AVAMYS 27.5mcg/puf nasenspray, suspension merkblatt medikamente

R01AD12 Fluticasonfuroat • RESPIRATIONSTRAKT | RHINOLOGIKA | DEKONGESTIVA UND ANDERE RHINOLOGIKA ZUR TOPISCHEN ANWENDUNG | Corticosteroide

Fluticasonfuroat ist ein Kortikosteroid, das hauptsächlich zur Behandlung von Asthma bronchiale und allergischer Rhinitis eingesetzt wird. Es reduziert die Entzündung der Atemwege und lindert so Symptome wie Husten, Keuchen und verstopfte Nase. Die regelmäßige Anwendung hilft, Asthmaanfälle zu verhindern und allergische Beschwerden unter Kontrolle zu halten.

Fluticasonfuroat wird in der Regel als Nasenspray oder Inhalator angewendet, wie vom Arzt verordnet. Es ist wichtig, das Medikament täglich zu verwenden, auch wenn Sie sich gut fühlen, um die maximale Wirkung zu erzielen. Setzen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Zu den Nebenwirkungen können Reizungen in Nase oder Rachen, Nasenbluten, Heiserkeit oder lokale Infektionen gehören. Selten können schwere allergische Reaktionen oder eine Beeinträchtigung der Nebennierenfunktion auftreten. Bei Atemnot oder Schwellungen im Gesicht wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt.

Fluticasonfuroat ist wirksam bei der Kontrolle von Asthma- und Allergiesymptomen, erfordert jedoch die richtige Anwendung und ärztliche Überwachung, um Komplikationen zu vermeiden und die Wirksamkeit der Behandlung zu gewährleisten.

AVAMYS 27.5mcg/puf nasenspray, suspension GLAXO SMITH KLINE, Fluticasonfuroat

Allgemeine Daten zu AVAMYS 27.5mcg/puf

Substanz: Fluticasonfuroat

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-04-2026

Handelsgesetzbuch: W52762003

Konzentration: 27.5mcg

Pharmazeutisches Formblatt: nasenspray, suspension

Quantität: 1

Produktart: original

Preis: 41.08 RON

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: GLAXO WELLCOME S.A. - SPANIA

Zulassungsinhaber: GLAXOSMITHKLINE TRADING SERVICES LIMITED - IRLANDA

Zulassungsnummer: 434/2008/01

Haltbarkeit: 3 Jahre; nach der ersten Eröffnung: 2 Monate

Verfügbare Konzentrationen für Fluticasonfuroat

27.5mcg, 27.5mcg/puf

Kombinationen mit anderen Stoffen

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels AVAMYS 27.5mcg/puf nasenspray, suspension

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

AVAMYS 27,5 Mikrogramm/Sprühstoß, Nasenspray, Suspension

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jeder Sprühstoß enthält 27,5 Mikrogramm Fluticasonfuroat.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung

Ein Sprühstoß enthält 8,25 Mikrogramm Benzalkoniumchlorid.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Nasenspray, Suspension.

Weiße Suspension.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Avamys wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern (6 Jahre und älter).

Avamys ist angezeigt zur Behandlung der Symptome allergischer Rhinitis.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung
Erwachsene und Jugendliche (12 Jahre und älter)

Die empfohlene Anfangsdosierung beträgt einmal täglich zwei Sprühstöße (27,5 Mikrogramm

Fluticasonfuroat pro Sprühstoß) in jedes Nasenloch (Tagesgesamtdosis: 110 Mikrogramm).

Sobald eine angemessene Symptomkontrolle erreicht ist, kann eine Dosisreduktion auf einmaltäglich einen Sprühstoß in jedes Nasenloch (Tagesgesamtdosis: 55 Mikrogramm) eine zur

Aufrechterhaltung der Symptomkontrolle wirksame Dosis darstellen.

Die Dosis sollte bis zur niedrigsten möglichen Dosis reduziert werden, durch die eine effektive

Verbesserung der Symptome erreicht werden kann.

Kinder (im Alter zwischen 6 und 11 Jahren)

Die empfohlene Anfangsdosierung beträgt einmal täglich einen Sprühstoß (27,5 Mikrogramm

Fluticasonfuroat pro Sprühstoß) in jedes Nasenloch (Tagesgesamtdosis: 55 Mikrogramm).

