ACTRAPID FLEXPEN 100UI / ml injektionslösung in der patrone merkblatt medikamente

A10AB01 menschliches Insulin • ALIMENTÄRES SYSTEM UND STOFFWECHSEL | INSULINE UND ANALOGA | Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkend

Humaninsulin ist eine Art von Insulin, das zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes eingesetzt wird. Es handelt sich um ein synthetisches Insulin, das so entwickelt wurde, dass es die Struktur und Funktion des natürlich vom Pankreas produzierten Insulins nachahmt. Humaninsulin ist in verschiedenen Formen erhältlich, abhängig von der Wirkungsdauer: schnell wirkend, intermediär wirkend oder lang wirkend.

Schnell wirkendes Insulin (z. B. Normalinsulin) beginnt innerhalb von etwa 30 Minuten zu wirken, erreicht seinen Höhepunkt nach 2-4 Stunden und hält bis zu 6-8 Stunden an. Intermediär wirkendes Insulin (z. B. NPH-Insulin) beginnt nach 1-2 Stunden zu wirken, erreicht seinen Höhepunkt nach 4-12 Stunden und hält bis zu 18 Stunden an. Diese Insulinarten werden entweder einzeln oder in Kombination verwendet, um eine optimale Blutzuckerkontrolle über den Tag hinweg zu gewährleisten.

Obwohl Humaninsulin wirksam ist, erfordert seine Anwendung Vorsicht. Die Dosis muss an den Blutzuckerspiegel, die Nahrungsaufnahme und die körperliche Aktivität angepasst werden. Hypoglykämie (ein zu niedriger Blutzuckerspiegel) ist die häufigste Nebenwirkung und kann Symptome wie Schwindel, Schwitzen, Zittern oder Verwirrung verursachen. Es ist wichtig, dass Patienten immer eine schnell wirkende Zuckerquelle zur Hand haben, um eine Hypoglykämie zu behandeln.

Humaninsulin sollte gemäß den Anweisungen des Arztes verwendet werden, und die Patienten sollten ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig überwachen. Eine korrekte Injektionstechnik ist entscheidend, und Injektionen sollten in Bereichen mit Reizungen oder Narben vermieden werden. Bei schweren Nebenwirkungen oder Schwierigkeiten bei der Blutzuckerkontrolle ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Allgemeine Daten zu ACTRAPID FLEXPEN 100UI / ml

Substanz: menschliches Insulin

Datum der letzten Medikamentenliste: 01-07-2013

Handelsgesetzbuch: W52540001

Konzentration: 100UI / ml

Pharmazeutisches Formblatt: injektionslösung in der patrone

Verpackungsvolumen: 3 ml

Produktart: original

Rezeptbeschränkungen: P-RF - Arzneimittelrezept, das in der Apotheke aufbewahrt wird (nicht verlängerbar).

Marketing autorisation

Zulassungshersteller: NOVO NORDISK A/S - DANEMARCA

Zulassungsinhaber: NOVO NORDISK A/S - DANEMARCA

Zulassungsnummer: 230/2002/01

Haltbarkeit: 30 Monate

Verfügbare Konzentrationen für menschliches Insulin

100UI/ml, 1mg, 3mg, 40UI/ml

Andere ähnliche Substanzen wie menschliches Insulin

Inhalt der Packungsbeilage des Arzneimittels ACTRAPID FLEXPEN 100UI / ml injektionslösung in der patrone

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Actrapid 40 Internationale Einheiten/ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche.

Actrapid 100 Internationale Einheiten/ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche.

Actrapid Penfill 100 Internationale Einheiten/ml Injektionslösung in einer Patrone.

Actrapid InnoLet 100 Internationale Einheiten/ml Injektionslösung im Fertigpen.

Actrapid FlexPen 100 Internationale Einheiten/ml Injektionslösung im Fertigpen.

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)1 Durchstechflasche enthält 10 ml entsprechend 400 Internationalen Einheiten. 1 ml Lösung enthält40 Internationale Einheiten Insulin human* (entsprechend 1,4 mg).

Actrapid Durchstechflasche (100 Internationale Einheiten/ml)1 Durchstechflasche enthält 10 ml entsprechend 1.000 Internationalen Einheiten. 1 ml Lösung enthält100 Internationale Einheiten Insulin human* (entsprechend 3,5 mg).

