APROVEL 300mg tablets merkblatt medikamente

C09CA04 Irbesartan • KARDIOVASKULÄRES SYSTEM | ANGIOTENSIN-II-ANTAGONISTEN, REIN | Angiotensin-II-Antagonisten, rein

Irbesartan ist ein Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck und diabetischer Nephropathie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Es gehört zur Klasse der Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten und wirkt, indem es die Blutgefäße entspannt und so den Blutdruck senkt.

Das Medikament wird oral eingenommen, in der Regel einmal täglich, wie vom Arzt verordnet.

Zu den Nebenwirkungen können Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit oder erhöhte Kaliumwerte im Blut gehören. In seltenen Fällen können schwere allergische Reaktionen oder Nierenfunktionsstörungen auftreten.

Patienten sollten ihren Arzt über andere Medikamente informieren, die sie einnehmen, und die Behandlung genau nach Vorschrift durchführen. Schwangere oder stillende Frauen sollten dieses Medikament nicht verwenden.

Allgemeine Daten zu APROVEL 300mg

Substanz: Irbesartan

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-06-2025

Handelsgesetzbuch: W60638007

Konzentration: 300mg

Pharmazeutisches Formblatt: tablets

Quantität: 30

Produktart: original

Preis: 55.63 RON

Rezeptbeschränkungen: P-6L - Arzneimittelrezept, das nicht in der Apotheke aufbewahrt wird (kann verlängert werden); das Rezept kann ab dem Zeitpunkt der Freigabe 6 Monate lang verwendet werden.

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: SANOFI WINTHROP INDUSTRIE - FRANTA

Zulassungsinhaber: SANOFI-AVENTIS GROUPE - FRANTA

Zulassungsnummer: 46/2004/26

Haltbarkeit: 3 Jahre

Darreichungsformen erhältlich für Irbesartan

Verfügbare Konzentrationen für Irbesartan

150mg, 300mg, 7.5mg, 75mg

Vergütungslisten für APROVEL 300mg SANOFI

B - Unterliste B mit 50% Rabatt auf den Referenzpreis

Preis

Zuzahlung

Patient

55.63 RON

24.92 RON

30.71 RON

G25 (C1) - Chronisches Nierenversagen

Preis

Zuzahlung

Patient

55.63 RON

34.59 RON

21.04 RON

GX (C1) - GENERIC (wird in der Kompensationsliste C1 für eine andere Diagnose verwendet)

Preis

Zuzahlung

Patient

55.63 RON

34.59 RON

21.04 RON

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels APROVEL 300mg tablets

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Aprovel 300 mg Filmtabletten

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

1 Filmtablette enthält 300 mg Irbesartan.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: 102,00 mg Lactose-Monohydrat pro Filmtablette.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Filmtablette.

Weiß bis gebrochen weiß, bikonvex und oval mit Prägung, auf einer Seite ein Herz und auf deranderen Seite die Zahl 2873.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Aprovel wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung der essenziellen Hypertonie.

Es ist auch indiziert zur Behandlung der Nierenerkrankung bei erwachsenen Patienten mit Hypertonieund Typ-2-Diabetes mellitus als Teil einer antihypertensiven Behandlung (siehe Abschnitte pct. 4.3, pct. 4.4,4.5 und 5.1).

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die übliche empfohlene Anfangs- und Erhaltungsdosis ist 150 mg einmal täglich, unabhängig von den

Mahlzeiten. Bei einer Dosierung von 150 mg einmal täglich wird mit Aprovel im Allgemeinen einebessere Blutdruckkontrolle über 24 Stunden erreicht als mit 75 mg. Dennoch sollte, vor allem bei

Patienten unter Hämodialyse und bei älteren Patienten über 75 Jahre, eine Anfangsdosierung von75 mg in Erwägung gezogen werden.

Bei Patienten, deren Blutdruck mit 150 mg einmal täglich nur unzureichend eingestellt werden kann,kann die Dosierung von Aprovel auf 300 mg erhöht werden oder es können andere Antihypertonikazusätzlich verabreicht werden (siehe Abschnitte pct. 4.3, pct. 4.4, 4.5 und 5.1). Insbesondere bei Kombinationmit einem Diuretikum wie Hydrochlorothiazid zeigte sich eine additive Wirkung mit Aprovel(siehe Abschnitt 4.5).

Bei hypertensiven Typ-2-Diabetikern sollte die Therapie mit 150 mg Irbesartan einmal täglichbegonnen werden und bis zu 300 mg einmal täglich, der bevorzugten Erhaltungsdosis zur Behandlungder Nierenerkrankung, gesteigert werden.

Der Beweis für den renalen Nutzen von Aprovel bei hypertensiven Typ-2-Diabetikern basiert auf

Studien, in denen zusätzlich zu Irbesartan je nach Bedarf andere antihypertensive Wirkstoffeverabreicht wurden, um den Zielblutdruck zu erreichen (siehe Abschnitte pct. 4.3, pct. 4.4, 4.5 und 5.1).

Spezielle Patientengruppen
Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten unter

Hämodialyse sollte eine niedrigere Anfangsdosis (75 mg) in Erwägung gezogen werden (siehe

Abschnitt 4.4).

Eingeschränkte Leberfunktion

Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion nichterforderlich. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion liegt keine klinische Erfahrungvor.

Ältere Patienten

Zwar sollte bei Patienten über 75 Jahre eine Anfangsdosierung von 75 mg in Erwägung gezogenwerden, normalerweise ist jedoch bei älteren Patienten keine Dosisanpassung erforderlich.

Kinder und Jugendliche

Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von Aprovel bei Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren istnicht nachgewiesen. Zurzeit vorliegende Daten sind in Abschnitt 4.8, 5.1 und 5.2 beschrieben; eine

Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

Zweites und drittes Schwangerschaftstrimester (siehe Abschnitte 4.4 und 4.6).

Die gleichzeitige Anwendung von Aprovel mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit

Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2) kontraindiziert(siehe Abschnitte 4.5 und 5.1).