Patienten, die auf einmal täglich einen Sprühstoß in jedes Nasenloch (Tagesgesamtdosis:55 Mikrogramm) nicht ausreichend ansprechen, können einmal täglich zwei Sprühstößepro Nasenloch (Tagesgesamtdosis: 110 Mikrogramm) anwenden. Sobald eineangemessene Symptomkontrolle erreicht ist, wird eine Dosisreduktion auf einmal täglicheinen Sprühstoß pro Nasenloch (Tagesgesamtdosis: 55 Mikrogramm) empfohlen.

Um den vollen therapeutischen Nutzen zu erzielen, wird eine dauerhafte Anwendung jeweils zurselben Tageszeit empfohlen. Das Einsetzen der Wirkung wurde schon 8 Stunden nach der ersten

Verabreichung beobachtet. Jedoch können bis zum Erreichen der maximalen Wirkung mehrere

Behandlungstage erforderlich sein, und dem Patienten sollte erklärt werden, dass sich die

Symptome mit regelmäßiger Dauertherapie verbessern werden (siehe Abschnitt 5.1). Die Dauer der

Behandlung sollte auf den Zeitraum beschränkt werden, welcher der Allergenexposition entspricht.

Kinder (unter 6 Jahren)

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Avamys bei Kindern unter 6 Jahren ist nicht erwiesen.

Zurzeit vorliegende Daten werden in Abschnitt 5.1 und 5.2 beschrieben; eine

Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden.

Ältere Patienten

Eine Dosisanpassung ist bei dieser Bevölkerungsgruppe nicht erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Eingeschränkte Nierenfunktion

Eine Dosisanpassung ist bei dieser Bevölkerungsgruppe nicht erforderlich (siehe Abschnitt 5.2).

Eingeschränkte Leberfunktion

Eine Dosisanpassung bei Patienten mit Einschränkung der Leberfunktion ist nicht erforderlich(siehe Abschnitt 5.2).

Art der Anwendung

Avamys Nasenspray ist ausschließlich zur intranasalen Anwendung bestimmt.

Das Dosierspray vor Anwendung gut schütteln. Um das Dosierspray für den Gebrauchvorzubereiten, das Gerät aufrecht halten und den seitlichen Griff zum Auslösen des Sprühstoßesmindestens 6-mal betätigen (bis eine feine Sprühwolke erkennbar ist). Eine erneute Vorbereitungdes Geräts (ca.6 Sprühstöße bis eine feine Sprühwolke erkennbar ist) ist nur dann notwendig, wenn die

Verschlusskappe 5 Tage lang nicht aufgesetzt wurde oder das Dosierspray mindestens 30 Tagenicht benutzt wurde.

Nach jedem Gebrauch das Dosierspray reinigen und die Verschlusskappe wieder aufsetzen.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Systemische Wirkungen von Kortikosteroiden

Systemische Wirkungen von nasal anzuwendenden Kortikosteroiden können besonders dannauftreten, wenn eine Anwendung von hohen Dosen über einen längeren Zeitraum verschriebenwurde. Diese Effekte treten viel seltener auf als bei oralen Kortikosteroiden und können sich jenach Patient und verwendetem Kortikosteroidpräparat unterscheiden. Mögliche systemische

Effekte schließen Cushing-Syndrom, cushingoide Erscheinungen, adrenale Suppression,

Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen, Katarakt und Glaukom ein, und seltener

Veränderungen der Psyche oder des Verhaltens, einschließlich psychomotorische Überaktivität,

Schlafstörungen, Angst, Depression oder Aggression (besonders bei Kindern).

Die Behandlung mit höheren als den empfohlenen Dosierungen intranasaler Kortikosteroide kannzu einer klinisch relevanten Funktionsminderung der Nebennierenrinde führen. Liegen Hinweisevor, dass höhere als die empfohlenen Dosen angewendet werden, sollte in Stresssituationen odervor elektiven Operationen eine zusätzliche systemische Kortikosteroidgabe erwogen werden.

Fluticasonfuroat 110 Mikrogramm einmal täglich war nicht verbunden mit einer Unterdrückungder Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion (HPA) beierwachsenen, jugendlichen oder pädiatrischen Patienten. Die Dosierung von intranasalem

Fluticasonfuroat sollte jedoch auf die niedrigste Dosierung reduziert werden, die noch eineeffektive Kontrolle der rhinitischen Symptome gewährleistet. Wie bei allen nasal anzuwendenden

Kortikosteroiden sollte immer dann, wenn gleichzeitig andere Formen einer

Kortikosteroidbehandlung verschrieben werden, die gesamte systemische Belastung mit

Kortikosteroiden bedacht werden.

