,2; -3,6; -3,8 und -4,2. Die Verbesserung des Gesamt IPSS(International Prostate Symptom Score) trat frühestens nach 1 Woche auf. In der Studie, die auch
Tamsulosin 0,4 mg als einen aktiven Vergleichsarm führte, war die Verbesserung der
Gesamtpunktzahl des IPSS (International Prostate Symptom Score) mit CIALIS 5 mg, Tamsulosinund Placebo jeweils entsprechend: -6,3; -5,7 und -4,2.
Eine dieser Studien untersuchte die Verbesserung der erektilen Dysfunktion und des benignen
Prostatasyndroms bei Patienten mit beiden Erkrankungen. In dieser Studie wurde die Verbesserunganhand des erektilen Dysfunktionsbereichs des IIEF (International Index of Erectile Function) und des
Gesamt IPSS (International Prostate Symptom Score) beurteilt. Der IIEF und der IPSS waren 6,5 und -6,1 mit CIALIS 5 mg im Vergleich zu 1,8 und -3,8 bei Placebo. Mit CIALIS 5 mg lag derdurchschnittliche prozentuale Anteil von erfolgreich durchgeführten Geschlechtsverkehrversuchen bei71,9% im Vergleich zu 48,3% mit Placebo.
Die Verbesserung, die im Gesamt IPSS nach 12 Wochen gesehen wurde, konnte in der open-label
Verlängerung einer dieser Studien, in der die Behandlung mit CIALIS 5 mg bis zu einem Jahrfortgeführt wurde; über diesen Zeitraum erhalten bleiben.
Kinder und JugendlicheEine einzelne Studie wurde bei Kindern und Jugendlichen mit Duchenne-Muskeldystrophie (DMD)durchgeführt, in der sich keine Wirkung gezeigt hat. Die randomisierte, doppelblinde,placebokontrollierte, 3-armige Studie mit Tadalafil wurde an 331 Jungen im Alter von 7-14 Jahren mit
DMD und Begleittherapie mit Corticosteroiden durchgeführt. Die Studie beinhaltete eine 48-wöchigedoppelblinde Periode, in der die Patienten auf eine tägliche Behandlung mit Tadalafil 0,3 mg/kg,
Tadalafil 0,6 mg/kg oder Placebo randomisiert wurden. Tadalafil zeigte keinen Effekt in der
Verlangsamung des Rückgangs der Mobilität, gemessen anhand des primären Endpunkts6-Minuten-Gehstrecke (6MWD, 6 minute walk distance): die Veränderung der 6MWD nach48 Wochen betrug nach der Methode der kleinsten Quadrate (LS = least squares) -51,0 Meter (m) inder Placebo-Gruppe, verglichen mit -64,7 m in der Gruppe Tadalafil 0,3 mg/kg (p = 0,307) und -59,1 m in der Gruppe Tadalafil 0,6 mg/kg (p = 0,538). Zusätzlich gab es keinen
Wirksamkeitsnachweis bei den Sekundäranalysen der Studie. Die Gesamtsicherheitsergebnisse aus der
Studie waren im Allgemeinen konsistent zu dem bekannten Sicherheitsprofil von Tadalafil und zu denunerwünschten Ereignissen (AEs, adverse events), die bei der pädiatrischen DMD-Population unter
Corticosteroiden zu erwarten waren.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat eine Freistellung von der Verpflichtung zur Vorlage von
Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen in der Behandlung der erektilen
Dysfunktion gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und
Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
ResorptionTadalafil wird nach oraler Gabe gut resorbiert und die mittlere maximale Plasmakonzentration (cmax)wird meist 2 Stunden nach Einnahme erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit von Tadalafil nach oraler
Gabe wurde nicht ermittelt.
Rate und Ausmaß der Tadalafil-Resorption werden durch Nahrungsmittel nicht beeinflusst, daher kann
CIALIS unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Der Zeitpunkt der Einnahme(morgens oder abends) hat keine klinisch relevanten Auswirkungen auf Geschwindigkeit und Ausmaßder Resorption.
VerteilungDas mittlere Verteilungsvolumen beträgt etwa 63 l, was darauf hindeutet, dass Tadalafil im Gewebeverteilt wird. In therapeutischen Konzentrationen beträgt die Plasmaproteinbindung von Tadalafil94 %. Die Proteinbindung wird durch eine gestörte Nierenfunktion nicht beeinträchtigt.
Weniger als 0,0005 % der eingenommenen Dosis fand sich im Samen von gesunden Probanden.
BiotransformationTadalafil wird hauptsächlich durch die Cytochrom P450 (CYP) 3A4 Isoform metabolisiert. Derzirkulierende Hauptmetabolit ist das Methylcatecholglucuronid. Dieser Metabolit ist auf PDE5mindestens 13 000-fach weniger wirksam als Tadalafil. Eine klinische Wirkung des Metaboliten istbei den ermittelten Konzentrationen daher nicht zu erwarten.