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Natrium- und/oder Volumenmangel: Bei Patienten mit Natrium- und/oder Volumenmangel durchvorausgegangene hoch dosierte Diuretikabehandlung, salzarme Kost, Durchfall oder Erbrechen kanneine symptomatische Hypotonie, insbesondere nach der ersten Dosis, auftreten. Solche Zuständesollten vor Gabe von Aprovel ausgeglichen werden.

Renovaskuläre Hypertonie: Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder Stenose der

Nierenarterie bei Einzelniere, die mit Arzneimitteln, die das Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systembeeinflussen, behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko einer schweren Hypotonie und

Niereninsuffizienz. Obwohl dies für Aprovel nicht belegt ist, ist ein ähnlicher Effekt mit

Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten zu erwarten.

Eingeschränkte Nierenfunktion und Nierentransplantation: Wenn Aprovel Patienten miteingeschränkter Nierenfunktion verabreicht wird, wird eine regelmäßige Kontrolle des Serumkalium-und -kreatininspiegels empfohlen. Es liegen keine Erfahrungen zur Verabreichung von Aprovel bei

Patienten kurz nach Nierentransplantation vor.

Hypertoniepatienten mit Typ-2-Diabetes und Nierenerkrankung: In der Studie an Patienten mitfortgeschrittener Nierenerkrankung war die Wirkung von Irbesartan auf renale und kardiovaskuläre

Ereignisse nicht in allen Untergruppen konstant. Sie erschien insbesondere bei Frauen und Patientenmit schwarzer Hautfarbe weniger günstig (siehe Abschnitt 5.1).

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS): Es gibt Belege dafür, dass diegleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten oder Aliskirendas Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich einesakuten Nierenversagens) erhöht. Eine duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendungvon ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten oder Aliskiren wird deshalb nichtempfohlen (siehe Abschnitte 4.5 und 5.1).

Wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nurunter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von

Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen.

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer

Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

Hyperkaliämie: Wie mit anderen Arzneimitteln, die das Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systembeeinflussen, kann während der Behandlung mit Aprovel eine Hyperkaliämie auftreten, insbesonderebei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, manifester Proteinurie aufgrund einer diabetischen

Nierenerkrankung und/oder Herzinsuffizienz. Bei Risikopatienten wird eine engmaschige Kontrolledes Blutkaliumspiegels empfohlen (siehe auch Abschnitt 4.5).

Hypoglykämie: Aprovel kann Hypoglykämien induzieren, insbesondere bei Diabetikern. Bei

Patienten, die mit Insulin oder Antidiabetika behandelt werden, sollte eine angemessene

Blutzuckerüberwachung in Betracht gezogen werden. Eine Dosisanpassung des Insulins oder

Antidiabetikums kann erforderlich sein, wenn dies angezeigt ist (siehe Abschnitt 4.5).

Intestinales Angioödem:

Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, einschließlich Aprovel, behandeltwurden, wurde über ein intestinales Angioödem berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Diese Patientenstellten sich mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall vor. Die Symptome klangennach Absetzen der Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödemdiagnostiziert wird, sollten Aprovel abgesetzt und eine entsprechende Überwachung eingeleitetwerden, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind.

Lithium: Die Kombination von Lithium und Aprovel wird nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.5).

Aorten- und Mitralklappenstenose, obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie: Wie bei anderen

Vasodilatatoren ist bei Patienten mit Aorten- oder Mitralklappenstenose oder obstruktiverhypertropher Kardiomyopathie besondere Vorsicht angezeigt.

Primärer Aldosteronismus: Patienten mit primärem Aldosteronismus sprechen im Allgemeinen nichtauf Antihypertonika an, deren Wirkung auf der Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems beruht.

Daher wird die Anwendung von Aprovel nicht empfohlen.

Allgemein: Bei Patienten, deren Gefäßtonus und Nierenfunktion vorwiegend von der Aktivität des

Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängig ist (z. B. Patienten mit schwerer Herzinsuffizienzoder vorbestehender Nierenkrankheit einschließlich einer Nierenarterienstenose), wurde eine

Behandlung mit Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern oder Angiotensin-II-

Rezeptorantagonisten, die dieses System beeinflussen, mit akuter Hypotonie, Azotämie, Oligurie undselten mit einem akuten Nierenversagen in Zusammenhang gebracht (siehe Abschnitt 4.5). Wie beijedem blutdrucksenkenden Arzneimittel könnte ein übermäßiger Blutdruckabfall bei Patienten mitischämischer Kardiomyopathie oder ischämischer kardiovaskulärer Erkrankung zu einem

Myokardinfarkt oder Schlaganfall führen.

Wie bei Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern beobachtet, kommt es bei Menschen mitschwarzer Hautfarbe unter Irbesartan und den anderen Angiotensin-Antagonisten anscheinend zu einergeringeren Senkung des Blutdruckes als bei Kaukasiern. Dies ist wahrscheinlich auf das häufigere

Vorkommen eines Niedrig-Renin-Status bei der schwarzen Bevölkerung zurückzuführen(siehe Abschnitt 5.1).

Schwangerschaft: Eine Behandlung mit AIIRAs sollte nicht während der Schwangerschaft begonnenwerden. Bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternativeblutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen, es seidenn, eine Fortführung der Behandlung mit AIIRAs ist zwingend erforderlich. Wird eine

Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung mit AIIRAs unverzüglich zu beenden und, wennerforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen (siehe Abschnitt 4.3 und 4.6).

Kinder und Jugendliche: Irbesartan wurde bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahrenuntersucht, die vorliegenden Daten reichen jedoch nicht aus, die Anwendung auf Kinder auszuweiten,bis weitere Daten verfügbar werden (siehe Abschnitt 4.8, 5.1 und 5.2).

Sonstige Bestandteile:

Aprovel 300 mg Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären

Galactoseintoleranz, völligem Laktasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses

Arzneimittel nicht einnehmen.