Sollte es Grund zur Annahme geben, dass die Nebennierenrindenfunktion beeinträchtigt ist, ist

Vorsicht geboten, wenn man die Patienten von der Behandlung mit systemischen Steroiden auf

Fluticasonfuroat umstellt.

Sehstörung

Bei der systemischen und topischen Anwendung von Kortikosteroiden können Sehstörungenauftreten. Wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen

Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur

Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem

Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie(CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Kortikosteroide gemeldet wurden.

Wachstumsverzögerungen

Es wurde über Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasal anzuwendende

Kortikosteroide in zugelassenen Dosierungen erhielten. Eine Verlangsamung der

Wachstumsgeschwindigkeit wurde bei Kindern beobachtet, die täglich über ein Jahr mit110 Mikrogramm Fluticasonfuroat behandelt wurden (siehe Abschnitt 4.8 und Abschnitt 5.1).

Daher sollten Kinder mit der niedrigsten möglichen wirksamen Dosis behandelt werden, mit dereine ausreichende Kontrolle der Symptome aufrecht erhalten werden kann (siehe Abschnitt 4.2). Eswird empfohlen, regelmäßig das Wachstum von Kindern zu kontrollieren, die eine längerfristige

Behandlung mit einem nasal anzuwendenden Kortikosteroid erhalten. Wenn das Wachstumverlangsamt ist, sollte wenn möglich die Therapie mit dem Ziel überprüft werden, die Dosierungdes nasalen Kortikosteroids auf die niedrigste Dosierung zu reduzieren, die noch eine effektive

Kontrolle der Symptome gewährleistet. Zusätzlich sollte in Betracht gezogen werden, den Patientenan einen Pädiater zu überweisen (siehe Abschnitt 5.1).

Patienten, die mit Ritonavir behandelt werden

Die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir wird wegen des Risikos einer erhöhten systemischen

Exposition von Fluticasonfuroat nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.5).

Sonstiger Bestandteil

Dieses Arzneimittel enthält Benzalkoniumchlorid. Langzeitanwendung kann möglicherweise ein

Ödem der Nasenschleimhaut hervorrufen.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Wechselwirkung mit CYP3A-Inhibitoren

Fluticasonfuroat unterliegt einer raschen Clearance aufgrund eines ausgeprägten First-Pass-

Metabolismus durch Cytochrom P450 3A4.

Basierend auf Studiendaten eines anderen Glukokortikoids (Fluticasonpropionat), das über

CYP3A4 verstoffwechselt wird, ist die gemeinsame Verabreichung mit Ritonavir wegen der Gefahreiner erhöhten systemischen Exposition von Fluticasonfuroat nicht zu empfehlen.

Vorsicht ist geboten, wenn Fluticasonfuroat zusammen mit potenten CYP3A-Inhibitoreneinschließlich cobicistathaltiger Produkte angewendet wird, da ein erhöhtes Risiko systemischer

Nebenwirkungen zu erwarten ist. Die Kombination sollte vermieden werden, es sei denn, der

Nutzen überwiegt das erhöhte Risiko systemischer Nebenwirkungen der Kortikosteroide; indiesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidnebenwirkungenüberwacht werden. In einer Studie zur Untersuchung von Arzneimittelwechselwirkungen mitintranasal verabreichtem Fluticasonfuroat und dem potenten CYP3A4-Inhibitor Ketoconazolfanden sich in der Ketoconazol- Gruppe mehr Probanden mit messbaren Konzentrationen an

Fluticasonfuroat (6 von 20 Probanden), verglichen mit Placebo (1 von 20 Probanden). Diesergeringe Anstieg der Exposition führte jedoch nicht zu einem statistisch signifikanten Unterschiedbei den 24-Stunden-Serumkortisolspiegeln im Gruppenvergleich.