Actrapid Penfill1 Patrone enthält 3 ml entsprechend 300 Internationalen Einheiten. 1 ml Lösung enthält100 Internationale Einheiten Insulin human* (entsprechend 3,5 mg).

Actrapid InnoLet/Actrapid FlexPen1 Fertigpen enthält 3 ml entsprechend 300 Internationalen Einheiten. 1 ml Lösung enthält100 Internationale Einheiten Insulin human* (entsprechend 3,5 mg).

*Humaninsulin wird durch rekombinante DNS-Technologie gentechnisch in Saccharomyces cerevisiaehergestellt.

Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung:

Actrapid enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis, d. h. Actrapid ist nahezu'natriumfrei“.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionslösung.

Die Lösung ist klar, farblos und wässrig.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Actrapid wird angewendet zur Behandlung von Diabetes mellitus.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Die Wirkstärke von Humaninsulin wird in Internationalen Einheiten ausgedrückt.

Die Dosierung von Actrapid ist individuell und wird gemäß dem Bedarf des Patienten bestimmt. Eskann alleine oder in Kombination mit einem intermediär oder lang wirkenden Insulin vor einer Mahlzeitoder einer Zwischenmahlzeit angewendet werden.

Der individuelle Insulinbedarf liegt in der Regel zwischen 0,3 und 1,0 Internationalen Einheiten/kg/Tag.

Eine Anpassung der Dosierung kann bei erhöhter körperlicher Aktivität, einer Änderung der

Ernährungsgewohnheiten oder während einer Begleiterkrankung des Patienten notwendig sein.

Spezielle Populationen
Ältere Patienten (≥ 65 Jahre)

Actrapid kann bei älteren Patienten angewendet werden.

Bei älteren Patienten muss die Überwachung des Blutzuckers intensiviert und die Insulindosisindividuell angepasst werden.

Nieren- und Leberfunktionsstörungen

Nieren- oder Leberfunktionsstörungen können den Insulinbedarf des Patienten verringern.

Bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörung muss die Überwachung des Blutzuckersintensiviert und die Insulindosis individuell angepasst werden.

Kinder und Jugendliche

Actrapid kann bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden.

Umstellung von anderen Insulinarzneimitteln

Bei der Umstellung von anderen Insulinarzneimitteln kann eine Anpassung der Actrapid Dosis und der

Dosis des Basalinsulins erforderlich sein.

Eine engmaschige Überwachung des Blutzuckers während der Umstellung und in den ersten Wochendanach wird empfohlen (siehe Abschnitt 4.4).

Art der Anwendung

Actrapid ist ein schnell wirkendes Humaninsulin und kann in Kombination mit intermediär oder langwirkenden Insulinarzneimitteln angewendet werden.

Actrapid wird subkutan mittels Injektion in die Bauchdecke, den Oberschenkel, den Gesäßbereich oderden Oberarm verabreicht. Innerhalb desselben Bereichs sind die Injektionsstellen stets regelmäßig zuwechseln, um das Risiko einer Lipodystrophie und einer kutanen Amyloidose zu reduzieren (siehe

Abschnitte 4.4. und 4.8). Das Risiko einer unbeabsichtigten intramuskulären Injektion ist vermindert,wenn die Injektion in eine angehobene Hautfalte erfolgt.

Die Nadel sollte mindestens 6 Sekunden lang unter der Haut belassen werden, um sicherzustellen, dassdie gesamte Dosis injiziert wurde. Die subkutane Injektion in das Unterhautfettgewebe des Bauchesführt im Vergleich zu anderen Injektionsstellen zu einer schnelleren Resorption. Die Wirkdauer variiertabhängig von Dosis, Injektionsstelle, Durchblutung, Temperatur und dem Ausmaß der körperlichen

Betätigung.

Innerhalb von 30 Minuten nach der Injektion sollte eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit oder

Zwischenmahlzeit eingenommen werden.

Aufgrund des Risikos einer Ausflockung in Pumpenkathetern sollte Actrapid nicht in Insulinpumpenzur kontinuierlichen subkutanen Insulininfusion verwendet werden.

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)/Actrapid Durchstechflasche(100 Internationale Einheiten/ml)

Intravenöse Anwendung

Falls nötig, kann Actrapid intravenös gegeben werden; dies muss jedoch durch medizinisches

Fachpersonal erfolgen.

