Angewendet bei: Krebs
Art der Anwendung: Infusion
Substanz: Carmustin (Antineoplastikum)
ATC: L01AD01 (Antineoplastische und Immunmodulierende Mittel | Alkylierende Mittel | Nitrosoharnstoffe)
Dieses Arzneimittel kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Bei Lebererkrankungen kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.
Mit besonderer Vorsicht handhaben.
Während der Behandlung ist eine zuverlässige Verhütung erforderlich.
Dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anwenden.
Dieses Arzneimittel kann die Leber beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Dieses Arzneimittel kann die Anzahl der Blutzellen verringern.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung.
Während der Behandlung können regelmäßige Laboruntersuchungen erforderlich sein.
Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn ein schwerer Hautausschlag auftritt.
Carmustin ist ein Chemotherapeutikum, das zur Behandlung bestimmter Krebsarten eingesetzt wird, darunter Lymphome, multiples Myelom und Hirntumoren. Es gehört zur Klasse der alkylierenden Wirkstoffe und wirkt, indem es die DNA von Krebszellen stört und deren Teilung und Wachstum hemmt.
Carmustin wird intravenös oder als Implantate im Falle von Hirntumoren verabreicht. Die Behandlung erfolgt in der Regel in Zyklen, und die Dosierung wird basierend auf dem Gewicht des Patienten, dem allgemeinen Gesundheitszustand und der behandelten Krebsart angepasst.
Patienten müssen während der Behandlung engmaschig überwacht werden, um mögliche Nebenwirkungen wie Lungentoxizität, eine Abnahme der Blutzellzahlen oder eine Beeinträchtigung der Leberfunktion zu erkennen. Es ist wichtig, die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen.
Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und ein erhöhtes Infektionsrisiko. In seltenen Fällen können schwerwiegendere Komplikationen wie Lungenfibrose oder Leberversagen auftreten. Patienten sollten ihren Arzt über ungewöhnliche Symptome informieren.