Aprovel 300 mg Filmtabletten enthalten Natrium. Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol

Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h., es ist nahezu 'natriumfrei“.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Diuretika und andere Antihypertonika: Andere Antihypertonika können die blutdrucksenkende

Wirkung von Irbesartan verstärken; dennoch wurde Aprovel problemlos mit anderenblutdrucksenkenden Mitteln wie Betablockern, Kalziumantagonisten mit langer Wirksamkeit und

Thiaziddiuretika verabreicht. Eine Vorbehandlung mit hohen Dosen von Diuretika kann bei Beginnder Therapie mit Aprovel zu Flüssigkeitsmangel und zum Risiko eines übermäßigen Blutdruckabfallsführen (siehe Abschnitt 4.4).

Arzneimittel, die Aliskiren enthalten, oder ACE-Hemmer: Daten aus klinischen Studien haben gezeigt,dass eine duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) durch gleichzeitige

Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten oder Aliskiren im Vergleichzur Anwendung einer einzelnen Substanz, die auf das RAAS wirkt, mit einer höheren Rate anunerwünschten Ereignissen wie Hypotonie, Hyperkaliämie und einer Abnahme der Nierenfunktion(einschließlich eines akuten Nierenversagens) einhergeht (siehe Abschnitte pct. 4.3, pct. 4.4 und 5.1).

Kaliumsubstitution und kaliumsparende Diuretika: Die gleichzeitige Verabreichung vonkaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, Salzersatzpräparaten, die Kalium enthalten, oderanderen Arzneimitteln, die eine Erhöhung des Serumkaliumspiegels (z. B. Heparin) verursachenkönnen, kann zu einem Anstieg des Serumkaliums führen, wie die Erfahrung mit anderen

Arzneimitteln, die das Renin-Angiotensin-System beeinflussen, zeigt, und wird daher nicht empfohlen(siehe Abschnitt 4.4).

Lithium: Ein reversibler Anstieg der Serumlithiumkonzentration und deren Toxizität wurde beigleichzeitiger Verabreichung von Lithium und Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern berichtet.

Für Irbesartan wurden ähnliche Wirkungen bisher sehr selten berichtet. Daher wird diese Kombinationnicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4). Wenn sich die Kombination als notwendig herausstellt, wirdeine sorgfältige Kontrolle der Serumlithiumspiegel empfohlen.

Nicht steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAID): Wenn Angiotensin-II-Antagonistengleichzeitig mit nicht steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln (d. h. selektiven COX-2-

Hemmern, Acetylsalicylsäure [> 3 g/Tag] und nicht selektiven NSAID) verabreicht werden, kann eine

Minderung der antihypertensiven Wirkung auftreten.

Wie bei ACE-Hemmern kann die gleichzeitige Gabe von Angiotensin-II-Antagonisten und NSAID zueinem erhöhten Risiko einer sich verschlechternden Nierenfunktion, einschließlich akuten

Nierenversagens, und zu einem Anstieg des Serumkaliums, besonders bei Patienten mit bereitsbestehender stark eingeschränkter Nierenfunktion, führen. Die gleichzeitige Gabe sollte, besonders beiälteren Patienten, mit Vorsicht erfolgen. Die Patienten sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Eine Überwachung der Nierenfunktion sollte zu Beginn und in regelmäßigen Abständen während der

Begleittherapie in Betracht gezogen werden.

Repaglinid: Irbesartan hat das Potenzial, OATP1B1 zu hemmen. In einer klinischen Studie wurdeberichtet, dass Irbesartan Cmax und AUC von Repaglinid (Substrat von OATP1B1) um das 1,8-Fachebzw. 1,3-Fache erhöhte, wenn es 1 Stunde vor Repaglinid verabreicht wurde. In einer anderen Studiewurde keine relevante pharmakokinetische Wechselwirkung berichtet, wenn die beiden Arzneimittelgleichzeitig verabreicht wurden. Daher kann eine Dosisanpassung der antidiabetischen Behandlung,wie z. B. mit Repaglinid, erforderlich sein (siehe Abschnitt 4.4).

Weitere Angaben zu Arzneimittelwechselwirkungen mit Irbesartan: In klinischen Studien wurde die

Pharmakokinetik von Irbesartan nicht durch Hydrochlorothiazid beeinflusst. Irbesartan wirdhauptsächlich durch CYP2C9 und in geringerem Maße durch Glukuronidierung metabolisiert. Beigleichzeitiger Anwendung von Irbesartan und Warfarin, einem Medikament, das durch CYP2C9metabolisiert wird, wurde keine signifikante pharmakokinetische oder pharmakodynamische

Wechselwirkung beobachtet. Die Auswirkungen von CYP2C9-Induktoren wie Rifampicin auf die

Pharmakokinetik von Irbesartan wurden nicht evaluiert. Die Pharmakokinetik von Digoxin wurdedurch die gemeinsame Verabreichung mit Irbesartan nicht verändert.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Die Anwendung von Angiotensin-II-Antagonisten (AIIRAs) wird im ersten

Schwangerschaftstrimester nicht empfohlen (siehe Abschnitt 4.4). Die Anwendung von AIIRAswährend des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters ist kontraindiziert (siehe auch

Abschnitt 4.3 und 4.4).

Es liegen keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach

Anwendung von ACE-Hemmern während des ersten Schwangerschaftstrimesters vor; ein geringfügigerhöhtes Risiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Auch wenn keine kontrolliertenepidemiologischen Daten zum Risiko von Angiotensin-II-Rezeptorhemmern (AIIRAs) vorliegen, sobestehen möglicherweise für diese Arzneimittelklasse vergleichbare Risiken. Sofern ein Fortsetzen der

AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zuwerden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für

Schwangere umgestellt werden. Wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist eine Behandlung mit

AIIRAs unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen.