Daten zur Enzyminduktion und -hemmung deuten darauf hin, dass es keine theoretische Grundlagegibt, bei klinisch relevanten intranasalen Dosen metabolische Wechselwirkungen zwischen

Fluticasonfuroat und dem durch Cytochrom P450-vermittelten Stoffwechsel anderer Arzneimittelzu erwarten. Daher wurden keine klinischen Studien zur Untersuchung von Wechselwirkungenzwischen Fluticasonfuroat und anderen Arzneimitteln durchgeführt.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es gibt keine ausreichenden Daten zur Anwendung von Fluticasonfuroat bei schwangeren Frauen.

In Tierstudien wurde gezeigt, dass Glukokortikoide Missbildungen einschließlich Gaumenspaltenund intrauterine Wachstumsverzögerungen hervorrufen. Es ist unwahrscheinlich, dass dies fürden Menschen relevant ist, da die empfohlenen intranasalen Dosen zu einer minimalensystemischen Exposition führen (siehe Abschnitt 5.2). Fluticasonfuroat sollte während der

Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der Nutzen für die Mutter gegenüber denpotenziellen Risiken für den Fetus oder das Kind überwiegt.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob nasal angewendetes Fluticasonfuroat in die Muttermilch übergeht. Die

Anwendung von Fluticasonfuroat bei stillenden Frauen sollte nur erwogen werden, wenn dererwartete Nutzen für die Mutter größer ist als ein mögliches Risiko für das Kind.

Fertilität

Es liegen keine Daten zur Fertilität bei Menschen vor.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

von Maschinen

Avamys hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit unddie Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen während der Behandlung mit Fluticasonfuroatsind Nasenbluten, nasale Ulcera und Kopfschmerzen. Die schwerwiegensten Nebenwirkungenstammen aus seltenen Berichten über Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich

Anaphylaxie (weniger als 1 Fall von 1.000 Patienten).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Über 2.700 Patienten mit saisonaler und perennialer allergischer Rhinitis wurden in klinischen

Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit mit Fluticasonfuroat behandelt. Die pädiatrische

Anwendung von Fluticasonfuroat in klinischen Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit beisaisonaler und perennialer allergischer Rhinitis schloss 243 Patienten im Alter von 12 bis < 18

Jahren, 790 Patienten im Alter von 6 bis < 12 Jahren und 241 Patienten im Alter von 2 bis < 6

Jahren ein.

Zur Ermittlung der Häufigkeit von unerwünschten Ereignissen wurden Daten aus großenklinischen Studien herangezogen. Zur Einteilung der Häufigkeiten dienten die folgenden

Definitionen:

Sehr häufig ≥ 1/10; Häufig ≥ 1/100 bis < 1/10; Gelegentlich ≥ 1/1.000 bis < 1/100; Selten ≥1/10.000 bis < 1/1.000; Sehr selten < 1/10.000; Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage derverfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Erkrankungen des Immunsystems

Selten Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Anaphylaxie,

Angioödem, Exanthem und Urtikaria.

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig Kopfschmerzen.

Augenerkrankungen

Nicht bekannt Vorübergehende Veränderungen der Augen (siehe Klinische

Erfahrung), verschwommenes Sehen (siehe auch Abschnitt4.4)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Sehr häufig *Nasenbluten

Häufig Nasale Ulcera, Dyspnoe**

Gelegentlich Schmerz in der Nase (Rhinalgie), nasale Beschwerden(einschließlich Brennen, Irritation und Wundsein der Nase),

Trockenheit der Nase.

Sehr selten Perforation der Nasenscheidewand

Nicht bekannt Bronchospasmus

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen (Kinder)

Nicht bekannt ***Wachstumsverzögerung (siehe Klinische Erfahrung).

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Nasenbluten

*Das Nasenbluten war im Allgemeinen von milder bis mäßiger Intensität. Bei Erwachsenen und

Jugendlichen war die Inzidenz von Nasenbluten bei der Langzeitanwendung (über 6 Wochen)größer als bei der Kurzzeitanwendung (bis zu 6 Wochen).

Systemische Effekte

Es können systemische Effekte von nasal anzuwendenden Kortikosteroiden auftreten, insbesonderewenn diese in hoher Dosierung über einen längeren Zeitraum angewendet werden (siehe

Abschnitt 4.4). Es wurde über Wachstumsverzögerungen bei Kindern berichtet, die nasalanzuwendende Kortikosteroide erhielten.