Bei intravenöser Anwendung sind Infusionssysteme mit Actrapid in Konzentrationen von0,05 Internationalen Einheiten/ml bis 1,0 Internationalen Einheiten/ml Humaninsulin in den

Infusionsflüssigkeiten 0,9 % isotonische Natriumchloridlösung, 5 % Glucose und 10 % Glucose mit40 mmol/l Kaliumchlorid bei Benutzung von Infusionsbeuteln aus Polypropylen bei Raumtemperatur24 Stunden lang stabil. Obwohl die Lösung stabil ist, wird zu Anfang eine gewisse Menge des Insulinsan das Material des Infusionsbeutels adsorbiert. Während der Infusion muss der Blutzuckerspiegelüberwacht werden.

Detaillierte Anwendungshinweise, siehe Packungsbeilage.

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)/Actrapid Durchstechflasche(100 Internationale Einheiten/ml)

Anwendung mit einer Spritze

Actrapid Durchstechflaschen sind zur Verwendung mit Insulinspritzen mit einer passenden

Einheitenskala vorgesehen. Wenn zwei Arten von Insulin gemischt werden, sind die Insulinarzneimittelimmer in derselben Reihenfolge zu mischen.

Actrapid Penfill

Anwendung mit einem Insulininjektionssystem

Actrapid ist zur Verwendung mit einem Novo Nordisk Insulininjektionssystem und NovoFine oder

NovoTwist Nadeln vorgesehen. Actrapid Penfill ist nur für subkutane Injektionen aus einemwiederverwendbaren Pen geeignet. Falls die Anwendung einer Spritze oder intravenösen Injektionnotwendig ist, sollte eine Durchstechflasche verwendet werden.

Actrapid Innolet

Anwendung mit einem InnoLet

Actrapid InnoLet ist ein Fertigpen, der für die Verwendung mit NovoFine oder NovoTwist Einweg-

Nadeln mit einer Länge von bis zu 8 mm vorgesehen ist. InnoLet gibt 1-50 Einheiten in Schritten vonjeweils 1 Einheit ab. Actrapid InnoLet ist nur für subkutane Injektionen geeignet. Falls die Anwendungeiner Spritze oder intravenösen Injektion notwendig ist, sollte eine Durchstechflasche verwendetwerden.

Actrapid FlexPen

Anwendung mit einem FlexPen

Actrapid FlexPen ist ein Fertigpen, der für die Verwendung mit NovoFine oder NovoTwist Einweg-

Nadeln mit einer Länge von bis zu 8 mm vorgesehen ist. FlexPen gibt 1-60 Einheiten in Schritten vonjeweils 1 Einheit ab. Actrapid FlexPen ist nur für subkutane Injektionen geeignet. Falls die Anwendungeiner Spritze oder intravenösen Injektion notwendig ist, sollte eine Durchstechflasche verwendetwerden.

4.3 Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen

Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Bevor der Patient in andere Zeitzonen reist, muss er sich mit seinem Arzt beraten, da dies bedeutenkann, dass er das Insulin und die Mahlzeiten zu anderen Uhrzeiten anwenden bzw. einnehmen muss.

Hyperglykämie

Eine unzureichende Dosierung oder das Unterbrechen der Therapie kann, insbesondere bei Typ 1

Diabetes, zu Hyperglykämie und diabetischer Ketoazidose führen. Die ersten Symptome einer

Hyperglykämie treten in der Regel allmählich über einen Zeitraum von Stunden oder Tagen auf. Dazugehören Durst, verstärkter Harndrang, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, gerötete trockene Haut,

Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit und nach Aceton riechender Atem. Bei Typ 1 Diabetes könnenunbehandelte Hyperglykämien zu diabetischer Ketoazidose führen, die tödlich sein kann.

Hypoglykämie

Das Auslassen einer Mahlzeit oder ungeplante anstrengende körperliche Aktivität kann zu einer

Hypoglykämie führen.

Eine Hypoglykämie kann auftreten, wenn die Insulindosis im Verhältnis zum Insulinbedarf zu hoch ist.

Im Fall einer Hypoglykämie oder falls das Auftreten einer Hypoglykämie befürchtet wird, darf Actrapidnicht injiziert werden. Nach der Stabilisierung des Blutzuckers des Patienten sollte eine Anpassung der

Dosis in Erwägung gezogen werden (siehe Abschnitte 4.8 und 4.9).