Es ist bekannt, dass eine Therapie mit AIIRAs während des zweiten und dritten

Schwangerschaftstrimesters fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion,verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie,

Hyperkaliämie) hat (siehe auch Abschnitt 5.3).

Im Falle einer Exposition mit AIIRAs ab dem zweiten Schwangerschaftstrimester werden

Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen.

Säuglinge, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben, sollten häufig wiederholt auf Hypotonieuntersucht werden (siehe auch Abschnitt 4.3 und 4.4).

Stillzeit

Da keine Erkenntnisse zur Anwendung von Aprovel in der Stillzeit vorliegen, wird Aprovel nichtempfohlen; eine alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofilbei Anwendung in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeburtengestillt werden.

Es ist nicht bekannt, ob Irbesartan oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen.

Die zur Verfügung stehenden pharmakodynamischen/toxikologischen Daten von Ratten zeigten, dass

Irbesartan oder seine Metaboliten in die Milch übergehen (für Details siehe Abschnitt 5.3).

Fertilität

Irbesartan hatte keinen Einfluss auf die Fertilität von behandelten Ratten und auf deren Nachkommen,selbst wenn es in so hohen Dosierungen gegeben wurde, dass erste Anzeichen parentaler Toxizitätauftraten (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Maschinen

Aufgrund seiner pharmakodynamischen Eigenschaften ist es unwahrscheinlich, dass Irbesartan die

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst. Beim Bedienen von

Kraftfahrzeugen oder Maschinen sollte beachtet werden, dass während der Behandlung Schwindeloder Müdigkeit auftreten können.

4.8 Nebenwirkungen

In placebokontrollierten klinischen Prüfungen bei Patienten mit Hypertonie unterschied sich die

Gesamthäufigkeit von unerwünschten Wirkungen in der Irbesartan- (56,2 %) und der Placebo-Gruppe(56,5 %) nicht. Bei den mit Irbesartan behandelten Patienten kam es weniger häufig zum Absetzen der

Therapie wegen klinischer oder laborchemischer unerwünschter Wirkungen (3,3 %) als bei den mit

Placebo behandelten Patienten (4,5 %). Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen war unabhängigvon Dosis (im empfohlenen Dosisbereich), Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit oder Dauer der

Behandlung.

Bei diabetischen, hypertensiven Patienten mit Mikroalbuminurie und normaler Nierenfunktion wurdenorthostatischer Schwindel und orthostatische Hypotonie bei 0,5 % der Patienten (d. h. gelegentlich)berichtet, aber häufiger als in der Placebo-Gruppe.

Die folgende Tabelle zeigt die unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die in placebokontrollierten

Studien berichtet wurden, in denen 1.965 hypertensive Patienten mit Irbesartan behandelt wurden.

Begriffe, die mit einem Stern (*) versehen sind, beziehen sich auf unerwünschte Reaktionen, diezusätzlich bei > 2 % der diabetischen, hypertensiven Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz undoffenkundiger Proteinurie und häufiger als in der Placebo-Gruppe auftraten.

Die Häufigkeit der unten aufgeführten Nebenwirkungen ist nach den folgenden Kriterien definiert:sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1.000, < 1/100); selten (≥ 1/10.000,< 1/1.000); sehr selten (< 1/10.000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungennach abnehmendem Schweregrad angegeben.

Zusätzlich sind Nebenwirkungen aufgelistet, die seit der Markteinführung berichtet wurden. Diese

Nebenwirkungen stammen aus Spontanberichten.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Nicht bekannt: Anämie, Thrombozytopenie

Erkrankungen des Immunsystems

Nicht bekannt: Hypersensitivitätsreaktionen wie Angioödeme, Ausschlag, Urtikaria,anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Nicht bekannt: Hyperkaliämie, Hypoglykämie

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Schwindel, orthostatischer Schwindel*

Nicht bekannt: Vertigo, Kopfschmerzen

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Nicht bekannt: Tinnitus

Herzerkrankungen

Gelegentlich: Tachykardie

Gefäßerkrankungen

Häufig: orthostatische Hypotonie*

Gelegentlich: Hitzegefühl

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Gelegentlich: Husten

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Übelkeit/Erbrechen

Gelegentlich: Durchfall, Dyspepsie/Sodbrennen

Selten: intestinales Angioödem

Nicht bekannt: Störung des Geschmacksempfindens (Dysgeusie)

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Ikterus

Nicht bekannt: Hepatitis, abnormale Leberfunktion

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Nicht bekannt: leukozytoklastische Vaskulitis

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: muskuloskelettale Schmerzen*

Nicht bekannt: Arthralgie, Myalgie (gelegentlich verbunden mit erhöhter Plasma-Kreatinkinase-

Aktivität), Muskelkrämpfe

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Nicht bekannt: Nierenfunktionsstörungen einschließlich Fällen von Nierenversagen bei

Risikopatienten (siehe Abschnitt 4.4)

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Gelegentlich: sexuelle Dysfunktion

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Häufig: Erschöpfung

Gelegentlich: Brustschmerzen

Untersuchungen

Sehr häufig: Hyperkaliämie* trat häufiger bei diabetischen Patienten auf, die mit Irbesartanbehandelt wurden, als unter Placebo. Bei diabetischen hypertensiven Patienten mit

Mikroalbuminurie und normaler Nierenfunktion trat Hyperkaliämie (≥ 5,5 mEq/l)bei 29,4 % (d. h. sehr häufig) der Patienten in der 300-mg-Irbesartan-Gruppe undbei 22 % der Patienten in der Placebo-Gruppe auf. Bei diabetischen hypertensiven

Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und offenkundiger Proteinurie trat

Hyperkaliämie (≥ 5,5 mEq/l) bei 46,3 % (d. h. sehr häufig) der Patienten in der

Irbesartan-Gruppe bzw. bei 26,3 % der Patienten in der Placebo-Gruppe auf.