** In klinischen Studien mit Fluticasonfuroat wurden bei mehr als 1% der Patienten Fälle von

Dyspnoe gemeldet; ähnliche Häufigkeiten wurden in den Placebo-Gruppen beobachtet.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit bei Kindern unter 6 Jahren ist nicht erwiesen. Häufigkeit, Art und Schweregrad von

Nebenwirkungen, die in der pädiatrischen Population beobachtet wurden, ähneln denen bei

Erwachsenen.

Nasenbluten

*Bei pädiatrischen klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 12 Wochen war die Inzidenz von

Nasenbluten unter Fluticasonfuroat ähnlich wie unter Placebo.

Wachstumsverzögerung

***In einer einjährigen klinischen Studie, die das Wachstum von vorpubertierenden Kindern unterder einmal täglichen Behandlung mit 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat untersuchte, wurde bei der

Wachstumsgeschwindigkeit ein durchschnittlicher Behandlungsunterschied von -0,27 cm pro Jahrim Vergleich zu Placebo beobachtet (siehe Klinische Wirksamkeit und Sicherheit).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit.

Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des

Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer

Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Im Rahmen einer Studie zur Bioverfügbarkeit wurden intranasale Dosierungen von bis zu2.640 Mikrogramm täglich für eine Dauer von drei Tagen verabreicht, ohne dasssystemische Nebenwirkungen beobachtet wurden (siehe Abschnitt 5.2).

Bei einer akuten Überdosierung ist wahrscheinlich keine Therapie, sondern lediglicheine Beobachtung erforderlich.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Rhinologika, Kortikosteroide. ATC-Code: R01AD12

Wirkmechanismus

Fluticasonfuroat ist ein synthetisches, dreifach fluoriertes Kortikosteroid mit einer sehr hohen

Affinität für den Glukokortikoidrezeptor und einer stark entzündungshemmenden Wirkung.

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit

Saisonale allergische Rhinitis bei Erwachsenen und Jugendlichen

In allen 4 klinischen Studien führte die einmal tägliche Gabe von 110 Mikrogramm

Fluticasonfuroat Nasenspray im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung dernasalen Symptome (bestehend aus Rhinorrhoe, verstopfter Nase, Niesen und Nasenjucken) sowieder Augensymptome (bestehend aus Jucken/Brennen, Tränen/Wässern und Rötung der Augen).

Die Wirksamkeit hielt bei einmal täglicher Anwendung über den gesamten 24-Stunden-Zeitraum an.

Das Einsetzen der therapeutischen Wirkung wurde schon 8 Stunden nach der Erstverabreichungbeobachtet mit einer über mehrere Tage zu beobachtenden weiteren Verbesserung.

In allen 4 Studien führte Fluticasonfuroat Nasenspray zu einer signifikanten Verbesserung des vom

Patienten wahrgenommenen Gesamtansprechens auf die Therapie sowie der krankheitsbezogenen

Lebensqualität (beurteilt anhand des Fragebogens RQLQ - Rhinoconjunctivitis Quality of Life

Questionnaire).

Perenniale allergische Rhinitis bei Erwachsenen und Jugendlichen

In drei Studien führte die einmal tägliche Gabe von 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat Nasensprayim Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung der nasalen Symptome sowie desvom Patienten wahrgenommenen Gesamtansprechens auf die Therapie.

In einer Studie verbesserte die einmal tägliche Gabe von 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat

Nasenspray im Vergleich zu Placebo signifikant die Augensymptome sowie diekrankheitsbezogene Lebensqualität der Patienten (beurteilt anhand des Fragebogens RQLQ -

Rhinoconjunctivitis Quality of Life Questionnaire).

Die Wirksamkeit hielt bei einmal täglicher Anwendung über den gesamten 24-Stunden-Zeitraum an.

In einer zweijährigen Studie zur Beurteilung der Sicherheit von Fluticasonfuroat (einmaltäglich 110 Mikrogramm Nasenspray) in Bezug auf die Augen erhielten Erwachsene und

Jugendliche mit perennialer allergischer Rhinitis entweder Fluticasonfuroat (n = 367) oder

Placebo (n = 181). Die primären Ergebnisse [Zeit bis zur Zunahme der hinteren subkapsulären