Patienten, deren Blutzuckereinstellung sich beispielsweise durch eine intensivierte Insulintherapiedeutlich verbessert hat, können eine Veränderung ihrer Hypoglykämie-Warnsymptome empfinden undsollten dementsprechend beraten werden. Bei Patienten mit schon lange bestehendem Diabetesverschwinden möglicherweise die üblichen Warnsymptome.

Begleiterkrankungen, insbesondere Infektionen und fiebrige Zustände, erhöhen in der Regel den

Insulinbedarf des Patienten. Begleiterkrankungen der Nieren, der Leber oder mit Einfluss auf

Nebennieren, Hirnanhang- oder Schilddrüse können eine Anpassung der Insulindosis erforderlichmachen.

Wenn Patienten auf einen anderen Insulintyp umgestellt werden, können die frühen Warnsymptomeeiner Hypoglykämie verändert oder weniger ausgeprägt wahrgenommen werden als bei ihrem vorherverwendeten Insulin.

Umstellung von anderen Insulinarzneimitteln

Die Umstellung eines Patienten auf einen anderen Insulintyp oder eine andere Insulinmarke muss unterstrenger medizinischer Überwachung erfolgen. Veränderungen der Stärke, der Insulinmarke(Hersteller), des Insulintyps, des Ursprungs des Insulins (tierisches Insulin, Humaninsulin oder

Insulinanalogon) und/oder des Herstellungsverfahrens (rekombinante DNS gegenüber Insulin tierischen

Ursprungs) können eine Veränderung der Dosis erforderlich machen. Patienten, die von einem anderen

Insulintyp auf Actrapid umgestellt werden, benötigen möglicherweise eine erhöhte Anzahl täglicher

Injektionen oder eine gegenüber ihren üblichen Insulinarzneimitteln veränderte Dosis. Wenn eine

Anpassung erforderlich ist, kann diese bei der ersten Dosis oder innerhalb der ersten Wochen oder

Monate notwendig sein.

Reaktionen an der Injektionsstelle

Wie bei jeder Insulintherapie können Reaktionen an der Injektionsstelle auftreten, wie z. B. Schmerzen,

Rötungen, Nesselsucht, Entzündungen, Blutergüsse, Schwellungen und Juckreiz. Das kontinuierliche

Wechseln der Injektionsstelle innerhalb eines bestimmten Bereiches reduziert das Risiko, diese

Reaktionen zu entwickeln. Die Reaktionen klingen gewöhnlich nach einigen Tagen oder Wochenwieder ab. In seltenen Fällen können Reaktionen an der Injektionsstelle das Absetzen von Actrapiderforderlich machen.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Patienten müssen angewiesen werden, die Injektionsstelle regelmäßig zu wechseln, um das Risiko einer

Lipodystrophie und einer kutanen Amyloidose zu reduzieren. Es besteht das potenzielle Risiko einerverzögerten Insulinresorption und einer schlechteren Blutzuckerkontrolle nach Insulininjektionen an

Stellen mit diesen Reaktionen. Bei einem plötzlichen Wechsel der Injektionsstelle zu einem nichtbetroffenen Bereich wurde darüber berichtet, dass dies zu Hypoglykämie führte. Nach einem Wechselder Injektionsstelle von einem betroffenen zu einem nicht betroffenen Bereich wird eine Überwachungdes Blutzuckers empfohlen und eine Dosisanpassung der Antidiabetika kann in Erwägung gezogenwerden.

Kombination von Actrapid mit Pioglitazon

Es gibt Spontanmeldungen von Herzinsuffizienz, wenn Pioglitazon in Kombination mit Insulin,insbesondere Patienten mit Risikofaktoren für die Entwicklung von Herzinsuffizienz, verabreicht wurde.

Dies sollte beachtet werden, falls eine Behandlung mit der Kombination von Pioglitazon und Actrapiderwogen wird. Falls die Kombination angewendet wird, sollten die Patienten hinsichtlich Anzeichenund Symptomen von Herzinsuffizienz, Gewichtszunahme und Ödemen beobachtet werden. Pioglitazonmuss beim Auftreten jeder Verschlechterung kardialer Symptome abgesetzt werden.

Vermeidung von versehentlichen Verwechslungen/Medikationsfehlern

Die Patienten müssen angewiesen werden, vor jeder Injektion immer das Insulin-Etikett zu überprüfen,um versehentliche Verwechslungen zwischen Actrapid und anderen Insulin-Arzneimitteln zuvermeiden.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des

Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiertwerden.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Der Glucosestoffwechsel wird von einigen Arzneimitteln beeinflusst.