Häufig: Ein signifikanter Anstieg der Plasma-Kreatinkinase wurde häufig beobachtet bei

Patienten, die mit Irbesartan behandelt wurden (1,7 %). Dieser Anstieg war inkeinem Fall mit nachweisbaren, klinisch relevanten muskuloskelettalen Ereignissenassoziiert.

Bei 1,7 % der hypertensiven Patienten mit fortgeschrittener diabetischer

Nephropathie, die mit Irbesartan behandelt wurden, wurde eine Abnahme des

Hämoglobins*, die klinisch nicht relevant war, beobachtet.

Kinder und Jugendliche

In einer randomisierten Studie, in die 318 hypertensive Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16

Jahren eingeschlossen waren, traten in der dreiwöchigen Doppelblindphase die folgenden

Nebenwirkungen auf: Kopfschmerzen (7,9 %), Hypotonie (2,2 %), Schwindel (1,9 %) und Husten(0,9 %). Die häufigsten auffälligen Laborwerte in der 26-wöchigen unverblindeten Phase dieser Studiewaren ein Anstieg des Serumkreatinins (bei 6,5 % der Kinder) und erhöhte CK-Werte (bei 2 % der

Kinder).

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Die Behandlung von Erwachsenen mit Dosen von bis zu 900 mg/Tag über 8 Wochen ergab keineschweren Unverträglichkeiten. Die wahrscheinlichsten Symptome einer Überdosierung sindvermutlich Hypotonie und Tachykardie; ebenso könnte nach Überdosierung eine Bradykardieauftreten. Es liegen keine Angaben über die Behandlung einer Überdosierung mit Aprovel vor. Der

Patient sollte sorgfältig überwacht und die Behandlung sollte symptomatisch und unterstützend sein.

Empfohlen wird u. a. das Herbeiführen von Erbrechen und/oder eine Magenspülung. Die

Verabreichung von Aktivkohle kann bei der Behandlung einer Überdosierung von Nutzen sein.

Irbesartan ist nicht hämodialysierbar.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Angiotensin-II-Antagonisten, rein.

ATC-Code: C09C A04.

Wirkmechanismus

Irbesartan ist ein potenter, oral wirksamer, selektiver Angiotensin-II-Rezeptorantagonist (Typ AT1). Esblockiert vermutlich alle Wirkungen von Angiotensin II, die über den AT1-Rezeptor vermitteltwerden, unabhängig vom Ursprung oder Syntheseweg von Angiotensin II. Der selektive Antagonis-mus des Angiotensin-II-(AT1-)Rezeptors führt zum Anstieg des Plasmarenin- und des Angiotensin-II-

Spiegels sowie zum Abfall der Plasmaaldosteronkonzentration. Die Serumkaliumkonzentration wirddurch Irbesartan allein im empfohlenen Dosisbereich nicht signifikant beeinflusst. Irbesartan inhibiert

ACE (Kininase II), ein Enzym, das Angiotensin II bildet und Bradykinin zu inaktiven Metabolitenabbaut, nicht. Irbesartan ist ohne vorhergehende metabolische Umwandlung wirksam.

Klinische Wirksamkeit
Hypertonie

Irbesartan senkt den Blutdruck, wobei die Herzfrequenz nur minimal verändert wird. Der

Blutdruckabfall ist bei einer einmal täglichen Dosierung dosisabhängig, erreicht jedoch gewöhnlichbei Dosierungen über 300 mg ein Plateau. Eine Dosierung von 150-300 mg einmal täglich senkt den

Blutdruck im Liegen und im Sitzen zum Zeitpunkt des minimalen Blutspiegels (d. h. 24 Stunden nach

Verabreichung) um durchschnittlich 8-13/5-8 mmHg (systolisch/diastolisch) mehr als Placebo.

Der maximale Blutdruckabfall wird 3 bis 6 Stunden nach Verabreichung erreicht. Derblutdrucksenkende Effekt bleibt über mindestens 24 Stunden erhalten. Im empfohlenen Dosisbereichbetrug der Blutdruckabfall nach 24 Stunden noch 60-70 % der maximalen Abnahme der systolischenund diastolischen Werte. Eine einmal tägliche Gabe von 150 mg führte zu ähnlichen minimalen

Blutspiegeln und mittlerer 24-Stunden-Wirkung wie die gleiche Tagesdosis, verteilt auf 2 Einzel-gaben.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Aprovel ist innerhalb von 1-2 Wochen deutlich nachweisbar, diemaximale Wirkung ist 4-6 Wochen nach Therapiebeginn erreicht. Der antihypertensive Effekt bleibtbei Langzeitbehandlung erhalten. Nach Absetzen der Therapie erreicht der Blutdruck allmählichwieder die Ausgangswerte. Ein 'Rebound-Hochdruck“ wurde nicht beobachtet.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Irbesartan und Thiaziddiuretika ist additiv. Bei Patienten, deren

Blutdruck mit Irbesartan allein nicht ausreichend gesenkt werden kann, führt die zusätzliche

Verabreichung einer niedrigen Dosis Hydrochlorothiazid (12,5 mg) zu einer weiteren

Blutdrucksenkung um 7-10/3-6 mmHg (systolisch/diastolisch) zum Zeitpunkt des minimalen

Blutspiegels (nach Bereinigung um den Placeboeffekt).

Die Wirksamkeit von Aprovel wird durch Alter und Geschlecht nicht beeinflusst. Wie bei anderen

Arzneimitteln, die das Renin-Angiotensin-System beeinflussen, sprechen Patienten mit dunkler

Hautfarbe weniger auf eine Irbesartan-Monotherapie an. Wenn Irbesartan in Kombination mit einerniedrigen Dosis Hydrochlorothiazid (z. B. 12,5 mg pro Tag) verabreicht wird, ist der antihypertensive

Effekt bei Patienten mit dunkler Hautfarbe mit dem bei weißen Patienten vergleichbar.

Es zeigt sich keine klinisch bedeutsame Wirkung auf den Blutharnsäurespiegel oder die renale

Harnsäureausscheidung.