EliminationBei gesunden Probanden beträgt die mittlere Clearance für Tadalafil nach oraler Gabe 2,5 l/h und diemittlere Halbwertszeit 17,5 Stunden. Tadalafil wird hauptsächlich in Form inaktiver Metabolitenausgeschieden, vorwiegend über die Faeces (etwa 61 % der Dosis) und zu einem geringeren Teil überden Urin (etwa 36 % der Dosis).
Linearität/Nicht-LinearitätDie Pharmakokinetik von Tadalafil ist bei gesunden Probanden im Hinblick auf Zeit und Dosis linear.
Über den Dosisbereich von 2,5 bis 20 mg steigt die Exposition (AUC) proportional mit der Dosis.
Eine Steady State Plasmakonzentration wird bei einmal täglicher Gabe innerhalb von 5 Tagen erreicht.
Die mit dem Populationsansatz bestimmte Pharmakokinetik bei Patienten mit erektiler Dysfunktion istder bei Personen ohne erektile Dysfunktion vergleichbar.
Besondere PatientengruppenÄltere Männer
Gesunde ältere Männer (65 Jahre oder älter) zeigten nach oraler Gabe von Tadalafil eine niedrigere
Clearance, was zu einer 25 % höheren Bioverfügbarkeit (AUC) im Verhältnis zu gesunden Probandenim Alter zwischen 19 bis 45 Jahren führte. Dieser Effekt des Alters ist klinisch nicht signifikant underfordert keine Dosisanpassung.
NierenfunktionsstörungIn klinisch-pharmakologischen Studien, in denen Einzeldosen Tadalafil (5 mg bis 20 mg) verabreichtwurden, war bei Männern mit leichter (Kreatinin Clearance 51 bis 80 ml/min) oder mäßiger (Kreatinin
Clearance 31 bis 50 ml/min) Nierenfunktionsstörung sowie bei Dialyse-Patienten mit terminalem
Nierenversagen die Bioverfügbarkeit (AUC) von Tadalafil ungefähr verdoppelt. Cmaxwar beidialysepflichtigen Patienten gegenüber dem bei gesunden Männern gemessenen Wert um 41 % erhöht.
Hämodialyse trägt nur unerheblich zur Tadalafil-Elimination bei.
LeberfunktionsstörungDie Bioverfügbarkeit von Tadalafil (AUC) bei Männern mit leichter und mäßiger
Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse A und B) ist mit der bei gesunden Männern vergleichbar,wenn eine 10 mg Dosis gegeben wird. Es existieren nur begrenzt klinische Daten zur
Unbedenklichkeit von CIALIS bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C).
Die einmal tägliche Anwendung von Tadalafil wurde bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nichtuntersucht. Daher sollte vor der Verordnung von CIALIS in der einmal täglichen Dosierung derverschreibende Arzt eine sorgfältige, individuelle Nutzen-Risiko Abwägung durchführen.
Diabetiker
Die Bioverfügbarkeit (AUC) von Tadalafil war bei Diabetikern etwa 19 % niedriger, als der AUC-
Wert von gesunden Probanden. Dieser Unterschied in der Bioverfügbarkeit erfordert keine
Dosisanpassung.
5.3 Präklinische Sicherheitsdaten
Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter
Gabe, Reproduktionstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potential lassen die präklinischen
Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
Bei Ratten oder Mäusen, die bis zu 1 000 mg/kg Tadalafil täglich erhielten, gab es keinen Hinweis auf
Teratogenität, Embryotoxizität oder Fetotoxizität. Bei einer prä- und postnatalen Entwicklungsstudiean Ratten war die höchste Dosis, bei der keine toxikologischen Effekte beobachtet wurden,30 mg/kg/Tag. Bei trächtigen Ratten war die AUC für die berechnete ungebundene Substanz bei dieser
Dosis etwa 18-mal höher als die AUC beim Menschen bei einer 20 mg Dosis.
Die Fertilität bei männlichen und weiblichen Ratten wurde nicht beeinträchtigt. Bei Hunden, denen
Tadalafil 6 bis 12 Monate lang täglich in Dosierungen von 25 mg/kg/Tag und mehr gegeben wurde(und die dadurch einer zumindest 3-mal höheren Menge [Faktor 3,7 bis 18,6] ausgesetzt waren als
Menschen nach einer 20 mg Einzeldosis), wurde eine Rückbildung des Epithels der Tubuli Seminiferibeobachtet, die zu einer Abnahme der Spermatogenese bei einigen Hunden führte. Siehe auch
Abschnitt 5.1.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
TablettenkernLactose-Monohydrat,
Croscarmellose-Natrium,
Hyprolose,mikrokristalline Cellulose,
Natriumdodecylsulfat,
Magnesiumstearat.
FilmüberzugLactose-Monohydrat,
Hypromellose,
Triacetin,
Titandioxid (E171),
Eisen (III)-hydroxid-oxid x H2O (E172),
Talkum.
6.2 Inkompatibilitäten
6.3 Haltbarkeit
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Nicht über 25°Clagern.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Aluminium/PVC Blisterpackungen in Faltschachteln mit 14, 28 oder 84 Filmtabletten.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.
7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS
Eli Lilly Nederland B.V.,
Papendorpseweg 83, 3528 BJ Utrecht
Niederlande.
8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)
9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 12. November 2002
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 12. November 2012
10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.