Die folgenden Substanzen können den Insulinbedarf des Patienten senken:

Orale Antidiabetika, Monoaminoxidasehemmer (MAO-Hemmer), Betarezeptorenblocker, Angiotensin-

Converting-Enzym (ACE)-Hemmer, Salicylate, anabole Steroide und Sulfonamide.

Die folgenden Substanzen können den Insulinbedarf des Patienten erhöhen:

Orale Kontrazeptiva, Thiazide, Glucocorticoide, Schilddrüsenhormone, Sympathomimetika,

Wachstumshormon und Danazol.

Betarezeptorenblocker können die Symptome einer Hypoglykämie verschleiern.

Octreotid/Lanreotid kann den Insulinbedarf entweder erhöhen oder senken.

Alkohol kann die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin verstärken oder verringern.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Für die Anwendung von Insulin zur Diabetesbehandlung bestehen während der Schwangerschaft keine

Einschränkungen, da Insulin nicht plazentagängig ist.

Sowohl Hypoglykämie als auch Hyperglykämie, die bei einer nicht ausreichend kontrollierten

Diabetestherapie auftreten können, erhöhen das Risiko von Missbildungen und Fruchttod in utero.

Frauen, die an Diabetes erkrankt sind und eine Schwangerschaft planen bzw. bereits schwanger sind,sollten intensiver überwacht und die Blutzuckerkontrolle sollte intensiviert werden. Im ersten Trimenonfällt gewöhnlich der Insulinbedarf, steigt aber anschließend im Verlauf des zweiten und dritten

Trimenons wieder an. Nach der Entbindung kehrt der Insulinbedarf normalerweise schnell wieder aufdas Niveau vor der Schwangerschaft zurück.

Stillzeit

Während der Stillzeit kann Actrapid uneingeschränkt zur Therapie eingesetzt werden. Die

Insulinbehandlung der stillenden Mutter stellt kein Risiko für das Kind dar. Eventuell muss jedoch die

Dosis von Actrapid angepasst werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Reproduktionsstudien mit Humaninsulin haben keine Hinweise auf schädliche

Auswirkungen in Bezug auf die Fertilität gezeigt.

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Eine Hypoglykämie kann die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit eines Patienten herabsetzen. Dieskann in Situationen, in denen diese Fähigkeiten von besonderer Bedeutung sind (z. B. beim Fahreneines Autos oder beim Bedienen von Maschinen), ein Risiko darstellen.

Den Patienten sollte geraten werden, Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Hypoglykämien beim

Führen von Fahrzeugen zu treffen. Dies ist bei Patienten mit verringerter oder fehlender Wahrnehmungvon Hypoglykämie-Warnsymptomen oder häufigen Hypoglykämie-Episoden besonders wichtig. Indiesen Fällen sollte überlegt werden, ob das Führen eines Fahrzeugs ratsam ist.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die während der Behandlung am häufigsten gemeldete Nebenwirkung ist Hypoglykämie. Die

Häufigkeit von Hypoglykämien variiert in Abhängigkeit von der Patientenpopulation, dem verordneten

Dosierungsschema und dem Niveau der Blutzuckereinstellung, siehe unten Beschreibung ausgewählter

Nebenwirkungen.

Zu Beginn der Insulintherapie können Refraktionsanomalien, Ödeme oder Reaktionen an der

Injektionsstelle (Schmerzen, Rötung, Nesselsucht, Entzündungen, Blutergüsse, Schwellung und

Juckreiz an der Injektionsstelle) auftreten. Diese Symptome sind normalerweise vorübergehend. Eineschnelle Besserung der Blutzuckereinstellung kann mit akuter schmerzhafter Neuropathie verbundensein, die normalerweise reversibel ist. Eine Intensivierung der Insulintherapie mit einer plötzlichen

Verbesserung der Blutzuckereinstellung kann mit einer vorübergehenden Verschlechterung derdiabetischen Retinopathie verbunden sein, während eine langfristige Verbesserung der

Blutzuckereinstellung das Risiko des Fortschreitens einer diabetischen Retinopathie verringert.