Kinder und Jugendliche

Die blutdrucksenkende Wirkung von 0,5 mg/kg (niedrige Dosis), 1,5 mg/kg (mittlere Dosis) und4,5 mg/kg (hohe Dosis) Irbesartan wurde in einer Studie, in die 318 hypertensive oderhypertoniegefährdete (Diabetes oder Hypertonie in der Familienanamnese) Kinder und Jugendliche im

Alter von 6 bis 16 Jahren eingeschlossen waren, über einen Zeitraum von 3 Wochen untersucht. Am

Ende der 3 Wochen betrug die durchschnittliche Blutdrucksenkung bezogen auf den Ausgangswert(angegeben als primärer Wirksamkeitsparameter systolischer Blutdruck [SBD] im Sitzen zum

Zeitpunkt des minimalen Blutspiegels) 11,7 mmHg (niedrige Dosis), 9,3 mmHg (mittlere Dosis) und13,2 mmHg (hohe Dosis). Zwischen diesen Dosierungen war kein signifikanter Unterschied zubeobachten. Die adjustierten mittleren Änderungen des diastolischen Blutdrucks (DBD) im Sitzen zum

Zeitpunkt des minimalen Blutspiegels betrugen 3,8 mmHg (niedrige Dosis), 3,2 mmHg (mittlere

Dosis) und 5,6 mmHg (hohe Dosis). In der nachfolgenden zweiwöchigen Phase, in der die Patientenerneut randomisiert einer Wirkstoff- oder Placebo-Gruppe zugeteilt wurden, stieg in der Placebo-

Gruppe der SBD um 2,4 mmHg und der DBD um 2,0 mmHg an. Im Gegensatz dazu änderte sich der

SBD um +0,1 mmHg und der DBD um -0,3 mmHg bei den Patienten, die unterschiedliche Dosen

Irbesartan erhalten hatten (siehe Abschnitt 4.2).

Hypertonie und Typ-2-Diabetes mit Nierenerkrankung

Die Irbesartan-Studie zur diabetischen Nephropathie (Irbesartan Diabetic Nephropathy Trial, IDNT)zeigt, dass Irbesartan das Fortschreiten einer Nierenerkrankung bei Patienten mit chronischer

Niereninsuffizienz und manifester Proteinurie vermindert. IDNT war eine doppelblinde, kontrollierte

Morbiditäts- und Mortalitätsstudie, in der Aprovel, Amlodipin und Placebo verglichen wurden. An1.715 Hypertoniepatienten mit Typ-2-Diabetes, Proteinurie ≥ 900 mg/Tag und Serumkreatininzwischen 1,0 und 3,0 mg/dl wurden die Langzeitwirkungen (durchschnittlich 2,6 Jahre) von Aprovelauf das Fortschreiten der Nierenerkrankung und die Gesamtmortalität untersucht. Die Patientenwurden nach Verträglichkeit von 75 mg auf eine Erhaltungsdosis von 300 mg Aprovel, von 2,5 mg auf10 mg Amlodipin oder Placebo titriert. Patienten aus allen Behandlungsgruppen erhieltenüblicherweise 2 bis 4 blutdrucksenkende Wirkstoffe (z. B. Diuretika, Betablocker, Alphablocker), umeinen vorab definierten Zielblutdruck von ≤ 135/85 mmHg oder eine Verringerung des systolischen

Drucks um 10 mmHg zu erreichen, falls der Ausgangswert > 160 mmHg betrug. 60 % der Patienten inder Placebo-Gruppe erreichten diesen Zielblutdruck gegenüber 76 % der Irbesartan-Gruppe bzw. 78 %der Amlodipin-Gruppe. Irbesartan senkte signifikant das relative Risiko des kombinierten primären

Endpunktes Verdopplung des Serumkreatinins, terminale Nierenerkrankung (end-stage renal disease,

ESRD) oder Gesamtmortalität. Ungefähr 33 % der Patienten aus der Irbesartan-Gruppe erreichten denkombinierten primären renalen Endpunkt verglichen mit 39 % in der Placebo-Gruppe bzw. 41 % inder Amlodipin-Gruppe (20 % relative Risikoreduktion vs. Placebo [p = 0,024] und 23 % relative

Risikoreduktion verglichen mit Amlodipin [p = 0,006]). Bei der Analyse der einzelnen Komponentendes primären Endpunktes wurde keine Wirkung auf die Gesamtmortalität, jedoch ein positiver Trendzugunsten der Reduktion terminaler Nierenerkrankung und eine signifikante Reduktion bei der

Verdopplung des Serumkreatinins festgestellt.

Untergruppen, bestehend aus Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Alter, Dauer des Diabetes,

Ausgangsblutdruck, Serumkreatinin und Albumin-Ausscheidungsrate, wurden in Hinblick auf die

Wirkung der Behandlung untersucht. In der Untergruppe der Frauen und der Patienten mit schwarzer

Hautfarbe, die mit 32 % bzw. 26 % der gesamten Studienpopulation vertreten waren, gab es keinenklaren renalen Nutzen, obwohl die Konfidenzintervalle dies nicht ausschließen. Obwohl bei Fraueneine erhöhte und bei Männern eine verminderte Inzidenz von nicht tödlich verlaufendem

Myokardinfarkt in der Irbesartan-Gruppe im Vergleich zur auf Placebo basierenden Behandlungfestgestellt wurde, gab es in Hinblick auf den sekundären Endpunkt der tödlichen und nicht tödlichenkardiovaskulären Ereignisse keine Unterschiede zwischen den drei Gruppen der Gesamtpopulation.

Während die Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz in der Gesamtpopulation verringertwerden konnte, wurde bei Frauen in der Irbesartan-Gruppe im Vergleich zur auf Amlodipinbasierenden Behandlung eine erhöhte Inzidenz von nicht tödlich verlaufendem Myokardinfarkt und

Schlaganfall festgestellt. Jedoch konnte für diesen Befund bei Frauen keine ausreichende Erklärunggefunden werden.

