Angewendet bei: Schmerzen und Entzündungen
Art der Anwendung: oral
Substanz: Aceclofenac (nichtsteroidales Antirheumatikum)
ATC: M01AB16 (Muskel- und Skelettsystem | Antiphlogistika und Antirheumatika | Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika | Essigsäure-Derivate und verwandte Substanzen)
Dieses Arzneimittel kann wichtige Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln haben.
Dieses Arzneimittel kann die Nieren beeinträchtigen.
Während der Schwangerschaft nur auf ärztliche Empfehlung anwenden.
Dieses Arzneimittel kann das Blutungsrisiko erhöhen.
Dieses Arzneimittel kann das Risiko für Geschwüre oder Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
Aceclofenac ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei muskuloskelettalen und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt wird. Es wird bei Erkrankungen wie Arthrose, rheumatoider Arthritis und ankylosierender Spondylitis angewendet. Aceclofenac ist ein Derivat von Diclofenac und weist eine verbesserte gastrointestinale Verträglichkeit auf.
Es wirkt durch die Hemmung der Cyclooxygenase-Enzyme (COX-1 und COX-2) und reduziert so die Synthese von Prostaglandinen, die an Entzündungen, Schmerzen und Fieber beteiligt sind. Dieser Mechanismus hilft, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren.
Das Medikament wird oral eingenommen, in der Regel in Form von Tabletten, mit einer empfohlenen Dosis von 100 mg zweimal täglich, gemäß den Anweisungen des Arztes. Es ist wichtig, es nach den Mahlzeiten einzunehmen, um das Risiko von Magen-Darm-Reizungen zu minimieren.
Häufige Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Selten können schwerwiegendere Reaktionen wie Magengeschwüre, gastrointestinale Blutungen, allergische Reaktionen oder Nieren- und Leberschäden auftreten.
Aceclofenac sollte mit Vorsicht bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Magengeschwüren, Niereninsuffizienz, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen angewendet werden. Außerdem sollte die gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAR oder Antikoagulanzien vermieden werden, da dies das Risiko von Blutungen erhöhen kann.