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen

Die unten dargestellten Nebenwirkungen basieren auf Daten aus klinischen Studien und sind gemäß

MedDRA nach Häufigkeit und Systemorganklassen aufgeführt. Die Häufigkeiten sind nach derfolgenden Konvention definiert: Sehr häufig (≥ 1/10); Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10); Gelegentlich(≥ 1/1.000 bis < 1/100); Selten (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000); Sehr selten (< 1/10.000); nicht bekannt(Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Gelegentlich - Urtikaria, Hautausschlag

Erkrankungen des

Immunsystems Sehr selten - Anaphylaktische Reaktionen*

Stoffwechsel- und Sehr häufig - Hypoglykämie*

Ernährungsstörungen

Erkrankungen des Nerven- Gelegentlich - Periphere Neuropathie (schmerzhaftesystems Neuropathie)

Augenerkrankungen Gelegentlich - Refraktionsanomalien

Sehr selten - Diabetische Retinopathie

Erkrankungen der Haut und Gelegentlich - Lipodystrophie*des Unterhautzellgewebes

Nicht bekannt - Kutane Amyloidose*†

Allgemeine Erkrankungen und Gelegentlich - Reaktionen an der Injektionsstelle

Beschwerden am

Verabreichungsort Gelegentlich - Ödeme

* siehe Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen† Arzneimittelnebenwirkung aus Meldungen nach Markteinführung.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Anaphylaktische Reaktionen

Das Auftreten generalisierter Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich generalisierter

Hautausschlag, Jucken, Schwitzen, gastrointestinale Störungen, angioneurotisches Ödem,

Atembeschwerden, Herzklopfen und Absenkung des Blutdrucks) ist sehr selten, kann aberlebensbedrohlich sein.

Hypoglykämie

Die am häufigsten gemeldete Nebenwirkung ist Hypoglykämie. Sie kann auftreten, wenn die

Insulindosis in Relation zum Insulinbedarf zu hoch ist. Eine schwere Hypoglykämie kann zu

Bewusstlosigkeit und/oder Krampfanfällen führen und mit einer vorübergehenden oder dauerhaften

Störung der Gehirnfunktion oder sogar dem Tod enden. Die Symptome einer Hypoglykämie treten inder Regel plötzlich auf. Die Symptome können sein: kalter Schweiß, kalte blasse Haut, Ermattung,

Nervosität oder Zittern, Angstgefühle, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, Verwirrung,

Konzentrationsschwierigkeiten, Benommenheit, Heißhunger, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeitund Herzklopfen.

In klinischen Studien variierte die Häufigkeit von Hypoglykämien in Abhängigkeit von der

Patientenpopulation, den verordneten Dosierungsschemen und dem Niveau der Blutzuckereinstellung.

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Lipodystrophie (einschließlich Lipohypertrophie, Lipoatrophie) und kutane Amyloidose können an der

Injektionsstelle auftreten und die lokale Insulinresorption verzögern. Ein regelmäßiges Wechseln der

Injektionsstelle innerhalb des jeweiligen Injektionsbereichs kann helfen, diese Reaktionen zu reduzierenoder zu verhindern (siehe Abschnitt 4.4).

Kinder und Jugendliche

Basierend auf den Erfahrungen nach Markteinführung und aus klinischen Studien weisen Häufigkeit,

Art und Schwere der beobachteten Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen nicht auf einen

Unterschied zu den breiteren Erfahrungen in der Gesamtpopulation hin.

Andere spezielle Populationen

Basierend auf den Erfahrungen nach Markteinführung und aus klinischen Studien weisen Häufigkeit,

Art und Schwere der beobachteten Nebenwirkungen bei älteren Patienten und Patienten miteingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion nicht auf einen Unterschied zu den breiteren Erfahrungen inder Gesamtpopulation hin.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sieermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung überdas in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

Für Insulin kann keine spezifische Überdosierung angegeben werden, eine Hypoglykämie kann sichjedoch stufenweise entwickeln, wenn, verglichen mit dem Bedarf des Patienten, zu hohe Dosen gegebenwerden:

* Leichte Hypoglykämien können durch die orale Verabreichung von Glucose bzw. zuckerhaltigen

Lebensmitteln behandelt werden. Ein Diabetiker sollte deshalb immer zuckerhaltige Lebensmittelbei sich haben.