Die Studie zur 'Wirkung von Irbesartan auf Mikroalbuminurie bei Hypertoniepatienten mit Diabetesmellitus Typ 2 (IRMA 2)“ zeigt, dass 300 mg Irbesartan bei Patienten mit Mikroalbuminurie das

Fortschreiten zu manifester Proteinurie verzögert. IRMA 2 war eine placebokontrollierte, doppelblinde

Morbiditätsstudie an 590 Patienten mit Typ-2-Diabetes, Mikroalbuminurie (30-300 mg/Tag) undnormaler Nierenfunktion (Serumkreatinin ≤ 1,5 mg/dl bei Männern und < 1,1 mg/dl bei Frauen). Die

Studie untersuchte die Langzeitwirkungen (2 Jahre) von Aprovel auf das Fortschreiten zu klinischer(manifester) Proteinurie (Urin-Albumin-Ausscheidungsrate [UAER] > 300 mg/Tag und einen UAER-

Anstieg von mindestens 30 % über den Ausgangswert). Der festgelegte Zielblutdruck war≤ 135/85 mmHg. Zusätzliche antihypertensive Wirkstoffe (außer ACE-Hemmern, Angiotensin-II-

Rezeptorantagonisten und Dihydropyridin-Kalziumblockern) wurden nach Bedarf hinzugefügt, umden Zielblutdruck zu erreichen. Während in allen Behandlungsgruppen ähnliche Blutdruckwerteerreicht wurden, erreichten weniger Patienten aus der 300-mg-Irbesartan-Gruppe den Endpunktmanifeste Proteinurie (5,2 %) als in der Placebo-Gruppe (14,9 %) oder in der 150-mg-Irbesartan-

Gruppe (9,7 %), was eine relative Risikoreduktion von 70 % vs. Placebo (p = 0,0004) zugunsten derhöheren Dosis darstellt. In den ersten drei Monaten der Behandlung wurde keine gleichzeitige

Verbesserung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) beobachtet. Die Verlangsamung der Progressionzur klinischen Proteinurie war bereits nach drei Monaten deutlich und hielt über den Zeitraum von2 Jahren hinweg an. Regression zur Normoalbuminurie (< 30 mg/Tag) trat in der Aprovel-300-mg-

Gruppe häufiger (34 %) auf als in der Placebo-Gruppe (21 %).

Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)

In zwei großen randomisierten, kontrollierten Studien ('ONTARGET” [ONgoing Telmisartan Aloneand in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und 'VA NEPHRON-D” [The Veterans

Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers miteinem Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten untersucht. Die 'ONTARGET“-Studie wurde bei

Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären Erkrankung in der Vorgeschichteoder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschäden durchgeführt. Die 'VA

NEPHRON-D“-Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer

Nephropathie durchgeführt.

Diese Studien zeigten keinen signifikanten vorteilhaften Effekt auf renale und/oder kardiovaskuläre

Endpunkte und Mortalität, während ein höheres Risiko für Hyperkaliämie, akute Nierenschädigungund/oder Hypotonie im Vergleich zur Monotherapie beobachtet wurde. Aufgrund vergleichbarerpharmakodynamischer Eigenschaften sind diese Ergebnisse auch auf andere ACE-Hemmer und

Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten übertragbar.

Aus diesem Grund sollten ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten bei Patienten mitdiabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden.

In der 'ALTITUDE“-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal

Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer

Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten bei Patientenmit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer

Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter

Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der

Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Ereignisseund besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie,

Nierenfunktionsstörung).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Resorption

Nach oraler Verabreichung wird Irbesartan gut resorbiert mit einer absoluten Bioverfügbarkeit vonca. 60-80 %. Die gleichzeitige Zufuhr von Nahrungsmitteln beeinflusst die Bioverfügbarkeit von

Irbesartan nicht signifikant.

Verteilung

Die Plasmaeiweißbindung beträgt etwa 96 % und die Bindung an die zellulären Blutbestandteile istminimal. Das Verteilungsvolumen beträgt 53-93 Liter.

Biotransformation

Nach oraler oder intravenöser Verabreichung von 14C-Irbesartan gehen 80-85 % der Radioaktivität im

Blutplasma auf unverändertes Irbesartan zurück. Irbesartan wird in der Leber durch

Glukuronidkonjugation und Oxidation metabolisiert. Der Hauptmetabolit im Blut ist

Irbesartanglukuronid (ca. 6 %). In-vitro-Studien zeigen, dass Irbesartan überwiegend durch das

Cytochrom-P450-Enzym CYP2C9 oxidiert wird; das Isoenzym CYP3A4 hat einen vernachlässigbaren

Effekt.

Linearität/Nicht-Linearität

Irbesartan zeigt im Dosisbereich von 10 bis 600 mg eine lineare und dosisproportionale

Pharmakokinetik. Ein unterproportionaler Anstieg der Absorption nach oraler Gabe wurde bei Dosenüber 600 mg (das ist doppelt so hoch wie die empfohlene Maximaldosis) beobachtet; der zugrundeliegende Mechanismus ist unbekannt. Die Spitzenkonzentrationen im Blutplasma werden 1,5-2 Stunden nach oraler Gabe erreicht. Die Gesamtkörperclearance und die renale Clearance beträgt157-176 bzw. 3-3,5 ml/min. Die terminale Eliminationshalbwertszeit beträgt 11-15 Stunden. Die

Steady-State-Plasmakonzentration wird 3 Tage nach Beginn eines Dosierungsschemas mit einmaltäglicher Gabe erreicht. Nach wiederholter einmal täglicher Gabe wird nur eine begrenzte

Akkumulation von Irbesartan (< 20 %) beobachtet. In einer Studie wurden bei weiblichen Patientenmit Bluthochdruck etwas höhere Plasmakonzentrationen von Irbesartan beobachtet. Es bestand jedochkein Unterschied in der Halbwertszeit und Akkumulation von Irbesartan. Bei weiblichen Patienten istkeine Dosisanpassung erforderlich. Ebenso waren bei älteren Probanden (≥ 65 Jahre) die AUC- und

Cmax-Werte etwas höher als bei jungen Probanden (18-40 Jahre). Die terminale Halbwertszeit warjedoch nicht wesentlich verändert. Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Elimination

Irbesartan und seine Metaboliten werden sowohl über die Galle als auch über die Nierenausgeschieden. Nach oraler und nach intravenöser Verabreichung von 14C-Irbesartan werden etwa20 % der Radioaktivität im Urin, der Rest in den Faeces wiedergefunden. Weniger als 2 % derverabreichten Dosis werden als nicht metabolisiertes Irbesartan im Urin ausgeschieden.