Trübung ( 0,3 vom Ausgangswert im Lens Opacities Classification System, Version III(LOCS Grad III)) und Zeit biszum Anstieg des intraokularen Drucks (IOD;  7 mmHg vom Ausgangswert)] waren zwischenbeiden Gruppen nicht statistisch signifikant. Zunahmen der hinteren subkapsulären Trübung ( 0,3vom Ausgangswert) waren bei Studienteilnehmern, die mit 110 Mikrogramm Fluticasonfuroatbehandelt wurden, häufiger [14 (4 %)] als im Vergleich zu Placebo [4 (2 %)] und bei 10

Studienteilnehmern in der Fluticasonfuroat-Gruppe und bei 2 Studienteilnehmern in der Placebo-

Gruppe von vorübergehender Natur. Anstiege im IOD ( 7 mmHg vom Ausgangswert) waren bei

Studienteilnehmern, die mit 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat behandelt wurden, häufiger: 7 (2%) unter einmal täglich 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat und 1 (< 1 %) unter Placebo. Diese

Ereignisse waren bei 6 Studienteilnehmern in der Fluticasonfuroat-Gruppe und bei 1

Studienteilnehmer in der Placebo-Gruppe von vorübergehender Natur. In den Wochen 52 und 104hatten 95 % der Studienteilnehmer in beiden Behandlungsgruppen hinsichtlich der hinterensubkapsulären Trübung Werte innerhalb von ± 0,1 des Ausgangswertes für jedes Auge und ≤ 1 %der Studienteilnehmer hatten in Woche 104 in beiden Behandlungsgruppen eine Zunahme derhinteren subkapsulären

Trübung um  0,3 vom Ausgangswert. In den Wochen 52 und 104 hatte die Mehrheit der

Studienteilnehmer (> 95 %) IOD Werte innerhalb von ± 5 mmHg vom Ausgangswert. Zunahmender hinteren subkapsulären Trübung oder des IOD wurden nicht von Katarakt oder Glaukom als

Nebenwirkungen begleitet.

Kinder und Jugendliche

Saisonale und perenniale allergische Rhinitis bei Kindern

Die Dosierung bei Kindern basiert auf der Auswertung der Wirksamkeitsdaten in der

Gesamtpopulation von Kindern mit allergischer Rhinitis.

Bei saisonaler allergischer Rhinitis war die einmal tägliche Gabe von 110 Mikrogramm

Fluticasonfuroat Nasenspray wirksam, jedoch wurden bei einmal täglicher Gabe von 55

Mikrogramm bei keinem Endpunkt signifikante Unterschiede zwischen Fluticasonfuroat und

Placebo beobachtet. Bei perennialer allergischer Rhinitis zeigte die einmal tägliche Gabe von 55

Mikrogramm Fluticasonfuroat Nasenspray über einen Zeitraum von 4 Wochen ein konsistenteres

Wirksamkeitsprofil als die einmal tägliche Gabe von 110 Mikrogramm. Post-hoc-Analysen ausdieser Studie nach 6- bzw. 12-wöchiger Behandlung sowie Daten aus einer 6-wöchigen

Verträglichkeitsstudie zur Beeinflussung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse(HPA- Achse) belegten die Wirksamkeit der einmal täglichen Gabe von 110 Mikrogramm

Fluticasonfuroat Nasenspray.

Eine 6-wöchige Studie, in der der Effekt der einmal täglichen Gabe von 110 Mikrogramm

Fluticasonfuroat Nasenspray auf die Nebennierenfunktion bei Kindern von 2 bis 11 Jahrenuntersucht wurde, zeigte im Vergleich zu Placebo keinen signifikanten Einfluss auf den 24-

Stunden- Serumkortisolspiegel.

Eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische, placebokontrollierte klinische Studie inparallelen Gruppen zum Wachstum untersuchte über ein Jahr mittels Stadiometrie die Wirkungvon einmal täglich 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat Nasenspray auf die

Wachstumsgeschwindigkeit bei 474 vorpubertierenden Kindern (Mädchen im Alter von 5 bis 7,5

Jahren und Jungen im Alter von 5 bis 8,5 Jahren). Die mittlere Wachstumsgeschwindigkeit überden 52-wöchigen Behandlungszeitraum war bei Patienten, die Fluticasonfuroat erhielten, niedriger(5,19 cm pro Jahr) als im Vergleich zu Placebo (5,46 cm pro Jahr). Der mittlere

Behandlungsunterschied war -0,27 cm pro Jahr [95 % KI -0,48 bis

- 0,06].