* Schwere Hypoglykämien mit Bewusstlosigkeit können mit einer intramuskulären odersubkutanen Injektion von Glucagon (0,5 bis 1 mg) behandelt werden, die von einer geschulten

Person gegeben wird oder der intravenösen Gabe von Glucose durch einen Arzt. Spricht der

Patient nicht innerhalb von 10 bis 15 Minuten auf Glucagon an, muss Glucose intravenös gegebenwerden. Sobald der Patient wieder bei Bewusstsein ist, wird die orale Gabe von Kohlenhydratenempfohlen, um einen Rückfall zu vermeiden.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: Antidiabetika. Insuline und Analoga zur Injektion, schnell wirkend,

Insulin (human). ATC Code: A10AB01.

Wirkmechanismus und pharmakodynamische Wirkung

Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin beruht auf der verstärkten Aufnahme von Glucose nach

Bindung von Insulin an Insulinrezeptoren in Muskel- und Fettzellen und der gleichzeitigen Hemmungder Freisetzung von Glucose aus der Leber.

Ein klinischer Versuch in einer Intensivstation zur Behandlung von Hyperglykämie (Blutzucker über10 mmol/l) mit 204 diabetischen und 1344 nicht-diabetischen Patienten, die sich größeren chirurgischen

Eingriffen unterzogen, hat gezeigt, dass eine durch intravenös gegebenes Actrapid induzierte

Normoglykämie (Blutzucker 4,4 - 6,1 mmol/l) die Mortalität um 42 % reduzierte (8 % gegenüber4,6 %).

Actrapid ist ein schnell wirkendes Insulin.

Die Wirkung beginnt innerhalb von einer halben Stunde, das Wirkmaximum wird innerhalb von 1,5-3,5

Stunden erreicht und die gesamte Wirkdauer beträgt etwa 7-8 Stunden.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Insulin hat in der Blutbahn eine Halbwertszeit von einigen Minuten. Deshalb wird das zeitliche

Wirkprofil eines Insulinpräparats ausschließlich von seinen Resorptionseigenschaften bestimmt.

Dieser Prozess wird von mehreren Faktoren beeinflusst (z. B. Insulindosis, Injektionsweg und -ort,

Stärke des subkutanen Fettgewebes, Diabetes-Typ). Die pharmakokinetischen Eigenschaften von

Insulinarzneimitteln unterliegen daher signifikanten intra- und interindividuellen Schwankungen.

Resorption

Die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb von 1,5-2,5 Stunden nach subkutaner Injektionerreicht.

Verteilung

Es wurde keine starke Bindung an Plasmaproteine beobachtet, von zirkulierenden Insulinantikörpern(soweit vorhanden) abgesehen.

Metabolismus

Es wird berichtet, dass Humaninsulin durch Insulinprotease oder Insulin abbauende Enzyme undmöglicherweise Protein-Disulfid-Isomerase abgebaut wird. Eine Reihe von Spaltungs- (Hydrolyse-)

Stellen im Humaninsulinmolekül wurden in Erwägung gezogen; keiner der durch die Spaltunggebildeten Metaboliten ist aktiv.

Elimination

Die terminale Halbwertszeit wird durch die Resorptionsrate aus dem subkutanen Gewebe bestimmt. Dieterminale Halbwertszeit (t½) ist daher eher ein Maß der Resorption als ein Maß der Elimination per sedes Insulins aus dem Plasma (Insulin hat im Blutkreislauf eine t½ von nur wenigen Minuten). Studienhaben eine t½ von etwa 2-5 Stunden ergeben.

Kinder und Jugendliche

Das pharmakokinetische Profil von Actrapid wurde an einer kleineren Zahl (n = 18) diabetischer Kinder(im Alter zwischen 6 und 12 Jahren) und Jugendlicher (im Alter zwischen 13 und 17 Jahren) untersucht.

Die Daten sind begrenzt, legen jedoch die Annahme nahe, dass das pharmakokinetische Profil bei

Kindern und Jugendlichen dem von Erwachsenen ähnlich ist. Beim Cmax-Wert gab es jedoch

Unterschiede zwischen den Altersgruppen, was die Wichtigkeit einer individuellen Dosis-Titrationunterstreicht.

5.3 Präklinische Sicherheitsdaten

Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie, Toxizität bei wiederholter

Gabe, Reproduktions- und Entwicklungstoxizität, Genotoxizität und zum kanzerogenen Potential lassendie präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

Zinkchlorid

Glycerol

Metacresol (Ph. Eur.)

Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Wertes)

Salzsäure (zur Einstellung des pH-Wertes)

Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Insulinarzneimittel dürfen nur zu Stoffen hinzugefügt werden, von denen bekannt ist, dass eine

Kompatibilität besteht. Arzneimittel, die der Insulinlösung hinzugefügt werden, können zur Degradationdes Insulinmoleküls führen, z. B. wenn diese Arzneimittel Thiole oder Sulfite enthalten.

6.3 Haltbarkeit

Vor dem ersten Öffnen: 30 Monate.

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)

Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Das Arzneimittel darf maximal 4 Wochengelagert werden. Nicht über 25°C lagern.

Actrapid Durchstechflasche (100 Internationale Einheiten/ml)

Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Das Arzneimittel darf maximal 6 Wochengelagert werden. Nicht über 25°C lagern.

Actrapid Penfill/Actrapid InnoLet/Actrapid FlexPen (100 Internationale Einheiten/ml)

Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Das Arzneimittel darf maximal 6 Wochengelagert werden. Nicht über 30°C lagern.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Vor dem ersten Öffnen: Im Kühlschrank lagern (2°C - 8°C). Nicht einfrieren.

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)/Actrapid Durchstechflasche(100 Internationale Einheiten/ml)

Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Nicht über 25°C lagern. Nicht im

Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Actrapid Penfill

Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Nicht über 30°C lagern. Nicht im

Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Die Patrone im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Actrapid InnoLet/Actrapid FlexPen

Während des Gebrauchs oder bei Verwendung als Ersatz: Nicht über 30°C lagern. Nicht im

Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Die Penkappe aufgesetzt lassen, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)/Actrapid Durchstechflasche(100 Internationale Einheiten/ml)

Durchstechflasche (Typ 1 Glas), die mit einer Scheibe (Brombutyl/Polyisopren-Gummi) und einer vor

Manipulationen schützenden Plastikkappe verschlossen ist und 10 ml Lösung enthält.

Packungsgrößen mit 1 und 5 Durchstechflaschen zu je 10 ml oder eine Bündelpackung mit 5 Packungenzu je 1 x 10 ml Durchstechflasche. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den

Verkehr gebracht.

Actrapid Penfill

Patrone (Typ 1 Glas) mit einem Kolben (Brombutyl) und einem Gummiverschluss(Brombutyl/Polyisopren), die 3 ml Lösung enthält.

Packungsgrößen mit 1, 5 und 10 Patronen. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den

Verkehr gebracht.

Actrapid InnoLet/Actrapid FlexPen

Patrone (Typ 1 Glas) mit einem Kolben (Brombutyl) und einem Gummiverschluss(Brombutyl/Polyisopren), in einem Mehrdosen-Einweg-Fertigpen aus Polypropylen, die 3 ml Lösungenthält.

Packungsgrößen mit 1, 5 und 10 Fertigpens. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen inden Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabung

Dieses Arzneimittel darf nicht verwendet werden, wenn Sie feststellen, dass die Lösung nicht klar,farblos und wässrig ist.

Einmal gefrorenes Actrapid darf nicht verwendet werden.

Der Patient sollte darauf hingewiesen werden, die Nadel und die Spritze nach jeder Injektion zuentsorgen.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zubeseitigen.

Nadeln, Spritzen, Patronen und Fertigpens dürfen nicht mit Anderen geteilt werden.

Die Patrone darf nicht wieder aufgefüllt werden.

7. INHABER DER MARKETING-ERLAUBNIS

Novo Nordisk A/S

Novo Allé

DK-2880 Bagsværd

Dänemark

8. GENEHMIGUNGSNUMMER(N)

Actrapid Durchstechflasche (40 Internationale Einheiten/ml)

EU/1/02/230/001

EU/1/02/230/002

EU/1/02/230/016

Actrapid Durchstechflasche (100 Internationale Einheiten/ml)

EU/1/02/230/003

EU/1/02/230/004

EU/1/02/230/017

Actrapid Penfill

EU/1/02/230/005

EU/1/02/230/006

EU/1/02/230/007

Actrapid InnoLet

EU/1/02/230/010

EU/1/02/230/011

EU/1/02/230/012

Actrapid FlexPen

EU/1/02/230/013

EU/1/02/230/014

EU/1/02/230/015

9. DATUM DER ERSTEN GENEHMIGUNG/ERWEITERUNG DER GENEHMIGUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 07. Oktober 2002

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 18. September 2007

10. DATUM DER ÜBERARBEITUNG DES TEXTs

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen

Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verfügbar.