Kinder und Jugendliche

Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Irbesartan wurden an 23 hypertensiven Kindern nacheinfacher und wiederholter Gabe von Irbesartan (2 mg/kg) bis zu einer maximalen täglichen Dosis von150 mg über 4 Wochen untersucht. Von diesen 23 Kindern konnten 21 (12 Kinder über 12 Jahre, 9

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren) für einen Vergleich der Pharmakokinetik mit denpharmakokinetischen Eigenschaften von Erwachsenen berücksichtigt werden. Die Werte für Cmax,

AUC und Ausscheidungsrate waren vergleichbar zu den Werten bei erwachsenen Patienten, die150 mg Irbesartan pro Tag erhielten. Eine begrenzte Akkumulation von Irbesartan (18 %) im Plasmawurde nach wiederholter einmal täglicher Gabe beobachtet.

Eingeschränkte Nierenfunktion

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten unter Hämodialyse ist die

Pharmakokinetik von Irbesartan nicht wesentlich verändert. Irbesartan ist nicht hämodialysierbar.

Eingeschränkte Leberfunktion

Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberzirrhose ist die Pharmakokinetik von Irbesartannicht wesentlich verändert.

Studien bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wurden nicht durchgeführt.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Bei klinisch relevanten Dosen gibt es keine Hinweise auf eine anomale systemische Toxizität oder

Toxizität am Zielorgan. In präklinischen Sicherheitsstudien verursachten hohe Dosen von Irbesartan(≥ 250 mg/kg/Tag bei Ratten und ≥ 100 mg/kg/Tag bei Makaken) eine Reduzierung der roten

Blutzellparameter (Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit). Bei sehr hohen Dosen (≥ 500 mg/kg/Tag)verursachte Irbesartan bei Ratten und Makaken degenerative Veränderungen der Niere (wieinterstitielle Nephritis, tubuläre Hyperplasie, Basophilie der Tubuli, erhöhte Serumkonzentrationenvon Harnstoff und Kreatinin); dies ist vermutlich die Folge des blutdrucksenkenden Effektes des

Arzneimittels, welcher zu einer verminderten renalen Perfusion führt. Außerdem verursachte

Irbesartan eine Hyperplasie/Hypertrophie der juxtaglomerulären Zellen (bei Ratten bei≥ 90 mg/kg/Tag, bei Makaken bei ≥ 10 mg/kg/Tag). Es wurde angenommen, dass alle diese

Veränderungen auf die pharmakologischen Wirkungen von Irbesartan zurückzuführen waren. Imtherapeutischen Dosisbereich von Irbesartan beim Menschen scheint die Hyperplasie/Hypertrophie derrenalen juxtaglomerulären Zellen nicht relevant zu sein.

Es gibt keine Hinweise auf eine mutagene, klastogene oder kanzerogene Wirkung.

Die Fertilität und das Fortpflanzungsverhalten wurden in Studien mit männlichen und weiblichen

Ratten auch bei oralen Irbesartan-Dosierungen, die parentale Toxizität (von 50 bis 650 mg/kg/Tag)einschließlich Tod bei der höchsten Dosierung verursachten, nicht beeinträchtigt. Es wurde keinesignifikante Beeinflussung der Anzahl der Corpora lutea, der Nidationen und der lebenden Fetenbeobachtet. Irbesartan hatte keinen Einfluss auf das Überleben, die Entwicklung und die Fortpflanzungder Nachkommen. Tierstudien zeigen, dass radioaktiv markiertes Irbesartan in Ratten- und Kaninchen-

Feten nachgewiesen werden kann. Irbesartan geht in die Milch laktierender Ratten über.

Untersuchungen bei Tieren mit Irbesartan zeigten reversible toxische Wirkungen (Vergrößerung des

Nierenbeckens, Hydroureter oder subkutane Ödeme) bei Feten von Ratten, die sich nach der Geburtzurückbildeten. Bei Kaninchen wurden nach Dosen, die zu einer deutlichen Toxizität beim Muttertier,einschließlich Tod des Tieres, führten, Aborte und Resorption in der Frühphase festgestellt. Bei Rattenund Kaninchen wurde keine teratogene Wirkung beobachtet.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Tablettenkern:

Lactose-Monohydrat

Mikrokristalline Cellulose

Croscarmellose-Natrium

Hypromellose

Siliciumdioxid

Magnesiumstearat

Filmüberzug:

Lactose-Monohydrat

Hypromellose

Titandioxid (E 171)

Macrogol 3000

Carnaubawachs

6.2 Inkompatibilitäten

Nicht zutreffend.

6.3 Haltbarkeit

3 Jahre.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Nicht über 30 °C lagern.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Packungen mit 14 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 28 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 30 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 56 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 84 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 90 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 98 Filmtabletten in PVC/PVDC/Aluminium-Blisterpackungen.

Packungen mit 56 x 1 Filmtablette in perforierten PVC/PVDC/Aluminium-Blistern zur Abgabe von

Einzeldosen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungenzu beseitigen.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Sanofi Winthrop Industrie82 avenue Raspail94250 Gentilly

Frankreich

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

EU/1/97/046/026-030

EU/1/97/046/033

EU/1/97/046/036

EU/1/97/046/039