Saisonale und perenniale allergische Rhinitis bei Kindern (unter 6 Jahren)

Es wurden bei 271 Patienten im Alter von 2 - 5 Jahren Studien zur Verträglichkeit und

Wirksamkeit sowohl bei saisonaler, als auch bei perennialer allergischer Rhinitis durchgeführt.

Von diesen Patienten wurden 176 mit Fluticasonfuroat behandelt.

Die Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Gruppe sind nicht gut belegt.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Fluticasonfuroat unterliegt einer unvollständigen Resorption und einem ausgeprägten First-Pass-

Metabolismus in Leber und Darm, was zu einer vernachlässigbaren systemischen Expositionführt. Die intranasale Verabreichung von 110 Mikrogramm einmal täglich führt normalerweisenicht zu messbaren Plasmakonzentrationen der Substanz (< 10 pg/ml). Die absolute

Bioverfügbarkeit von intranasalem Fluticasonfuroat beträgt 0,50 %, so dass nach der Anwendungvon 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat weniger als ein Mikrogramm systemisch verfügbar ist(siehe Abschnitt 4.9).

Verteilung

Die Plasmaproteinbindung von Fluticasonfuroat ist größer als 99 %. Fluticasonfuroat ist mit einemdurchschnittlichen 'Steady State“-Verteilungsvolumen von 608 Litern breit verteilt.

Biotransformation

Fluticasonfuroat unterliegt einer raschen Inaktivierung (Gesamt-Plasmaclearance 58,7 l/h) aus demsystemischen Blutkreislauf, vorwiegend durch die Verstoffwechselung über das Cytochrom P450-

Enzym CYP3A4 in der Leber zu einem inaktiven 17β-Carboxylmetaboliten (GW694301X). Der

Metabolismus erfolgt primär über die Hydrolyse der S-Fluormethylcarbothioat-Gruppe unter

Bildung des 17β-Carbonsäure-Metaboliten. In-vivo-Studien ergaben keinen Hinweis auf eine

Abspaltung der Furoatgruppe unter Bildung von Fluticason.

Elimination

Die Elimination nach oraler und intravenöser Gabe erfolgte hauptsächlich über den Stuhl,was als Indiz für die Ausscheidung von Fluticasonfuroat und seiner Stoffwechselprodukteüber die Galle anzusehen ist. Nach intravenöser Gabe lag die Eliminationshalbwertszeit beidurchschnittlich 15,1 Stunden. Die Ausscheidung über den Urin betrug nur ungefähr 1 %bzw. 2 % der oral und intravenös verabreichten Dosis.

Kinder und Jugendliche

Bei der Mehrheit der Patienten ist Fluticasonfuroat nach einmal täglicher intranasaler Gabevon 110 Mikrogramm nicht messbar (< 10 pg/ml). Bei 15,1 % der pädiatrischen Patientenwurden nacheinmal täglicher intranasaler Gabe von 110 Mikrogramm quantifizierbare Mengen nachgewiesenund bei nur 6,8 % der Patienten waren nach einmal täglicher Gabe von 55 Mikrogramm messbare

Konzentrationen nachweisbar. Es lagen keine Hinweise auf eine höhere Inzidenz von messbaren

Fluticasonfuroat-Spiegeln bei jüngeren Kindern (unter 6 Jahren) vor. Nach Gabe von 55

Mikrogramm betrugen bei den Studienteilnehmern mit quantifizierbaren Spiegeln die mittleren

Fluticasonfuroat- Konzentrationen bei den 2 - 5-Jährigen 18,4 pg/ml und bei den 6 - 11-Jährigen18,9 pg/ml.

Nach der Gabe von 110 Mikrogramm betrugen die mittleren Konzentrationen bei den

Studienteilnehmern mit quantifizierbaren Spiegeln 14,3 pg/ml bei den 2 - 5-Jährigen und 14,4pg/ml bei den 6 - 11-Jährigen. Die Werte sind vergleichbar mit den bei Erwachsenen (12 Jahreund älter) gemessenen Werten, bei denen bei Studienteilnehmern mit quantifizierbaren Spiegeln15,4 pg/ml und 21,8 pg/ml bei 55 Mikrogramm bzw. 110 Mikrogramm beobachtet wurden.

Ältere Patienten

Pharmakokinetikdaten stehen nur von wenigen älteren Patienten (> 65 Jahre, n=23/872, 2,6 %) zur

Verfügung. Es gab bei älteren Patienten keinen Hinweis auf eine im Vergleich zu jüngeren

Patienten erhöhte Inzidenz an messbaren Fluticasonfuroat-Konzentrationen.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Fluticasonfuroat ist nach intranasaler Gabe im Urin gesunder Probanden nicht nachweisbar.

Weniger als 1 % der aus der Dosis stammenden Substanzen werden mit dem Urin ausgeschieden,so dass bei einer Einschränkung der Nierenfunktion keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetikvon Fluticasonfuroat zu erwarten sind.

Eingeschränkte Leberfunktion

Für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion liegen keine Daten mit intranasal angewendetem

Fluticasonfuroat vor. Es liegen Daten nach inhalativer Gabe von Fluticasonfuroat (als

Fluticasonfuroat oder Fluticasonfuroat/Vilanterol) bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktionvor, die auch für die intranasale Anwendung anwendbar sind. In einer Untersuchung mit Patientenmit mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh B) und einer Einzeldosis von400 Mikrogramm oral inhaliertem Fluticasonfuroat ergaben sich im Vergleich zu gesunden

Probanden erhöhte Cmax- (42 %) und AUC(0 - ∞)-Werte (172 %) und eine mäßige Abnahme (im

Durchschnitt 23 %) der Kortisolspiegel. Nach wiederholter Anwendung von oral inhaliertem

Fluticasonfuroat/Vilanterol über 7 Tage kam es bei Probanden mit mittelschwerer oder schwerer

Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh B oder C) im Vergleich zu gesunden Probanden zueinem Anstieg der systemischen Exposition von Fluticasonfuroat (im Durchschnitt bis zum 2-fachen, gemessen anhand der AUC(0-24)). Der Anstieg der systemischen Exposition von

Fluticasonfuroat bei Probanden mit mittelschwerer Einschränkung der Leberfunktion(Fluticasonfuroat/Vilanterol 200/25 Mikrogramm) war mit einer Abnahme des

Serumkortisolspiegels um durchschnittlich 34 % gegenüber gesunden Probanden verbunden. Esgab keine Auswirkung auf den Serumkortisolspiegel bei Probanden mit schwerer Einschränkungder Leberfunktion (Fluticasonfuroat/Vilanterol 100/12,5 Mikrogramm). Basierend auf diesen

Ergebnissen ist nicht zu erwarten, dass die voraussichtliche durchschnittliche Exposition beiintranasaler Gabe von 110 Mikrogramm Fluticasonfuroat bei dieser Patientengruppe zu einer

Kortisolsuppression führt.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

In den allgemeinen Toxikologiestudien wurden ähnliche Befunde beobachtet wie für andere

Glukokortikoide und diese waren verbunden mit einer gesteigerten pharmakologischen Aktivität.

Für Menschen, die mit der empfohlenen nasalen Dosierung behandelt werden, sind diese Befundeaufgrund der minimalen systemischen Exposition wahrscheinlich nicht relevant. In herkömmlichen

Genotoxizitätstests sind keine genotoxischen Wirkungen von Fluticasonfuroat beobachtet worden.

Darüber hinaus sind in 2-jährigen Inhalationsstudien mit Ratten und Mäusen keinebehandlungsbezogenen Anstiege der Tumorhäufigkeiten aufgetreten.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Wasserfreie Glucose

Mikrokristalline

Cellulose Carmellose-

Natrium Polysorbat 80

Benzalkoniumchlorid

Natriumedetat

Gereinigtes Wasser

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Haltbarkeit

3 Jahre

Haltbarkeit nach Öffnen: 2 Monate

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Aufrecht lagern.

Zur Aufbewahrung immer die Verschlusskappe aufsetzen.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

14,2 ml bernsteinfarbene Typ I oder Typ III Flasche (Glas) mit Dosierpumpe.

Das Arzneimittel ist in drei verschiedenen Packungsgrößen erhältlich: 1 Flasche mit 30, 60 oder120 Sprühstößen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

zur Handhabung

Keine besonderen Anforderungen für die Beseitigung.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

GlaxoSmithKline (Ireland) Limited12 Riverwalk, Citywest Business Campus

Dublin 24, Irland

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/07/434/001

EU/1/07/434/002

EU/1/07/434/003

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 11. Januar 2008

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 17. Dezember 2012

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.